Kurzgeschichten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Planir

Hinter Klostermauern

Pro:

Manche sagen die Geschichte ist gut

Kontra:

Manche behaupten das Gegenteil

Empfehlung:

Ja

Hinter Klostermauern

Drei Strafgefangene aus der örtlichen Vollzugsanstalt wurden mehrmals pro Woche gut bewacht abgestellt, um den Schwestern des Klosters St. Vincent bei den körperlichen Arbeiten im Garten und den klostereigenen Feldern zu helfen.
Es waren immer Häftlinge, die keine Gewaltverbrechen verübt haben und schon gar keine Kapitalverbrechen oder Sexualdelikte.
Seit acht Monaten gehörte Phillip auch zu den Auserwählten, die für acht Stunden pro Einsatz den grauen Mauern der Anstalt entkommen konnten um sie gegen die Mauern des Klosters einzutauschen. Er war Gast in diesem Etablissement für ein Jahr und sieben Monate wegen Scheckbetrug, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung.

Jeden Montag, Mittwoch und Freitag kam der Wärter um 6 Uhr morgens in den Block C und holte Phillip und die anderen beiden ab um sie an der Kleiderausgabe mit extra Jacken und Arbeitsschuhen mit Stahlkappen ausgerüstet zu versorgen. Robuste Handschuhe für jeden lagen auf dem bereitstehenden LKW, der wie gewohnt auf das Gründlichste durchsucht wurde, sowohl beim Verlassen, als auch bei der Rückkehr zur Anstalt.
Phillip hatte ein Händchen für Pflanzen, was die Schwestern sehr bald bemerkten und deswegen hatte er das Privileg, die leichtere Arbeit im Klostergarten zu bekommen. Die anderen beiden mussten auf den Feldern schuften, was Phillip nicht gerade beliebter machte. Ihre Blicke sprachen Bände und er sah zu, dass er nie mit den beiden allein war.

Keiner der Drei war zwar ein Gewaltverbrecher, aber eine gewisse Härte eignete sich jeder im Laufe der Zeit an. Phillip war nicht gerade der Kräftigste und so legte er es sicher nicht darauf an mit den anderen beiden ein Tänzchen zu wagen. Er war clever genug sich aus Prügeleien herauszuhalten und auch sonst war er nicht auf den Kopf gefallen. Nicht umsonst hatte es fünf Jahre gedauert, bis sie ihn durch einen dummen Zufall gefasst hatten.
Bei einen weiteren Scheckbetrug kannte der Bankangestellte zufällig denjenigen, dessen Unterschrift Phillip gefälscht hatte und wusste dummerweise, dass der Kontoinhaber keinesfalls gestern einen Scheck ausgestellt haben konnte, da dieser seit zwei Wochen einen Gips an seiner Hand trug und gar nicht schreiben konnte.
So flog alles auf und bei den intensiven Ermittlungen kamen insgesamt 17 weitere Vergehen zu Tage, die ihn nun zu Gartenarbeit in einem Kloster brachten. „Hätte mich auch schlimmer treffen konnten“, dachte er jedes Mal, wenn sich das vier Meter hohe Tor wieder hinter ihm schloss und der Laster Richtung Kloster fuhr.

Schwester Maria Celestes und Maria Renata waren die zuständigen Schwestern für den Garten und penibel darauf bedacht, dass ihre Anweisungen genauestens ausgeführt wurden. Schwester Maria Celestes war seit 58 Jahren im Kloster und seit 42 Jahren die Gebieterin über alles Grüne in diesen Mauern. Sie war 76, aber immer noch rüstig genug um den Jungen etwas vorzumachen.
Schwester Maria Renata war 24, seit vier Jahren in diesem Konvent und befand sich gerade im letzten Jahr ihres Triennium. Das bedeutet einen Zeitraum von drei Jahren, in dem man sich vor der so genannten „ewigen Profess“ in die Gemeinschaft einbringen kann und auch für sich selbst feststellen kann, ob man wirklich zur Ordensfrau berufen ist.

Phillip arbeitete gern mit Schwester Renata zusammen, da sie noch nicht so abgehoben war wie die anderen älteren Ordensfrauen und annähernd in Phillips Alter. Es gab noch einige junge Novizinnen, aber die waren Phillip noch nie begegnet. Novizinnen waren im Gegensatz zu den Schwestern im Triennium noch ohne Gelübde und waren bisher nur weiß eingekleidet und mit einem neuen Namen gesegnet worden. Ansonsten konnten sie ohne Weiteres den Konvent jederzeit verlassen. Schwestern wie Maria Renata aber hatten zumindest für den Drei-Jahres-Zeitraum dem Orden Treue gelobt.
Phillip war zwar auch ein gläubiger Mensch, aber das begrenzte sich auf sonntägliche Kirchenbesuche und gelegentliche Gebete. Trotz alle dem fand er die Gespräche mit Renata sehr angenehm und sie schaffte es ihm einen tieferen Einblick in ihren gemeinsamen Glauben zu vermitteln.

