Erfahrungsbericht von pauline
Die Abenteuer von Tim und Mim
Pro:
selbst erfunden, Kindergeschichte
Kontra:
müsst ihr mir sagen
Empfehlung:
Nein
Die Klassenarbeit oder wie Tim drumrum kam
Tim lief neben seiner Freundin Mim durch die Strassen von New York zur Schule. Tim war ein kleiner, brauner Kater, der am liebsten faulenzte und Basketball spielte. Er trug seine Lieblingshose, die blau war mit einem lila Flicken mit gelben Punkten, ein weißes T-Shirt und darüber sein rotgelbes Basketballhemd mit der Nummer 00.
Mim lief neben ihm her, wie sie es seit Schulbeginn vor zwei Jahren machte. Mim hatte sich am ersten Schultag, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, unsterblich in Tim verliebt und folgte ihm seitdem auf Schritt und Tritt. Sie war ein graues Kätchen, das ein pinkes Kleid mit lila Punkten und eine riesige Schleife in den gleichen Farben trug. Lila war überhaupt ihre Lieblingsfarbe, ihre Schultasche war lila, die Söckchen, die Federmappe, samt Inhalt und sogar ihre Ohrenschützer, die sie so gut wie nie benutzte.
Mim sah zu Tim hinüber und wunderte sich, dass er heute so still war. \"Was hast du Tim?\" fragte sie mit ihrer hohen Stimme.
Tim zog seine Katerstirn kraus, was sehr komisch aussah, und antwortete nicht.
;Ach, ich weiß, die Klassenarbeit in Geschichte. ; Sagte Mim und bot ihn an, noch ein bisschen zu lernen.
;Och, das bringt doch auch nichts mehr. ; Damit hatte er recht, das einzige, was er noch wusste war, dass Pummel McCat der erste Einwanderer in der Neuen Welt, also die erste Hauskatze die in Amerika gelandet oder besser gesagt gestrandet war.
Woher er das wusste? Seine Mutter hielt ihm das jedes Mal unter die Nase, weil dieser Pummel McCat sein Ururururu- und was weiß ich wie viele ur- Großvater war.
;Man müsste sich was einfallen lassen... ; überlegte Tim. Mim wurde sofort hellhörig, denn wenn Tim sich was einfallen ließ, wurde es lustig, endete jedoch fast immer in einer Katastrophe!
Plötzlich stand George vor ihnen. George war eine kleine graue Maus und Tim`s bester Freund. Er war wahrscheinlich der einzige Mäuserich in ganz New York, der mit einem Kater befreundet war, halt mit Mim war er auch befreundet, das darf man nicht vergessen.
Wie es dazu kam? Na ja, Tim hatte George das Leben gerettet, als dieser von der Fleischerkatze gejagt wurde, und dass nur weil George sich in der Tür geirrt hatte und die große dicke Fleischerin vor Schreck in Ohnmacht gefallen war. Seit jenem Tag waren sie die dicksten Freunde, Tim und George. Auch wenn Tim George bei jeder Kleinigkeit, die er wollte, George daran erinnerte, dass er, Tim, ihm, also George, das Leben rettete.
;Hi Leute. ; Begrüßte George die Beiden. ;Na wieder auf den Weg zur Schule? ; George brauchte nicht in die Mäuseschule, erstens weil sie wegen Randale in diesem Viertel dicht gemacht worden war und zweitens, weil George schon gewitzt genug, jede Katze an der Nase herum zuführen, außer die Fleischerkatze, um die machte er einen großen Bogen.
Tim fiel sofort ein Plan ein, wie er um die Arbeit drumrum kommen könnte. Er erklärte seinen Plan George und Mim. Mim hörte zu und sagte ;Das klappt eh nicht! ; Darauf drehte Tim ihr den Rücken zu, so das Mim sofort bereute, überhaupt etwas gesagt zu haben.
George aber wollte nicht mit Spielen, doch Tim fing wieder mit seiner alten Leier an, außerdem wusste er, wie gern George Paukerkatzen ärgerte.
;Ach, komm schon, George bitte, du bist der Einzige der mir noch helfen kann. Du bist doch so clever... ; George reckte stolz seine Nase empor ;...und außerdem schuldest du mir noch was! ; Tim musste George noch eine Weile bearbeiten, doch endlich hatte er es geschafft.
