Deutsche Bahn AG Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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- Behindertenfreundlichkeit:
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Erfahrungsbericht von Tschast
Bahn im Geschwindigkeitsrausch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1990 wurde der ICE der DB auf die Schiene geholt und ist seitdem das Prestige-Objekt und internationales Aushängeschild für das angeschlagene deutsche Bahnunternehmen.
Seitdem wurden mehrere ICE-Generationen ins Leben gerufen. Ich beschreibe alle einmal kurz:
ICE 1, 2 Triebköpfe, 12 Wägen (3x 1.Klasse, 1x Speisewagen, 8x 2. Klasse). Moderner Innenraum (grau/türkis-Ton), Teppichboden, Garderobe in der Mitte jedes Großraum-Wagens, Abteile, Konferenzraum, Video
ICE 2, 1 Triebkopf, 7 Wägen (1 Speisewagen, 2x 1. Klasse,einmal mit Steuerabteil, Rest 2. Klasse), sonst ähnlich ICE1
ICE 3, modernster Zug, auch mit Dieselantrieb und Seitenneigung, edler Innenraum, länge wie ICE 2, Holzimitat-Vertafelung, Teppich-Boden, Konferenz, Video...
In allen Zügen ist die Fahrradmitnahme nicht möglich. In der 1. Klasse ist Am-Platz-Service mit aktuellen Zeitungen (kostenlos). Getränke und Essen wird an den Platz serviert. In der 2 . Klasse fährt die Mini-Bar durch den Zug, allerdings kommt diese häufig nicht in allen Wagen an, was einen dann nötigt in den Speisewagen zu gehen. Hier sind die Preise - wie generell im Zug - absolut teuer. Also von zuhause was mitnehmen!
Eine Reservierung empfiehlt sich im Zug. Sie kostet allerdings pro Richtung happige 2,60EURO! Im gesamten Zug kann man das Bord-Programm mit Kopfhörern am Platz hören.
Der ICE reist mit Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h, der ICE3 auf der Neubaurenn-Strecke nach Köln mit bis zu 300 km/h.
Nun zu den Klassen:
Grundsätzlich bietet der ICE sehr bequeme Sitze, besonders die neueste Generation. Im ICE1 wackeln die Lehnen teilweise schon, doch das lässt sich ertragen. Im ICE3 wirken die Sitze schmaler als bei den älteren Generationen, besonders die Armlehen. Die Sitze sind dennoch sehr bequem, fast bequemer als im ICE1. Alle Sitze sind bequem verstellbar. Jeder Sitz hat einen Tisch.
In der 1. Klasse hat man mehr Beinfreiheit, aber der happige Aufpreis rechtfertigt sich nicht. Im ICE3 hat die 1. Klasse zusätzlich Ledersitze.
Mein Tipp ist 2. Klasse fahren, das ist gut genug! die zeitung muss einem ja nicht gebracht werden.
Im ICE liegt das Kundenmagazin der Bajn sowie der Fahrplan kostenlos bereit. Zudem wird über Lautsprecher der Fahrgast informiert, bei Verspätungen wird jedoch nicht immer der Grund genannt, was nicht gerade erfreulich ist.
Pünktlichkeit:
Der ICE ist eine echte Alternative zu Auto und Flugzeug, auf manchen Strecken, wie der neuen Rennstrecke Frankfurt-Köln ist der Zug konkurrenzlos die Spitze. Doch häufig gibt es happige Verspätungen und das Geschrei ist groß. Doch man sollte folgendes beachten:
Die Bahn kann für die meisten Verspätungen nicht wirklich etwas. Was kann die Bahn dazu, wenn eine Person im Zug umkippt und versorgt werden muss? Was kann die Bahn dazu, wenn ein Selbstmörder sich auf die Gleise wirft?
Auch Bauarbeiten müssen durchgeführt werden, das ist auch auf der Straße so. Nur Auto-Staus werden ohne mit der Wimper zu zucken hingenommen, doch eine Baustelle auf der Schiene beschimpft und die Bahn schuldig gemacht. Ich finde, man sollte sich bewusst sein, dass man selbst mit Verspätung noch früher ankommt als mit dem Auto, denn da ist fast immer Stau vorprogrammiert.
Daher empfehle ich den ICE sehr!