Es war Mittwoch und ein warmer Morgen zeichnete sich ab. Phillip war gerade dabei Feldsalat von Unkraut zu befreien, als Renata in ihrer Tracht aus der Kapelle trat. Sie sah Phillip bei der Arbeit und lächelte ihm zu. Er erwiderte das Lächeln und hob den behandschuhten Arm zum Gruß. Sie ging zu einer Holzbank vor dem Geräteschuppen, auf der sie schon vorher ihre Schürze zu recht gelegt hatte und band sie sich um.
Phillips Wärter war gerade in der Klosterküche beim Frühstück, da er inzwischen Phillip vertraute und auch Phillip keinerlei Anstalten gemacht hatte den Schwestern etwas anzutun oder Fluchtpläne zu schmieden. Außerdem konnte der Wärter, wenn er seinen Hals reckte, Phillip im Garten beobachten.
Schwester Maria Renata kniete sich an das Beet neben dem von Phillip und begann die Radieschen in einen Korb zu legen, die Phillip bereits geerntet hatte.
„Guten Morgen Phillip“, grüßte sie ihn nun fröhlich.
„Guten Morgen Schwester Renata“, gab Phillip höflich zurück, „Wie geht es Ihnen heute Morgen ?“
„Sehr gut, die Morgenandacht war wieder sehr anregend.“
„Um was ging es denn heute ?“, fragte Phillip wirklich interessiert.

„Unsere Priorin sprach heute über die Nächstenliebe und das Miteinander in unserer Gesellschaft, das immer mehr verkümmert.“
„Das stimmt, jeder denkt nur noch an sich selbst und sucht seinen eigenen Vorteil. Das ist ja auch der Grund warum ich hier bin.“
„Aber bereust du, was du getan hast ?“, fragte Renata.
„Hmm, ich glaube schon. Aber dann hätte ich Sie ja nicht getroffen“, antwortete er und lächelte die Schwester an. Sie sah nur kurz zur Seite und er sah, dass sie etwas rot wurde. Es passte zu der kleinen roten Haarlocke, die sich durch den Schleier gemogelt hatte. Renata bemerkte es und steckte sie schnell wieder zurück. Phillip hatte sie aber schon gesehen.
Sie arbeiteten weiter und Phillip sah immer wieder zu ihr hinüber, da sie nun am anderen Ende der Beete beim Harken war. Er mochte sie wirklich, da sie ihn als Mensch sah und nicht als Knacki und Vorbestrafter wie die anderen in seiner Umgebung. Er hatte ja schließlich niemanden umgebracht. Es war doch nur Geld und seine Strafe verbüßte er ja auch dafür.

Auch Renata mochte Phillip und freute sich immer auf die Gespräche mit ihm. Als er einmal nicht bei den Männern aus dem Gefängnis war hatte sie schon befürchtet, er käme nicht mehr oder es wäre ihm was passiert, aber der Wärter sagte ihr dann, dass er nur eine Grippe hatte und nächstes Mal wieder dabei wäre. Sie war allerdings erschrocken darüber, wie sehr sie sich darüber freute, als Phillip wieder da war.
Der Wächter saß nun wieder auf der Holzbank und las Zeitung. Phillip beendete die Arbeit an dem Beet vor sich und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Er sah wieder zu Renata, die einen Korb zur Küche trug. Er folgte ihr und wollte etwas trinken. Der Wächter sah nur kurz von seiner Zeitung auf um dann gleich wieder darin vertieft zu sein. Er war in den Fünfzigern und lies nur noch selten Stress aufkommen, wenn er sich vermeiden lies.
Phillip betrat die Küche und außer Schwester Renata war nur noch die Köchin da. Sie war eine Weltliche und auch schon eine halbe Ewigkeit im Kloster beschäftigt. Sie kümmerte sich nur um ihr Essen und beachtete die Neuankömmlinge gar nicht.

Renata stellte den Korb mit den Zucchini auf den Tisch und leerte ihn auf ein Tuch. Sie sah Phillip und fragte ihn ob er etwas trinken möchte. Er wischte sich mit der schmutzigen Hand über die Stirn und nickte. Dabei hinterließ er einen dunklen Streifen Dreck auf seinem Kopf. Die Hände waren voller Erde. Er trat an das Waschbecken und wusch sich notdürftig die Hände, da sie ja gleich wieder schmutzig werden würden.
Schwester Renata hatte ein Glas mit Wasser gefüllt und stand nun bei Phillip. Er dankte ihr und trank zügig. Sie sah ihm dabei zu und als sie seine erdige Stirn sah, nahm sie ein Spültuch und befeuchtete es ein wenig.
„Warte mal“, sagte sie und er drehte sich zu ihr um.

