Und so wird ein Testbericht erstellt.

Produktvorschläge bei Dooyoo

Der erste Eindruck: gut sortiert

dooyoo.de
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dooyoo.de

Platz 11 in der Kategorie "Webseiten - D".
Bewertung: Kundenbewertung 3,70 / 5,00 (3.6 von 5)

dooyoo.de Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,70 / 5,00 (3.6 von 5)
von 80% aller Autoren empfohlen (60/75).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Riesenvielfalt an Produktsparten, Übersicht auf der Accountseite mit großem Kurzprofiltext und Freundeskreis auf einem Blick, schönes Design, Kronenverteilung, Support, Gewinnspiele, Punkteaktionen jeden Monat neu, tolle Prämien, kein öffentliches Gästebuc
  • Man kann bei dooyoo in der jeweiligen Kommentarspalte rekommentieren.
  • glaub nicht das mir das cookie was nützt!
  • Interessante Idee
  • Krone, gute Suchmaschine für Produkte
Nachteile/Kritik
  • Kein privates Gästebuch, langsame Einstellung der Produktvorschläge
  • Eine Weile glich dooyoo einer Geisterstadt
  • will nicht ausspioniert werden!
  • - Man kann nicht selbst neue Rubriken einrichten... - Wenn man man einen Beitrag in einer "falschen" Rubrik verfaßt hat, kann man diesen Fehler nicht mehr "ausbügeln"...
  • Bewertungs- und Vergütungssystem, Qualität der Berichte, Aufbau des Mitgliederaccounts
Sortiert nach 
trampastheo

Mein 5. Jahr auf Dooyoo und es wird immer besser!

ein Testbericht von 2005-01-23 08:45:55 vom 23.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Riesenvielfalt an Produktsparten, Übersicht auf der Accountseite mit großem Kurzprofiltext und Freundeskreis auf einem Blick, schönes Design, Kronenverteilung, Support, Gewinnspiele, Punkteaktionen jeden Monat neu, tolle Prämien, kein öffentliches Gästebuc...
Nachteile/Kritik: Kein privates Gästebuch, langsame Einstellung der Produktvorschläge
Auf keiner anderen Meinungsplattform bin ich länger Mitglied als bei dooyoo.de - im April 2005 werden es 5 Jahre! Dooyoo gehört wie auch Yopi zu den drei bekanntesten Meinungsplattformen. Der Verbraucher hat hier die Möglichkeit seine Meinung zu Produkten und Dienstleistungen aus alle Bereichen niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Dabei geht der Verfasser der Berichte nicht leer aus und kann Punkte sammeln (die so genannten Dooyoo-Meilen, die er später in Webmiles umwandeln kann. Die Webmiles selbst können in tolle Sachpreise umgetauscht werden). Dooyoo hat mich vom ersten Moment an aufgrund seines Designs, der Funktionalität und der Vielfalt an Produktsparten fasziniert und nach fast 5 Jahren bin ich nun auch im Stande einen Erfahrungsbericht zu diesem Meinungsportal zu schreiben.

Die Anmeldung und die ersten Versuche Berichte zu schreiben
Bei dooyoo hatte ich mich damals, im April 2000, eigentlich angemeldet, um Berichte zu verschiedenen Produkten zu schreiben und dabei sicherlich die eine oder andere Prämie mitzunehmen. Ich war nicht nur vom grünen Design der Seite beeindruckt, sondern auch von der Vielfalt der Informationen, die man als Verbraucher allein schon auf der Startseite zu lesen bekam. Das Schreiben eigener Berichte war damals für mich eine Möglichkeit meine Meinung zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen bei einer großen Leserschaft öffentlich zu präsentieren. Damit konnte ich anderen Verbrauchern vor Fehlkäufen warnen oder das Gegenteil: ihnen indirekt zum Kauf einer Ware mit meinen eigenen Erfahrungen behilflich sein. Zunächst verlief das Verfassen von Berichten nicht so erfolgreich, wie eben bei anderen Plattformen auch, da man eben neu war und das Vertrauen der anderen nicht einfach so schnell gewinnen konnte. Doch mit dem Schreiben ehrlicher Berichte, dem korrekten Bewertungsverhalten und dem Lesen anderer Berichte konnte man Online-Freunde gewinnen. Außer dem eigenen Schreiben von Berichten, war ich schon immer lesebegeistert und mein Wissensdurst wurde mit dem Lesen dutzender Berichte anderer Schreiberlinge befriedigt.

Der Verdienst für den Schreiber
Mit der Veröffentlichung eines Berichtes und den erhaltenen Lesungen bekam man sowohl damals, als auch heute Punkte gutgeschrieben. Damals waren es direkt Webmiles, heute sind es Dooyoo-Meilen, die man später dann wiederum in Webmiles umwandeln kann. Eine Barauszahlung der gesammelten Punkte ist nicht möglich (was anscheinend viele nicht attraktiv finden). Persönlich finde ich die Variante der Sachpreise oftmals viel interessanter, als Bargeld. In den ersten beiden Jahren meiner Mitgliedschaft konnte man mit einem Bericht richtig gute Webmiles sammeln (pro Bericht waren 1-2 Euro drin). Mit der Krise in den weltweiten Finanzmärkten konnte auch Dooyoo im Jahre 2002 nicht mehr seinen Usern, das anbieten wie es bis dahin der Fall war. Der Verdienst fiel schlagartig um 67%, was vielen User die Lust nahm dort weiterzumachen. Für die Veröffentlichung eines Berichtes bekam man einst, wie bei allen Plattformen etwas gutgeschrieben, aber diese Zeiten sind schon lange vorbei. Punkte gibt es nur für die Lesungen des Berichts. Für jede Lesung erhält man aktuell bei Dooyoo zwischen 10-30 Dooyoo-Meilen. 300 Dooyoo-Meilen entsprechen einem Wert von 30 Cent. Ab 3000 Dooyoo-Meilen kann man sich diese in Webmiles umwandeln lassen. 3000 Dooyoo-Meilen haben also einen Wert von ca. 3 Euro.

In den letzten Monaten hat sich wieder viel auf Dooyoo getan, was die Punkteverteilung und somit den Verdienst angeht. So bekommt man pro Lesung 30 Dooyoo-Meilen wenn man in den Bereichen Fotografie, Familie, PC-Spiele, Computer etc. schreibt. Das sind dann 3 Cent pro Lesung (und keiner bietet diese in dieser Vielfalt an Produktsparten an!). 2 Cent pro Lesung bekommt man für einfache Filmberichte oder Meinungen zu Reisen und Sport. 1 Cent, also 10 Dooyoo-Meilen, werden für einfachere Berichte, wie aus dem Bereich der Nahrungsmittel oder der Onlineshops angeboten. Im Community Center der Meinungsplattform sind die genauen Details ersichtlich. Es gibt dazu jeden Monat 2-3 Kategorien, die Dooyoo besonders prämiert. Wer z.B. im November im Bereich Belletristik, Handy oder Digitalkamera geschrieben hatte, erhielt bereits für die Veröffentlichung seines Berichts 300 Dooyoo-Meilen. Dazu verlost Dooyoo jeden Monat zwischen allen Mitgliedern, die einen Erstbericht gepostet haben, 20 x 5000 Dooyoo-Meilen (also 20 x 5 Euro). Ich finde diese Punktevergabe sehr attraktiv und es erweist sich, dass Dooyoo seit Monaten die bestzahlenden überhaupt Meinungsplattform ist, wenn man in den speziellen Kategorien schreibt (und das ist nicht schwer, denn die Kategorien mit der höheren Punktevergabe sind enorm).

Die Kronen
Für außergewöhnlich gute Berichte, die von den meisten Usern mit der Bestnote sehr hilfreich (die anderen Bewertungsstufen sind hilfreich, weniger hilfreich und nicht hilfreich) bewertet wurden und eine entsprechend hohe Leserzahl erreichen, kann man extra von Dooyoo belohnt werden. Das passiert in der Form einer Krone, die bei dooyoo einen Wert von 500 Dooyoo-Meilen aufweist. Die Krone kommt über die Überschrift des Berichts und ist dann im Profil des Users ersichtlich. Einst gab es sehr viele Kronen auf dooyoo, in den beiden letzten Jahren jedoch wurden weniger verteilt. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich auf Dooyoo noch bis heute den Rekord von 17 aufeinanderfolgenden Kronen halte. Meine erste Krone war für einen Gesichtspflegebericht, aber die meisten habe ich für meine PC-Spiel Rezensionen erhalten. Diese 17 Kronen in Folge erhielt ich vom Meinungsportal im Jahre 2002, was mir tolle Sachpreise sicherte und eine besondere innere Freude, das erreicht zu haben. In den letzten Monaten wurde vom Dooyoo-Team auch wieder großzügig in den Pott gegriffen und sämtliche Berichte wurden mit der goldenen Krone ausgezeichnet.

Meine Prämien durch die Dooyoo-Meilen
Mit den Jahren habe ich dank Dooyoo wirklich sehr interessante Prämien erhalten. Durch die transferierten Dooyoo-Meilen zu webmiles.de sind viele feine Sachen zusammengekommen. Dank Dooyoo habe ich bis heute Webcamera, Wasserkocher, Werkzeugkasten, diverse Zeitschriftenabos, DVD’ s, eine Vielzahl an Gutscheinen und sogar das Epiliergerät, welches ich meiner Schwester geschenkt habe, erhalten. All das und vieles mehr sind Prämien, die dank der Dooyoo-Meilen möglich geworden sind. Erst vor wenigen Tagen erhielt ich wieder 25 Euro in Form eines Gutscheins von der Parfümerie Douglas (damit wieder kostenlos Rasierschaum und Mach 3 Klingen gesichert) und bald ist wohl auch eine teure Taschenlampe drin. Wenn es besonders viel Spaß macht Berichte zu schreiben und dann eben auch solche tolle Sachpreise gewonnen bzw. erarbeitet werden, dann ist das natürlich für den Verbraucher besonders interessant.

Der Freundeskreis und die Accountübersicht
Was die Vertrauten und die Buddies bei den anderen beiden Verbraucherplattformen sind, ist auf Dooyoo der Freundeskreis. Vertraut man einem Mitglied, so kann man das durch den Freundeskreis auch offiziell machen. Die Vertrauten erscheinen dann besonders übersichtlich im eigenen Account der Seite, wo auch die letzten drei eigenen Berichte zu sehen sind. Der Account ist sehr leicht in der Handhabung, denn außer den drei Berichten, hat man bei Dooyoo die Möglichkeit einen etwas größeren Text, der weitaus mehr als 250 Zeichen aufweisen darf, im Kurzprofil einzustellen. Ein kleines Photo, die persönlichen Daten sowie die eigenen drei persönlichen Favoritenseiten im Netz dürfen ebenfalls angegeben werden und öffentlich ersichtlich sein. Da man nur drei der aktuellen Berichte eines Users sehen kann, führt das dazu, dass ältere Berichte eben zu keinen Lesungen kommen. Nur wenn man im Profil des Users unter Testberichte klickt, erscheinen alle Berichte des Users auf einer Seite. Was ich in dieser Sequenz noch erwähnen möchte und ich Dooyoo bereits gemailt habe: hat man einem Mitglied in der Vergangenheit vertraut und dieses hat seine Mitgliedschaft gekündigt, so kann man seinen Namen nicht mehr aus der Vertrauensliste entfernen. Man ist also damit verewigt darin. Aber man hat mir versprochen, dass man sich darum kümmern wird.

Die Testberichte
Auf der Startseite von Dooyoo sind immer 5 der aktuellsten Testberichte ersichtlich, während der aktuellste auch mit dem Namen des Autors versehen ist und meist auch einem Produktbild. Um zu sehen, was alles in den letzten Tagen bei dooyoo veröffentlicht wurde, muss man die Info-Listen der Startseite und speziell "neue Testberichte" aufrufen. Kurz danach werden die Berichte geladen (sie gehen vom aktuellsten Bericht bis zu einer Woche zurück). Die Testberichte bei Dooyoo sind meist in guter Qualität. User, die versucht haben zu betrügen, in dem sie Meinungen anderer Autoren von anderen Portalen kopiert haben, haben bei Dooyoo keine Chance. Sie werden gesperrt bzw. von den anderen Usern ignoriert. Ehrliche User kommen auf Dooyoo mit der Zeit auch zu mehr Lesungen. Die Suchmaschine von Dooyoo, um sich über ein bestimmtes Produkt/Dienstleistung zu informieren, ist akribisch genug, damit die richtigen Resultate angegeben werden. Die neusten Produkte, die ins System integriert wurden, damit die User, die den Vorschlag gemacht haben darüber nun schreiben können, werden auf der Startseite von Dooyoo angezeigt (die letzten drei angenommen Vorschläge). Um die Kaufentscheidung des Users zu erleichtern bietet Dooyoo drei spezielle Sparten auf dem obersten Banner der Startseite an: das beste Produkt, zum besten Preis, zum besten Shop. Hier wird der Verbraucher u.a. zu den Partnern von Dooyoo weitergeleitet, um dort von aus z.B. seine neue Digitalkamera zu kaufen. Davor sollte man aber erst einen Blick auf die exzellenten Testberichte der Dooyoo-User werfen, um sich auch ein Bild vom Produkt zu machen.

Der Support vom Dooyoo-Team
Vorbildlich ist auch der Support, vor allem der technische, bei Dooyoo. Letztens hatte ich wieder mit dem Dooyoo-Team Kontakt, als es um kleines technisches Problem ging, was schon bald behoben wurde. Jegliche Anfragen an das Dooyoo-Team, wie es z.B. mit den Aussichten für die Zukunft des Meinungsportals steht (eine meiner Anfragen vor wenigen Monaten), werden sehr freundlich von den Mitarbeitern des Portals beantwortet. Man hat das Gefühl bei jedem Kontakt mit dem Dooyoo-Team, dass man als User besonders respektiert wird und für die Antwort auch die entsprechende Zeit geopfert wird. Der User geht hier vor, was mir bei anderen Meinungsportalen leider ab und zu fehlt!

Nachteile von Dooyoo
Zwei Nachteile fallen mir nach längerem Nachdenken bei Dooyoo ein. Das nicht vorhandene private Gästebuch ist das erste Defizit der Seite. Vom öffentlichen Gästebuch, wie es andere Portale haben, halte ich persönlich absolut nichts. Öffentliche Gästebücher hat sich erwiesen sind meistens der Hauptgrund dafür, dass sich auf mancher Plattform die Mitglieder unnötig in die Wolle bekommen, Streitigkeiten entstehen und mancher eben dieses nutzt, um zu provozieren. Bei Dooyoo kann man nicht provoziert werden und das finde ich einfach super so! Aber ein privates Gästebuch würde der Plattform schon gut tun, damit sich die Mitglieder, etwas unterhalten und einen Kontakt wahren können, falls das erwünscht ist.

