Road to Perdition Video
Road to Perdition
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Testberichte Road to Perdition

 (VHS) Drama
4.7 von 5
Platz 1140 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
Meinungen:
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Road to Perdition Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,70 / 5,00 4.7 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (22/22).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Darsteller
  • spannen,viel action, gute schauspieler
Nachteile/Kritik
  • nicht zu erwähnen
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Zwergenking

Willkommen in der FAMILIE

ein Testbericht von 2003-09-20 14:18:13 vom 20.09.2003
Empfehlung: ja
Wir schreiben den Winter des Jahres 1931, Zeit der großen Depression. Michael Sullivan (Tom Hanks) hat es trotz der widrigen Umstände zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht. Seine Familie fragt nicht woher das Geld kommt. Sullivan spricht nicht darüber. Eines Nachts beobachtet Sohn Michael (Tyler Hoechlin) seinen Vater bei dessen Arbeit - Sullivan ist Auftragskiller für den irisch-amerikanischen Gangsterboss John Rooney (Paul Newman). Das Problem: Rooneys Clan kann keine Zeugen gebrauchen.

Kurz darauf werden Sullivans Frau und sein jüngerer Sohn ermordet. Sullivan beschließt mit seinem Sohn zu fliehen und wird bald vom psychopathischen Auftragskiller Maguire (Jude Law) quer durch die Vereinigten Staaten gejagt. Sullivan muss eine Entscheidung treffen, denn die Straße auf der sie reisen, ist eine Straße in die Verdammnis...

Der zweite Film von Sam Mendes (American Beauty) ist ein düsteres Märchen, im Genre des klassischen Gangster-Films angesiedelt. Dessen Vorlage war das Comic "Road To Perdition" von Max Allan Collins mit Illustrationen von Richard Piers Rayner. Mendes bedient sich in seiner Erzählung der ursprünglichen Version von Märchen. Hier gewinnt nicht zwingend das Gute, vielmehr ist es an sich nicht Mal klar definierbar. Wir wandern in einem Schleier von Grau, weit entfernt von Schwarz und Weiß, der Regen ist das einzig Beständige und gleichzeitig mit Sicherheit Vorhersagbare.

Nachdem Mendes das atmosphärische Setting des Films melancholisch düster angelegt hat, setzt er seine Akteure mitten rein und erzählt eine beinahe klassisch anmutende Vater/Sohn-Geschichte. Allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Man merkt dem Regisseur seine Liebe zum Theater an. Jede Einstellung in der zwei Stunden langen Reise zur ewigen Verdammnis scheint komponiert. Und er schafft es der Wucht dieser visuellen Komponente schauspielerischen Leistungen auf qualitativ hohem Niveau entgegen zu setzen.


Tom Hanks, Paul Newman, Stanley Tucci, der Newcomer Tyler Hoechlin und vor allem Jude Law entwickeln eine schon beinahe unheimliche Präsenz auf der Leinwand. Sicherlich: Die Story scheint an manchen Punkten zäh, zuweilen auch vorhersehbar - aber niemals langweilig.


Fazit: Mendes gibt mit seinem zweiten Film ein kräftiges Lebenszeichen von sich und wird bereits als aussichtsreicher Oscar-Kandidat gehandelt. "Road To Perdition" ist gutes, dichtes Erzähl-Kino. Merke: Der Weg zur ewigen Verdammnis ist lang, aber sehenswert...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:noch nicht bewertet
emrah

Ich will Mafia sein!

ein Testbericht von 2005-05-05 11:19:01 vom 05.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: spannen,viel action, gute schauspieler...
Nachteile/Kritik: nicht zu erwähnen
Heute möchte ich einen bericht über den einen Kinofilm schreiben, welchen ich mir vor 3 Jahren angesehen habe.DIE Rede ist vom Kinofilm "Road to Perdition"von Sam Mendes der auch gleichzeitig der Regiseuer von American beauty ist.Bisher leistet der Mann nur Meisterwerke und ich muss zugeben, dass ich jetzt schon gespannt auf seine neuen Filme warte.Da ich Mafia Filme wie der Pate oder Scarface von Al Pacino gern ansehe, habe ich mich entschieden ins Kino zu gehn,da ich sehen wollte wie Tom Hanks als Killer aussieht.
Naja mal sehen , ob ich enttäuscht wurde oder vielleicht hat der Mann es auch drauf wie Al Pacino.

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Meine Berichtgliederung:
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1.Handlung
2.Daten
3.Eigene Meinung
4.Fazit

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1.Handlung
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Der Film spielt in den 30er in den USA, also in der Zeit als Big Mafia Al Capone (mein Vorbild) in Chicago seine schmutzigen Geschäffte erledigte.
Die 4köpfige Sullivan Familie lebte um diese Zeite in Chicago.Michael Sullivan(Tom Hanks)
arbeitet für seinen Stiefvater Mafia Rooney,der zugleich auch seinen richtigen Sohn Connor Rooney (Daniel Craig) für sich arbeiten lässt.Die Kinder der Sullivan Familie ,Peter (Liam Aiken) und Michael Jr. (Tyler Hoechlin), verbringen ihre Kindheit recht amüsant,aber nur eine Sache verwirrt sie, denn sie wissen nicht welchen Beruf ihr Vater ausübt, darum versteckte sich Michael eines Tages im Auto seines Vater als der Vater einen Auftrag von Mafia Rooney erledigen musste.Der Sohn Michale wir Zeuge wie seine Vater einen Mann erschießt, deshalb erfährt der Sohn sofort dass sein Vater ein Killer ist und für die Mafia arbeitet.DAmit erfährt jeder, dass Michael Jr Zeuge des Mordes war.Mafia Rooney( Stiefvater von Michael Sullivan)mag Michael mehr als sein richtiger Sohn, deshalb ist der Connor eifersüchtig auf seinen Stiefbruder und möchte den Michael Jr ermorden.Der Connor macht einen Komplott, wobei er Michaels Frau und Peter erschießt.Michael erkennt den Komplott aber seine Frau und seinen Sohn Peter verliert er.
Michael Sullivan und Michael Jr fahren zum ehemaligen Auftraggaber Frank Nitti, weil er absofort für ihn wieder arbeiten möchte wie früher,aber Mafia Rooney ist schlau und wusste dies schon vorher und schickt den Killer Harlen Maguire(Jude Law),damit er die beiden Sullivans erledigt,aber Michael&Michael Jr flüchten in Richtung Perdition, wobei sie von Maguire verfolgt werden....
Ich möchte euch nicht alles verraten, daher sage ich nur, dass der Film ab hier spannender wird.

