Steigenberger Hotel La Playa Resort
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Steigenberger Hotel La Playa Resort
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Steigenberger Hotel La Playa Resort

Platz 1 in der Kategorie "Taba". Typ: Hotel / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00 (2.0 von 5)

Steigenberger Hotel La Playa Resort Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

tepungaatewaka

10001 Nacht? 14 Tage und keine Nacht länger!

ein Testbericht von 2002-11-08 19:45:56 vom 08.11.2002
Empfehlung: nein
Sommer, Sonne, Urlaub und weit und breit kein Meer...das war der Grund, weswegen wir auch dieses Jahr wieder irgendwo ans Meer wollten. Ursprünglich sollte es eine Rucksackreise durch Kuba werden, zwischendurch spielten wir mit dem Gedanken, uns mal Island anzusehen und letztlich landeten wir in Ägypten.

Wir stöberten im Internet und in Katalogen, bis wir und letztendlich für ein Steigenberger Hotel auf dem Sinai entschieden hatten. Wir glaubten, dort all unsere Vorstellungen, was den Urlaub anbelangte, unter Dach und Fach zu haben. Ein Hotel, in dem man sich entspannen kann, welches zugleich der Ausgangspunkt für Ausflüge auf dem Sinai bot, Wassersportmöglichkeiten vor Ort, Tauchen im roten Meer...aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!!


Lage
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Die Transferzeit vom ehemaligen Militärflughafen Taba zum Hotel beträgt in etwa 70 Minuten.
Das Hotel liegt in einer wunderschönen Bucht, Malha Bay genannt, und somit direkt am Golf von Aquaba. Das beeindruckende Gebirgsmassiv, welches sich hinter dem Hotel aufbäumt, trägt viel zur wunderschönen Lage des Hotels bei. Bei schönem Wetter war der Blick vom Strand auf das gegenüberliegende Saudi- Arabien freigegeben.
Im Steigenberger Prospekt stand gleich zu Beginn der Lagebeschreibung des Hotels ein Satz, mit folgendem Anfang:“unendliche Weite,....“ Ja ihr lieben Leute, wenn man nur alle angeführten Leistungen so ernst nehmen dürfte, dann hätten wir sicherlich auch einen schöneren Urlaub gehabt;)


Zimmer
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Die Zimmer waren sehr luxuriös. Die knapp über 300 Hotelzimmer verfügen alle entweder über einen Balkon oder eine Terrasse. Die Zimmer waren überdurchschnittlich groß, besaßen alle 2 französische Betten (breiter, als normale Einzelbetten), Sat- TV, Radioanlage, Telefon, geräumiges Bad mit Badewanne, Klimaanlage sowie einen geräumigen Schrank. Eine Sitzgelegenheit mit 2 Sesseln, und natürlich die passende Minibar dazu fehlten auch nicht. Die etwa 10 Suiten dürften wohl ähnlich ausgestattet sein, doch mehr kann ich darüber nicht sagen, habe nie eine betreten.



Restaurants& Bars
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Im Restaurant „Palmira“ gab es sowohl das Frühstücks-, als auch das Abendessen in Buffetform. Die Frühstückszeit begann um 7:30 und um 10:15 ging ein Kellner an jedem Tisch vorbei und machte uns auf unsere „last chance to get something from the buffet“ aufmerksam. Das Frühstücksbuffet war reichhaltig, und ich schätze, dass für jeden Geschmack etwas dabei gewesen wäre, auch ohne, dass ich nun alles aufzählen muss.
Das Abendessen war ähnlich reichhaltig, aber nicht sehr abwechslungsreich. Mal hie und da ein anderer Salat und die Leber vom Vortag anstatt warm heute mal kalt, aber geschmeckt hat es dennoch immer. Abendessenszeit war von 19- 22 Uhr, was recht angenehm war. Die Bedenken, dass ab 21 Uhr nicht mehr so viel Auswahl an Essen gewährleistet war, stellte sich als unbegründet heraus.

