Bowling for Columbine (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Bjoerner2001
I love my gun!
Pro:
Schonungslos wird das Grauen mit Waffen gezeigt, Humor wird mit untergebracht, Extra-Interviews vertiefen das Thema
Kontra:
Nichts für schwache Gemüter, Falsche Altersfreigabe
Empfehlung:
Ja
“Sind wir verrückt nach Waffen – oder sind wir nur verrückt?“ Diese Frage stellte sich der Autor von Büchern und Filmemacher, Michael Moore. Spätestens seit Cannes 2002 oder den Oscars 2003 den meisten bekannt. Neben Büchern wie “Stupid White Men“ und “Dude, Where’s My Country?“ ist Moore durch den Dokumentarfilm ”Roger & Me” bekannt geworden. Viele teilen seine Meinungen und finden es höchst interessant wie er gewisse Konflikte der amerikanischen Gesellschaft in seinen Büchern und Filmen darstellt. Mir geht es diesmal um den Film “Bowling For Columbine“ auf DVD.
1. Filmhandlung
2. Über den Film
3. Meinung zum Film
4. DVD-Extras
5. Fazit
1. Filmhandlung
*******************
”Bowling For Columbine”, ein eher wenig sagender Titel, aber mit Bedacht auf das Thema gewählt. Das Thema des Films ist zum einem Moores Frage, die ich eingangs schon stellte, “Sind wir verrückt nach Waffen – oder sind wir einfach nur verrückt?“ und das wohl allen bekannte Schulmassaker in Littleton, Colorado. Am 20. April 1999 kamen 12 Schüler und 1 Lehrer bei einem Amoklauf zweier Schüler in der Columbine Highschool um. Diese Schüler bowlten vor der Tat und so kam auch irgendwie der Titel zustande. Moore sucht im Film auch Gründe für die Gewalttat und spricht mit Opfern und Hinterbliebenen des Amoklaufs...
Alles in Amerika dreht sich um Waffen, so Moore, und auch bei ihm ging es schon relativ früh los, wie Filmmaterial aus seiner Kindheit beweißt. Schon im Jugendalter in der NRA (Nation Rifle Association) aktiv und auch früh als sog. “Marksman“ ausgezeichnet für gute Leistungen im Schießen begibt sich Moore in seiner Heimatstadt, Flint, Michigan, auf die Suche nach der örtlichen Miliz. Er besucht sie auf dem Schießplatz und befragt die Mitglieder nach ihren Motiven für diese Milizenarbeit und stellt in selbem Atemzug das wohl bekannteste Mitglied dieser Miliz vor, Timothy McVeigh. Der für das Bombenattentat in Oklahoma City Verantwortliche und mittlerweile hingerichtete Ex-Milizionär hatte einen angeblichen Bekannten, der ihm und seinem Komplizen beim Test und Bau der Bomben Unterkunft und Material gewährt haben sollte. Diesen Bekannten suchte Moore auch auf und interview ihn auch zum umstrittenen 2. Amendment der Verfassung, das allen US Bürgen das Recht auf den Besitz von Waffen zur Selbstverteidigung gibt.
Wie in einer Dokumentation üblich, wechselt die “Location“ öfters und es werden viele Leute zu den verschiedensten Sachen befragt, die ihrer Meinung nach Waffengewalt hervorrufen und wie scheinbar einfach es doch ist Waffen und Munition zu bekommen. Moore macht sich auch den Spaß und reagiert auf eine Anzeige einer Bank in der örtlichen Zeitung. Darin geht es schlicht und ergreifend um die Möglichkeit ein Konto zu eröffnen und eine Waffen als quasi Werbegeschenk abzustauben. Zusätzlich bewegte er, zusammen mit 2 Überlebenden des Massakers der Columbine High, die Ladenkette “K-Mart“ dazu den Verkauf von Munition in ihren Läden einzustellen, da diese nur 17ct. pro Stück (daher konnten die Attentäter von Littleton auch mit Leichtigkeit über 900 Schuss kaufen) kosten und die 2 Opfer mehr oder weniger für den Rest ihres Lebens zeichnen. Einer sitzt im Rollstuhl und dem Anderen können die Geschosse nicht herausoperiert werden, verantwortlich dafür eben jene Munition von K-Mart.