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2.Daten
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Regisseur: Sam Mendes

Darsteller:
- Tom Hanks (Michael Sullivan)
- Tyler Hoechlin (Michael Sullivan, Jr.)
- Paul Newman (John Rooney)
- Jude Law (Harlen Maguire)

Spielzeit: 116 min

Freigabe: ab 16 Jahre

Kinostart Deutschland : 05. September 2002

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3.Eigene Meinung
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Naja zu dem Film kann ich nicht allzuviel äussern denn jeder hat ein andereS Geschmack.
Ich persönlich fand die Story sehr spannend wie alle Mafia Filme wie der Parte, Pulp Fiction etc..
Es gibt sehr krasse Szenen mit Headshots, aber bei einem Mafia Film ist es doch normal oder?Für mich Ja!
Tom Hanks sieht als Killer nicht schlecht.
Der Film ist wirklich zu lang, daher nimmt was zum Essen und geniesst den Film.
Die Darsteller sind alle hervorragend.Am besten haben mir Tom Hanks und Jude Law gefallen.
Die Spannung ist über den gesamten Film verteilt, so daß man die zwei Stunden wie gefesselt im Kinosessel sitzt.
Der Film ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll,sehr spanned,ohne humor und mit viel Action.
Insgesamt finde ich den Film sehr empfehlnswert, aber nur wenn du Mafia Filme magst.
Ich könnte mehr zu meiner Meinung hinzufügen aber wie schon erwähnt hat jeder ein anderes Geschmack, daher bitte ich euch meinen Bericht fair zu bewerten.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
peter-stephan
peter-stephan, 08.05.2005
Und ich habs immer noch nicht geschafft ihn zu sehen, spaumltestens jetzt muumlsste ich daran ja wohl mal was aumlndern! klasse Bericht! peter-stephan
Jonny_Ganja
Jonny_Ganja, 06.05.2005
alles drin, was drin sein muss. sehr objektiv. mfg jonny
nicky82
nicky82, 22.05.2005
toller bericht
lg nicky
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Ein Killer mit Familie

ein Testbericht von 2003-09-07 13:38:00 vom 07.09.2003
Empfehlung: ja
Zwei hochgelobte Filme an einem Abend, der eine spannend und eindringlich, der andere eine Enttäuschung...Grund genug, zumindest über einen von beiden zu schreiben. Also, hier mein Bericht über "Road to Perdition"!

DIE STORY:

Wir schreiben Winter 1931. Mike Sullivan (Tom Hanks)lebt mit seiner vierköpfigen Familie in einem gemütlichen Vorstadthaus ein scheinbar friedliches bürgerliches Leben und arbeitet für den netten Onkel John.(Paul Newman) Erst als sich seine beiden Söhne fragen, was er eigentlich genau für ihn tut, wird sich alles ändern. Michael, der Ältere, versteckt sich im aufklappbaren Rücksitz des väterlichen Wagens und wird so Zeuge, wie dieser mit seinem Partner, Onkel Johns Sohn, kaltblütig drei Männer erschießt.
Onkel John ist nämlich zufällig der örtliche Gangsterboss und war sehr sauer auf einen der drei Ermordeten und Mike ist dessen berüchtigster Profikiller.
Michael wird aber ertappt und nun wirds gefährlich. Sein Vater und später auch Onkel John nehmen ihm das Versprechen ab, nichts zu verraten. Aber Johns Sohn traut der Sache nicht und will die Familie umbringen. Beim ersten Versuch erwischt er aber nur Michaels jüngeren Bruder und beider Mutter.
Nun weiß er, daß er mit Mike Sullivan einen tödlichen Feind hat und taucht unter.
Mike und sein Sohn fliehen ebenfalls und begeben sich auf einen ausgedehnten Rachefeldzug, bei dem sie völlig auf sich gestellt sind.
Und bald werden sie selbst von einem anderen "Spezialisten" (Jude Law)verfolgt, der im gleichen Metier tätig ist und sehr genau weiß, wie er an sein Ziel kommt.

DER FILM:

Einsamkeit ist wohl das wichtigste Thema in diesem Film. Einsam ist Mike Sullivan, wenn er seine Arbeit macht und nachdem seine Frau und sein einer Sohn erschossen wurden. Michael ist einsam, denn er kann nicht zu seinem verschlossenen, kalten Vater durchdringen. Auch der "Spezialist", der sich an Sullivans Fersen heftet, ist einsam. Selbst der feige Sohn von John Rooney ist einsam, genauso in seiner Schuld verfangen wie Mike und sich genauso nach der Anerkennung durch seinen Vater sehnend wie Michael.
Das zeigt sich auch in der Bildsprache des Films. Sullivan und den "Spezialisten" sieht man immer wieder allein durch endlose Gänge laufen oder mit dem Auto durch menschenleere Ebenen fahren.
Sullivan und sein Sohn finden Zuflucht bei einem alten Ehepaar, das weit abgelegen wohnt und ihr Ziel ist das einsam am Meer gelegene Haus ihrer Tante Sarah.
Durch diese Bildsprache wird extrem verdeutlicht, wie sehr sich Sullivan und seine Gegner durch ihr Leben außerhalb der Legalität aus dem Kreise der menschlichen Gesellschaft entfernt haben. Äußerlich wie auch innerlich durch ihr berufsmäßiges Mißtrauen und ihre ständige Zwangswachsamkeit.
Echte Nähe ist für die Erwachsenen nicht mehr möglich und auch der sichere Hafen im Haus der Tante erweist sich als trügerisch, erst Michael wird sich durch seine bewußte Entscheidung einen Platz im Kreis der Menschen und eine Aussicht auf ein eventuell glückliches Leben verdienen.

