ein Testbericht von hemasch2007-02-15 14:38:05vom 15.02.2007Empfehlung: ja
Vorteile: wird auf der ganzen Welt gespielt, kurzweilig, unterhaltsam...Nachteile/Kritik: es dauert etwas, bis man das Spiel erlernt hat
Wenn Ihr das hört, dann wird Skat gespielt. Für den Außenstehenden sieht alles irgendwie kompliziert aus. Manchmal abschreckend ist auch der etwas raue Umgangston bei diesem Spiel, der wohl fast dazugehört.
Doch auch Skat ist erlernbar, und wie bei allen Sportarten, ist Noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Ratsam ist es sicherlich für den Anfänger, das Deckblatt neben sich zu legen. Auf diesem befindet sich in der Regel eine Kurzanleitung des „Skat“ mit den wichtigen Grundwerten und Regeln.
Beherrscht man dieses Spiel, ist man überall ein gerngesehner „Gast“, denn meistens wird beim Skat immer der „Dritte Mann“ gesucht. Und spätestens jetzt merkt man woher der „raue“ Umgangston kommt. Skat gehört zu den Denkspielen, bei dem zwar auch das Glück eine Rolle spielt, aber wirklich interessant wird das Spiel durch logisches Denken, die richtigen Schlüsse ziehen, und Strategien entwickeln. Wird dann von einem Spieler etwas nicht Richtig erkannt, so wird dann nach dem Spiel darüber „geredet“.
(schmunzelt) Aber wichtig – erst nach dem spiel und diese kurze Diskussion auch nicht so ernst nehmen.
Ist man am Spielen, dann vergeht die Zeit wie im Flug, immer neue Situationen und immer andere Möglichkeiten – es wird nie langweilig!
Und nun noch eine kurze Spielanleitung. Skat ist für mich eines der wenigen Spielen, welches man sich nicht alleine beibringen kann auch das lesen der Spielanleitung bringt einen nicht wirklich weiter. Sicherlich wird man das Eine oder Andere dann besser verstehen, aber richtig begreifen kann man es erst im gemeinsamen Spiel mit Spielern die Skat können
Auch wenn es dem Einzelnen sicherlich nicht viel bringt, hier eine stark verkürzte Spielanleitung und eine interessanten Link(http://www.skat.com/skatordnung.html- für alle die es genauer wissen wollen)
- Skat wird mit einem 32 Blatt Kartespiel gespielt! - Das Skatspiel ist ein Spiel für 3 oder 4 Personen. - Das einzelne Spiel wird von einem Alleinspieler und zwei Gegenspielern gespielt
- Der Spieler der „das“ Spiel macht, d.h. er spielt alleine gegen seine beiden Mitspieler, gibt die Spielvariante an
- Es gibt folgende Grundspielvarianten:
1. Das Farbenspiel (Kreuz, Pik, Herz, Karo) bei diesen Spielen ist die jeweilige Farbe Trumpf und die 4 Bauern
2. „Null“ Der Spieler der das Spiel macht, darf keinen Stich bekommen
3. „Grand“ Nur die Buben sind Trumpf
Nun kommen wir wieder an den Anfang meines Berichtes dieses merkwürdige Aufsagen von Zahlen beim Beginn eines Spieles. Dieses Aufsagen ist das berühmte „Reizen“. Jedes Spiel das gespielt wird, hat einen bestimmten Zahlenwert. Und je höher dieser Zahlenwert ist, desto höher kann man reizen. Der Spieler der am höchsten reizt macht das Spiel. – Aber aufgepasst! Daran denken, derjenige der das Spiel macht muss alleine spielen, und auch alleine gewinnen.
Jetzt würde ich eigentlich gerne mit den Anfängern zusammen an einem Tisch sitzen und es genauer erklären und zeigen. Da dies leider nicht möglich ist, sucht Euch jemanden, der Euch weiterhilft und mit dem Ihr Üben könnt. Und wunder Euch nicht wie viele Menschen Skat spielen und das auf der ganze Welt!
Noch einiges interessantes zum Thema Skat: Skat entstand aus Zusammenlegungen und
Abwandlungen anderer Kartenspiele so gegen 1920 sehr wahrscheinlich in Altenburg. Beim Skatspiel werden immer zwei Karten verdeckt, weggelegt und diese zwei verdeckten Karten, auch Skat genannt gaben dem Spiel seinen Namen (aus dem Italienischen „scartare“ – das Weggelegte)
Ich kenne kein abwechslungsreicheres Kartenspiel. Es erfordert Konzentration, Einfühlungsvermögen, logisches Denken, - es ist Denksport. Am Anfang nicht aufgeben sondern weiterspielen und üben. Tennis lernt man auch nicht an einem Tag!
moniseiki, 22.03.2006
Ich lese gerne zurück
Liebe grüße moniseiki
mami_online, 03.02.2006
-sh - Skat oder sonstiges... es ist immer erst einmal kompliziert, wenn man dann die erste Runde gespielt hat, ist es ok...Skat, Doppelkopf, Romme, Canaster......... Aber: mit mir spielt hier keiner.... Schade eigentlich.... LG, Nicole
giselamaria, 19.09.2008
:- tja wem sagst du das. Nur fehlen mir leider oft die 2 Mitspieler, muss mir mal wieder eins für PC kaufen.
guter Bericht!
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag :-
herzliche Grüße
Gisela
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ein Spiel,bei dem man die Zeit vergisst
ein Testbericht von PrinceofLies2006-09-14 20:52:54vom 14.09.2006Empfehlung: ja
Bevor ich mich dem Titel und seiner Bedeutung widme möchte ich zunächst einmal die Grundbegriffe erklären:
Grundwerte:
Es gibt verschiedene Grundspielarten,die folgende Reizwerte haben:
Karo 9 Herz 10 Pik 11 Kreuz 12 Null 23 Null Hand 35 Null Ouvert 46 Null Hand Ouvert 69 Grand 24 Grand Ouvert 36
Nähere Erläuterungen siehe Spielart weiter unten.
Reizen
Je nachdem welches Spiel man spielen möchte reitzt man mit dem Reizwert des jeweiligen Spieles und den von oben abgezählten Buben.
Die Reihenfolge der Buben ist Kreuz,Pik,Herz,Karo.
Will man z.B. Pik spielen und hat Kreuz- und Pik-Bube,so gilt "Mit zwei spiel drei mal Reizwert Pik (11)=33.
Bis zu diesem Wert darf man reizen.Sollte man höher reizen und kann dieses Reizergebnis nicht erspielen,so hat man automatisch verloren.
Um das mit den Buben näher zu erläutern ein weiteres Beispiel:
Man hat den Herz Buben:
"Ohne zwei Spiel Drei" mal Reizwert.
Also wirklich von oben herab gezählt.
Ausnahme hierbei sind die Nullspiele,die ohne Buben gereitzt werden,also lediglich einen festen Reitzwert haben.
Spielverlauf:
Skat wird zu dritt oder maximal zu viert gespielt,wobei bei vier Spielern jeweils der Kartengeber aussitzt.
Ausgeteilt wird Drei-Zwei Karten in den Skat-Vier-Drei.Daraufhin wird ausgereitzt,wer das höchstwertige Spiel hat und dieser darf den Skat einsehen und muss zwei seiner zwölf Karten weglegen.
Nun sagt er das Spiel an.
Wer das Reitzen gewinnt spielt gegen die anderen beiden Mitspieler und muss 61 Punkte,also mehr als die Hälfte aller Punkte im Spiel erreichen.
Spielarten: Null/Null Hand/Null Ouvert,Null Hand Ouvert
Wie obig erwähnt gibt es verschiedene Spielarten.
Bei den Nullspielen darf der Spieler,der alleine spielt,keinen einzigen Stich machen.
Es gibt keinen Trumpf bei diesem Spiel und die Zehner und Buben sind eingereiht.
Farbspiel
Hierunter versteht man Karo,Pik,Kreuz oder Herz.
Neben den Buben in erwähnter Reihenfolge sind darunter die Karten der Farbe,die man spielt ebenfalls Trumpf mit dem sich einstechen lässt,solange man nicht bedienen kann.
Grand
Beim Grand sind lediglich die Buben Trumpf.
Schneider
Gelingt es einer der beiden spielenden Parteien (Ansager oder die beiden Gegenspieler),den Gegner auf weniger als 31 Punkte zu halten,so ist er Schneider.Hierbei wird der Reitzwert um eine Stufe erhöht.
Kann man auch im Voraus ansagen und somit seinen Reitzwert erhöhen.
Schneider Schwarz
Wie bei Schneider,nur gelingt es hierbei,daß die Gegenpartei keinen einzigen Stich macht.
Bock
Verliert ein Spieler sehr hoch (also höher als eine bestimmter ausgemachter Reizwert),so werden drei Bock und drei Ramschrunden angesetzt.
Bock heißt in diesem Zusammenhang,daß lediglich Farbspiele erlaubt sind und doppelt gezählt wird.
Ramsch
Neben den Bock/Ramsch Runden nach hohen Spielen kommt Ramsch auch vor,wenn keiner bereit ist das Spiel zu übernehmen.
Also wenn kein Einziger den Mindestreitzwert 18 (Karo mit/ohne eins) sagt.
Hier sind die Buben Trumpf und jeder Punkt,den man macht wird einem negativ auf der Wertung gutgeschrieben.
Zunächst nimmt der erste in der Reihenfolge den Skat auf und schickt zwei Karten weiter (Buben dürfen nicht verschoben werden).So daß jeder zwei Karten umtauschen kann.
Man kann den Skat auch schieben (lohnt sich wenn man ein recht sicheres Ramschblatt hat),wobei dann die Punkte verdoppelt werden.
Gelingt es einem Spieler keinen einzigen Stich zu machen,so ist
er Jungfrau und die Punkte verdoppeln sich.
Gelingt es einem Spieler alle Stiche zu machen,so hat er einen Durch geschafft und die 120 Punkte werden den beiden anderen Schlechtgeschrieben.
Handspiele
Handspiele sind Spiele,bei denen der Skat nicht angeschaut werden darf.Der Reitzwert erhöht sich um eine Stufe (Ausnahme Nullspiele)
Ouvertspiele
Bei Ouvert oder auch eingedeutscht offene Spiele muss der Spielansager jeden Stich offen spielen.
Das heißt wärend des gesamten Spieles werden alle seine Karten offen auf den Tisch gelegt,so daß sie seine Gegner einsehen können.
Sonstige Begriffe Kontra/Re
Dies ruft man,wenn man sich ziemlich sicher ist,den Spielansager am Gewinn seines Spieles hindern zu können.Gleiches kann der Ansager auch wieder kontern indem er Re ruft (läßt sich noch weiter steigern).
Der Spielwert verdoppelt sich.
Spielprinzip
Spielen soll derjenige,der das Spiel hat,daß am höchsten bewertet ist.Da jedoch ein verlorenes Spiel eine Menge Punkteverlust bedeutet sollte man nicht auf Zwang versuchen immer einen Grand zu spielen.
Beim Reizen gilt nach dem Kartengeber die Reihenfolge "Hören-Sagen-Weitersagen".
