Erfahrungsbericht von woman
Mein Gemüse bekommt ein Dach über den Kopf
Pro:
immer frisches Gemüse aus eigener Herstellung
Kontra:
notwendiger Platz im Garten, Anschaffungskosten
Empfehlung:
Nein
Wer meine letzten Berichte gelesen hat weiß, dass ich eine begeisterte Hobbygärtnerin bin.
Wie für viele andere Freizeitgärtner, bin auch ich im Winter zu einer Zwangspause gezwungen. In dieser Zeit kann man nicht säen, pflanzen, pflegen und ernten. Oft bieten die Gewächse auf der Fensterbank nicht genügend Beschäftigung.
Aus diesem Grunde überlege ich mir im Moment intensiv, ob ich mir im nächsten Jahr ein Gewächshaus anschaffen soll.
In unserem Wintergarten, der nun schon seit 15 Jahren meinen Kübelpflanzen im Winter Quartier bietet, habe ich natürlich nicht die Möglichkeiten, die ein Gewächshaus bietet.
Für die Anzucht von Stauden, Gemüse und Blumen ist ein Gewächshaus geradezu ideal. Sämtliche Pflanzen, die nicht vor den Maifrösten ins Freie dürfen, haben dort einen geschützten Lebensraum.
Die Aufzucht und spätere Ernte von Gemüse im eigenen Gewächshaus ist natürlich nicht zu überbieten. Gewächshausbesitzer können sicher sein, dass keine Schadstoffe und Gifte in den Kochtopf wandern.
Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass das auch im eigen Garten möglich ist, doch oft fällt die Hälfte der Gemüseernte durch zuviel Regen und zuwenig Sonne buchstäblich ins Wasser. Aber auch umgekehrt, zu viel Sonne und zu wenig Regen sind schlechte Boten für unser Gartengemüse.
Wer ein Gewächshaus hat, bestimmt das Klima weitgehend selbst. Unter dem eigenen Glasdach reifen nicht nur Tomaten sogar im hohen und kühlen Norden des Landes, auch Gurken, Paprika und Auberginen wachsen sehr gut heran.
In der Regel wird das Gewächshaus von Hobbygärtner aber als Kinderstube der gesäten Pflänzchen genutzt. Die robusteren Pflanzen werden dann in den Garten ausgepflanzt und die empfindlichen und wärmebedürftigen Arten bleiben bis zur Ernste im Gewächshaus und können sich dort ausbreiten und gedeihen.
Wenn der Winter so langsam seine Vorboten schickt und es im Garten schon lange nichts mehr zu ernten gibt, kann der Gewächshausgärtner immer noch seinen Kopfsalat, seinen Feldsalat und seine Radieschen knackig frisch aus dem Gewächshaus ernten.
Mich reizt die Anzucht und Ernte von Tomaten während des ganzen Jahres. Im Juni werden z.B. die Tomaten gesät, im August an ihren endgültigen Standort verpflanzt und im Oktober steht die Ernte von saftig-roten Tomaten an. Auch Kohlrabi sind im fortgeschrittenen Herbst im Gewächshaus keine Utopie. Wer im August Kohlrabi sät, im September die Pflänzchen vereinzelt weitersetzt, kann bereits im November frisches Kohlrabigemüse servieren.
Täglich erreichen uns Meldungen über Schadstoffe in der Luft und Schadstoffe in unserer Nahrung. Immer wieder wird davor gewarnt Obst, Gemüse oder Kräuter in der Nähe von starkbefahrenen Straßen anzubauen. Doch oft kommen die Schadstoffe mit dem Regen in unsere Gärten, auch an ganz abgelegenen Ecken unseres Landes, fernab von Autobahnen und Verkehrsaufkommen. Darum ist besonders in Gegenden mit hohem Industrieaufkommen und die dadurch entstehenden hohen Belastungen ein Gewächshaus für den Gemüseanbau besonders empfehlenswert.
Es gibt noch einen Punkt, zu dem ein Gewächshaus im Winter genutzt werden kann: als Lagerstätte für Gemüse. Die Landwirte schlagen ihr Gemüse in Mieten ein und der Hobbygärtner versucht dies mit nur mäßigem Erfolg in meist zu warmen Kellerräumen.
Im Gewächshaus kann man sich eine Miete anlegen und dort Möhren und andere Gemüsesorten lange Monate einschlagen.
Viele Überlegungen spielen hier eine Rolle. Man sollte sich bei der Planung eines Gewächshauses darüber im Klaren sein, wie und wofür man sein Gewächshaus nutzen möchte. Die Anschaffung sollte gut überlegt sein und lohnt sich nur, wenn man das Gewächshaus auch intensiv bewirtschaftet.
Ich sammle derzeit fleißig Informationen und tendiere in der Tat dazu, im nächsten Jahr ein kleines, überschaubares Gewächshaus anzuschaffen.