Sie nahm das Tuch und wischte vorsichtig über seine Stirn. Er stand dicht vor ihr und sah ihr dabei in ihre grünen und klaren Augen. Sie bemerkte erst jetzt wie dich sie zusammenstanden und trat sofort verlegen einen Schritt zurück.
„Ich denke den Rest schaffst du alleine“, sagte sie rasch und gab ihm das Tuch. Er ging zum Spiegel über dem Becken und wischte schnell die Erde ab.
„Danke“ rief er beim Hinausgehen Renata zu, “für das Wasser und die Reinigung“. Bevor er ganz draußen war, sah er sich noch einmal um. Auch Renata sag ihm nach, aber da die Sonne nun stark schien, verschwamm Phillips Silhouette mit der Umgebung und konnte nicht sehen, wie auch Phillip knallrot angelaufen war.
Beim Abendgebet war Renata verwirrt und konnte sich nicht konzentrieren. Immer wieder kam ihr Phillips Gesicht in den Sinn. Seine blauen Augen und die blonden Haare, sein immer fröhliches Wesen. Wütend über sich selbst und die ständigen Ablenkungen knallte sie ihr Brevier zu hart auf die Kirchenbank. Ihre Mitschwestern straften sie für diese Störung mit tadelnden Blicken. Ihr eigener bat die anderen schweigend um Verzeihung und sie versank wieder rasch im Gebet.

„Bedrückt dich etwas ?“, fragte eine bekannte Stimme, als Maria Renata die kleine Kapelle verlies. Renata drehte sich um und blickte in das gütige Gesicht der Priorin.
„Mutter Oberin, es tut mir leid wenn ich das Gebet gestört habe. Ich war nur in Gedanken.“ Renata senkte demütig den Blick.
„Gräme Dich nicht, es ist gut wenn Du Deinen Gefühlen gestattest sich Luft zu verschaffen.“
Sie lächelte Renata an.“ Auch wenn mal das Buch unseres Herrn darunter leiden muss.“
Jetzt sah Renata wieder auf und ihre Mundwinkel zeigten auch ein lachendes Gesicht.
„Es soll Dir nur nichts auf der Seele lasten, mein Kind. Wenn Du das Bedürfnis zu Reden hast, dann scheue Dich nicht mich aufzusuchen. Meine Kammer steht Dir jederzeit offen.“
„Ja Mutter Oberin, das weis ich. Ich danke Dir.“, antwortete Schwester Maria Renata. Sie deutete eine Verbeugung an und Die Äbtissin legte ihr die Hand auf den Kopf.
„Geh nun zu den anderen und hilf den Novizinnen den Tisch zum Abendessen zu bereiten.“
„Ja gern, Mutter Oberin.“

Zwei Tage später war Phillip wieder da und arbeitete hart. Eine Wurzel musste entfernt werden, da sie drohte zwei anliegenden Beeten die Lebensgrundlage zu entziehen. Es war wieder sehr warm geworden, obwohl es noch nicht einmal Mittag war und Phillip war mit der großen Axt zu Gange. Karl-Heinz, der Wächter hatte sich in die kühlere Küche zurückgezogen und schäkerte mit der rundlichen Köchin. Man hörte sie ab und an kichern wie ein junges Mädchen. Vermutlich hatte der Wächter wieder anzügliche Bemerkungen gemacht.
Als Renata den Garten betrat hatte Phillip, obwohl es verboten war, sein blaues Gefängnishemd und das Unterhemd ausgezogen und beides lag achtlos auf dem schmutzigen Erdboden. Er war nicht besonders muskulös, aber durch die Arbeit hier und das Training im Knast inzwischen sehr durchtrainiert. Der Schweiß tat sein Übriges und so bekam Renata einen sehr ansprechenden Anblick eines glänzenden und durchaus ansehnlichen Oberkörpers.

Sie wollte wegsehen, konnte es aber nicht. Phillip bemerkte sie nicht und arbeitete unermüdlich weiter. Sie sah seine Muskeln und Sehnen im Spiel der Sonne mit dem Schatten und der Schweiß glitzerte auf seiner hellen Haut. Sie stand einfach nur da und starrte ihn an. Als er sich umdrehte und Renata sah, hielt er schlagartig inne, da sie einen Blick hatte, den er noch nie an ihr gesehen hatte.
Natürlich hatte sie schon Männer gesehen, es gab ja auch eine Zeit vor dem Kloster, aber sie war noch nie intim mit einem Jungen geworden. Ein paar schüchterne Küsse und eine Hand in der Bluse, das war alles was sie an Erfahrung zu bieten hatte.
Renata erwachte aus ihrer Starre und lief peinlich berührt weg. Phillip wollte ihr etwas hinterher rufen, aber es lies es dann doch bleiben. Er sah ihr noch einen Moment nach und nahm dann seine Arbeit wieder auf. Renata tauchte dann zwar irgendwann wieder auf, aber in den folgenden Stunden sprach sie kein Wort mehr und mied auch jeden Blickkontakt mit Phillip.