Wer anstatt jeden Abend dem gleichen Trott zu folgen, in einem anderen hoteleigenes Restaurant speisen möchte, bekommt dafür einen Gutschein ausgestellt. Für das „Blue Fish“, ein Fischlokal gab es pro Person 10€, für das italienische Lokal „Scalini“ bekam man 15€ pro Person. Das Fischrestaurant war meiner Meinung nach sehr zu empfehlen, wobei ich auch sagen muss, dass es einige Hotelgäste gab, die nicht zufrieden waren. Da war schon am Meer waren und beide sehr gerne Fisch essen, es im „Palmira“- Restaurant jedoch nur ein einziges Mal während 2 Wochen Aufenthalt Fisch gab, mussten wir nicht lange überlegen, ob oder ob nicht.

Die „Fatoush“- Bar ist auf der einen Hälfte des Hoteldachs zu finden und nebst herkömmlichen Tischen und Stühlen gab es auch noch eine gemütliche Sitzecke am Boden, ausgestattet mit Kissen jeglicher Größe.
Dies ist auch der Platz, an dem die „Abendanimation“ stattfand.
Wer „sisha“ (Wasserpfeife) rauchen will, kann sich den ganzen Abend auf dem Dach niederlassen, ohne etwas zu verpassen. Eine sisha kostete gerade mal umgerechnet 1€ und war somit mit Abstand das Billigste, was man in diesem Hotel machen konnte. Es gab 2 Geschmacksrichtungen, Apfel und gewöhnlichen Tabak und unsere Abende waren gerettet smile
Was jedoch wirklich sehr nervig war, war die Tatsache, dass viele Getränke einfach „ausverkauft“ oder schlichtweg nicht vorhanden waren, obwohl sie auf der Karte standen.
An einem Abend, wir waren zu fünft, war es ganz besonders toll.
„1 Cola bitte“ „Sorry, wir haben nur och Cola light da.“
„1 Bier bitte“ „Das ist leider ausverkauft.“
„1 Tee bitte“ „Sorry, unser Wasserkocher ist kaputt gegangen.“
„1 Glas Rotwein bitte“ „Oh, wir haben nur noch Weißwein“
„1 Wasser bitte“ „Mit oder ohne Gas?“
„Mit Kohlensäure, bitte“ „Leider haben wir nur noch ohne,..,.!“
„ Bringen Sie uns doch einfach eine Flasche wasser ohne Kohlensäure und 5 Strohhalme!“
Nunja, heute können wir auch drüber Lachen, die Frage bleibt offen, ob dies einen Service eines 5* Hotels ausmacht....

Am Pool gibt es noch eine Bar „Oasis“ genannt, die ähnliche Probleme wie die „Fatoush“- Bar aufzuweisen hat. Die Pianobar neben dem Palmira- Restaurant stellt ebenfalls keine Ausnahme dar. Was uns jedoch daran hinderte, Letztere zu besuchen war der Alleinunterhalter, der jedes Lied in gleichem Rhythmus und gleicher Tonlage zu singen versuchte. Und ja, die Betonung bei diesem Satz liegt auf versuchte!!!


Freizeitprogramm
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Wieso ich diesen Punkt erwähnen sollte, war mir anfangs ein Rätsel, aber ich erwähne ihn mit gutem Grund.
Es gab kein Freizeitprogramm. Ein Paradies für Wassersportfreaks, so hieß es und wir freuten uns auf all die Angebote vor Ort. Weder Wasserski, Tretboot, Windsurfen, noch Katamaransegeln wurden Angeboten und unser Freizeitprogramm sollte von nun an darin bestehen, einmal am Tag die Rezeption aufzusuchen, um uns über weitere Mängel zu beschweren. Zuerst hofften wir auf Besserung, anschließend zählten wir die Tage bis zu unserer Abreise.
Zu den Wassersportmöglichkeiten sollte noch gesagt sein, dass es sich eigentlich von selbst versteht, dass diese auf Grund des Riffs, dass sich unmittelbar am Strand anschließt, nicht ausführbar sind. Die andere Frage, die sich uns dennoch stellt, ist, wieso man diese Leistungen dann katalogisieren muss. Vor Ort wunderten wir uns nicht wirklich, dass all die Dinge, auf die wir uns schon im Vorfeld freuten auf der Strecke blieben, da sahen wir ja schließlich das Riff....