Interessant ist auch die Reise Moores nach Kanada, in dem, nach Meinung vieler US-Bürger, ähnliche Verhältnisse herrschen müssten. Weit gefehlt, die sperren nicht mal ihre Haustüren ab, obwohl 70% aller Haushalte Waffenbesitzer sind. Letztendlich kann auf die Frage warum in den USA solche eine Schießwut existiert, nur mit der Antwort der Medien beigesteuert werden. Zum einen sollen Filme, Computerspiele und Marylin Manson dafür verantwortlich sein, aber das ist es nicht, da viele Länder weit mehr dieser Sachen “konsumieren“. Es ist schlicht und ergreifend der Einfluss der Nachrichten, der den Leuten Angst einjagen soll und sie so zum Konsum verschiedenster Sachen zwingen soll. Und wie schützt man sich, wenn man Angst hat? Richtig, man hat ’ne Waffe in der Tasche und Nachrichtensendungen warten nur darauf das sie jemand einsetzt und sie darüber wieder berichten können um den Leuten noch mehr Angst einzujagen... Höhepunkt und gleichzeitig Schluss des Films ist ein Interview mit Charlton Heston, seines Zeichens Vorsitzender der NRA, der irgendwie nicht mehr weiß was er Moore erzählen soll...
2. Über den Film
********************
Sicherlich sind Dokumentarfilme nicht jedermanns Geschmack, aber den Geschmack vieler hat Moore mit “Bowling For Columbine“ getroffen. Gerechtfertigt damit auch die Auszeichnungen der Jury in Cannes 2002 und der Oscar 2003 für den besten Dokumentarfilm des Jahres.
Das nicht nur Jurys den Film gut fanden, beweist eine kleine Recherche auf imdb.com. Der Film wird insgesamt mit einem Schnitt von 8.6 Punkten bewertet, was derzeit Platz 12 in der Hitliste der besten Filme aller Zeiten bedeuten würde. Leider sind Dokumentarfilme ausgeschlossen auf diese Liste zu kommen, was dem Erfolg des Mitte 2002 produzierten Films aber mit Sicherheit keinen Abbruch tut. Moore, selbst kein gelernter Regisseur oder Schreiber, kritisiert mit seiner Arbeit indirekt auch die vielen Journalisten und Regisseure, die dieses Handwerk gelernt haben und nicht in der Lage sind eine halbwegs seriöse Vorstellung abzuliefern und auf dieses ernste Thema der Waffengewalt aufmerksam zu machen. Dennoch betonte Moore in diversen Interviews (2 unter anderem auch auf der DVD enthalten), dass es ihm sehr viel Spaß gemacht hat, den Film zu drehen und er den Zuschauer auch mal zum Lachen bringen will, obwohl es ein ernstes Thema ist.
3. Meinung zum Film
************************
Eigentlich hätte ich den Film schon viel früher sehen müssen, als erst vor kurzem auf DVD. Sicherlich ist Faulheit ins Kino zu gehen eine schlechte Ausrede, aber es war halt so. Was mich aber viel mehr am Gang ins Kino hinderte war die Tatsache, dass der Film synchronisiert wurde und das gefällt mir ja schon seit einiger Zeit bei den meisten Filmen nicht mehr. Deshalb der Kauf der DVD, um vor allem keine synchronisierte Version des Films zu schauen, weil insbesondere bei solchen Filmen ein einziges falsch übersetztes Wort zu Missverständnissen führen kann. Zwar wird nur der gesprochene Text von Michael Moore synchronisiert und der Rest mit Untertiteln bearbeitet, aber irgendwie ist mir das nicht das wahre. Michael Moore hat eine sehr beruhigende Stimme und als “Erzähler“ macht er sich einfach toll. Das kann man nicht synchronisieren. Alles in allem gibt es Deutsche oder Englische Sprache im Film, jeweils mit zuschaltbarem deutschem Untertiteln. Das Menü ist komplett Deutsch und schön übersichtlich gehalten.
Die schonungslose Art, mit der Michael Moore aufdeckt, fasziniert. Er lässt seine Gesprächspartner immer ausreden und stellt sachliche Fragen die eine sachliche Diskussion fördern. Er macht seine Gesprächspartner auch nicht lächerlich, das machen sie selber. Charlton Heston zum Beispiel sprach von den klugen alten weißen Leuten die dieses Land schufen. Damit outet er sich irgendwie, aber ohne das Moore großartig etwas dazutut.