Der zweite Nachteil ist sicherlich die Annahme der Produktvorschläge. Die sind zwar problemlos durchführbar (man kann also leicht in der richtigen Kategorie sein Produkt vorschlagen), aber die Zeiten der Annahme des Vorschlags sind relativ groß. Man kann oftmals bis zu einem Monat damit rechnen, bis das vorgeschlagene Produkt auf den Dooyoo-Seiten erscheint. Vorteilhaft ist jedoch, dass das Dooyoo-Team die aktuellen Sachen (Kinofilme, PC-Spiele etc.) immer rechtzeitig selbst ins System integriert, so dass man dazu dann auch schreiben kann.

Fazit
Auch nach fast fünf Jahren habe ich meine Lust nicht verloren auf Dooyoo Berichte zu veröffentlichen (die wird wohl auch niemals vergehen). Ich bin ich sehr stolz darauf auf dieser Meinungsplattform Mitglied zu sein, denn sie hat ein Prestige, welches einzigartig ist. Vom Design bis hin zur Riesenvielfalt an Produktsparten ist der User auf Dooyoo.de bestens bedient. Meine vielen Prämien in all den Jahren bestätigen, dass Dooyoo nicht nur ein besonders seriöses Portal ist, sondern auch eines, welches den User für seine Mühe belohnt und für sich gewinnen will. Der Support des Dooyoo-Teams ist vorbildlich und man fühlt sich als User sehr nett behandelt, mit Respekt und Fürsorge. Der Makel des Supports ist die etwas langsame Aufnahme der Produktvorschläge, aber ich hoffe, dass sich auch das bald ändern wird. Dooyoo ist wohl das friedlichste Meinungsportal, was sicherlich auch am fehlenden Gästebuch zurückzuführen ist. Und da wo Frieden herrscht und der User respektiert wird, fühlt sich Theo auch am wohlsten!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
manu63
manu63, 26.01.2005
einen Kritikpunkt bei dooyoo der mich sehr aumlrgert, seit Monaten funktioniert das Benachrichtigunssystem fuumlr neue Berichte nicht mehr. Auf mehrere Nachfragen bekam ich immer zur Antwort Problem bekannt es wird dran gearbeitet. Leider habe sie es i
Tom_Araya
Tom_Araya, 23.01.2005
Yopi hat bei mir Ciao als Lieblingsplattform abgeloumlst Zensur und die verschiedene Bezahlung waren schuld..., fuumlr mehr als die 2 haumltte ich keine Zeit auch wenn Dooyoo wirklich sehr professionell aussieht
wildheart
wildheart, 23.01.2005
Trotz einiger Krisen ist Dooyoo heute eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu den anderen groszligen Verbraucherplattformen. Nach einer langen Pause bin ich dort jetzt auch wieder sehr gerne.
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giga-friend

Meine Gedanken über dooyoo

ein Testbericht von 2008-10-12 19:57:25 vom 12.10.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: alle Produkte werden vergütet, gute Berichteschreiber, Hilfe bei Kaufentscheidungen, Spaß...
Nachteile/Kritik: Punkteabzug, nur Auszahlung in webmiles
Dooyoo gehört zu den drei größten und bekanntesten Meinungsportalen, bei denen Verbraucher ihre Erfahrungen über bestimmte Produkte, Firmen, Homepages etc. oder auch aktuellen Themen mitteilen können. Inzwischen ist noch ein viertes dazugekommen, welchem ich aber aus gewissen Gründen den Rücken gekehrt habe (kann man auch in einem Bericht von mir nachlesen).



Die Erfahrungsberichte

Die Homepage ist in verschiedene Produktbereiche aufgeteilt, so dass man darüber nach Produkten suchen kann. Schneller geht es natürlich, indem man einen Begriff in das Suchfeld eingibt. Man kann dann die Testberichte dazu durchlesen und einen Eindruck über das Produkt bekommen.
Dabei ist aber natürlich mit zu berücksichtigen, dass Verbraucher oft sehr subjektiv schreiben und evtl. auch mal etwas übertreiben. Auch kann ein Produkt ja mal fehlerhaft sein (kommt halt vor) oder nicht immer die gleiche Qualität besitzen. Dann werden Produkte unter Umständen abgewertet, am besten noch mit nur einem Stern, obwohl es eigentlich gar nicht so schlecht ist. Ich nehme mal als Beispiel das Betriebssystem Windows Vista. Da haben einige die Meinung "Vista ist Scheiße" (wie man es halt von vielen hört), können es aber nicht wirklich begründen. Man sollte Vista dann natürlich auch schon eine zeitlang genutzt haben, um überhaupt darüber urteilen zu können. Wenn man dann sagt, dass Vista aufgrund der ständigen Nachfragen ein schlechtes Betriebssystem ist, kann ich diesen Bericht nicht erst nehmen. Man hätte dann nämlich herausgefunden, dass diese Funktion ausgeschaltet werden kann, wenn sie einen denn stört. Und solche Berichte mit "sehr hilfreich" abgeklickt werden, krieg ich zuviel. Erstens weil es alles andere, aber auf keinen Fall "sehr hilfreich" ist, wenn ohne zu begründen etwas schlecht geredet wird. Und zum anderen, dass sich manch anderer sehr viel Mühe macht, einen ausführlichen und guten Bericht zu schreiben und dann mit solch einem Bericht auf einer Stufe steht. Hier werden mir sicher sehr viele zustimmen können. Würde mal nicht jeder noch so schlechte Bericht mit "SH" abgeklickt, wäre das kein Problem. Jedenfalls bei offensichtlich oberflächlichen Berichten sollte das doch möglich sein... Da kann aber natürlich dooyoo nichts für und ist jetzt eher ein Appell an die User.

Das muss man beim Lesen von Berichten immer bedenken und nicht blind vertrauen, was geschrieben wird. Manche schreiben recht objektiv, andere übertreiben auch mal etwas. Und nach den Bewertungen kann man auch nicht unbedingt gehen, wie gerade beschrieben. Dann gibt es natürlich User mit vielen Berichten und welche, die nicht so oft Berichte reinstellen. Eine Vielzahl von Berichten muss nun nicht heißen, dass diese Berichte auch gut sind und man sich darauf verlassen kann. Mit der Zeit "kennt" man auch einige User und weiß, was man von den Berichten halten kann.
Bewerten
Nun zum Bewertungssystem von dooyoo. Wie ich gerade schon schrieb, können die Berichte von den Mitgliedern bewertet werden. Es gibt dabei folgende Bewertungsmöglichkeiten:

- nicht hilfreich
- weniger hilfreich
- hilfreich
- sehr hilfreich

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, besonders gute Berichte der Krone vorzuschlagen. Wenn ein Bericht für gut empfunden und viele Kronenvorschläge bekommt, kann er dann von dooyoo eine Krone verliehen bekommen. Das Kronensymbol steht dann vor dem Titel des Berichts. Nach welchen Kriterien dooyoo die Kronen vergibt, habe ich allerdings bis heute noch nicht verstanden. Ich hatte nämlich schon den einen oder anderen Bericht mit vielen Kronenvorschlägen und bekam keine Krone. Bei einem anderen reichten bei mir dann aber schon ein Vorschlag, um die Krone zu bekommen. Ich konnte zwar nur die Einträge im Kommentarfeld zählen, aber komisch ist das Ganze schon. Eine Bewertung wie "besonders hilfreich" oder "besonders wertvoll" gibt es bei dooyoo leider nicht, was man ruhig noch einführen könnte.

Zurück zu den Bewertungen: Man kann also entscheiden, wie man die Berichte findet und dann dementsprechend eine Bewertung abgeben. Wie schon anfangs geschrieben, werden Berichte sehr oft mit "SH" abgeklickt, was ich nicht unbedingt gutheiße. Sehr hilfreich ist ein Erfahrungsbericht eigentlich nur, wenn er mir in meiner Kaufentscheidung helfen kann und die Erfahrungen des Schreiberlings wiedergibt. Und das ist definitiv nicht immer der Fall.
Andererseits ist man hier nicht bei einer Fachzeitschrift, sondern Verbraucher geben ihre persönlichen Erfahrungen zum Besten. Also sollte man es auch nicht überbewerten. Und auch bei den anderen Meinungsportalen hat man das Problem, dass die Bewertungen der Berichte gerne mal zu positiv ausfallen. Bei der Plattform "Ciao" geht es allerdings nicht ganz so locker zu, was ich manchmal auch ganz gut finde. Allerdings stört es mich auch manchmal, dass dort viele User doch recht hohe Anforderungen an die Berichte stellen und mir die Bewertungen dann zu übertrieben erscheinen. Denn es zählt doch die Erfahrung, die man dem Leser näher bringt, und nicht alle Einzelheiten aufzuführen, die gar nicht so wichtig sind.
Eine Sache möchte ich noch erwähnen im Bezug auf das Bewerten. Und zwar die sog. "Rachebewerter". Es gibt einige Leute, die mit Kritik anscheinend nicht umgehen können und dann im Gegenzug die Berichte abwerten. Das habe ich schon mehrmals erlebt und finde es absolut nervig, oder wie ich in der dooyoo community umfrage schon schrieb: Kindergarten!



Vergütung

Damit man auch einen Anreiz hat, Berichte zu schreiben, bekommt man für das Veröffentlichen von Erfahrungsberichten dooyoo Meilen gutgeschrieben. Vor kurzem wurde das Vergütungssystem geändert und man bekommt jetzt grundsätzlich 20 Meilen pro Lesung (vorher waren es 10, 20 oder 30). Für das Einstellen eines Berichtes gibt es 500, für eine Krone 1500 und für einen Produktvorschlag 10 Meilen.
Sehr gut finde ich, dass man für jedes Produkt eine Vergütung bekommt. Das ist bei der Konkurrenz nicht so und finde ich hier wirklich Klasse. Selbst Berichte über dooyoo werden vergütet, echt Top. Diese dooyoo Meilen können dann in webmiles umgetauscht und dort in Prämien eingelöst werden. Eine Auszahlung aufs Bankkonto ist leider nicht möglich. Das finde ich schon sehr schade und ein entscheidender Unterschied zur Konkurrenz. Webmiles sammle ich eigentlich ausschließlich über dooyoo und tausche die webmiles dann meistens in amazon-Gutscheine ein ("best choice"-gutschein mit der möglichkeit, in amazon-gutscheine einzulösen). Somit ist dooyoo fast der einzige Grund, bei webmiles angemeldet zu sein und ich denke, da bin ich nicht der einzige. Was aber nicht heißt, dass es mir hier nicht gefällt. Es ist ja auch immer schön zu sehen, wie die Meilen mehr werden. Und man hat sie auf der Startseite gleich im Blick, was ich sehr gut finde.



Meine Meinung zu dooyoo

Ich bin mit dooyoo sehr zufrieden, schließlich bin ich immer noch da ;-) Positiv finde ich vor allem, dass JEDES (!) Produkt vergütet wird (ist bei der Konkurrenz nicht so) und man so bei jedem Bericht etwas für seine Mühe erhält. Auch optisch ist dooyoo sehr gelungen. Die Möglichkeit, anderen Mitgliedern jetzt Nachrichten schicken zu können, ist eine gute Sache. Wünschen würde ich mir noch ein Gästebuch, welches es bis jetzt noch nicht gibt. Produktvorschläge sind über das Formular einfach abzugeben, nur dauert es manchmal etwas, bis das Produkt in den Katalog aufgenommen wird. Etwas schade finde ich, dass die dooyoo meilen nur in webmiles eingetauscht werden können.
Und eine Sache muss ich auch noch anmerken: Schon einige Male ist es vorgekommen, dass dooyoo mir meilen abgezogen hat, und das ohne jegliche Begründung. War man zu aktiv, hat zu viel bewertet, gegen irgendetwas aus den Nutzungsbedingungen verstoßen? Man weiß es nicht! Und jetzt komm der Kracher: Einmal wurde sogar mein Account gesperrt! Ich wusste nicht warum und fragte dann bei dooyoo nach. Darauf wurde mir mitgeteilt, dass eine Verwechslung vorlag und mehrere User gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hatten. Da wurde mein Account also aus Versehen mit gesperrt. Fand ich wirklich sehr merkwürdig das Ganze. Sowas sollte doch nun wirklich nicht passieren! Aber das hat mir bis jetzt meine Lust am Berichteschreiben für dooyoo noch nicht genommen und ich werde auch weiterhin hier meinen Gedanken freien Lauf lassen.



Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Lachesis
Lachesis, 23.10.2008
Ausgezeichneter Bericht.
sindimindi
sindimindi, 12.10.2008
Sehr interessanter Einblick in die dooyoo-Welt.
Blöd nur, dass es eben kein Geld gibt und nur webmiles...LG, Roland
morla
morla, 12.10.2008
lg.............petra
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antjeeule

Vom Grünland drüben komm ich her...

ein Testbericht von 2008-02-25 01:01:33 vom 25.02.2008
Empfehlung:
Vorteile: Man kann bei dooyoo in der jeweiligen Kommentarspalte rekommentieren....
Nachteile/Kritik: Eine Weile glich dooyoo einer Geisterstadt
...ich muss Euch sagen, mir gefällt es da sehr!

Seit Mitte April 2001 gehöre ich nun auch zur schreibenden Zunft bei dooyoo.de. Schon ziemlich zu Anfang meines Daseins bei dooyoo habe ich immer mal eine Meinung gelesen über dieses Thema. Es hat mich interessiert, wie sich das ein jeder, der darüber schreibt, so vorstellt. Es war für mich schon deshalb interessant, weil ich als emotional relativ gesunder Mensch auch nach Anerkennung suche für das, was ich tue - in diesem Fall schreibe. Einfach nur so schreiben wird bestimmt kein Mensch. Es muss also eine Motivation sein, ein Impuls, der mich bewegt, etwas zu PC und damit zu dooyoo bringen zu wollen.
Was mir dabei aufgefallen ist, dass alle Schreiber, deren Meinungen ich bisher zu diesem Thema gelesen habe, Recht haben, allerdings jeder auf seine völlig ihm eigene Weise. Welchen Einfluss hatte das aber nun auf mich? Was habe ich selbst versucht, um die Anerkennung durch andere Mitglieder zu erreichen?

Mittlerweile ist das für mich so auch nicht ganz unwichtig geworden, weil ich täglich einige Zeit bei dooyoo verbringe - und das, obwohl ich gerade am Anfang noch keine Flat-Rate hatte. Was hat denn nun eigentlich mich bewogen, auch noch eine Meinung zu dieser Thematik zu schreiben?
Am besten wird es wohl sein, dass ich jetzt einfach mal erzähle, was mir in meiner dooyoo-Zeit aufgefallen, eingefallen und widerfahren ist. Vielleicht ist es ja ein wenig interessant für "alte Hasen" aber auch für ganz neue Mitglieder, was in der soundsovielten Meinung zu diesem Thema steht.

Wiederholt wurde mir von "diesem dooyoo.de" erzählt. Da ich am liebsten FreeCell und Patiencen spielte, um mich von meiner Arbeit zu erholen - kann übrigens ganz entspannend sein! - hatte ich von dooyoo bis dahin überhaupt noch nichts gehört und schon gar nicht gesehen oder auch gelesen.
Obwohl wir seit Mitte Februar 2001 einen Internet-Anschluss haben, hatte ich einfach noch keinen Blick für dieses Meinungsportal. Auch gehörte ich nicht zu den Leuten, die einen Internet-Kurs besucht hatten und nun "alles" ganz genau wussten und kannten, geschweige denn konnten. Ich verfuhr am liebsten nach der Methode "Learning by doing".

