Bärenbrüder (DVD) Testbericht




ab 4,04 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 02/2009
Auf yopi.de gelistet seit 02/2009
Erfahrungsbericht von bolmsoe
Der Mensch - die Krönung der Schöpfung???
Pro:
Landschaftsbilder, nachdenklich
Kontra:
Phil Collins auf deutsch
Empfehlung:
Ja
Gestern Abend war ich im Kino, um mir den Film „Bärenbrüder“ anzusehen, denn ich gebe zu, obwohl ich eine kinderlose Erwachsene bin, liebe ich Disney-Filme und warte schon gespannt darauf, bis meine kleine Nichte kinotauglich ist (sie ist gerade drei Monate alt...), damit ich ein besseres Alibi habe. Mein Freund hält nämlich nichts von diesem „Kinderkram“, so dass als Kinobegleitung immer jemand anders herhalten muss.
Auch „Bärenbrüder“ hat mich wieder vollstens begeistert, so dass ich an dieser Stelle davon berichten möchte:
***Inhalt***
Kenai, Denahi und Sitka sind drei Indianerbrüder, die in früher Vorzeit mit ihrem Stamm im nördlichen Amerika leben. Sie tragen Felle, ernähren sich von der Jagd und dem Fischfang. Der jüngste Bruder, Kenai, gilt allgemein als tollpatschig und unvorsichtig, so dass er sich sehr auf den Tag freut, an dem er zum Mann gemacht wird und ihn die anderen für voll nehmen. Der Tag naht und er erwartet gespannt auf die Zeremonie, während der ihm von der Schamanin des Stammes sein Totem verliehen wird. Doch er ist enttäuscht: Anstelle eines Totems, das für Tapferkeit und Mut steht, haben die Geister für ihn das Totem des Bären ausgesucht. Dies steht für die Liebe. Die älteren Brüder verhöhnen ihn und sehen ihn endgültig als Weichei. Zornig verlässt er den Festplatz und rennt in den Wald, wo er sich mit einem Bären konfrontiert sieht. Seine Brüder eilen ihm zu Hilfe, wobei der älteste Bruder Sitka ums Leben kommt. Kenai schwört Rache und zieht los, um im Gegenzug den Bären zu töten, wodurch er gleichzeitig seine verkannte Männlichkeit unter Beweis stellen kann.
Die Tötung des Bären gelingt, und in diesem Moment werden wir Zeugen einer beeindruckenden Szene: Der Himmel erleuchtet sich und die großen Geister der Vorfahren verwandeln ihn in einen Bären. Die einzige, die ihn erkennt, ist die Schamanin, die ihm rät, er solle die Berge suchen, wo das Licht die Erde berührt, und dort mit dem Geist seiner Bruders Kontakt aufnehmen, um seine menschliche Gestalt wiederzuerlangen. Er zieht los.
Unterwegs heftet sich ihm ein Bärenjunges, der kleine Koda, an, der seine Mutter verloren hat. Anfänglich von dem kleinen Plappermaul sichtlich genervt, schließt sich Kenai letztlich mit Koda zusammen. Koda möchte zum Lachsfischen, welches ein großes Bärenfest ist, wo er hofft, seine Mutter wiederzutreffen. Zufällig findet dieses Fest nahe der Berge, wo das Licht die Erde berührt, statt, so dass Kenai nicht viel anderes übrig bleibt, als den kleinen Plagegeist mit auf die Reise zu nehmen, da nur er den Weg kennt. Auf dem Weg dorthin schließen sich die zwei Bären mit den etwas dümmlichen Elchen Benny und Björn zusammen, und alle zusammen ziehen mit einer Mammutherde von dannen.
Beim Lachsfischen kommt es zu einer Begebenheit, aufgrund derer Kenai erfährt, welch schwerer Fehler es war, seinerzeit den Bären zu töten. Mehr möchte ich nicht verraten, da ich dem Film sonst die Spannung nehmen würde. Am Ende gipfelt der Film in die Frage: Wird Kenai je wieder ein Mensch werden? Welche Existenz ist die bessere? Kann er seinen Fehler wieder gutmachen?