Mim drängelte schon, sie wollte nicht zu spät kommen. Zwei Minuten vor dem Klingelzeichenbetraten sie das Klassenzimmer, alle anderen waren schon da, hatten noch mal schnell die Nase ins Buch gesteckt oder unterhielten sich. Auch auf dem Gang war noch ein ganz schöner Tumult. Jede Katze der näheren Umgebung, zwischen sechs Wochen und drei Jahren ging auf diese Schule, ausnahmslos jede, denn auch unter Katzen gab es die Schulpflicht. Es klingelte, die Lehrerin, eine schwarzweiße Katze, betrat den Raum. Sofort wurde es Mucksmäuschen still. ;Guten Morgen Kinder, ich hoffe ihr habt alle fleißig gelernt. Nehmt ein leeres Blatt heraus und wehe ich erwisch einen beim abschreiben! ; belehrte sie, während die Aufgaben ausgeteilt wurden. Tim sah sie sich entsetzt an, Mim schrieb schon eifrig, aber Tim wagte es nicht einmal kurz rüber zugucken.
Die Lehrerin setzte sich auf ihren Stuhl, schob ihn zurecht und schaute streng in die Klasse.
Plötzlich sprang George direkt vor ihrer Nase auf und ab und streckte ihr die Zunge raus. Vor Schreck kippte sie samt Stuhl auf dem Fußboden und begann zu schreien.
Es brach das totale Chaos aus, denn so etwas hatte es noch nie gegeben, eine Maus in der Katzenschule, unerhört! Alle, außer Tim und Mim, versuchten die Maus zu fangen. Sie schlugen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch George war längst in Tim\'s Schultasche verschwunden. Erst als es zur Pause klingelte, beruhigten sich alle halbwegs. Tim brachte George unbemerkt aus der Schule und Mim spielte dabei Aufpasser, das ja niemand etwas merkte. Die Einzige, die immer noch im Klassenzimmer war, war die Frau Lehrerin, sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrer Teeflasche und beschloss zum Arzt zu gehen.
So kam es, dass Tim um die Arbeit drumrum kam und obendrein noch drei ganze Tage schulfrei bekam, weil die Lehrerin krank war.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-08-14 09:44:46 mit dem Titel Die Abenteuer von Tim und Mim
Die Klassenarbeit oder wie Tim drumrum kam
Tim lief neben seiner Freundin Mim durch die Strassen von New York zur Schule. Tim war ein kleiner, brauner Kater, der am liebsten faulenzte und Basketball spielte. Er trug seine Lieblingshose, die blau war mit einem lila Flicken mit gelben Punkten, ein weißes T-Shirt und darüber sein rotgelbes Basketballhemd mit der Nummer 00.
Mim lief neben ihm her, wie sie es seit Schulbeginn vor zwei Jahren machte. Mim hatte sich am ersten Schultag, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, unsterblich in Tim verliebt und folgte ihm seitdem auf Schritt und Tritt. Sie war ein graues Kätchen, das ein pinkes Kleid mit lila Punkten und eine riesige Schleife in den gleichen Farben trug. Lila war überhaupt ihre Lieblingsfarbe, ihre Schultasche war lila, die Söckchen, die Federmappe, samt Inhalt und sogar ihre Ohrenschützer, die sie so gut wie nie benutzte.
Mim sah zu Tim hinüber und wunderte sich, dass er heute so still war. \"Was hast du Tim?\" fragte sie mit ihrer hohen Stimme.
Tim zog seine Katerstirn kraus, was sehr komisch aussah, und antwortete nicht.
\"Ach, ich weiß, die Klassenarbeit in Geschichte.\" sagte Mim und bot ihn an, noch ein bisschen zu lernen.
\"Och, das bringt doch auch nichts mehr.\" Damit hatte er recht, das einzige, was er noch wusste war, dass Pummel McCat der erste Einwanderer in der Neuen Welt, also die erste Hauskatze die in Amerika gelandet oder besser gesagt gestrandet war.
Woher er das wusste? Seine Mutter hielt ihm das jedes Mal unter die Nase, weil dieser Pummel McCat sein Ururururu- und was weiß ich wie viele ur- Großvater war.
