Erfahrungsbericht von Backe013
Ein hartes Auswärtsspiel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Fußball! Der Sport, dem meistens die Männer hinterher eifern. Auch ich gehöre zu der Meute, welche sich in zweiwöchigen Abständen in das nächstgelegene Stadion begeben um der Kunst des Ballspielens zuzujubeln.
Eines schönen Tages entschloss ich mich mit ein paar Kumpels auch einmal ein Auswärtsspiel meines Vereins anzuschauen. Der relativ günstige Preis von 5,- DM für die Fahrt mit einem der Fanbussen überzeugte uns dann auch sofort. Gesagt, getan. Unserem Trip stand nichts mehr im Wege.
An einem frühen Samstag Morgen im Dezember war es dann soweit. Eine Karawane von 8-10 Bussen stand vor dem Stadion bereit. Ein unangenehm kalter Wind zog uns um die Ohren. Das eisigste Wochenende des Jahres wurde bereits in den täglichen Nachrichten verkündet. Na prima, dachten wir uns. Wenigstens wussten wir, dass es in den Bussen angenehmer sein würde. Mit einer 30minütigen Verspätung fuhren wir dann auch endlich ab.
Insgesamt war es wohl eher ein feucht fröhlicher Ausflug für die meisten. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass der Bus in regelmäßigen Abständen zu einer Rast verdonnert wurde, in welcher die muntere Gesellschaft ihre \"Pipi-Pause\" zu verrichten hatte. Diese Unterbrechungen waren natürlich bereits im Vorfeld eingeplant und so erreichten wir rechtzeitig unseren Bestimmungsort im hohen Norden des Landes. Man muss dazu sagen, dass wir wirklich sehr früh, etwa 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn das Stadion erreichten, obwohl der Fahrer unseres Vehikels eher einen gemächlichen Tag erwischt hatte und mit 80 km/h über die Autobahn schlich.
Ein alkoholfreier Glühtrunk gab uns leider nicht die Wärme, die wir uns erhofft hatten. Eine mehr als steife Brise mussten wir hier zur Kenntnis nehmen. Das Stadion war nicht überdacht, somit waren wir von den eiskalten Böen ungeschützt. Minus 4 Grad wurden glaube ich gemessen, wobei das natürlich nicht die gefühlte Temperatur war. Es war schweinekalt.
Durchgefrorene 2 Stunden später dackelten wir zu unserem Bus zurück. Eine unglückliche Niederlage und ein nicht gerade erwärmendes Spiel trugen ihr übriges bei. Jetzt hieß es nur noch so schnell wie möglich nach Hause. Zu unserem Unglück war das nicht so einfach. Wie wir per Radio erfuhren, wurde die Route, die geplant war, wegen einer Brückensprengung gesperrt. Echt klasse! Das heißt also, dass ein großer Teil über die Landstraße gefahren werden muss. Im übrigen hat es noch stark angefangen zu schneien (es war das schneereichste Wochenende des ganzen Jahres) und es hörte nicht mehr auf. Die Landstraße war schon dick bedeckt. Unsere Schleichnase von Fahrer musste scheinbar aus Sibirien stammen. Anders ist es nicht zu erklären, dass er auf einem unübersichtlichen Anstieg 4 Autos auf einmal überholte. Auch ansonsten fuhr er weitaus schneller als auf der Autobahn. Anscheinend schien es ihn auch nicht zu beunruhigen als wir einen im Graben liegenden Wagen passierten. Mit etwas Verspätung erreichten wir dann unsere Heimat und konnte endlich nach einem ereignisreichen Tag mal wieder durchatmen.
ENDE *grins*
Ich hoffe, dass euch mein Bericht ein wenig Freude bereitet hat. Viel Spaß weiterhin beim Schreiben, Lesen und Bewerten. Euer Backe
Eines schönen Tages entschloss ich mich mit ein paar Kumpels auch einmal ein Auswärtsspiel meines Vereins anzuschauen. Der relativ günstige Preis von 5,- DM für die Fahrt mit einem der Fanbussen überzeugte uns dann auch sofort. Gesagt, getan. Unserem Trip stand nichts mehr im Wege.
An einem frühen Samstag Morgen im Dezember war es dann soweit. Eine Karawane von 8-10 Bussen stand vor dem Stadion bereit. Ein unangenehm kalter Wind zog uns um die Ohren. Das eisigste Wochenende des Jahres wurde bereits in den täglichen Nachrichten verkündet. Na prima, dachten wir uns. Wenigstens wussten wir, dass es in den Bussen angenehmer sein würde. Mit einer 30minütigen Verspätung fuhren wir dann auch endlich ab.
Insgesamt war es wohl eher ein feucht fröhlicher Ausflug für die meisten. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass der Bus in regelmäßigen Abständen zu einer Rast verdonnert wurde, in welcher die muntere Gesellschaft ihre \"Pipi-Pause\" zu verrichten hatte. Diese Unterbrechungen waren natürlich bereits im Vorfeld eingeplant und so erreichten wir rechtzeitig unseren Bestimmungsort im hohen Norden des Landes. Man muss dazu sagen, dass wir wirklich sehr früh, etwa 1 1/2 Stunden vor Spielbeginn das Stadion erreichten, obwohl der Fahrer unseres Vehikels eher einen gemächlichen Tag erwischt hatte und mit 80 km/h über die Autobahn schlich.
Ein alkoholfreier Glühtrunk gab uns leider nicht die Wärme, die wir uns erhofft hatten. Eine mehr als steife Brise mussten wir hier zur Kenntnis nehmen. Das Stadion war nicht überdacht, somit waren wir von den eiskalten Böen ungeschützt. Minus 4 Grad wurden glaube ich gemessen, wobei das natürlich nicht die gefühlte Temperatur war. Es war schweinekalt.
Durchgefrorene 2 Stunden später dackelten wir zu unserem Bus zurück. Eine unglückliche Niederlage und ein nicht gerade erwärmendes Spiel trugen ihr übriges bei. Jetzt hieß es nur noch so schnell wie möglich nach Hause. Zu unserem Unglück war das nicht so einfach. Wie wir per Radio erfuhren, wurde die Route, die geplant war, wegen einer Brückensprengung gesperrt. Echt klasse! Das heißt also, dass ein großer Teil über die Landstraße gefahren werden muss. Im übrigen hat es noch stark angefangen zu schneien (es war das schneereichste Wochenende des ganzen Jahres) und es hörte nicht mehr auf. Die Landstraße war schon dick bedeckt. Unsere Schleichnase von Fahrer musste scheinbar aus Sibirien stammen. Anders ist es nicht zu erklären, dass er auf einem unübersichtlichen Anstieg 4 Autos auf einmal überholte. Auch ansonsten fuhr er weitaus schneller als auf der Autobahn. Anscheinend schien es ihn auch nicht zu beunruhigen als wir einen im Graben liegenden Wagen passierten. Mit etwas Verspätung erreichten wir dann unsere Heimat und konnte endlich nach einem ereignisreichen Tag mal wieder durchatmen.
ENDE *grins*
Ich hoffe, dass euch mein Bericht ein wenig Freude bereitet hat. Viel Spaß weiterhin beim Schreiben, Lesen und Bewerten. Euer Backe
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