Ein Manko ist der spezielle Fahrpreis, der enorm hoch ist. So zahle ich auf der Strecke Würzburg-Berlin 200 Euro für die Fahrt! (Hin- und Rückfahrt) Das ist ziemlich verteuert, aber würde man mit dem deutlich günstigeren IC fahren, kommt man deutlich später an!
Für ICE-Reisende gibt es im Vergleich zu Reisenden mit Regionalzügen einen Vorteil: Die Anschlusszüge warten bei Verspätung fast immer!
Der ICE ist ein Komfort-Zug den man empfehlen kann! Unbedingt Sitzplatz reservieren, sonst wird die Fahrt schnell zum Horror Trip!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-15 16:38:50 mit dem Titel billiger Konkurret des ICE
Hi!
Bahnfahren war lange Zeit out, nun, zu Zeiten der permanenten Staus wird es wieder attraktiver.
Der InterCity ist ein Fernverkehrsreisezug, der nur innerhalb Deutschlands fährt, der EuroCity dagegen fährt auch ins benachbarte Ausland, wie zum Beispiel nach Österreich.
Zuerst will ich einmal den EuroCIty (EC) näher erläutern:
Hier lassen sich die verschiedensten bunten Zugzusammensetzungen bestaunen. Ein EC verkehrt in 2 Ländern (Bsp. Deutschland/Österreich). Jedes der beiden Länder beteiligt sich am Zug, das heisst, von einem Land wird die Lokomotive (und der Steuerwagen, da ihn die wenigsten ausländischen Gesellschaften besitzen) gestellt, und das andere Land steuert die Wägen bei. Oftmals sind die ausländischen Wägen wesentlich bequemer als die deutschen, zum Beispiel sind alle österreichischen EC-Wagen klimatisiert, was man von den deutschen nicht behaupten kann. Der EC ist also eine Komfort-Klasse für sich.
Nun aber zu IC/EC zusammen:
Beide Züge verstehen sich als Vernferkehrszüge. Sie halten an wenigen ausgesuchten Bahnhöfen und haben dort meist Anschluss in alle wichtigen Städte im Umkreis. Der IC/EC ist wesentlich schneller als die Regionalzüge, auf manchen Strecken, wie München-Würzburg, sogar gleich schnell wie der ICE.
Fast jede Großsadt ist an den Fernverkehr angeschlossen, er ist bundesweit verfügbar.
Service im Zug:
Es gibt Kurz-Züge, mit ca 4 Wagen, in denen es nur einen SnackPoint, einen Automaten gibt.
In Voll-Zügen, bis zu 12 Wägen, gibt es eine Mini-Bar, an der 1. Klasse am Platz - Service und ein Bord Bistro, wo für das leibliche Wohl gesorgt wird, zu überteuerten Preisen allerdings. In manchen Zügen gibt es auch noch den Speisewagen, der aber mit der Zeit durch die BordBistros ersetzt werden sollen. Die BordBistros wurden erstmals im InterRegio eingesetzt. Die Wägen bestehen zur Hälfte aus der 1. Klasse und zur anderen Hälfte Bistro.
Komfort:
Der IC/EC ist streng genommen eine 3-Klassen-Zuggattung. Die 1. Klasse ist durchgehend klimatisiert. Es gibt jedoch in der 2. Klasse noch ältere Wägen, die nicht klimatisiert, also nicht modernisiert sind. Diese haben auch sehr unbequem, durchgesessene Sitze, kosten aber das selbe, wie in einem klimatisierten Wagen. Daher möglichst einen modernen Wagen aussuchen, sofern Platz ist!
Auslastung:
Das ist sehr verschieden, manchmal ist der Zug gesteckt voll, manchmal gähnend leer.... Daher würde ich auf alle Fälle, um böse Überraschungen zu vermeiden, eine
Sitzplatz-Reservierung empfehlen! Sie kostet pro Fahrt 2,60EURO, das ist ein happiger Preis, der sich jedoch bei einem vollen Zug bezahlt macht!
Wägen:
Wie schon gesagt, meist klimatisiert. 1. und 2. Klasse grundsätzlich in jedem Zug.
Früher waren die Wägen rot, heute werden alle umlackiert und bekommen den ICE-Look.
Mein Tipp ist einen Großraum-Wagen aufzusuchen, die sind alle modernisiert!
Fahrrad-Mitnahme:
Generell in jedem IC möglich. Es besteht aber Reservierungs-Pflicht! Es sind nur begrenzte Plätze vorhanden. Fahrrad-Mitnahme ist gebührenpflichtig!