***Darstellung***
Was mich am meisten an Disney-Filmen fasziniert, ist die wunderbare Darstellung von Landschaften, was für mich auch meist der Grund ist, mir solche Filme anzusehen. Im vorliegenden Film ist die Darstellung der Flüsse, Berge, der Sonnenauf- und Untergänge, der verschiedenen Jahreszeiten, der Tiere und der eskimoartig aussehenden Menschen einfach umwerfend. Besonders schön fand ich die Farbkombinationen: das Blau der Flüsse, das Weiß des Schnees, das Hellblau des Eises und im Gegensatz dazu natürlich das Grün der Wälder und das kräftige Orange des Sonnenlichts zur warmen Jahreszeit.
Die Tiere haben alle ihre persönliche Charaktere; die beiden aus Skandinavien eingewanderten Elche Benny und Björn (war da etwa ein ABBA-Fan am Werk?!) übernehmen den witzigen Teil. Sie werden liebenswert, aber recht doof dargestellt, was sehr gut zu dem – zugegebenen – etwas treudoofen Aussehen der Elche passt. Ich finde diese Viecher auch immer sehr drollig mit ihren riesigen Nasen und den schwerfälligen Köpfen. Als Skandinavienfan ist mir allerdings eine Kleinigkeit aufgefallen: Die Elche sprechen im Film mit dänischem Akzent. Dies warf bei mir die Frage auf, ob es denn in Dänemark Elche gibt (mein Gefühl sagte nein, ich kenne sie nur aus den waldreicheren Ländern Norwegen, Schweden und Finnland), so dass ich zu Hause auf eine offizielle Elch-Home Page ging, die mir meinen Verdacht bestätigte: In Dänemark gibt es keine frei lebenden Elche mehr. Ja, ich bin etwas pingelig, solche Feinheiten fallen wohl nur Erbsenzählern wie mir auf...
Sehr putzig fand ich auch die Darstellung des kleinen Koda. Er ist nach dem Kindchenschema gezeichnet, d.h. ein recht großer Kopf, runde Knopfaugen, tapsige Gangart. Er quasselt Kenai am laufenden Band voll und nervt ihn sichtlich, doch ist er auch sehr liebenswürdig und mit frechem Witz ausgestattet. Ein süßer kleiner Kerl, den man am liebsten knuddeln möchte.
***Musik***
Wie bei Disneyfilmen üblich, stellt auch im Film „Bärenbrüder“ die Musik einen wichtigen Bestandteil des Filmes dar. Wie auch schon in Disneys „Tarzan“ singt Phil Collins die Lieder für diesen Film auf deutsch. Darüber kann man geteilter Meinung sein; man hört, dass er eben nicht nur ein Engländer ist, der mit englischem Akzent deutsch singt (dies kann sehr charmant klingen), sondern dass er den Text in Lautschrift abliest und von der Sprache überhaupt keine Peilung hat. Dies nimmt den Liedern vieles. Nun weiß ich natürlich, dass die Lieder mit ihren Texten einen Bestandteil der Handlung darstellen und übersetzt werden müssen, d.h. Phil Collins einfach auf englisch einzuspielen wäre keine Lösung gewesen. Also bleibt nur die Frage: Collins auf deutsch oder alternativ ein anderer deutscher Sänger, der die deutsche Version singt. Zwar mag ich Phil Collins Stimme und ich muss zugeben, dass er die Lieder sehr schön gesungen hat, was die musikalische Umsetzung betrifft. Besonders zu erwähnen ist hierbei das Lied „Wir sind unterwegs“, das den Hintergrund zur Wanderung Kenais und Kodas bildet, während die zum Lachsfischen wandern. Doch fand ich es erschwerend, dass Phil Collins die Sätze teilweise so befremdend gesungen hat, dass man teilweise Worte oder ganze Sätze nicht verstanden hat. Ich bin jetzt einfach mal so radikal und ziehe dem Film dafür einen Stern ab, denn beim längeren Zuhören unter teilweise nicht verstandenen Textpassagen fand ich Phil Collins einfach nur nervig.