Ein paar Tage waren vergangen und Renata entspannte sich wieder in Phillips Gegenwart. Er war so taktvoll und hakte nicht nach was da vorgefallen war, war aber doch neugierig was er eigentlich angestellt hatte. Er war sich ja keiner Schuld bewusst. Trotzdem war das Verhältnis aus irgendeinem Grund beeinträchtigt, da Renata nicht mehr so ungezwungen mit ihm umging und auch ihr Lachen nicht mehr da war, was ihm am Meisten zu schaffen machte.
„Schwester Renata ?“ versuchte er vorsichtig die Lage zu sondieren.
„Ja ?“, sagte sie und hob den Kopf. Ihr Gesicht war etwas verschmiert von Erde. Phillip musste grinsen, da sie sehr komisch aussah.
„Entschuldigung wenn ich lache, ich lache Sie nicht aus, aber Sie sehen sehr lustig aus mit dem halben Beet im Gesicht.“ Renata fuhr sich mit dem Handrücken über die Wange und schon war auch die Hand voller Erde. Phillip zog eines der frischen Tücher für das Gemüse aus dem Korb und wollte Renatas Gesicht abwischen.
Sie wehrte aber seine Hand ab und griff nach dem Tuch. So verharrten sie nur einen kurzen Augenblick, aber als sich ihre Hände berührten und sich ihre Blicke trafen, verschlug es beiden die Sprache.
Für Außenstehende war es nur ein Wimpernschlag, aber für die beiden war es eine Ewigkeit.

Als Phillip endlich Atem holte kam ihm Renata zuvor. „Was wolltest Du denn von mir?“, fragte sich während sie sich das Gesicht reinigte.
„Ach nichts“, stammelte Phillip und machte sich wieder an die Arbeit. Gelegentlich trafen sich ihre Blicke, aber beide sahen sofort wieder in die andere Richtung.
Als die kleine Glocke der Kapelle wieder zum Abendgebet läutete, war Renata sehr schweigsam. Sie blieb am Ende einfach sitzen und starrte auf ihr Gesangsbuch. Die anderen Mitschwestern verließen die Kapelle und gingen zum Abendessen. Nur die Priorin bemerkte den Zwiespalt, in dem Schwester Maria Renata steckte.
„Manchmal hilft es darüber zu sprechen.“ sagte sie vor sich hin, als sie sich neben Renata gesetzt hatte. Renata seufzte nur schwer.
„Weißt Du, mein Kind, der Herr offenbart sich uns auf den verschiedensten Wegen. Nicht immer ist der Weg klar erkennbar, den er für uns vorgesehen hat.“ Renata sah nun ihre Äbtissin stirnrunzelnd an und fragte sich, ob sie Gedanken lesen könnte.

„Wie wusstest Du, was Dein Weg ist ?“
„So genau kann ich Dir das nicht sagen. Hier und heute weiß ich, dass mich unser Herr genau hierhin führen wollte und ich habe mich führen lassen.“
„Aber wenn es nicht unser Herr ist der zu mir spricht, wenn es jemand ist der mich auf einen Irrweg leiten will?“ wollte Renata erwidern.
„Höre in Dich hinein meine junge Schwester und glaube. Der Herr wird dich führen. Vertraue ihm und vertraue Dir selbst. Manchen Mitschwestern war ihre Entscheidung erst Jahre später als richtig bewusst geworden.“ Renata seufzte wieder und die Oberin verlies die Kapelle. Renata saß noch lange da und starrte das Kruzifix an.
Es verging wieder eine Woche und Renata versuchte Phillip aus ihren Gedanken zu vertreiben. Allerdings gelang ihr das nicht besonders gut. Phillip hatte sich auch verändert und die Spannung zwischen ihnen wuchs. Immer wenn Mutter Celestes wo anders beschäftig war suchte Renata den Blickkontakt zu Phillip. Er sah sie aber nicht mehr so lachend und freundlich an wie früher, sondern seltsam ausdruckslos. Renata war dadurch nur noch verwirrter als vorher.

Als sein Wächter wieder einmal in der Küche verschwunden war, und auch Renata allein war, hantierte Phillip an dem Wasseranschluss am Geräteschuppen herum. Er ging in das kleine Häuschen und Renata hörte ihn irgendetwas suchen. Sie sah sich um und ging hinüber.
Sie stand an der Tür und sah wie Phillip mehrere Schubladen aufzog und in den verschiedenen Krimskramsbehältern wohl eine passende Schraube suchte.
„Kann ich Dich sprechen“ sagte sie unvermittelt und Phillip fuhr herum, da er sie nicht gehört hatte.
„Entschuldigung“ ,sagte sie, „ ich wollte dich nicht erschrecken.“
„Das haben Sie nicht“, antwortete Phillip schroff.
Renata wollte schon wieder gehen, da er so unhöflich zu ihr war, aber ihr Neugier überwog und so blieb sie stehen.
„Kann ich Dich etwas fragen?“, setzte sie erneut an.
„Hmmm,“ brummte er über seine Schulter hinweg.
„War das ein Ja?“ fragte sie erneut.
„Ja doch“, sagte er nun ungehalten, „was gibt’s denn Wichtiges?“
Nun war sie es die sauer wurde. So einen Ton hatte sie nicht verdient, egal was los war. Sie drehte sich um und wollte schon gehen, als er nachhakte.
“Es tut mir leid“, fing er an “es sollte nicht so rüde klingen.“ Er kam auf sie zu. Renata hielt inne und kam zurück.

