Bauchnabelpiercing Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Tragekomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Hautverträglichkeit:
Erfahrungsbericht von creiwn
Piercing
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich habe mein Bauchnabelpiercing jetzt seit über 2 Jahren und bin sehr zufrieden damit. Es war eigentlich eine recht spontane Entscheidung; Ich wollte immer schon ein Piercing haben, aber war zu feige für etwas, das wirklich auffällt. Deshalb habe ich mir ein Bauchnabelpiercing machen lassen, da man das bei Bedarf auch schön verdecken kann. Dazu noch im Winter, und ich hatte lange Zeit, um mich an den Anblick zu gewöhnen, bevor der Sommer kam. Und so freute ich mich jedesmal aufs neue wieder darüber und war nur begeistert. Allerdings war das eine ganz schöne Prozedur, bis es so geworden ist, wie es heute ist.
Als erstes sollte man sich so eine Tat schon gründlich überlegen und nicht nach einer Laune heraus entscheiden. Ein Piercing kann man zwar immer wieder rausnehmen, falls man es später doch nicht mehr will; Jedoch sieht man das Loch einige Zeit und es wird wohl eine kleine Narbe zurückbleiben.
Wenn man sich dann sicher ist, dass man es haben will, dann sollte man mal die Piercingstudios in seiner Umgebung näher betrachten, vllt. den Piercern Fragen stellen und - was sehr wichtig ist - Meinungen einholen, von Personen die damit schon Erfahrungen gemacht haben.
Hat man dann ein Piersingstudio gefunden, das einem zusagt und sich über den Preis im Klaren ist, kanns eigentlich schon losgehen.
Meistens wird das Piercing gleich spontan gemacht, wenn man ins Studio kommt. Es dauert eine Weile, bis alles hergerichtet ist und dann darf man sich einmal ausziehen. Zuerst wird einmal alles desinfiziert, bei Bedarf betäubt, und angezeichnet, wo der Stichkanal lang geht. Dann muss man sich hinlegen. Das Stechen selbst dauert nicht lange, nur ein paar Sekunden und ist auch ohne Betäubung zu ertragen. Also auch was für die Angsthasen und Schmerzempfindlichen unter uns :-)
Ich machte den Fehler und richtete mich während des Stechens auf, weil ich schon so gespannt war und in meiner Neugierde unbedingt den Stechvorgang mitbekommen wollte. Das würde ich aber nicht empfehlen, da man sich so nur verkrampft und das Stechen noch mehr weh tut.
Wenns fertig gestochen ist, bekommt man ein Klebeband rauf, damit man nicht daran ankommt und einen Zettel in die Hand, wie man es richtig pflegt. man sollte ca. ein Monat weder in die Sonne gehen, noch baden. Duschen nur kurz drüber, damit die Haut ja nicht aufweicht.
Man sollte es mehrmals täglich desinfizieren (ich empfehle Octenisept-spray, da Wasserstoff fast zu extrem sein kann) und um den Heilungsprozess zusätzlich zu fördern kann man Kamillosantropfen, mit Wasser verdünnt, drauftupfen.
Die Dauer, bis das Piercing wirklich verheilt ist, ist sehr unterschiedlich. Bei mir eiterte es 2 Monate lang und war danach noch immer rot. im Durchschnitt sind es ca. 2 Wochen bis ein paar Monate. Richtig verheilt ist das Piercing erst nach etwa einem halben Jahr, auch wenn es vorher von außen schon verheilt erscheint.
Man sollte den Stecker im ersten Halbjahr auch nicht rausnehmen, da man ihn schwer wieder rein bekommt und danach nur für kurze Zeit. Ich hatte meinen nach etwa dieser Zeit für anderthalb Tage heraußen, und danach war das Loch schon wieder an den Enden zugewachsen (ja nicht nachahmen!). ich hab es mir dann selbst nochmal durchstoßen, was Schmerzen, Blut und Eiter mit sich brachte.
Hat man diese - manchmal auch etwas länger dauernde - \"Anfangsphase\" aber erst mal überwunden, kann man sich durchaus über das Piercing freuen. Ich wünsche jedenfalls allen viel Spaß damit.