In diesem Sinne sehr hervorzuheben die wundervollen ruhigen und dabei doch fast stets bewegten Bilder des Films, untermalt von der einfachen aber stimmungsvollen Musik von Thomas Newman ("Betty und ihre Schwestern").
Sam Mendes malt ein Gemälde der inneren und äußeren Straßen und Wege, die zurückzulegen sind auf dem Weg zu anderen Menschen. Unterstützt wird er dabei von wunderbaren Schauspielern:

Tom Hanks, der noch mit leichten Komödien wie "Big" und "Scott und Huutch" angefangen hatte, ist längst im Hollywood - Himmel der Charakterdarsteller angekommen. Sein Sullivan ist trotz dessen Kaltblütigkeit und unbedingter Loyalität in der Pflichterfüllung sowie seiner erbitterten Rache voller Hilflosigkeit wenn es um seelische Bedürfnisse geht. Seine Seelenqualen durch die unabänderliche Schuld, die er auf sich geladen hat, werden immer dann deutlich, wenn er alles daransetzt, seinen Sohn von seinem Weg fernzuhalten.
Ausgeklammert bleibt der seelische Mechanismus, mit einem solchen Leben fertigzuwerden und die Gratwanderung zwischen Beruf und Familie. Vielleicht bleiben uns so aber auch billige Erklärungsmuster erspart.

Sehr gut auch Tyler Hoechlin als dessen Sohn Michael. Zunächst noch bereitwillig in seines Vaters Fußstapfen tretend, versagt er den finalen Schuß - und entscheidet sich für ein anderes Leben.
Sehr echt und glaubhaft gespielt.

Paul Newman setzt ein weiteres Perlchen in seine Karrierekrone und beweist, daß er gerade im Alter zu Höchstleistungen fähig ist. Sein John Rooney ist jovial, kalt, berechnend, aber auch menschlich und würdevoll, selbst im Angesicht des eigenen Todes.

Jude Law schließlich gibt den schmierig-skurrilen Killer mit Reporter-allüren. Fies, unmoralisch und einfach nur sadistisch.


FAZIT:

Alles in allem ein brillanter Film in tollen Bildern, trotz des gewalttätigen Geschehens ruhig und geradlinig erzählt. Eine Auseinandersetzung auch über ein Leben mit Schuld. Ein spannendes Plädoyer gegen gewaltsame Konfliktlösung. Gerade weil er keine Heldenfiguren bietet vielleicht auch mal ein Film zur Vorführung in Schulen und zur dortigen Auseinandersetzung über Gewalt und Moral...
Sehr empfehlenswert!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Gering

Mehr als nur ein Epos!

ein Testbericht von 2003-08-07 16:30:13 vom 07.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller...
Nachteile/Kritik: ???
Zwei Großen des Filmgeschäfts hat Sam Mendes (American Beauty) für sein Gangsterepos Road to Perdition gewonnen: Paul Newman, zugegebenermaßen nicht mehr ganz der frischeste, was die Gesichtshaut angeht, und Tom Hanks. Beide spielen die Hauptpersonen in diesem Anfang der 30er Jahre in den USA angesiedeltem Gangsterfilm.

_________
INHALT

Michael Sullivan (Tom Hanks) führt für seine Söhne ein beschauliches, bürgerliches Leben, und zwar eines der sorgenfreieren Art. Für die beiden Söhne ist der Vater Respektsperson und Mittelpunkt der Familie. Man achtet auf ein angemessenes Verhalten der Söhne, ja, ist bisweilen aus heutiger Sicht schon recht konservativ (Teller müssen leer gegessen werden usw.). Hinter der Fassade des scheinbaren Angestellten verbirgt sich aber eine andere, brutale Realität, die Michael und seine Frau vor den Söhnen sehr gut verbergen können.
Michael arbeitet für John Rooney (Paul Newman), der seine Stadt vollkommen im Griff hat. Die gewöhnlichen Geschäfte füllen nicht nur seinen Geldbeutel, sondern ernähren alle Mitglieder der Mafia das Ortes auf recht hohen Niveau.
Aber wie die Krabatt – Geschichte hat das Leben als Mafioso auch seine Schattenseiten: Wer sich nicht an die Regeln hält, wer grob gegen diese verstößt, wird aus dem Weg geräumt – die Bestattungskosten trägt natürlich der Chef.
Michaels Aufgabe ist es nun, eben diese Aufgaben auszuführen und als Profikiller hat er den Ruf, ein absolutes Ass zu sein.
Aber auch John Rooney hat Probleme, vor allem in Person seines nicht gerade gelungenen Sohnes, der so gut wie jeden seiner ihm übertragenen Jobs daneben setzt. Dass Michael die Gunst des Chefs hat, er aber nicht, dass trägt er Michael nach.
Und so wird dem integeren Mafia - Auftragsmörder eine Fall gestellt. Während er von einem Clubbesitzer aus dem Weg geräumt werden soll, werden seine Frau und einer seiner Söhne zu Hause ermordet.
Michael gelingt es, dem Mordkomplott zu entgehen und seinen ältesten Sohn zu retten. Es beginnt eine Flucht, die nach Perdition, dem Wohnort der Schwägerin, führen soll, doch sofort wurde eine Profimörder auf die Fährte Sullivans und seinem Sohn angesetzt, der einen ebensolchen Ruf hat, wie er selbst.
Sullivan selbst beginnt, das ihm bekannte Mafiasystem durch gezielte Nadelstiche zu schädigen. Auf der Flucht kommen sich aber auch Vater und Sohn näher.

Am Ende aber gibt es nur einen Gewinner………..

