Lufthansa Testbericht

Lufthansa
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Erfahrungsbericht von dakota104

Warten auf den nächsten Gratisflug

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer viel mit dem Flugzeug reist oder oft andere Reisedienstleistungen nutzt sollte unbedingt an einem sogenannten Vielfliegerprogramm teilnehmen.

Ein solches Vielfliegerprogramm bietet auch die Deutsche Lufthansa an.
Hier firmiert dieses Rabattprogramm unter den Namen "Miles & More.

Da ich oft mit dem Flugzeug unterwegs bin habe ich mich bei mehreren Vielfliegerprogrammen angemeldet und kann einige Aussagen über die Attraktivität solcher Programme machen.

Warum also nun kann ich "Miles & More" empfehlen???
Für das Sammeln von Flugmeilen hat die Deutsche Lufthansa vielfältige Partner gebündelt.Für mich ist "Miles & More" das beste Vielfliegerprogramm mit den meisten Partnern.
Fast jeder weiss das Lufthansa in Kooperation mit mehreren Airlines eine Star Alliance gegründet hat, es gibt noch viel mehr Partner bei denen man Flugmeilen sammeln kann.

Hier zuerst die Partner innerhalb der Star Alliance Gruppe:
-Air Canada
-Air New Zealand
-All Nippon Airways
-Ansett Australia
-Austrian Airlines
-bmi
-Lauda Air
-Mexicana
-Scandinavian Airlines
-Singapore Airlines
-Thai Airways
-Tyrolean Airways
-Unidet Airlines
-Varig.

Prämien gibt es auch,wenn auch manchmal etwas eingeschränkt,bei weiteren Partnern wie:

Condor,Eurowings,Adria Airways,Air Alps,Air China,Czech Airlines,Qatar Airways,Spanair,Crown Plaza Hotels,Forum Hotels,Le Meridien Hotels,Mariott,Ramada,Vista Hotels und den Autovermietern wie Avis,Eurocar,Sixt und Hertz.Auch die Deutsche Bahn AG beteiligt sich massgeblich an diesem Vielfliegerprogramm.
Ich habe bewusst nicht alle Partner genannt,aber die Vielzahl dieser Partner sagt doch schon aus wie erfolgreich man Flugmeilen sammeln kann und wie umfangreich dieses Programm ist.

Wie werde ich nun Mitglied.
Das ist sehr einfach.Die Mitgliedschaft ist kostenlos und man kann diese im Internet oder per Antrag problemlos eröffnen.
Anträge für die Mitgliedschaft gibt es bei Reisebüros oder auf den Flughäfen.
Nicht so schön empfinde ich die anfängliche Praxis bei "Miles & More".
Hat man einen Antrag ausgefüllt kann man sich vom Deckblatt des Antrages eine vorläufige Papiermitgliedskarte abtrennen.
Erst bei einem Erreichen von 4000 Flugmeilen bekommt man dann die echte Mitgliedskarte.
Schade auch das man bei "Miles & More" keine Adressanhänger erhält.
Das ist eine schöne Idee beim Vielfliegerprogramm von British Airways.
Hier erhält das neue Mitglied sofort nach Buchung der ersten Flugmeilen die Mitgliedskarte sowie einen Plastikadressanhänger.

Nun geht es an das Buchen von Flügen.Um diese Flugmeilen zu erhalten sollte man schon bei Buchung der Flüge die Mitgliedsnummer von "Miles & More" nennen.
Es genügt aber auch wenn man beim Check-In am Flughafen seine Mitgliedskarte vorliegt.
Auf jeden Fall sollte man sich zur Sicherheit auch die Bordkarte aufheben.
Geht eine Buchung eines Fluges unter kann man bei Erhalt des Flugmeilenkontoauszuges unter Vorlage der Bordkarte den jeweiligen Flug nachweisen.