Wer also als zweiter folgt sagt den Reizwert z.B. 18 und derjenige wo davor saß sagt lediglich,ob er diese 18 hat oder nicht.Nachdem einer der beiden aufgibt kann der zuletztsitzende weiterreizen,wobei es an ihm liegt zu sagen.
Beim Skat gilt Bedienen!
Hat man die Farbe,die der Spieler,der den Stich angibt (der die erste Karte des Stiches legt),so muß man diese legen.
Genauso muss auch getrumpft werden,wenn Trumpf angelegt wurde und wenn es sich hierbei nur um einen gelegten Siebener dreht und man selbst nur noch nen Buben hat.
Kann man eine Farbe nicht bedienen und auch nicht eintrumpfen,so geht der Stich an denjenigen,der den Stich angab.
Kartenwerte As 11 Zehn 10 König 4 Dame 3 Bube 2
7,8,9 zählen keine Punkte.
Fazit/Aufklärung des Titels
Skat ist ein Spiel,das man getrost als recht komplex bezeichnen könnte,zumal ich hier wirklich nur die bekanntesten und einfachsten Spielprinzipien nannte.
Daher verwundert es nicht,daß das Spiel nicht unbedingt auf Anhieb verstanden wird.
Viele verwundert das Reizen,insbesondere die Zählung der Buben,bzw. verlieren den Überblick,welche und wieviele Trümpfe noch im Spiel sind,bzw.wer sie haben müsste.
Dennoch oder gerade deswegen hat Skat einen großen Langzeitspaßfaktor.
Ich erinnere mich z.B. immer wieder gerne an meine Schulzeit zurück,wo ich zusammen mit nem Kumpel in ner Cafeteria unweit unserer Schule schaffte.
Skat gehörte zur Lieblingsbeschäftigung der Gäste (zu 98% unsere Klassenkameraden von damals) und wir spielten so manches Spiel.
Eines Samstags Abends war wenig los und wir zwei und einer unserer Kumpels waren die letzten.
Wir schlossen ab und hatten keine große Lust aufzuräumen.Also setzten wir uns hin und spielten eine Runde Skat.
Diese Runde,untermalt mit einigen Bieren dauerte dann etwas länger und als die Kirchenglocken zum Gottesdienst aufforderten (die standen fünfzehn Meter von der Cafeteria entfernt) entdeckten wir aufgeschreckt,daß wir die ganze Nacht gezockt hatten.
Ihr seht,Skat ist ein Spiel,daß einem ne Menge Spaß bieten kann und die Zeit müßig gestalten läßt!
...
kulosa, 06.03.2002
Du solltest aber darauf hinweisen, daszlig diese Regeln nicht den deutschen Skatregeln entsprechen. Auszligerden enthaumlllt Dein Bericht einige grundlegende Fehler. Oder spielt Ihr NOH mit 69 Augen? Wuumlrde mich sehr wundern. mfg Jan
EICC, 15.09.2006
einen vater, drei brueder, alles spielen die skat, doch keiner konnte oder besser gesagt wollte es mir mal beibringen...........haben vielleicht angst..........lach........lg eva
engel06, 17.06.2002
ich spiele gerne skat, nur brauch ich immer jemanden der mir die punkte beim reizen zaumlhlt :
ein Testbericht von brascher2004-12-29 18:01:56vom 29.12.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Mannigfaltige Möglichkeiten der Spielgestaltung, hervorragendes Gedächtnistrainig...Nachteile/Kritik: kompliziert zu erlernen
Wer jetzt eine Abhandlung über moderne Kindererziehung erwartet oder einfach nur eine verspätete Anleitung zur Ernte der auf dem Balkon angepflanzten Sommergerste, der wird sich sofort bitterlich weinend von Dannen begeben.
Hier geht es um das wohl nach Mau Mau weitverbreitetste Kartenspiel der Welt, SKAT genannt.
Für dieses nette Spiel benötigen Sie die Unterstützung von zumindest 2, besser 3 Personen egal welchen Geschlechts, Hautfarbe oder Religion.
3 Spielen immer mit, ein vierter Beisitzender hat die Aufgabe zu geben, nämlich die Karten und kann sich in der Pause dann menschlichen Bedürfnissen widmen oder Hähnchenkeulen
servieren oder auch den anderen 3 Spielern als sogenannter Kiebitz lautlos in die Karten schauen.
Doch gemütlich von Vorn.
Ein Kartenspiel hat 32 Blatt, welches in 4 Farben unterteilt ist: Eichel; Grün; Rot und Schellen. Wie ihr später sehen werdet hat die von mir gewählte Reihenfolge ihren triftigen Grund.
Für alle, die jetzt zu einem lauten Protest ansetzen wollen und mit dem Finger schon nervös an der Nutzlos-Taste spielen sei gesagt, dass ich hier ausschließlich das Deutsche Blatt als Grundlage meiner weitschweifigen Erörterungen wähle.
Im Westen unseres Heimatlandes wird bevorzugt mit einem Französischen Blatt gespielt, dessen adäquate Farben sich Kreuz, Pik, Herz und Karo nennen.
Eine weitere Besonderheit gibt es……..na wo schon? …in Bayern. Dort spielt man lieber Schafskopp (Nomen est Omen?) , aber das ist eigentlich schon wieder ein anderes Spiel, welches allerdings einige Elemente des Skat beinhaltet.
Ich wiederhole: Wir wissen es gibt 32 Karten, 4 verschiedene Farben, bedeutet also pro Farbe 8 Karten. Diese nennen sich in der Reihenfolge vom Chef bis zum Knecht : As, Zehn, König, Dame, Unter, Neun, Acht und Sieben.
Später werden wir feststellen, dass diese Reihenfolge nicht immer stichhaltig ist, denn bei manchen Spielen kann auch der Unter der Chef sein, und bei einem ist es sogar die Sieben. Halt wie im richtigen Leben auch.
Wir haben gelernt, dass 3 Spieler zum Spiel gehören und jetzt geht es los.
Einer der Drei nimmt den Stapel Karten und mischt ihn kräftig durch. Reichere Spielgemeinschaften, sodenn sie nicht zum Pokern ins Kasino gehen benutzen auch schon gern mal eine Kartenmischmaschine.
Im Uhrzeigersinn bekommt nun jeder Mitspieler die gleiche Anzahl an Karten, erst 3 dann 4 dann wieder 3 und alle Karten sind verteilt.
Wer jetzt aufgepasst hat wird sagen..“eh, da müssen doch noch 2 Karten übrig sein“ …
Richtig!
Die 2 Restkarten werden mit dem Gesicht nach unten in die Mitte des Tisches gelegt.
Und schon beginnt ein gnadenloser Kampf um diese 2 Karten, das sogenannte Reizen.
Hier kommt es allerdings nicht auf körperliche Vorzüge, verbale Beschimpfungen oder andere Lockungen an, sondern ausschließlich um den Wert des eigenen Blattes.
Das gesamte Kartenspiel hat vielleicht einen Wert von etwa 2 € , aber auch das ist unerheblich.
Der Wert der Karten wird durch die unterschiedlichen Farben und durch die Rangfolge und Geschlossenheit der Unter bestimmt.
Ganz schön kompliziert oder? Stimmt!
Eichel zählt 12, Grün11, Rot 10 und Schell 9 Punkte im Grundwert.
Besitze ich den Eichel Unter und den Grün Unter, dann kann ich mit zwei reizen und zwar die Farbe, mit der ich meine gewinnen zu können.
Apropos gewinnen. Ich gewinne dann ein Spiel, wenn ich mindestens 61 Punkte am Ende zusammen habe. Meinen Gegnern genügen dagegen 60 Punkte zum Sieg, ein Unentschieden gibt es nicht!
Das oben von mir erwähnte Beispiel ist ein sogenanntes Farbspiel, bei denen die jeweilige Farbe den Wert des Spieles bestimmt.
Daneben gibt es noch die Großspiele auch Grands genannt , deren Wert 24 beträgt und, keine Regel ohne Ausnahme, Nullspiele.
Häh….wat denn dat?
Nullspiele sind Spiele, bei denen der Spieler keinen einzigen Stich bekommen darf, höchstens einen Sonnenstich.
Was ist ein Stich?
Nehmen wir an ich habe beim Reizen das höchste Gebot abgegeben und bekomme das Spiel, dann nehme ich den Skat auf, besitze nun 12 Karten und kann 2 Karten, die mir aus irgendwelchen Gründen despektierlich sind zur Seite legen.
Dann wird reihum eine Karte auf den Tisch gelegt und der jeweilige Höchstbietende steckt sich diesen Stich ein.
Könnt oder wollt Ihr mir noch folgen?
An dieser Stelle werde ich meine Beschreibung ganz einfach abbrechen!
Warum?
SKAT KANN MAN NICHT SO EINFACH ERKLÄREN!
Es gibt da einen neudeutschen Satz, den jeder Tütensuppeneinräumer einer Markenartikelfirma mit der Muttermilch einsogen bekommt: Learning by doing .
Selten stimmt er mehr als bei diesem Spiel.
Skat bietet in seiner Vielfalt Millionen Varianten der Spielgestaltung. Diese hier auch nur annähernd zu beschreiben würde sicher auch die Möglichkeiten des Yopi Servers übersteigen und meine werte Leserschaft in die Arme Gott`Morpheus treiben.
Wer es gar nicht kennt, sollte mal bei einer Skatrunde zuschauen und bei verständnisvollen Spielern auch mal anfragen.
Aber NIEMALS während des Spiels.
Skat setzt sich aus taktischen , logischen, Gedächtnis trainierenden, strategischen Elementen, etwas Bluff, ein klein wenig Glück und viel Erfahrung zusammen.
Jeder sollte auch versuchen, mit Spielern seiner Spielstärke zusammen zu spielen, das heißt ein Anfänger nicht mit einem Bundesligaspieler.
Ihr habt richtig gelesen, Skat wird in Deutschland als Mannschaftssportart in verschiedenen Klassen und Ligen gespielt.
Ein wichtiger Tipp:
Um das soeben gelesene zu vertiefen oder überhaupt erst verstehen zu wollen, dem empfehle ich das Original Altenburger Skatbuch, in dem ALLE Regeln und erlaubten Ausnahmen nachzulesen sind und auch ausreichend erläutert werden.
Und wenn Ihr dann eines Tages so richtige Profis seid, dann macht Ihr mit Eurem Skatclub eine Pilgerfahrt in die Kleinstadt Altenburg in Thüringen, besucht dort den Skatbrunnen und das Skat-und Kartenmuseum oder besucht eine Verhandlung des Skatgerichtes!
Möget Ihr in Eurem Spiel immer so fair miteinander sein, dass Ihr dort nie auf der Anklagebank sitzen werdet!
...
ein Testbericht von antjeeule2004-08-25 12:15:54vom 25.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: ein sehr kommunikatives Spiel...Nachteile/Kritik: man kann sich ganze Nächte damit um die Ohren schlagen
Oh, welch' düstere Ansage!
Gar nichts ist düster, hier wird einfach nur Skat gespielt.
Schauen wir doch einmal einigen Skatspielern über die Schulter! Da erleben wir sofort das Gegenteil von dem, was wir in der Überschrift lesen konnten.