So stand vor der Internet-Zeit erst das Spielen im Vordergrund.
Als zweites haben mich im Internet erst einmal die Grußkarten interessiert, die bekam ich von Freunden nun regelmäßiger als reale Post - von Rechnungen einmal abgesehen! Mailen und schöne Grußkarten gehörten also fortan zu meinen Lieblingsbeschäftigungen im Internet.

In diesem Zusammenhang hörte ich das erste Mal etwas von dooyoo. Als ich diese Seite dann endlich zum ersten Mal aufrief, habe ich überhaupt nicht durchgeblickt. Grußkarten wollte ich da suchen. Ich fand sie auch; aber schreiben konnte ich nicht eine, weil sich nur "irgendwelche Leute" über diese Grußkarten ausgelassen haben.
"Schnell weg, hier bin ich falsch, ich brauche doch bloß eine schöne Karte!"

So verging noch eine kleine Zeit, bis mir dieses "dooyoo" wieder in den Sinn kam. Ich fragte mich, was da wohl über Grußkarten geschrieben worden ist. Also klickte ich die Seite doch mal wieder an - manchmal sieht man beim zweiten Mal ja mehr. Natürlich suchte ich auch jetzt wieder genau diese Seiten, die sich mit Grußkarten befassten. Ich las einige Meinungen und stellte fest, dass das ja gar nicht so uninteressant ist. So entstand bei mir spontan der Wunsch, auch etwas zu diesen Grußkarten zu sagen.
Ich klickte auf Meinung schreiben und hatte die Auswahl, eine Kurzbewertung oder eine Meinung zu schreiben. Als ich auf den Button "LOS" klickte, wurde ich gebeten, mich anzumelden.

Jetzt war es passiert!
Angemeldet war ich nun, hatte aber zehn Minuten später einen wichtigen Termin. Einige Tage später fiel mir dooyoo wieder ein. Ach ja, da wollte ich doch was schreiben zu Diddl, Yahoo und web.de! So wählte ich mich wieder bei dooyoo ein und suchte nun schon etwas zielsicherer die gewünschte Rubrik und legte los.

Dabei hatte ich mich bei der Arbeitsanweisung doch tatsächlich noch verlesen und gedacht, man dürfe nicht mehr als 75 Worte verwenden, wenn man eine Meinung schreiben wolle. Das soll's ja geben, dass man sich kurz fassen soll, damit für den Leser und Bewerter nicht so viel Arbeit damit verbunden ist. Außerdem steigt mit der Menge der Worte die Wahrscheinlichkeit, dass sich ungewollt mehr orthographische und/oder grammatikalische Fehler einschleichen. Ich schrieb online und spontan, was mir einfiel und dachte: Wenn es knapp sein soll, werde ich sehen, dass ich noch unter dieser Grenze bleibe.
*Letzteprüfungimhinterkopfgehabthab*

d a kam das als Anweisung wirklich vor, nicht mehr als die vorgeschriebene Anzahl Worte zu benutzen.
*Fauleprüfersagichnur!*

So fertig und los geht's! Da wurde mir bedeutet, dass es doch wenigstens 75 Worte sein sollten! Das war mir ganz ehrlich gesagt auch lieber. Drei Argumente dafür hatte ich nämlich noch nicht in der Meinung unterbringen können. Nun klappte es.
Das hatte mir Spaß gemacht. Deshalb beschloss ich, auch noch die beiden anderen favorisierten Anbieter zu beschreiben und meine Meinung dazu kundzutun.

In den nächsten Tagen geriet ich in einen regelrechten Rausch. Alles, was man beschreiben konnte, suchte ich mir zusammen. Kurzbewertungen, die man abgeben kann, sind ja schnell geschrieben. Um "webmiles" ging es mir dabei gar nicht so sehr, obwohl ich durchaus zum Sammlertyp gerechnet werden kann! Aber zugegebenermaßen faszinierte es mich doch, wenn jemand auf meine Meinungen aufmerksam wurde und sie sogar bewertete. Auf diese Weise verfasste ich in den ersten zwei Wochen auf die ganz Schnelle sieben Meinungen und sieben Kurzbewertungen.
Ich fühlte mich erst mal gut. Dann kam aber die große Leere. Bis auf eine Meinung hatte ich nicht die Wertungen, die mir Jubelschreie entlockt hätten. "In der Kürze liegt nicht unbedingt die Würze!", oder "etwas mehr ausführen wäre toller!" Sogar falsche Rubriken hatte ich gewählt, welches mir einmal ein w.h. eintrug.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich erst einmal aufgehört, zu schreiben und zu posten, sondern damit angefangen, auch mal andere Meinungen zu lesen. Das Prinzip von dooyoo fing an, mich ernsthaft zu interessieren. Da schrieben andere User etwas von Lesung und Gegenlesung in dem Zusammenhang, dass sich das in etwa die Waage halten solle. Das fand ich logisch und auch irgendwie gerecht. Also las ich wirklich fleißig und erhoffte mir nun die ein oder andere Gegenlesung.
Übrigens freue ich mich darüber immer, wenn ich das Gefühl habe, dass das jemanden wirklich interessiert, was ich da so schreibe.

Manchmal schaute ich in die Meinungsansichten und Profile anderer dooyoo-Mitglieder und erblasste vor Ehrfurcht. Ich entdeckte aber auch ganz tolle Meinungen und wirklich schöne Artikel, die dieses Ansehen nicht oder noch nicht genossen.
Das Lesen fing an, mir viel Spaß zu machen, weil ich über mir bis dahin fremde Dinge etwas erfuhr und so nach und nach mein Wissen in vielen Bereichen erweiterte. Dabei ist mir bis heute ein Tipp im Haushalt ebenso wichtig wie ein Reisebericht von Neuseeland.

Auf die Dauer spürte ich beim Lesen, ob jemand hinter seiner Meinung stand oder sie nur mal so schnell hinschrieb. Das ist das Einzige, was mich manchmal ärgerlich macht, weil ich mir selbst viele Gedanken mache, bevor ich einen Artikel verfasse und ihn bei dooyoo oder einer weiteren Plattform einstelle.
Meinungen, in denen ein Schreiber nichts anderes tut, als sein Schicksal zu beweinen ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, dass er für sein Schicksal in aller Regel selbst verantwortlich ist, sind für viele Leser ein Graus. Bevor in solch einem seelischen Aufruhr eine Meinung verfasst wird, sollte doch zumindest erst einmal versucht werden, die Gründe für schlechte Qualität oder schlechten Service in Erfahrung zu bringen.

Das bezieht sich natürlich nicht auf Schreiber, die über den Verlust ihres Partners oder Kindes schreiben. Denn sie verdienen unser aller Mitgefühl.
In diesem Zusammenhang könnte eventuell eine Erhöhung der Mindestanzahl auf wenigstens 150 Worte manchen Ausschuss schon im Keim ersticken, dachte ich mir bereits im August 2001. Seit 15. Februar 2008 ist dies nun für einen Premiumbericht sogar vorgeschrieben. Ich würde es aber noch differenzieren wollen. Bestimmt ist es für manch einen schwierig, für ein gutes Kochrezept 150 Worte zu "verbraten" oder für eine Babywindel 150 Worte "schmutzig" zu machen. Desgleichen gibt es gewiss Kategorien, z.B. Reisebeschreibungen, in denen die Mindestanzahl der Worte durchaus höher sein kann aber nicht muss. Vielleicht kann man ähnlich wie beim Schreiben einer SMS eine Funktion "Wortzähler" einrichten, die man je nach Bedarf durch einen entsprechenden Button aktivieren kann. Das ist natürlich nur für Live-Schreiber interessant. Auch hier weiß ich heute, dass man das beim Schreiben des Berichtes in Word über die Extras ohne Problem feststellen kann.

Ein Schreiber, der viel recherchiert, wird zu den zu beschreibenden Themen ganz gewiss so viel zu sagen, bzw. zu schreiben haben, weil er eben viel recherchiert und bereits über ein gutes Konzept verfügt. In diesem Fall wäre ein Mitzählen nicht hilfreich sondern eher störend.
Wie kommt man denn nun zu den vielen Lesungen?

Einmal ist bestimmt die Thematik entscheidend. Jemand, der seinen Schwerpunkt im Finanzbereich hat, wird sich vielleicht nicht unbedingt eine Meinung über ein Kinderspielzeug antun. Ist er zudem Vater eines jüngeren Kindes, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er auch so etwas liest.
Allein aus diesem Zusammenhang heraus kann kein Mensch erwarten, dass jeder alles liest. Aber wer über lange Phasen nur Meinungen einstellt, ohne selbst zu lesen, wird auf Dauer vergeblich auf Lesungen hoffen. Liest ein dooyoo-Mitglied viele Meinungen anderer dooyoo-Mitglieder, wird auch die Anzahl der Lesungen bei den eigenen Meinungen entsprechend ansteigen.

So sind wir nun auch bei den "webmiles" angelangt. Wenn es die einzige Beschäftigung ist, dass man dafür schreibt, wird man bald am Hungertuch nagen. So viel Zeit hat kein Mensch und man kann sich ja mal die Mühe machen und eine Hochrechnung anstellen, wie viel monatlich bei guter Arbeit z.B.: pro Woche drei Meinungen, jeweils prämiert und von ca. 60 Usern gelesen herauskommt. Die Berechnung bezieht sich auf die Zeit nach dem 15. Februar 2008. Wie bereits erwähnt, gibt es nun pro Premiumbericht 500, pro Lesung einheitlich 20 und für eine Krone 1500 dooyooMeilen
Also rechnen wir mal:

500 x 3 = 1500 dooyooMeilen
180 x 20 = 3600 dooyooMeilen
3 x 1500 = 4500 dooyooMeilen
insgesamt 9600 dooyooMeilen!

Teilen wir diese 9600 dooyooMeilen durch 3, weil eine webmile 3 dooyooMeilen wert ist, kommen wir auf 3200 webmiles pro Woche. Wohlgemerkt handelt es sich hier nur um einen Durchschnittsverdienst!
Das trifft also nicht in jedem Fall zu. Jeder Schreiber hat auch seine Schaffenspausen, will er möglichst aussagefähige Meinungen schreiben. Aber es kommt noch etwas entscheidendes hinzu:

Die sogenannte KS - Kommentarspalte.
Hier hat man noch eine weitere Möglichkeit, seiner jeweiligen Bewertung Ausdruck zu verleihen, ihr also noch etwas Erklärendes hinzuzufügen, oder auch eine Frage bezüglich der Meinung zu stellen.

Für Außenstehende sind die Kommentarspalten manchmal etwas schwer nachvollziehbar, wenn z.B. die Mitglieder der dooyoo-Heilanstalt sich zu einem ihrer Artikel auslassen. Aber irgendwie ist es auch total witzig, was da für Sprüche kommen. Zum Teil handelt es sich hier um eine regelrechte Binnensprache, die einem relativ neuen Mitglied fremd sein kann aber nicht muss. Dennoch sind diese Mitglieder fast allen Neulingen gegenüber sehr zugänglich. Das trifft auch für "ernsthaftere" Kommentare in ihren Kommentarspalten zu.
In diesen Kommentarspalten kann man - wie schon gesagt - der vorliegenden Meinung zustimmen, ihr aber auch noch etwas hinzufügen oder konstruktiv kritisch nachfragen. Viele der dooyoo-Mitglieder nutzen die Kommentarspalte in positivem Sinne zu eben diesem Zweck. Es gibt aber auch andere, die sich gegenseitig verbal so manches um die Ohren hauen.

Hier noch ein wenig was aus der Vergangenheit, was man heute so eher nicht mehr erlebt, weil "sehr hilfreich" zur Standardbewertung verkommen ist:
Besonders problematisch waren die dooyoo-Mitglieder, die sich über eine Wertung unterhalb des Levels "sehr hilfreich" geärgert haben. Entweder reagierten sie emotional sauer und "knallten" den betreffenden Wertern ein sogenanntes "wenig hilfreich" oder "nicht hilfreich" hin. War der Ärger noch nicht verraucht, wurde die Kommentarspalte zur Arena. Man stritt sich eine Weile herum, dann zog im günstigsten Fall jeder seiner Wege und keiner schaute mehr beim anderen, was er schrieb.

Natürlich gab und gibt es auch den dooyoo-Typ, der nach einer Weile wieder zur Normalität zurückkehrt.
Eine besondere Gruppe ist sehr bedacht auf webmiles und formuliert nett verpackt die Bitte um Lesungen.
"Man liest sich" ist ein gestandener Spruch. Mittlerweile gibt es bei dooyoo auch die internen Nachrichten. Dort bekommt man dann auch recht direkte Angebote, für die Zukunft Lesung und Gegenlesung zu vereinbaren.

Im Sommer 2001 geisterte eine Figur durch die dooyoo-Welt und verkündete, bei ihr gäbe es die Anleitung für die neue webmiles-Aktion. Bei jeder zweiten oder dritten Meinung, die man las, war dieser Kommentar des betreffenden Mitgliedes in der Kommentarspalte zu finden. Das hatte dann schon so etwas vom einem "Kleinen Gespenst". Aber nach diversen Kommentaren ward das "Kleine Gespenst" nicht mehr gesehen oder besser gesagt, nicht mehr gelesen.
Jedenfalls ist in meinen Augen die Kommentarspalte der zentrale Stützpunkt für alles andere. Es ist, so denke ich, ein Unterschied, ob ich einen Namen ohne alles lese oder mit diesem Namen noch eine Aussage verbinden kann. Namen und Aussagen bringt man dann schon öfter in einen Zusammenhang. Und!, man merkt sie sich.

Man sollte, ehe man eine Meinung schreibt, so viel Informationen wie nur möglich sammeln, um eine Aussage zum Produkt machen zu können.
Nun würde ich eine Reise nicht unbedingt als ein Produkt bezeichnen wollen. Aber auch bei Reisebeschreibungen ist es für den Leser nicht wichtig, dass ich mich über Regen und Wind geärgert habe. Interessant ist es unter anderem eher, in welcher Klimazone der Urlaubsort liegt. Grundsätzlich erscheint es mir wichtig, dass die eigenen Erfahrungen mit einem Produkt in die Meinung mit einfließen. Denn das ist es, was den Leser interessiert.

Die eigene Meinung sollte möglichst nach den allgemeingültigen Regeln der deutschen Sprache geschrieben werden. Aber ein übertriebenes Herumhacken und Bestehen auf Rechtschreibung und Grammatik sollte man vermeiden. Die Stärken sind unter uns allen eben sehr unterschiedlich verteilt. Wenn man zu gemachten Rechtschreibfehlern etwas sagen möchte, sollte man sehr fair und feinfühlig mit dem betreffenden Schreiber umgehen.
Viel wichtiger sind Absätze, die ein besseres Lesen des Artikels ermöglichen.

