Erfahrungsbericht von *fabian*
PISA-E - Ländervergleich in Deutschland - Fakten, Analysen, Hintergründe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Liebe Leserinnen und Leser!
Wie ihr ja vielleicht aus vorhergehenden
Beiträgen vernehmen konntet, wohne ich
in Bayern. Da sind wir ja zur Zeit wieder kräftig
in den Schlagzeilen, und zwar gleich aus zwei Gründen:
Erstens stammt der Kanzlerkandidat der CDU/CSU aus
Bayern, besser gesagt, er ist im Augenblick bayerischer
Ministerpräsident.
Zweitens hat Bayern in Deutschland einen bzw. den
Spitzenplatz bei der Pisa-Studie belegt. Und genau
davon soll dieser Bericht handeln, von der Pisa-Studie,
und zwar vordergründig vom Landesvergleich der
Bundesländer in Deutschland, der auch PISA-E genannt wird.
********************************************
Was ist PISA?
Die meisten haben wohl schon mitbekommen, dass in
den Medien, wenn der Begriff „PISA“ fällt, wohl
keine italienische Stadt mit einem schiefen Turm
gemeint ist. Die Abkürzung steht für
Programme for International Student Assessment
Dabei handelt es sich um eine internationale Studie der OECD, (=Organisation der Industrieländer für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)
zum Vergleich der Schulleistungen von 15-jährigen in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und
Naturwissenschaften. 32 Staaten haben sich an diesem Schulvergleich beteiligt.
Weiterhin wurde diese internationale Untersuchung in Deutschland ausgeweitet, indem die einzelnen Bundesländer untereinander verglichen worden sind (Pisa-E).
Die Prüfungen wurden von internationalen Experten ausgearbeitet.
************************************************
Welches Ergebnis hatte PISA-E?
Ich möchte hierzu die unterschiedlichen Bereiche
getrennt erläutern. (Angaben in Klammern = Bewertung der Leistung des jeweiligen Bundeslandes)
Lesekompetenz:
Die Spitzenplätze belegten Bayern (510),
Baden-Württemberg (500) und Sachsen (491),
die hinteren Plätze belegen Brandenburg (459),
Sachsen-Anhalt (455) und Bremen (448). Der
Durchschnitt in Deutschland liegt bei 484 Punkten,
der Durchschnitt der OECD bei 500 Punkten. Also
liegen nur zwei Bundesländer nicht unter dem
internationalen Durchschnitt und nur Bayern liegt darüber.
Mathematische Grundbildung
Wiederum heißen die „Sieger“ Bayern (516) und
Baden-Württemberg (512)und Sachsen (501). Diese drei
Länder liegen damit über dem OECD-Durchschnitt (500).
Am schlechtesten haben die Bundesländer Niedersachsen (478),
Sachsen-Anhalt (477)und Bremen (452) abgeschnitten.
Naturwissenschaftilche Grundbildung
Auch hier ein ähnliches Bild: Bayern (508) vor Baden-Württemberg (505) und Sachsen (499) auf den Spitzenplätzen, Sachsen-Anhalt (471),
Brandenburg (470) und Bremen (461) belegen die hinteren Plätze
Resultat: Bayern vorn
Man kann also erkennen, dass die beiden Bundesländer Bayern
und Baden-Württemberg am besten abgeschnitten haben,
Bremen hingegen ist immer auf dem letzten Platz.
Unionspolitiker sehen den Erfolg natürlich als Erfolg
ihrer Landespolitik an.
Welche Faktoren können die Leistung beeinflussen?
*******************************************
Hierüber wird in letzter Zeit sehr viel diskutiert.
Entscheidend für die Leistung der Schüler sind
natürlich die Lehrer, die es oft nicht schaffen, die
Schüler richtig zu motivieren. Außerdem ist
das Schulsystem entscheidend. Ganztagsschule,
6-Tage-Woche, all das sind Stichpunkte die
immer wieder genannt werden. Viele meinen, dass
der schulische Erfolg der Schüler auch von den
zur Verfügung stehenden Geldern für Bildungspolitik
abhängt.
Meiner Meinung nach spielen aber auch die Eltern der
Schüler eine entscheidende Rolle bezüglich der
Bildung. Es kann nicht sein, dass Lehrer die Schüler
auch noch erziehen müssen. Dafür sind die Eltern zuständig.
Doch häufig schaffen es Eltern nicht, ihre Kinder richtig
zu erziehen, dann kommt es eben auch zu schulischem
Misserfolg.
Wie kann man noch besser werden?