In EC-Zügen bestehen Sonderregelungen! Nicht in jedem ist die Fahrrad-Mitnahme möglich soweit ich weiß!
Zur Fahrrad-Saison wird an manche IC Züge ein extra Fahrrad-Wagen gehängt!
Preise:
Die Preise unterscheiden sich nicht so sehr von denen der Regional-Züge. Es werden die selben Preise berechnet, es kommt lediglich ein Zuschlag in Höhe von ca. 3 EURO pro Fahrt hinzu.
Tickets können auch im Zug gelöst werden, kosten aber dort mehr!
Die Bahn Card lohnt sich immer!!!!
Häufigkeit:
Leider macht der teure ICE dem IC/EC immer mehr Konkurrenz. Man kommt von Würzburg nach München kaum noch mit dem IC, sondern muss den 20 Euro teureren ICE nehmen!
Gute Reise!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-15 19:40:26 mit dem Titel Die RegionalBahn - Verspätung inklusive
Als Bahn-Viel-Fahrer kann ich von der RB der Bahn ein Lied singen...
Aber fangen wir einmal am Anfand an.
Die RB ist ein Bummelzug, der an jedem Bahnhof hält. Er verbindet größere Städte oder Gemeinden mit kleineren Gemeinden. Die RB dient auch als Zubringer zu Fernverkehrsbahnhöfen.
Schüler nutzen ebenfalls häufig die RB, um zur Schule zu kommen.
Meistens besteht die RB aus alten, heruntergekommenen Wägen, die ausserdem für das Fahrgastaufkommen zu den Stoßzeiten nicht ausreichen. Die Folge sind überfüllte Züge und gestresste Fahrgäste. Die Schaffner verziehen sich oft genug in ihr 1. Klasse - Abteil und gehen gar nicht mehr durch den Zug, denn bei dem Gedränge würden sie kaum noch durchkommen und müssten sich nur das Geschimpfe der leute anhören.
Wenn man in den Genuss eines Sitzplatzes kommt merkt man, dass die meisten Sitze total unbequem und oftmals richtig durchgesessen sind. Ist da stehen vielleicht doch besser? Gesundheitsangebot der Bahn?
Zudem wirken manche Schaffner in RBs weinig kompetent, informieren falsch und sind unhöflich. Von Service keine Spur.
Immerhin eine positive Seite hat die RB: Sie ist der billigste Zug der Bahn. Die Nahverkehrszüge kosten nur den Basis-Presi, der allerdings immer noch hoch genug ist. Das kann man jedoch leicht umgehen, indem man unter der Woche die Länder-Tickets nutzt, z.B. Bayern-Ticket für 5 Personen 21 Euro, oder das Wochenendticket für 28 Euro, ebenfalls für 5 Personen. Letzteres wurde wegen der Beliebtheit um 7 Euro verteuert. Service der Bahn.
Tickets kann man gegen hohen Aufpreis auch im Zug kaufen soweit ich weiss.
Erfrischungen oder Ähnliches gibt es keine im Zug, in ganz wenigen Fällen (Doppelstockwagen) eine Klimaanlage.
RB fahren meist im Stunden-Takt, manchmal sogar öfter.
Aufgrund der vielen Halte und der geringen Geschwindigkeit und der alten Züge kommt es häufig zu Verspätungen und/oder Lokomo´tiv-Schaden, was den Umstieg und die Weiterfahrt mit dem Bus zur Folge hat.
Wann immer es geht versuche ich nicht mit den Nahverkehrszügen zu fahren!
Anmerken möchte ich: Es handelt sich hier um meine Erfahrungen und um meine persönliche Meinung! Ich denke ich habe genug geschrieben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-15 22:52:21 mit dem Titel Vom Aussterben bedroht
Ich fahre gerne InterRegio. Nur wird es immer schwerer, mit ihm zu fahren. Denn aus Kostengründen schickt die Bahn diesen attraktiven Zug mit den blauen, modernen Wägen aufs Abstellgleis...
Der IR hat eine lange Geschichte. Laut Bahn ist er ein Fernverkehrszug, der Regionen miteinander verbindet und auch kleinere Städte bedient. Meine Erfahrungen beruhen auf zwei IR-Linien, die ich Ihnen auch kurz vorstellen werde.
Zuerst aber zum IR allgemein.