__________
MEINUNG

Tom Hanks muss in diesem Film eine ambivalente Rolle spielen: Die des skrupellosen Mörders, der auch bei der Wahlmöglichkeit, Leben lassen oder töten den Weg geht, den er besonders gut beherrscht; andererseits der sorgende und einfühlsame Vater, der sich über das zwiespältige Verhältnis zu seinem überlebenden Sohn macht.
Beide Rollen verkörpert Hanks meisterhaft, schafft den scheinbaren Sprung in der Glaubwürdigkeit des Charakters und lebt beide Charakterzüge: Das eine ist der Job, Gewissensbisse seit langen vergessen und verdrängt, der Sohn ist seine Hoffnung.
Ähnlich ist die Rolle von Paul Newman angelegt: Er „liebt“ Sullivan als einen Sohn, den er nie gehabt hat und nie haben wird, als Traum eines Mafiavaters von dem Sohn, wie er idealtypisch sein soll. Und dennoch muss er sich entscheiden, ob er seinen Sohn unterstützt und Michael dem Henker ausliefert, oder aber andersherum sein eigen Fleisch und Blut verrät. Blut ist dicker als alles andere, und doch fällt er seine Entscheidung schweren Herzens und mit einem schlechten Gewissen.
Beide zeigen hier meisterhaftes Charakterkino, wobei der Film als wirklicher Gangsterfilm dem Liebhaber gepflegter Schussszenen auch auf seine Kosten kommen lässt.

Der Film verkörpert aber auch die verlogene Welt der treusorgenden Mafiafamilie, wie man es heute noch in Italien scheinbar finden kann: Die Organisation frisst die Mitglieder mit Haut und Haaren, die Familien zählen ebenso zur Familie und die Strafen sind nicht wirklich familienfördernd und familienfreundlich.
Da findet sich nur wenig der anderen Filme des Action- Genres a la Vater räumt im Alleingang mit unglaublicher Härt, pyrotechnischen Exzessen und schwarzeneggerhaften Vorgehen allein mit der Mafia auf. Auch wenn es in der Fabel ähnlich ist, der Film wirkt subtiler, außerhalb der Szenen, in denen geballert wird.
Und gerade deshalb, weil der Film nicht als Transporteur männlicher John Wayne – Fantasien benutzt wird, sondern vielmehr sehr vielschichtig angelegt ist, weil komplexe Rollen exzellent auf die Leinwand gebracht werden von Großen ihres Faches, eben deshalb gehört dieser Film, wenn ihm auch der große Erfolg an den Kinokassen verwehrt geblieben ist, zu den wirklich guten Kinofilmen.


Road to Perdition
USA 2002
Regie: Sam Mendes
Mit Paul Newman, Tom Hanks, Jude Law, Jennifer Jason Leigh u.a.
Laufzeit Kino/ Videofassung: 112 Minuten



Michael ( der echte!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Abana1

Wieder ein Meisterwerk von Sam Mendes

ein Testbericht von 2003-01-21 08:19:36 vom 21.01.2003
Empfehlung: ja
Mit "Road to Perdition" kommt derzeit die zweite Regiearbeit von Sam Mendes in die deutschen Kinos. Nach "American Beauty" kann man will von Mendes erwarten, und mit dem neuen Film "Road to Perdition", der schon jetzt als Oscarkandidat gehandelt wird, liefert er wieder ein Meisterwerk ab.


Handlung
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Der Film spielt im Winter 1931 in den USA, es herrscht die Depression. Die Familie Sullivan kommt trotzdem ganz gut über die Runden, die beiden Söhne von Michael Sullivan (Tom Hanks), Peter (Liam Aiken) und Michael Jr. (Tyler Hoechlin), erleben eine ganz angenehme Kindheit. Eines Tages versteckt sich Michael im Auto seines Vaters, als der Nachts das Haus verläßt. Er wird Zeuge, wie sein Vater einen Mann erschießt, denn Michael Sullivan ist ein Killer unter den Fittichen von Mafiaboss John Rooney (Paul Newman), der ihn als Waisenjunge aufgenommen hatte. Die anderen Männer bekommen mit, das Michael Jr. Zeuge des Mordes war. Der Sohn von Rooney, Connor Rooney (Daniel Craig), ist eifersüchtig auf Sullivan, deshalb will er ihn und seinen Sohn erledigen. Doch Sullivan erfährt noch rechtzeitig von dem Komplott, aber er kann seine Frau und seinen jüngsten Sohn Peter nicht mehr retten.

Connor berichtet seinem Vater John von dem Vorfall, und dieser versucht Sullivan mit Geld wieder auf seine Seite zu ziehen. Doch das will Sullivan nicht, er begibt sich mit seinem Sohn Michael Jr. nach Chicago zu Frank Nitti (Stanley Tucci), für den er arbeiten will. Dafür soll dieser die Rooneys umbringen. Doch die John Rooney hat dies vorausgeahnt und sitzt schon im Hinterzimmer von Nitti. Rooney schickt den Killer Harlen Maguire (Jude Law) los, damit er Sullivan und seinen Sohn erledigt. Sullivan und sein Sohn Michael flüchten...


Daten
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Regisseur: Sam Mendes

Darsteller:
- Tom Hanks (Michael Sullivan)
- Tyler Hoechlin (Michael Sullivan, Jr.)
- Paul Newman (John Rooney)
- Jude Law (Harlen Maguire)

Spielzeit: 116 min

FSK: ab 16 Jahre

Webseite:
- deutsch: http://www.roadtoperdition.de/
- englisch: http://www.roadtoperdition.com/

Kinostart USA : 12. Juli 2002
Kinostart Deutschland : 05. September 2002


Meine Meinung
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Nachdem "American Beauty" zu meinen Lieblingsfilmen gehört, war ich schon gespannt auf den neuen Film "Road to Perdition" von Regisseur Sam Mendes. Erfreulicherweise hat man bei seinen Filmen keine schauerlichen deutschen Filmtitel erfunden, sondern man hat die englischen Originaltitel beibehalten. Schon dies gefällt mir, denn nichts ist schlimmer als solche Titel wie "Schokolade zum Frühstück" oder "Mit aller Macht".

