Erfahrungsbericht von blue11
In den Gedanken der Kunst
Pro:
weiß nicht^^
Kontra:
auch nich
Empfehlung:
Ja
Ich hoffe ich bin in diesem Thema richtig. Denn ich möchte eine von mir selbst verfasste Geschichte vorstellen.
Der Anlass zur Geschichte war der Deutschunterricht. Ich bin in der 9ten Klasse und das Thema lautete: Schreiben nach Impuls
Uns allen wurde das Bild "sternennacht" von Vincent van Gogh vorgelegt. Dazu sollten wir dann eine Kurzgeschichte schreiben. Meine Geschichte ist wahrlich nicht die Beste, aber immerhin die beste aus meiner Klasse. Ich möchte Euch bitten, zu beachten, dass ich erst fünfzehn Jahre alt bin und daher keine Erfolgsautorin. Es macht mir einfach nur Spaß Geschichten zu schreiben und hiermit danke ich meiner Deutschlehrerin für ihren prima Unterricht x)
In den Gedanken der Kunst
Leid, Trauer und Einsamkeit. So schienen mir seine letzen Jahre. Sein Gesichtsausdruck wurde immer leerer. Alleine. Alleine als unscheinbarer Künstler. Um sich seine neue Farbe leisten zu können, verzichtete er tagelang auf sein Mahl. Einen Zusammenbruch nach dem anderen. Das einzige, woran er sich festhalten konnte, war ich. Die Kunst, auf die Leinwand gebannt. Doch mir schien es so, als gäbe es etwas Wichtigeres für ihn. Die Sucht! Doch das war nicht immer so gewesen. Früher war er anders. Sein Verhalten war nicht ansatzweise so skurril.
.
Das war nun aus Vincent geworden: Ein von Absinth und sonstigen krankmachenden Sachen abhängiger Mann, welcher unter fürchterlichen Wahnvorstellungen litt.
.
Ich, als Bild, konnte ihn jederzeit beobachten. Unvollendet stand ich da. Auf einer Staffelei in seinem Wohn- und Kunstzimmer. Manchmal wurde es zur Qual ihn anzusehen. Noch viel schlimmer war es, ihm dabei zuzuhören, wie er dem Wahn verfiel:
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„ Geh weg! Teufel! Was willst du von mir? Ich werde nicht mitkommen. Du wirst mich nicht in den Tod reißen! Zu schön ist es hier. Der Anblick in meinen Gedanken. Ein Dorf, beobachtet von einem Hügel in einer klaren Sommernacht. Diese wunderbaren Farben. Meine Vorstellung von einer pefekten Welt. Du kannst es mir nicht entreißen!“
.
Völlig wild rannte er von einer Ecke zur anderen. Schreie – Wut – Verzweiflung, die in einem Zusammenbruch in Verbindung mit tragischen Depressionen endeten.
Er kroch über den kalten Boden in die Küche, zog sich am Schrank hoch und nahm sich ein Messer.
.
„ Verschwinde! Du bekommst mich nicht, Teufel! Ich bin Künstler. Ich lebe nicht für die Kunst, ich BIN die Kunst!“
.
Er wirbelte das scharfe Messer durch die Luft und schlug wild um sich. Von dem Gedanken besessen, der Teufel wolle ihn holen.
.
Ein paar Tage später saß er vor mir und malte. Er malte wie im Wahn. Er malte, wie er es dem Teufel beschrieben hatte. Ein Dorf, beobachtet von einem Hügel in einer klaren Sommernacht. Seinen Kopf zierte ein notdürftig angebrachter Verband. Er hatte sich im Rausch sein Ohr abgeschnitten. Aber das schien ihn nicht zu stören. Oder bemerkte er es gar nicht? Ab und zu schien es mir so, dass er seinen gesamten Körper nicht mehr wahr nahm. Seine Sucht hatte ihn betäubt und zerstört.
.