"Hätte ich doch nur diese vermaledeiten Blinden liegen lassen, jetzt habe ich mich total überreizt!", hört man nicht selten einen Skatspieler vor sich hinbrummeln, der sich bis zum Aufnehmen der Blinden schon seine Spielstrategie für das kommende Spiel überlegt hatte.
Wenn solche Sätze fallen, befinden wir uns eigentlich schon fast im nächsten Skatspiel. Es geht
also nur noch darum, festzulegen, was gespielt werden soll. Wenn jemand nicht Skat spielt, wird er sich bestimmt jetzt fragen, was es mit dieser Festlegung eines Spiels auf sich hat.
Fangen wir also einfach mal beim Punkt Null an. Übrigens kommt die Null beim Skat auch in einem Spiel vor. Und keine Panik! Am Schluss des Berichtes hat sich alles, was sich hier jetzt wie ein Buch mit sieben Siegeln liest, auch für die Nichtskatspieler erhellt. Ich habe es auch gelernt, obwohl mir so manch ein passionierter Skatspieler in meinen Anfängen bestimmt gerne mal unter dem Tisch vor das Schienbein getreten hätte, weil ich mal wieder eine blanke 10 oder sonst etwas völlig Unpassendes ausgespielt hatte.
Wenn ich all das aufgeschrieben hätte, was ich mir von meinem Bruder zu dieser Zeit in diesem Zusammenhang anhören musste, bekäme ich wohl ein kleines Schimpfwörterbuch mit ganz kuriosen Begriffen zusammen. Ich erinnere mich, als sei es gestern gewesen. Doch die Geduld seiner und auch meiner Freunde führte schließlich dann doch zum Erfolg. Heute spielt sogar mein Bruder gerne mit mir Skat. Als ich es endlich gut konnte, trug ich fast immer ein Skatspiel mit mir herum, um notfalls für eine schnelle Runde auf dem Schulweg oder später während des Studiums in den Pausen gerüstet zu sein.
Um Skat spielen zu können, braucht man also ein Kartenspiel mit 32 Karten, mindestens drei Spieler und oft genug sehr viel Zeit. Auf Turnieren spielen grundsätzlich vier Spieler zusammen. In diesem Fall setzt der Kartengeber aus. Daraus resultiert, dass jeder der Mitspieler 10 Karten bekommt und zwei Karten übrig bleiben. Zu den beiden übrigen Karten werde ich im Verlauf des Berichtes noch kommen. Über das Zusammenspielen sollte ich wohl auch noch etwas sagen. Es spielen also immer drei Spieler, wobei ein Spieler das Spiel bestimmt und die beiden übrigen, also die Gegenspieler sich vereinen und versuchen, durch geschicktes Ausspielen und Bedienen dem Spieler die besten Karten vorzuenthalten. Allerdings in die Karten gucken dürfen sie sich nicht!
Bevor es aber zum eigentlichen Spiel kommt, müssen die Spieler in einer bestimmten Reihenfolge reizen. Das ist der schwierigste Teil, den ein Neuling beim Skat zu lernen hat, weil es doch einige Regeln zu beachten gilt. Aber es ist – wie gesagt – alles erlernbar. Nur nicht aufgeben. Am Ende steht der Spaß!
Es gibt beim Skatspiel vier Farben. Zwei schwarze und zwei rote. Die schwarzen sind uns als Kreuz und Pik oder Schippe bekannt. Die roten kennen wir als Herz und Karo. Der Wert der Farben ist unterschiedlich.
Kleinster Wert ist Karo mit 9 Punkten. Es folgen Herz mit 10, Pik oder Schippe mit 11 und schließlich Kreuz mit 12 Punkten. Daraus ergibt sich für das Reizen schon eine Regel.
Bei 18 Punkten geht es los. Alle Zahlen ab 18 müssen also entweder durch die Zahlen 9, 10, 11 oder 12 teilbar sein. So kann sich nun jeder denken, dass nach 18 die Zahlen 20, 22, 24, 27 etc. kommen. Es gibt allerdings einige Sonderzahlen, auf die ich noch entsprechend eingehen werde.
Welcher Mitspieler das Reizen beginnt, wird durch eine weitere Regel bestimmt, die folgendermaßen gehandhabt wird: Das Ganze findet im Uhrzeigersinn statt und heißt:
Geben – Hören - Sagen – Weitersagen.
Links neben dem Geber sitzt der 1. Hörer.
Links neben ihm sitzt der Spieler, der als erster mit dem Reizen beginnt.
Also 18, 20...usw. Zwischen jeder angesagten Zahl antwortet der Hörer solange mit „ja", bis er nicht mehr „mitgehen" kann. Kann der Hörer also bei der nächsten Zahl nicht weiter mitgehen, sagt er „weg!" Es ist aber auch möglich, dass der 1. Ansager noch vor dem Hörer nicht weiterreizen kann. Dann sagt ER beim Erreichen seines Reizlimits „weg!" Damit kommen wir zum Begriff des Weitersagens. Das Weitersagen wird vom Geber übernommen, es sei denn, er muss auch passen. In diesem Fall bekommt derjenige das Spiel, der bis zum Schluss mitgegangen ist.
Wie weit gereizt werden kann, wird durch die jeweils 10 Karten, die jeder der Spieler auf der Hand hält, bestimmt. Der Spieler, der also am weitesten reizen kann, übernimmt das Spiel und bestimmt, wie es weitergeht.
Wenn man dieses Spiel nun zu dritt spielt, bleiben dann doch 2 Karten, nämlich die Blinden, übrig!? Darf man die jetzt ziehen, wenn man der jüngste oder der älteste Teilnehmer ist? Natürlich nicht! Diese beiden Karten haben schon eine feste und besonders auch für erfahrene Skatspieler eine hohe Bedeutung, können sie doch dem nachfolgenden Spiel entweder noch eine Verbesserung bringen oder gar für eine totale Kehrtwende sorgen. Viele Spieler reizen sogar auf diese beiden Blinden. Es kann gut gehen, manchmal aber auch nicht.
Aber wer so ein richtiger Skatspieler ist, dem macht das wenig aus. Einmal den Kopf schütteln, neu überlegen und ein anderes Spiel wird aus den vorhandenen 10 Karten kreiert. Notfalls „schenkt" man das Spiel oder verliert es eben in Ehren. Schenken bedeutet beim Skat im Übrigen, dass es nicht zum Spiel kommt und somit für den ans Spiel gekommenen Spieler verloren ist.
Was macht der Spieler denn mit den Blinden? Mit ihnen hat er doch nun 12 Karten auf der Hand? Dann geht es ja gar nicht mehr auf. Keine Sorge, das ist leicht geklärt. Diese Blinden können entweder wieder abgelegt, oder was natürlich viel häufiger geschieht, gegen zwei Karten, die man auf der Hand hat, ausgetauscht werden. Natürlich kann man, wenn es passt, auch nur eine Karte austauschen. Auf keinen Fall sollte man vor Beginn des Spieles vergessen, zwei Karten wieder abzulegen. Dazu erzähle ich an anderer Stelle noch etwas.
Beim Ablegen oder „Drücken" dieser zwei Karten oder „Blinden" wird man versuchen, sofern das möglich ist, eine Spielkartenfarbe komplett zu drücken. Dadurch hat man die Möglichkeit, im Spiel nicht bedienen zu müssen und kann wertvolle Karten, die durch die Gegner ausgespielt werden, mit einem Trumpf stechen.
Die üblichen Skatspiele werden auch als sogenannte Farbenspiele bezeichnet. Hierbei sind die Bauern und die vorher festgelegte Farbe Trumpf. Je nachdem, in welcher Reihenfolge man Bauern auf der Hand hat und welche Farben noch dazukommen, wird um das Spiel gereizt. Auch hier gilt: Wer am höchsten reizen kann, darf das Spiel übernehmen und die entsprechende Farbe bestimmen.
Eröffnet wird das Skatspiel aber immer von dem Spieler, der links vom Geber sitzt. Damit das Spiel reihum abwechselnd von jedem Spieler mal eröffnet werden kann, gibt beim nächsten Spiel im Uhrzeigersinn der nächste Spieler links vom letzten Geber.
Übrigens kommt es auch oft genug vor, dass ein Spieler sein Spiel danach bestimmt, wer „rauskommt", also das Spiel eröffnet. Bei einem unsicheren Spiel kann das wirklich von Bedeutung sein. Auch bei einem Grand ist man immer besser dran, wenn man als Spieler das Spiel selbst eröffnen kann, es sei denn, man hat mindestens die beiden schwarzen Bauern oder ein sogenanntes „Omablatt". Ein Omablatt zu haben, heißt sicher zu gewinnen, wenn man es nicht ganz dumm anstellt.
Da war doch gerade noch von einigen Sonderzahlen die Rede...!?
Zwischen 22 und 24 kommt nämlich sinnigerweise noch entweder 23 oder 0. Beide sagen dasselbe aus. Im Verlauf der höheren Zahlen kommen unter Umständen sogar noch die Zahlen 35, 46 und 59 zur Ansage. Auch diese Zahlen machen beim Reizen eine Aussage. Sie gehören zu den Sonderspielen.
Eines dieser Sonderspiele, bei denen die zuletzt genannten Zahlen eine Rolle spielen, nennt man „Null".
Das einfachste ist hierbei mit einem Punktwert von 23 zu spielen.
Das nächste Sonderspiel ist das „Null Hand Spiel", bei dem man bis zu einem Wert von 35 Punkten reizen kann. Hier müssen die Blinden also liegen bleiben. Das will gut überlegt sein.
Das nächste Spiel nennt sich „Null ouvert" und kann bis 46 gereizt werden. Man darf hierbei die Blinden aufnehmen. Aber bei Beginn des Spiels muss man seine Karten offen auf den Tisch legen. Das ermöglicht natürlich den Gegenspielern die Möglichkeit, ihre Strategie abzustimmen, weil in diesem Spiel klar ist, wer welche Karten auf der Hand hat.
Das letzte dieser Nullspiele nennt sich „Null ouvert Hand". Wer bis hierhin aufmerksam mitgedacht hat, weiß nun, dass wieder die Karten offengelegt werden und die Blinden liegen bleiben müssen.
Bei allen vier Spielen darf man im Gegensatz zum üblichen Skatspiel nicht einen einzigen sogenannten „Stich" machen. Solch ein Spiel kann man also sehr gut spielen, wenn man nur Luschen (7,8 und 9) oder eine sogenannte Flöte auf der Hand hat, bei der man die zuerst ausgespielten Karten der Gegner nicht bedienen kann. Eine Flöte heißt in diesem Fall nichts anderes, als eine relativ komplette Reihe einer Farbe auf der Hand zu haben. Aber bei solch einer Flöte muss man aufpassen, dass in jedem Fall noch eine andere höhere Karte dieser Farbe bei einem der Gegenspieler „unterwegs" ist, sonst sticht die Farbe der Flöte die Karten der Gegenspieler und man hat das Spiel verloren. In diesem Spiel sind übrigens die Bauern und die Zehnen eingereiht. Wie das gemeint ist, klärt sich im nächsten Absatz.