Es gibt Kurz-IR-Züge, mit 4 Wagen und lange Voll-Züge mit mehr als 6 Wägen, manchmal hat er sogar die Länge eines \"ausgewachsenen\" IC. Er hat - meistens - die IR typischen, blauen Wägen, die nur für diese Zug-Gattung umgebaut wurde. Sie haben einen in gelb gehaltenen Innenraum, graue Polster mit dezentem Muster. Die Sitze sind nicht verstellbar aber sehr bequem. Jeder IR-Wagen besteht zur Hälfte aus Abteilen mit je 5 Sitzen und aus Großraumabteilen. Jeder Wagen ist zur Hälfte Raucher, zur Hälfte Nichtraucher. Bei 1. Klasse - Wägen kenne ich mich nicht aus. Ist aber in fast jedem Zug einer. Die IR-Wägen haben keine Klimaanlage, manchmal fahren IC-Wägen mit (Großraum), die eine besitzen.
Verpflegung
Entweder ist im Zug ein BordBistro (kleiner Speisewagen) oder ein SnackPoint mit Automaten. Mini-Bar gibt es nicht mehr glaube ich
Reservierung
Es ist möglich einen Sitzplatz zu reservieren. Zu Spitzenzeiten ist es empfehlenswert, sonst lohnt es sich nicht. Das ist aber von Strecke zu Strecke unterschiedlich. Eine Reservierung kostet 2.60EURO pro Fahrt.
Häufigkeit/Pünktlichkeit:
Ich fahre auf der Strecke Würzburg-München. Früher ist er alle 2 Stunden verkehrt. Mittlerweile nur noch 2 mal am Tag! Zu sehr unattraktiven zeiten, 6 Uhr und 12.40Uhr! Die Bahn will also absichtlich den IR zugrunde richten.
Früher fuhr wenigstens einmal am tag der IR von Efurt nach Stuttgart, der wurde leider eingestellt. Es ist schwer, IR zu fahren!
Doch wenn man in einem solchen Zug sitzt hat man meist das Glück pünktlich anzukommen, manchmal 5 Minuten Verspätung aber selten etwas Großes.
Preise
Sehr moderat, kein Zuschlag, man zahlt genau so viel wie in Regionalzügen.
Ich kann den IR wärmstens empfehlen, wenn wieder mehr Leute mitfahren werden vielleicht wieder mehr eingesetzt.
Seitdem wurden mehrere ICE-Generationen ins Leben gerufen. Ich beschreibe alle einmal kurz:
ICE 1, 2 Triebköpfe, 12 Wägen (3x 1.Klasse, 1x Speisewagen, 8x 2. Klasse). Moderner Innenraum (grau/türkis-Ton), Teppichboden, Garderobe in der Mitte jedes Großraum-Wagens, Abteile, Konferenzraum, Video
ICE 2, 1 Triebkopf, 7 Wägen (1 Speisewagen, 2x 1. Klasse,einmal mit Steuerabteil, Rest 2. Klasse), sonst ähnlich ICE1
ICE 3, modernster Zug, auch mit Dieselantrieb und Seitenneigung, edler Innenraum, länge wie ICE 2, Holzimitat-Vertafelung, Teppich-Boden, Konferenz, Video...
In allen Zügen ist die Fahrradmitnahme nicht möglich. In der 1. Klasse ist Am-Platz-Service mit aktuellen Zeitungen (kostenlos). Getränke und Essen wird an den Platz serviert. In der 2 . Klasse fährt die Mini-Bar durch den Zug, allerdings kommt diese häufig nicht in allen Wagen an, was einen dann nötigt in den Speisewagen zu gehen. Hier sind die Preise - wie generell im Zug - absolut teuer. Also von zuhause was mitnehmen!
Eine Reservierung empfiehlt sich im Zug. Sie kostet allerdings pro Richtung happige 2,60EURO! Im gesamten Zug kann man das Bord-Programm mit Kopfhörern am Platz hören.
Der ICE reist mit Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h, der ICE3 auf der Neubaurenn-Strecke nach Köln mit bis zu 300 km/h.
Nun zu den Klassen:
Grundsätzlich bietet der ICE sehr bequeme Sitze, besonders die neueste Generation. Im ICE1 wackeln die Lehnen teilweise schon, doch das lässt sich ertragen. Im ICE3 wirken die Sitze schmaler als bei den älteren Generationen, besonders die Armlehen. Die Sitze sind dennoch sehr bequem, fast bequemer als im ICE1. Alle Sitze sind bequem verstellbar. Jeder Sitz hat einen Tisch.