\"Man müsste sich was einfallen lassen...\" überlegte Tim. Mim wurde sofort hellhörig, denn wenn Tim sich was einfallen ließ, wurde es lustig, endete jedoch fast immer in einer Katastrophe!
Plötzlich stand George vor ihnen. George war eine kleine graue Maus und Tim`s bester Freund. Er war wahrscheinlich der einzige Mäuserich in ganz New York, der mit einem Kater befreundet war, halt mit Mim war er auch befreundet, das darf man nicht vergessen.
Wie es dazu kam? Na ja, Tim hatte George das Leben gerettet, als dieser von der Fleischerkatze gejagt wurde, und dass nur weil George sich in der Tür geirrt hatte und die große dicke Fleischerin vor Schreck in Ohnmacht gefallen war. Seit jenem Tag waren sie die dicksten Freunde, Tim und George. Auch wenn Tim George bei jeder Kleinigkeit, die er wollte, George daran erinnerte, dass er, Tim, ihm, also George, das Leben rettete.
\"Hi Leute.\" begrüßte George die Beiden. \"Na wieder auf den Weg zur Schule?\"
George brauchte nicht in die Mäuseschule, erstens weil sie wegen Randale in diesem Viertel dicht gemacht worden war und zweitens, weil George schon gewitzt genug, jede Katze an der Nase herum zuführen, außer die Fleischerskatze, um die machte er einen großen Bogen.
Tim fiel sofort ein Plan ein, wie er um die Arbeit drumrum kommen könnte. Er erklärte seinen Plan George und Mim. Mim hörte zu und sagte \"Das klappt eh nicht!\" Darauf drehte Tim ihr den Rücken zu, so das Mim sofort bereute, überhaupt etwas gesagt zu haben.
George aber wollte nicht mit Spielen, doch Tim fing wieder mit seiner alten Leier an, außerdem wusste er, wie gern George Paukerkatzen ärgerte.
\"Ach, komm schon, George bitte, du bist der Einzige der mir noch helfen kann. Du bist doch so clever...\" George reckte stolz seine Nase empor \"...und außerdem schuldest du mir noch was!\" Tim musste George noch eine Weile bearbeiten, doch endlich hatte er es geschafft.
Mim drängelte schon, sie wollte nicht zu spät kommen. Zwei Minuten vor dem Klingelzeichenbetraten sie das Klassenzimmer, alle anderen waren schon da, hatten noch mal schnell die Nase ins Buch gesteckt oder unterhielten sich. Auch auf dem Gang war noch ein ganz schöner Tumult. Jede Katze der näheren Umgebung, zwischen sechs Wochen und drei Jahren ging auf diese Schule, ausnahmslos jede, denn auch unter Katzen gab es die Schulpflicht. Es klingelte, die Lehrerin, eine schwarzweiße Katze, betrat den Raum. Sofort wurde es Mucksmäuschen still.
\"Guten Morgen Kinder, ich hoffe ihr habt alle fleißig gelernt. Nehmt ein leeres Blatt heraus und wehe ich erwisch einen beim abschreiben!\" belehrte sie, während die Aufgaben ausgeteilt wurden. Tim sah sie sich entsetzt an, Mim schrieb schon eifrig, aber Tim wagte es nicht einmal kurz rüber zugucken.
Die Lehrerin setzte sich auf ihren Stuhl, schob ihn zurecht und schaute streng in die Klasse.
Plötzlich sprang George direkt vor ihrer Nase auf und ab und streckte ihr die Zunge raus. Vor Schreck kippte sie samt Stuhl auf dem Fußboden und begann zu schreien.
Es brach das totale Chaos aus, denn so etwas hatte es noch nie gegeben, eine Maus in der Katzenschule, unerhört!
Alle, außer Tim und Mim, versuchten die Maus zu fangen. Sie schlugen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch George war längst in Tim\'s Schultasche verschwunden. Erst als es zur Pause klingelte, beruhigten sich alle halbwegs. Tim brachte George unbemerkt aus der Schule und Mim spielte dabei Aufpasser, das ja niemand etwas merkte. Die Einzige, die immer noch im Klassenzimmer war, war die Frau Lehrerin, sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrer Teeflasche und beschloss zum Arzt zu gehen.