Die 32 Spielkarten bestehen aus jeweils 4 Assen, Königen, Damen, Bauern, Zehnen, Neunen, Achten und Siebenen in den entsprechenden Spielfarben.
Wir wissen bereits, dass die Farben einen unterschiedlichen Grundwert haben. Die Reihenfolge ist Kreuz, Pik (Schippe), Herz und Karo.
Die höchsten Trümpfe sind die Bauern in genau dieser farblichen Reihenfolge. Danach folgen die Asse und gleich darauf schon die Zehnen in der jeweiligen Trumpffarbe. Erst danach kommen der König, die Dame und die Luschen 9, 8 und 7.
Der Wert des gesamten Spiels beträgt 120 Punkte.
Bauern 2 Punkte
Asse 11 Punkte
Zehnen 10 Punkte
König 4 Punkte
Dame 3 Punkte
9, 8 und 7 jeweils 0 Punkte.
Wenn aber die sogenannten Luschen 9, 8 und 7 zur angesagten Trumpffarbe gehören, stechen sie unter Umständen die Zehn oder das ASS einer anderen Farbe, die im laufenden Spiel nicht Trumpffarbe sind.
Gewonnen ist ein Skatspiel, wenn man mindestens 61 Punkte erreicht hat. Hat man sich überreizt, muss man die beiden Gegner dadurch besiegen, dass man mindestens 91 Punkte erreicht und damit die Gegner nicht aus dem „Schneider" sind.
Kommen wir nun noch zu einem anderen Sonderspiel, dass auch sehr gerne gespielt wird, weil es beim Aufschreiben viel zählt. Es handelt sich um das sogenannte Grand- oder Großspiel. Erwähnt hatte ich es bereits.
Je mehr Bauern, desto besser die Chance auf ein Grandspiel. Asse zu haben, ist auch nicht schlecht. Dazu gibt es einen schönen Spruch:
„Beim Grand spielt man Asse, oder man soll's lasse(n)!"
Lediglich die Bauern sind Trümpfe in der Reihenfolge Kreuz, Pik (Schippe), Herz und Karo. Einen einfachen Grand kann man schon mit 24 Punkten spielen. Will, bzw. könnte man noch weiter, kann man mit 36 Punkten einen Grand ouvert spielen.
Nachdem ich die Sonderspiele vorgestellt habe, möchte ich noch einmal auf das Reizen zurückkommen. Die Erfahrung lehrt, dass gerade dieser Teil des Skatspiels in Etappen erklärt werden sollte.
Nehmen wir uns also jetzt die Reihenfolge der Bauern noch einmal unter einem anderen Gesichtspunkt vor:
Am schönsten ist es natürlich, wenn man diese Freunde alle vier in seinem Blatt hat. Das kommt verständlicherweise nicht immer vor. Aber die zusammenhängende, bzw. die unterbrochene Reihe der Bauern bestimmt, bis wohin man reizen kann.
Dazu mal nur einige Beispiele:
Kreuz-, Pik-, Herz- und Karobauer = Mit vier, Spiel fünf mal die Farbe.
Pik-, Herz- und Karobauer = Ohne einen, Spiel zwei mal die Farbe.
Kreuzbauer = Mit einem, Spiel zwei mal die Farbe.
Kreuz-, Herz- und Karobauer = Mit einem, Spiel zwei mal die Farbe.
Herz- und Karobauer = Ohne zwei, Spiel drei mal die Farbe.
Man kann sich leicht denken, wie es weitergeht.
Hier findet man nun auch eine Erklärung für das Überreizen. Hat man beispielsweise ohne drei, Spiel vier auf Herz gereizt, konnte man bis 40, bei Hand bis 50 gehen. Hat man das Spiel bekommen und findet daraufhin in den aufgenommenen Blinden den „Alten", also den Kreuzbauern, muss man sich auf ein neues Spiel besinnen, das da nun lautet: Mit einem, Spiel zwei mal Herz (10), so ist man nun bei 20 und kann dieses Spiel nur noch gewinnen, wenn man die Gegenspieler sogenannt „Schneider" spielt. Eine andere Möglichkeit, um das Spiel doch noch mit 61 Punkten zu gewinnen, wäre ein Grand.
Gerade bei Spielen, die so auf der Kippe stehen, wird nach dem ersten Stich von den Gegenspielern gerne ein Kontra gegeben, bzw. angesagt. Wie ist das im Zusammenhang mit Skat gemeint? Und was ist das jetzt genau? Das Kontra ist nichts anderes als eine Gegenansage zum angesagten Spiel. Bevor nämlich ein neues Skatspiel beginnt, muss der Spieler, der das Spiel übernommen hat, genau sagen, was er spielen möchte. Er bestimmt somit die Trumpffarbe und wenn er ganz tolle Karten hat und entsprechend spielerfahren ist, sogar den Ausgang des Spiels. So kann zum Kontra sogar auch noch das Re kommen.
In der Spielpraxis bedeutet das für den Ausgang des laufenden Spiels folgendes: Sagen die Gegenspieler nach dem ersten Stich Kontra und können das Spiel tatsächlich gewinnen, werden die nächsten drei Runden als Bockrunden gespielt. Hier zählen die Ergebnisse, ob verloren oder gewonnen, jeweils doppelt. Eine Runde besteht immer aus drei Spielen. Die darauffolgenden drei Runden werden als sogenannte Ramschrunden bezeichnet und auch so gespielt.
Kontra wird übrigens auch gerne gesagt, wenn man bemerkt, dass ein Spieler vergisst, die Blinden zu drücken. Das ist zwar nicht nett, aber immerhin eine Möglichkeit, ein Spiel zu gewinnen.
Gehen wir jetzt noch einmal gedanklich zur Überschrift zurück: Grand – Hand - Schneider schwarz angesagt. Das heißt nichts anderes, als dass sich der Spieler seiner Sache sehr sicher ist, das anlaufende Spiel so zu gewinnen, dass nicht ein einziger Stich an die gegnerischen Spieler verloren geht. Hat der Spieler aber eher ein wackliges Blatt und die Karten sind überdies schlecht für ihn und gut für die Gegenspieler verteilt, wird er das Spiel wohl verlieren.
Wenn man ein Spiel mit solchen Ansagen verliert, gibt es schon heftig Minuspunkte.
Kommen wir noch einmal kurz auf das Ramschspiel zurück. Es ist übrigens das einzige Spiel im Skat, bei dem jeder gegen jeden spielt. Es wird nicht gereizt. Der Spieler links neben dem Geber nimmt die Blinden auf oder gibt sie unbesehen weiter. Aufgenommene Blinde dürfen durch eigene Karten ausgetauscht und bis auf die Bauern weitergegeben werden. Der Letzte legt dann die Blinden ab. Im nachfolgenden Spiel sind auch lediglich die Bauern Trümpfe und ansonsten werden Farben ausgespielt, bzw. bedient oder abgeworfen. Am Schluss hat der gewonnen, der die wenigsten oder gar keinen Stich bekommen hat.
Gar keinen Stich bekommen zu haben, heißt, dass man in diesem Spiel Jungfrau geblieben ist. Gibt es allerdings zwei Jungfrauen im Spiel, ist's schon nicht mehr so gut, weil dann nämlich ein Spieler den Durchmarsch geschafft und mit allen Stichen das Spiel gewonnen hat. Deshalb ist auch hier die Aufmerksamkeit der Spieler wichtig. Bisweilen kann man den Durchmarsch nämlich durch das Ausspielen einer höheren Karte – so man sie hat – noch verhindern.
Beim Skat bedeutet Bedienen nichts anderes als eine Karte der gleichen Farbe zu legen. Bedienen muss man denjenigen, der die erste Karte innerhalb eines laufenden Spiels ausspielt. Als gemeinsamer Spieler wird man natürlich immer bemüht sein, dem Mitspieler die besten Karten zu schmieren, wohingegen man dem gegnerischen Spieler möglichst wenig interessante Karten überlassen möchte. Aber dieser hat unter Zuhilfenahme seiner Trümpfe, die er natürlich geschickt einzusetzen versteht – je nachdem, welche er hat – auch die Chance, die höheren Karten und Trümpfe seiner Gegner herauszufordern und zu stechen.
Gegen all diese Sonderspiele ist das übliche Farbenspiel beim Skat aber fast schon ein Spaziergang. Wenn man auf die Dauer die ganzen Regeln verinnerlicht hat, steht einem gemütlichen Skatspiel nichts mehr im Wege. Am besten schaut man den Spielern immer wieder zu und bittet sie auch darum, einfach mitspielen zu dürfen. Skat ist nämlich am besten über „Learning by Doing zu begreifen. Die Kinder meines Bruders und meine Tochter haben auf diese Weise das Skatspiel erlernt und spielen es ganz hervorragend.
Das wichtigste beim Skat ist wohl ein gutes Gedächtnis, um sich zu merken, was schon aus dem Spiel "raus" ist, denn das bestimmt auch die weitere Vorgehensweise im Spiel.
Natürlich ist auch ein bisschen Glück dabei. Es gibt wirklich sehr gute und manchmal auch einfach schlechte nicht spielbare, bzw. schlecht verteilte Blätter.
Wieso Blätter? Ganz einfach, die zehn Karten, die man als Spieler in der Hand hält, sind das Blatt, mit dem man das jeweilige Spiel gestaltet.
Darüber hinaus ist Skat ein sehr kommunikatives Spiel. Es vergeht kein einziges, worüber im Anschluss nicht noch geredet wird. Denn beim Skat selbst wird nämlich NICHT geredet.
Die Meinungsmaske bitte ich nicht ganz Ernst zu nehmen.
neuseeland1, 27.02.2006
Du spielst Skat. Finde ich prima. Ich guck da gern mal zu, wenn unsere Männerrunde mal spielt, aber selber kann ich es nicht. LG Eva
Estha, 28.07.2006
978897889788 ... lg susi ... 978897889788
hundeliebe02, 01.12.2006
Liebe Grüße Edith und Claus
ein Testbericht von Benni2004-02-22 00:26:09vom 22.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr gutes spiel...Nachteile/Kritik: Ziemlich komplex; schwer für anfaänger
Ich möchte in meinem Bericht über das Kartenspiel
"Skat" berichten.
1. Aufbau
2. Das Reizen
3. Fazit
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Ich möchte in meinem Bericht über das Kartenspiel
"Skat" berichten.
