Erfahrungsbericht von Befar
Warum alte, kranke Menschen entmündigen?
Pro:
aktive Sterbehilfe ja, sofern man sich vorher(im gesunden Zustand)genau überlegt hat, unter welchen Umständen
Kontra:
Mißbrauch möglich, um schnell ans Erbe zu kommen
Empfehlung:
Nein
Also vorab erst einmal, ich bin für aktive Sterbehilfe und werden zum Ende meiner Meinung auch einen Vorschlag machen, wie das meiner Meinung nach evtl. geregelt werden könnte.
Zu erst einmal möchte ich auf einen Fall aus England eingehen. Eine sehr kranke Frau, der von den Ärzten bescheinigt wurde, daß sie nur noch wenige Wochen zu leben hatte und qualvoll sterben würde, wollte sich diesen langsamen Tod ersparen. Es gab dabei nur ein Problem: sie selbst war gelähmt, konnte gerade mal den Kopf bewegen. Ganz klar, ohne HIlfe war da nichts zu machen. Sie ging vor Gericht und wollte für ihren Mann die Genehmigung erstreiten, ihr die Qualen zu ersparen und auf ihren Wunsch aktive Sterbehilfe zu leisten. Doch sie verlor vor Gericht. Da sie geistig noch voll da war und sich somit auch bewußt war, was sie da forderte, kommt diese Gerichtsentscheidung in meinen Augen einer Entmündigung gleich. Jeder gesunde Mensch hat die Möglichkeit, Schlaftabletten zu nehmen u.ä., wenn er sich ein langsames Krepieren ersparen will. Dieses Recht wurde der Frau genommen, warum? Warum haben andere das Recht, darüber zu entscheiden, ob diese Frau, wenn sie es doch selbst will(sonst wäre sie ja deswegen nicht extra vor Gericht gezogen) sterben darf?
Ich selbst stelle es mir absolut furchtbar vor, nach einem Vekehrsunfall z.B. so stark gelähmt zu sein, daß ich - wenn überhaupt - nur noch den Kopf bewegen kann, nur noch Schmerzen habe und eigentlich nicht mehr richtig am Leben teilnehmen kann. Wenn mein Freund, meine Kinder (sofern ich denn mal welche habe) auch in ihrem Leben beeinträchtigt werden, weil sie sich um mich kümmern müssen. Für den ein oder anderen mag das ja akzeptabel sein, aber ich würde es nicht wollen.
Warum also kann es nicht so geregelt werden, wie z.B. mit Testamenten oder Spenderausweisen.
Ich kann jetzt, wo ich gesund bin, einen Spenderausweis beantragen, mir ins Portemonnai legen und im Falle meines Todes gibt es keine Zweifel, was mit meinen Organen passiert. Warum also kann ich nicht auch jetzt schon (z.B. bevor ich auf Grund einer Kopfverletztung geistig dazu nicht mehr fähig bin oder im Koma liege) genau festlegen, unter welchen Umständen ich aktive Sterbehilfe wünsche? So würde jedem die Entscheidung selbst überlassen bleiben und jeder könnte sich als mündiger Bürger selbst entscheiden, unter welchen Umständen er sein Leben noch für lebenswert hält. Wer gegen aktive Sterbehilfe ist, braucht diesbezüglich ja nichts bei sich tragen (hat ja auch nicht jeder auf Zwang einen Spenderausweis) oder schreibt rein, daß er auf jeden Fall und unabhängig vom Krankheitsbild mit allen Mitteln am Leben gehalten werden möchte.
Zu erst einmal möchte ich auf einen Fall aus England eingehen. Eine sehr kranke Frau, der von den Ärzten bescheinigt wurde, daß sie nur noch wenige Wochen zu leben hatte und qualvoll sterben würde, wollte sich diesen langsamen Tod ersparen. Es gab dabei nur ein Problem: sie selbst war gelähmt, konnte gerade mal den Kopf bewegen. Ganz klar, ohne HIlfe war da nichts zu machen. Sie ging vor Gericht und wollte für ihren Mann die Genehmigung erstreiten, ihr die Qualen zu ersparen und auf ihren Wunsch aktive Sterbehilfe zu leisten. Doch sie verlor vor Gericht. Da sie geistig noch voll da war und sich somit auch bewußt war, was sie da forderte, kommt diese Gerichtsentscheidung in meinen Augen einer Entmündigung gleich. Jeder gesunde Mensch hat die Möglichkeit, Schlaftabletten zu nehmen u.ä., wenn er sich ein langsames Krepieren ersparen will. Dieses Recht wurde der Frau genommen, warum? Warum haben andere das Recht, darüber zu entscheiden, ob diese Frau, wenn sie es doch selbst will(sonst wäre sie ja deswegen nicht extra vor Gericht gezogen) sterben darf?
Ich selbst stelle es mir absolut furchtbar vor, nach einem Vekehrsunfall z.B. so stark gelähmt zu sein, daß ich - wenn überhaupt - nur noch den Kopf bewegen kann, nur noch Schmerzen habe und eigentlich nicht mehr richtig am Leben teilnehmen kann. Wenn mein Freund, meine Kinder (sofern ich denn mal welche habe) auch in ihrem Leben beeinträchtigt werden, weil sie sich um mich kümmern müssen. Für den ein oder anderen mag das ja akzeptabel sein, aber ich würde es nicht wollen.
Warum also kann es nicht so geregelt werden, wie z.B. mit Testamenten oder Spenderausweisen.
Ich kann jetzt, wo ich gesund bin, einen Spenderausweis beantragen, mir ins Portemonnai legen und im Falle meines Todes gibt es keine Zweifel, was mit meinen Organen passiert. Warum also kann ich nicht auch jetzt schon (z.B. bevor ich auf Grund einer Kopfverletztung geistig dazu nicht mehr fähig bin oder im Koma liege) genau festlegen, unter welchen Umständen ich aktive Sterbehilfe wünsche? So würde jedem die Entscheidung selbst überlassen bleiben und jeder könnte sich als mündiger Bürger selbst entscheiden, unter welchen Umständen er sein Leben noch für lebenswert hält. Wer gegen aktive Sterbehilfe ist, braucht diesbezüglich ja nichts bei sich tragen (hat ja auch nicht jeder auf Zwang einen Spenderausweis) oder schreibt rein, daß er auf jeden Fall und unabhängig vom Krankheitsbild mit allen Mitteln am Leben gehalten werden möchte.
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