So kam es, dass Tim um die Arbeit drumrum kam und obendrein noch drei ganze Tage schulfrei bekam, weil die Lehrerin Krank war.
Tim lief neben seiner Freundin Mim durch die Strassen von New York zur Schule. Tim war ein kleiner, brauner Kater, der am liebsten faulenzte und Basketball spielte. Er trug seine Lieblingshose, die blau war mit einem lila Flicken mit gelben Punkten, ein weißes T-Shirt und darüber sein rotgelbes Basketballhemd mit der Nummer 00.
Mim lief neben ihm her, wie sie es seit Schulbeginn vor zwei Jahren machte. Mim hatte sich am ersten Schultag, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, unsterblich in Tim verliebt und folgte ihm seitdem auf Schritt und Tritt. Sie war ein graues Kätchen, das ein pinkes Kleid mit lila Punkten und eine riesige Schleife in den gleichen Farben trug. Lila war überhaupt ihre Lieblingsfarbe, ihre Schultasche war lila, die Söckchen, die Federmappe, samt Inhalt und sogar ihre Ohrenschützer, die sie so gut wie nie benutzte.
Mim sah zu Tim hinüber und wunderte sich, dass er heute so still war. \"Was hast du Tim?\" fragte sie mit ihrer hohen Stimme.
Tim zog seine Katerstirn kraus, was sehr komisch aussah, und antwortete nicht.
;Ach, ich weiß, die Klassenarbeit in Geschichte. ; Sagte Mim und bot ihn an, noch ein bisschen zu lernen.
;Och, das bringt doch auch nichts mehr. ; Damit hatte er recht, das einzige, was er noch wusste war, dass Pummel McCat der erste Einwanderer in der Neuen Welt, also die erste Hauskatze die in Amerika gelandet oder besser gesagt gestrandet war.
Woher er das wusste? Seine Mutter hielt ihm das jedes Mal unter die Nase, weil dieser Pummel McCat sein Ururururu- und was weiß ich wie viele ur- Großvater war.
;Man müsste sich was einfallen lassen... ; überlegte Tim. Mim wurde sofort hellhörig, denn wenn Tim sich was einfallen ließ, wurde es lustig, endete jedoch fast immer in einer Katastrophe!
Plötzlich stand George vor ihnen. George war eine kleine graue Maus und Tim`s bester Freund. Er war wahrscheinlich der einzige Mäuserich in ganz New York, der mit einem Kater befreundet war, halt mit Mim war er auch befreundet, das darf man nicht vergessen.
Wie es dazu kam? Na ja, Tim hatte George das Leben gerettet, als dieser von der Fleischerkatze gejagt wurde, und dass nur weil George sich in der Tür geirrt hatte und die große dicke Fleischerin vor Schreck in Ohnmacht gefallen war. Seit jenem Tag waren sie die dicksten Freunde, Tim und George. Auch wenn Tim George bei jeder Kleinigkeit, die er wollte, George daran erinnerte, dass er, Tim, ihm, also George, das Leben rettete.
;Hi Leute. ; Begrüßte George die Beiden. ;Na wieder auf den Weg zur Schule? ; George brauchte nicht in die Mäuseschule, erstens weil sie wegen Randale in diesem Viertel dicht gemacht worden war und zweitens, weil George schon gewitzt genug, jede Katze an der Nase herum zuführen, außer die Fleischerkatze, um die machte er einen großen Bogen.
Tim fiel sofort ein Plan ein, wie er um die Arbeit drumrum kommen könnte. Er erklärte seinen Plan George und Mim. Mim hörte zu und sagte ;Das klappt eh nicht! ; Darauf drehte Tim ihr den Rücken zu, so das Mim sofort bereute, überhaupt etwas gesagt zu haben.
George aber wollte nicht mit Spielen, doch Tim fing wieder mit seiner alten Leier an, außerdem wusste er, wie gern George Paukerkatzen ärgerte.
;Ach, komm schon, George bitte, du bist der Einzige der mir noch helfen kann. Du bist doch so clever... ; George reckte stolz seine Nase empor ;...und außerdem schuldest du mir noch was! ; Tim musste George noch eine Weile bearbeiten, doch endlich hatte er es geschafft.
