Erfahrungsbericht von der_Baer
Dan Fogelberg - Greatest Hits
Pro:
wird nicht schnell langweilig
Kontra:
es gibt viele, die ähnlich klingen
Empfehlung:
Ja
Wenn man aus einer hochmusikalischen Familie stammt, der Papa eine Big Band dirigiert und die Mama Koloraturarien trällert, kann der Apfel gar nicht weit vom Birnbaum fallen. Noch heute erinnert sich Daniel Grayling Fogelberg daran, wie er als Vierjähriger auf einer Kiste vor seinem Vater stand und die Bigband dirigieren durfte und danach immer den Wunsch hatte, es seinem Vater gleich zu tun.
Und heute zählt Dan Fogelberg zu den ganz großen Singer/Songwritern mit einem besonderen Gespür für Melodien und Harmonien und seine Stimme, die irgendwo zwischen Chris de Burgh und Barry Manilow anzusiedeln ist hat eine starke Ausdruckskraft für alle romantischen Nuancen.
Begonnen hat alles in Peoria, einer kleinen Stadt in der Mitte von Illinois am 13. August 1951 als Daniel als jüngster von drei Söhnen der Fogelbergs geboren wurde. Sein Vater Lawrence war Berufsmusiker und seine schottischstämmige Mutter war diejenige, die Dan beibrachte, wie man mit der Stimme ausdrucksstark arbeitet.
Aber zuerst musste der kleine Dan Klavierunterricht nehmen, obwohl er lieber Baseball gespielt hätte, denn wie wohl jedem Tastenquetscher, waren ihm die Übungsstunden verhasst. Als ihm sein Großvater eine hawaiianische Slide-Gitarre schenkte, die mit Stahlseiten bespannt war und praktisch unmöglich für ein Kind zu spielen, brachte er sich dennoch selbst die ersten Akkorde darauf bei.
Als er 1963 zum ersten Mal die Beatles hörte, begann er selbst Songs zu schreiben, die aber auch von den Rock´n´Roll-Haudegen Chuck Berry und Carl Perkins stark beeinflusst waren. Mit seiner ersten Band „The Clan“ spielte er auf Hinterhofpartys Beatles Songs. Aber den Job hing er bald an den Nagel, denn er war vielseitig interessiert und ging lieber auf ein College um Theaterwissenschaften und Kunst zu studieren.
In der Zwischenzeit änderte er seine musikalischen Vorlieben und hörte lieber West Coast Rock von den Byrds oder Buffalo Springfield und Folkmusik von Joni Mitchell und Gordon Lightfoot. Also gründete er kurzerhand eine neue Band namens „The Coachmen“ und produzierte Folkrock gepaart mit Rhythm´n´Blues und Soul-Klängen.
Aber auch das befriedigte Dan Fogelberg nicht und ermuntert von Peter Berkow, der Besitzer des Folkclubs „The Red Herring“ war, begann er nunmehr ausschließlich seine eigenen Songs zu spielen. Dabei lernte er Irving Azoff den Manager von REO Speedwagon kennen, der ihm einen Vertrag mit Epic verschaffte. Wie in einem schlechten Märchen schmiss Dan die Schule und begann sich ganz auf die Musik zu konzentrieren, wofür er auch nach Hollywood zog, um ein Star zu werden.
Doch zur Produktion seines ersten Albums flüchtete Dan nach Nashville um seine Lieblingsband Area Code 615 zu treffen. Dabei verliebte er sich in die musikalische Kleinstadt und wurde dort ansässig. Als großartiger Musiker hatte er keine Probleme schon mit 21 Lenzen ein gefragter Studiomusiker zu werden, der manchmal vier Aufnahmesessions am Tag spielte und dennoch Zeit fand, seine schönsten Songs zu schreiben, die sich auch auf der vorliegenden CD „Greatest Hits“ finden.(Erscheinungsdatum: 18. September 2001, Label: Aus, ASIN: B00004UYLG, als Sonderbestellung bei amazon.de für €12,99 erhältlich)
Eröffnet wird die CD mit seinem ersten, großen Erfolg „Part Of The Plan“, der 1974 veröffentlich wurde. Ich will versuchen, teilweise Texte zu übersetzen, um zu zeigen, dass hier nicht nur die musikalische Seite, sondern auch die textliche Komponente durchaus zu beachten ist. Der Song erinnert in seiner Ausdruckskraft und seiner Gesangsinterpretation stark an Don McLean oder Albert Hammond.
