Ein Königreich für ein Lama (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Joebln
Disney auf neuen Pfaden - erstklassig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inka-König Kuzco liebt seine Leben, seinen Groove und seine Macht. Spielerisch tänzelt er durch den Tag und versaut mal eben nebenbei einigen seiner Untertanen eben diesen.
Als er aber der herrschsüchtigen Hexe Yzma kündigt, sinnt diese auf Rache. Mord soll es sein. Aber ihr vertrottelter Helfer Kronk vertauscht die Zaubertränke und so wird Kuzco in ein Lama verwandelt.
Und wie der Zufall in Märchen es so will, landet König \"Lama\" auf dem Karren eines Bauern Pacha. Dem hatte Kuzco allerdings kurz vorher erst eröffnet, dass an die Stelle seines Bauernhauses - wegen der sonnigen Lage - das neue königliche Schwimmbad errichtet wird.
Pacha ist zwar gutmütig und etwas naiv, aber nicht dumm. So sieht er seine Chance und will als Gegenleistung sein Haus retten, wenn er König \"Lama\" wohlbehalten zum Palast zurückbringt.
Keine Frage, dass das Unterfangen dieser zwei so gegensätzlichen Personen nicht gut gehen kann ...
Nach den Erfolgen von \"Dreamworks\" Zeichentrickfilmen für Erwachsene scheint auch Disney auf den Trichter gekommen zu sein, dass man nicht nur auf dröge Liebesgeschichten und musikalische Schmachtschnulzen setzen muss.
Mit den klassischen Zeichentrickfilmen verlor Disney mehr und mehr an Marktanteilen und Einnahmen, die sich wohl nur durch ständige Neuauflagen und Restaurierungen alter Filme sowie die Veröffentlichung nicht Kino tauglicher Sequels auf Video kompensieren ließen.
Aber selbst so ein alt eingesessener und riesiger Konzern wie Disney kann noch auf die Anforderungen der Zeit reagieren.
Mit \"Ein Königreich für ein Lama\" geht Disney auf neuen Pfaden: statt Liebesschnulze gibt es eine quirlige, fast satirische Story. Statt Schmachtfetzen bietet Disney eingängige und \"groovige\" Songs. Statt lieblicher Pfannkuchengesichter sieht man strenge, fast surrealistische geometrische Formen.
Denn die Figuren sind in diesem Film körperlich gesehen nur angezeichnet. Dafür wurde verstärkter Wert auf die Gesichter gelegt. Hier kann man ganz herrlich die Reaktionen der Figuren ablesen und über völlig schrille Grimassen lachen. Dabei ist natürlich Yzma die Krönung dieser Disney Schöpfung. Ich fand die Ähnlichkeit mit der sprechenden Elke Sommer teilweise so skurril und verblüffend, dass ich dachte, man hätte ihr die Figur auf die Stimme gemalt. Aber bei Disney kennt die doch keiner, oder?
Für mich ist sie natürlich der heimliche Held dieser Geschichte, denn richtig böse kann man ihr eigentlich doch nicht sein.
Sehr schön ist auch, dass die Handlung sehr straff und gehalten wird. So kommt keine Langeweile auf und man rutscht von einem Gag in den anderen.
Eine wirklich köstliche Idee ist auch das Intro, durch welches uns Kuzco himself führt. Und zum besseren Verständnis für die straffe Story darf er zwischendrin auch noch mal den Film anhalten und einige Kommentare abgeben. Das ist fast schon revolutionär für Disney.
Als Zuschauer kann man sich köstlich an den vielen Slapstick Elementen, die den Film fast spielerisch voran treiben, amüsieren. Hier reiht sich fast Gag an Gag - aber das sind keine billigen Schenkelklopfer, sonder liebevolle und intelligente Einfälle. Dass da einiges nicht ganz realistisch ist, lasse ich durchaus und gerne als künstlerische Freiheit durchgehen. Schließlich ist es kein Schulfilm.