Die weibliche Besetzung durch eine deutsche Stimme (in diesem Fall die DSDS-Sängerin Gracia Baur) für das Lied „Götter der Ewigkeit“, das im Original von Tina Turner gesungen wird, finde ich weitaus gelungener.
***Message des Films***
Obwohl der Film vorrangig für Kinder gemacht ist, enthält er einen tieferen Hintergrund, von der ich nicht sicher bin, inwieweit sie kleinere Kinder erfassen können. Durch die Verwandlung Kenais in einen Bären lernt er das Leben der Tiere kennen. Während er von seinem menschlichen Dasein noch gewohnt ist, über die Bären als „Bestien“ zu sprechen, muss er entsetzt feststellen, dass die wahre Bestie in der Perspektive der Tiere der Mensch ist. Es kommt sehr gut zum Ausdruck, dass auch so genannte Raubtiere nur töten, um sich Nahrung zu sichern oder wenn sie bedroht werden (z.B. von Menschen). Gefühle wie Rache sind rein menschlich, was man sehr gut an Kenai sehen kann, der den großen Bären nur aus Vergeltung für Sitkas Tod erlegt. Daher hat in diesem Film der Mensch als „Krönung der Schöpfung“ in meinen Augen deutlich schlechter abgeschnitten. Auch legt der Mensch immer wieder Verhaltensweisen an den Tag, mit denen er sich selbst schadet, wo von er aber dennoch nicht ablässt. Für Kinder hat der Film durchaus einen erzieherischen Effekt, nämlich, die Natur und darin lebenden Pflanzen und Tiere zu achten und behutsam mit ihnen umzugehen. Dies hat auch viel mit Verantwortung zu tun.
***Fazit***
Der Film hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Einerseits ließ ich gerne die atemberaubende Landschaft auf mich wirken. Zum anderen ist der Film von seiner Aussage her hoch anzusiedeln. Daher ist er eben nicht nur für Kinder ein schönes Filmerlebnis, sondern auch für Erwachsene, die der Natur verbunden sind und thematisch etwas in die Tiefe gehen wollen.
***Sonstige Daten***
Originaltitel: Brother Bear
USA 2003, ca. 87 Min.
Regie: Aaron Blaise, Bob Walker
Drehbuch: Tab Murphy, Lorne Cameron, David Hoselton, Steve Bencich, Ron J. Friedman
Songs: Phil Collins, Tina Turner (Original)
Phil Collins, Gracia Bauer (deutsch)
FSK: Keine Altersbeschränkung
Kinostart Deutschland: 18.03.04
Auch „Bärenbrüder“ hat mich wieder vollstens begeistert, so dass ich an dieser Stelle davon berichten möchte:
***Inhalt***
Kenai, Denahi und Sitka sind drei Indianerbrüder, die in früher Vorzeit mit ihrem Stamm im nördlichen Amerika leben. Sie tragen Felle, ernähren sich von der Jagd und dem Fischfang. Der jüngste Bruder, Kenai, gilt allgemein als tollpatschig und unvorsichtig, so dass er sich sehr auf den Tag freut, an dem er zum Mann gemacht wird und ihn die anderen für voll nehmen. Der Tag naht und er erwartet gespannt auf die Zeremonie, während der ihm von der Schamanin des Stammes sein Totem verliehen wird. Doch er ist enttäuscht: Anstelle eines Totems, das für Tapferkeit und Mut steht, haben die Geister für ihn das Totem des Bären ausgesucht. Dies steht für die Liebe. Die älteren Brüder verhöhnen ihn und sehen ihn endgültig als Weichei. Zornig verlässt er den Festplatz und rennt in den Wald, wo er sich mit einem Bären konfrontiert sieht. Seine Brüder eilen ihm zu Hilfe, wobei der älteste Bruder Sitka ums Leben kommt. Kenai schwört Rache und zieht los, um im Gegenzug den Bären zu töten, wodurch er gleichzeitig seine verkannte Männlichkeit unter Beweis stellen kann.