Textzitat:
Liebe, wenn du kannst
Schrei, wenn du musst
Sei, wie du sein musst,
denn du bist nur ein Teil des Planes .
Erwarte deine Ankunft,
überlebe einfach
und irgendwann wirst du verstehen. ...
Es gibt kein Paradies, kein himmlisches Tor,
das man sich selbst schaffen kann.
Aber alle Antworten die du suchst,
findest du in den Träumen,
die du auf deine Weise träumst.
Der zweite Song nennt sich Heart Hotel und ist ein Gedankensplitter darüber, was sich in einem verlassenen Herzen abspielt, ähnlich wie in einem verlassenen Hotel. Über einem Klavierintro singt sich Dan Fogelberg ein, um später von einem Orchester, leichten Countryklängen und einem swingenden Saxophon begleiten zu lassen.
Textzitat:
Dieses Hotel hat zu viele Fenster
Und die Räume sind erfüllt von rücksichtslosem Stolz
Die Wände sind stark und die Hallen haben überlebt
Aber es wohnt niemand darin und erfüllt das Haus mit Leben
Hard To Say ist eine wunderschöne Ballade, wieder mit leichten Countrytönen á la Bellamy Brothers. Darin geht es darum, wie schwer es ist, sich einzugestehen, dass die Liebe plötzlich in den falschen Bahnen läuft. Der ganze Song ist eine Edelschnulze ersten Grades, aber vielleicht gerade deshalb musikalisch hervorragend hörbar.
Longer ist ein Liebeslied. Eine Bekenntnis zu einer dauerhaften Beziehung mit schmelzenden Streicherklängen, bei der die hohe Stimme von Dan Fogelberg perfekt mit den Worten harmoniert. Ein richtiger Schmusesong ist hier entstanden, der zum Mitträllern animiert, denn die Noten sind nicht zu extrem gesetzt und die wenigen Harmonien beherrscht fast jeder. Und dabei ist es doch so schön schaurig kitschig.
Textzitat:
Länger als es Fische im Ozean gibt,
höher als jeder Vogel fliegen kann,
Länger als es Sterne am Firmament gibt
Länger liebe ich dich
Missing You hat meiner Meinung nach auch Chris de Burgh im Programm. Und wenn das so ist, dann hat er es von Dan Fogelberg gecovert, der diesen Hit geschrieben hat. Es ist eine flotte Nummer, die trotzdem einen nachdenklichen Text hat, eben weil der arme Dan gerade sie vermisst. Der Song ist eine echte Schunkelnummer und für den Candlelightclinch die perfekte Untermalung.
Und damit ich es nicht vergesse: wer Songtexte von Dan Fogelberg, aber natürlich auch von anderen Sängern sucht, ist auf dieser Seite bestens bedient: http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/singerAllSongs/9E3B7C6F0DD0EBD548256AB500142116
The Power Of Gold ist eine flotte Nummer, in der sich Dan Fogelberg und sein Co-Schreiber Tim Weisberg (der übrigens wie ein Zwilling von Dan Fogelberg aussieht) über die Energie Gedanken machen, die von Gold ausgeht
Textzitat:
The story is told of the power of gold and its lure on the unsuspecting
It glitters and shines, it badgers and blinds
And constantly needs protecting
Balance the cost of the soul you lost with the dreams you lightly sold
Are you under...the power of gold
Make Love Stay ist wieder eine dieser charismatischen L´Amourschnulzen, wie sie auch Stars von Neil Diamond bis Barry Manilow pausenlos unters Volk werfen, wobei ich das absolut nicht negativ meine. Liebeslieder haben einfach ihre Berechtigung und bei den großartigen Schlagertexten bin ich zumeist froh, wenn ich mir die Songs in Englisch anhören kann, und nicht auf den Text achten muss. Tatsache an diesem Song ist jedenfalls, dass er mit einem kleinen Schuss Country und einem schönen Streichersatz wunderbar Stimmung macht.