Das Sammeln von Flugmeilen sollte garnicht so schwer sein geht aber manchmal etwas sehr mühselig von statten.
Denn um einen Freiflug von/nach Europa zu erhalten muss man für die Economyclass ersteinmal 30000Flugmeilen sammeln.
Für einen Freiflug nach Australien benötigt man sogar 120000 Flugmeilen,Flüge nach Südostasien,Indien,USA gibt es für 90000 Flugmeilen.
Wer eine Komfortklasse höher gratis fliegen will muss natürlich noch mehr Flugmeilen berappen.
Am günstigen kommt ein Mitglied von "Miles & More" an einen Inlandsflug.Diesen erhält man schon für 25000 Meilen.

Mit dem Fall des Rabattgesetzes hat die Lufthansa sogar die Sammelmöglichkeit erheblich erweitert und man erhält teilweise für Beratungen schon ein paar Meilen gutgeschrieben.
Diese neuen Partner haben nicht unbedingt etwas mit Reisen und Urlaub zu tuen.

Erstaunt war ich schon,dass man 500 Flugmeilen für eine Testberatung bei Bang & Olufsen erhält.Kauft man bei diesem Fachhandelspartner das schnurlose Telefon Beo 2 gibts sogar nochmals 2000 Flugmeilen.

Auch für eine Beratung bei der Mannheimer Versicherung gibt es 1000 Meilen.Hier muss man auch keine Versicherung abschliessen,aber hat der Vertreter einmal die Fuss in der Türe geht er auch meistens mit Vertrag...aber das ist ein anderes Thema.

Für Aktivitäten im Internet gibt es neuerdings Flugmeilen.So kann man beim Buchverkäufer www.buch.de im Umrechnungskurs 1:1 Meilen verdienen.
Für eine DM Umsatz gibt es eine Flugmeile und die Erstbestellung schlägt schon mit 500 Meilen zu Buche.

100000 Meilen und damit schon einen Freiflug kann man bei den Internetbrokern www.consors.de und www.activest.de verdienen.
Allerdings muss man hier ersteinmal 2500 Euro in Aktien investieren.

Eine Aufwertung des "Miles & More" Programms stellt auch die Aktionen bei Autovermieter Hertz dar.Für jede Autobuchung erhält man neben Flugmeilen auch Rabatte und Vorzugspreise.

Für mich hat sich die Qualität des Vielfliegerprogramms "Miles & More" in den letzten Jahren erheblich verbessert.
Vielleicht könnte man in Zukunft auch Rabatte/Vorzugspreise bei künstlerischen Veranstaltungen wie Musical Besuche oder dergleichen anbieten.

Abschliessend noch ein letzter Vorteil für die Teilnahme am VIelfliegerprogramm.Wer bei einem Vielfliegerprogramm beteiligt ist erhält ständig und aus erster Hand wichtige News und Informationen über die Lufthansa ,deren Tarife und Sonderangebote.
So bekommt man öfters Post und man kann schon von seinem nächsten (Frei)Flug in den Urlaub träumen.




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-26 12:24:32 mit dem Titel ...Neueste Errungenschafft der Deutschen Lufthansa AG...


Ich bin ein Vielflieger der Deutschen Lufthansa AG und nutze vorwiegend den Lufthansa City Flieger.
Gute Leistungen der Lufthansa und deren Mitarbeiter hatte ich bereit in einem früheren Beitrag benannt.
Gibt es neues zu berichten ? Ich denke ja.

Bei meinem letzten Flug entdeckte ich im Flughafen von Frankfurt am Main die neueste Errungenschaft der Deutschen Lufthansa AG.
Hierbei handelt es sich um einen selbstständigen, so genannten Koffer Check –In.

Geschäftsreisende kennen ja die Problematik beim Vielfliegen.
Ein selbsttätiger Check-In ist bisher schon jetzt überall am Automaten möglich. Hierbei genügt die Vielflieger Miles & More Karte oder ein herkömmliches Ticket mit Magnetstreifen. Auch genügt ein so genanntes E-Ticket.
Welcher jetzt sogar Otto Normal Verbraucher bei Internetbuchung ausgestellt bekommt.
Bei diesen Check In hatte bisher derjenige Pech der mit Gepäck angereist ist. Dieser Fluggast musste sich dann erst einmal am Schalter anstellen.

