Lost in Translation (DVD) Testbericht

ab 8,14
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 05/2008

Erfahrungsbericht von dani___

Aber das Gute daran ist: der Whisky wirkt!

Pro:

märchenhaft; philosophisch; alltägliche Szenen aus Japan; romantisch aber auch spannend; vieles bleibt unaufgelöst; Atmosphäre; nachvollziehbar; emotional; Schauspieler; DVD-Extras;

Kontra:

Preis

Empfehlung:

Ja

Bob Harris ist in Japan, dort hat er einen Auftrag für einen Werbespot angenommen. Seine Frau ist an ihm nicht mehr interessiert, Kinder sind am Telefon zwar zu hören, aber ansonsten reden sie meist nur über die neue Farbe des Teppichs und dass sie beide viel Arbeit hätten. Liebe Worte werden im Keim erstickt – das Verhältnis der beiden kühlt bis aufs Innerste ab.
Kein Wunder, dass Bob kaum lachend zu sehen ist, denn auch sein Job füllt ihn weniger aus – wie sollte er das auch, wenn ständig nur japanisch redende und artikulierende Menschen um ihn herumstehen und mit seiner Arbeit nicht zufrieden sind?
Wenigstens ist er in einem der besten Hotels in Tokyo untergebracht, in welchem er auch als richtiger Star behandelt wird.

Parallel dazu hält sich auch Charlotte in demselben Hotel auf. Aber eher unproduktiv, denn ihr Mann John ist Fotograf und hat sie nur mit nach Tokyo genommen, damit sie dabei ist. Wirklich Zeit verbringen sie nicht miteinander. Auch Auftritte von einer alten Bekannten findet Charlotte weniger witzig, während John sich regelrecht einlullen lässt und als er dann auch noch ein paar Tage aus Tokyo weg muss und sie zurücklässt, ist alles perfekt.
Sie stürzt sich ins Nachtleben und lernt dabei Bob Harris kennen – den mürrischen, eleganten Herren an der Bar, wie sie später zu ihm sagen wird.

Diese zwei Menschen kommen sich näher, nicht so, wie man sich jetzt denken wird, sondern auf eine ganz bestimmte Weise. Sie haben die gleichen Gefühle – Einsamkeit, Perspektivlosigkeit und Lust auf etwas Neues - und miteinander können sie plötzlich darüber philosophieren.
Eine amüsante und hitzige Zeit beginnt für sie, in der sie sich neu kennenlernen und dabei eine Menge lernen.



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Meinung ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Ein kleines Märchen – kaum vorstellbar, aber dennoch vorhanden.
Zwei Menschen treffen sich, sind verzweifelt, wissen nicht wohin mit sich selbst, mit ihren Gefühlen, alles staut sich in ihnen und alles, was sie möchten, ist Unterhaltung, ist Gesellschaft. Und plötzlich, ganz unverhofft, geht genau dieser Wunsch in Erfüllung.
Sie finden sich – nicht so, wie viele anderer Menschen, die dann gleich im Bett landen. Sie reden, erkunden sich in ihrem Inneren, wollen wissen, was im Kopf des anderen vorgeht und ziehen diesem Weg dem körperlichen vor.
Charlotte und Bob philosophieren über alles Mögliche: wie sieht es mit der Liebe aus? Wird die Ehe einfacher?
Auf manche Frage finden sie Antwort, auf andere widerum nicht.

Stunden und Tage vergehen, gemeinsam erkunden sie das Essen in Tokoy, gehen auf Parties und haben irrsinnig viel Spaß zusammen. Aufenthalte werden verlängert, um noch etwas mehr Zeit miteinander verbringen können, Telegramme werden geschickt, um geheimnisvoll zu wirken.
Unverständlich wird es erst dann, wenn man davon ausgeht, dass sie was miteinander haben müssten, denn sie reden nur.
Faszinierend auch die Szenen, die man im Film sieht – das belebte Tokyo, überall so viele Menschen. Menschen, die arbeiten, sich bewegen und nie still stehen. Ein Tokyo, das nie ruhig steht und das allein schon von seinen Lichtern während der Nacht erhellt wird.
Niemals wird Ruhe dort einkehren, wie auch im Leben von Charlotte und Bob. Die beiden sind zerrissen, wissen weder ein noch aus und stürzen sich ins Getümmel.

