Filmkritiken Testbericht

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Erfahrungsbericht von spätzünder

Apocalypto

Pro:

Tolle Bilder, fesselnder Film, interessante Thematik

Kontra:

nix zu meckern

Empfehlung:

Ja

Vorwort:
Wenn ich an den Namen „Mel Gibson“ denke, schießen mir sofort diverse Filmklassiker und Entertainment der hohen Schule in den Kopf. Ohne hier eine halbe Biographie aufführen zu wollen, muss man wirklich nur einige Titel nennen, um jeden Zweifel an seiner Kompetenz erlöschen zu lassen. „Lethal Weapon“, „Wir waren Helden“, „Braveheart“ und „Die Passion Christi“ sprechen für sich.
Für mich ist es einfach faszinierend, wie man es schafft, immer wieder in vollkommen verschiedenen Genres zu glänzen. Ich glaube, das ist es, was mich immer wieder zu seinen Werken zieht.
Lange Rede, kurzer Sinn – hier soll’s ja schließlich um seinen neusten Streifen „Apocalypto“ gehen, der auch mich vor kurzem ins Kino lockte…

Film:
Apocalypto dreht sich um eine mächtige Hochkultur. Ein mittelamerikanisches Volk, von dem uns heute nur noch mikrige Überreste geblieben sind - die Maya. Mel Gibson ruft sie heute wieder in unser aller Erinnerungen und überzeugt in seinem dritten Regie-Werk mit Spannung, Authentizität und Mystik. Gleichzeitig schockt er mit rücksichtslosem Realismus, welcher keines der Haare auf meinen Armen hat liegen bleiben lassen.
Zur Zeit des Einzuges der Spanier in Mittelamerika war der Untergang der Maya-Kultur besiegelt. Aus genau diesem Zeitraum erzählt Apocalypto die Geschichte eines Mannes, der mit der Liebe und Kraft seiner Familie um sein Leben kämpft.

Darsteller:
In einem Film wie Apocalypto möchte ich einfach keinen überbezahlten Schauspieler sehen, der am Ende als Held gefeiert wird und dafür noch mit einer 2-stelligen Millionensumme zugeworfen wird.
Und genau diesen Wunsch hat mir Mr. Gibson erfüllt!
Ein großes Aufgebot an Darstellern, wie sie besser nicht hätten sein können, zauberten mir über knapp 140 Minuten mit ihrer verblüffenden Echtheit eine Gänsehaut auf Arme und Beine.

Schlusswort:
Aufwendiger Körperschmuck, Bemalungen und Tättowierungen in unbegrenzter Farbpracht, rohe Sitten, der fanatische Glaube und als Lebensraum die nackte Wildnis – all diese Dinge sind es, die die Maya so sehr von „uns“ unterscheiden und uns mit offenem Mund über sie staunen lassen. Doch letztendlich sind auch sie Menschen und damit unsere Verwandten.
Durchaus ein Pflicht-Film, der einem den Mund einfach nur offen stehen lässt. Großartige Arbeit von Mel Gibson und seinem Team, die ich schon fast – aber auch nur fast – als Meisterwerk betiteln würde.

17 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Striker1981

    27.10.2008, 20:22 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und Liebe Grüße vom STRIKER

  • Sabate

    25.05.2007, 18:59 Uhr von Sabate
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg Todd

  • angie1977

    31.01.2006, 12:48 Uhr von angie1977
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht. freue mich über gegenlesungen.

  • Lotosblüte

    28.12.2005, 23:35 Uhr von Lotosblüte
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg

  • Divad

    28.12.2005, 22:39 Uhr von Divad
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wirklich ein Toller Bericht!