Im Prinzip hat sich das selbstständige Check In eingespielt.
Probleme gab und gibt es dennoch. Die Lufthansa AG schafft es einfach nicht zeitgemäß die Drucker in Ordnung zu halten. Es kommt vermehrt zu Problemen beim Ausdruck von Bestätigungen. Hier muss man sich dann doch wieder an das gestresste Bodenpersonal wenden.

Nun hat man also die Check In Möglichkeit erweitert.
Äußerlich ist dieses folgendermaßen zu erkennen:
Neben dem bisher bekannten Check In Automaten befindet sich ein schmales Laufband.
Da ich in Berlin wohne fragte ich eine Mitarbeiterin der Lufthansa warum es denn in Berlin keine so genannten Koffer Check In’s gibt.
Bereitwillig gab die Dame Auskunft.
Das Pilotprojekt Koffer Check In gibt es derzeit an 4 Standorten mit insgesamt 26 Koffer Check In Stationen.
Die Standorte sind München, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt.
Der Standort Berlin soll demnächst folgen.

Wie geht der selbsttätige Koffer Check In von Statten????

Zunächst stellt man seinem Koffer auf das Wiegefeld nahe am Laufband.
Dann schiebt man sein E-Ticket oder seine Vielfliegerkarte in den Check In Automaten ein.
Nun öffnet sich am Monitor ein Menü und der Fluggast wird herzlich begrüßt. Nach Bestätigung der Flugdaten werden auch schon die Bordkarte und zusätzlich eine Kofferbanderole ausgedruckt.

Nun kann der Koffer „bearbeitet“ werden.
Dieser erhält nun die Banderole umwickelt, Hier gilt es darauf zu achten, dass der Fluggast den Abschnitt Baggage Identification für seine Unterlagen abtrennt.
Das ist besonders wichtig!!!! Wie soll man denn sonst bei Verlust die Abgabe des Koffers belegen?
Ist alles erledigt ruckelt das Laufband an und der Koffer kann mit einem herzlichen und auch fröhlichen Winke Winke verabschiedet werden.
Das gute Stück kann jetzt seine Reise antreten.

Neben den vielen Vorteilen gibt es logischerweise auch Nachteile.
Sind die Vorteile in der Zeitersparnis zu sehen. weil ja das Anstehen am Schalter entfällt kann man auch mit dieser Koffer Check In Maschine nicht schummeln.
Hatte man früher den Koffer zu voll gepackt genügte ein freundlicher Augenaufschlag gegenüber dem Bodenpersonal.
Dem Check In Automaten genügt ein Augenzwinkern nicht….er fängt an zu meckern und schickt den ohnehin gestressten Fluggast an den Schalter.
Böse und grimmig wird der Automat auch wenn zu kurzfristig eingecheckt wird und die Check In Zeit abgelaufen ist. Hier muss man dann doch den späteren Flug wählen.
So diszipliniert man seine Kunden!!!!


Fazit:

Insgesamt soll der neuartige Koffer Check In ein Anstehen der Fluggäste verhindern. Zeitersparnis ist ja besonders bei Geschäftsreisenden ein zwingender Faktor.
Für die Lufthansa AG spielt natürlich der Kostenfaktor eine Rolle, denn checken 50 Prozent der Fluggäste „neumodisch“ ein braucht man noch weniger Bodenpersonal für das traditionelle Check-In.

Mir persönlich ist ja das herkömmliche Check In Verfahren lieber, denn neben einer freundlichen Bedienung kann man noch eine Frage stellen und man wird insgesamt Serviceorientierter bedient.
Nun will ich kein Freund der Maschinen Stürmer Epoche sein, dennoch gilt zu bedenken, dass ein Fortschreiten der Automatisierung auch eine so genannte Dienstleistungswüste herbei beschwört.

Bildet Euch selbst ein Urteil – und schreibt einen Kommentar zur neuesten Errungenschaft der Deutschen Lufthansa AG!

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hpmaier

    26.04.2002, 14:28 Uhr von hpmaier
    Bewertung: sehr hilfreich

    siehe dooyoo :-)