Dass man als Zuschauer mächtig viel vom Alltag in Japan erfährt, muss bezweifelt werden, allerdings bekommt man wenigstens einen kleinen Bruchteil dargestellt: das Essen, die Restaurants mit den typischen Kleinigkeiten, die Kleidung der Leute, das Getümmel. Einfach all das, was man sich als Laie unter Tokyo vorstellt.
Zusätzlich ist es doch sicherlich positiv anzusehen, dass Sofia Coppola die Orte nicht nachstellen ließ, sondern die echten Orte hernahm. Es sieht alles echt, authentisch aus und man kann sich für kurze Momente des Filmes in dieser Welt fallen lassen – eine schnelle und kreisende Welt.

Faszinierend die Gratwanderung zwischen romantischen Feeling und knisternder Spannung. Bob und Charlotte ziehen sich schon irgendwie an, auf eine ganz seltsame und eigene Weise. Sie trennt ein großer Altersunterschied. Er ist schätzungsweise knapp fünzig, sie hat gerade einmal ihren Abschluss in Philosophie gemacht. Welten trennen sie, sie haben andere Ansichten, andere Träume, andere Ziele.
Und dennoch besteht etwas zwischen ihnen, denn gerade diese Distanz bringt sie näher, lässt sie wunderbare Gespräche führen, die ihnen beiden weiterhelfen für ihre Identitätssuche.
Als Zuschauer möchte man immer wissen, wie es weitergeht, welches Drama sich als nächstes abspielt, was die Charaktere als nächstes machen.
Was wird zum Beispiel Bob machen, als er für sich selbst endgültig merkt, dass die Ehe mit seiner Frau keinen Sinn mehr macht? Was passiert, als Charlotte von John enttäuscht und deshalb unglücklich ist? Und was wird geschehen, wenn sich beide ihrer eigenen Sache sicher sind?

Fragen über Fragen, die auch nie im Film beantwortet werden. Es liegt ein Zauber über dieser Geschichte, nichts wird verraten oder offenbart, alles bleibt verborgen, sogar die letzten Worte, die Bob im Film zu Charlotte sagt. Sie – die Tränen in den Augen hat, gibt nur ihr Einverständnis. Was das zu bedeuten hat? - Nun ja... vielleicht Resignation, vielleicht Enthusiasmus, vielleicht eine neue Chance, keiner weiß das, es wird nie offengelegt.
Gerade aber diese Geheimniskrämerei macht den Film aus – nichts ist sicher, nichts ist fest, alles kann kommen wie es mag.
Bestes Beispiel dafür ist wohl der alles andere als geplante Seitensprung von Bob mit einer Sängerin. An dieser Stelle wird der Zwiespalt zwischen seiner Ehe, Charlotte und diesem Ausrutscher klar.
Keiner weiß einen Ausweg.

„Lost in Translation“ spiegelt zudem auch die Leichtigkeit des Lebens wider. Alles geht seinen Weg und egal ob man ihn mitgeht oder sich nur leiten lässt, die Welt hört nie auf sich zu drehen. Alles kommt, wie es kommen muss und nichts lässt sich vermeiden.
Man geht einfach mal dorthin, besucht diese Leute und sieht sich mal genau in dieser Bar um. Mit Spaß und Chaos wird dort so leicht umgegangen, es wird ein Gefühl der Gleichgültigkeit erzeugt, die durch Bill Murray nicht unbedingt eingedämmt wird, denn er verkörpert einen mehr oder weniger typischen amerikanischen Charakter. Erst einmal etwas skeptisch, dennoch überall dabei, aber immer etwas äußerlich Gleichgültiges.
Nichtsdestrotrotz gibt es viele humorvolle Szenen, über die man herzhaft mitlachen oder schmunzeln kann, zum Beispiel die, als Bob und Charlotte Karaoke singen und eine Menge Spaß dabei haben. Sie singen zwar beide nicht wirklich perfekt, jedoch macht es der Wille aus und die Mimik.