Nun aber zurück zu "Road to Perdition". Ehrlich gesagt, hatte ich einen Gangsterfilm erwartet, denn schließlich wurde damit geworben. Da mir dieses Genre sowieso nicht gefällt, war ich sehr glücklich, das es sich hier nicht um einen bloßen Gangsterfilm handelt, sondern eher um ein Drama, welches die Beziehung von Vater und Sohn zum Thema hat. Deshalb sollte man auch keine ach so tollen Actionszenen erwarten, und auch das Rumgeballere hält sich in Grenzen. Auch wenn mit der Action sparsam umgegangen wurde, hat man die Zeit aber auch nicht mit Dialogen gefüllt. Im Gegenteil, die Bezeihung von Vater und Sohn wird durch Taten und Gesten beschrieben, und kaum durch das gesprochene Wort. Und darin ist ja Mendes sowieso ein Meister.

Und ich glaube wirklich, es ist ein Vorteil, das Mendes hier eine Geschichte von Vater und Sohn inszeniert hat, und nicht einen Gangsterfilm über die Mafia. Das gab es schon vorher, und so hätte er kaum Akzente setzen können. Er legt vielmehr Wert auf Details. So kann man eine gute Inszenierung des Amerikas der dreiziger Jahre erleben. Bis ins kleinste Details wurde es nachgebildet, und man fühlt sich fast in diese Zeit versetzt. Es geht einfach um die Bilder, aber dies wird ohne Effekthascherei umgesetzt. Gibt es doch mal eine größere Schießerei, sieht man auch kaum Blut spritzen, wie das sonst so der Fall ist. Es geht hier um das Schicksal eines Vaters, der seinen Sohn auf einen besseren Weg schicken will, als er ihn gegangen ist.

Die Darsteller sind alle hervorragend. Am besten haben mir Tyler Hoechlin als Michael Jr. und Jude Law als Maguire gefallen. Tom Hanks ist zwar auch gut, und er wird mit Sicherheit auch für den Oscar nominiert werden, aber bei ihm ist auch der einzige Schachpunkt des Films zu finden. Eigentlich liegt es nicht direkt an Hanks, zumindest könnte auch Mendes dafür verantwortlich sein. Der Person des Vaters ist meiner Meinung nach nicht konsequent genug böse. Irgendwie liegt der Verdacht hier nahe, das der Charakter künstlich für das Publikum aufgeweicht wurde, denn hätte man Hanks als absoluten bösen Killer akzeptiert? Vielleicht liegt es auch nur am Gesichtsausdruck von Hanks, denn wenn er als kaltblütiger Killer Leute umbringt, spiegelt sein Gesicht eben nicht die Kaltblütigkeit wieder.

Die Story ist konsequent umgesetzt. Es gibt niemals irgendwelche Tiefpunkte, die Spannung ist über den gesamten Film verteilt, so daß man die zwei Stunden wie gefesselt im Kinosessel sitzt. Am besten haben mir die folgenden beiden Szenen gefallen, der Schußwechsel im Regen und die Szene im Dinner, wo Sullivan durch eine Schweißperle mehr sagt, als alle Worte. Hier zeigt sich das Können von Mendes, und schon deswegen sollte man sich diesen Film anschauen.


Epilog
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"Road to Perdition" ist ein hervorragender Film, der spannend und interessant die Beziehung von Vater und Sohn vor dem Hintergrund der Mafiaszene zeigt. Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen, man sollte nur nicht einen Gangster-Actionfilm erwarten.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
zerom2000

Tom Hanks mal anders

ein Testbericht von 2002-12-17 14:47:47 vom 17.12.2002
Empfehlung: ja
Hi Leute,
also vor kurzem hab ich nen super Kinofilm gesehen: Road to Perdition !!

Den will ich euch heut kurz vorstellen:

Fakten,Fakten,Fakten


Hauptdars teller:
- Tom Hanks, Paul Newman, Jude Law

Spieldauer : 116 min

ab 16 Jahre

Kinostart : 5.September 2002

Regie : Sam Mendes


Story


Es ist der Winter 1931 :

Die Sullivans, Michael Sullivan (Tom Hanks), seine Frau und die beiden Söhne Peter und Michael, leben ein geordnetes Leben. Das scheint den Kindern so zu gehen.
Die wissen nur vom Job ihres Vaters, dass er für Mister Rooney Aufträge erledigt.
Rooney (Paul Newman) ist ein Mafiaboss, der die gesamte Stadt beherrscht und Michael Sullivan ist sein Profikiller.
Eines Tages versteckt sich Michael Jr. Im Auto seines Vaters, der mit dem Sohn von Mister Rooney einen Auftrag erledigen muss. Er bekommt mit, wie die beiden drei Männer ermorden. Fortan ist nichts mehr normal. Da Rooney keine Zeugen gebrauchen kann, hetzt er Killer auf die Familie Sullivan. Michael erfährt dies leider zu spät und so müssen seine Frau und sein jüngster Sohn sterben.

Sullivan schwört Rache und jagt den Mörder seiner Frau und seines Sohnes.
Michael Jr. Hilft ihm dabei. Rooney setzt nun einen Profikiller auf die beiden an, der sie, während sie den Mörder ihrer Familie suchen, selber jagt.
Und diese Jagt ist sehr spannend...........

Meine Meinung

Also Tom Hanks war ja schon immer eine meiner Lieblingsschauspieler. Mit Filmen wir Truman Show oder The green Mile hat er mich vollkommen überzeugt.
Auch in „Road to Perdition“ spielt es hervorragend den Familienvater und gleichzeitig Profikiller, der versucht, dass sein Sohn Michael wenigstens in den Himmel kommt, d.h. nicht so wird wie er.
De komplette Film ist mit Hilfe von genialer Hintergrundmusik zwar immer spannend, läuft aber trotzdem sehr ruhig ab. Gerade diese ruhige Atmosphäre und die Spannung machen den besonderen Kick aus.
Endlich mal wieder ein Film mit Tiefgang!!!!!