„Ich wollte Dich fragen ob ich Dir etwas getan habe“, versuchte sie das Gespräch zu beginnen.
„Nicht, dass ich wüsste. Warum?“ entgegnete er.
„Weil Du so abweisend zu mir bist.“ Phillip begann mit einem Werkzeug zu spielen, das an der Wand hing und wandte den Blick ab.
„Tue ich das?“
„Ja das tust Du. Du redest kaum noch mit mir, unsere Gespräche über Gott und Religion sind sehr selten geworden und ich…..“ sie stockte.
„Was?“ hakte er nach.

„…ich vermisse Dein Lachen“.
Phillip drehte sich nun ganz von ihr weg und murmelte etwas Unverständliches.
„Was sagst du? Ich verstehe dich nicht!“. Phillip stützte sich auf die Werkbank und seufzte vor sich hin.
„Ist nicht wichtig, Du bist eine Nonne und ich ein Knacki, also was soll´s“. Renata betrat nun den Schuppen und stand genau hinter ihm.
„Was soll was?“ bohrte sie nun halb flehend nach. Sie berührte ihn an der Schulter und Phillip fuhr herum. Sie standen sich nun genau gegenüber.

„Ich kann nicht schlafen, nicht essen, nicht arbeiten. Ich denke immer nur an eine Sache.“ Er sah sie mit funkelnden Augen an. Sie hielt seinem Blick stand, wissend was er sagen wollte, wissend was sie wollte und was das Schlimmste war, wissend was das für sie beide bedeutete.
Sie flüsterte, obwohl sie Angst vor der Antwort hatte:“ Und was ist das?“
Er hob seine Hand und bewegte sie nur Millimeter vor ihrem Gesicht, als ob er ihre Wange streichelte und sie konnte die Berührung fast körperlich spüren und schloss für einen Moment die Augen. Als sie sie wieder öffnete, antwortete er gerade.

„Ich träume von Deinem Gesicht, ich atme Deine Nähe ein, ich versuche mich Dir zu öffnen, ich bete dass Du fühlst wie ich fühle, aber dann denke ich wieder, das darf nicht sein. Ich kann Dir nicht im Wege stehen, Du bist eine Nonne, eine Ordensfrau, eine Braut Jesu. Es wäre eine Sünde Dich zu begehren, dich zu lieben.“
Schwester Maria Renata war sprachlos. Sie starrte Phillip an und war unfähig etwas zu tun oder zu sagen. Er hatte es gesagt. Er hatte das gesagt wovor sie sich so sehr gefürchtet hatte. Das gesagt, was sie fast um den Verstand brachte, was sie innerlich zerriss. Sie wollte ins Kloster, sie wollte ihrem Herrn und Gott dienen.
Sie wollte den Mitschwestern dienen, sie wollte in dieser Gemeinschaft sein, sie wollte den Weg gehen, den die Mutter Oberin angesprochen hatte, sie wollte…….ihn. Sie wollte Phillip.


Er stand immer noch vor ihr, zitternd ob seiner Gefühle, die er gerade einer Nonne offenbart hatte. Zitternd, weil er nicht wusste was nun geschah. Was sie nun tat. Er rechnete damit, dass sie ihn hinauswarf, dass sie zu seinem Wärter lief und ihn abführen lies wegen dieser Unverfrorenheit. Aber sie küsste ihn.
Bevor er sich versah, küsste sie ihn. Sie hatte sein Gesicht in ihren Händen und küsste ihn. Er scheute sich die Frau vor ihm in der Tracht anzufassen, aber dann tat er es doch. Er drückte sie an sich und erwiderte ihren Kuss. Wäre nun jemand in den Garten gekommen, hätte er einen Strafgefangenen gesehen, der eine Ordensfrau an sich drückte und sie küsste. Jeder hätte sofort Alarm geschlagen und sie hätten ihn weggebracht. Weg von ihr, weg von der Frau, die er so sehr liebte und sie ihn. Aber es geschah etwas anderes.
Gerade noch hielten sie sich in den Armen, da riss sich Renata los und verbarg ihr Gesicht in ihren Händen und rannte aus dem Schuppen durch den Garten.
„Renata“ rief Phillip ihr nach und wollte hinter ihr her. Er tat nach draußen und sah gerade noch wie Renata an Mutter Celestes vorbeilief und im Haus verschwand.

„Schwester Maria Renata?“ fragte Schwester Celestes, aber sie bekam keine Antwort.
Die ältere Schwester kam eilends auf Phillip zu, der immer noch verwirrt am Schuppen stand. „Was war hier los?“ fragte sie ihn aufgebracht. „Ich …. Ich weiß es nicht….“ stammelte er.
Schwester Maria Celestes sah ihn scharf an und lies dann von ihm ab. „Ich denke Sie sollten weiterarbeiten, junger Mann!“ befahl sie.

„Ja… ja ,natürlich Schwester.“ Gab Phillip, immer noch den Blick auf die Türe gerichtet, zurück. Auch der Wächter wurde nun aufmerksam und stand plötzlich in der Tür der Küche. Phillip nahm den Schlauch und begann die einzelnen Beete zu wässern.
Renata rannte in ihre Kammer und warf die Türe zu. Sie sank auf ihr karges Bett und weinte in ihr Kissen. Ab und zu sah sie auf und sah zu dem Kruzifix in der Ecke.
„Warum tust Du mir das an Herr ?“ begehrte sie zu wissen, aber das Kreuz schwieg. „Ist es das was du willst ? ist das mein Weg, soll das mein Leben sein ?“, fragte sie erneut, aber das Kreuz schwieg.
Plötzlich klopfte es und Renata erschrak.

