Minority Report (VHS) Testbericht

Minority-report-vhs-science-fiction-film
ab 8,11
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

5 Sterne
(23)
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Erfahrungsbericht von litzschi69

Gut gemacht, aber nicht überragend

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mit viel Reklame und Werbung wurde Minority Report wochenlang angekündigt, dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen an diesen Film.

Im voraus: Schauspielerisch überzeugt Tom Cruise sicherlich, der Film hat sicherlich trotzdem nicht überragende Leistungen provoziert.

Zum Inhalt: In etwas weiterer Zukunft(2054) gibt es ein Kriminalitätspräventionsprojekt, das durch eine Art Medien (eine Mutter mit Zwillingen),die in einer speziellen Lösung aufbewahrt werden, weil sie eigentlich tot sind, die Möglichkeit bietet, Morde vorauszusehen und mit Hilfe einer Spezialtruppe unter Führung von Tom Cruise genau diese Morde zu verhindern und die Mörder vor Ausführung der Tat zu verhaften.
Dieses System sorgt in Washington dafür, das es kaum noch vorsätzliche Morde gibt.
Die geschnappten Mörder in spe bekommen ein netes Headset auf und werden in eine alternative Lebensart geführt.

Der Chef des ganzen Projektes ist ein Protagonist von olle Tom und steht scheinbar schützend vor ihm. Das System gilt als perfekt und unfehlbar.
Der stellvertretende Generalstaatsanwalt soll nun prüfen, ob dieses System wirklich so gur und unfehlbar ist und wird natürlich gerade ein Freund von Tom.
Unser guter Mr. Cruise kommt nun in die Zwickmühle. das plötzlich er als Verdächtiger Mörder dasteht, es gelingt ihm die Flucht und im weiteren Verlauf des Films geht es darum, ob er es schafft, diese offensichtliche Manipulation zu klären und zu beweisen, das er kein Mörder ist.

Erschwerend kommt dazu, das er selbst Jahre vorher seinen Sohn unter sehr mysteriösen Umständen verloren hat.

Ich will euch nicht den ganzen Film erzählen, aber ein Nachteil des Filmes ist, das man die Endlösung etwa ab Mitte des Films erahnen kann und mit zunehmender Dauer eigentlich dem Zuschauer die Lösung dschon vor Augen liegt.

Der Film ist insgesamt mit einigen technischen Finessen gemacht, ohne dabei große Höhepunkte oder neue Effekte zu offenbaren.
Er ist aber sehenswert durch einige überraschende Wendungen.

Schauspielerisch überzeugt Cruise durch eine fast leidenschaftslose Art, die Rolle zu verkörpern.

Alle anderen Rollen werden von den Akteuren gut bis durchschnittlich besetzt, so das der Film wohl kaum für eine Oskarnominierung in Frage kommt.

Die inhaltliche Frage des Films besteht wohl in der Thematik: gibt es im Recht ein perfektes,unfehlbares System, wie weit kann und soll der gläserne Mensch geschaffen werden, gibt es Unfehlbarkeit??

Diese Thematik halte ich nicht für ganz unwichtig,Antworten darauf soll und muß sich jeder wohl selbst geben.

Insgesamt ist es ein Film,den man sich ansehen kann, der knapp 1 h 45 Min. geht,keine Langeweile aufkommen läßt, aber auch nicht unbedingt zu Beifallsstürmen hinreißt.

Prädikat: gut.

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