Leader Of The Band ist einmal kein Liebeslied im herkömmlichen Sinn. Es handelt über die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Dan Fogelberg und seinem alten Herrn, der eben als Bandleader gearbeitet hat. Also in gewissem Sinn doch wieder eine Liebeserklärung, über die Einflüsse, die Daddy auf Leben und Musik hatte. Nur auf der Gitarre begleitet und von einem Countrychor im Refrain unterstützt gleitet diese besinnliche Nummer dahin, ohne große Höhepunkte, aber mit einem gewaltigen Schuss Persönlichkeit.
Run For The Roses heißt der Song, der sich mit einschmeichelnden Klängen dem Heranwachsen der Liebe in Westkentucky widmet. Wie bei fast jedem dieser Songs ist die orchestrale Aufarbeitung perfekt gelungen und verbindet sich harmonisch mit den Countryklängen und der lyrischen Stimme von Dan Fogelberg.
Same Old Lang Syne – Das Schlusslied der CD widmet sich einer alten Liebe, die im Kaufmannsladen getroffen wird und mit der Erinnerungen an damals ausgetauscht werden. Fogelberg ist einfach am Besten in diesen Balladen, die mit Liebe, Leben, Leidenschaft zu tun haben. Da kann sein lyrisches Organ sich an den genauso lyrischen Texten richtig ausleben.
Fazit:
Im Große und Ganzen kann man Fogelbergs Kreationen als englischsprachigen Schlager bezeichnen, allerdings ohne den Beigeschmack, den dieses Wort bei uns hat. Diese CD ist einfach Gebrauchsmusik der besten Sorte, gemacht von einem Profimusiker, der weiß, wie er sein Publikum im Griff hat. Die CD kann bedenkenlos jedem empfohlen werden, dem Balladen im Stil eines Chris de Burgh oder Barry Manilow gefallen und dem der zusätzliche Schuss Countrymusik nichts ausmacht. Darüber hinaus ist dieser Silberling perfekt als Untermalungsmusik für ein romantisches Candlelightdinner zu zweit zu gebrauchen.
Und heute zählt Dan Fogelberg zu den ganz großen Singer/Songwritern mit einem besonderen Gespür für Melodien und Harmonien und seine Stimme, die irgendwo zwischen Chris de Burgh und Barry Manilow anzusiedeln ist hat eine starke Ausdruckskraft für alle romantischen Nuancen.
Begonnen hat alles in Peoria, einer kleinen Stadt in der Mitte von Illinois am 13. August 1951 als Daniel als jüngster von drei Söhnen der Fogelbergs geboren wurde. Sein Vater Lawrence war Berufsmusiker und seine schottischstämmige Mutter war diejenige, die Dan beibrachte, wie man mit der Stimme ausdrucksstark arbeitet.
Aber zuerst musste der kleine Dan Klavierunterricht nehmen, obwohl er lieber Baseball gespielt hätte, denn wie wohl jedem Tastenquetscher, waren ihm die Übungsstunden verhasst. Als ihm sein Großvater eine hawaiianische Slide-Gitarre schenkte, die mit Stahlseiten bespannt war und praktisch unmöglich für ein Kind zu spielen, brachte er sich dennoch selbst die ersten Akkorde darauf bei.
Als er 1963 zum ersten Mal die Beatles hörte, begann er selbst Songs zu schreiben, die aber auch von den Rock´n´Roll-Haudegen Chuck Berry und Carl Perkins stark beeinflusst waren. Mit seiner ersten Band „The Clan“ spielte er auf Hinterhofpartys Beatles Songs. Aber den Job hing er bald an den Nagel, denn er war vielseitig interessiert und ging lieber auf ein College um Theaterwissenschaften und Kunst zu studieren.