Eine Stimme von außen drang durch die dicke Eichentüre „Darf ich eintreten ?“ Es war die Mutter Oberin und schon öffnete sich die Türe einen Spalt. Renata wischte sich hektisch die Tränen vom Gesicht und setzte sich aufrecht aufs Bett. „Darf ich ?“ fragte die Priorin erneut.
„Aber natürlich Mutter Oberin, komm herein.“ Verlegen sah Renata zu Boden und schniefte immer noch vor sich hin.

„Was ist geschehen mein Kind ? Ich habe Dich gehört, wie Du unseren Herrn angeklagt hast.“ Beschämt wagte Renata nicht aufzusehen. „Was hat er Dir getan ?“
„Oh, Nichts Mutter. Im Gegenteil, ich habe ihm etwas angetan. Ich habe ihn enttäuscht.“
„Wie das mein Kind ? So leicht kann man den Herrn nicht enttäuschen. Willst Du es mir erzählen.“
Renata sah immer noch zu Boden und schüttelte nur mit dem Kopf.
„Nur Mut, erleichtere Deine Seele und teile Deinen Schmerz mit mir.“
„ Ich kann nicht. Ich habe den Weg verloren. Ich weiß nicht mehr wo ich bin und wo ich hingehen muss. Ich habe mich verirrt.“

„Dann lass mich Dir helfen, den Weg wieder zu finden. Geht es um den jungen Mann, der Dir und Mutter Celestes immer zur Hand geht ? Der Mann aus dem Gefängnis ?“
Erschrocken riss Renata den Kopf hoch und sah nun die Priorin mit großen feuchten Augen an.
„Woher… ich meine…. nein…es geht um….wie hast Du…..“
"Woher ich das weiß ?“ Sie lächelte Renata milde an. “Meinst Du, nur weil wir diese Tracht tragen, sind wir keine Frauen mehr ?“
Renata war verwirrt, was ihr die Oberin damit sagen wollte. „Ich verstehe nicht…“
Die Oberin lächelte wieder und nahm Renata bei den Händen. „Auch wenn ich schon jenseits der Sechzig bin und mein weltliches Leben schon fast verblasst ist in meinem alten Geist, so habe ich doch noch Augen im Kopf und sehe seine Blicke und auch die Deinen. Beide sind voller Sehnsucht, aber auch voller Zweifel und Wut auf sich selbst, weil hier etwas geschieht, was ihr beide nicht wahrhaben wollt.“ Renata begann zu zittern.

„Ich kann es nicht gutheißen und werde es auch ganz sicher nicht unterstützen, aber ich kann Dir helfen klar zu werden, was da gerade passiert. Hast Du Dich jemals der fleischlichen Lust hingegeben, bevor Dich Dein Weg zu uns geführt hat ?“
„Nein Mutter, so wahr ich hier sitze, niemals …..“
„Schon gut, mein Kind, ich wollte Dich nicht verurteilen. Ich versuche nur zu ergründen ob Du etwas verloren Geglaubtes zurückhaben willst, oder ob Du etwas, Dir völlig Fremdes spürst und deswegen verwirrt bist.“
Renata wollte und konnte dazu nichts sagen und so starrte sie wieder nur auf ihre Hände. „Was soll ich nur tun ?“
„Was würdest Du tun, wenn Du nicht mehr in diesen Mauern wärest? Ich meine, was wäre dann deine Lebensperspektive? Was wäre Deine Zukunft?“
Renata sagte lange nichts, sie starrte nur mit leerem Blick vor sich hin und die Oberin drängte sie auch nicht. „Ich…..“, fing Renata plötzlich leise an, “ich denke ich würde einen Beruf erlernen und dann arbeiten wie jeder andere auch.“

„Und glaubst Du, dass Du dann weniger wert wärst in Gottes Augen ?“
„Ich hätte ihn enttäuscht, das glaube ich. Ich schwor ihm allein zu dienen.“
„Mag sein, aber Gott ist nicht so nachtragend wie Du denkst“, antwortete die Oberin und musste schmunzeln, „er wäre kein guter Gott wenn er darauf bestehen würde Dich für sich ganz allein zu haben, meinst du nicht ? Oder ist es nicht wahrscheinlicher, dass er Dich lieber mit einem guten irdischen Mann teilen würde und du glaubst trotzdem noch an ihn und betest zu ihm ?“

Renata sah nun die Priorin mit großen Augen an. „Mutter Oberin, du bist immer so weise und hast auf alles eine Antwort, die sogar ich kleines Nichts begreife. Jetzt weiss ich was ich zu tun habe.“
Nun war die Oberin doch erstaunt über die Worte Renatas und hob die Augenbrauen. „Ach ja ? Na das war ja einfach.“ Sie lächelte. „Und was wirst Du tun ?“
„Das möchte ich jetzt noch nicht sagen wenn Du es gestattest.“

„In Ordnung, aber bitte informiere mich bevor du etwas unternimmst, und nicht hinterher. Versprochen ?“
„Versprochen“, nun lächelte auch Renata wieder.

