Das Jugendgericht Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von Malwina
Von Himmel und Hölle....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wochentags, 16 Uhr, die liebe kleine Studentin ist schon zuhause (Es lebe mein neuer Stundenplan *gg*) und zu allererst braucht man dann einmal ein wenig Erholung für die kleinen grauen Zellen! Und eben deshalb konsumiere ich in regelmäßigen Abständen dann auch das Jugendgericht: einfach faul vor dem Fernseher liegen, das Gehirn baumeln lassen und sich mit Nichtigkeiten betröpfeln lassen!
2 Figuren treten tagtäglich im Jugendgericht auf, das sind einerseits Richterin Dr. Ruth Herz und andererseits Staatsanwalt Küchmeister!
Die Richterin scheint gerade frisch himmlischen Sphären entstiegen zu sein! Zuckersüß befragt sie die Angeklagten und versucht ganz nebenbei die Streitigkeiten zwischen Verteidigern und Staatsanwalt zu schlichten! Man hat das Gefühl, sie glaubt auch beim Wiederholungstäter noch an das gute im Menschen. Fast erschüttert scheint Frau Herz zu sein - Nomen est Omen, zumindest in diesem Fall - wenn einmal ein jugendlicher Straftäter darauf besteht von ihr ge-Sie-zt zu werden, obwohl er doch gerade mal 15 Jährchen alt ist! Ein besonderes Highlight sind auch ihre Befragungen an Zeugen, die gerade einmal das Vorschulalter hinter sich gebracht haben - da scheinen Kleidungsfragen und Fragen zum Schulalltag interessanter zu sein als Hinweise, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten.
Ihr Gegenüber steht jedoch ein Staatsanwalt, der das Vorbild für den Teufel persönlich gewesen sein muß! Jeder, der den Gerichtssaal betritt ist ein potentieller Serientäter und Schwerkrimineller, auch wenn es nur um Belanglosigkeiten geht. Auch scheint Herr Staatsanwalt Küchmeister ein persönliches Lieblingsmotiv zu haben: SEX! Sex sells, und Sex bewegt ansonsten gutmütige Jugendliche, zu eiskalten Kriminellen zu werden - zumindest sieht das der Herr Staatsanwalt so. Jeder Angeklagte, der es auch nur eine Minute wagt, seine Unschuld zu beteuern, wird mit den Konsequenzen, die dieses Verhalten bei der Urteilsfindung haben wird, konfrontiert und falls nötig lautstark darauf hingewiesen, daß der Staatsanwalt sowieso den Täter schon kennt!
Den jugendlichen Straftätern steht jedoch neben einem Verteidiger auch noch die Jugendgerichtshilfe zur Seite - das sind nette, junge Menschen, die stets lächeln, sobald sie sehen, daß die Kamera auf sie gerichtet ist. Es tut mir ja leid, aber als Angeklagte würde ich mich von der Jugendgerichtshilfe ein wenig verschaukelt fühlen - um das mal milde auszudrücken - wenn bei der Empfehlung ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht jemand mich freundlich anlächelnd zu Erwachsenenstrafrecht raten würde! Nunja, die Situation, daß mich jemand anlächelt und als Zurückgeblieben betitelt im Vergleich zu Altersgenossen, ist auch nicht viel angenehmer, aber immerhin kann man dann ja mit einem angenehmeren Urteil rechnen!
Die Rechtsanwälte wechseln von Fall zu Fall, doch für mich hat sich ganz klar ein Favorit heraus kristallisiert: Rechtsanwalt Kerkhof! Er ist eindeutig derjenige, der dem Staatsanwalt am besten Paroli bieten kann. Neben Schlußpladoyers wie :"Ich denke nicht, daß man meinen Mandanten als intelligent, reif oder altersgemäß entwickelt bezeichnen kann!" trifft er den Herrn Staatsanwalt fast täglich mit seinen zynischen Spitzen! Sei es nun eine Anspielung darauf, daß Sex scheinbar das einzige ist, was für Herrn Küchmeister zählt, oder sei es ein Vorwurf, falls mal wieder ein Unschuldiger angeklagt wurde!