In der Zwischenzeit änderte er seine musikalischen Vorlieben und hörte lieber West Coast Rock von den Byrds oder Buffalo Springfield und Folkmusik von Joni Mitchell und Gordon Lightfoot. Also gründete er kurzerhand eine neue Band namens „The Coachmen“ und produzierte Folkrock gepaart mit Rhythm´n´Blues und Soul-Klängen.
Aber auch das befriedigte Dan Fogelberg nicht und ermuntert von Peter Berkow, der Besitzer des Folkclubs „The Red Herring“ war, begann er nunmehr ausschließlich seine eigenen Songs zu spielen. Dabei lernte er Irving Azoff den Manager von REO Speedwagon kennen, der ihm einen Vertrag mit Epic verschaffte. Wie in einem schlechten Märchen schmiss Dan die Schule und begann sich ganz auf die Musik zu konzentrieren, wofür er auch nach Hollywood zog, um ein Star zu werden.
Doch zur Produktion seines ersten Albums flüchtete Dan nach Nashville um seine Lieblingsband Area Code 615 zu treffen. Dabei verliebte er sich in die musikalische Kleinstadt und wurde dort ansässig. Als großartiger Musiker hatte er keine Probleme schon mit 21 Lenzen ein gefragter Studiomusiker zu werden, der manchmal vier Aufnahmesessions am Tag spielte und dennoch Zeit fand, seine schönsten Songs zu schreiben, die sich auch auf der vorliegenden CD „Greatest Hits“ finden.(Erscheinungsdatum: 18. September 2001, Label: Aus, ASIN: B00004UYLG, als Sonderbestellung bei amazon.de für €12,99 erhältlich)
Eröffnet wird die CD mit seinem ersten, großen Erfolg „Part Of The Plan“, der 1974 veröffentlich wurde. Ich will versuchen, teilweise Texte zu übersetzen, um zu zeigen, dass hier nicht nur die musikalische Seite, sondern auch die textliche Komponente durchaus zu beachten ist. Der Song erinnert in seiner Ausdruckskraft und seiner Gesangsinterpretation stark an Don McLean oder Albert Hammond.
Textzitat:
Liebe, wenn du kannst
Schrei, wenn du musst
Sei, wie du sein musst,
denn du bist nur ein Teil des Planes .
Erwarte deine Ankunft,
überlebe einfach
und irgendwann wirst du verstehen. ...
Es gibt kein Paradies, kein himmlisches Tor,
das man sich selbst schaffen kann.
Aber alle Antworten die du suchst,
findest du in den Träumen,
die du auf deine Weise träumst.
Der zweite Song nennt sich Heart Hotel und ist ein Gedankensplitter darüber, was sich in einem verlassenen Herzen abspielt, ähnlich wie in einem verlassenen Hotel. Über einem Klavierintro singt sich Dan Fogelberg ein, um später von einem Orchester, leichten Countryklängen und einem swingenden Saxophon begleiten zu lassen.
Textzitat:
Dieses Hotel hat zu viele Fenster
Und die Räume sind erfüllt von rücksichtslosem Stolz
Die Wände sind stark und die Hallen haben überlebt
Aber es wohnt niemand darin und erfüllt das Haus mit Leben
Hard To Say ist eine wunderschöne Ballade, wieder mit leichten Countrytönen á la Bellamy Brothers. Darin geht es darum, wie schwer es ist, sich einzugestehen, dass die Liebe plötzlich in den falschen Bahnen läuft. Der ganze Song ist eine Edelschnulze ersten Grades, aber vielleicht gerade deshalb musikalisch hervorragend hörbar.
Longer ist ein Liebeslied. Eine Bekenntnis zu einer dauerhaften Beziehung mit schmelzenden Streicherklängen, bei der die hohe Stimme von Dan Fogelberg perfekt mit den Worten harmoniert. Ein richtiger Schmusesong ist hier entstanden, der zum Mitträllern animiert, denn die Noten sind nicht zu extrem gesetzt und die wenigen Harmonien beherrscht fast jeder. Und dabei ist es doch so schön schaurig kitschig.