Und nun, ein Jahr später, liege ich hier, neben einer leeren Flasche Absinth und musste soeben zusehen, wie er kläglich starb.
mfG blue11
Der Anlass zur Geschichte war der Deutschunterricht. Ich bin in der 9ten Klasse und das Thema lautete: Schreiben nach Impuls
Uns allen wurde das Bild "sternennacht" von Vincent van Gogh vorgelegt. Dazu sollten wir dann eine Kurzgeschichte schreiben. Meine Geschichte ist wahrlich nicht die Beste, aber immerhin die beste aus meiner Klasse. Ich möchte Euch bitten, zu beachten, dass ich erst fünfzehn Jahre alt bin und daher keine Erfolgsautorin. Es macht mir einfach nur Spaß Geschichten zu schreiben und hiermit danke ich meiner Deutschlehrerin für ihren prima Unterricht x)
In den Gedanken der Kunst
Leid, Trauer und Einsamkeit. So schienen mir seine letzen Jahre. Sein Gesichtsausdruck wurde immer leerer. Alleine. Alleine als unscheinbarer Künstler. Um sich seine neue Farbe leisten zu können, verzichtete er tagelang auf sein Mahl. Einen Zusammenbruch nach dem anderen. Das einzige, woran er sich festhalten konnte, war ich. Die Kunst, auf die Leinwand gebannt. Doch mir schien es so, als gäbe es etwas Wichtigeres für ihn. Die Sucht! Doch das war nicht immer so gewesen. Früher war er anders. Sein Verhalten war nicht ansatzweise so skurril.
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Das war nun aus Vincent geworden: Ein von Absinth und sonstigen krankmachenden Sachen abhängiger Mann, welcher unter fürchterlichen Wahnvorstellungen litt.
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Ich, als Bild, konnte ihn jederzeit beobachten. Unvollendet stand ich da. Auf einer Staffelei in seinem Wohn- und Kunstzimmer. Manchmal wurde es zur Qual ihn anzusehen. Noch viel schlimmer war es, ihm dabei zuzuhören, wie er dem Wahn verfiel:
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„ Geh weg! Teufel! Was willst du von mir? Ich werde nicht mitkommen. Du wirst mich nicht in den Tod reißen! Zu schön ist es hier. Der Anblick in meinen Gedanken. Ein Dorf, beobachtet von einem Hügel in einer klaren Sommernacht. Diese wunderbaren Farben. Meine Vorstellung von einer pefekten Welt. Du kannst es mir nicht entreißen!“
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Völlig wild rannte er von einer Ecke zur anderen. Schreie – Wut – Verzweiflung, die in einem Zusammenbruch in Verbindung mit tragischen Depressionen endeten.
Er kroch über den kalten Boden in die Küche, zog sich am Schrank hoch und nahm sich ein Messer.
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„ Verschwinde! Du bekommst mich nicht, Teufel! Ich bin Künstler. Ich lebe nicht für die Kunst, ich BIN die Kunst!“
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Er wirbelte das scharfe Messer durch die Luft und schlug wild um sich. Von dem Gedanken besessen, der Teufel wolle ihn holen.
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Ein paar Tage später saß er vor mir und malte. Er malte wie im Wahn. Er malte, wie er es dem Teufel beschrieben hatte. Ein Dorf, beobachtet von einem Hügel in einer klaren Sommernacht. Seinen Kopf zierte ein notdürftig angebrachter Verband. Er hatte sich im Rausch sein Ohr abgeschnitten. Aber das schien ihn nicht zu stören. Oder bemerkte er es gar nicht? Ab und zu schien es mir so, dass er seinen gesamten Körper nicht mehr wahr nahm. Seine Sucht hatte ihn betäubt und zerstört.
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Und nun, ein Jahr später, liege ich hier, neben einer leeren Flasche Absinth und musste soeben zusehen, wie er kläglich starb.
mfG blue11
19 Bewertungen, 5 Kommentare
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15.09.2009, 22:57 Uhr von rainbow90
Bewertung: sehr hilfreichSchön beschrieben. LG
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15.09.2009, 21:33 Uhr von peter_nordberg
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht von dir. lg Peter
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15.09.2009, 21:32 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir einen schönen abend lg. petra
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15.09.2009, 19:47 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichSh und liebe Grüße ..... Freue mich über deine Gegenlesungen. Lg Sigi
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15.09.2009, 18:20 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichSchrieb wurde gerne gelesen. Beste Grüße
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