Filmkritiken Testbericht

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Erfahrungsbericht von CyberQueeny

Was geschieht, wenn man aus Spaß tötet....

Pro:

Soundtrack, Oscar

Kontra:

Dialoge, Story

Empfehlung:

Nein

Hallöchen alle zusammen!!!

Heute möchte ich mich wieder mit einem Film beschäftigen, den ich schon vor einiger Zeit gesehen habe. Es handelt sich dabei um einen uralten Film aus dem Jahre 1964 und hat den Namen: …die alles begehren - The Sandpipers.

Bei dem Film handelt es sich um eine Art Liebesdrama und auch ein Gesellschaftsdrama. würde ich sagen. Der Regisseur ist Vincente Minelli. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Der Film hat eine Dauer von rund 120 Minuten.

Die Schauspieler nenne ich zu erst mit ihren realen Namen und danach ihren Rollennamen.
Elizabeth Taylor (Laura Reynolds)
Richard Burton (Dr. Edward Hewitt)
Eva Marie Saint (Claire Hewitt)
Charles Bronson (Cos Erickson)
Robert Webber (Ward Hendricks)
James Edwards (Larry Brant)
Torin Thatcher (Richter Thompson)
Tom Drake (Walter Robinson)
Doug Henderson (Phil Sutcliff)
Morgan Mason (Danny Reynolds)

Damit habt ihr schon einen leichten Eindruck was euch schauspieltechnisch erwartet. Kommen wir nun zum Inhalt des Films.

Laura Reynolds ist eine allein erziehende Mutter. Ihr Sprössling hat den Namen Danny und ist neun Jahre alt. Durch seine Umgebung und durch die Tatsache, das ihm der Vater fehlt, fällt er von Rolle und begeht eine Dummheit nach der Anderen. Anfangs sind es nur Kleinigkeiten, doch als er ein Reh einfach nur aus Spaß erschießt, geht es dem Richter zu weit. Danny bekommt seine allerletzte Chance. Entweder er ergreift diese oder er kommt in ein Heim für Schwererziehbare Kinder kommt und Laura die Vormundschaft verliert.

Die Chance besteht darin, das er eine Internatsschule, die von seinem Freund, dem Pfarrer Dr. Hewitt, geleitet wird, besuchen soll. Dieser soll ihn auf den rechten Pfad bringen. Doch Danny weigert sich anfangs und muss mit der Polizei zum Unterricht gebracht werden.

Der Direktor entschließt sich mit der Mutter in Kontakt zu treten und besucht sich kurzer Hand zu Hause. Doch was er dort zu Gesicht bekommt, gefällt ihm gar nicht. Laura, die eigentlich als Malerin ihren Lebensunterhalt verdient, lässt sich von einen Kollegen nackt zeichnen, um ihre Haushaltskasse aufzubessern.

Andererseits gefällt dem Rektor was er dort beobachtet und verliebt sich in Laura. Obwohl er seit über 20 Jahren glücklich verheiratet ist, beginnt er mit ihr eine leidenschaftliche Affäre. Was zu dieser Zeit nicht gerade üblich ist.

Wie die Geschichte ausgeht, solltet ihr euch am Besten selbst ansehen. Ich will euch schließlich nicht den Schluss und somit den Anreiz an diesem alten Schinken nehmen.

Kommen wir nun zu meiner Meinung. Diese dürfte euch sicher auch interessieren. Fangen wir mit dem Soundtrack an. Dieser ist wirklich sehr gelungen. Für den Soundtrack gab es sogar einen Oscar. Selbst ohne diesen Oscar würde ich ihn trotzdem klasse finden. Er passt richtig zu dem Film. Aber auch die anderen Lieder passen zu den Situationen. Alleine das sind volle fünf Sterne wert. Der Song heißt übrigens „The shadow of your smile“.

Effekte gab es damals leider noch nicht besonders viele. Dort wurde eher auf Handlung und Schauspieler gesetzt. Bei dem Film waren auch nur kleinere Effekte nötig. Es passt aber zu dem Film und von daher gibt es für mich ebenfalls volle fünf Sterne. Früher gab es zwar schon gute Effekte, aber zu diesem Film passt es.

Die Schauspieler sind ebenfalls eine sehr gute Besetzung. Sie versetzen sich so gekonnt in ihre Rolle hinein, das man meinen könnte, das Ganze würde keine Geschichte sein, sondern man würde daneben stehen. Man leidet richtig mit den Personen mit. Ebenfalls wirkt die Geschichte so realistisch, weil die beiden am Ende auch im realen Leben ein echtes Paar geworden sind, wie ich von meiner Mutter erfahren habe. Die schauspielerische Leistung ist also Top und bekommt fünf Sterne.

Der Inhalt des Films ist eigentlich eine Geschichte wie man sie kennt. Es entwickelt sich eine romantische und leidenschaftliche Affäre, die eigentlich nicht sein darf. Man könnte sagen, das es wie aus dem echten Leben ist, wenn es nicht so kitschig wäre. Durch diesen kitschigen Hang, finde ich die Geschichte aber nicht so gelungen. Die Dialoge sind so schlecht, das der gesamte Inhalt total unrealistisch wirkt und einem der Film von diesem Aspekt her schon nicht besonders gefällt. Die Dialoge sollten schon gut sein. Ebenfalls ist außer der Romanze und der Nebengeschichte mit dem Jungen eigentlich kaum ein wirkliches Thema. Es geht zwar deutlich um allein erziehende Elternteile und auch um Ehebruch und die dazugehörigen Gewissenskonflikte, aber diese werden einfach nicht gut rübergebracht und man verliert die Lust, den Film zu schauen.

Normalerweise gucke ich ab und an echt gerne solche Filme. Sie sind noch recht angenehm und vermitteln etwas von Ruhe, da diese Zeit noch nicht so hektisch war. Außerdem ist die Landschaft, wie auch in diesem Film, meist atemberaubend. Doch diesen Film, werde ich mir sicherlich kein weiteres Mal anschauen.

Von daher gebe ich dem Film zwei Sterne. Diese kommen wie folgt zu Stande. Einen Stern gibt es für das wirklich gelungene Lied. Es hat den Oskar wirklich verdient. Zum Anderen finde ich die Idee, die Kulisse und die Schauspieler gut und aus diesem Grund gibt es den weiteren Stern. Aber da diese Aspekte nicht für einen guten Film reichen, werde ich ihn euch nicht empfehlen, denn von Handlungsseite her, hat er nicht mal einen Stern verdient.


So, ich hoffe der Bericht hat euch etwas weitergeholfen. Falls etwas fehlt, sagt mir doch bitte Bescheid.

Danke fürs Lesen und Bewerten. Bussi, eure CQ.

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