Textzitat:
Länger als es Fische im Ozean gibt,
höher als jeder Vogel fliegen kann,
Länger als es Sterne am Firmament gibt
Länger liebe ich dich
Missing You hat meiner Meinung nach auch Chris de Burgh im Programm. Und wenn das so ist, dann hat er es von Dan Fogelberg gecovert, der diesen Hit geschrieben hat. Es ist eine flotte Nummer, die trotzdem einen nachdenklichen Text hat, eben weil der arme Dan gerade sie vermisst. Der Song ist eine echte Schunkelnummer und für den Candlelightclinch die perfekte Untermalung.
Und damit ich es nicht vergesse: wer Songtexte von Dan Fogelberg, aber natürlich auch von anderen Sängern sucht, ist auf dieser Seite bestens bedient: http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/singerAllSongs/9E3B7C6F0DD0EBD548256AB500142116
The Power Of Gold ist eine flotte Nummer, in der sich Dan Fogelberg und sein Co-Schreiber Tim Weisberg (der übrigens wie ein Zwilling von Dan Fogelberg aussieht) über die Energie Gedanken machen, die von Gold ausgeht
Textzitat:
The story is told of the power of gold and its lure on the unsuspecting
It glitters and shines, it badgers and blinds
And constantly needs protecting
Balance the cost of the soul you lost with the dreams you lightly sold
Are you under...the power of gold
Make Love Stay ist wieder eine dieser charismatischen L´Amourschnulzen, wie sie auch Stars von Neil Diamond bis Barry Manilow pausenlos unters Volk werfen, wobei ich das absolut nicht negativ meine. Liebeslieder haben einfach ihre Berechtigung und bei den großartigen Schlagertexten bin ich zumeist froh, wenn ich mir die Songs in Englisch anhören kann, und nicht auf den Text achten muss. Tatsache an diesem Song ist jedenfalls, dass er mit einem kleinen Schuss Country und einem schönen Streichersatz wunderbar Stimmung macht.
Leader Of The Band ist einmal kein Liebeslied im herkömmlichen Sinn. Es handelt über die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Dan Fogelberg und seinem alten Herrn, der eben als Bandleader gearbeitet hat. Also in gewissem Sinn doch wieder eine Liebeserklärung, über die Einflüsse, die Daddy auf Leben und Musik hatte. Nur auf der Gitarre begleitet und von einem Countrychor im Refrain unterstützt gleitet diese besinnliche Nummer dahin, ohne große Höhepunkte, aber mit einem gewaltigen Schuss Persönlichkeit.
Run For The Roses heißt der Song, der sich mit einschmeichelnden Klängen dem Heranwachsen der Liebe in Westkentucky widmet. Wie bei fast jedem dieser Songs ist die orchestrale Aufarbeitung perfekt gelungen und verbindet sich harmonisch mit den Countryklängen und der lyrischen Stimme von Dan Fogelberg.
Same Old Lang Syne – Das Schlusslied der CD widmet sich einer alten Liebe, die im Kaufmannsladen getroffen wird und mit der Erinnerungen an damals ausgetauscht werden. Fogelberg ist einfach am Besten in diesen Balladen, die mit Liebe, Leben, Leidenschaft zu tun haben. Da kann sein lyrisches Organ sich an den genauso lyrischen Texten richtig ausleben.
Fazit:
Im Große und Ganzen kann man Fogelbergs Kreationen als englischsprachigen Schlager bezeichnen, allerdings ohne den Beigeschmack, den dieses Wort bei uns hat. Diese CD ist einfach Gebrauchsmusik der besten Sorte, gemacht von einem Profimusiker, der weiß, wie er sein Publikum im Griff hat. Die CD kann bedenkenlos jedem empfohlen werden, dem Balladen im Stil eines Chris de Burgh oder Barry Manilow gefallen und dem der zusätzliche Schuss Countrymusik nichts ausmacht. Darüber hinaus ist dieser Silberling perfekt als Untermalungsmusik für ein romantisches Candlelightdinner zu zweit zu gebrauchen.




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