Die Oberin verlies das Zimmer und Renata schloss die Türe. Sie sah wieder zum Kruzifix und nickte ihm zu. „Danke auch Dir o Herr, für Deine Güte.“
In den kommenden Tagen war Renata wieder gut gelaunt und ihre Stimmung fiel sogar den anderen Mitschwestern auf. Renata hatte einen Entschluss gefasst und konnte es nicht abwarten Phillip davon zu berichten. Sie zählte die Stunden bis er wieder zur Arbeit gebracht wurde.

An dem Morgen, als Phillip wieder da war, brachte Renata beim Frühstück vor Aufregung keinen Bissen hinunter. Sie wollte endlich wieder Phillip in die Augen sehen und ihm sagen, dass sie mit ihm fortgehen wollte. Natürlich erst wenn er aus dem Gefängnis kam. Sie musste ja auch noch ihre Pflicht erfüllen im Kloster, aber nun war sie sich sicher was sie wollte. Zumindest glaubte sie es zu wissen.
Phillip war wie immer schon im Garten zu Gange als Renata den Hof betrat. Phillip kehrte ihr den Rücken zu und sein Wächter war auf dem Weg zur Küche. Er nickte Renata nur zu und ging weiter.
Renata ging auf Phillip zu und berührte ihn am Ellenbogen. Er erschrak und drehte sich rasch zu ihr um.
„Entschuldige“, sagte Renata verlegen, „Ich wollte Dich nicht erschrecken.“
„Oh“, gab Phillip zurück,“ die Berührung war Nichts im Vergleich zu dem Kuss.“

Renata wurde rot „Das war nicht Recht, bitte verzeih mir. Ich habe Dich nicht in Schwierigkeiten bringen wollen.“ Sie senkte den Blick. „Aber ich musste es tun. Es.... es erschien mir richtig zu sein in diesem Moment.“
Auch er senkte den Blick und Renata sah ihn nun wieder an. Er flüsterte fast „Aber es war der schönste Kuss, den ich jemals bekommen habe.“
Renata sah sich um ob sie allein waren. Niemand war in der Nähe und so nahm sie Phillips Hand in ihre.
„Komm mit“, flüsterte sie nun auch. Sie zog ihn Richtung Türe. Er folgte ihr mit verwirrtem Blick. In diesem Moment erschien der Wächter wieder im Türrahmen und Renata konnte gerade noch Phillips Hand unauffällig loslassen.
„Wohin des Weges“ fragte er Phillip mit rauer Stimme. Dieser sah immer noch verwirrt Renata an.
„Ich bat ihn mir die schweren Körbe für die Ernte aus dem Keller zu holen und da er den Weg nicht kennt gehe ich rasch mit.“
„Hmm, da komm ich wohl besser mit. Sicher ist sicher.“ Er setzte sich in Bewegung.
Renata reagierte schnell „Nicht nötig, es ist ja gleich hier und wenn was sein sollte dann rufe ich sie, ganz bestimmt. Wir sind gleich zurück.“

Der Wachmann kniff die Augen zusammen, aber die Aussicht auf eine Kellertreppe und ein Blick auf seinen nicht unwesentlichen Bauch bewogen ihn dann doch lieber wieder in die Küche zu gehen auf einen kleinen Nachschlag und eine weitere Tasse Kaffee.
Renata sah sich noch mal um und als sie sicher war, dass niemand sonst in der Nähe war eilte sie schnellen Schrittes mit Phillip hinter sich die Stufen zum Keller hinab.
Am Ende des Ganges öffnete sie mit einem Schlüssel einen der kleineren Räume. Sie betätigte den Schalter an der Wand und ein schwaches Licht erhellte eine Szene von Kisten am Boden, Regalen an den Wänden und einigen alten Möbeln, die ihre besten Jahre längst hinter sich hatten.

Die Novizin zog Phillip in den Raum und während dieser sich immer noch verwirrt umsah ergriff Renata seine Hand und zog ihn zu sich heran. Sie umarmte ihn und küsste ihn leidenschaftlich.
„Aber“, begann er immer noch fragend. Renata legte ihm einen Finger auf den Mund und ging zur Tür. Er sah ihr nach. Sie schloss die alte Holztüre und drehte den Schlüssel von innen. Sie sah über ihre Schulter Phillip an, der wie angewurzelt dastand und Renata anstarrte.
Es roch muffig und viele verstaubte Kisten und Möbel standen an den Wänden herum. Renata war wohl schon einmal hier und kannte sich aus, denn nachdem sie die Türe geschlossen hatte, griff sie in eine Kiste und holte einige Decken hervor. Sie warf sie auf den Boden, drehte sich zu Phillip und küsste ihn wieder.