In der 1. Klasse hat man mehr Beinfreiheit, aber der happige Aufpreis rechtfertigt sich nicht. Im ICE3 hat die 1. Klasse zusätzlich Ledersitze.
Mein Tipp ist 2. Klasse fahren, das ist gut genug! die zeitung muss einem ja nicht gebracht werden.
Im ICE liegt das Kundenmagazin der Bajn sowie der Fahrplan kostenlos bereit. Zudem wird über Lautsprecher der Fahrgast informiert, bei Verspätungen wird jedoch nicht immer der Grund genannt, was nicht gerade erfreulich ist.
Pünktlichkeit:
Der ICE ist eine echte Alternative zu Auto und Flugzeug, auf manchen Strecken, wie der neuen Rennstrecke Frankfurt-Köln ist der Zug konkurrenzlos die Spitze. Doch häufig gibt es happige Verspätungen und das Geschrei ist groß. Doch man sollte folgendes beachten:
Die Bahn kann für die meisten Verspätungen nicht wirklich etwas. Was kann die Bahn dazu, wenn eine Person im Zug umkippt und versorgt werden muss? Was kann die Bahn dazu, wenn ein Selbstmörder sich auf die Gleise wirft?
Auch Bauarbeiten müssen durchgeführt werden, das ist auch auf der Straße so. Nur Auto-Staus werden ohne mit der Wimper zu zucken hingenommen, doch eine Baustelle auf der Schiene beschimpft und die Bahn schuldig gemacht. Ich finde, man sollte sich bewusst sein, dass man selbst mit Verspätung noch früher ankommt als mit dem Auto, denn da ist fast immer Stau vorprogrammiert.
Daher empfehle ich den ICE sehr!
Ein Manko ist der spezielle Fahrpreis, der enorm hoch ist. So zahle ich auf der Strecke Würzburg-Berlin 200 Euro für die Fahrt! (Hin- und Rückfahrt) Das ist ziemlich verteuert, aber würde man mit dem deutlich günstigeren IC fahren, kommt man deutlich später an!
Für ICE-Reisende gibt es im Vergleich zu Reisenden mit Regionalzügen einen Vorteil: Die Anschlusszüge warten bei Verspätung fast immer!
Der ICE ist ein Komfort-Zug den man empfehlen kann! Unbedingt Sitzplatz reservieren, sonst wird die Fahrt schnell zum Horror Trip!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-15 16:38:50 mit dem Titel billiger Konkurret des ICE
Hi!
Bahnfahren war lange Zeit out, nun, zu Zeiten der permanenten Staus wird es wieder attraktiver.
Der InterCity ist ein Fernverkehrsreisezug, der nur innerhalb Deutschlands fährt, der EuroCity dagegen fährt auch ins benachbarte Ausland, wie zum Beispiel nach Österreich.
Zuerst will ich einmal den EuroCIty (EC) näher erläutern:
Hier lassen sich die verschiedensten bunten Zugzusammensetzungen bestaunen. Ein EC verkehrt in 2 Ländern (Bsp. Deutschland/Österreich). Jedes der beiden Länder beteiligt sich am Zug, das heisst, von einem Land wird die Lokomotive (und der Steuerwagen, da ihn die wenigsten ausländischen Gesellschaften besitzen) gestellt, und das andere Land steuert die Wägen bei. Oftmals sind die ausländischen Wägen wesentlich bequemer als die deutschen, zum Beispiel sind alle österreichischen EC-Wagen klimatisiert, was man von den deutschen nicht behaupten kann. Der EC ist also eine Komfort-Klasse für sich.
Nun aber zu IC/EC zusammen:
Beide Züge verstehen sich als Vernferkehrszüge. Sie halten an wenigen ausgesuchten Bahnhöfen und haben dort meist Anschluss in alle wichtigen Städte im Umkreis. Der IC/EC ist wesentlich schneller als die Regionalzüge, auf manchen Strecken, wie München-Würzburg, sogar gleich schnell wie der ICE.
Fast jede Großsadt ist an den Fernverkehr angeschlossen, er ist bundesweit verfügbar.
Service im Zug:
Es gibt Kurz-Züge, mit ca 4 Wagen, in denen es nur einen SnackPoint, einen Automaten gibt.