Nun ist noch ein weiterer, nicht unwichtiger Punkt zu klären.
Wenn wir uns im realen Leben begegnen und uns miteinander über eine Sache unterhalten, haben wir zusätzlich noch unsere Körpersprache, die eine ganze Menge von dem, was wir sagen möchten, auf nonverbale Weise transportieren kann. Auch unsere Stimme vermittelt dem Gegenüber eine bestimmte Haltung zu den Dingen. Schon in einem ganz normalen Privatbrief fehlt uns diese Körpersprache und wir müssen uns viel differenzierter ausdrücken, um das Gleiche sehr eindrücklich zu vermitteln. Deshalb muss man besonders darauf achten, so zu berichten oder zu erzählen, dass der Leser sich ein "Bild" machen und sich eine Meinung über das Gelesene "bilden" kann.

Es ist mir auch schon häufig aufgefallen, dass dooyoo-Mitglieder in ihren Meinungen über Produkte ein Urteil fällen, welches sie als allgemeingültig darstellen.
Ein Beispiel mag das verdeutlichen:

"Ich habe dieses Putzmittel *Schmutzverziehdichsonstwischichdichweg* benutzt. Es ist ein ganz schlechtes Putzmittel. Was die Werbung da schreibt oder im Fernsehen erzählt, ist sowieso Quatsch. Das stimmt doch gar nicht."
Besser wäre für meine Begriffe:

"Ich habe das Putzmittel *SchmutzjetztgehtsdirandenKragen*
getestet. Davon habe ich mir - nachdem ich soviel darüber gehört, gesehen und gelesen hatte -, mehr versprochen. Laut Werbung genügt nur eine kleine Menge, um wieder strahlend saubere Böden zu haben. Leider trifft das für die Fußböden in unserer Wohnung nicht zu, deshalb werde ich dieses Produkt sicher nicht mehr kaufen und es auch nicht unbedingt weiterempfehlen."
Es ist also ganz wichtig, dass der Leser spürt, es handelt sich um die persönliche Erfahrung des Schreibers, die aber nicht ausschließt, dass von anderen Anwendern gute oder auch andere Erfahrungen gemacht werden können.

So ähnlich sollte auch in den Kommentarspalten verfahren werden. Ich gehe davon aus, dass ein Schreiber sich über das beschriebene Produkt seine Gedanken gemacht hat. Dann ist es nicht sehr hilfreich, ihm zu entgegnen, dass seine Meinung daneben ist. Vielmehr sollte man versuchen, alles Positive in der Meinung zu erkennen und entsprechend fair zu kommentieren, auch wenn die Meinung nicht viel aussagt. Ein interessierter Schreiber wird immer dankbar auf Anregungen reagieren.
Natürlich gibt es auch da User, die sich schnell angegriffen fühlen, wenn man interessiert nachfragt, oder auch darum bittet, vielleicht sogar nur vorschlägt, noch etwas nachzutragen, damit man sich ein noch besseres Bild machen kann.

Da man ja nicht gezwungen ist, eine Meinung zu lesen, hinter der ein patzig reagierender Schreiber steckt, lässt man es in Zukunft vielleicht erst einmal, sich mit diesem Schreiber zu beschäftigen. Auf keinen Fall sollte man nach dem Prinzip - "So wie du mir, so ich dir!" - verfahren.
Abschließend kann ich für mich sagen, dass für mich der Spaß am Schreiben, das Lesen der Meinungen und der Kontakt der dooyoo-Mitglieder untereinander am wichtigsten sind. Deshalb habe ich nach den ersten vier Monaten meiner "dooyoo-Zeit" einmal versucht, meine Eindrücke zu schildern und sie heute mehr als sechs Jahre später ein wenig mehr an die aktuelle Situation anzupassen. Vielleicht sind für manchen Schreiber wichtige Impulse dabei. Auf jeden Fall möchte ich mich bei allen bedanken, die mir bis heute mit konstruktiver Kritik begegnet sind.

Dieser Bericht ist im August 2001 bei dooyoo erstmals veröffentlicht worden.

antjeeule 02/2008
...
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Kommentare
campino
campino, 14.06.2008
Ein BW für Dich, soviel muß sein für diesen Bericht. Liebe Grüße, Andrea
Elli-Spirelli
Elli-Spirelli, 22.03.2008
ich bin komischerweise nur anfangs dort etwas aktiver gewesen ...vielleicht sollte ich nach nun fast 7 jahren doch mal wieder vorbeischaun ,,,,hm ...
jeanne
jeanne, 19.03.2008
lg von Jeanne
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Pumpe69

klasse Layout, aber keine Bilder

ein Testbericht von 2006-07-07 11:54:00 vom 07.07.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: klares Layout, gute Erläuterungen...
Nachteile/Kritik: keine Bilder in Erfahrungsberichten, keine Bar-Vergütungen
Vorgeschichte:
Irgendwie hatte ich mich 2004 bei GoZing registriert, es aber nie benutzt. Dann kam vor ½ Jahr die Nachricht von goZing, dass sie von Ciao übernommen wären. Warum auch nicht.
Da ich ein Nebengewerbe betreibe, sah ich Ciao als Möglichkeit, darüber zu berichten und mich als Fachmann in Finanzfragen zu etablieren. Als ehemaliger Banker kann ich viel dazu beisteuern, warum Banken so sind wie sie sind und wie man als Kunde reagieren kann.

Nachdem ich ein paar Berichte geschrieben hatte, erhielt ich eine nette Einladung zu Yopi. Das System ist das gleiche: man postet Erfahrungsberichte. Es gibt Verdienstmöglichkeiten und tritt in Kontakt mit der Community.
Seit Juni 2006 bin ich nun auch bei Dooyoo registriert. Auch hier das gleiche System.

In diesem Bericht geht es nur um Dooyoo.
In wenigen Tagen werde ich den ultimativen Vergleich zwischen Dooyoo, Ciao und Yopi veröffentlichen.

  1. Anbieter und Internationalität

  2. User

  3. Bekanntheit im Netz

  4. Layout der Seite

  5. Erfahrungsberichte

  6. Lesungen

  7. Vergütungen

  8. Produkte und Vorschlagsrecht


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1. Anbieter und Internationalität
Dooyoo.de (leitet sich wohl ab von der englischen Frageformulierung „Do you…“) wird angeboten von der Firma Dooyoo AG aus Berlin (gegr. 4/01). Genau wie bei Ciao gibt es Plattformen in anderen Sprachen: englisch (dooyoo.co.uk), französisch (dooyoo.fr), italienisch (dooyoo.it) und spanisch (dooyoo.es). 532 Shops sind verlinkt und können bewertet werden.

Die bekannteren Internet-Shop werden auf allen drei Plattformen verlinkt und bewertet. Dazu zählen u.a. amazon, bol, douglas, ebay, karstadt, neckermann, otto, quelle, schlecker, staples, tchibo, viking, etc., um nur einige der bekannteren zu nennen.

Sowohl Dooyoo als auch Ciao haben Plattformen in englisch, französisch und anderen europäischen Sprachen. Ich bin auch bei den englischen Plattformen registriert. Allerdings helfen diese Registrierungen (anders als z.B. bei eBay) NICHT beim Punktestand. Man fängt in einer anderen Sprache bei Null an. Das Layout ist glücklicherweise identisch mit der deutschen Version. Man merkt auch an den Formulierungen, dass die Anbieter der fremdsprachigen Seiten ebenfalls die deutschen Anbieter sind. Es erwachsen aus der Internationalität kaum Vorteile.

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2. User
Nach meiner Erfahrung sind die User auf allen drei Plattformen ähnlich: Menschen jeden Alters, die sich im voraus über zu kaufende Produkte informieren und ihre Erfahrungen mitteilen wollen. Viele User sind bei allen Plattformen registriert. Ich selbst stelle möglichst alle Berichte auf allen drei Plattformen möglichst identisch zur Verfügung.

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3. Bekanntheit im Netz
Die Bekanntheit im Netz kann man u.a. daran messen wie viele User täglich die Seiten besuchen. Dazu nutze ich alexa.com, eine mit amazon.com verbundene Seite, auf der man das Ranking, die Schnelligkeit und die durchschnittlichen Pageloads sehen kann. Zusätzlich zum Ranking wird der „Reach per Million“ angegeben (wie viele der 767 Mio. Internet-User gehen auf die Seite). Demnach ergeben sich folgende Zahlen:
Dooyoo.de erreicht 186 pro Mio. (Rang 8.677) und hat 2,2 Pageloads pro User. Die Seite lädt in 4,9 Sekunden.

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4. Layout
Dooyoo hat eine ähnliche Navigation wie Ciao. Allerdings sind die Navigationsleisten noch leichter erkennbar. Ein weiterer Pluspunkt: man kann sehr leicht erkennen, was man wann gemacht hat.

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5 . Erfahrungsberichte
Man kann als User Erfahrungsberichte einstellen. Bei allen Seiten bietet sich an, den Text vorher in Word offline zu schreiben und vielleicht noch mal die Rechtschreibprüfung laufen zu lassen. Dann sieht man nämlich, was für ’nen Sch… man da geschrieben hat und kann den noch korrigieren, bevor es die Welt sieht. Es macht sich halt recht gut, wenn Grammatik und Wörter stimmen.
Der Aufbau ist bei allen drei Anbietern sehr ähnlich. Man braucht:
  • eine Überschrift des Berichts (der erste Eindruck !!)

  • Pros und Kontras: (bloß nicht schreiben: siehe unten oder so, das nervt und gibt einen Eintrag ins „Klassenbuch“)

  • Den Hauptteil. Das ist wie ein Aufsatz wie in der Schule. Wenn man den nur so dahin pinseln, gibt’s sechsen – von den anderen Usern. Da müssen Strukturen rein. Anbieter, Qualität, Benutzbarkeit

  • Dann werden je nach Kategorie weitere Auswahlkriterien zwingend abgefordert, z.B. ob und wie lange man das beschrieben Produkt besitzt.


Bei Dooyoo kann man sowohl ausführliche Erfahrungsberichte und Kurzbewertungen im gleichen Bereich „Bewerten“ einstellen hinterlegen. Erfahrungsberichte benötigen mindestens 75 Wörter und ein Fazit, alles was darunter ist, gilt als Kurzbewertung. Der Vorteil ist, dass man die User animiert, sich ausführlich zum jeweiligen Produkt zu äußern. Da Kurzberichte keine Gutschriften ergeben, beziehe ich mich nur auf die langen Erfahrungsberichte. Die Überschrift, sowie Pro und Kontra dürfen max. 70 zeichen lang sein. Es gibt einen Hauptteil und ein kurzes Fazit (max. 70 Zeichen). Hervorhebungen wie Fett oder Kursiv sind nicht möglich, Hyperlinks werden nicht erkannt (wegen Werbung). Leider kann man keine Bilder hochladen, die für den Bericht hilfreich sind.

=====================================

6. Lesungen
Die Plattformen haben das wirtschaftliche Ziel, dass sich die registrierten User über Produkte austauschen, um die guten später über die verlinkten Shops zu kaufen, dafür gibt es für den Anbieter eine Provision. Artikel und Shops mit positiven Bewertungen werden eher gekauft als solche mit schlechten Bewertungen.

Die User haben das Ziel, für Kaufentscheidungen eine möglichst aussagefähige Bewertung des Produktes zu bekommen. Am besten wäre natürlich, wenn ein einziger Bericht alles sagt und sich das Lesen der anderen Berichte erübrigt. Das setzt voraus, dass alle User ein identisches Verständnis haben, was gut und was schlecht ist. Dies ist meist nicht der Fall, vielmehr gibt es unterschiedliche Meinungen zu Qualität und Preise.

Die Autoren haben das Ziel, sich selbst positiv darzustellen, um Provisionen zu erlangen oder sich als Fachmann/-frau in einem Gebiet zu etablieren.

Zur Generierung von Vergütungen braucht man Lesungen von anderen registrierten Usern, um sich als Spezialist darzustellen, sind Lesungen von registrierten und unregistrierten Usern nötig.

Die sechs neuesten berichte bleiben auf der Homepage, bis ein neuerer Bericht hinzukommt. Das kann manchmal ein paar Sekunden, oder ein paar Minuten sein. In der Zeit werden oft die meisten Lesungen generiert. Oft bleiben die Berichte aber in der Kategorie, in der sie eingestellt sind, für längere Zeit als neueste Berichte „vorne“ stehen. Die meisten Lesungen gibt es in der ersten halben Stunde nach Veröffentlichung. Es gibt aber immer wieder Berichte, die herausragend sind, weil sie das neueste Mobiltelefon oder die neueste Digitalkamera beschreiben, die gerade auf den Markt kam.

Meine erhaltenen Lesungen bei Dooyoo sind noch relativ neu, aber insgesamt sehe ich fast nur Lesungen von registrierten Usern.

Lesungen von anderen Usern erhält man u.a. auch vermehrt, wenn man selbst bei anderen Usern liest und Bewertungen vergibt. Die Plattformen haben aber auch schon festgestellt, dass es offenbar viele Gefälligkeitsbewertungen gibt und bauen technische Sperren ein, wie z.B. dass Bewertungen erst nach soundsoviel Sekunden möglich sind. Ich selbst möchte keine Gefälligkeitsbewertungen abgeben, aber ich müsste noch mehr in Bezug auf Gegenlesungen tun.

=====================================

7 . Vergütungen
Es ist meine Einschätzung, dass man als durchschnittlicher User auf der Plattform nur geringe Vergütungen bekommt. Für mich sind solche Vergütungen kein Anreiz, dort mitzumachen. Und reich werde ich davon auch nicht.

Dooyoo vergütet gar kein bares, sondern schreibt Webmiles gut. Dazu muss man bei webmiles registriert sein, um diese in Anspruch zu nehmen. Und dort gibt es nur Prämien in Form von vergünstigten Sachartikeln. Mit so einer Vergütungsmethode habe ich nicht einmal ansatzweise Lust mich mit zu beschäftigen. Ich denke, dass ich gesammelte Webmiles spenden werde und gut ist.

=====================================

8 . Produkte und Vorschlagsrecht
Dooyoo hat in den Hauptkategorien Mobiltelefone, Digital-Kameras etc. eine große Auswahl. Die Navigation ist übersichtlich. Im Bereich Finanzen bestehen Defizite.

Es passiert immer wieder, dass das Produkt, über das man einen Erfahrungsbericht schreiben möchte, auf der Plattform nicht vorhanden ist. Hierzu gibt es die Möglichkeit, einen Vorschlag bei den Admins einzureichen. Die Vorgehensweise ist recht einfach: nach extensiver erfolgloser Suche wird man zur Vorschlagsmaske weiter gereicht.

Dooyoo hat eine einfache Vorschlagsmaske, die einfach zu bedienen ist. Kurzbeschreibung, Webiste und URL des Logos eingaben und abschicken. Gut gefällt mir, dass Dooyoo als einzige Seite den Status der Vorschläge anzeigt, zumindest an welcher Position in der Warteschleife der Vorschlag ist. Das hilft vielleicht bei Rückfragen. Die Bearbeitung dauert hier recht lange (meine Vorschläge waren nach einer Woche immer noch nicht bearbeitet).

