Erfahrungsberichte Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hopsten

Ich esse meine Suppe nicht...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

..nein, meine Suppe ess\' ich nicht! Wer kennt ihn nicht, den Suppenkasper! Vor allem die Älteren unter uns werden sich noch an das Bilderbuch erinnern. Den Teller nicht leer essen gab es bei uns nicht! Was man sich genommen hat isst man auch auf, hiess es.

Doch unsere Kinderaugen waren oft grösser als der wahre Appetit und aus Angst, nichts mehr abzukommen, nahmen wir uns zu viel und hatten anschliessend ein Problem mit der Portion und der Mutter!

Allerdings lernten wir dadurch auch, beim nächsten Mal doch lieber etwas weniger zu nehmen und die Angst, zu kurz zu kommen verschwand als wir begriffen, dass immer für alle genug da war.

Sicher gibt es Verhaltensregeln, die altmodisch und überholt sind. Bei Kindern, die immer gezwungen werden alles aufzuessen, obwohl sie gar keinen Hunger mehr haben, kann sich mit der Zeit das Sättigungsgefühl verlieren und sie leiden oft später, als Erwachsene, an Dickleibigkeit. Das muss nicht so sein, ist aber durchaus möglich.

Doch es gibt wirklich Regeln, die schon rechtzeitig an die Kinder herangeführt werden können, wobei die Eltern unbedingt als Vorbild dienen sollten. Das Essen mit Messer und Gabel kann spielerisch und ohne Druck geübt werden.

Keiner hört bei den Mahlzeiten gern schmatzende Geräusche und sieht in offene Münder! Auch hier sollte man die Kinder darauf aufmerksam machen, um ihnen und anderen spätere Peinlichkeiten zu ersparen.

Wer zu Hause, in vertrauter Umgebung lernt, wie Spaghetti mit Tomatensoße gegessen werden, ohne dass man Tisch und Nachbarn gleich mit \"bekleckert,\" kann sich getrost auch bei dem \"Italiener\" um die Ecke Spaghetti bestellen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Zerlegen eines halben Hähnchens oder dem Auseinandernehmen einer ganzen Forelle. Früh übt sich...!

Man darf auch durchaus etwas auf dem Teller liegen lassen. Vor allem dann, wenn das Gericht bereits auf dem Teller serviert wird und ausserdem muss einem ja auch nicht alles schmecken.

Grundsätzlich halte ich es schon für wichtig, einige Verhaltensregeln zu kennen und zu beherzigen, vor allem in Gesellschaft von Bekannten und Freunden. Gutes Benehmen hat noch niemandem geschadet und sollte im Umgang mit anderen Mitmenschen eine Selbstverständlichkeit sein.

Hopsten

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