Insgesamt besticht „Lost in Translation“ durch seine Gesamtatmosphäre – nicht erdrückend, eher fesselnd und abwartend. Auf der Kinoleinwand macht sich das Geflimmer, die Leute, die ruhigen Sequenzen natürlich viel besser als auf einem kleinen Fernseher, jedoch ist auch bei zweiterem die Musik sensationell abgestimmt.
Die Einlage von Air, Phoenix oder auch Kevin Shields sind einmalig und passen einwandfrei zur Stimmung, zum Bild – einfach zu allem. Der Gesamte Soundtrack ist zu empfehlen, der die Gefühle und Emotionen sicherlich noch einmal von Neuem aufflammen lässt.
Beschreiben könnte man die Tracks als ruhig, zwischendurch aber aufflammend und mitreißend, eben genauso wie im Film auch. Charlotte sitzt ruhig in ihrem Zimmer, überlegt, plötzlich springt sie auf und stürzt sich in das Getümmel. Es ist ziemlich faszinierend, wie die Atmosphäre in Bild, Personen und auch Musik so perfekt umgesetzt werden konnte.

Dieser Movie ist leicht nachvollziehbar, man kann sich wahnsinnig schnell in die Personen hineinversetzen und auch wenn manchmal angekreidet wird, dass der Film doch keine wirkliche Handlung hat, außer dass sich zwei Menschen kennenlernen, so ist es doch fabelhaft, wie sich genau das entwickeln muss.
Durch langsame Szenen, bei denen man einfach nur nachdenkliche Menschen beobachtet, wird das besonders klar. Das Leben ist nicht nur immer gefüllt mit Spaß und Humor, genau das macht der Film sehr deutlich.
Kein Film, der besonderes Aufsehen erregt hat, der hoch gelobt wurde, zwar war er für den Oscar nominiert, aber nicht wirklich viele kennen ihn.
Jedoch lohnt es sich auf alle Fälle... etwas für die ruhigeren Tage, an denen, wo es um einen herum ziemlich stressig zugeht und man eine Auszeit braucht.



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Schauspieler ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Bob Harris - Bill Murray
Charlotte – Scarlett Johansson
John - Giovanni Ribisi


Hier sind jetzt nur die wichtigsten Schauspieler genannt, wobei Giovanni Ribisi auch schon auf der Kippe steht, er ist ja lediglich der, der Charlotte immer alleine lässt, weil er als Fotograf ständig arbeitet.
Er sieht recht gestresst aus, zumindest macht er den Eindruck. Er liebt Charlotte zwar, macht sich aber auch nicht allzu viel draus, was sie den ganzen Tag macht, wenn er keine Zeit für sie hat. Etwas egoistisch – er verdient Geld und hat Spaß, während seine Frau alleine im Hotel sitzt. Zum Glück weiß sie sich zu helfen.

Scarlett Johansson ist eine der besten Schauspielerinnen dieser Zeit, zumindest könnte man das meinen, wenn man sie sieht, wie sie skeptisch alles beäugt, perfekt mit Gestik und Mimik so viel ausdrückt. Ihre Stimme ist im Originalton so zart und verletzlich, genau wie ihre Person auch. Das wird besonders in eine der Anfangsszenen klar, als sie jemanden anruft und über alles reden möchte, wobei sie in Tränen ausbricht.
Sie hat es auch nicht nötig, besonders hergerichtet zu werden. Sie sieht so aus, wie sie ist. Auch wenn man zwischendurch ihre Orangenhaut sehen kann, so ist sie wunderschön, ihre Lippen sehen super aus und wenn dann auch noch die schauspielerischen Leistungen stimmen, dann passt alles.
Sie wirkt nicht gekünstelt, sondern emotional... genau das bringt sie in ihren Worten und ihrem Ausdruck rüber. Mehr will man von einer Schauspielerin ja auch nicht.

Bill Murray macht sozusagen das Kraut noch fett – er passt perfekt in die Rolle des perspektivlosen Familienvater, von der Mutter seiner Kinder halb verstoßen und im Leben kommt er mit den Kleinigkeiten schon lange nicht mehr zurecht.
Er wirkt zerknirscht, als wenn er aufgeben würde, nicht nur sich, sondern auch alles andere, wofür er vielleicht einst so gekämpft hat.
Lächeln sieht man ihn selten, wenn dann nur mit Charlotte zusammen – sie gibt ihm neuen Mut, neue Hoffnung. Mit ihr beginnt sein neues Leben, nicht weil er dann andere Perspektiven hat, sondern weil sie ihm zeigt, wie das Leben auch noch sein kann, ohne dass man sich groß verändert.
Sie nehmen durch sich viel mit, ihre Begegnung prägt sie und schafft so etwas wie Seelenverwandtschaft, wenn es das überhaupt gibt.
Bill Murray ist aber einer derjenigen, die das perfekt dargestellt haben, der authentisch in dieser Rolle wirkt.



