Die Ruinen von Copán in Honduras waren ein Höhepunkt unserer 8-wöchigen Rundreise auf den Spuren der Mayas in Mexiko, Guatemala, Belize und Honduras.
Die Ruinen gehören wegen ihrer einzigartig gut erhaltenen Stelen (Säulenfiguren) und der bekannten Hyroglyphical Stairway zu den "großen fünf" der Mayakultur. Letztere ist eine 63 Stufen hohe Treppe, auf deren Stufen der längste zusammenhägende Text der Mayas zu lesen ist.
Die Stätte ist nicht ganz so groß wie andere bekannte Maya-Ruinen wie Chichén Itzá oder Tikal, bezaubert aber durch ihre grazilen Strukturen und Bauwerke, die schön in die umgebende Natur eingebunden sind.
Die Ruinenanlage ist wegen ihrer vergleichsweise schlechten Erreichbarkeit nur wenig besucht. Wir haben in der grenznahen Stadt Chiquimula in Guatemala übernachtet und sind früh morgens mit den Bus bis an die Grenze zu Honduras gefahren. Von hier aus verkehren Busse und Pickups zu den Ruinen. Für die Besichtigung der Ruinen von Copán gibt es spezielle Eintagesvisa für die Einreise nach Honduras. Allerdings sollte man schon an der Grenze aufpassen, nicht übers Ohr gehauen zu werden. Hier versucht jeder maximales Kapital aus den Gringos zu schlagen, d.h. wir haben z.B. erlebt, dass zwei Japanerinnen kurzerhand das vierfache Einreisegeld abverlangt wurde, da sie sich unsicher waren. Auch die Pickup-Preise zu den Ruinen richten sich nach Angebot und Nachfrage, d.h. verhandeln ist angesagt.
Der Eintritt zu den Ruinen selbst ist mit US$10 vergleichsweise hoch. Doch wer wird dies nach der strapaziösen Anreise nicht gerne zahlen? Im nahe der Ruinen gelegenen Ort kann man sich mit dem nötigsten eindecken, es gibt auch kleine Touri-Stände und Restaurants.
Weitere Infos, Bilder sowie den gesamten Reisebericht über unsere Reise "La Ruta Maya" finden sich im Web unter http://www.astrosoft.de/la_ruta_maya/