Das Kartenspiel "Skat" besteht aus 32 Karten
=> Kreuz, Pik , Herz ,Karo jeweils:
Ass, 10 ,König, Dame , 9,8,7
+ Die Buben (Kreuz, Pik , Herz ,Karo)
Ich habe die oben aufgelisteten Karten bereits in die Punktereinfolge geordnet (sprich wieviele Punkte sie bringen)
Ass = 11 Punkte
10 = 10 Punkte
König = 4 Punkte
Dame = 3 Punkte
9,8,7 = 0 Punkte
(Buben = 2 Punkte)
Die Buben spielen beim Skat
eine wichtige Rolle (daher eingeklammert). Sie übertrumpfen alle anderen Karten. Doch zunächst sollte man wissen, das man Skat 2 gegen 1nen spielt. Viele werden sich jetzt fragen:
das ist doch unfair! Ich werde jetzt erklären, warum es nicht unfair ist. Als aller erstes werden die 32 Karten an die drei Spieler verteilt in dem System:
3 Karten, 2 in die Mitte, 4 Karten, 3 Karten. Jeder Spieler schaut sich jetzt nun an, was er für Karten hat, und ob er das Spiel gegen die anderen beiden Spieler wagen will. Da die Buben ja alles übertrumpfen und daher am wertvollsten sind, sollte man als erstes schauen, wie viele Buben man hat. Danach sollte man sehen, ob man von einer Farbe möglichst viele besitzt bzw eine oder mehrere Farbe nicht auf der Hand hat. Derjenige, der das Spiel macht, kann sowohl
die Farbe, die neben den Buben noch Trumpf ist, bestimmen (man sollte die Farbe nehmen, von der man die meisten Karten besitzt) als auch die beiden Karten aus der Mitte aufnehmen und gegen 2 andere eintauschen.
Ich möchte nun mit einem Beispiel fortfahren, weil es sonst zu kompliziert wird.
Hier das Beispiel:
Spieler A hat folgende Karten zugeteilt bekommen:
Buben: Herz
Kreuz: 7
Pik: 10,König,8,7
Herz: Ass,10,7
Karo: 9
Spieler B hat folgende Karten zugeteilt bekommen:
Buben: Kreuz, Karo
Kreuz: 10,König,Dame,8
Pik: 9
Herz: König
Karo: 10,8
Spieler C hat folgende Karten zugeteilt bekommen:
Buben: Pik
Kreuz: Ass,9
Pik: Ass
Herz: 9,8
Karo: Ass, König, Dame, 7
Im Skat liegen: (die Karten liegen verdeckt, kein Spieler weiß, welche Karten im Skat liegen)
Pik: Dame
Herz: Dame
Alle 3 Spieler überlegen sich nun, ob die das Spiel wagen wollen...
Angenommen, Spieler A entscheidet sich für das Spiel. Er nimmt die 2 Karten auf und sieht, dass sie wunderbar zu seinen Karten passen: Herz und Pik. Er hat nun die Möglichkeit, 2 Karten wieder abzuwerfen. Er gibt die Karten
Kreuz 7 und Karo 9 ab. Er hat nunmehr noch 2 Farben auf der Hand. (optimal)
Er sagt seinen Mitspielern, dass er Pik spielen möchte (er hat nun sechs Trümpfe)
Die einzige Gefahr, die für Spieler A besteht, sind die beiden Buben, (Kreuz und Pik), die über seinem Buben stehen, ihn also übertrumpfen. Reihenfolge der Buben: Kreuz, Pik, Herz, Karo
Er muss also versuchen, mit den Karten 7,8 die ja 0 Punkte bringen, die anderen beiden Buben aus dem Spiel zu bringen. Ein wichtiger Punkt fehlt noch für das Spiel, um es zu verstehen. Man muss immer „bedienen“. Heißt: Wenn ein Spieler z.B Herz spielt, müssen die anderen Spieler zuerst kucken, ob sie Herz-Karten auf der Hand haben, bevor sie Trumpf spielen oder einfach eine andere Farbe, womit sie dann jedoch den Stich verlieren.
Das Beispiel-Spiel beginnt nun wird zuende gespielt, indem Spieler A versucht, die meisten Punkte zu erhalten, um zu gewinnen Er spielt zuerst die 7,8 Pik, um möglichst die Beben aus dem Spiel zu bekommen. Wenn dies klappt, sind zwar die anderen Spieler an der Reihe, da die Buben ja die 7 bzw 8 übertrumpfen, und spielen eine Farbe. Da Spieler A jedoch nur 2 Farben hat, muss er entweder, wenn Herz gespielt wird, das Ass werfen, und erhält somit den Stich, oder er spielt Trumpf. Er kann nun die Trümpfe spielen, ohne Gefahr zu laufen, das Spiel abgeben zu müssen, da ja keine Trümpfe mehr im Spiel sind, die seine übertrumpfen könnten. Wenn er die Trümpfe gespielt hat kann er gemütlich seine Herzkarten runterleiern.
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Das Reizen
Das Reizen ist entscheidend dafür, wer das Spiel macht, und wie viele Punkte er am Ende für den Sieg erhält. Die Kartenfarben haben folgende Werte beim Reizen:
Kreuz : 12 Punkte
Pik: 11 Punkte
Herz: 10 punkte
Karo : 9 Punkte
Diese Werte werden mit den Buben multipliziert, um herauszubekommen, wie weit mn reizen kann. Man fängt mit dem Kreuz Buben.
Wenn man den Kreuz Beben hat, so zählt man: Mit einem, Spiel 2 (heißt also Kartenfarbe *2) hat er dann noch den Pik-Buben so zählt man : Mit 2(Buben) spiel 3 usw.
Das Gleiche gilt bei folgendem:
Er hat NICHT den Kreuz aber Pik: OHNE einen , Spiel 2
Kein Kreuz und kein Pik: Ohne 2, Spiel 3 usw.
Hat er jedoch den Kreuz, aber den Pik nicht, aber dann wieder den Herz, so heißt es dennoch:
Mit einem Spiel 2.
Es muss also eine Reihenfolge bestehen. Angefangen mit Kreuz über Pik, Herz und Karo bestehen, um eine höhere Multiplikation zu erlangen. Hat man die Sache mit den Buben erledigt, schaut man nun, welche Farbe man spielen möchte, und multipliziert den Wert der Buben mit dem Farbenwert. Wer am weitesten Reizen kann, darf das Spiel machen.
Nun zur Punkteberechnung :
Ein Spieler gewinnt das Spiel, wenn der über 60 Punkte erlangt. Dann wird der Bubenwert mit der Farbe multipliziert und diese Summe wird einem dann gutgeschrieben.
Skat ist ein sehr anspruchsvolles Kartenspiel! Doch wenn man es einmal gelernt hat, macht es einfach mehr Spaß als alles andere (ausgenommen das Wort mit S** ;) )
Ich habe mich bemüht für den Leser einfach zu schreiben, doch das Spiel ist halt sehr komplex.
...
ein Testbericht von Mr.Cook2003-05-23 20:44:19vom 23.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Mein heutiger Bericht soll von einem Spiel handeln, welches wir sehr oft in der Schule spielen: Skat
Allgemein
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Bei Skat handelt es sich um ein Kartenspiel, für welches man (mindestens) 3 Spieler und ein Kartenspiel mit 32 Karten, also ein handelsübliches Skatblatt, benötigt. Zudem braucht man noch einen Stift und einen Zettel, auf dem die Punkte der jeweiligen Spielrunden aufgeschrieben werden.
Spielablauf
°°°°° ;°°°°°°°
Zu Beginn des Spiels werden die Karten vom Kartengeber gründlich durchgemischt und anschließend dem rechten Nachbarn zum Abheben hingelegt. Dieser kann nun entweder abheben, wobei er mindestens 3 Karten und maximal 29
Karten abheben darf, oder klopfen. Beim Klopfen verändert sich die Reihe der Spielkarten natürlich nicht und somit ist das immer ein kleines Risiko, falls sich der Geber schon etwas drunter gemischt hat. Man muss als Zocker ja die ganzen Tricks kennen. Nach dem Abheben bzw. Klopfen gibt der Kartengeber die Karten aus. Dabei ist die folgende Reihenfolge zu beachten: Erst erhält jeder Spieler 3 Karten, danach werden 2 Karten in den Skat gelegt, dann bekommt jeder Spieler 4 Karten und anschließend gibt es noch mal 3 Karten für jeden. Nach dem Ausgeben kommt das Reizen, worauf ich später noch eingehen werde. Der Spieler, der das Reizen für sich entschieden hat, darf nun den Skat aufnehmen und aus seinen nun 12 Karten wieder 2 Karten in den Skat drücken. Nun sagt derjenige, der das Spiel macht, sein gewünschtes Spiel an und es wird so lange gespielt, bis jeder seine Karten losgeworden ist. Dabei wird pro Runde immer von jeder Person eine Karte gespielt, wobei derjenige anspielt, der den letzten Stich bekommen hat. Am Anfang spielt der Spieler aus, der links vom Kartengeber sitzt. Sind alle Karten ausgespielt worden, so werden die Stiche gezählt und der Sieger ermittelt. Danach werden die Punkte aufgeschrieben und die nächste Runde kann beginnen.
Kartenwerte
°°°°&d eg;°°°°°°°°
Bei m Skat hat jede Karte ihren Wert, wobei folgende Regelung gilt:
7 = 0 Punkte
8 = 0 Punkte
9 = 0 Punkte
Unter = 2 Punkte
Ober = 3 Punkte
König = 4 Punkte
10 = 10 Punkte
Ass = 11 Punkte
Diese Kartenwerte sind beim Zählen wichtig, da am Ende jedes Spiels eine Partei Sieger sein muss und die andere Partei der Verlierer. Die Reihenfolge der Karten ist bei Farbspielen und beim Grand so, dass das Ass die höchste Karte darstellt und sich dann die Karten bis hinunter zur 7 einreihen, so wie man es oben erkennen kann. Es gibt da aber Ausnahmen, auf diese gehe ich im weiteren Verlauf des Berichts ein.
Reizen
°°°°°°&d eg;°
Nun komme ich zu dem Punkt, der den meisten Spielern die größten Probleme bereitet, dem Reizen. Das Reizen ist für viele neue Spieler ein Grund fast zu verzweifeln, dabei ist es bei genauerer Betrachtung überhaupt nicht schwer. Zu Beginn werden die Grundwerte der Spiele benötigt, diese sind folgendermaßen festgelegt:
Bei den Farbspielen Schell, Rot, Grün und Eichel, sowie den Spielen Grand und Spitze spielen beim Reizen die Unter die wichtigste Rolle. Im Allgemeinen ist der Eichel Unter der höchste Trumpf, danach kommt der Grüne, dann der Rote und der niedrigste Unter ist der Schell Unter. Hat man sich für ein Spiel entschieden, je nachdem von welcher Farbe man die meisten Karten hat, bzw. auf welcher Farbe man seine größte Chance sieht, schaut man sich die Anzahl und vor allem die Farbe der Unter an. Man spielt entweder „mit“ so und so vielen Untern oder „ohne“. Das heißt, wenn man zum Beispiel den Eichel Unter und den Rot Unter hat, spielt man mit „1 spiel 2“, da in der Reihe der Grün Unter fehlt. Hat man den Grünen auch noch dabei, so spielt man mit „3 spiel 4“. Es kann natürlich auch sein, dass man alle Unter außer den Eichel Unter hat, da spielt man „ohne 1 Spiel 2“, da der höchste Unter ja fehlt. Hat man alle Unter oder keinen, spielt man dementsprechend „mit 4 spiel 5“ oder „ohne 4 spiel 5“. Hat man seinen Reizfaktor nun ermittelt, so sucht man sich den Grundwert des Spiels heraus und multipliziert das Ganze. Zum Beispiel jemand spielt „mit 3 spiel 4“ und möchte Grün spielen, so reizt er bis zu 4 Mal 11 = 44. Das Reizen beginnt bei 18, da Schell mit oder ohne einen Unter das Minimum und somit 18 ist. Die Reihenfolge beim Reizen ist auch vorgeschrieben, der links neben dem Geber hört sich die Reizwerte zuerst an und muss bestätigen oder „weg“ sagen, wenn er die Werte seines linken Nachbarn nicht mehr auf der Hand hat. Ist entweder der Ansager oder derjenige, der hört, weg, so sagt der Kartengeber nun weiter seine Werte an, bis schließlich jemand das Spiel bekommt.