Die Tötung des Bären gelingt, und in diesem Moment werden wir Zeugen einer beeindruckenden Szene: Der Himmel erleuchtet sich und die großen Geister der Vorfahren verwandeln ihn in einen Bären. Die einzige, die ihn erkennt, ist die Schamanin, die ihm rät, er solle die Berge suchen, wo das Licht die Erde berührt, und dort mit dem Geist seiner Bruders Kontakt aufnehmen, um seine menschliche Gestalt wiederzuerlangen. Er zieht los.
Unterwegs heftet sich ihm ein Bärenjunges, der kleine Koda, an, der seine Mutter verloren hat. Anfänglich von dem kleinen Plappermaul sichtlich genervt, schließt sich Kenai letztlich mit Koda zusammen. Koda möchte zum Lachsfischen, welches ein großes Bärenfest ist, wo er hofft, seine Mutter wiederzutreffen. Zufällig findet dieses Fest nahe der Berge, wo das Licht die Erde berührt, statt, so dass Kenai nicht viel anderes übrig bleibt, als den kleinen Plagegeist mit auf die Reise zu nehmen, da nur er den Weg kennt. Auf dem Weg dorthin schließen sich die zwei Bären mit den etwas dümmlichen Elchen Benny und Björn zusammen, und alle zusammen ziehen mit einer Mammutherde von dannen.
Beim Lachsfischen kommt es zu einer Begebenheit, aufgrund derer Kenai erfährt, welch schwerer Fehler es war, seinerzeit den Bären zu töten. Mehr möchte ich nicht verraten, da ich dem Film sonst die Spannung nehmen würde. Am Ende gipfelt der Film in die Frage: Wird Kenai je wieder ein Mensch werden? Welche Existenz ist die bessere? Kann er seinen Fehler wieder gutmachen?
***Darstellung***
Was mich am meisten an Disney-Filmen fasziniert, ist die wunderbare Darstellung von Landschaften, was für mich auch meist der Grund ist, mir solche Filme anzusehen. Im vorliegenden Film ist die Darstellung der Flüsse, Berge, der Sonnenauf- und Untergänge, der verschiedenen Jahreszeiten, der Tiere und der eskimoartig aussehenden Menschen einfach umwerfend. Besonders schön fand ich die Farbkombinationen: das Blau der Flüsse, das Weiß des Schnees, das Hellblau des Eises und im Gegensatz dazu natürlich das Grün der Wälder und das kräftige Orange des Sonnenlichts zur warmen Jahreszeit.
Die Tiere haben alle ihre persönliche Charaktere; die beiden aus Skandinavien eingewanderten Elche Benny und Björn (war da etwa ein ABBA-Fan am Werk?!) übernehmen den witzigen Teil. Sie werden liebenswert, aber recht doof dargestellt, was sehr gut zu dem – zugegebenen – etwas treudoofen Aussehen der Elche passt. Ich finde diese Viecher auch immer sehr drollig mit ihren riesigen Nasen und den schwerfälligen Köpfen. Als Skandinavienfan ist mir allerdings eine Kleinigkeit aufgefallen: Die Elche sprechen im Film mit dänischem Akzent. Dies warf bei mir die Frage auf, ob es denn in Dänemark Elche gibt (mein Gefühl sagte nein, ich kenne sie nur aus den waldreicheren Ländern Norwegen, Schweden und Finnland), so dass ich zu Hause auf eine offizielle Elch-Home Page ging, die mir meinen Verdacht bestätigte: In Dänemark gibt es keine frei lebenden Elche mehr. Ja, ich bin etwas pingelig, solche Feinheiten fallen wohl nur Erbsenzählern wie mir auf...
Sehr putzig fand ich auch die Darstellung des kleinen Koda. Er ist nach dem Kindchenschema gezeichnet, d.h. ein recht großer Kopf, runde Knopfaugen, tapsige Gangart. Er quasselt Kenai am laufenden Band voll und nervt ihn sichtlich, doch ist er auch sehr liebenswürdig und mit frechem Witz ausgestattet. Ein süßer kleiner Kerl, den man am liebsten knuddeln möchte.