4. DVD-Extras
****************
Diesen Abschnitt kann man eher kurz halten. Es sind nicht so viele Extras enthalten, dennoch füllen sie gut und gerne 70-80 Minuten. Zum einen sind zwei Interviews mit Moore enthalten. Eines das mehr mit dem Film zu tun hat, ein anderes geht zusätzlich auch auf die weltpolitische Lage ein und ist bedeutend länger und geht fast 45 Minuten.
Beim Punkt “Statements zum Film“ äußern sich Moore und andere Produzenten zum Film. Zwar nur in Textform, dennoch aufschlussreich. Ebenso nur in Textform eine Kurzbiographie von Michael Moore. Interessant zu erfahren wie Moore sein bisheriges Leben verlebte.
Und zu guter Letzt eine sog. Trailershow, die Trailer zu anderen Filmen zeigt, wovon mir aber nur einer (“Schwere Jungs“) was sagte. Zu guter Letzt noch ein Kapitelauswahlmenü, aber das gehört ja zum Standard.
5. Fazit
*********
Sicherlich so ca. 1000 Wörter später und ich hoffe ich konnte die DVD etwas näher bringen. Ich bin insgesamt sehr angetan von dem Film und muss stellenweise wirklich ganz schön blöd geschaut haben, denn im Film wird definitiv nichts beschönigt und manche Stellen der Gewalt sind wirklich heftig. Daher auch unverständlich wie die DVD schon ab 12 Jahren freigegeben sein soll. 16 ist vielleicht auch noch zu jung!!
Manchmal braucht es aber drastische Bilder um den Menschen vor Augen zu führen wohin der Weg, den sie eingeschlagen haben, führt. Waffengewalt kann nicht die Lösung sein und ich bin doch recht froh darüber in einem Deutschland zu leben, dessen Verfassung seinen Bürgern nicht das Recht gibt sich nach Belieben mit Waffen und Munition einzudecken. Sicherlich wurden im Film kleine Stellen stilisiert, aus gutem Grunde aber und mit durchschlagendem Erfolg, wie auch die Kritiker bestätigen. Ob nun im Kino, auf VHS oder DVD, der Film ist einfach gut gemacht und die Extra-Interviews auf DVD geben einem noch mehr Einblick in die Materie.
Und somit schließe ich mit: “Nein, wir sind nicht verrückt, lassen uns zeitweise aber zu leicht verrückt machen!!“
© 2004 by Bjoerner2001
1. Filmhandlung
2. Über den Film
3. Meinung zum Film
4. DVD-Extras
5. Fazit
1. Filmhandlung
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”Bowling For Columbine”, ein eher wenig sagender Titel, aber mit Bedacht auf das Thema gewählt. Das Thema des Films ist zum einem Moores Frage, die ich eingangs schon stellte, “Sind wir verrückt nach Waffen – oder sind wir einfach nur verrückt?“ und das wohl allen bekannte Schulmassaker in Littleton, Colorado. Am 20. April 1999 kamen 12 Schüler und 1 Lehrer bei einem Amoklauf zweier Schüler in der Columbine Highschool um. Diese Schüler bowlten vor der Tat und so kam auch irgendwie der Titel zustande. Moore sucht im Film auch Gründe für die Gewalttat und spricht mit Opfern und Hinterbliebenen des Amoklaufs...
Alles in Amerika dreht sich um Waffen, so Moore, und auch bei ihm ging es schon relativ früh los, wie Filmmaterial aus seiner Kindheit beweißt. Schon im Jugendalter in der NRA (Nation Rifle Association) aktiv und auch früh als sog. “Marksman“ ausgezeichnet für gute Leistungen im Schießen begibt sich Moore in seiner Heimatstadt, Flint, Michigan, auf die Suche nach der örtlichen Miliz. Er besucht sie auf dem Schießplatz und befragt die Mitglieder nach ihren Motiven für diese Milizenarbeit und stellt in selbem Atemzug das wohl bekannteste Mitglied dieser Miliz vor, Timothy McVeigh. Der für das Bombenattentat in Oklahoma City Verantwortliche und mittlerweile hingerichtete Ex-Milizionär hatte einen angeblichen Bekannten, der ihm und seinem Komplizen beim Test und Bau der Bomben Unterkunft und Material gewährt haben sollte. Diesen Bekannten suchte Moore auch auf und interview ihn auch zum umstrittenen 2. Amendment der Verfassung, das allen US Bürgen das Recht auf den Besitz von Waffen zur Selbstverteidigung gibt.