Grand
°°°°°° ;°
Beim Grand sind nur die Unter Trumpf und die anderen Karten ordnen sich entsprechend ein, wobei jede Farbe gleichwertig ist und das Ass wieder die höchste Karte ist. Es wird genauso gespielt wie ein Farbspiel, nur mit der Ausnahme, dass man lediglich mit den Untern stechen kann, falls man die Farbe nicht besitzt. Ansonsten muss man abwerfen oder die Farbe zugeben. Bei diesem Spiel sollte man sowohl auf die Anzahl der Unter, aber auch auf die Asse schauen, denn hier bringt es nichts, wenn man zwar alle 4 Unter besitzt, aber dann nur noch Ober, Könige etc. auf der Hand hat. Entweder 2-4 Asse oder eine lange Farbe und den dazugehörigen Untern, sollte man schon haben, damit man dieses Spiel auch erfolgreich bestreiten kann.
Spitze
°°°°°°& deg;
Das ist das ganze Gegenteil vom Grand. Hier stehen nicht die Asse im Vordergrund, sondern die so genannten Luschen, das heißt die 7,8 und 9. Die Reihenfolge der Unter ist bei diesem Spiel umgekehrt, somit ist der Schell Unter der höchste Trumpf und der Eichel Unter der niedrigste Trumpf. Daraus ergibt sich, dass man hier auch das Reizen umkehren muss, das heißt, dass man den Schell Unter haben muss, damit man mindestens „mit 1 spiel 2“ reizen kann. Der Trumpf ist jedoch ebenso geregelt wie beim Grand, denn auch hier sind nur die Unter Trumpf und der Rest ordnet sich ein, jedoch ist die 7 bei diesem Spiel besser als die 8 oder ein Ass. Zudem muss man beachten, dass sich die 10 bei der Spitze nach der 9 einordnet und nicht wie beim Grand nach dem König.
Null
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Bei diesem Spiel handelt es sich um ein komplett anderes Spielprinzip, denn hier hat der Spieler die Aufgabe keinen Stich zu bekommen. Null spielt man, wenn man sich sicher ist, dass man mit seinen Karten nicht über die Karten der Gegenspieler kommt. Man darf zwar über eine Karte des Gegners hinüber kommen, jedoch muss man unter der Karte des 2. Gegenspielers bleiben, sodass dieser den Stich macht. Beim Null ordnet sich die 10 wieder nach der 9 ein, genauso wie bei der Spitze. Das Besondere ist, dass die Unter bei dieser Spielart kein Trumpf sind und sich nach der 10 und vor der Ober in das Spiel einordnen. Es gibt also keinerlei Trumpf und es kann nicht gestochen werden. Eine Eselsbrücke für alle Null-Spieler ist: „Sieben, Neune, Unter, da geht keinen drunter“. Das bedeutet, dass man bei dieser Kartenkonstellation auf der sicheren Seite ist und keine Gefahr läuft bei dieser Farbe zu verlieren. Jedoch bringt es nichts, wenn man diese Karten nur bei einer Farbe hat, man sollte auch bei den anderen Farben sehr tiefe Karten haben und nicht zum Beispiel einen König von Grün blank auf der Hand haben. Man muss bei diesem Spiel vorher also ganz genau überlegen, wo man einen Stich bekommen könnte und wie man diese Schwachstelle mit Hilfe des Skates eliminieren kann. Leider hat dieses Spiel nur einen Reizwert von 23, sodass man oft überreizt wird und somit kein Null spielen kann, aber da bleibt immer noch die Chance ein Null Ouvert zu spielen.
Ouvert + Hand
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Bei einem Ouvert Spiel handelt es sich um ein normales Spiel, nur mit dem Zusatz, dass man die Karten offen hinlegen muss, sodass die anderen Spieler diese Karten einsehen können. Jedoch dürfen sie sich hier ebenfalls nicht absprechen, also nicht „bauern“. Manche spielen „Ouvert“ so, dass man alle Stiche bekommen muss, jedoch ist es bei uns üblich, dass man hier auch nur mindestens 61 Punkte erreichen muss um das Spiel zu gewinnen und so kann man halt zu „Ouvert“ ebenfalls noch „Schneider“ und/oder „Schwarz“ ansagen.
Wenn ein Spieler ein Handspiel tätigen will, dann darf er nach dem Reizen nicht in den Skat schauen, er spielt es also aus der Hand und somit nur mit den 10 Karten, die derjenige nach dem Ausgeben erhalten hat, der Faktor beim Aufschreiben für die Punkte ist beim Ansagen dieser Zusätze natürlich größer als bei einfachen Spielen.
Wenn man sich sicher fühlt und ein sehr starkes Blatt auf der Hand hat, so hat man die Möglichkeit zusätzlich Schneider oder Schneider/Schwarz anzusagen. Schneider bedeutet, dass die Gegner nicht über 30 Punkte erreichen dürfen und bei Schneider/Schwarz dürfen sie keinen einzigen Stich machen. Selbst bei einem Stich ohne Punkte, also zum Beispiel 7,8,8, hat man verloren, da es hier nicht auf die Punktzahl drauf ankommt, sondern auf die Stichzahl, die für den Gegner hier null betragen muss. Auch hier ist der Faktor beim Aufschreiben natürlich höher, da das Ansagen dieser Zusätze natürlich Risiken birgt.
Contra + Re
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Sagt ein Spieler ein Spiel an und man ist davon überzeugt, dass man sich gegen ihn durchsetzen wird, so kann man dem Spieler ein „Contra“ geben, dies signalisiert, dass man bei diesem Spiel ein starkes Gegenblatt hat. Ist der Spieler sich dennoch sicher, dass er das Spiel gewinnen wird, so kann er auf das Contra mit einem „Re“ reagieren. Der Gegner kann daraufhin „Bock“ sagen, falls er sich immer noch stark genug fühlt. Diese Ansagen treiben den Faktor für das Aufschreiben in die Höhe und so kann ein Spiel schon mal 240 Punkte und mehr einbringen.
Ramsch
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Dieses Spiel zählt nicht zu den offiziellen Skatregeln dazu, jedoch finde ich es immer sehr interessant. Zu einem Ramschspiel kann es nur kommen, wenn keiner beim Reizen „18“ sagt. Somit will keiner ein Spiel machen und nun wird der Skat ringsherum gegeben. Zuerst darf der linke Nachbar des Gebers in den Skat schauen und muss mindestens 1 Karte aus dem Skat übernehmen. Man darf also nicht genau das drücken, was man aufgenommen hat. Hat der erste Spieler umgetauscht, wandert der Skat zum nächsten Spieler und danach zum letzten Spieler. Die nun gedrückten Karten werden beiseite gelegt und wer den letzten Stich macht, bekommt den Skat, in dem man keine Unter hineinlegen darf. Die Unter sind nämlich Trumpf, auch wenn dieser Trumpf nicht gerade von Vorteil ist, da man eigentlich keine Stiche machen möchte. Hier sollte man die Trümpfe geschickt einsetzen und sie nicht immer bis zum Schluss aufheben, da man so vielleicht die letzten Stiche und somit auch den Skat bekommen könnte. Taktisch clever ist es gleich zu Beginn die Trümpfe zu ziehen. Das Primärziel beim Ramsch ist es so wenig Punkte wie möglich zu erzielen, jedoch gibt es eine Ausnahme. Wenn ein Spieler alle Stiche macht, so hat er einen so genannten „Durchmarsch“ erzielt und die Gegner bekommen die entsprechenden Minuspunkte. Wir spielen es immer so, dass die Verlierer im Falle eines Durchmarschs 120 Minuspunkte bekommen, was der Gesamtzahl aller Punkte entspricht. Wenn es nicht zu einem Durchmarsch kommt, verliert der Spieler, der die meisten Punkte gesammelt hat und genau diese Punkte bekommt er als Minuspunkte schlecht geschrieben. Ist ein Spieler zudem ohne einen einzigen Stich ausgekommen, so verdoppelt sich die Minuspunktzahl des Verlierers. Man sieht also, dass sich dieses Spiel enorm auf die Punktzahl auswirken kann.
Revolution
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Das Spiel ist nicht wirklich weit verbreitet, jedoch gibt es das wirklich. Es handelt sich hier um eine Erweiterung des Null Ouverts und bei diesem Spiel kann man bis 92 reizen. Der Unterschied zum Null Ouvert ist der, dass die Gegenspieler ihre Karten austauschen können. Daraus folgt, dass man dieses Spiel natürlich nur spielt, wenn man sich mehr als sicher ist, denn die kleinste Schwachstelle im eigenen Blatt würde hier das Aus bedeuten. Das Spiel hat auf jeden Fall seinen Reiz und ich finde es sehr gut, da man bei solchen Blättern nicht einfach „weg“ sagen kann und so hat man eine gute Lösung gefunden da auch recht hoch reizen zu können.
Spielvarianten
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Jede Spieler und Spielgruppen haben natürlich ihre eigenen Spielvarianten und zusätzliche Spiele. Wir zum Beispiel teilen nach dem Klopfen nicht wie üblich aus, sondern geben jedem Spieler 10 Karten in Folge und decken die 10. Karte auf und legen zum Schluss den Skat hin. Das ist mehr so eine Art Spielerei, aber mit der Zeit entwickelt man halt zusätzlich noch andere Dinge, die auch enormen Spaß bringen. Dann spielen wir noch mit vorher angesagten „Bockrunden“, das heißt, dass die kommenden (zum Beispiel) 3 Runden doppelt gewertet werden, was sich positiv, aber auch negativ auf die eigenen Punkte auswirken kann, da man logischerweise vorher nicht weiß, was in den kommenden Spielen passiert. Bei uns gibt es dann auch noch das Spiel namens „Pippi“, welches den Grundwert von 25 hat und genau dasselbe wie Schell ist, nur dass man hier mehr gewinnen bzw. verlieren kann. Somit ist das auch wieder nur eine kleine Spielerei.
Man kann das Spiel aber auch mit 4 Spielern spielen, das nennt man dann „Geberskat“. Das bedeutet, dass der Geber immer aussetzt, so kann er Einsicht in den Skat nehmen. Wenn wir Geberskat spielen, dann kommen vom Geber dann immer Kommentare wie: „Der Skat passt zu jedem Spiel“, „Das ist nichts“ und so weiter. Meistens stimmen diese Kommentare überhaupt nicht mit dem Skat überein und dienen eher der Verwirrung, aber es bringt auf jeden Fall Spaß mit hinein, da einige dann voll auf den Skat reizen und am Ende total enttäuscht sind, dann ist das Gelächter groß.