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ DVD-Extras ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
-Blick hinter die Kulissen (mit dt. UT)
Unter diesem Kapitel findet man einige nicht sonderlich gut zu hörende Ausschnitte hinter den Kulissen. Es ist zwar mit deutschen Untertiteln gespickt, aber macht alleine wegen dem Ton nicht sonderlich viel Spaß.
Nett zu beobachten war die Entwicklung einzelner Szenen, was die Leute an gewissen Posen auszusetzen hatten und was genau verändert wurde.

-Deleted Scenes
Hier kann man die Szenen einzeln oder alle nacheinander abspielen, wobei alle auf Englisch sind – ohne Untertitel.
==> Noch mehr Wasser-Aerobic
Alte und etwas dickere Leute machen einen Aerobickurs im Wasser mit, von dem Charlotte und Bob weniger angetan sind. Hierzu genauere Sequenzen.
==> Charlotte mit Robotern
Hier eine sonderbare Szene und zwar Charlotte mit weißen Robotern, wobei ich mir nicht sicher bin, welchen Sinn diese Szene hat und wo die weggeschnitten wurde.
==> Kellys Pressekonferenz
Ein kleiner Ausschnit aus Kellys (die alte Bekannte von John) Pressekonferenz, ziemlich unwichtig und nichtssagend, deswegen wurde sie wahrscheinlich auch geschnitten. Erstaunlicherweise ist die Szene sehr lang...
==> Der Morgen nach der Karaokenacht
Eine der schöneren und interessanteren Szenen, denn Bob brachte Charlotte in dieser Nacht nach Hause und sie wacht nun gerade auf. Das erste, was sie tut ist Bob anzurufen.
==> Bob im Krankenhaus-Wartesaal
Charlotte hat irgendwann einen blauen Zeh, weswegen sie ein Krankenhaus aufsuchen. Hier sind noch mehr Szenen zu sehen, als Bob zusammen mit einem Japaner im Wartesaal sitzt. Ziemlich amüsant.

-Gespräch mit Bill Murray und Sofia Coppola (mit dt. UT)
Unter diesen Chapter lernt man endlich Sofia Coppola etwas kennen. So gespannt ist man den Film über, wenn man denkt, wer hat diesen Film so gut hinbekommen, und dann sieht man sie endlich. Es wird kurz darauf eingegangen, wie sie zu Bill Murray als Bob kam und wie das dann alles verlaufen ist.
Es wird auch über die Dreharbeit geredet, über den Werdegang des Filmes. Zwischendurch werden immer wieder Einspieler aus dem Film gebracht, was sich hier sehr gut macht.

-Kevin Shields „City Girl“ Musikvideo
Wer die Musik im Film mochte, wird dieses Musikvideo erst recht lieben – es befasst sich genau mit dem, was auch der Film zum Mittelpunkt gemacht hat: Kleinigkeiten des Lebens, alltägliche Dinge, die ganz nett verpackt sind. Dazu auch wieder kurze Sequenzen aus dem Film, die zeigen, dass das Lied zum Film produziert wurde und nicht umgekehrt.

-Making Of (mit dt. UT)
Sofia Coppola und ihr Freund sind einen Monat vorher nach Japan gegangen, um sich derweil dort zu integrieren und japanisch zu erlernen. Man erkennt also die Anfänge, die möglichen Schwierigkeiten, in einem fremden Land einen Film in diesem Stil zu drehen.
Viele Mitarbeiter werden vorgestellt, man erkennt, dass eine gute Stimmung zwischen allen herrscht.

