Ein Königreich für ein Lama (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Schiffsturbine
Ein Königreich für diesen Film
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Pfingstsonntag, 2.00 Uhr, ein kleines Dorf inmitten von Deutschland, ein Käuzchen ruft, vier Jugendliche, 17 Jahre, sitzen in einem Wohnzimmer und gucken einen Film. Doch es ist nicht irgendein Horrorfilm, was man vielleicht vermuten könnte, sondern: Der Disney-Zeichentrickfilm "Ein Königreich für ein Lama"!
Zu Anfang des Filmes dachte ich nur: Oh Gott. Was ist denn das? Denn auf den ersten Blick wirkt der Zeichenstil des Filmes äußerst modern. Gerade die Anfangsszenen sind sehr hektisch und wild, die Figuren sehr eckig gemalt, gar nicht im Disney-Stil, und alles sieht sehr unrealistisch aus, von den Dimensionen her.
Doch es dauerte nicht lange, und der Film überzeugte mich von seinem Charme. Doch zunächst die Geschichte:
Der 17-jährige Inkakönig Kusco führt ein dekadentes Luxusleben. Alles und jeden meint er herumkommandieren zu müssen und findet sich selbst am tollsten. Die Probleme anderer interessieren ihn reichlich wenig, solange es ihm gut geht, ist alles andere egal.
An seiner Seite ist die schrille Beraterin Isma, die sehr gerne an seiner Stelle Königin wäre. Sie ist ziemlich neidisch auf Kusco und wünscht sich nichts sehnlicher, als an seiner Stelle auf dem Thron zu sitzen.
Eines Tages kommt der Bauer Patcha zum Hof des Königs. Dieser verkündet ihm fröhlich, dass das Bauerndorf Patchas abgerissen wird, um Platz für Kuscos Geburtstagsgeschenk, ein Sommerhaus mit Swimmingpool, zu schaffen. Und wie man es von Kusco gewohnt ist, gibt es keine Widerrede. Geknickt verlässt Patcha den Hof, ungewiss, wie er die schlechte Nachricht seinem Dorf beibringen soll.
Wie es das Schicksal so will, beschließt Isma an diesem Abend, den König endlich beiseite zu schaffen. In ihrem Geheimlabor hat sie einen Trank gemixt, der Kusco töten soll. Doch zum Glück ist ihr Gehilfe der tollpatschige Kronk, stark aber dumm, der die Elixiere vertauscht, und so wird Kusco nur in ein Lama verwandelt.
Durch einen Zufall kommt Kusco in Form des Lamas in Patchas Dorf. Er will natürlich auf jeden Fall zurück in seinen Palast, wieder in einen Menschen zurückverwandelt werden, und den Thron, den sich Isma mittlerweile unter den Nagel gerissen hat, wieder besteigen. Durch sein (gelogenes) Versprechen, seine Sommerresidenz an einer anderen Stelle zu bauen, kann er Patcha dazu bewegen, ihn zu begleiten und vor den Gefahren zu beschützen. Doch auf dem Weg nach Hause erlebt er, was wahre Freundschaft ist...
Der Film selbst ist äußerst witzig. Vor allem das Lama, synchronisiert von "Bully" Herbig, und der treudoofe Kronk sorgen für die größten Lacher. Viele Situationen sind einfach durch die Situation selbst sehr lustig, und auch in der deutschen Synchronisation sehr gut rübergebracht, man erkennt sehr oft Alltagssituationen, die jeder schon mal erlebt hat, im Film aber einfach witzig sind.
Der Nachteil an manchen Disney-Filmen, die ab und zu langweiligen Lieder, kommen hier nur extrem selten vor, eigentlich wird nur ein Lied im ganzen Film gesungen, was ich als sehr angenehm empfand.
Die DVD ist reichlich ausgestattet mit Zusatzfunktionen. So ist das Musikvideo zu "Walk the Llama Llama" enthalten, und ein Video zum Mittanzen. Das ist aber eher lustig als nützlich, weil ein Asiate im Anzug vor einer großen Leinwand komische Tanzbewegungen abhampelt und dabei ziemlich bescheuert rüberkommt.
Außerdem ist darauf ein Interview mit „Bully“, ein Lama-Spiel, mehrere Filme hinter die Kulissen, eine rausgeschnittene Szene... Es ist nicht übermäßig viel Bonusmaterial, aber durchschnittlich gut.
Der Film dauert nur ca. 75 Minuten. Das ist nicht besonders lang, aber mir kam der Film nicht so kurz vor, mir hat inhaltlich auch nichts gefehlt. Vielleicht lags aber auch an der späten Stunde :-)
Alles in Allem mal wieder ein Meisterstreich aus dem Hause Disney, das so manchen alljährlichen Weihnachtsfilm übertrifft, vielleicht nicht an zeichnerischer Qualität, aber sehr wohl an Story und Witz. Und die Tatsache, dass wir "Großen" den Film auch noch sehr gerne geguckt haben, zeigt, dass er nicht nur für Kinder geeignet ist.