Es war Herbst und die Angehörigen der neuen Klosterschwestern waren alle in der Kirche des Klosters versammelt. Als die Messe begann, die den acht Schwestern dazu diente ihr ewiges Gelübde abzulegen, waren alle Augen nach hinten gerichtet. Zum großen Portal, durch das der Bischof, die Priester und Ministranten, die Priorin und Nonnen, und zu letzt die neuen Schwestern die gotische Kirche in der traditionellen Prozession betraten. Ein Chor erklang von oben und lies in hellen Stimmen „Großer Gott wir loben Dich“ erschallen. Eine Gruppe aus dem nahegelegenen Knabengymnasium sang immer zu den Hochfesten und dieser Tag gehörte natürlich dazu.

Der Bischof segnete seine Schäfchen, umrahmt von Ministranten, die große Leuchter und Weihrauch trugen. Alle in der Prozession senkten ihre Köpfe, nur die neuen Schwestern warfen ab und an einen raschen Blick unter die anwesenden Gläubigen, um vielleicht einen ihrer Angehörigen zu sehen.
Auch Maria Renata sah immer wieder in die Gesichter, die von den Flammen der Leuchter erhellt wurden. Eigentlich hatte sie keine Hoffnung das Gesicht, nach dem sie Ausschau hielt zu sehen, aber dann sah sie es doch. Ganz versteckt am Ende einer der hinteren Bänke stand er. Sie wusste, dass er vor zwei Monaten bereits entlassen worden war.
Und auch Phillip sah sie an. Es war nur ein Augenblick, eine Sekunde in der sich ihre Augen trafen, aber für beide war es der Moment, an dem sie sich endgültig verabschiedeten und wussten, sie würden sich niemals wiedersehen.

Phillip sah ihr nach und dachte wieder an jenen Tag, an dem er sie das erste und einzige Mal festhalten und lieben durfte. Er hatte hinterher immer noch den Satz im Kopf, den sie mit leuchtenden und tränenden Augen sagte, während sie in seinen Armen lag.
„Es tut mir leid, aber ich kann nicht bei Dir bleiben, bitte verzeih mir.“
Seit diesem Vormittag hat er Renata nicht mehr gesehen und anfangs wusste er nicht was das Ganze zu bedeuten hatte. Im Lauf der Monate hatte er es verstanden und er musste heute hier sein um ihr bei ihrer Entscheidung beizustehen.

Renata blickte nochmals über ihre Schulter und noch immer sah Phillip sie an.
Ein flüchtiges Lächeln umfing Renatas Gesicht und Phillip lächelte unbeholfen zurück. Er nickte ihr unmerklich zu und sie wusste es richtig zu deuten. Dann ging sie weiter um den Rest ihres Lebens im Glauben und in der Treue zu ihrem Gott zu beginnen.

Sie hat ihre Entscheidungen nie bereut. Weder ihr Gelübde, noch jenen Vormittag im Keller.

36 Bewertungen, 14 Kommentare

  • IngeB

    05.02.2010, 19:24 Uhr von IngeB
    Bewertung: besonders wertvoll

    Toller Bericht. Gruß Inge

  • Chandini

    03.02.2010, 01:19 Uhr von Chandini
    Bewertung: besonders wertvoll

    Es irritiert mich zwar immernoch, dass der "Infinitiv mit zu" nicht mehr durch Komma vom restlichen Satzgefüge abgetrennt wird bzw. werden muss, aber die Geschichte ist trotzdem ein bewonders wertvoll wert!

  • morla

    02.02.2010, 19:08 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    sehr ausfürlich geschrieben lg. petra

  • Polarlicht1960

    02.02.2010, 18:01 Uhr von Polarlicht1960
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH von mir und auch viele liebe Grüße von Larissa

  • sigrid9979

    02.02.2010, 17:37 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nett Berichtet..Lg sigi

  • WhiskyJim

    02.02.2010, 17:35 Uhr von WhiskyJim
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß und einen schönen Tag wünscht Whisky-Jim

  • Skybob

    02.02.2010, 17:12 Uhr von Skybob
    Bewertung: besonders wertvoll

    von wegen kurz ;-)) ... für diese Geschichte ein BW - GLG Sven

  • Lakisha_1

    02.02.2010, 17:07 Uhr von Lakisha_1
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller Bericht würd mich über gegenlesung freuen. lg

  • cleo1

    02.02.2010, 16:38 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht. Würde mich über Gegenlesung sehr freuen. LG cleo1

  • Elune

    02.02.2010, 16:18 Uhr von Elune
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gefällt mir gut. LG Elune

  • rainbow90

    02.02.2010, 15:44 Uhr von rainbow90
    Bewertung: sehr hilfreich

    Super geschrieben. LG

  • Wuschel11

    02.02.2010, 15:20 Uhr von Wuschel11
    Bewertung: besonders wertvoll

    tolle Geschichte, mir hat sie gut gefallen, allerdings würde ich das Wort Etablisment in ein anderes Wort tauschen. lg

  • minasteini

    02.02.2010, 15:12 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh und viele liebe Grüße von Marina.

  • liebes35

    02.02.2010, 14:52 Uhr von liebes35
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut beschrieben. LG Steffi