-Interviews (mit dt. UT)
==> Bill Murray
Bill redet über Japan, dass es nicht so einfach ist, dort einen Film zu drehen, über Karaoke und alle anderen Dinge, die im Zusammenhang zum Film wichtig zu erwähnen sind. Wie er die Dinge aufgenommen hat und was ihm gefallen hat und was nicht.
==> Scarlett Johansson
Scarlett Johansson gibt einen kleinen Einblick in den Charakter der Charlotte, wie sie das alles gesehen und gefühlt hat und warum Charlotte dies und jenes so gemacht haben könnte.
==> Giovanni Ribissi
Ähnliches auch bei Giovanni Ribissi, der den Charakter John noch einmal genau durchleuchtet. Auch die Zusammenarbeit mit Sofia Coppola stellt er als besonders hervor.
==> Sofia Coppola (Regie, Drehbuch, Produktion)
Sofia geht kurz auf den Titel ein, den Sinn, der dahinter steckt. Sie fasziniert die Vielfachheit der Kulturen im Film und das ganze Drumherum. Schwierig war für sie natürlich die Tatsache, dass es ein zweisprachiges Filmteam gab, was die Sache manchmal etwas heftig machte.
==> Ross Katz (Produktion)
Ähnlich gestaltet sich auch das Interview mit Ross Katz, von dem ich jetzt nicht zu viel preisgeben möchte.
Schön ist, dass die Interviewten nicht immer über das Gleiche reden, sondern unterschiedliche Aspekte beleuchten.

-Darsteller-Infos
Hier gibt es etwas zu lesen, was die Schauspieler usw. so gemacht haben usw.
Vorhanden von: Bill Murray, Scarlett Johansson, Giovanni Ribisi, Anna Faris, Sofia Coppola, Francis Ford Coppola.

-Der besondere Filmtipp
==> „Sams in Gefahr“ wird durch einen Trailer vorgestellt.

-Welcome to Tokio (Werbeclip)
Hier geht es um die Fluglinie ANA, also ziemlich unwichtig für die DVD. Aber wie schon angekündigt war es ein Werbeclip.

-Matthew\'s Best Hit (in japanischer und englischer Sprache)
Im Film besteht eine Szene aus einer Talkshow, zu der Bob eingeladen worden ist. Dieser Ausschnitt wird noch einmal gezeigt, wobei zu sagen ist, dass der Moderator ein ziemlich schräger Vogel ist – aber seht selbst.


Die Extras auf der DVD sind klasse – alles, was das Herz begehrt, findet man auf dieser DVD. Selten eine DVD, die so viel bietet. Das Menü ist mit schönen Bildern und Musik aus dem Film unterlegt, das Vorankommen ist einfach, das Menü selbst übersichtlich.
Man kann leicht bei den Sprachen und Untertiteln entscheiden, auch die Kapitelwahl ist leicht zu vollführen.



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Sonstiges ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Regie: Sofia Coppola
Laufzeit: 102 Minuten
Preis: ca. 19€

Genre: Drama
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9
Dolby Digital 5.1
freigegeben ab 6 Jahren

Bei der Bild – und Tonqualität kann man sich auch nicht beschweren, die Bilder sind schön und ausdrucksvoll, der schöne Klang rundet das Ganze noch ab. Dadurch kommt die Aussicht auf Tokyo und die Musik im Film noch besser zur Geltung.

Interessante Seite im Netz:

http://www.filmdb.de/filmanzeige.php?filmid=Lost%20in%20Translation



~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Fazit ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Eine super DVD mit einer großen Auswahl an Extras, die man wahrscheinlich gar nicht alle auf einmal anschauen kann. Der Film ist traumhaft schön, lässt den Zuschauer in eine Welt eintauchen, die er wahrscheinlich vorher so nicht kannte und erst am Ende merkt er, dass es wirklich nur ein Film war.
Fünf Sterne für diese Leistung!

Viel Spaß beim Anschauen wünscht dani!


+++

75 Bewertungen, 4 Kommentare

  • anonym

    29.07.2006, 13:53 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß =O) Marianne

  • andrea30b

    05.02.2006, 18:25 Uhr von andrea30b
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schade, ich kenne den noch nicht. andea30b

  • carinak05

    26.07.2005, 23:32 Uhr von carinak05
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...zu einem super Film

  • Aikiko

    06.03.2005, 16:54 Uhr von Aikiko
    Bewertung: sehr hilfreich

    wirklich sehr umfangreicher und inhaltlich guter Testbericht!