In Voll-Zügen, bis zu 12 Wägen, gibt es eine Mini-Bar, an der 1. Klasse am Platz - Service und ein Bord Bistro, wo für das leibliche Wohl gesorgt wird, zu überteuerten Preisen allerdings. In manchen Zügen gibt es auch noch den Speisewagen, der aber mit der Zeit durch die BordBistros ersetzt werden sollen. Die BordBistros wurden erstmals im InterRegio eingesetzt. Die Wägen bestehen zur Hälfte aus der 1. Klasse und zur anderen Hälfte Bistro.
Komfort:
Der IC/EC ist streng genommen eine 3-Klassen-Zuggattung. Die 1. Klasse ist durchgehend klimatisiert. Es gibt jedoch in der 2. Klasse noch ältere Wägen, die nicht klimatisiert, also nicht modernisiert sind. Diese haben auch sehr unbequem, durchgesessene Sitze, kosten aber das selbe, wie in einem klimatisierten Wagen. Daher möglichst einen modernen Wagen aussuchen, sofern Platz ist!
Auslastung:
Das ist sehr verschieden, manchmal ist der Zug gesteckt voll, manchmal gähnend leer.... Daher würde ich auf alle Fälle, um böse Überraschungen zu vermeiden, eine
Sitzplatz-Reservierung empfehlen! Sie kostet pro Fahrt 2,60EURO, das ist ein happiger Preis, der sich jedoch bei einem vollen Zug bezahlt macht!
Wägen:
Wie schon gesagt, meist klimatisiert. 1. und 2. Klasse grundsätzlich in jedem Zug.
Früher waren die Wägen rot, heute werden alle umlackiert und bekommen den ICE-Look.
Mein Tipp ist einen Großraum-Wagen aufzusuchen, die sind alle modernisiert!
Fahrrad-Mitnahme:
Generell in jedem IC möglich. Es besteht aber Reservierungs-Pflicht! Es sind nur begrenzte Plätze vorhanden. Fahrrad-Mitnahme ist gebührenpflichtig!
In EC-Zügen bestehen Sonderregelungen! Nicht in jedem ist die Fahrrad-Mitnahme möglich soweit ich weiß!
Zur Fahrrad-Saison wird an manche IC Züge ein extra Fahrrad-Wagen gehängt!
Preise:
Die Preise unterscheiden sich nicht so sehr von denen der Regional-Züge. Es werden die selben Preise berechnet, es kommt lediglich ein Zuschlag in Höhe von ca. 3 EURO pro Fahrt hinzu.
Tickets können auch im Zug gelöst werden, kosten aber dort mehr!
Die Bahn Card lohnt sich immer!!!!
Häufigkeit:
Leider macht der teure ICE dem IC/EC immer mehr Konkurrenz. Man kommt von Würzburg nach München kaum noch mit dem IC, sondern muss den 20 Euro teureren ICE nehmen!
Gute Reise!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-15 19:40:26 mit dem Titel Die RegionalBahn - Verspätung inklusive
Als Bahn-Viel-Fahrer kann ich von der RB der Bahn ein Lied singen...
Aber fangen wir einmal am Anfand an.
Die RB ist ein Bummelzug, der an jedem Bahnhof hält. Er verbindet größere Städte oder Gemeinden mit kleineren Gemeinden. Die RB dient auch als Zubringer zu Fernverkehrsbahnhöfen.
Schüler nutzen ebenfalls häufig die RB, um zur Schule zu kommen.
Meistens besteht die RB aus alten, heruntergekommenen Wägen, die ausserdem für das Fahrgastaufkommen zu den Stoßzeiten nicht ausreichen. Die Folge sind überfüllte Züge und gestresste Fahrgäste. Die Schaffner verziehen sich oft genug in ihr 1. Klasse - Abteil und gehen gar nicht mehr durch den Zug, denn bei dem Gedränge würden sie kaum noch durchkommen und müssten sich nur das Geschimpfe der leute anhören.
Wenn man in den Genuss eines Sitzplatzes kommt merkt man, dass die meisten Sitze total unbequem und oftmals richtig durchgesessen sind. Ist da stehen vielleicht doch besser? Gesundheitsangebot der Bahn?
Zudem wirken manche Schaffner in RBs weinig kompetent, informieren falsch und sind unhöflich. Von Service keine Spur.