Geht rein in den Film, der ist megagut........
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Tuvok

Filmkritik und Meinung von Road to Perdition

ein Testbericht von 2002-11-26 19:23:10 vom 26.11.2002
Empfehlung: ja
Road to Perdition


Oder wie aus einem Gangsterfilm, ein düsteres Gangsterepos wird, das so ähnlich wie „ Millers Crossing „ ist
Und auch Ähnlichkeiten mit „ Erbarmungslos „ und „ Der Pate 1 – 3 „ hat und ein bisschen noch von „ Good Fellas „ ist auch dabei. Wem auch „ Die Asche meiner Mutter „ gefällt, dem gefällt auch der ganz gut. Der Film dauert 119 Min, und spielt im Amerika des Jahres 1931.
Es ist die Zeit der Depression, die Zeit des Alkoholverbotes, die Zeit wo man öffentlich mit einer Panzerfaust 12 Leute abknallen kann, aber dafür keinen Kaugummi mit Rumgeschmack essen durfte. Man durfte nicht Dealen mit Bier, und nicht trinken Alkohol. Die Menschen die in Hinterzimmern, in Clubs, Casinos leben, wollen nur eines, wie die auf der Straße, überleben. MICHAEL SULLIVAN ( Tom Hanks ) hat es in dieser Zeit geschafft, er ist ein Einwanderer aus Irland, hat einen Schnurbart, und hat es sehr schwer gehabt in der letzten Zeit, er hat sich raufgearbeitet zu einem wirklich guten Job er killt Leute und ist so ne Art Kopfgeldjäger mit Herz. Nicht mal seien Frau ANNIE SULLIVAN ( Jennifer Jason Leigh ) noch seine beiden Söhne, PETER und MICHAEL Jr.
wissen was er für einen Job hat, das er für JOHN ROONEY ( Paul Newman ) einen Killer spielt. Hanks spielt diese Rolle wirklich hervorragend, man nimmt ihm das böse wirklich ab. Einem Schauspieler der sonst immer der Saubermann der Filmwelt gewesen ist, darf hier mal den richtigen Bösen spielen. Er paßt auch sehr gut in die ganze Geschichte hinein, weil er aussieht wie ein Ire. Er hat so seine Probleme, hat einen Typ der nicht viel redet, ist sehr ruhig, und immer wohlbedacht. Und auch fantastisch paßt die Lebende Legende Newman in die ganze Geschichte rein, der so eine Art Vaterfigur für MICHAEL abgibt, der ihm das Leben erleichtert hat, der ihn schützt vor allen Gefahren, und der selber einer der ganz Bösen ausgefuchsten ist. Nur gehört er zu der Rasse, der Leute die noch ein Gewissen haben, obwohl sie Gangster sind und das ist sehr selten. Er hat MICHAEL als Waisenknabe zu sich genommen, und gemeinsam mit ihm ist er ein richtiges Team, wo nur einer darunter leidet, nämlich sein leiblicher Sohn, CONNOR ROONEY. Der kann es seinem Vater der sehr streng ist, nie und nimmer recht machen, und bei jeder Gelegenheit ist er mit MICHAEL zusammen, denn CONNOR ist so ein richtiger Depp, macht die Hälfte falsch, und eines fehlt ihm was ganz wichtig ist, was MICHAEL trotz seines grausamen Jobs noch hat, er hat ein Herz, CONNOR nicht. Am nächsten Abend fahren CONNOR und MICHAEL zu FINN, ohne das sie was mitbekommen, das sie einen blinden Passagier haben, MICHAEL Jr., der mehr als stolz auf seinen Vater war, und das zeit seines Lebens, er will endlich wissen was er macht endlich den Schülern in der Klasse beweisen was sein Vater für ein Toller und lieber Mensch ist, und so ist er auf dem Hintersitzt, und schleicht sich seinem Vater hinterher, wie die Schlange am Weg in den Getreidesilo, und sieht wie die 2 einen Mann verhören. Kurz darauf beginnt die Schießerei, und CONNOR erschießt FINN weil er ihn geärgert hat, weil er nicht alles gesagt hat, was er wissen wollte, und weil er blöd daher geredet hat, obwohl das gar nicht sein Auftrag war. Den Schock in den Augen von seinem Sohn, das war echt gut. Sein Sohn ist überhaupt so ein Mensch der nicht viel redet, der eher handelt und der den Mund nicht aufmacht, genauso wie sein Vater, und das einzige was er machen kann ist sich zu verstecken, beim Zaun, wo ihn aber sein Vater sieht, da er das Geräusch bemerkt hat. Und alleine der Anblick, der tiefen Enttäuschung, ja das ist schon was, man sehe die 2 Augenpaare sich anstarren, der Vater geschockt das sein Sohn das sehen musste, aber so hart erzogen, das er meint der Sohn hält das schon aus und vor allem dicht, und sein Sohn, der trotzdem in Gedanken hat, das sein Vater immer noch der beste ist. ROONEY der alte ist geschockt über die Scheißtrotteltat seines Sohnes. Doch CONNOR hat was anderes vor, er will keine Zeugen, und eines Tages als MICHAEL im Casino ist, MICHAEL JR. Irgendwo dahin ist, und ANNIE mit PETER alleine zu Hause ist, kommt CONNOR mit einer Waffe, und erschießt die 2 als Rache, denn schließlich ist er der beste Sohn von ROONEY, und nicht MICHAEL, den er mehr als zuvor hasst, außerdem wollte er auch seinen Sohn töten. Ganz aufgebracht und stolz berichtet er seinem Vater im Suff was er tat, der ihn fast erschlagen hätte, und als einzige Lösung viel Geld für SULLIVAN anbietet, der ablehnt. Er will Rache. SULLIVAN und sein Sohn MICHAEL flüchten nach CHICAGO wo sie die rechte Hand von AL CAPONE aufsuchen, FRANK NITTI ( Stanley Tucci ), der ihnen helfen soll die ganze Familie ROONEY auszulöschen. Er sieht rot. NITTI Lehnt ab, er will keinen Bandenkrieg, doch eines weiß SULLIVAN nicht, der alte Fuchs ROONEY und sein Sohn CONNOR sind schneller und hören vom Nebenzimmer aus zu, was MICHAEL da sagt und nun ist ROONEY der Überzeugung ihn auch zu töten. Also setzen sie ihm einen Profi auf den Hals, den Polizeifotografen, Kopfgeldjäger MAGUIRE ( Jude Law ) ein Mann ohne Gewissen.
SULLIVAN will seinen Sohn zur Tante bringen, und weiß nicht das er abgehört wird, und dann passiert es, MAGUIRE ist hinter SULLIVAN her, und nun können sie nicht zur Tante, und guter Rat ist teuer, wohin nur ?
Der Film ist eigentlich gar nicht so neu, und hat gar nicht so eine überaus spannende Geschichte, er ist etwas langweilig gemacht, er hat seinen Längen, und zeitweise zieht er sich etwas, weil diese ganze Lebensart in der Düsternis ist ungefähr so als wäre man eine Kellerassel und würde irgendwo in einem dunklen Hinterhof hausen, und das Problem des ganzen ist, das man fast kein Tageslicht sieht, also fast alles ist in der Nacht was sich da abspielt, als wären die ganzen Leute damals Fledermäuse gewesen. Keiner ist am Tag wach, jeder hält wohl Siesta während sie in der Nacht leben, dealen, Drogen verkaufen und Alkohol trinken. Eine krankhafte Welt die da drüben damals war, so arm wie die Leute waren und das im ganzen Land ist echt hervorragend dargestellt worden, und es ist wirklich nicht schlecht geworden das ganze. Eine neue und eine alte lebende Legende in einem Film das ist wirklich was besonderes. Fade war es nur, weil alle so wenig geredet haben, man hat das Gefühl gehabt als würde man gleich einschlafen, aber sonst war es teilweise spannend. Das ganze hat auch so eine Art Film Noir Ästhetik, der alten Filme mit Bogart und Bacall, und irgendwie ist das ganze so ein altes
„ Bonnie und Clyde „ ähnliches Thema. Es hat viele gute wortkarge und düstere Aktionen die dem Zuseher Schauspielkunst vermitteln lassen ohne auf Special Effekte zu hören. Meiner Freundin gefiel der Film auch sehr gut, obwohl ich immer mit der Taschenlampe im Kino da saß und die Leinwand beleuchtete weil ich fast nichts sah, alles war so dunkel. Sonst war der Film nicht schlecht. Bis auf ein paar Auszuckungen als ich mir dachte auch ein Maschinengewehr in der Hand zu haben, was in Wirklichkeit ein Strohhalm war, ist es eigentlich recht ruhig im Kino gewesen, als ich nach dem Spuckekugeln verschießen ziemlich gefesselt am Kinositz dasaß.
Sehr zu empfehlen ist der Film für Leute die über 60 sind und es sehr ruhig mögen, ein Film ohne Aufregung und wo man richtig nachdenken muss.

