Erfahrungsbericht von September
Gewalt und Partnerschaft..........
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wenn mit einem Schlag alles zerstört wird, dann ist das meist nicht wahr. Zerstört war es vorher schon. Sei es der aggressive Partner, der bei jeder Kleinigkeit die Decke hochgeht und schlimmstenfalls Frau und Kinder schlägt. Sich an den Möbeln austobt und alles in Grund und Boden haut. Sei es der Partner, der aufgrund einer Affekthandlung sich nicht mehr beherrschen kann und die Hand erhebt. Wie oft liest man von Menschen, die in einer Nacht ihre Familie auslöschen. Fast immer ist der Betroffene in einer Ausnahmesituation gewesen. Sei es die Frau, die ihn verlassen will oder andere Lebenssituationen mit denen man nicht fertig wird. Das Schlagen ist meist nur eine Summe aus dem Ganzen.
Nein, in Schutz nehmen will ich niemand. Als Selbstbetroffene weiss ich, wie sehr das schmerzt, wenn man von dem einstmals geliebten Menschen geschlagen wird. Völlige Ohnmacht meist auf beiden Seiten. Der der schlägt, und ich meine hier nicht den Mann, der ständig auf Frau und Kinder losgeht, sondern ausschliesslich den, der im akuten Moment einmalig ausrastet, ist meistens in einer scheinbar auswegslosen Situation. Auch Frauen dürften diese Aggressionen kennen, wie ist das, wenn das Kind nervt, quängelt und den ganzen Tag auf den Nerven rumreitet. Auch die allerliebste Mutter hat nur Nerven, und die können auch mal durchgehen. Sei es der leichte Klaps auf den Po oder eine kräftige Ohrfeige. Gelöst wird damit die Spannung des Augenblicks. Nachher schämt sich die Mutter und das Kind hat einen heftigen Vertrauensverlust zu verarbeiten.
Warum aber sind Männer in ihrer Gewaltanwendung so viel schlagkräftiger? Ist es die eigene Erziehung? Warum sind Frauen in Konfliktsituationen anders? Kaum eine Frau schlägt ihren Mann, sie redet und versucht den Streit verbal zu lösen. Was den ohnehin schon gereizten Partner noch mehr zur Weissglut bringen kann. Was machen wir in der Erziehung unserer Kinder falsch? Denn mit Sicherheit ist es ein erlerntes Verhalten. Betrachten wir nur Tatort Spielplatz und Schulhof. Die Jungen kloppen sich in der Ecke, spielen *Spasskampf*. Ist das jetzt angeboren? Neigen männliche Wesen einfach eher zur Gewalt? Das Vorleben der Eltern spielt mit Sicherheit eine riesige Rolle.
Hat der Vater die Mutter in bestimmten Situationen geschlagen, wird das Kind dies so übernehmen. Kann, es muss nicht sein. Die Mädchen sind in dieser Rolle gänzlich anders. Werden sie sich beim späteren Partner unterordnen? Sich schlagen lassen, weil sie das Modell so gelernt haben. Wir! Eltern und Erzieher sind dafür verantwortlich wie unsere Kinder später mit Konfliktsituationen umgehen.
Ein kleines Beispiel ist das Kinderzimmer. Sollte sich ein Kind darin zurückziehen im Streitfall, so sollte man dies annehmen. Ihm einen Fluchtweg lassen um sich aus der Stresssituation herauszuziehen. So kann es dies für später als etwaige Lösung für solche Situationen übernehmen. Viele Beziehungsprobleme könnten so entschärft werden, wenn man dem Partner die Möglichkeit offen lässt sich aus dem akuten Stress für gewisse Zeit zu entfernen. Wieviele Frauen jedoch lassen dann nicht locker, sie schreien, beschimpfen und drängen den anderen völlig in die Ecke. Ja, bis dieser ausrastet und dann ist das Geschrei gross.
Also im akuten Streitfall der ausarten könnte, empfehle ich entweder eigenen Rückzug oder das sich Zurückziehen des Partners zuzulassen.
Sicherlich gibt es zu diesem Thema noch mächtig viel zu sagen.
Nein, in Schutz nehmen will ich niemand. Als Selbstbetroffene weiss ich, wie sehr das schmerzt, wenn man von dem einstmals geliebten Menschen geschlagen wird. Völlige Ohnmacht meist auf beiden Seiten. Der der schlägt, und ich meine hier nicht den Mann, der ständig auf Frau und Kinder losgeht, sondern ausschliesslich den, der im akuten Moment einmalig ausrastet, ist meistens in einer scheinbar auswegslosen Situation. Auch Frauen dürften diese Aggressionen kennen, wie ist das, wenn das Kind nervt, quängelt und den ganzen Tag auf den Nerven rumreitet. Auch die allerliebste Mutter hat nur Nerven, und die können auch mal durchgehen. Sei es der leichte Klaps auf den Po oder eine kräftige Ohrfeige. Gelöst wird damit die Spannung des Augenblicks. Nachher schämt sich die Mutter und das Kind hat einen heftigen Vertrauensverlust zu verarbeiten.
Warum aber sind Männer in ihrer Gewaltanwendung so viel schlagkräftiger? Ist es die eigene Erziehung? Warum sind Frauen in Konfliktsituationen anders? Kaum eine Frau schlägt ihren Mann, sie redet und versucht den Streit verbal zu lösen. Was den ohnehin schon gereizten Partner noch mehr zur Weissglut bringen kann. Was machen wir in der Erziehung unserer Kinder falsch? Denn mit Sicherheit ist es ein erlerntes Verhalten. Betrachten wir nur Tatort Spielplatz und Schulhof. Die Jungen kloppen sich in der Ecke, spielen *Spasskampf*. Ist das jetzt angeboren? Neigen männliche Wesen einfach eher zur Gewalt? Das Vorleben der Eltern spielt mit Sicherheit eine riesige Rolle.
Hat der Vater die Mutter in bestimmten Situationen geschlagen, wird das Kind dies so übernehmen. Kann, es muss nicht sein. Die Mädchen sind in dieser Rolle gänzlich anders. Werden sie sich beim späteren Partner unterordnen? Sich schlagen lassen, weil sie das Modell so gelernt haben. Wir! Eltern und Erzieher sind dafür verantwortlich wie unsere Kinder später mit Konfliktsituationen umgehen.
Ein kleines Beispiel ist das Kinderzimmer. Sollte sich ein Kind darin zurückziehen im Streitfall, so sollte man dies annehmen. Ihm einen Fluchtweg lassen um sich aus der Stresssituation herauszuziehen. So kann es dies für später als etwaige Lösung für solche Situationen übernehmen. Viele Beziehungsprobleme könnten so entschärft werden, wenn man dem Partner die Möglichkeit offen lässt sich aus dem akuten Stress für gewisse Zeit zu entfernen. Wieviele Frauen jedoch lassen dann nicht locker, sie schreien, beschimpfen und drängen den anderen völlig in die Ecke. Ja, bis dieser ausrastet und dann ist das Geschrei gross.
Also im akuten Streitfall der ausarten könnte, empfehle ich entweder eigenen Rückzug oder das sich Zurückziehen des Partners zuzulassen.
Sicherlich gibt es zu diesem Thema noch mächtig viel zu sagen.

Bewerten / Kommentar schreiben