Mim drängelte schon, sie wollte nicht zu spät kommen. Zwei Minuten vor dem Klingelzeichenbetraten sie das Klassenzimmer, alle anderen waren schon da, hatten noch mal schnell die Nase ins Buch gesteckt oder unterhielten sich. Auch auf dem Gang war noch ein ganz schöner Tumult. Jede Katze der näheren Umgebung, zwischen sechs Wochen und drei Jahren ging auf diese Schule, ausnahmslos jede, denn auch unter Katzen gab es die Schulpflicht. Es klingelte, die Lehrerin, eine schwarzweiße Katze, betrat den Raum. Sofort wurde es Mucksmäuschen still. ;Guten Morgen Kinder, ich hoffe ihr habt alle fleißig gelernt. Nehmt ein leeres Blatt heraus und wehe ich erwisch einen beim abschreiben! ; belehrte sie, während die Aufgaben ausgeteilt wurden. Tim sah sie sich entsetzt an, Mim schrieb schon eifrig, aber Tim wagte es nicht einmal kurz rüber zugucken.
Die Lehrerin setzte sich auf ihren Stuhl, schob ihn zurecht und schaute streng in die Klasse.
Plötzlich sprang George direkt vor ihrer Nase auf und ab und streckte ihr die Zunge raus. Vor Schreck kippte sie samt Stuhl auf dem Fußboden und begann zu schreien.
Es brach das totale Chaos aus, denn so etwas hatte es noch nie gegeben, eine Maus in der Katzenschule, unerhört! Alle, außer Tim und Mim, versuchten die Maus zu fangen. Sie schlugen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch George war längst in Tim\'s Schultasche verschwunden. Erst als es zur Pause klingelte, beruhigten sich alle halbwegs. Tim brachte George unbemerkt aus der Schule und Mim spielte dabei Aufpasser, das ja niemand etwas merkte. Die Einzige, die immer noch im Klassenzimmer war, war die Frau Lehrerin, sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrer Teeflasche und beschloss zum Arzt zu gehen.
So kam es, dass Tim um die Arbeit drumrum kam und obendrein noch drei ganze Tage schulfrei bekam, weil die Lehrerin krank war.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-08-14 09:44:46 mit dem Titel Die Abenteuer von Tim und Mim
Die Klassenarbeit oder wie Tim drumrum kam
Tim lief neben seiner Freundin Mim durch die Strassen von New York zur Schule. Tim war ein kleiner, brauner Kater, der am liebsten faulenzte und Basketball spielte. Er trug seine Lieblingshose, die blau war mit einem lila Flicken mit gelben Punkten, ein weißes T-Shirt und darüber sein rotgelbes Basketballhemd mit der Nummer 00.
Mim lief neben ihm her, wie sie es seit Schulbeginn vor zwei Jahren machte. Mim hatte sich am ersten Schultag, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, unsterblich in Tim verliebt und folgte ihm seitdem auf Schritt und Tritt. Sie war ein graues Kätchen, das ein pinkes Kleid mit lila Punkten und eine riesige Schleife in den gleichen Farben trug. Lila war überhaupt ihre Lieblingsfarbe, ihre Schultasche war lila, die Söckchen, die Federmappe, samt Inhalt und sogar ihre Ohrenschützer, die sie so gut wie nie benutzte.
Mim sah zu Tim hinüber und wunderte sich, dass er heute so still war. \"Was hast du Tim?\" fragte sie mit ihrer hohen Stimme.
Tim zog seine Katerstirn kraus, was sehr komisch aussah, und antwortete nicht.
\"Ach, ich weiß, die Klassenarbeit in Geschichte.\" sagte Mim und bot ihn an, noch ein bisschen zu lernen.
\"Och, das bringt doch auch nichts mehr.\" Damit hatte er recht, das einzige, was er noch wusste war, dass Pummel McCat der erste Einwanderer in der Neuen Welt, also die erste Hauskatze die in Amerika gelandet oder besser gesagt gestrandet war.
Woher er das wusste? Seine Mutter hielt ihm das jedes Mal unter die Nase, weil dieser Pummel McCat sein Ururururu- und was weiß ich wie viele ur- Großvater war.
\"Man müsste sich was einfallen lassen...\" überlegte Tim. Mim wurde sofort hellhörig, denn wenn Tim sich was einfallen ließ, wurde es lustig, endete jedoch fast immer in einer Katastrophe!