=====================================

Was kann Dooyoo tun um sich zu verbessern:
Dooyoo hat noch recht gut abgeschnitten im Vergleich. Meiner Meinung sollten sie lediglich HTML-Codes für Erfahrungsberichte zulassen (so wie Yopi) und auch Bilder zulassen, damit man besondere Aussagen hervorheben kann. Ferner wäre eine Verbindung zwischen den internationalen Accounts wie bei eBay wünschenswert, so dass man auch in anderen Sprachen Punkte sammeln kann.
...
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campimo
campimo, 07.07.2006
sh
Leela
Leela, 07.07.2006
sh :o
topfmops
topfmops, 07.07.2006
AHA !! . . . . . und ich sage und schreibe immer AHA, wenn ich mal wieder was Neues gelernt hab. Und bei diesem Bericht habe ich viel für mich Neues erfahren.
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Produktfotos & Produktvideos zum Testbericht
Der erste Eindruck: gut sortiertLogin: easyMy Dooyoo: leicht zu finden, gut sortiertProduktvorschläge bei DooyooUnd so wird ein Testbericht erstellt.
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pooljoe

Gar nicht schlecht, aber unvollständig...

ein Testbericht von 2005-10-19 17:51:24 vom 19.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Übersichtlich, nette User...
Nachteile/Kritik: kein Geld, nur Miles, kein Gästebuch
Ich möchte heute einmal über Dooyoo.de schreiben, weil ich dort neben Yopi und Ciao auch meine Berichte poste, ich heiße dort JacquesGelee :O)


Dooyoo ist ein schon recht bekanntes Meinungsforum, welches seit mittlerweile etwa 5 Jahren besteht. Bei Dooyoo verdient man kein Geld, sondern Dooyoo-meilen, die man bei Webmiles einlösen kann.


Die Homepage
============


Das Design der Homepage ist weitgehend in Grün gehalten. Die Schrift ist schwarz. Wenn man einen Bericht postet, ist dieser in grün unterlegt.


Die Navigation ist recht simpel gehalten. Auf der Startseite befinden sich die 5 neuesten Berichte, sowie Produktkategorien, die man durch Anklicken erreichen kann.


In (Mitgliedname)... Account findet man alle seine eigenen Berichte, seine Bewertungen, seinen Freundeskreis etc. ähnlich wie in "Mein Ciao" oder "Mein Yopi". Man findet dort aber leider kein Gästebuch, um sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen.


Was mich stört
==============


Es stört mich, das kein Gästebuch vorhanden ist, wie schon erwähnt. Aber besonders schlimm ist es, dass es kein Vorschlagswesen gibt, wo man neue Produkte vorschlagen kann. Auch wenn man Dooyoo daraufhin anschreibt, erfolgt keine Rückmeldung. Ich habe das schon mehrfach versucht. Deshalb ist man gezwungen, seinen Bericht dort zu posten, wo die Kategorie dem Produkt am ähnlichsten ist.


Ich habe heute morgen einen Bericht bei Ciao eingestellt, den ich aus meinem Account bei Dooyoo kopiert habe. Darin hatte ich geschrieben, dass die Dooyoo User berücksichtigen sollten, dass der Bericht unter einem ähnlichen Produkt eingestellt wurde, weil man neue Produkte nicht vorschlagen kann... Den Absatz habe ich aber ganz schnell bei Ciao gelöscht, denn obwohl es das Produkt bei Ciao gibt (habe es selbst vorgeschlagen) und ich den Bericht auch genau dort eingestellt habe, haben mich 4 Mitglieder, ich will hier keine genauen Namen nennen, aber A.....21, Loos... und zwei andere haben nur genau bis zu diesem Absatz gelesen und dann mit "Thema verfehlt" bewertet. Ich frage mich, warum die nicht den ganzen Artikel gelesen haben, wie die anderen 80%... :O(



Die Bezahlung
=============


Berichte werden mit Dooyoo Miles vergütet. 10 Dooyoo Miles entsprechen einem Gegenwert von 1 Cent, was ich jedoch bezweifeln möchte. Für je 3 Dooyoo-Miles bekommt man 1 Webmile gutgeschrieben, wenn man diese dort einlöst. Wenn man sich dort den Gegenwert ansieht, ist ein Cent plötzlich nur noch 1 Pfennig wert...


Bestimmte Kategorien werden höher, andere niedriger bewertet, hier die genaue Auflistung:

30 dooyooMEILEN
(3 Cent) pro Lesung:

Audio
Computer
Fahrzeuge
Familie
Fi nanzen
Fotografie
Games / Spiele
Haushaltsgeräte
Software
Spiele / Spielzeug
Telekommunikation
Video


20 dooyooMEILEN
(2 Cent) pro Lesung:

Deutschland Guide
Dienstleistungen
Filme
Gesundheit
Haus & Garten
Literatur & Presse
Mode & Beauty
Musik
Reisen
Sport

10 dooyooMEILEN
(1 Cent) pro Lesung:

Bildung & Karriere
Essen & Trinken
Firmenbedarf
Haustiere
Internet
Shops

TV


Fazit
=====

Ich habe bisher bei dooyoo mit 31 Berichten ca. 8100 Dooyoo-Meilen gesammelt. Geteilt durch 10 komme ich da auf 8,10 Euro, was nicht schlecht wäre, wenn man es in bar bekäme. Leider sind das dann aber nur noch 2.700 Webmiles. Für 6.000 Webmiles bekommt man z.B. einen 10-Euro-Gutschein bei Bücher.de, daran erkennt man schon den wahren Wert...


Trotzdem kann ich Dooyoo empfehlen. Die User kannen das Problem mit dem Vorschlagswesen und man wird deshalb nicht gleich negativ bewertet, wie z.B. bei Ciao. Auch wenn man nur wenig dafür bekommt, nebenbei lohnt es sich auf jeden Fall.

Update:

Mittlerweile hat man bei Dooyoo wieder ein Vorschlagswesen eingeführt, was ich sehr begrüsse. Leider gehen die Punkte täglich hin und her. Mal fehlen 500, dann sind am nächsten Tag 400 wieder da, dann fehlen wieder 200 und so weiter, ich weiss auch nicht, was das soll...
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Kommentare
April
April, 21.09.2005
Ich bin immer wieder froh, daszlig ich quotnurquot fuumlr YOPI schreibe und mit den beiden anderen nichts am Hut habe -!!! LG April
campimo
campimo, 22.09.2005
fand ich auch komisch! V.a. brauche ich keine Webmails.
campino
campino, 20.09.2005
der Webmiles hat in den letzten Jahren sehr nachgelassen. Ich bin bei Dooyoo seit 1999, schreibe dort aber relativ wenig.
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LittleGiant

Kein Vergleich mit Yopi oder Ciao

ein Testbericht von 2005-10-03 10:58:23 vom 03.10.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Interessante Idee...
Nachteile/Kritik: - Man kann nicht selbst neue Rubriken einrichten... - Wenn man man einen Beitrag in einer "falschen" Rubrik verfaßt hat, kann man diesen Fehler nicht mehr "ausbügeln"...
Was ist "dooyoo" eigentlich...?

Dooyoo ist eine Meinungsplattform. Hier kann jeder seinen "Senf" zu allen möglichen Themen dazugeben. In erster Linie ist dooyoo natürlich als eine Art "Verbraucher-Community" gedacht. Mitglied X bewertet ein Produkt und die Miglieder A, B, C... usw. bewerten dann den Beitrag von Mitglied X. Was hier bewertet wird, ist also nicht in erster Linie das Produkt, über das geschrieben wurde, sondern die Meinung des Lesers über den Bericht des Mitglieds A. Stimme ich der Meinung von Mitglied A zu oder nicht!? Ist sein "Erfahrungsbericht" hilfreich oder nicht!? Wenn der Bericht von Mitglied X über das Produkt Z interessant ist, kann man sich das Produkt ja mal ansehen, bzw. selbst testen.



Belohnt wird das Schreiben und Bewerten der Berichte mit sogenannten "dooyoo-Meilen". Hat man eine bestimmte Punktzahl erreicht, kann man seine dooyoo-Meilen einlösen und gegen Prämien eintauschen. Das ist dasselbe Prinzip, wie z. B. bei der Payback-Karte von (u. a.) Galeria Kaufhof. Wenn man dort etwas einkauft und an der Kasse seine Payback-Karte vorlegt, bekommt man ebenfalls Punkte gutgeschrieben. Hat man eine vorgegebene Punktzahl erreicht, so kann man sich eine "Wunschprämie" aussuchen. Der Sinn und Zweck dieser Payback-Karte ist aber ein etwas anderer als der Sinn der dooyoo-Meilen. Die Payback-Karte ermöglicht den an diesem Programm teilnehmenden Firmen, das "Konsum-Verhalten" ihrer Kunden "auszuspionieren": Wer hat wann, wo, was und wieviel gekauft....



Bei den dooyoo-Meilen handelt es sich auch um eine Art "Prämie". Hier wird aber nicht das Konsum-Verhalten der Teilnehmer ausspioniert, sondern nur die Teilnahme an der dooyoo-Community belohnt. Die "Idee" von dooyoo.de ist im Prinzip die gleiche wie bei der "Stiftung Warentest". Dort werden auch die verschiedensten Produkte und Dienstleistungen bewertet - und für gut oder schlecht befunden. Das erlaubt dem Konsumenten, sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn ich z. B. eine Versicherung abschließen möchte, schaue ich mir einen entsprechenden Test in einer Publikation der Stiftung Warentest an. Das Prinzip bei dooyoo ist eigentlich dasselbe. Allerdings beschränkt sich dooyoo auf das Internet. Soweit ich weiß, vertreibt "Dooyoo" (anders als die Stiftung Warentest) keine Printmedien..



Der wesentliche Unterschied zur Stiftung Warentest ist, daß bei dooyoo nicht (nur) "Experten" zu Wort kommen, die hauptberuflich mit diesen Dingen zu tun haben, sondern "Otto Normalverbraucher". Und DER kann hier seine ganz persönlichen Erfahrungen im täglichen Umgang mit irgendwelchen Produkten oder Dienstleistungen "unter die Leute bringen"...



Wenn ich mich mich nun für irgendein Produkt interessiere, aber selbst über keine oder nur unzureichende Infos zu diesem Produkt verfüge, dann ist "dooyoo" die ideale Anlaufstelle, um sich über dieses Produkt zu informieren. Denn hier kommt der Verbraucher, der Konsument, zu Wort.



Soviel zu den positiven Seiten von "dooyoo". Leider habe ich aber auch was zu "meckern". Bei meinen ersten Besuchen auf der Website von dooyoo ist mir aufgefallen, daß so mancher Testbericht in die falsche Rubrik geraten ist. Ich habe selbst schon einige Beiträge für dooyoo verfaßt, und dabei ist es mir so zwei- oder dreimal passiert, daß mein Beitrag in eine völlig falsche Rubrik geraten ist. Darum wäre es sehr nützlich und sinnvoll, wenn man - falls man das bemerkt - den Beitrag "verschieben" könnte. Bei der "Wikipedia" z. B. (der freien Enzyklopädie zum Mitmachen) ist es möglich, jederzeit eine neue Rubrik zu erstellen UND die Beiträge zu ändern. Allerdings gilt das dort uneingeschränkt für ALLE Beiträge. Das macht bei "Dooyoo" natürlich wenig Sinn. Deshalb sollte jedem Mitglied die Möglichkeit gegeben werden - sofern er / sie es bemerkt - seine EIGENEN Beiträge nicht nur zu ÄNDERN, sondern auch in die richtige Rubrik zu VERSCHIEBEN... Die "Accounts" der Mitglieder sind ja passwortgeschützt, so daß nur derjenige einen Beitrag verschieben könnte, der auch über das entsprechende Passwort verfügt.



Deshalb mache ich bei der Bewerung von "Dooyoo" Abstriche - und gebe "nur" die Note "Gut"... Alles in allem kann ich aber sagen, daß ich mit "Dooyoo" bisher zufrieden bin



Man kann bei ´Dooyoo` vier verschiedene Wertungen abgeben - von ´sehr hilfreich`bis ´nicht hilfreich`. Dieses Bewertungsschema ist auch ganz in Ordnung. Aber da fällt mir ein: ich war ja auch mal in der ´Penne`. Und dort gab`s auch ein ´Bewertungsschema`, nämlich von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Ich finde, damit könnte der Leser eines Testberichts bei Dooyoo noch FEINER differenzieren - und qualitativ hochwertige Beiträge von Schrott unterscheiden. Und wenn man dann die Sterne im Gesamturteil durch eine Durchschnittsnote ergänzt (oder ersetzt), wäre (meiner Ansicht nach) Das Bewertungsschema von Dooyoo noch BESSER.







...
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Kommentare
antjeeule
antjeeule, 25.02.2008
Ich mag dooyoo als Plattform gerne. Dort habe ich halt auch mit dem Schreiben angefangen. -
campimo
campimo, 22.11.2005
Bisher dachte ich, bei Dooyoo bekäme man auch Webmiles, die man zusammen mit den Paybackpunkten auf einem Konto sammeln kann? Was mir fehlt ist, wie lange du schon bei Dooyoo bist, wie erfolgreich du dort bist, wie dir die Community gefällt ... Ich persönl
KleineKrabbe1
KleineKrabbe1, 07.11.2004
... das non-plus-ultra! Ich hab damals dort angefangen und fand es prima. Allerdings hat es so stark nachgelasen, dass ich irgendwann voumlllig weg bin von dort! Schade eigentlich! LG - KK1
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tuimama

Auch Berichte brauchen mal ein Nickerchen

ein Testbericht von 2005-01-30 11:13:06 vom 30.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Krone, gute Suchmaschine für Produkte...
Nachteile/Kritik: Bewertungs- und Vergütungssystem, Qualität der Berichte, Aufbau des Mitgliederaccounts
Heute möchte ich über eine andere Meinungsplattform im Internet schreiben, auf der ich ebenfalls seit längerem Berichte veröffentliche. Diese Plattform hat für mich aber keine grosse Bedeutung – warum? Na, das erfahrt ihr im Text.

***DOOYOO.DE – „die grüne Plattform“***

Ich bin seit 23.11.2002 Mitglied bei dooyoo.de – huch? So lange schon? Ja, aber nicht wirklich aktiv seit Anfang an. Angemeldet hatte ich mich, weil ich bei webmiles.de angemeldet war und man über dooyoo dort auch „Meilen“ sammeln kann. Dazu aber später im Punkt „Vergütung“. Angefangen dort Berichte zu veröffentlichen habe ich eigentlich erst seit etwa einem Jahr, seit ich auch bei Ciao und Yopi aktiv bin. Gebracht hat es mir nicht viel seither (meilentechnisch).... Aber nun zur Plattform an sich:

INHALT DES BERICHTES
1) Seitenaufbau
2) Navigation
3) Mitgliederprofil
4) Community
5) Features der Plattform
6) Vergütung
7) Fazit

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1) DER SEITENAUFBAU

Die Grundfarbe von dooyoo ist grün und weis. Wirkt simpel wie ich finde, tut aber nichts weiter zur Sache, denn macht Farbe Qualität? Nein. Die sollt durch den Aufbau der Seiten schon mal in den „Grundfesten“ präsentiert werden. Aber hier hapert es meiner Ansicht nach schon etwas. Es wirkt alles sehr klein und irgendwie unübersichtlich auf mich. Vielleicht weil die Schrift so klein gehalten ist? Geht man auf die Homepage von dooyoo.de erhält man wie bei den anderen Plattformen auch die Themenkategorien zur Auswahl, sowie Links zu Kontakt, neuen Testberichten, Infolisten, etc.