Immerhin eine positive Seite hat die RB: Sie ist der billigste Zug der Bahn. Die Nahverkehrszüge kosten nur den Basis-Presi, der allerdings immer noch hoch genug ist. Das kann man jedoch leicht umgehen, indem man unter der Woche die Länder-Tickets nutzt, z.B. Bayern-Ticket für 5 Personen 21 Euro, oder das Wochenendticket für 28 Euro, ebenfalls für 5 Personen. Letzteres wurde wegen der Beliebtheit um 7 Euro verteuert. Service der Bahn.
Tickets kann man gegen hohen Aufpreis auch im Zug kaufen soweit ich weiss.
Erfrischungen oder Ähnliches gibt es keine im Zug, in ganz wenigen Fällen (Doppelstockwagen) eine Klimaanlage.
RB fahren meist im Stunden-Takt, manchmal sogar öfter.
Aufgrund der vielen Halte und der geringen Geschwindigkeit und der alten Züge kommt es häufig zu Verspätungen und/oder Lokomo´tiv-Schaden, was den Umstieg und die Weiterfahrt mit dem Bus zur Folge hat.
Wann immer es geht versuche ich nicht mit den Nahverkehrszügen zu fahren!
Anmerken möchte ich: Es handelt sich hier um meine Erfahrungen und um meine persönliche Meinung! Ich denke ich habe genug geschrieben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-15 22:52:21 mit dem Titel Vom Aussterben bedroht
Ich fahre gerne InterRegio. Nur wird es immer schwerer, mit ihm zu fahren. Denn aus Kostengründen schickt die Bahn diesen attraktiven Zug mit den blauen, modernen Wägen aufs Abstellgleis...
Der IR hat eine lange Geschichte. Laut Bahn ist er ein Fernverkehrszug, der Regionen miteinander verbindet und auch kleinere Städte bedient. Meine Erfahrungen beruhen auf zwei IR-Linien, die ich Ihnen auch kurz vorstellen werde.
Zuerst aber zum IR allgemein.
Es gibt Kurz-IR-Züge, mit 4 Wagen und lange Voll-Züge mit mehr als 6 Wägen, manchmal hat er sogar die Länge eines \"ausgewachsenen\" IC. Er hat - meistens - die IR typischen, blauen Wägen, die nur für diese Zug-Gattung umgebaut wurde. Sie haben einen in gelb gehaltenen Innenraum, graue Polster mit dezentem Muster. Die Sitze sind nicht verstellbar aber sehr bequem. Jeder IR-Wagen besteht zur Hälfte aus Abteilen mit je 5 Sitzen und aus Großraumabteilen. Jeder Wagen ist zur Hälfte Raucher, zur Hälfte Nichtraucher. Bei 1. Klasse - Wägen kenne ich mich nicht aus. Ist aber in fast jedem Zug einer. Die IR-Wägen haben keine Klimaanlage, manchmal fahren IC-Wägen mit (Großraum), die eine besitzen.
Verpflegung
Entweder ist im Zug ein BordBistro (kleiner Speisewagen) oder ein SnackPoint mit Automaten. Mini-Bar gibt es nicht mehr glaube ich
Reservierung
Es ist möglich einen Sitzplatz zu reservieren. Zu Spitzenzeiten ist es empfehlenswert, sonst lohnt es sich nicht. Das ist aber von Strecke zu Strecke unterschiedlich. Eine Reservierung kostet 2.60EURO pro Fahrt.
Häufigkeit/Pünktlichkeit:
Ich fahre auf der Strecke Würzburg-München. Früher ist er alle 2 Stunden verkehrt. Mittlerweile nur noch 2 mal am Tag! Zu sehr unattraktiven zeiten, 6 Uhr und 12.40Uhr! Die Bahn will also absichtlich den IR zugrunde richten.
Früher fuhr wenigstens einmal am tag der IR von Efurt nach Stuttgart, der wurde leider eingestellt. Es ist schwer, IR zu fahren!
Doch wenn man in einem solchen Zug sitzt hat man meist das Glück pünktlich anzukommen, manchmal 5 Minuten Verspätung aber selten etwas Großes.
Preise
Sehr moderat, kein Zuschlag, man zahlt genau so viel wie in Regionalzügen.
Ich kann den IR wärmstens empfehlen, wenn wieder mehr Leute mitfahren werden vielleicht wieder mehr eingesetzt.
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