Abschließend möchte ich aber noch einen medizinischen Aspekt hinzufügen, der nicht außer Acht gelassen werden sollte: Durch das BNP wird das Bindegewebe rund um den Bauchnabel zerstört, und zwar auf Lebenszeit. Es gibt bestimmte Operationen (Nieren-/Gallensteine entfernen), die praktischerweise durch den Bauchnabel durchgeführt werden können. Wenn man jedoch irgendwann in seinem Leben ein Piercing dort hatte, ist dies nicht mehr mödlich (fragt mich nicht warum) und so muss für solch eine Operation der Bauch etwas aufgeschnitten werden --> Narbe!
alles in allem ist das mMn ein sehr hübsches Piercing, allerdings auch sehr aufwändig.
Als erstes sollte man sich so eine Tat schon gründlich überlegen und nicht nach einer Laune heraus entscheiden. Ein Piercing kann man zwar immer wieder rausnehmen, falls man es später doch nicht mehr will; Jedoch sieht man das Loch einige Zeit und es wird wohl eine kleine Narbe zurückbleiben.
Wenn man sich dann sicher ist, dass man es haben will, dann sollte man mal die Piercingstudios in seiner Umgebung näher betrachten, vllt. den Piercern Fragen stellen und - was sehr wichtig ist - Meinungen einholen, von Personen die damit schon Erfahrungen gemacht haben.
Hat man dann ein Piersingstudio gefunden, das einem zusagt und sich über den Preis im Klaren ist, kanns eigentlich schon losgehen.
Meistens wird das Piercing gleich spontan gemacht, wenn man ins Studio kommt. Es dauert eine Weile, bis alles hergerichtet ist und dann darf man sich einmal ausziehen. Zuerst wird einmal alles desinfiziert, bei Bedarf betäubt, und angezeichnet, wo der Stichkanal lang geht. Dann muss man sich hinlegen. Das Stechen selbst dauert nicht lange, nur ein paar Sekunden und ist auch ohne Betäubung zu ertragen. Also auch was für die Angsthasen und Schmerzempfindlichen unter uns :-)
Ich machte den Fehler und richtete mich während des Stechens auf, weil ich schon so gespannt war und in meiner Neugierde unbedingt den Stechvorgang mitbekommen wollte. Das würde ich aber nicht empfehlen, da man sich so nur verkrampft und das Stechen noch mehr weh tut.
Wenns fertig gestochen ist, bekommt man ein Klebeband rauf, damit man nicht daran ankommt und einen Zettel in die Hand, wie man es richtig pflegt. man sollte ca. ein Monat weder in die Sonne gehen, noch baden. Duschen nur kurz drüber, damit die Haut ja nicht aufweicht.
Man sollte es mehrmals täglich desinfizieren (ich empfehle Octenisept-spray, da Wasserstoff fast zu extrem sein kann) und um den Heilungsprozess zusätzlich zu fördern kann man Kamillosantropfen, mit Wasser verdünnt, drauftupfen.
Die Dauer, bis das Piercing wirklich verheilt ist, ist sehr unterschiedlich. Bei mir eiterte es 2 Monate lang und war danach noch immer rot. im Durchschnitt sind es ca. 2 Wochen bis ein paar Monate. Richtig verheilt ist das Piercing erst nach etwa einem halben Jahr, auch wenn es vorher von außen schon verheilt erscheint.
Man sollte den Stecker im ersten Halbjahr auch nicht rausnehmen, da man ihn schwer wieder rein bekommt und danach nur für kurze Zeit. Ich hatte meinen nach etwa dieser Zeit für anderthalb Tage heraußen, und danach war das Loch schon wieder an den Enden zugewachsen (ja nicht nachahmen!). ich hab es mir dann selbst nochmal durchstoßen, was Schmerzen, Blut und Eiter mit sich brachte.
Hat man diese - manchmal auch etwas länger dauernde - \"Anfangsphase\" aber erst mal überwunden, kann man sich durchaus über das Piercing freuen. Ich wünsche jedenfalls allen viel Spaß damit.
Abschließend möchte ich aber noch einen medizinischen Aspekt hinzufügen, der nicht außer Acht gelassen werden sollte: Durch das BNP wird das Bindegewebe rund um den Bauchnabel zerstört, und zwar auf Lebenszeit. Es gibt bestimmte Operationen (Nieren-/Gallensteine entfernen), die praktischerweise durch den Bauchnabel durchgeführt werden können. Wenn man jedoch irgendwann in seinem Leben ein Piercing dort hatte, ist dies nicht mehr mödlich (fragt mich nicht warum) und so muss für solch eine Operation der Bauch etwas aufgeschnitten werden --> Narbe!
alles in allem ist das mMn ein sehr hübsches Piercing, allerdings auch sehr aufwändig.
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