Mal sehn, vielleicht schreibe dann ein Update dieses Berichtes und berichte über meine Erfahrungen.
Wie für viele andere Freizeitgärtner, bin auch ich im Winter zu einer Zwangspause gezwungen. In dieser Zeit kann man nicht säen, pflanzen, pflegen und ernten. Oft bieten die Gewächse auf der Fensterbank nicht genügend Beschäftigung.
Aus diesem Grunde überlege ich mir im Moment intensiv, ob ich mir im nächsten Jahr ein Gewächshaus anschaffen soll.
In unserem Wintergarten, der nun schon seit 15 Jahren meinen Kübelpflanzen im Winter Quartier bietet, habe ich natürlich nicht die Möglichkeiten, die ein Gewächshaus bietet.
Für die Anzucht von Stauden, Gemüse und Blumen ist ein Gewächshaus geradezu ideal. Sämtliche Pflanzen, die nicht vor den Maifrösten ins Freie dürfen, haben dort einen geschützten Lebensraum.
Die Aufzucht und spätere Ernte von Gemüse im eigenen Gewächshaus ist natürlich nicht zu überbieten. Gewächshausbesitzer können sicher sein, dass keine Schadstoffe und Gifte in den Kochtopf wandern.
Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass das auch im eigen Garten möglich ist, doch oft fällt die Hälfte der Gemüseernte durch zuviel Regen und zuwenig Sonne buchstäblich ins Wasser. Aber auch umgekehrt, zu viel Sonne und zu wenig Regen sind schlechte Boten für unser Gartengemüse.
Wer ein Gewächshaus hat, bestimmt das Klima weitgehend selbst. Unter dem eigenen Glasdach reifen nicht nur Tomaten sogar im hohen und kühlen Norden des Landes, auch Gurken, Paprika und Auberginen wachsen sehr gut heran.
In der Regel wird das Gewächshaus von Hobbygärtner aber als Kinderstube der gesäten Pflänzchen genutzt. Die robusteren Pflanzen werden dann in den Garten ausgepflanzt und die empfindlichen und wärmebedürftigen Arten bleiben bis zur Ernste im Gewächshaus und können sich dort ausbreiten und gedeihen.
Wenn der Winter so langsam seine Vorboten schickt und es im Garten schon lange nichts mehr zu ernten gibt, kann der Gewächshausgärtner immer noch seinen Kopfsalat, seinen Feldsalat und seine Radieschen knackig frisch aus dem Gewächshaus ernten.
Mich reizt die Anzucht und Ernte von Tomaten während des ganzen Jahres. Im Juni werden z.B. die Tomaten gesät, im August an ihren endgültigen Standort verpflanzt und im Oktober steht die Ernte von saftig-roten Tomaten an. Auch Kohlrabi sind im fortgeschrittenen Herbst im Gewächshaus keine Utopie. Wer im August Kohlrabi sät, im September die Pflänzchen vereinzelt weitersetzt, kann bereits im November frisches Kohlrabigemüse servieren.
Täglich erreichen uns Meldungen über Schadstoffe in der Luft und Schadstoffe in unserer Nahrung. Immer wieder wird davor gewarnt Obst, Gemüse oder Kräuter in der Nähe von starkbefahrenen Straßen anzubauen. Doch oft kommen die Schadstoffe mit dem Regen in unsere Gärten, auch an ganz abgelegenen Ecken unseres Landes, fernab von Autobahnen und Verkehrsaufkommen. Darum ist besonders in Gegenden mit hohem Industrieaufkommen und die dadurch entstehenden hohen Belastungen ein Gewächshaus für den Gemüseanbau besonders empfehlenswert.
Es gibt noch einen Punkt, zu dem ein Gewächshaus im Winter genutzt werden kann: als Lagerstätte für Gemüse. Die Landwirte schlagen ihr Gemüse in Mieten ein und der Hobbygärtner versucht dies mit nur mäßigem Erfolg in meist zu warmen Kellerräumen.
Im Gewächshaus kann man sich eine Miete anlegen und dort Möhren und andere Gemüsesorten lange Monate einschlagen.
Viele Überlegungen spielen hier eine Rolle. Man sollte sich bei der Planung eines Gewächshauses darüber im Klaren sein, wie und wofür man sein Gewächshaus nutzen möchte. Die Anschaffung sollte gut überlegt sein und lohnt sich nur, wenn man das Gewächshaus auch intensiv bewirtschaftet.
Ich sammle derzeit fleißig Informationen und tendiere in der Tat dazu, im nächsten Jahr ein kleines, überschaubares Gewächshaus anzuschaffen.
Mal sehn, vielleicht schreibe dann ein Update dieses Berichtes und berichte über meine Erfahrungen.

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