Fazit: Disney auf ziemlich neuen Wegen. Ein erstklassiger Familienfilm, den man nicht verpassen sollte. Hier lachen Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert.
Als er aber der herrschsüchtigen Hexe Yzma kündigt, sinnt diese auf Rache. Mord soll es sein. Aber ihr vertrottelter Helfer Kronk vertauscht die Zaubertränke und so wird Kuzco in ein Lama verwandelt.
Und wie der Zufall in Märchen es so will, landet König \"Lama\" auf dem Karren eines Bauern Pacha. Dem hatte Kuzco allerdings kurz vorher erst eröffnet, dass an die Stelle seines Bauernhauses - wegen der sonnigen Lage - das neue königliche Schwimmbad errichtet wird.
Pacha ist zwar gutmütig und etwas naiv, aber nicht dumm. So sieht er seine Chance und will als Gegenleistung sein Haus retten, wenn er König \"Lama\" wohlbehalten zum Palast zurückbringt.
Keine Frage, dass das Unterfangen dieser zwei so gegensätzlichen Personen nicht gut gehen kann ...
Nach den Erfolgen von \"Dreamworks\" Zeichentrickfilmen für Erwachsene scheint auch Disney auf den Trichter gekommen zu sein, dass man nicht nur auf dröge Liebesgeschichten und musikalische Schmachtschnulzen setzen muss.
Mit den klassischen Zeichentrickfilmen verlor Disney mehr und mehr an Marktanteilen und Einnahmen, die sich wohl nur durch ständige Neuauflagen und Restaurierungen alter Filme sowie die Veröffentlichung nicht Kino tauglicher Sequels auf Video kompensieren ließen.
Aber selbst so ein alt eingesessener und riesiger Konzern wie Disney kann noch auf die Anforderungen der Zeit reagieren.
Mit \"Ein Königreich für ein Lama\" geht Disney auf neuen Pfaden: statt Liebesschnulze gibt es eine quirlige, fast satirische Story. Statt Schmachtfetzen bietet Disney eingängige und \"groovige\" Songs. Statt lieblicher Pfannkuchengesichter sieht man strenge, fast surrealistische geometrische Formen.
Denn die Figuren sind in diesem Film körperlich gesehen nur angezeichnet. Dafür wurde verstärkter Wert auf die Gesichter gelegt. Hier kann man ganz herrlich die Reaktionen der Figuren ablesen und über völlig schrille Grimassen lachen. Dabei ist natürlich Yzma die Krönung dieser Disney Schöpfung. Ich fand die Ähnlichkeit mit der sprechenden Elke Sommer teilweise so skurril und verblüffend, dass ich dachte, man hätte ihr die Figur auf die Stimme gemalt. Aber bei Disney kennt die doch keiner, oder?
Für mich ist sie natürlich der heimliche Held dieser Geschichte, denn richtig böse kann man ihr eigentlich doch nicht sein.
Sehr schön ist auch, dass die Handlung sehr straff und gehalten wird. So kommt keine Langeweile auf und man rutscht von einem Gag in den anderen.
Eine wirklich köstliche Idee ist auch das Intro, durch welches uns Kuzco himself führt. Und zum besseren Verständnis für die straffe Story darf er zwischendrin auch noch mal den Film anhalten und einige Kommentare abgeben. Das ist fast schon revolutionär für Disney.
Als Zuschauer kann man sich köstlich an den vielen Slapstick Elementen, die den Film fast spielerisch voran treiben, amüsieren. Hier reiht sich fast Gag an Gag - aber das sind keine billigen Schenkelklopfer, sonder liebevolle und intelligente Einfälle. Dass da einiges nicht ganz realistisch ist, lasse ich durchaus und gerne als künstlerische Freiheit durchgehen. Schließlich ist es kein Schulfilm.
Fazit: Disney auf ziemlich neuen Wegen. Ein erstklassiger Familienfilm, den man nicht verpassen sollte. Hier lachen Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert.
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