Deutsche Post AG Testbericht

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Erfahrungsbericht von Leo_28

Nie Päckchen mit der Deutschen Post!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich verschicke ja selten Päckchen, aber wenn ich mal ein Päckchen der Post anvertraue, hab ich nichts als Ärger.
Ich hatte 14 Tage vor Weihnachten ein Päckchen zur Post getragen, um meiner Freundin, sie ist zur Zeit in Pennsylvania, Ihr Weihnachtsgeschenk zu schicken. Von ihrer Mum wußte ich, das ein 2-Kilo-Päckchen 38,50 DM (inkl. Karton) kostet. Als ich am Schalter stand, wollte die Angestellte 46,00 DM von mir mit der Begründung, sie habe die 38,50 DM - Päckchenwertmarke nicht in ihrem Bestand, da das ja nur ein kleines Postamt wäre, und hier noch keine Päckchen in die USA aufgegeben wurden (deshalb hätte sie diese Wertmarken nicht). 10 Sekunden später erklärt sie mir, daß sie in letzter Zeit öfter Päckchen in die USA hatte, und alle 46,00 DM bezahlt hätten. Gut dachte ich mir, keine Zeit zum runterhandeln, das Päckchen soll ja pünktlich bei meinem Schatzi sein, und laut Post dauert so ein Luftpostpäckchen 8 Tage, so kurz vor Weihnachten höchstens 10 Tage. Ich zahlte die 46,00 DM und war gespannt, was Schatzi zum Geschenk sagen würde.
Tja, Weihnachten verging, und Susi (mein Schatzi) wartete immer noch auf ihr Päckchen! Mitte Januar (!) ging ich wieder zum Postamt, und fragte nach, wo denn das Päckchen bliebe.
Als Antwort bekam ich ein \"Weeß ich doch nich\" und ein Auftragsformular zur Päckchensuche. Dann war ich auch noch so unverschämt und fragte, wie lange das dauert. Antwort: \"Keene Ahnung, interessiert mich och nich, hab andere Sachen zu tun!\"
Nun wollte ich mal den Vorgesetzten sprechen... Antwort: \"Meen Chef sitzt bei de Post in Schönebeck, aber der is für Päckchen nich zuständig, da müssen se in Dessau anrufen!\" Das Telefon der Poststelle durfte ich aber für eine Beschwerde nicht nutzen (obwohl ich die Gebühren sogar bezahlen wollte) Die Telefonnummern sollte ich mir im Telefonbuch suchen!!!
Eine schriftliche Beschwerde wurde nach drei Wochen mit einer Entschuldigung beantwortet, aber wo ist das Päckchen???
Es kam dann Ende Februar (!) in Pennsylvania an.
Heute nun (am 06.04.2001) bekam ich eine E-mail von der Post, in dem man mir mitteilt, daß mein Päckchen nicht auffindbar ist, das dies sehr bedauert wird und daß ich laut AGB keinen Anspruch auf Schadenersatz habe (!). Da danke ich dem Weihnachtsmann, daß Susi ihr Päckchen dann doch, wenn auch erst im Februar, bekommen hat. Ich frage mich allerdings, wieso die Post nichts davon weiß????
Wenn man also wichtige Päckchen verschickt, sollte man UPS beauftragen. Kostet zwar ein paar Mark mehr, allerdings dauert die Zustellung 2 Tage (!), wobei man auf Nachfrage jederzeit Auskunft erhält, wo das Päckchen gerade ist!

Fazit: Bei der Post zahlt man drauf, wenn man die Tarife nicht kennt, dumme Sprüche inklusive, Päckchen kommt an, aber ohne Wissen der Post!
Leo_28

8 Bewertungen, 3 Kommentare

  • tepungaatewaka

    15.06.2002, 01:22 Uhr von tepungaatewaka
    Bewertung: sehr hilfreich

    Also bei mir geht das immer ganz fix, egal ob in die USA oder in D, ich konnte mich bislang nie beklagen. gruß von tepu

  • Kira0815

    14.02.2002, 09:32 Uhr von Kira0815
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieber als Paket verschicken, kostet nicht viel mehr und man hat die ID-Nummer und damit ist die Nachforschung leichter.

  • HtmlMan

    12.02.2002, 23:14 Uhr von HtmlMan
    Bewertung: sehr hilfreich

    so schlechte erfahrungen hatte ich mit päckchen verschicken bei der post noch nie