Nachdem ich vor kurzem meine T-online-Flatrate unter herzzerreissenden Klage-Gesängen zu Grabe getragen habe, bin ich nun (unter Grummeln und Zähneknirschen) zum T-online-Tarif „Surftime90“ angemeldet – besser eine miese Alternative als gar keine....denn bis ich hier in Schlumpfhausen einen DSL-Anschluss bekomme, werden wohl noch einige Jahrzehnte in Land ziehen...wenn überhaupt....
Dieser Tarif „Suftime90“ beeinhaltet 90 Onlinestunden monatlich zum Preis von 79,00 DM, jede weitere Minute wird über den Tarif „T-online Classic“ abgerechnet...horrende 2,9 Pfennig pro Minute – na, wenn DAS kein Schnäppchen ist, dann weiß ich’s aber nicht!
Tja...und logischerweise will ich um jeden Preis vermeiden, meine 90 Pauschalstunden zu überschreiten, um Herrn Sommer nicht noch mehr meines sauer verdienten Geldes in den magenta-farbenen Rachen zu werfen – deswegen habe ich in den ersten Suftime90-Tagen meine Onlinezeit akribisch genau in eine eigens dafür angelegte Excel-Tabelle eingetragen, gerechnet und überwacht...gemacht und getan....und dieses lästige Prozedere hing mir schon nach kürzester Zeit mächtig zum Hals raus!
(Gibt’s DA nicht was von Ratiopharm?)
Zum Glück ist jetzt mit dem nervigen Minuten-Eintragen Sense – denn ich hab’ das wunderbare hilfreiche Freeware-Tool „SurfBudget“ entdeckt...ein winzigkleines Programm mit grossem Nutzen für Leute wie mich, die einfach zu faul sind, manuell ihre Online-Zeit zu protokollieren.
Auf der Seite http://lab1.de/prod/surfbudget/index.htm kann man sich das kostenlose Tool als Zip-Datei herunterladen (1,44 MB). Vorausetzung für den Einsatz von SurfBudget ist die Installation des Internet Explorers 4...mindestens...– das heisst aber nicht, das man ab jetzt zwangsläufig mit dem IE surfen muss, es geht nur um die Installation. Wenn SurfBudget mehrere Provider unterscheiden soll, muss die IE-Version 5 installiert sein.
Hmmm....zur Installation muss ich ja wohl nix weiter erklären...oder?? Doppeklick auf den Setup-Icon und dann den Hinweisen auf dem Bildschirm folgen! Heureka!
Beim ersten Start von SurfBudget nach der Installation wird eine Verknüpfung in den AutoStart-Ordner von Windows angelegt. Ein winziges Icon in der Taskliste zeigt den Status der Internet-Verbindung an...ist man offline, ist das Symbol rot – ist man online, wechselt das Symbol auf grün (einfach, oder??) und der Zähler beginnt zu laufen.
Ein Mausklick auf das Icon öffnet ein kleines Fenster, das eine Aufstellung der momentan Verbindung und der Dauer der Verbindungen des letzten Zeitraumes anzeigt. Diesen „Überwachungszeitraum“ kann man selbst festlegen und ändern. Natürlich ist eine Auflistung der Verbindungen, geordnet nach Providern, möglich....und wenn man zu den jeweiligen Providern auch die Tarife eingibt, errechnet das Programm auch gleich die Kosten für den jeweiligen Überwachungszeitraum. Dolle Sache....find ich!
Zusätzlich kann man sich bei SurfBudget auch einen Wecker einstellen, dort kann man festlegen, nach wieviel Minuten permanter Onlinezeit das Programm einen Hinweis einblenden soll.....eine nützliche Funktion, da ich bei Surftime90 täglich „nur“ 3 Stunden online sein kann...ach.....in traurigem Gedenken an meine Flatrate....
Nun, wie dem auch sei – jedenfalls bin ich froh, das ich „SurfBudget“ entdeckt habe und kann’s jedem T-online-Surftime-User wärmstens empfehlen...und allen anderen natürlich auch, schliesslich hat man so eine optimale Überwachung seiner Online-Kosten!
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