*****************************
Verbesserungsvorschläge, die meiner Meinung nach fördernd wären
- bereits dem Kindergarten eine Bildungsaufgabe geben
- regelmäßige Lehrerfortbildung und Bezahlung der Lehrer
nach Leistung, und zwar auf der Basis von regelmäßigen
Beurteilungen
- mehr individuelle Förderung der Schüler
*fabian*
Wie ihr ja vielleicht aus vorhergehenden
Beiträgen vernehmen konntet, wohne ich
in Bayern. Da sind wir ja zur Zeit wieder kräftig
in den Schlagzeilen, und zwar gleich aus zwei Gründen:
Erstens stammt der Kanzlerkandidat der CDU/CSU aus
Bayern, besser gesagt, er ist im Augenblick bayerischer
Ministerpräsident.
Zweitens hat Bayern in Deutschland einen bzw. den
Spitzenplatz bei der Pisa-Studie belegt. Und genau
davon soll dieser Bericht handeln, von der Pisa-Studie,
und zwar vordergründig vom Landesvergleich der
Bundesländer in Deutschland, der auch PISA-E genannt wird.
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Was ist PISA?
Die meisten haben wohl schon mitbekommen, dass in
den Medien, wenn der Begriff „PISA“ fällt, wohl
keine italienische Stadt mit einem schiefen Turm
gemeint ist. Die Abkürzung steht für
Programme for International Student Assessment
Dabei handelt es sich um eine internationale Studie der OECD, (=Organisation der Industrieländer für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)
zum Vergleich der Schulleistungen von 15-jährigen in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und
Naturwissenschaften. 32 Staaten haben sich an diesem Schulvergleich beteiligt.
Weiterhin wurde diese internationale Untersuchung in Deutschland ausgeweitet, indem die einzelnen Bundesländer untereinander verglichen worden sind (Pisa-E).
Die Prüfungen wurden von internationalen Experten ausgearbeitet.
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Welches Ergebnis hatte PISA-E?
Ich möchte hierzu die unterschiedlichen Bereiche
getrennt erläutern. (Angaben in Klammern = Bewertung der Leistung des jeweiligen Bundeslandes)
Lesekompetenz:
Die Spitzenplätze belegten Bayern (510),
Baden-Württemberg (500) und Sachsen (491),
die hinteren Plätze belegen Brandenburg (459),
Sachsen-Anhalt (455) und Bremen (448). Der
Durchschnitt in Deutschland liegt bei 484 Punkten,
der Durchschnitt der OECD bei 500 Punkten. Also
liegen nur zwei Bundesländer nicht unter dem
internationalen Durchschnitt und nur Bayern liegt darüber.
Mathematische Grundbildung
Wiederum heißen die „Sieger“ Bayern (516) und
Baden-Württemberg (512)und Sachsen (501). Diese drei
Länder liegen damit über dem OECD-Durchschnitt (500).
Am schlechtesten haben die Bundesländer Niedersachsen (478),
Sachsen-Anhalt (477)und Bremen (452) abgeschnitten.
Naturwissenschaftilche Grundbildung
Auch hier ein ähnliches Bild: Bayern (508) vor Baden-Württemberg (505) und Sachsen (499) auf den Spitzenplätzen, Sachsen-Anhalt (471),
Brandenburg (470) und Bremen (461) belegen die hinteren Plätze
Resultat: Bayern vorn
Man kann also erkennen, dass die beiden Bundesländer Bayern
und Baden-Württemberg am besten abgeschnitten haben,
Bremen hingegen ist immer auf dem letzten Platz.
Unionspolitiker sehen den Erfolg natürlich als Erfolg
ihrer Landespolitik an.
Welche Faktoren können die Leistung beeinflussen?
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Hierüber wird in letzter Zeit sehr viel diskutiert.
Entscheidend für die Leistung der Schüler sind
natürlich die Lehrer, die es oft nicht schaffen, die
Schüler richtig zu motivieren. Außerdem ist
das Schulsystem entscheidend. Ganztagsschule,
6-Tage-Woche, all das sind Stichpunkte die
immer wieder genannt werden. Viele meinen, dass
der schulische Erfolg der Schüler auch von den
zur Verfügung stehenden Geldern für Bildungspolitik
abhängt.
Meiner Meinung nach spielen aber auch die Eltern der
Schüler eine entscheidende Rolle bezüglich der
Bildung. Es kann nicht sein, dass Lehrer die Schüler
auch noch erziehen müssen. Dafür sind die Eltern zuständig.
Doch häufig schaffen es Eltern nicht, ihre Kinder richtig
zu erziehen, dann kommt es eben auch zu schulischem
Misserfolg.
Wie kann man noch besser werden?
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Verbesserungsvorschläge, die meiner Meinung nach fördernd wären
- bereits dem Kindergarten eine Bildungsaufgabe geben
- regelmäßige Lehrerfortbildung und Bezahlung der Lehrer
nach Leistung, und zwar auf der Basis von regelmäßigen
Beurteilungen
- mehr individuelle Förderung der Schüler
*fabian*
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