Zu Anfang des Filmes dachte ich nur: Oh Gott. Was ist denn das? Denn auf den ersten Blick wirkt der Zeichenstil des Filmes äußerst modern. Gerade die Anfangsszenen sind sehr hektisch und wild, die Figuren sehr eckig gemalt, gar nicht im Disney-Stil, und alles sieht sehr unrealistisch aus, von den Dimensionen her.
Doch es dauerte nicht lange, und der Film überzeugte mich von seinem Charme. Doch zunächst die Geschichte:
Der 17-jährige Inkakönig Kusco führt ein dekadentes Luxusleben. Alles und jeden meint er herumkommandieren zu müssen und findet sich selbst am tollsten. Die Probleme anderer interessieren ihn reichlich wenig, solange es ihm gut geht, ist alles andere egal.
An seiner Seite ist die schrille Beraterin Isma, die sehr gerne an seiner Stelle Königin wäre. Sie ist ziemlich neidisch auf Kusco und wünscht sich nichts sehnlicher, als an seiner Stelle auf dem Thron zu sitzen.
Eines Tages kommt der Bauer Patcha zum Hof des Königs. Dieser verkündet ihm fröhlich, dass das Bauerndorf Patchas abgerissen wird, um Platz für Kuscos Geburtstagsgeschenk, ein Sommerhaus mit Swimmingpool, zu schaffen. Und wie man es von Kusco gewohnt ist, gibt es keine Widerrede. Geknickt verlässt Patcha den Hof, ungewiss, wie er die schlechte Nachricht seinem Dorf beibringen soll.
Wie es das Schicksal so will, beschließt Isma an diesem Abend, den König endlich beiseite zu schaffen. In ihrem Geheimlabor hat sie einen Trank gemixt, der Kusco töten soll. Doch zum Glück ist ihr Gehilfe der tollpatschige Kronk, stark aber dumm, der die Elixiere vertauscht, und so wird Kusco nur in ein Lama verwandelt.
Durch einen Zufall kommt Kusco in Form des Lamas in Patchas Dorf. Er will natürlich auf jeden Fall zurück in seinen Palast, wieder in einen Menschen zurückverwandelt werden, und den Thron, den sich Isma mittlerweile unter den Nagel gerissen hat, wieder besteigen. Durch sein (gelogenes) Versprechen, seine Sommerresidenz an einer anderen Stelle zu bauen, kann er Patcha dazu bewegen, ihn zu begleiten und vor den Gefahren zu beschützen. Doch auf dem Weg nach Hause erlebt er, was wahre Freundschaft ist...
Der Film selbst ist äußerst witzig. Vor allem das Lama, synchronisiert von "Bully" Herbig, und der treudoofe Kronk sorgen für die größten Lacher. Viele Situationen sind einfach durch die Situation selbst sehr lustig, und auch in der deutschen Synchronisation sehr gut rübergebracht, man erkennt sehr oft Alltagssituationen, die jeder schon mal erlebt hat, im Film aber einfach witzig sind.
Der Nachteil an manchen Disney-Filmen, die ab und zu langweiligen Lieder, kommen hier nur extrem selten vor, eigentlich wird nur ein Lied im ganzen Film gesungen, was ich als sehr angenehm empfand.
Die DVD ist reichlich ausgestattet mit Zusatzfunktionen. So ist das Musikvideo zu "Walk the Llama Llama" enthalten, und ein Video zum Mittanzen. Das ist aber eher lustig als nützlich, weil ein Asiate im Anzug vor einer großen Leinwand komische Tanzbewegungen abhampelt und dabei ziemlich bescheuert rüberkommt.
Außerdem ist darauf ein Interview mit „Bully“, ein Lama-Spiel, mehrere Filme hinter die Kulissen, eine rausgeschnittene Szene... Es ist nicht übermäßig viel Bonusmaterial, aber durchschnittlich gut.
Der Film dauert nur ca. 75 Minuten. Das ist nicht besonders lang, aber mir kam der Film nicht so kurz vor, mir hat inhaltlich auch nichts gefehlt. Vielleicht lags aber auch an der späten Stunde :-)
Alles in Allem mal wieder ein Meisterstreich aus dem Hause Disney, das so manchen alljährlichen Weihnachtsfilm übertrifft, vielleicht nicht an zeichnerischer Qualität, aber sehr wohl an Story und Witz. Und die Tatsache, dass wir "Großen" den Film auch noch sehr gerne geguckt haben, zeigt, dass er nicht nur für Kinder geeignet ist.
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