***Musik***
Wie bei Disneyfilmen üblich, stellt auch im Film „Bärenbrüder“ die Musik einen wichtigen Bestandteil des Filmes dar. Wie auch schon in Disneys „Tarzan“ singt Phil Collins die Lieder für diesen Film auf deutsch. Darüber kann man geteilter Meinung sein; man hört, dass er eben nicht nur ein Engländer ist, der mit englischem Akzent deutsch singt (dies kann sehr charmant klingen), sondern dass er den Text in Lautschrift abliest und von der Sprache überhaupt keine Peilung hat. Dies nimmt den Liedern vieles. Nun weiß ich natürlich, dass die Lieder mit ihren Texten einen Bestandteil der Handlung darstellen und übersetzt werden müssen, d.h. Phil Collins einfach auf englisch einzuspielen wäre keine Lösung gewesen. Also bleibt nur die Frage: Collins auf deutsch oder alternativ ein anderer deutscher Sänger, der die deutsche Version singt. Zwar mag ich Phil Collins Stimme und ich muss zugeben, dass er die Lieder sehr schön gesungen hat, was die musikalische Umsetzung betrifft. Besonders zu erwähnen ist hierbei das Lied „Wir sind unterwegs“, das den Hintergrund zur Wanderung Kenais und Kodas bildet, während die zum Lachsfischen wandern. Doch fand ich es erschwerend, dass Phil Collins die Sätze teilweise so befremdend gesungen hat, dass man teilweise Worte oder ganze Sätze nicht verstanden hat. Ich bin jetzt einfach mal so radikal und ziehe dem Film dafür einen Stern ab, denn beim längeren Zuhören unter teilweise nicht verstandenen Textpassagen fand ich Phil Collins einfach nur nervig.
Die weibliche Besetzung durch eine deutsche Stimme (in diesem Fall die DSDS-Sängerin Gracia Baur) für das Lied „Götter der Ewigkeit“, das im Original von Tina Turner gesungen wird, finde ich weitaus gelungener.
***Message des Films***
Obwohl der Film vorrangig für Kinder gemacht ist, enthält er einen tieferen Hintergrund, von der ich nicht sicher bin, inwieweit sie kleinere Kinder erfassen können. Durch die Verwandlung Kenais in einen Bären lernt er das Leben der Tiere kennen. Während er von seinem menschlichen Dasein noch gewohnt ist, über die Bären als „Bestien“ zu sprechen, muss er entsetzt feststellen, dass die wahre Bestie in der Perspektive der Tiere der Mensch ist. Es kommt sehr gut zum Ausdruck, dass auch so genannte Raubtiere nur töten, um sich Nahrung zu sichern oder wenn sie bedroht werden (z.B. von Menschen). Gefühle wie Rache sind rein menschlich, was man sehr gut an Kenai sehen kann, der den großen Bären nur aus Vergeltung für Sitkas Tod erlegt. Daher hat in diesem Film der Mensch als „Krönung der Schöpfung“ in meinen Augen deutlich schlechter abgeschnitten. Auch legt der Mensch immer wieder Verhaltensweisen an den Tag, mit denen er sich selbst schadet, wo von er aber dennoch nicht ablässt. Für Kinder hat der Film durchaus einen erzieherischen Effekt, nämlich, die Natur und darin lebenden Pflanzen und Tiere zu achten und behutsam mit ihnen umzugehen. Dies hat auch viel mit Verantwortung zu tun.
***Fazit***
Der Film hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Einerseits ließ ich gerne die atemberaubende Landschaft auf mich wirken. Zum anderen ist der Film von seiner Aussage her hoch anzusiedeln. Daher ist er eben nicht nur für Kinder ein schönes Filmerlebnis, sondern auch für Erwachsene, die der Natur verbunden sind und thematisch etwas in die Tiefe gehen wollen.
***Sonstige Daten***
Originaltitel: Brother Bear
USA 2003, ca. 87 Min.
Regie: Aaron Blaise, Bob Walker
Drehbuch: Tab Murphy, Lorne Cameron, David Hoselton, Steve Bencich, Ron J. Friedman
Songs: Phil Collins, Tina Turner (Original)
Phil Collins, Gracia Bauer (deutsch)
FSK: Keine Altersbeschränkung
Kinostart Deutschland: 18.03.04
Bewerten / Kommentar schreiben