Wellness
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Dampfbad, Whirlpool, Sauna, Fitnessraum, alle wird im Prospekt hoch gelobt, weswegen ist mir allerdings ein Rätsel. Der Whirlpool war dreckig und ohne Wasser vorzufinden, der Fitnessraum bestand aus den wohl 5 nötigsten Geräten um unter der Kategorie Fitnessraum noch durchzukommen, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.


Animation
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Auch hier wieder eine Mangelerscheinung. Die Animation betsand darin, dass einmal am Tag Beachvolleyball am Strand gespielt wurde oder Wasservolleyball im Pool. Am Morgen gab es, sofern sich genug Willige dazu einfanden, 30 Minuten Wassergymnastik im Selbigen.
Bogenschießen, wie im Prospekt angekündigt, bestand darin, die Pfeile irgendwo ins Ägyptische nirgendwo zu schießen, denn vom Nirgendwo gab es reichlich. Immerhin gab es im Umkreis von etwa 30km kein weiteres Hotel und nur ein kleines Dorf in etwa 15km Entfernung...


Kinderclub
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Liebe, liebe Eltern, wenn ihr euch auf Kinderfreie tage im Urlaub einstellt, so kann ich euch nur empfehlen, sucht euch ein anderes Hotel!! (All diejenigen, die etwas anderes als Ärger erleben wollen, bitte auch!!) es war ein Kinderclub vorhanden, allerdings nur optisch. Der Kinderantimateur war in Flitterwochen und wenn er es nicht gewesen wäre, wäre er arbeitslos geworden. Die Einrichtung des Kinderclubs war katastrophal. Wir lernten einige Eltern kennen, die uns den Club einmal zeigten und weder deren Kinder, noch kann ich mir vorstellen, dass andere Kinder in einem solchen Dreckloch spielen wollen. Kaputte Schaukeln, dreckige Fenster, verrostete Spielsachen ...
Kein Mini- Club, das bedeutete für die meisten Eltern, keinen Urlaub gehabt zu haben, denn man muss bedenken, dass es ja auch weit und breit nichts gab, was Kinder noch reizen würde. Spielen am Meer war schlecht, da ja, wie schon gesagt, gleich mit dem Wasser das Riff begann und wo ein Riff ist, da sind auch Seeigel und allen voran kein schöner Sand, mit dem es sich spielen lässt.


Abendprogramm
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Die Abendanimation war lächerlich und ohnehin gab es nur 2 Programmabende. Eine Bauchtänzerin und ein ägyptischer Abend wurden uns geboten. Schon nach einer Woche gab es genau das gleiche Programm wieder. Die Disco sollte hier unerwähnt bleiben, denn da war nie etwas los, obgleich sie eigentlich wirklich architektonisch schön hergerichtet war.


Strand& Pool
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Das Hotel hatte einen hoteleigenen Sandstrand. Da das Riff schon im flachen Wasser beginnt, wurde eigens für das Hotel ein Teil des Riffes entfernt. Dieser Teil ist etwa 2-3m breit und führt einige Meter ins Wasser hinein, bis man, ohne Verletzungsgefahr tiefer ins Meer hinausschwimmen kann. Ich schreibe bewusst hinaus, denn rechts und links befindet sich nach wie vor das Riff.

Im Hotel gab es 2 Pools. Der eine lag im halbkreisförmigen Areal, um den das Hotel gebaut war, der Hintere befand sich zwischen dem hinteren Teil des Hotels und den Angestelltenbehausungen. Der vordere Pool, an dem sich eigentlich alles abspielte (also genauso viel, wie am hinteren Pool...) wurde von tag zu tag wärmer und das Poolwaser lediglich einmal während unseres 2- wöchigen Hotelaufenthaltes erneuert, so viel zum hygienischen Aspekt.
Der andere Pool war mehr oder weniger gefährlich. Ein Urlaubsbekannter wagte es sich, diesen Pool zu durchschwimmen und als er am Poolrand angekommen war, krachte ihm eine Kachel auf den Kopf, ja, heute finde ich das auch witzig;)



