Filmkritiken Testbericht

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Erfahrungsbericht von gummibierchen

Kissing Jessica --- Rilke als "Kuppler"

Pro:

netter Film

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Neulich war ich im schönen Amiland mal wieder im Kino. Der Film, den wir uns angesehen haben hiess „Kissing Jessica Stein“. Der deutsche Titel wird „Kissing Jessica“ sein, er läuft am 25.7. in Deutschland an.
Ich habe mir den Film auf Empfehlung eines (schwulen) Freundes angesehen. In den USA ist dieser Film sehr beliebt.

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...erst mal was zur
STORY:
Die „Heldin“ des Film ist die Journalistin Jessica Stein (sehr gut gespielt von Jennifer Westfeldt). Jessica ist - eher unfreiwillig - Single. Sie Findet einfach nicht den Richtigen, alle Männer mit denen sie sich trifft stellen sich beim näherer Betrachtung als absolute Nieten heraus. Jessica sieht sich den ständigen Kuppelversuchen ihrer Mutter (Tovah Feldshuh) und ihrer Oma ausgesetzt. Diese beiden Damen versuchen ständig Jessica mit irgendwelchen Männern aus ihrer jüdischen Gemeinde zu verkuppeln. Doch diese Typen sind in einem Horrorkabinett entschieden besser aufgehoben als bei einem Rendezvous mit Jessica...
Auch der Versuch ihrer Kollegin Joan (Jackie Hoffman) sie bei einem Dinner mit einem vermeintlichen Single endet im Desaster, als sich herausstellt dass der Typ doch schon vergeben ist. Während dieses Dinners bekommt Jessica von ihrem Boss Josh(Scott Cohen) auch noch völlige Beziehungsunfähigkeit attestiert.
Als sie zur Krönung des ganzen dann auch noch hört dass in Kürze ihr Bruder heiraten wird ist die arme Jessica völlig frustriert und bekommt gehörige Torschlusspanik.

Diese Probleme kennt die Galeristin Helen (Heather Juergensen) nicht, im Gegenteil: sie plagt eher der Überschuss an Männern. Helen hat neben ihrem Ehemann stets noch mindestens einen weiteren Lover, trotzdem ist sie nicht so recht zufrieden mit ihrem Sexualleben. Und so gibt sie eine Kontaktanzeige in der Rubrik „SIE sucht SIE“ auf. Diese Anzeige beginnt mit einem Zitat von Rainer Maria Rilke...

...und auf dessen Gedichte fährt Jessica Stein voll ab. Eigentlich fühlt sich Jessica nicht zu Frauen hingezogen, doch die Anzeige macht sie neugierig auf die Verfasserin. Doch beim ersten geplanten Treffen bekommt sie gleich kalte Füsse, nur mit Mühe kann Helen sie von der Flucht im Taxi abhalten. Die beiden kommen bei einigen Drinks näher ins Gespräch, sie quatschen zunächst über typische Frauenthemen (MÄNNER...J). Doch Jessica kann sich eine Beziehung zu Helen nicht vorstellen: beim ersten Treffen ist nicht mehr drin als ein paar Küsse (auch wenn diese schon immer wilder werden).
Jessica blüht richtig auf, es kommt aber weiterhin nicht zum Äussersten zwischen den beiden Frauen.
Schliesslich begeht Jessicas Mutter einen „Fehler“: sie lädt Josh und Hellen zu Sabbatfeier ein (und zusätzlich mal wieder einen der unerlässlichen jüdischen Heiratskandidaten für ihre Tochter...). Nach einem Unwetter werden alle Gäste überredet im haus zu übernachten. Jessica soll mit Helen in ihrem Kinderbett schlafen --- und natürlich verleben die Beiden eine erotische Nacht!
Fortan führen die beiden eine erotische Beziehung, von der allerdings niemand etwas ahnt. Die Kollegen wundern sich lediglich dass jessica immer mehr aufblüht und sich zur selbstbewussten, schlagfertigen Powerfrau entwickelt.
Allerdings kommt es zum Streit, als helen erfährt dass Jessica ohne siezur Hochzeit ihres Bruders gehen will und die Einladung extra versteckt hat.
Weiterhin versucht auch Josh wieder Jessicas Zuneigung zu gewinnen... was wird passieren??!! Seht es Euch selber an!

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DARSTELLER:

Jessica Stein: Jennifer Westfeldt
Helen Cooper: Heather Juergensen
Josh Meyers: Scott Cohen
Judy Stein: Tovah Feldshuh
Joan: Jackie Hoffman


Jennifer Westfeldt und Heather Juergensen geben beide eine sehr gute Leistung ab. Westfeldt war in den USA schon in verschiedenen Fernsehserien zu sehen. Sie und Heather Juergensen haben auch das Drehbuch verfasst. Beide Schauspielerinnen liefern eine reife Leistung ab. Besonders gut gefallen hat mir auch Scott Cohen in der Rolle des Josh – er spielt den herablassenden und doch irgendwie beleidigten Ex-Lover sehr gut.

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REGIE:
Regisseur Charles Herman-Wurmfeld hat mit diesem Film seinen ersten Kinofilm abgeliefert. Er macht seine Arbeit allerdings sehr gut.

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Zum FILM:
Es war wirklich nett diesen Film anzusehen. Man bekommt zwar keine Spezialeffekte zu sehen, aber es lohnt sich trotzdem den Film mal anzusehen. Der Film hat ziemlich lustige Momente (die Verkupplungsversuche durch Jessicas Familie sind echt gut!). Am Ende des Films ist die Story meiner Meinung nach leider etwas unausgearbeitet.
Alles in allem kann man einen einen netten Kinoabend verbringen, in dem es einiges zu lachen gibt und den man dann bei nicht ganz ernsten Diskussionen in der Kneipe ausklingen lassen kann...

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