Man findet im Grunde zu jedem einen Link und kann sich von der Startseite aus überall hin klicken. Trotzdem habe ich jedesmal beim Blick auf die Startseite einen ungeordneten Eindruck und meine, dass die Seite noch am Anfang steht und sich noch viel weiterentwickeln könnte.. Wird sie das??


2) NAVIGATION

Klicken wir einfach mal auf die Kategorie Computer. Wir erhalten folgendes Bild: Natürlich sämtliche Unterkategorien, sowie Hinweise auf ein Produkthighlight und einen neuen Testbericht zu dieser Kategorie. Eingeloggt oder nicht macht da nur den Unterschied, dass oben statt „Mitglied werden“ dann „tuimama’s Account“ steht. Da könnte ich also von überall her zu meinen Account wandern. Kann ich aber auch von meinem Account im eingeloggten Zustand überall hin wandern? NEIN, das kann ich nicht. Befinde ich mich in meinem Account, eingeloggt natürlich und klicke dann auf das grosse dooyoo-Logo, um auf die Homepage zu gelangen – schwups bin ich nicht mehr angemeldet! Aber warum denn nicht? Also den Vorgang von vorne, Log In, Passwort eintragen – denn leider speichert die Seite das Passwort nicht und obwohl man „sogar“ ein Häkchen setzen kann, damit wenigstens der Username gemerkt wird, verschwindet dieser in den meisten Fällen auch wieder vor dem nächsten Besuch. Die Navigation zwischen Startseite und Account läuft also nicht völlig ungestört, sondern wird von erneutem Log In Bedarf unterbrochen.

NACHTRAG: Ich habe mich gerade nochmal durch die Seite geklickt und jetzt funktioniert es plötzlich, dass ich eingeloggt bleibe, egal wohin ich klicke – Bravo! Sie haben es gemerkt!

Sucht man ein Produkt bekommt man unter dem Suchbegriff erstmal alle Kategorien angezeigt, in denen der Name irgendwie gefunden wurde, sowie die treffendsten Treffer werden darunter wiederum aufgelistet. Habe ich dabei allerdings nicht das Produkt gefunden, dass ich suche und möchte es gerne vorschlagen, damit es neu angelegt wird kann ich dies hier nicht tun. Dazu muss ich mich zuerst in die Überkategorie klicken, dann die Unterkategorie suchen und dort erscheint dann ein Link (auf der linken Seite weit unten), über den ich das Produkt vorschlagen kann. Auch wieder umständlich. Warum wird der Link nicht nach einer Suche angezeigt? Noch ein navigationelles Minus. Auf der linken Seite werden jeweils (wenn ich mich ganz normal in die Kategorie einklicke) alle Unterkategorien angezeigt, die zu dem Thema verfügbar sind. Über diese kann ich das Feld eingrenzen und mich näher zu meinen Produkt navigieren. Die aufgelisteten Produkte kann ich ausserdem per Auswahl entweder nach Verkaufsrang (aufsteigend – absteigend) oder nach Alphabet (ebenfalls auf – ab) sortieren lassen.

Insgesamt ist die Navigation ähnlich wie bei anderen Seiten aufgebaut, bis auf die beiden Minuspunkte „erneuter Log In nach Aufruf der Startseite über das Logo“ und „Link zum Produktvorschlagen nicht nach Suche vorhanden“.


3) MITGLIEDERPROFIL

Tja, wenn man Ciao und Yopi gewöhnt ist wird man hier schwer entäuscht! Es ist nur ein Ansatz dessen vorhanden, was man bei den beiden anderen zu finden ist.

Klickt man sich in seinen Account bekommt man eine durch die grosse Themenleiste von dooyoo recht nach unten gezwängte Übersicht. Man hat die Möglichkeit ein Bild einzustellen, Kontaktdaten anzeigen zu lassen, seine Favoriten unter den Websites zu erwähnen, einen kurzen „Über mich“ Text zu veröffentlichen. Ausserdem sieht man seine Statistik (wieviele Berichte und vormals auch Kurzbewertungen (gibt es nicht mehr) erstellt, wieviele Kommentare und Bewertungen abgegebene, wieviele Bewertungen erhalten und die gesammelten dooyoo Meilen plus „Kontostand“ was überwiesen wurde und noch verfügbar ist) und einen Link zum Einlösen der gesammelten dooyoo Meilen. Darunter erscheinen die letzten drei veröffentlichten Berichte. Als Übersichtsauswahl erscheinen am oberen Rand des Profils noch Testberichte, Freundeskreis, Profil ändern, Watchlist, Meilen und die Schatztruhe.

Unter Testberichte sieht man alle seine eingestellten Berichte und deren erhaltene Bewertungen sowie die Anzahl der dazu erhaltenen Kommentare.
Unter Freundeskreis sehe ich meinen Kreis der Vertrauten.
Die Watchlist sagt, dass ich über neue Berichte bestimmter von mir markierter Mitglieder informiert werde, bzw auch wenn mich jemand in seinen Freundeskreis aufnimmt.....???? Dazu gleich im Vergleich...
Bei den dooyooMeilen könnt ihr eure erworbenen Meilen auf webmiles.de überweisen.
In der Schatztruhe findet ihr alle eure abgegebenen Kommentare und Bewertungen aufgelistet.

MINUSPUNKTE DES PROFILS:
Es gibt kein Gästebuch!! Ganz grosses Minus. Will ich einem anderen Mitglied eine Mitteilung schreiben, muss ich dies als Kommentar zu einem Bericht tun – was völlig zweckentfremdet ist und wobei ich auch erstmal hoffen muss, dass die Person das Kommentar als Mitteilung überhaupt entdeckt. Kommunikation soll es wohl bei dooyoo nicht wirklich geben....

Es gibt keine Statistik, wieviele Kommentare ich erhalten habe, nur wieviele abgegeben wurden. Die Statistik ist sowieso sehr simpel gestrickt und zeigt nur wenig dessen was eigentlich passiert.

Die Watchlist zeigt mir zwar brav an, dass ich über neue Berichte, etc informiert werde, allerdings habe ich noch nie eine einzige Email dazu erhalten! Funktioniert nicht!!

Das Überweisen von dooyooMeilen auf meinen webmiles Account hat schon öfter nicht funktioniert, es hat viele Anläufe gebraucht, bis ich meine Meilen drüben hatte.


4) COMMUNITY

Hier finden wir unter anderem die Gewinner von Gewinnspielen, die Kategorie des Monats (die besonders vergütet wird), die Staffelung der Kategorien in Vergütungskategorien, Links zu neuen Produkten, Infolinks zu Hilfe, dooyoo Leitfaden, Produktvorschläge, etc. und den Newsletter – auch hier, ich bin halt bei Ciao und Yopi verwöhnt – magere Ausbeute! Es gibt keine Links zu den neuesten Berichten, Mitgliedern, Kronen (besondere Bewertung eines Berichtes – vergleichbar mit dem Diamanten bei Ciao), etc. Ich habe kaum eine wirkliche Community-Linkauswahl, mit der ich communitytechnisch etwas anfangen kann.


5) FEATURES DER PLATTFORM

Darunter möchte ich ein paar Worte dazu verlieren, wie verschiedene Dinge funktionieren oder auch nicht...

PRODUKTVORSCHLAG: Weiter oben bereits beschrieben ist dieser Link nur dann zu finden, wenn man sich quer durch die Kategorie klickt. Dann schlage ich also mein Produkt vor – und es nie wieder etwas davon gehört, ausser ich suche regelmässig auf eigene Faust danach und werde irgendwann (nach manchmal Wochen) plötzlich fündig und sehe, es wurde eingestellt. Die versprochene Email, die mir sagen soll, dass das Produkt eingestellt wurde habe ich in 98% nicht erhalten. Und die 2% die ich erhalten habe kamen so spät, dass ich das Produkt bereits Tage vorher selbst entdeckt hatte und der Bericht bereits stand.

KATEGORIEN: Was mir hier komplett fehlt ist eine Kategorie wie das Ciao Cafe oder die Yopi Lounge. Es gibt keinerlei Möglichkeit, persönlichere Berichte einzustellen, sondern reine Produkte. Aber das mag Absicht sein, damit dooyoo eine reine Produksuchplattform bleibt. Finde ich allerdings schade.

KONTAKT: Auch hier mangelt es wirklich an Kommunikation. Ich bezweifle ja schon manchmal, ob da überhaupt jemand in einem Büro sitzt und sich um die eingehenden Emails kümmert. Denn entweder bekommt man keine Antwort oder die Antwort kommt Wochen später, wenn das Thema schon bald verjährt ist. Kundenservice mies!

INFOLISTEN / EMAILBENACHRICHTIGUNGEN: Keine der versprochenen Infoservices funktionierte bei mir bisher. Ich habe noch nie Emails bekommen, wenn ein von mir markiertes Mitglied einen neuen Bericht geschrieben hat oder jemand mir jemand sein Vertrauen geschenkt hat.

BEWERTUNGEN: Schade ist erstens, dass hier sehr wenig gelesen und bewertet wird, aber das liegt ja eher an den Mitgliedern. Eine Weile habe ich mich sehr reingehängt um mal zu sehen, ob dadurch die Zahl meiner Lesungen steigen würde, aber Fehlanzeige. Ich bin schon froh, wenn ich um die 15 Lesungen (Bewertungen) pro Bericht erhalte, selten lag ich drüber. Schade ist auch, dass die Bewertungen nicht unterschiedlich vergütet werden. Hier ist es völlig egal, ob man nun eine gute oder schlechte Bewertung abgibt, das Mitglied erhält die gleiche Vergütung – worduch die Qualität der Berichte nicht unbedingt positiv beeinflusst wird. Ausserdem fehlt auch die Vergütung der abgegebenen Bewertungen. Es werden hier nur die erhaltenen Bewertungen vergütet – ja da ist es mir ja auch wurscht, wieviele ich abgebe. Ich mache dies also nur, um bei anderen Mitgliedern kurz „vorstellig“ zu werden, um auch Lesungen zu bekommen.Ansonsten bringt es mir nichts. Die Kommentare werden gar nicht vergütet. Weder erhaltene noch verteilte. Das Bewertungssystem ist meines Erachtens stark verbesserungswürdig.


6) VERGÜTUNG

Womit wir auch direkt anschliessen können an den nächsten Punkt – die Vergütung. Einen Teil dazu habe ich ja schon gerade erwähnt, aber hier mal eine kurze Übersicht:

Vergütet werden nur erhaltene Bewertungen, egal welcher Art, in nach eingeteilten Kategorien gestaffelten Meilen. Man erhält entweder 10, 20 oder 30 Meilen pro erhaltener Bewertung.
Nicht vergütet werden sämtliche Kommentare und meine abgegebenen Bewertungen, der Freundeskreis wird ebenfalls nicht mit Meilen vergütet. Da sind also drei viertel der „Arbeit“ sozusagen wertlos. Warum? Keine Ahnung, Einsparungen vielleicht? Bloss nicht zu viel austeilen....

Die gesammelten dooyooMeilen kann ich dann über einen Link auf mein Konto bei webmiles.de überweisen – im Umrechnungskurs von 3:1. Auch mager – warum bekomme ich nur ein drittel ausbezahlt von dem was ich verdient habe? Das wäre ja ähnlich wie wenn ich von meinem Arbeitgeber 3000€ pro Monat erhalte, auf der Bank aber nur noch 1000€ erscheinen – Überweisungsverlust...

Eine andere Möglichkeit, sich seine Vergütung „auszahlen“ zu lassen gibt es nicht. Hier wird nicht in Cash gerechnet, sondern nur in Prämien. Denn bei webmiles.de kann ich mir für meine dort gesammelten Meilen Sachprämien zuschicken lassen. An sich nicht so schlecht, aber man verliert am Ende im Prinzip eine ganze Menge der „erarbeiteten“ Punkte.

Mit diesem System bin ich also auch nicht wirklich zufrieden.


7) FAZIT

Warum bin ich dann überhaupt noch bei dooyoo „aktiv“ mag sich mancheiner jetzt denken!? Tja, eigentlich lasse ich es momentan nur so dahin schleifen (wie manch anderer auch, wie ich erfahren konnte), denn die paar Meilen, die auf mein webmiles-Konto gehen sind ja immerhin ein paar und wie sagt man so schön „Wer das Meilchen nicht ehrt ist die Meile nicht wert...“. Ab und zu schau ich mal vorbei, aber wirklich aktiv im Sinne von wirklich lesen, etc bin ich dort nicht. Was mir auf dieser Plattform auch nicht gefällt ist die Qualität der Berichte. Wie bereits vorher kurz angeschnitten ist es im Prinzip wurscht was für einen Bericht man einstellt, denn selbst die schlechteste Bewertung ergibt die gleiche Vergütung wie die beste. Das Niveau ist meines Erachtens ziemlich niedrig gegenüber meinen beiden favorisierten Plattformen Ciao und Yopi.

Insgesamt bekommt dooyoo von mir noch knappe drei Sterne. Die Empfehlung spreche ich auch nur halben Herzens aus – als Suchmaschine für Produkte Ja, aber für den Communityfaktor Nein. Aber im Endeffekt gibt es ein Ja, da ja die Plattform zur Suche von Produkten die Basis ist und nicht die Community.

Ich hoffe, das Bewertungssystem wird verbessert und die Qualität der Berichte steigt damit an. Dann wird es für alle lohnenswerter.

Also man sieht sich – auf Ciao, Yopi und vielleicht auch ab und zu mal bei dooyoo!

In diesem Sinne

Liebe Grüsse

Silke@Yopi und anderen Meinungsplattformen (unter gleichem Usernamen)
...
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Kommentare
Angin
Angin, 27.04.2005
wende aber, wie Du das nebenbei- Prinzip an. Ich stell meine Berichte, die ich fuumlr ciao oder yopi schreibe halt auch dort ein und lese, wenn mich gerade ein Thema interessiert dort auch Berichte dazu, aber meine Favorits bleiben ciao und yopi. Das v.
NinaDivine
NinaDivine, 30.01.2005
sowit ich mitgrkigt habe,kann man sich hier bei yopi aber auch nicht uumlber erhaltene Bwrtungen und KOmmentare per mail informieren lassen,so wie bei ciao.com,oder irre ich mich?Wenn ja,teil e smir doch bitte mit..Da ich diese Funktionen hier sehr verm
redwomen
redwomen, 30.01.2005
ich habe hier bei Yopi schon genug zu tun, geschweige denn noch andere Plattformen zu besuchen. ggg LG maria
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Sinn der Sache = ?

ein Testbericht von 2005-01-14 09:12:28 vom 14.01.2005
Empfehlung: nein
Allgemein
Bei dooyoo.de handelt es sich um eine website, die in erster Linie fast so ähnlich funktioniert wie yopi. Man kann dort verschieden Produkte bewerten und die Berichte anderer Personen bewerten.