79,99 von 100
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Klops

EIFERSUCHT, VERRAT UND DAS LIEBE GELD

ein Testbericht von 2002-10-30 15:41:54 vom 30.10.2002
Empfehlung: ja
1.Einleitung

Vor einigen Tagen war ich endlich mal wieder im Kino und den Film, den ich angeschaut habe möchte ich zum Thema meines Berichtes machen, nämlich „Road to Perdition“, der mit Tom Hanks, Paul Newman und Jude Law mit 3 Stars aufwartet. Ob mich der Film überzeugen konnte, erfahrt ihr in meinem Bericht.

2.Story

Anfang der 30er Jahre, die Blütezeit von Mafiaboss Al Capone, Michael Sullivan lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen Peter und Michael Jr. In einem schönen Haus und führt auch ansonsten ein angenehmes Leben, was er dem örtlichen Mafiaboss John Rooney zu verdanken hat, für den Michael, der ein Waisenkind war/ist, Aufträge, wie z.B. Geldeintreibungen oder auch Morde, erledigt. John Rooney ist für Michael wie ein Vater, was seinen richtigen Sohn Connor Rooney eifersüchtig und hasserfüllt macht.

Ein Gesprächsauftrag mit einem Mitglied der „ehrenwerten Familie“ geht schief und Connor erschießt den Mafiosi. Zu allem Überfluss beobachtet Michael Jr., der sich im Auto versteckt hatte das ganze auch noch, und muss mit ansehen wie sein Vater 2 Leibwächter erschießt. Jetzt weiß Michael Jr. Von der Tätigkeit seines Vaters. Connors Eifersucht wird immer größer und er versucht jetzt Michael aus dem Weg zu räumen. Als er denkt Michael wäre tot geht Connor zu Michaels Familie und erschießt Peter und Michaels Frau. Michael Jr. bleibt nur verschont, weil er zufällig nicht zu Hause ist.

Als John Rooney davon erfährt, versucht er Michael mit Geld wieder auf seine Seite zu ziehen. Michael will aber Rache an Connor und fährt mit Michael Jr. nach Chicago um dort Mr. Nitti um Hilfe zu bitten. Allerdings steht Connor Rooney schon unter Nittis Schutz und Michael wird der Killer Harlen Maguire auf die Fersen geschickt. Michael und sein Sohn wollen nach Perdition, zu Michaels Schwester flüchten, aber trotz ihrer Notsituation will Michael immer noch seine Rache...