Plötzlich stand George vor ihnen. George war eine kleine graue Maus und Tim`s bester Freund. Er war wahrscheinlich der einzige Mäuserich in ganz New York, der mit einem Kater befreundet war, halt mit Mim war er auch befreundet, das darf man nicht vergessen.
Wie es dazu kam? Na ja, Tim hatte George das Leben gerettet, als dieser von der Fleischerkatze gejagt wurde, und dass nur weil George sich in der Tür geirrt hatte und die große dicke Fleischerin vor Schreck in Ohnmacht gefallen war. Seit jenem Tag waren sie die dicksten Freunde, Tim und George. Auch wenn Tim George bei jeder Kleinigkeit, die er wollte, George daran erinnerte, dass er, Tim, ihm, also George, das Leben rettete.
\"Hi Leute.\" begrüßte George die Beiden. \"Na wieder auf den Weg zur Schule?\"
George brauchte nicht in die Mäuseschule, erstens weil sie wegen Randale in diesem Viertel dicht gemacht worden war und zweitens, weil George schon gewitzt genug, jede Katze an der Nase herum zuführen, außer die Fleischerskatze, um die machte er einen großen Bogen.
Tim fiel sofort ein Plan ein, wie er um die Arbeit drumrum kommen könnte. Er erklärte seinen Plan George und Mim. Mim hörte zu und sagte \"Das klappt eh nicht!\" Darauf drehte Tim ihr den Rücken zu, so das Mim sofort bereute, überhaupt etwas gesagt zu haben.
George aber wollte nicht mit Spielen, doch Tim fing wieder mit seiner alten Leier an, außerdem wusste er, wie gern George Paukerkatzen ärgerte.
\"Ach, komm schon, George bitte, du bist der Einzige der mir noch helfen kann. Du bist doch so clever...\" George reckte stolz seine Nase empor \"...und außerdem schuldest du mir noch was!\" Tim musste George noch eine Weile bearbeiten, doch endlich hatte er es geschafft.
Mim drängelte schon, sie wollte nicht zu spät kommen. Zwei Minuten vor dem Klingelzeichenbetraten sie das Klassenzimmer, alle anderen waren schon da, hatten noch mal schnell die Nase ins Buch gesteckt oder unterhielten sich. Auch auf dem Gang war noch ein ganz schöner Tumult. Jede Katze der näheren Umgebung, zwischen sechs Wochen und drei Jahren ging auf diese Schule, ausnahmslos jede, denn auch unter Katzen gab es die Schulpflicht. Es klingelte, die Lehrerin, eine schwarzweiße Katze, betrat den Raum. Sofort wurde es Mucksmäuschen still.
\"Guten Morgen Kinder, ich hoffe ihr habt alle fleißig gelernt. Nehmt ein leeres Blatt heraus und wehe ich erwisch einen beim abschreiben!\" belehrte sie, während die Aufgaben ausgeteilt wurden. Tim sah sie sich entsetzt an, Mim schrieb schon eifrig, aber Tim wagte es nicht einmal kurz rüber zugucken.
Die Lehrerin setzte sich auf ihren Stuhl, schob ihn zurecht und schaute streng in die Klasse.
Plötzlich sprang George direkt vor ihrer Nase auf und ab und streckte ihr die Zunge raus. Vor Schreck kippte sie samt Stuhl auf dem Fußboden und begann zu schreien.
Es brach das totale Chaos aus, denn so etwas hatte es noch nie gegeben, eine Maus in der Katzenschule, unerhört!
Alle, außer Tim und Mim, versuchten die Maus zu fangen. Sie schlugen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch George war längst in Tim\'s Schultasche verschwunden. Erst als es zur Pause klingelte, beruhigten sich alle halbwegs. Tim brachte George unbemerkt aus der Schule und Mim spielte dabei Aufpasser, das ja niemand etwas merkte. Die Einzige, die immer noch im Klassenzimmer war, war die Frau Lehrerin, sie nahm einen kleinen Schluck aus ihrer Teeflasche und beschloss zum Arzt zu gehen.
So kam es, dass Tim um die Arbeit drumrum kam und obendrein noch drei ganze Tage schulfrei bekam, weil die Lehrerin Krank war.
Bewerten / Kommentar schreiben