Wie in einer Dokumentation üblich, wechselt die “Location“ öfters und es werden viele Leute zu den verschiedensten Sachen befragt, die ihrer Meinung nach Waffengewalt hervorrufen und wie scheinbar einfach es doch ist Waffen und Munition zu bekommen. Moore macht sich auch den Spaß und reagiert auf eine Anzeige einer Bank in der örtlichen Zeitung. Darin geht es schlicht und ergreifend um die Möglichkeit ein Konto zu eröffnen und eine Waffen als quasi Werbegeschenk abzustauben. Zusätzlich bewegte er, zusammen mit 2 Überlebenden des Massakers der Columbine High, die Ladenkette “K-Mart“ dazu den Verkauf von Munition in ihren Läden einzustellen, da diese nur 17ct. pro Stück (daher konnten die Attentäter von Littleton auch mit Leichtigkeit über 900 Schuss kaufen) kosten und die 2 Opfer mehr oder weniger für den Rest ihres Lebens zeichnen. Einer sitzt im Rollstuhl und dem Anderen können die Geschosse nicht herausoperiert werden, verantwortlich dafür eben jene Munition von K-Mart.
Interessant ist auch die Reise Moores nach Kanada, in dem, nach Meinung vieler US-Bürger, ähnliche Verhältnisse herrschen müssten. Weit gefehlt, die sperren nicht mal ihre Haustüren ab, obwohl 70% aller Haushalte Waffenbesitzer sind. Letztendlich kann auf die Frage warum in den USA solche eine Schießwut existiert, nur mit der Antwort der Medien beigesteuert werden. Zum einen sollen Filme, Computerspiele und Marylin Manson dafür verantwortlich sein, aber das ist es nicht, da viele Länder weit mehr dieser Sachen “konsumieren“. Es ist schlicht und ergreifend der Einfluss der Nachrichten, der den Leuten Angst einjagen soll und sie so zum Konsum verschiedenster Sachen zwingen soll. Und wie schützt man sich, wenn man Angst hat? Richtig, man hat ’ne Waffe in der Tasche und Nachrichtensendungen warten nur darauf das sie jemand einsetzt und sie darüber wieder berichten können um den Leuten noch mehr Angst einzujagen... Höhepunkt und gleichzeitig Schluss des Films ist ein Interview mit Charlton Heston, seines Zeichens Vorsitzender der NRA, der irgendwie nicht mehr weiß was er Moore erzählen soll...
2. Über den Film
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Sicherlich sind Dokumentarfilme nicht jedermanns Geschmack, aber den Geschmack vieler hat Moore mit “Bowling For Columbine“ getroffen. Gerechtfertigt damit auch die Auszeichnungen der Jury in Cannes 2002 und der Oscar 2003 für den besten Dokumentarfilm des Jahres.
Das nicht nur Jurys den Film gut fanden, beweist eine kleine Recherche auf imdb.com. Der Film wird insgesamt mit einem Schnitt von 8.6 Punkten bewertet, was derzeit Platz 12 in der Hitliste der besten Filme aller Zeiten bedeuten würde. Leider sind Dokumentarfilme ausgeschlossen auf diese Liste zu kommen, was dem Erfolg des Mitte 2002 produzierten Films aber mit Sicherheit keinen Abbruch tut. Moore, selbst kein gelernter Regisseur oder Schreiber, kritisiert mit seiner Arbeit indirekt auch die vielen Journalisten und Regisseure, die dieses Handwerk gelernt haben und nicht in der Lage sind eine halbwegs seriöse Vorstellung abzuliefern und auf dieses ernste Thema der Waffengewalt aufmerksam zu machen. Dennoch betonte Moore in diversen Interviews (2 unter anderem auch auf der DVD enthalten), dass es ihm sehr viel Spaß gemacht hat, den Film zu drehen und er den Zuschauer auch mal zum Lachen bringen will, obwohl es ein ernstes Thema ist.