Punkte aufschreiben
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Hier entwickelt natürlich jeder seine eigene Art die Punkte zu notieren. Wenn wir Skat spielen, dann schreiben wir immer nur die Punkte desjenigen auf, der das Spiel gemacht hat. Hierbei zählen wir wie folgt: Bei einem gewonnenen Spiel des Spielers, gibt es die Punkte nach der Art des Spiels, also zum Beispiel Grand, multipliziert mit dem Spielfaktor, zum Beispiel „mit 2 spiel 3“. Das würde am Ende 72 Punkte für den Spieler ergeben. Spielt man die Gegner Schneider, so steigt der Faktor von „mit 2 spiel 3“ auf „mit 2 Spiel 3, Schneider 4“ an. Bei Schwarz erhöht sich der Faktor wiederum um 2, was bei diesem Beispiel 6 ergeben würde. Man hätte somit 144 Punkte erhalten. Sagt man zusätzlich Schneider oder Schneider/Schwarz an, so erhöht sich der Faktor nochmals um 1 bzw. 3. Meiner Meinung sollte man sich bei Spielen in der Freizeit, also nicht unter Wettkampfbedingungen, vorher selbst die Steigerungen ausdenken, sodass man individuell festlegt, um wie viel sich nun der Faktor beim Ansagen von Schneider/Schwarz etc. erhöht. Die ist ebenfalls bei Handspielen oder Ouvertspielen der Fall. Verliert der Spieler ein Spiel, so bekommt er Minuspunkte aufgeschrieben und zwar handhaben wir es so, dass man die doppelte Anzahl der Punkte schlecht geschrieben bekommt, die man bei einem Sieg gut geschrieben bekommen hätte. Auch hier sind den eigenen Vorstellungen und Ideen keine Grenzen gesetzt.
Fazit
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Skat ist einfach ein Spiel, welches das Denkvermögen fördert, da man sich schon vorher genau überlegen muss, worauf man Stiche bekommen kann und welche Stiche man abgeben muss. Zudem muss man während des Spiels genau aufpassen, welche Karten gelegt worden sind und welche Farbe gestochen wurde etc. Durch das Reizen wird ebenfalls das Rechnen etwas gefördert, da man beim Reizen schon das ein oder andere Mal rechnen muss. Es macht einfach einen enormen Spaß und das Spiel kann man durchaus mehrere Stunden in Folge spielen und es wird nicht langweilig. Beim Skat sind auch keine Grenzen gesetzt, das heißt, dass man Spiele wie Ramsch, Revolution oder auch Pippi mit einbauen kann, damit die Vielfalt der Spiele wächst und mehr Spielvarianten zustande kommen. Zudem ist es oft sehr lustig, wenn die Gegner am Verzweifeln sind und man selbst gute Karten bekommt. Jedoch hört die Freude dann auf, wenn man nur noch schlechte Karten bekommt, aber man kann ja nicht immer gewinnen, jedoch steigt mit zunehmender Anzahl von gespielten Spielen auch die Erfahrung und mit dieser kann man viel wett machen. Im Großen und Ganzen muss und will ich hier die volle Anzahl von Sternen geben, da mir das Spiel schon viele frohe Stunden eingebracht hat.
ein Testbericht von Skander2002-10-24 08:34:17vom 24.10.2002Empfehlung: ja
Skat ist sicher eines der am schwersten zu erlernenden Kartenspiele überhaupt. Um es einigermassen gut spielen zu können bedarf es sicher nicht nur einige Abende Übung. Das braucht Jahre. Um so spannender und aufregender ist dieses Spiel, wenn man es richtig kann und 2-3 Mitspieler hat, die es gut spielen können.
>>>>>Die Regeln>>>>Spielvarianten>>>&g t;>
Null: Wertigkeit 23 Punkte: d.h. man darf selbst keinen Stich bekommen.
Null Hand: 35 Punkte
Null Overt: 46 Punkte d.h. wie Null, nach dem ersten Stich muss der Spielende sämtliche Karten offen auf den Tisch legen. Die
Karten der Mitspieler bleiben verdeckt.
Null Overt Hand 59 Punkte:
Das Königsspiel beim Skat ist der Grand. Er hat eine Grundwertigkeit von 24 Punkten und wird dann wie oben beschrieben berechnet. Grand bedeutet: Nur die Buben sind Trumpf.
32 Karten hat das Spiel. Diese werden gegen den Uhrzeigersinn verteilt und zwar erhält jeder Spieler die Karten in folgender Reihenfolge : erst 3, dann 4, 2 in den Skat , dann wieder drei.
Die Wertigkeit der Karten ist folgendermassen.
Höchste Karte ist das
As: 11 Punkte, dann
10: 10 Punkte,
König : 4 Punkte
Dame : 3 Punkte
Bube: 2 Punkte
Die so genannten Luschen 7,8 und 9 zählen nichts. Diese Punktezahl benötigt man zum Zählen nach dem spiel.
Gewonnen ist ein Spiel, wenn der Spielführende mindestens 61 von 120 möglichen Punkten in seinen Stichen hat. die 2 Gegner müssen nur den Ausgleich, also 60 Punkte erreichen. Dann habe sie gewonnen.
Gewinnt der Spielführende, erhält er die Werigkeit des Spiles. w.o. errechnet notiert. Verliert er es, zählt es dopplt als Minus.
wichtig ist zu erkennen welche Karten ie Mitspieler haben, um seine strategie aufzubauen. Nun 10 Karten hat man selbst. dieanderen haben auch gereizt. da kann man sich schon ein wenig vorstellen, welche Karten sie haben könnten. ach jedem Stich weis man mehr.
Skat ist in tolles Gesellschaftsspiel für 3-4 Spieler. Bei 4 Spielern setzt der Gebende aus.
Frühher war es das Spiel in Kneipen an der arbeitsstelle , in den Pausen, eigentlich überall. Leider sieht man immer weniger Menschen dieses Spiel spielen. Es erfordert etwas Zeit, die wir nicht haben, die Fähigkeit Strategien zu erstellen und beim Gegner zu erkennen. Ein paar Groschen sollte man auch mitnehmen, denn Skat ohne Geld zu spielen ist langweilig, da ständig überreizt wird. Das kann ein schönes spiel eines Mitspielers zerstören. Man muss ja nicht um viel Geld spielen, aber einen halben bis ganzen cent pro Punkt wäre o.k.
Lange Zeit war war Skat ein rein von Männern domminiertes spiel. Das hat sich inzwischen geändert.
In den FRegeln nicht enhalten sind die Begriffe Kontra und Re. Diese werden verwendet beim Kneipenskat. d.h. Wenn ich denke mein Gegner verliert das Spiel, sage ich "Kontra" an. Das Ganze Spiel zählt dann doppelt. Denkt er, er gewinnt es dennoch, so sagt er "Re" an. Dann zählt das ganze zwei Mal doppelt. das kann dann auch bei Centbeträgen ganz schön an die Kohle gehen. also Vorsicht damit.
Es gibt zwei rivalisierende Verbände im Skat. Es gibt verschiedene Vereine, die in verschiedenen Ligen bis hin zur Bundesliga miteinander Spielen.
Die 2 Verbände sind : Deutscher Skatverband und Intenationaler Skatverband. Beide sind in Deutschland beheimat.
Es werden Deutsche-Europa-und Weltmeisterschaften ausgespielt.
Nun das muss ja nicht für jeden das Richtige sein. Mit 2 Freunden oder Freundinnen auf der Terasse im sommer, oder in der Kneipe gemütlich einen Skat zu dreschen, das hat etwas. Ihr werdet es feststellen, wenn Ihr es versucht.
Einvernünftiges Bier gehört für mich dazu,aber das ist in den Regeln nicht vorgeschrieben.
...
ein Testbericht von kulosa2002-08-07 09:11:13vom 07.08.2002Empfehlung: ja
Da ich in meiner Freizeit außer Berichteschreiben auch ab und zu mit Freunden Skat spiele, möcht ich darüber heute auch einmal einen Bericht schreiben.
Das Regelwerk
Da ich davon ausgehe, daß hier keiner durch meinen Bericht das Skaten lernen will, möchte ich auf ein detailiertes Beschreiben der Regeln verzichten. Außerdem würde es gegen die AGB´s verstoßen, da ich sie irgendwo abschreiben müßte.
Sie sind eigentlich eindeutig in den deutschen Skatregeln verankert. Wie bei den meisten Spielen gibt es natürlich auch hier regional einige Unterschiede. Deshalb sollte vor jedem Spiel mit "Unbekannten" Spielern die
genauen Regeln abgesprochen werden, um beim Spiel nachher Streitigkeiten zu vermeiden. Bei Turnieren wird aber streng nach den bundesweit einheitlichen Spielregeln gespielt. Sollte es aber dabei zu Unstimmigkeiten kommen, können diese durch das Skatgericht in Altenburg geschlichtet werden.
Altenburg
In dieser eigentlich zu Sachsen aber nun zu Thüringen gehörenden Stadt ist das Skatspiel zuhause. Hier werden nicht nur die echten Altenburger Skatkarten hergestellt, sondern hier hat auch wie bereits beschrieben deutschlands Skatgericht seinen Sitz. Natürlich werden in Altenburg so viele Skatturniere ausgetragen, wie sonst nirgends in Deutschland.
Die Karten
Ich finde es eine Unsitte, wie man in Deutschland französische Karten als Skatkarten verkaufen kann. Auch die meisten Skatautomaten und Skatcomputerspiele sind mit den französischen Blättern ausgestattet. Aber ich finde, richtiges Skaten kann man nur mit deutschen Karten, die aber leider in unseren Läden immer seltener verkauft werden.
Meine Meinung
Skat ist ein sehr abwechslungsreiches Spiel. Manchmal vergleiche ich es mit Schach, da man bei einigen Spielen so sehr Taktieren und sich in den Gegner hineindenken muß, um ein bestimmtes Spiel doch noch zu gewinnen. Ich finde es auch sehr abwechslungsreich, da es nahezu unbegrenzte Spielmöglichkeiten gibt. Kein Spiel gleicht dem anderen. Und immer ist das Hoffen auf das Königsspiel, dem Grand Ouvert, mit dabei. In eineigen Lokalen werden solche Blätter dann in einem Bilderrahmen an der Wand verewigt. Obwohl ich schon dreimal miterleben durfte, wie mein Gegenspieler eins bekommen hat, war mir dieses Glück noch nicht hold.
Auch hier gilt, man lernt nie aus. Je länger und öfter man spielt, desto ausgefeilter wird die Spieltechnik. Das blose kennen der Regeln, reicht für einen Turniererfolg keinesfalls aus. Ich vergleiche es immer mit dem Autofahren. Nach der Fahrschule kann man auch noch nicht richtig fahren. Dafür braucht man eben viel Praxis.