Alles in allem handelt es sich bei dieser - wie auch bei anderen Gerichtssendungen - lediglich um seichte Unterhaltung, die Fälle sollte man nicht allzu ernst nehmen, aber zum Entspannen und Gehirn-Ausschalten ist diese Art von Fernsehunterhaltung bestens geeignet!
2 Figuren treten tagtäglich im Jugendgericht auf, das sind einerseits Richterin Dr. Ruth Herz und andererseits Staatsanwalt Küchmeister!
Die Richterin scheint gerade frisch himmlischen Sphären entstiegen zu sein! Zuckersüß befragt sie die Angeklagten und versucht ganz nebenbei die Streitigkeiten zwischen Verteidigern und Staatsanwalt zu schlichten! Man hat das Gefühl, sie glaubt auch beim Wiederholungstäter noch an das gute im Menschen. Fast erschüttert scheint Frau Herz zu sein - Nomen est Omen, zumindest in diesem Fall - wenn einmal ein jugendlicher Straftäter darauf besteht von ihr ge-Sie-zt zu werden, obwohl er doch gerade mal 15 Jährchen alt ist! Ein besonderes Highlight sind auch ihre Befragungen an Zeugen, die gerade einmal das Vorschulalter hinter sich gebracht haben - da scheinen Kleidungsfragen und Fragen zum Schulalltag interessanter zu sein als Hinweise, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten.
Ihr Gegenüber steht jedoch ein Staatsanwalt, der das Vorbild für den Teufel persönlich gewesen sein muß! Jeder, der den Gerichtssaal betritt ist ein potentieller Serientäter und Schwerkrimineller, auch wenn es nur um Belanglosigkeiten geht. Auch scheint Herr Staatsanwalt Küchmeister ein persönliches Lieblingsmotiv zu haben: SEX! Sex sells, und Sex bewegt ansonsten gutmütige Jugendliche, zu eiskalten Kriminellen zu werden - zumindest sieht das der Herr Staatsanwalt so. Jeder Angeklagte, der es auch nur eine Minute wagt, seine Unschuld zu beteuern, wird mit den Konsequenzen, die dieses Verhalten bei der Urteilsfindung haben wird, konfrontiert und falls nötig lautstark darauf hingewiesen, daß der Staatsanwalt sowieso den Täter schon kennt!
Den jugendlichen Straftätern steht jedoch neben einem Verteidiger auch noch die Jugendgerichtshilfe zur Seite - das sind nette, junge Menschen, die stets lächeln, sobald sie sehen, daß die Kamera auf sie gerichtet ist. Es tut mir ja leid, aber als Angeklagte würde ich mich von der Jugendgerichtshilfe ein wenig verschaukelt fühlen - um das mal milde auszudrücken - wenn bei der Empfehlung ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht jemand mich freundlich anlächelnd zu Erwachsenenstrafrecht raten würde! Nunja, die Situation, daß mich jemand anlächelt und als Zurückgeblieben betitelt im Vergleich zu Altersgenossen, ist auch nicht viel angenehmer, aber immerhin kann man dann ja mit einem angenehmeren Urteil rechnen!
Die Rechtsanwälte wechseln von Fall zu Fall, doch für mich hat sich ganz klar ein Favorit heraus kristallisiert: Rechtsanwalt Kerkhof! Er ist eindeutig derjenige, der dem Staatsanwalt am besten Paroli bieten kann. Neben Schlußpladoyers wie :"Ich denke nicht, daß man meinen Mandanten als intelligent, reif oder altersgemäß entwickelt bezeichnen kann!" trifft er den Herrn Staatsanwalt fast täglich mit seinen zynischen Spitzen! Sei es nun eine Anspielung darauf, daß Sex scheinbar das einzige ist, was für Herrn Küchmeister zählt, oder sei es ein Vorwurf, falls mal wieder ein Unschuldiger angeklagt wurde!
Alles in allem handelt es sich bei dieser - wie auch bei anderen Gerichtssendungen - lediglich um seichte Unterhaltung, die Fälle sollte man nicht allzu ernst nehmen, aber zum Entspannen und Gehirn-Ausschalten ist diese Art von Fernsehunterhaltung bestens geeignet!
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