Preise
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Einzelzimmer: 137,00 USD
Doppelzimmer: 154,00 USD
Junior Suite: 214,00 USD
Business Suite: 291,00 USD
Suite zur Einzelnutzung: 187,00 USD
Das sind die offiziellen Preise, wie sie auch im Katalog zu finden sind. Günstigere Angebote sind jedoch nicht die Ausnahme und sowohl bei Steigenberger, als auch last minute zu finden.
Kinder bis zu 12 Jahren schlafen kostenlos im Elternzimmer, bei Benutzung eines Doppelzimmers für 2 Kinder wird ein Einzelzimmerpreis berechnet.
Zu den Preisen vor Ort möchte ich auch noch etwas loswerden. Da das Hotel fernab von jeglicher Zivilisation liegt, sind die Hotelpreise enorm hoch. Wer damit rechnet, irgendwo günstiger einkaufen zu können, der hat sich verrechnet, den es ist ein Problem, aus diesem „Luxusknast“ zu entkommen. Überteuerte Agenturen vor ort fahren zwar auch in das etwa 15km entfernte Nachbarstädtchen, dass wie ausgestorben wirkt, aber man darf sich sicher sein, dass man, erstmal mit dem für jeden sichtbaren Touribus angekommen, das Doppelte und Dreifache vom üblichen Preis zahlt, schließlich will unsere Reisegesellschaft ja auch noch etwas mitverdienen....Als wir uns wagten, einmal ein Taxi zu rufen, alamierte die Reisegesellschaft erstmal die Touristenpolizei um uns klar zu machen, dass wir das Taxi nicht nutzen dürften.
Ich bat den Polizisten mich zu korrigieren, wenn ich mich irre, dass es nicht möglich sei, in einem freien Land als freier Bürger ein öffentliches Taxi zu nutzen. Er schwieg, ich bedankte mich und wir hatten einen tollen Fahrer für die verbleibenden 9 Tage. Wer tatsächlich mal ins ägyptische Niemandsland reisen sollte, die Nummer habe ich noch immer;)


Fazit
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Auf Grund der vielen Mängel und angekündigten Leistungen, die nicht gewährleistet waren, kann ich nur sagen, dass ich mir selbst unter einem 5* Hotel in der Kategorie landestypisch etwas Besseres vorstelle. Nervig war es, dass nicht schon von Anfang an darauf hingewiesen wurde, was vor Ort den Tatsachen entsprach und so ist es verständlich, dass fast jeder Tourist, erstmal dort angekommen, enttäuscht ist.
Für diejenigen, die allerdings nur faul am strand liegen wollen, und ein Buch nach dem anderen lesen wollen, ist dies wohl genau der richtige Ort.

Das Essen war wenig abwechslungsreich und das Animationsprogramm ließ jegliche Wünsche offen. Eine Bauchtänzerin und ein ägyptischer, so genannter bunter Abend. Ich hatte mir mehr darunter vorgestellt, als ein paar Tänzer, die einem selbst gebastelten Pferd hinterherrennen und dabei einen Stocktanz machen...

Abschliesend muss ich sagen, dass ich im Land aus 1000 und einer Nacht den Urlaub aus 14 Tagen und keiner weiteren nacht erlebte. Ich habe mich mit mehreren unterhalten, die auch schon wo anders in Ägypten gewesen waren und von diesem Land sehr schwärmten, es muss wohl wirklich an diesem Hotel und den mafiösen machenschaften dort gelegen haben, dass ich einen Eindruck von diesem kulturell so interessanten Land bekommen habe, der nicht der Realität entspricht. Der wirklich positive nebeneffekt war der, dass wir, weil wir ja quasi alle im gleichen Boot sassen, sehr viele nette menschen kennenlkernten, und zu einigen auch huete noch kontakt haben.
Dennoch, ich kann nur jedem raten, geht nicht in dieses Hotel und lasst euch nicht von einem Namen einer eigentlich sehr guten Hotelkette beeindrucken und im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste führen....

Prädikat: nicht empfehlenswert!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  Taba
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Informationen zu Steigenberger Hotel La Playa Resort

 
Allgemeine Informationen Steigenberger Hotel La Playa Resort
gelistet seit: 22.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Unterkunft 
Typ: Hotel 
Steigenberger Hotel La Playa Resort im Vergleich
Taba
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