Fazit
Wer sich für dieses Spiel interressiert, dem kann ich nur raten, sich mal im Netz nach Skatprogrammen umzuschauen. Hier gibt es eine Reihe von guten Sharewarepogrammen. Dabei sind nicht nur die Regeln genau erklärt, sondern man kann sich auch gleich die erste Spielpraxis holen, bevor man sich mit gestandenen Spielern am Stammtisch versucht. Am Anfang kann man ja auch erst mal die inoffizielle Variante des Spiels versuchen, dem Ramsch.
antjeeule, 20.03.2002
Ich spiele schon seit Urzeiten Skat und spiele mit allen Karten, Hauptsache ist fuumlr mich, dass alle 32 Karten da sind und keine gezinkte dabei ist. Dann ist mir vieles egal. Mir macht in erster Linie die Vielseitigkeit dieses Spieles Spaszlig. Und,
hpmaier, 14.03.2002
Ich hab039 das Skatspielen bleiben lassen, da ich sprichwoumlrtlich nurSche..andenHaumlndenkleben habe und selbst einen Grand mit dreien verliere...bin wohl zu bloumld dafuumlr....gruesse hpmaier
skorpion99, 08.03.2002
18, 20 und 30 was die Bewertung betrifft. 30, war das nicht Null Hand Entschuldigung, ich spiele nur einmal im jahr Eierskat Ingo
ein Testbericht von pimock2002-07-10 14:54:05vom 10.07.2002Empfehlung: ja
Heute schreibe ich mal über ein sehr interessantes Kartenspiel. Hier ist die Rede von Skat. Dieses Spiel gehörte eigentlich lange der Männerdomäne an. Zum Glück hat sich das jetzt sehr geändert.
Skat ist ein Spiel, bei dem man überlegen muß und sich auch während dem Spiel konzentrieren muß. Man beobachtet genau welche Karten schon aufgespielt wurden und hat dadurch einen guten Überblick. Es ist ein Spiel für 3 Spieler, außer man spielt Bauernskat, dann wird nur mit 2 Spielern gespielt.
Dieses Kartenspiel ist wirklich für jeden etwas. Es ist zwar nicht sehr
einfacht zu lernen, aber mit etwas Mühe kann es jeder. Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten mit dem Reizen. Ich wußte nie wie ich das mit den Bauern rechnen mußte. Mit der Zeit klappte es aber dann immer besser.
Jeder Spieler erhält 10 Karten. Diese werden so ausgeteilt, daß jeder erst 3, dann 4, dann wird der Stock mit 2 Karten ausgelegt und dann bekommt nochmal jeder Spieler 3 Karten. Der, der beim Reizen am höchsten konnte, der bekommt auch den Stock. Er kann dann 2 beliebige Karten, die er nicht gebrauchen kann, in den Stock zurücklegen.
Beim Skat gibt es eigentlich 4 Haupttrümpfe, außer beim Null. Diese 4 Trümpfe sind natürlich die Bauern. Mit diesen Bauern muß man dann auch beim Reizen rechnen. Der Kreuz Bauer ist der höchste, dann kommt Pik, Herz und Karo. In dieser Reihenfolge werden auch die Punkte der jeweiligen Farben bestimmt. Kreuz zählt 12, Pik zählt 11, Herz zählt 10 und Karo zählt 9. Wenn man jetzt z.B. den Kreuz und den Pik Buben hat und man möchte Pik spielen, weil man davon noch mehrere Karten hat, dann muß man folgendermaßen rechnen. Mit 2 spiel 3 mal 11. Also kann man dann bis 33 reizen. Es ist wirklich schwer so etwas aufzuschreiben. Wenn man gleich die Karten dabei hat, dann kann man diese ganze Sache mit dem Reizen und Rechnen viel besser erklären.
Es gibt dann auch noch Grand. Beim Grand sind nur die Buben trumpf. Dieses Spiel kann man am besten spielen, wenn man auch noch einige Asse auf der Hand hat. Wenn dann auch noch die passenden 10er dabei sind, dann hat man den Grand schon gewonnen.
Ein Null-Spiel gibt es beim Skat auch noch. Bei dieser Spielvariante darf man keinen einzigen Stich bekommen. Die anderen Mitspieler müßen also versuchen einem einen Stich unterzujubeln. Ich habe schon so manchen aussichtslosen Null gewonnen, weil die Karten so gut für mich verteilt waren.
Wenn man einen Grand verloren hat, dann gibt es erstmal 3 Bock und 3 Ramsch-Runden. Bei den Bock-Runden wird eigentlich ganz normal gespielt, außer das nachher beim Zählen alles doppelt gerechnet wirde. Bei den Ramsch-Runden wird der Stock von einem zum anderen gegeben und jeder gibt 2 nutzlose Karten an seinen Nebenmann ab. In dieser Runde sollte man so wenig Stiche wie möglich bekommen.
Jetzt habe ich erstmal die gundlegensten Sachen beim Skatspiel beschrieben. Ich weiß zwar nicht, ob dieses überhaupt jemand verstanden hat. Ich habe mir jedenfalls die größte Mühe gegeben dieses schwierige Kartenspiel einigermaßen zu erklären. Am Besten kann man es sowieso live lernen.
Zum Schluß wünsche ich allen, die vielleicht auch Spaß am Skat spielen haben, viel Spaß beim Reizen und beim Spielen. Es sei gesagt, daß Skat nicht nur was für Männer ist. Frauen können es genauso gut spielen.
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ein Testbericht von positivesElektron2002-07-01 17:14:37vom 01.07.2002Empfehlung: ja
Hallo ihr da draussen!
Ihr werdet gleich sehen, das dieser Bericht nicht ganz nur über Skat geht, sondern mehr über eine Art des Skats: Bauernskat, aber dafür gibt es noch keine Kategorie!!
Heute will ich euch mal mit einem Bericht beglücken, über ein Spiel, was ich eigentlich sehr gerne spielen würde, aber wo ich keinen habe, der es mit mir spielt (vielleicht nach diesem Bericht @klaus(müsst ihr nicht verstehen, ist nen insider))!!
Die Vorbereitungen:
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Die Karten - ein normales Skatspiel (das sind die mit 32 Karten) - werden gut durchgemischt, so
das möglichst nicht alle Karten einer Sorte auf den anderen liegen! so, das reicht mit mischen, danach legen sie ihrem Mitspieler vier Karten verdeckt vor die Nase, auf den Tisch, oder auf das, auf dem sie spielen! Diese vier Karten müssen nebeneinander liegen. Haben sie dies durchgeführt, legen sie sich auch vier Karten (ohne sich diese vorher anzuschauen) verdeckt vor sich.
Danach legen sie auf die vier Karten des Gegners weitere vier, die aber aufgedeckt sind. Nun wählt der Mitspieler die Trumpffarbe (Kreuz, Pik, Herz, Karo, Grand, später mehr), er kennt dabei noch nicht die vier offenen Karten, die sie anschliessend auf ihre vier verdeckten legen! Jetzt haben beide vier offene Karten vor sich.
Das Ganze wird dann nochmals wiederholt, nur das der Gegner sich nicht nochmal ne Trumpffarbe aussuchen darf!, nun hat jeder 16 Karten. Acht verdeckte, acht offene, 16 + 16 = 32, wer hätte das gedacht?
Im Spiel:
(((((())))))
Ist man mit dem austeilen fertig, folgt nun das Spiel an sich. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Augen zu erreichen (mind. 61, dann hat man gewonnen). Mit Augen bezeichnet man, die jeweiligen Punkten, die eine Karte wert ist, die Karten haben folgenden Wert:
- 7, 8, 9 punktlos
- 10 = 10 Punkte
- Ass = wie bei allen anderen Spielen eigentlich auch 11
- Bube = 2 Punkte
- Dame = 3 Punkte
- König = 4 Punkte
von jeder Sorte (7,8,9,....) gibt es bekanntlich vier Stück, macht insgesamt 120 Augen. Nur, was nützt mir das, wenn ich nicht weiss, wie ich die Punkte bekomme. Doch das ist auch ganz einfach: Das Spielprinzip ist eigentlich das von HÖCHSTE KARTE: beide legen eine der offenen Karten, erst der eine, dann der andere, wer die "bessere" Karte, mit mehr WErt legt, bekommt beide Karten (einen sog. Stich). Welche Karte hat aber welchen Wert? Wer Skat kennt, der kennt die Reihenfolge, denn die ist beim Bauernskat genau dieselbe, für alle die es nciht kennen:
Buben (in der Reihenfolge, von hoch - tief): Kreuz, Pik, Herz, Karo!
dann folgt die Trumpffarbe: Ass, 10!!!, König, Dame, 9, 8, 7
die anderen drei Farben sind gleich gestellt, mit gleicher Reihenfolger, wie bei der Trumpffarbe. Sagt der Gegenspieler Grand an, heisst das, das nur die Buben Trumpf sind, nichts anderes. Bei dieser Situation sind alle anderen Farben gleich gestellt: Ass = Ass = Ass = Ass!!
Wenn geklärt ist, wer die höchste Karte hatte, darf man die verdeckte Karte, die unter der gespielten Karte lag undrehen (das geht natürlich nur, wenn da noch eine drunter lag)!
Beginnen tut immer der Gegner, der sich natürlich genau wie sie auch seine, ihre Karten anschauen kann, und daher auch einen Vorteil. Sie dürfen die erste Karte immer dann legen, wenn sie den vorigen Stich gewonnen haben, und umgekehrt.
Es ist dabei aber nicht immer egal, welche Karte sie legen. Sie müssen immer bedienen, d.h., das sie immer die Farbe spielen müssen, die der Gegner auch gespielt hat, nur wenn der Gegner Trumpf spielt können sie sich zwischen einem Buben und der jeweiligen Trumpfarbe entscheiden.
Besitzen sie die Farbe, die gefordert ist nicht, können sie die Karte stechen, d.h. mit einem Trumpf überbieten, oder sie können abschmeissen. Das tut man, wenn man z.B. einen Buben spielen müsste, wenn man eine Herz 8 ergattern will, das ist zu hoch! So, das wars so ziemlich zum Spiel, wenn einem noch was einfällt, darf er es mir gerne als Kommentar oder ins GB schreiben.
Das Spiel ist zu Ende, wenn beide keine Karten mehr haben, dann werden die augen aus den gesammelten Stichen zusammengezählt, wer mehr Punkte hat, gewinnt!!
Fazit:
((()))
Ich spiele dieses Spiel persönlich total gerne, weil es mir einfach das GEfühl gibt, etwas zu leisten. Natürlich ist ein auch ein Glücksspiel, aber wenn man etwas öfter und länger spielt, wird man sich schon die eine oder andere Strategie überlegen, um den Gegner in die Verzweiflung zu treiben. Ist einem das gelungen, wird der Gegner kontern wollen, gelingt es ihm, hat er Glück, wenn nicht, dann nicht ;-)
Kleiner Tipp:
das Spiel macht auch Spass, wenn man es um geringe Geldbeträge spielt, oder einfach die Punkte aufschreibt, damit man nachher sehen kann, wer insgesamt besser ist.
Das Spiel ist jedem zu empfehlen, weil....
..... es einfach zu verstehen ist!
..... es ebenfalls easy ist, es zu spielen!
..... es das Gehirn auf Trapp hält!
..... es auch Spielmuffel reizt teilzunehmen,
daher gebe ich diesem Spiel die Note 1!!,
mfg
hendrik