Aussehen
Die Startseite ich grauenhaft aufgebaut. Die komplette Mitte und rechte Seite davon ist mit Werbung aller Art, meist für technische Geräte, zugemüllt und für den Anfang könnte man meinen es handle sich hier um einen Online-Shop.
Die linke Spalte beinhaltet dann das eigentlich wichtigste der Seite: Nämlich die Testberichte. Diese sind untereinander aufgebaut, d.h. sehr klein geschrieben. Immer die neusten 5 Berichte kann man dort finden, lesen und bewerten. Wenn man Glück hat steht der eigene Berichte also gut und gerne mal einen halben Tag auf der Startseite, was an den wenigen Besucherzahlen liegt.

Es gibt die Möglichkeit zur Schnellsuche. Dort gibt man einfach den Namen eines Produktes ein und findet dann einen Link zum Bericht schreiben und die Berichte, die schon geschrieben wurden.

Das eigene Konto dagegen ist ganz übersichtlich gestaltet. Die 3 neusten, eigenen Berichte sind in der Kurzübersicht zu sehen und daneben gibt es dann die Möglichkeit sich alle seine Berichte darstellen zu lassen. Darüber findet man seine gesammelten Meilen und einen Link zum Auszahlen.


Funktioniert so:
Im Gegensatz zu yopi.de sammelt man dort kein Geld, sondern Meilen. Die jeweilige Anzahl der Meilen, die man pro Bewertung bekommt richtet sich nach der Kategorie in welcher der Bericht steht. Beispielsweise für Essen & Trinken bekommt man pro erhaltener Bewertung 10 Meilen gutgeschrieben, für Technik & Multimedia 30 Meilen. Das wäre dann auch die Maximalanzahl, die man erhalten kann.

Schreibt man also einen Bericht über eine Tiefkühlpizza, so bekommt man zuerst einmal keine Meilen gutgeschrieben. Wird dieser Bericht dann bewertet (und es ist völlig egal ob er gut oder schlecht bewertet wird!) erhält man 10 Meilen auf sein Konto. Wird er von 5 Leuten bewertet, erhält man 50 Meilen und so weiter...

Der größte Nachteil ist eben, dass man hier nicht auf Qualität setzt. Würde ich jetzt in meinen Bericht schreiben :"Die Pizza schmeckt schlecht und ist teuer!" dann würde dieser Bericht keinem etwas nutzen. Würden ihn 10 Leute schlecht bewerten, würde ich dennoch meine Meilen bekommen. Ein extrem leichtes Spiel für Faker und Leute, die glauben, das schnelle "Geld" machen zu können.
Das äußert sich dann allerdings auch in den Berichten, die man liest. Die meisten Leute sagen ja immer, dass die Berichte dort sowieso nur von yopi und ciao kopiert werden, aber das stimmt nicht. Teilweise sind die Berichte dort so kurz, dass die bei ciao und yopi gar nicht veröffentlich werden könnten.


Geld verdienen
Man möchte ja auch etwas für seine Leistung und das bekommt man hier nicht in Form von Bargeld sondern in Form von Meilen. Diese Meilen kann man einlösen bei www.webmiles.de. Es sollte also logisch sein, dass man dort angemeldet sein muss um die ersammelten Meilen auch übertragen zu können.

Ab 3000 Meilen bei dooyoo.de besteht die Möglichkeit sich diese auszahlen zu lassen. Der Witz hierbei ist nur: Übertrage ich diese 3000 Meilen zu www.webmiles.de, bekomme ich dort dafür nur jeweils ein Drittel, also in diesem Fall 1000 Meilen. Den Sinn davon hab ich noch nicht so ganz durchschaut. Das wäre in etwa so wie wenn ich bei yopi auf meinem Konto 30 Euro stehen hab, und wenn das Geld auf mein Konto eingeht, nur 10 Euro dabei rauskommen.

Wenn man doch sowieso nur ein Drittel davon erhält, wieso kann man dann nicht gleich pro Bewertung nur ein Drittel der Meilen gutschreiben?


Meilen einlösen
Hat man dann genug Meilen bei webmiles gesammelt, so kann man sich dafür etwas kaufen. Ab 5.200 Meilen gibt's zum Beispiel einen IKEA-Gutschein über 10 Euro, ab 249.000 Meilen gibt's einen Camcorder und so weiter...Das Angebot ist relativ groß und im Prinzip sollte dort jeder was finden, was er braucht.
Jedoch muss ich, um 5.200 Meilen zu erhalten, so schrecklich viele Berichte schreiben, dass einem der Spaß sehr schnell vergeht. Ich bin bei dooyoo.de jetzt seit knapp 3 Wochen und hab noch nicht einmal 1000 Meilen gesammelt. Und um ehrlich zu sein, bin ich auf einen IKEA-Gutschein über 10 Euro nicht wirklich so scharf, dass ich mich extra auf den Weg dorthin machen würde
Die wirklich interessantne Prämien sind so hoch eingestuft, dass es praktisch unerreichbar scheint. Dazu kommt, dass die Meilen nach 3 Jahren automatisch verfallen - Das behält man sich schon die Möglichkeit vor, dass niemand an die teuren Geräte kommt. Auch ganz praktisch.
Im Prinzip fühle ich mich da eher verarscht als gut aufgehoben.


Fazit
Mir dauert das da alles viel zu lange, das ständige warten bis die Meilen übertragen wurden, dann wieder warten, bis sie gutgeschrieben sind...Das ist keine Plattform, die Spaß macht. Im Gegenteil. Es nervt mit der Zeit nur und am Ende hat man dann einen IKEA-Gutschein oder H&M-Gutschein oder sonst was in der Hand, was man sowieso nicht einlösen wird. Und wenn man es einlöst, dann gibt man bei im jeweiligen Geschäft sowieso nur mehr aus als 10 Euro und wenn man mal genauer darüber nachdenkt, hat das am Ende nicht MIR was genutzt, sondern der Filiale.
Und das muss doch wirklich nicht sein.
...
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LittleGiant
LittleGiant, 14.01.2005
soll fruumlher mal besser gewesen sein, habe ich schon oft gelesen. Ich bin nocht nicht lange genug dabei, um das beurteilen zu koumlnnen. Aber Yopi ist viel, viel besser...
OllerTeddy
OllerTeddy, 18.08.2004
...da hab ich auch noch nen Account quotschlummernquot - Gruszlig Der Olle
Sony3
Sony3, 18.08.2004
Das ist ja eine doofe seite. nur ein drittel meilen gutgeschrieben.
lol wie lange soll man den dann fuumlr 249.000Meilen schreiben?
MFG Sony3
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SeriousError

Keine Konkurrenz für Yopi

ein Testbericht von 2004-07-18 13:33:28 vom 18.07.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: technisch einwandfrei...
Nachteile/Kritik: nur Webmiles-Vergütung, kaum Auslastung
Neben den beiden großen Meinungsforen Ciao und Yopi gibt es noch ein drittes, in dem ich ab und zu meine Meinungen veröffentliche. Es heißt Dooyoo, und dieses möchte ich kurz vorstellen.

Durch die große Werbekampagne beim Start der Plattform war Dooyoo eigentlich das erste Meinungsforum was ich kennen gelernt habe. Schon früh habe ich dann die Konkurrenten Ciao und Yopi im Internet gefunden und schnell die vielen Nachteile von Dooyoo bzw. die Vorteile der Konkurrenz erkannt.

Im Grunde genommen funktioniert Dooyoo genauso wie Yopi oder Ciao: Man kann Erfahrungsberichte zu allen möglichen Produkten veröffentlichen und wenn diese durch andere Mitglieder gelesen werden wird dies vergütet. Aber genau diese Vergütung ist der Grund, warum Dooyoo nicht wirklich die User motivieren kann und nie ganz groß werden wird. Denn bei Dooyoo gibt es keine Euro zu verdienen, sondern Webmiles. Webmiles ist eine Internet-Währung mit der man in einem spärlichen Prämienshop einkaufen kann. Eine Umrechnung bzw. Auszahlung in bzw. von Euro ist nicht möglich. Neben diesem riesigen Manko ist der Webmiles-Verdienst auch noch sehr gering. Für eine Lesung bekommt man 20 Webmiles. Meine Meinungen werden durch die magere User-Auslastung der Plattform durchschnittlich 4 - 6-mal gelesen. Also bekomme ich 80 - 120 Webmiles pro Meinung. Nur was sind diese Webmiles nun wert? Dies kann man nicht genau sagen, aber im Prämienshop gibt es zum Beispiel einen ADAC-Reiseführer (eine etwas bessere Broschüre) für 4900 Webmiles. Wirklich nennenswerte Produkte gibt es erst ab 90000 Webmiles (zum Beispiel einen Grill).

Fazit
Rein technisch funktioniert Dooyoo sehr gut. Auch der Support stimmt (Anfragen wurden ruckzuck beantwortet). Aber was bringt das alles, wenn die Bezahlung und deshalb die Auslastung nicht stimmen. Damit Dooyoo auf Dauer wirklich funktionieren kann, sollte die Vergütung auf eine echte Währung umgestellt werden, oder zumindest sollte die virtuelle Währung in eine echte Währung umrechenbar sein (wie bei den Yopi-Points). Ansonsten sehe ich keine Zukunft für Dooyoo, zumindest keine anstrebenswerte …
...
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Kommentare
Brita2905
Brita2905, 18.07.2004
auch ich bedaure den Werdegang von Dooyoo sehr, denn auch ich machte dort meine ersten quotGehversuchequot in Sachen Verbraucherplattform... seit der quotMammutumstellungquot im vergangenen Jahr, ist sehr vieles im Argen dort vor Ort, aber, und das
das-christian
das-christian, 18.07.2004
Die Verguumltung bei dooyoo wird mittlerweile unterteil in 10, 20 und 30 dooyoomeilen-Kategorien., welche letztendlich 1,2,3 Cent wert sind. Mehr wie bei Ciao, ich bekomme pro Meinung 20-30 Lesungen, man sollte auch gegenlesen, damit die Anzahl steigt.
mswmsw
mswmsw, 18.07.2004
Und erst recht nicht fuumlr Ciao
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Gimmick404

Dooyoos Absturz

ein Testbericht von 2004-07-11 13:02:16 vom 11.07.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...
Nachteile/Kritik: decken Faker; haben den Laden runtergewirtschaftet
Anfang November 2002 bekam Dooyoo ein neues, schon lange angekündigtes Layout verpasst. Gewartet hatten wohl viele darauf, viele hatten sich erhofft, dass dooyoo sich wirklich fundamental verbessern würde, wie es die dooyoo-Macher ja versprochen hatten. Doch es ist bei den Ankündigungen geblieben. Zwar gab es tatsächlich das angedrohte Relaunche, die Verbesserungen sucht man jedoch vergeblich.

Kurz etwas dazu, worum es sich bei Dooyoo überhaupt handelt. Dooyoo ist ein Verbraucherportal, vergleichbar mit Ciao oder Yopi. Hier haben Verbraucher die Möglichkeit, Erfahrungsberichte über alle möglichen und unmöglichen Produkte von anderen Verbrauchern zu lesen. Um selbst Berichte schreiben oder die Berichte anderer bewerten zu können, muss man sich allerdings registrieren lassen. Für jede Lesung eines anderen Mitglieds erhält man dann dooyooMEILEN, die man binnen einen Jahres zu Webmiles (eine Art Bonuspunktesystem) transferieren lassen und gegen Prämien eintauschen kann.

Die Ladezeiten der Seite haben sich mit dem Relaunche nur geringfügig verbessert. War die Seite früher sehr langsam, so ist sie jetzt immerhin "nur noch" langsam. Oft genug landet man leider immer noch bei Zeus. Das ist so eine Art Fehlermeldung, die eigentlich nur aussagt, dass nichts angezeigt werden kann. Des öfteren hilft es aber, die Seite nochmal neu zu laden. Das Layout selbst kann man mögen oder hassen, ich meine, dass dooyoo jetzt etwas frischer aussieht. Doch über Geschmacksfragen möchte ich gar nicht mich auslassen. Wer eine Plattform verlässt, weil ihm die Optik nicht gefällt, nun gut, sollen sie. Leider gab es so zahlreiche Pannen bei der Umstellung Anfang November, dass man fast gar nicht mehr weiß, wo man anfangen soll. Eigentlich wollte ich mich dazu auch gar nicht in einem Bericht äußern, da solche Pannen meist nur von kurzer Dauer sind und von der Realität meist recht schnell überholt werden, wie auch zahlreiche Detailveränderungen auf Ciao ja immer wieder beweisen. Doch auf dooyoo ging wohl so ziemlich alles schief - und man hat leider nicht den Eindruck, als könne sich das so bald ändern.

Da wäre als erstes einmal, dass die Vergütungen drastisch gesenkt wurden, man dieses aber wohl durch eine andere Währung etwas verschleiern wollte. Statt einer Webmeile gibt es nun 10 dooyooMEILEN pro Lesung. Faktisch sieht es so aus, dass man jetzt statt einer drei Lesungen braucht, um auf eine Webmile zu kommen. Was man aber mit den dooyooMEILEN überhaupt anfangen konnte, dies erfuhr nur, wer sich die AGB durchgelesen hatte. Ansonsten fehlte satte zwei lange Wochen JEDE Information. Noch schlimmer allerdings: dooyooMEILEN werden zwar in Webmiles umgetauscht, doch braucht man mindestens 3000 davon, um eine Überweisung tätigen zu können. Dies entspricht 300 Lesungen. Ein viel zu hoher Wert, wie man gleich noch im Abschnitt zu den Lesungen sehen wird. Die Folgen sind leicht auszumalen: entweder sehen es viele User als aussichtslos an, diesen magischen Wert von 300 Lesungen zu erreichen, oder aber es wird auf Teufel komm raus gepostet, Quantität zählt und Qualität geht endgültig den Bach runter. Nun ja, reich wird man ja eh nicht, die Kürzung an sich finde ich auch gar nicht so schlimm, dafür die Art und Weise, wie man es umgestellt hat und die Folgen dessen umso mehr.

Das Schreiben einer Meinung – und vor allem das Posten ist gelinde gesagt eine Katastrophe geworden. Schon immer verwandelte dooyoo Sonderzeichen in Fragezeichen, man konnte sich aber immerhin damit behelfen, dass man eine Meinung vorher in einen Editor und erst dann in die Meinungsmaske kopierte. Doch neuerdings werden bei jedem Update seltsame Zeilenumbrüche gemacht, die man erst wieder mühsam korrigieren muss. Dabei fällt einem dann gleich noch auf, dass alle gemachten Angaben sowie die Produktbewertung wieder auf ihre Standardwerte zurückgesetzt werden und der angegebene Europreis stimmt dann auch nicht mehr.

Der Traffic auf der Seite ist auch recht dramatisch zurückgegangen. War man früher mit Glück 15 Minuten auf der Startseite, so kann man jetzt manchmal eine Stunde und länger auf ihr verweilen, auch begünstigt dadurch, dass jetzt immer die sechs aktuellsten Meinungen auf der Startseite erscheinen. Doch was hilft das, wenn man kaum Lesungen bekommt? Auch die aktuellsten 75 Berichte zeugen von mangelndem Traffic. Manchmal bleibt man länger als 24 Stunden in ihnen. Ein Vergleich mit Ciao verbietet sich da schon von selbst, da wird innerhalb einer Stunde mehr gepostet, als auf dooyoo im Laufe eines ganzen Tages. Auch auf Yopi ist inzwischen mehr los.