3. Meinung zum Film
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Eigentlich hätte ich den Film schon viel früher sehen müssen, als erst vor kurzem auf DVD. Sicherlich ist Faulheit ins Kino zu gehen eine schlechte Ausrede, aber es war halt so. Was mich aber viel mehr am Gang ins Kino hinderte war die Tatsache, dass der Film synchronisiert wurde und das gefällt mir ja schon seit einiger Zeit bei den meisten Filmen nicht mehr. Deshalb der Kauf der DVD, um vor allem keine synchronisierte Version des Films zu schauen, weil insbesondere bei solchen Filmen ein einziges falsch übersetztes Wort zu Missverständnissen führen kann. Zwar wird nur der gesprochene Text von Michael Moore synchronisiert und der Rest mit Untertiteln bearbeitet, aber irgendwie ist mir das nicht das wahre. Michael Moore hat eine sehr beruhigende Stimme und als “Erzähler“ macht er sich einfach toll. Das kann man nicht synchronisieren. Alles in allem gibt es Deutsche oder Englische Sprache im Film, jeweils mit zuschaltbarem deutschem Untertiteln. Das Menü ist komplett Deutsch und schön übersichtlich gehalten.
Die schonungslose Art, mit der Michael Moore aufdeckt, fasziniert. Er lässt seine Gesprächspartner immer ausreden und stellt sachliche Fragen die eine sachliche Diskussion fördern. Er macht seine Gesprächspartner auch nicht lächerlich, das machen sie selber. Charlton Heston zum Beispiel sprach von den klugen alten weißen Leuten die dieses Land schufen. Damit outet er sich irgendwie, aber ohne das Moore großartig etwas dazutut.
4. DVD-Extras
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Diesen Abschnitt kann man eher kurz halten. Es sind nicht so viele Extras enthalten, dennoch füllen sie gut und gerne 70-80 Minuten. Zum einen sind zwei Interviews mit Moore enthalten. Eines das mehr mit dem Film zu tun hat, ein anderes geht zusätzlich auch auf die weltpolitische Lage ein und ist bedeutend länger und geht fast 45 Minuten.
Beim Punkt “Statements zum Film“ äußern sich Moore und andere Produzenten zum Film. Zwar nur in Textform, dennoch aufschlussreich. Ebenso nur in Textform eine Kurzbiographie von Michael Moore. Interessant zu erfahren wie Moore sein bisheriges Leben verlebte.
Und zu guter Letzt eine sog. Trailershow, die Trailer zu anderen Filmen zeigt, wovon mir aber nur einer (“Schwere Jungs“) was sagte. Zu guter Letzt noch ein Kapitelauswahlmenü, aber das gehört ja zum Standard.
5. Fazit
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Sicherlich so ca. 1000 Wörter später und ich hoffe ich konnte die DVD etwas näher bringen. Ich bin insgesamt sehr angetan von dem Film und muss stellenweise wirklich ganz schön blöd geschaut haben, denn im Film wird definitiv nichts beschönigt und manche Stellen der Gewalt sind wirklich heftig. Daher auch unverständlich wie die DVD schon ab 12 Jahren freigegeben sein soll. 16 ist vielleicht auch noch zu jung!!
Manchmal braucht es aber drastische Bilder um den Menschen vor Augen zu führen wohin der Weg, den sie eingeschlagen haben, führt. Waffengewalt kann nicht die Lösung sein und ich bin doch recht froh darüber in einem Deutschland zu leben, dessen Verfassung seinen Bürgern nicht das Recht gibt sich nach Belieben mit Waffen und Munition einzudecken. Sicherlich wurden im Film kleine Stellen stilisiert, aus gutem Grunde aber und mit durchschlagendem Erfolg, wie auch die Kritiker bestätigen. Ob nun im Kino, auf VHS oder DVD, der Film ist einfach gut gemacht und die Extra-Interviews auf DVD geben einem noch mehr Einblick in die Materie.
Und somit schließe ich mit: “Nein, wir sind nicht verrückt, lassen uns zeitweise aber zu leicht verrückt machen!!“
© 2004 by Bjoerner2001
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