Was die Lesungen betrifft, muss man einen eklatanten Rückgang konstatieren, was dann den Schluss nahe legt, dass es nicht mehr all zu viele aktive Mitglieder gibt. Erreichte ich früher meistens recht schnell 100 Lesungen pro Bericht, brauche ich jetzt doppelt so lange, um auf die Hälfte zu kommen. Früher kamen auch über die Infomail noch deutlich mehr Lesungen, als momentan. Zu der Vergütungssenkung kommt also auch noch ein Rückgang an Lesungen, was die Vergütungssenkung potenziert. Zusätzlich werden auch Kronen nicht mehr mit umgerechnet 1,50 Euro vergütet, sondern mit nur noch 0,50 Euro. Wer nun aber etwa erwartet hätte, dass es dafür jetzt mehr gibt, sieht sich erneut getäuscht. Denn am Krönungstag (Donnerstag) werden meist nur noch 15 Meinungen pro Woche mit einer Krone versehen. Oft fallen aber die Krönungstage mittlerweile auch einfach aus, so dass man dann das Pech haben kann, deshalb keine zu bekommen, weil man am falschen Tag gepostet hat. Eine Krone fiel mir dabei besonders negativ auf, es handelte sich hierbei um einen Bericht, der auf Ciao einige nicht-hilfreich-Bewertungen bekam, da er offensichtlich nicht so ganz stimmte. Auf dooyoo stand er zudem noch in der falschen Kategorie, was aber die Betreiber nicht daran hinderte, dem ganzen noch die Krone aufzusetzen. Auf meine Nachfrage, was denn das solle, bekam ich zur Antwort: einige Mitglieder haben einen Krönungsvorschlag gemacht, deshalb ist die da dran. Mit anderen Worten: da wurde nicht gelesen, ob der Bericht überhaupt eine Krone verdient hat. Was sollen dann diese unsinnigen Prämierungen? Dann lieber gar keine.

Es gibt mittlerweile auch kaum noch Rücklesungen. Das kommt wohl daher, dass man, klickt man auf einen Nick in der Bewertungsliste, in einem leeren Profil landet. Hat man Glück, hat der gesuchte User auch Kurzbewertungen abgegeben, so kann man sich auch die Meinungsliste anzeigen lassen. Da ich jedoch nie eine Kurzbewertung geschrieben habe, entfällt diese Möglichkeit beispielsweise in meinem Profil. Erreichen kann man solche Profile immerhin noch über die Suche, in den aktuellen 75 Meinungen, den Freundeskreis sowie über die Kommentarspalte, sofern man einen Kommentar abgegeben hat. Ein weiterer Bug ist, dass man zwar beliebig viele User in den Freundeskreis aufnehmen kann, angezeigt werden aber nur die ersten zwanzig, danach herrscht gähnende Leere. Verschwunden ist auch die Möglichkeit, mittels Schatztruhe alle seine abgegebenen Bewertungen nachvollziehen zu können. Immerhin, alle Kommentare gibt es noch. Dafür wurde die Möglichkeit, sich alle Meinungen eines Users auf einen Blick anzeigen zu lassen, ersatzlos gestrichen. Wirklich schlecht, muss ich sagen. Ich habe zwar nicht so viele Meinungen, doch bei Usern mit mehr als 200 wird es reichlich aussichtslos, noch via Profil eine bestimmte Meinung zu finden. Einziger Ausweg; man geht über ein altes Dooyoo-Layout (z.b. http://www.chip.de/dooyoo/index.html). Dieses kleine Hintertürchen benötigt momentan auch, wer eine Infomail bekommen möchte für Bewertungen und Kommentare bei neu geposteten Berichten. Man mag es kaum glauben, aber anders kann man das momentan nicht aktivieren. Zwar ist die Verwaltung der Infomail besser geworden, doch wenn man keine mehr aktivieren kann, hilft das wenig.

Woher kommt nun der Mitgliederschwund, habe ich mich gefragt – wie so viele andere sicher auch. Einmal sicher daher, dass man nicht wusste, was man mit den dooyooMEILEN (die auch noch im Account als bereits überwiesen deklariert wurden, jedoch nirgends ankamen) überhaupt anfangen kann. Nun mag man es bedauern, dass scheinbar viele nur der Webmiles wegen auf dooyoo aktiv waren, doch ohne diese User kann dooyoo wohl kaum weiter bestehen. Das hätte man eigentlich wissen müssen und es nie soweit kommen lassen dürfen. Es hätte ja auch nicht so schwer sein können, eine Info im Account zu platzieren. Ein weiterer Kritikpunkt aber sind auch die Kategorien. Nicht nur, dass man lange Zeit gar keine Produktvorschläge machen konnte, dieses Manko wurde kürzlich endlich abgestellt, nein, man hat im Zuge der Umstellung auch gleich jegliche Ordnung über Bord geworfen. Die Kategorien sehen einfach lieblos hingeklatscht aus, geht man in eine hinein, beispielsweise im Bereich Computer, so findet man keine logisch nachvollziehbare Sortierung mehr vor, sondern alles, was es in diesem Bereich gibt, einfach nach Verkaufsrang (wer bestimmt den eigentlich beispielsweise bei Webseiten??) zusammengepfercht. Man kann zwar auch noch am linken Rand die Option nutzen, etwas spezieller einzugrenzen. Doch einfach nur stöbern? Dafür ist dooyoo mittlerweile vollkommen ungeeignet. Wer wühlt sich schon durch 15000 Musikalben, die lediglich nach Verkaufsrang sortiert sind? Vollkommen praxisuntauglich. Einziger Ausweg bleibt also die Suche. Doch die war nie besonders gut auf dooyoo, denn es dauert oft sehr lange, bis sie überhaupt mal wieder aktualisiert wird. So findet sie neue Produkte (oder auch Mitglieder) oft gar nicht. Und wird sie doch fündig, liefert sie oft viele vollkommen irrelevante Treffer – und das zu Hauf, bis man da das richtige gefunden hat, ist man längst woanders auf die Suche gegangen.

Und dann gab es da noch etwas. Dooyoo hatte mit dem Relaunch im Community Bereich angekündigt, in Zukunft zahlreiche Sonderaktionen für die treusten Mitglieder durchzuführen und die Gewinner mit zusätzlichen 3000 dooyooMEILEN zu belohnen. Die ersten Aktionen ließen bereits böses befürchten: einen Spambonus. User mit den meisten Berichten und den meisten dafür erhaltenen Lesungen sollten berücksichtigt werden. Weder die Anzahl der Berichte noch die der Lesungen ist in irgendeiner Weise ein Kriterium für sehr hilfreiche Meinungen, warum dooyoo hier jegliche Qualitätskontrolle kategorisch ausschließt, indem man die Bewertungen vollkommen außen vor lässt, weiß wahrscheinlich niemand. Entweder legt man beim neuen dooyoo keinerlei Wert mehr auf Qualität, oder aber man hat schlicht vergessen, über den Sinn nachzudenken. Immerhin, die User mit den meisten Kronen des letzten halben Jahres sollten auch etwas abbekommen. Im Dezember wurden dann die Gewinner veröffentlicht. Was man hier zu sehen bekam, übertraf aber meine schlimmsten Befürchtungen. Bei den Gewinnern mit den meisten Berichten standen etliche User, die im Schnitt hilfreiche oder noch schlechtere Meinungen posten. Wer weiß, wie gut auf dooyoo bewertet wird, ahnt schon, dass diese Berichte tatsächlich noch schlechter sind, als es der Bewertungsschnitt auszudrücken vermag. Man kann es sich aber eigentlich auch denken. Wer in 6 Monaten mehr als 300 Meinungen postet, legt sicher viel Wert auf Quantität, oder anders ausgedrückt, darauf, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Webmiles abzustauben. Herzlichen Glückwunsch, dooyoo, diesen Trend habt ihr erkannt und dieses Vorgehen belohnt. Vielen Dank, dass ihr damit ausdrückt, dass der Inhalt und die Bewertungen bei euch keine Rolle spielen. Ein Tritt in den Allerwertesten aller derer, die so doof sind, sich Mühe mit ihren Meinungen zu geben.

Noch schlimmer aber war dann der Blick auf die Liste der User, die die meisten Lesungen von Mitgliedern bekommen hatten. Hier tauchten ganze sechs Namen auf, die ich noch nie gelesen hatte. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, denn wer Lesungen von über 9000 bekommt, müsste eigentlich bekannt sein wie ein bunter Hund. Ein Blick in die jeweiligen Profile jedoch sorgte ganz schnell für Aufklärung. Den astronomisch hohen Mitgliederlesungen standen so gut wie keine erhaltenen Bewertungen gegenüber. Die Mitglieder waren auch überhaupt nicht aktiv. Dass hier etwas 3000 (dooyoo)Meilen gegen den Wind stinkt, müsste eigentlich jedem, der nur einen Funken Verstand und mindestens ein gesundes Auge hat, auffallen und sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Der Verdacht liegt eigentlich auf der Hand, dass hier versucht wird, mittels Fakeaccounts sich selbst Lesungen und somit Webmiles zu verschaffen. Dank der Sonderaktion wäre es also ein leichtes gewesen, die Accounts zu enttarnen und sofort zu löschen. Doch was macht dooyoo? Nichts dergleichen, für die Mühe, sich mit derartig vielen Fakeaccounts selbst Lesungen zu verschaffen, gibt es eine Sonderprämie von 3000 dooyooMEILEN. Ich bin begeistert. Erst nachdem man sie darauf aufmerksam machte, was sie da überhaupt prämiert hatten, wachte man in Berlin offenbar auf und entfernte immerhin 4 der 6 dubiosen Accounts. Zwei allerdings durften bleiben, wohl, weil sie selbst ein wenig Aktivität zeigen. Da fragt man sich nur noch, was sich dooyoo als nächste Sonderaktion ausdenkt. Vielleicht die Prämierung der schlechtesten Meinungen des Jahres?

Das einzige, was vom alten dooyoo übrig geblieben ist, ist eigentlich die Kommentarfunktion. Da noch einige Mitglieder da sind, macht es teilweise immer noch Spass, die Kommentarspalte als Chat zu verwenden, in dieser Hinsicht ist sicher keine Plattform kommunikativer, doch es werden immer weniger und so stirbt dann letztlich auch die KS-Kultur einen leisen Tod.

Bleibt nur noch, darüber zu spekulieren, weshalb man dieses unausgegorene Relaunche in dieser Form überhaupt durchzog. Angeblich soll dooyoo ja schwarze Zahlen geschrieben haben, dies aber wohl auch vor allem deshalb, weil man viele Mitarbeiter entlassen hatte. Das konnte man natürlich in diesem Jahr nicht erneut machen. Also musste eine Reduzierung der Vergütung her, am besten noch verbunden mit einer verzögerten Auszahlung. Das war aber mit dem alten Vergütungssystem wohl nur schwer zu bewerkstelligen gewesen. Also musste eine andere Währung her, da man eine Webmile ja schlecht kürzen kann. Da dies so übereilt geschah, kann man natürlich mutmaßen, dass man so die Zahlen gegen Jahresende schönen will, vor allem die Grenze von mindestens 3000 dooyooMEILEN legt diesen Verdacht nahe, denn so wird eine Auszahlung ja noch mehr verzögert und findet vielleicht auch oft gar nicht mehr statt. Das neue dooyoo hätte noch einige Zeit der Überarbeitung gebraucht, die Bilanz duldete diesen Aufschub vielleicht nicht, wer weiß das schon.

So, ich habe fertig. Spammer und Faker werden belohnt, das kannte man eigentlich in dieser Form nur vom alten Yopi. Dass man sich ausgerechnet das zum Vorbild genommen hat, ist mir unbegreiflich. Es lohnt eigentlich kaum noch, auf dooyoo aktiv zu sein, da auch viele der eigentlichen Stammuser verärgert und teilweise schon in den Weiten des Internets entschwunden sind. Zudem hat man eigentlich auch nicht mehr den Eindruck, dass an der Plattform noch viel gearbeitet wird, da selbst fundamentale Mängel immer noch nicht abgestellt wurden. Wenn dooyoo nicht das Know-How oder die Kapazitäten für so ein Relaunche, was sicher nicht ganz einfach ist, hat, dann darf man es eben nicht wider besseren Wissens dennoch machen. Weiterhin ist die Grenze von 3000 dooyooMEILEN , die man braucht, um ganze 100 Webmiles überweisen zu können, viel zu hoch für einen normalen User, was dann entweder in Frustration endet oder dazu führt, dem etwas nachzuhelfen (siehe Lesungen durch Anlegen von Fakeaccounts oder auch einfach, indem jeder Müll gepostet wird, da ja nur die Lesung unabhängig von der Bewertung vergütet wird und zusätzlich auch noch durch angesprochene Sonderaktion belohnt wird, kaum zu glauben). Sorry, dooyoo, so nicht, so vertreibt man auch noch die letzten treuen User, der letzte Informationsgehalt geht verloren und der Spaß bleibt endgültig auf der Strecke. Ich werde mir das Trauerspiel noch einige Wochen ansehen und dann daraus meine Konsequenzen ziehen und hoffen, dass ich die User, die ich dort zu schätzen gelernt habe, auf anderen Plattformen wieder sehen werde. So macht dooyoo bestenfalls noch Griasdi Konkurrenz. Kurz gesagt: binnen weniger Wochen wurde eine eigentlich funktionierende Plattform kaputt gemacht.

Schade um das "alte" dooyoo, das von mir eine gute Bewertung bekommen hätte, in dieser Version aber nicht empfehlenswert ist. Dooyoo kommt mir heute eher vor, wie eine Mischung aus Griasdi und dem alten Yopi (nicht zu verwechseln mit dem aktuellen Yopi): Traffic von Griasdi und Niveau vom alten Yopi. Na dann Prost Mahlzeit, da hat man ja von allem nur das Beste genommen....

Update im Juni 2004:

Gebessert hat sich seit November 2002 NULLKOMMANIX, ganz im Gegenteil. Jetzt decken die Idioten schon ganz offensichtliche Meinungsfaker und blasen ihnen auch noch Extra-Meilen hinten rein, verwarnen und drohen denjenigen mit Löschung, die die Fakes mit nicht hilfreich bewerten. Nur noch krank, die Plattform. Nebenbei tummelt sich mindestens ein Mitarbeiter unter midestens einem Decknamen selbst auf der Plattform und bewertet dooyoo-kritische Meinungen ab, schreibt schrottige Ultrakurzberichte mit null Aussagekraft und gibt sich auch noch selbst Kronen dafür. Sehr unseriös.
...
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Kommentare
tntpromotion
tntpromotion, 01.05.2006
Kann eigentlich über dooyoo nichts schlechtes sagen, aber jeder hat seine eigene Meinung ! SH LG Torsten
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