3.Meine Meinung

Nachdem ich das erste Mal von der Story gehört hatte, dachte ich an einen typischen Mafia- bzw. Gangsterfilm, aber „Road to Perdition“ hebt noch einen anderen Aspekt hervor, nämlich die Vater-Sohn Beziehung zwischen Michael Sullivan und seinem Sohn Michael Jr. Michael Jr. fühlt sich gegenüber seinem Bruder Peter benachteiligt, kann dies aber erst ziemlich spät zum Ausdruck bringen. Der Vater und sein Sohn kommen sich immer näher und man hat langsam das Gefühl ein richtiges Vater-Sohn Verhältnis vor sich zu haben und ich hatte den Eindruck, diese Kühle verschwindet langsam mit der sich die beiden bisher gegenüber standen. Das andere Vater-Sohn Verhältnis, das behandelt wird, ist das zwischen John Rooney und seinem Sohn Connor, nur das hier nicht mal der Bruder, sondern ein nicht leiblicher Sohn, Michael Sullivan, mehr geliebt wird als Connor, was Connors Eifersucht begründet. Eine Szene, die diese Eifersucht sehr gut zum Ausdruck bringt, ist die, als John Rooney auf einer Trauerfeier Klavier spielt und sich nicht etwa Connor, sondern Michael dazu setzt und mit John ein Stück spielt. Connor überspielt dies mit einem Grinsen und als Peter, Michaels Sohn, ihn fragt warum er immer lacht, beantwortet Connor dies mit den Worten: „Es ist einfach alles zum totlachen!“. Hier merkt man neben Connors Mimik und Gestik am extremsten Connors Hass und Neid auf Michael. Allerdings findet hier keine Annäherung statt, denn das Verhältnis zwischen John und Connor ist schon zu zerrüttet und irreparabel, als das noch etwas zu retten wäre. Durch diese Suche nach Gründen, warum denn die Beziehungen zwischen Vater und Sohn (in beiden Fällen) nicht ideal ist, wird dem Film etwas Tiefgang verliehen, was ich sehr gut fand, denn hätte Regisseur Sam Mendes einfach einen tumben Actionfilm gedreht wäre sicherlich viel Flair verloren gegangen.

Aber natürlich wird auch einiges von dem Mafia-Flair der 30er Jahre rübergebracht, denn ohne diese Darstellung würde ja etwas fehlen. Alles baute auf Geld und auf Gegenleistungen auf. Wer seine Schulden nicht bezahlte, wurde nach einigen Aufforderungen umgebracht und man merkt besonders in der Szene, als Michael Geld von einem Club-Besitzer holen will, wie groß die Angst vor der Mafia ist. Als Michael später Geld von einer Bank klaut, das dem Syndikat gehört, hat das natürlich auch einen Hintergrund und zwar den, dass er Rooney dem Schutz von den obersten Mafiabossen, wie Al Capone oder Mr. Nitti entzieht, denn Geld war damals alles und es kann niemandem gefallen haben, dass einer von Rooneys Leuten das Geld der Mafia stiehlt. Dabei will Michael John gar nichts Böses, er will nur an Connor ran und da John seinen eigenen Sohn nicht verraten will, muss Michael auch ihn demontieren, denn ohne John ist Connor gar nichts mehr wert.

Die Actionszenen halten sich sehr in Grenzen und wilde Schießereien gibt es auch nicht, was dem Aufbau des Filmes auch nur geschadet hätte. Die einzigen etwas größeren Actionszenen sind eigentlich die, als Harlen Maguire versucht Michael in einem Hotel mit einer Schrotflinte umzubringen und als das Mafiamitglied und seine beiden Bewacher getötet werden. Sonst gibt es zwar auch viele Tote, aber werden die eher aus dem Dunklen, aus dem Hintergrund oder einfach aus naher Distanz in den Kopf erschossen. Man darf hier also keine Wild-West Ballereien erwarten. Auch wurde sich mit extremen Bluteffekten zurückgehalten, was wohl aber auch daran lag den Film „ab 16“ in die Kinos zu bringen. Wenn überhaupt werden Tote auch nicht sehr lange gezeigt, was aus meiner Sicht auch unnötig und unpassend wäre.

Sehr lobenswert fand ich auch den recht extremen Detailreichtum mit den vielen alten Fassaden und den alten Einrichtungen sowie Tapeten. Man fühlte sich richtig zurückversetzt, was durch die schönen Oldtimer noch verstärkt wurde. Sehr schön fand ich auch ein kleines Schnell-Restaurant, in dem Michael seine erste Begegnung mit Harlen Maguire hat. Es war einfach schön gestaltet und sah ziemlich echt aus. Der ganze Film setzt auf eine eher dunkle und beklemmende Atmosphäre, was dem Film sehr zugute kommt.

Zwischenzeitlich wird der Film auch noch etwas aufgelockert, was man z.B. an Michael Jr. ersten Fahrversuchen erkennt. Hier bleibt es anfangs wirklich bei „Versuchen“, was recht witzig wirkt, allerdings muss man bedenken, dass er ja auch erst 12 Jahre alt ist. Sehr komisch fand ich auch den etwas tuntig wirkenden Buchhalter von John Rooney, der mit seiner Art doch für einen kleinen Lacher gut war. Natürlich ist auch noch eine Prise schwarzer Humor vorhanden, was in so einem Film ja auch nicht fehlen darf. Als Beispiel für eine kleine Auflockerung des Filmes möchte ich einen kleinen Dialog nennen, der in einer kleinen Bar nach einem Banküberfall zwischen Michael und seinem Sohn stattfindet:

Michael Jr.: „Ich möchte meinen Anteil!“
Michael: „Wie viel?“
Michael Jr.: “200 Dollar!”
Michael: „Ok”
Michael Jr.: “Hätte ich mehr herausholen können?“
Michael: „Das wirst du wohl nie erfahren!“

Der Dialog hört sich so wahrscheinlich nicht witzig an, aber im Kino kam er wirklich gut rüber.

So, nun komme ich also zu den Schauspielern:

Als erstes wäre da Tom Hanks in der Rolle des Auftragskillers Michael Sullivan zu nennen. Ich musste mich anfangs schon sehr an Hanks Image und auch Aussehen gewöhnen. In „Road to Perdition“ hat er einen kleinen Schnurrbart, der am Anfang wirklich etwas komisch und nicht zu ihm passend wirkt. Sehr merkwürdig war es auch, Tom Hanks als bösen Buben zu sehen, der später nur noch auf seine Rache aus ist. Vollends schafft er es zwar nicht den bösen Killer rüberzubringen, aber man muss ihn schon loben, denn den Spagat zwischen dem lieben Familienvater und dem bösen Killer schafft er schon sehr gut und da stört auch die Nicht-Vollendung der „Bosheit“ nicht mehr. Auf jeden Fall hat Sam Mendes bei dieser Besetzung eine gute Wahl getroffen.

Michaels Sohn Michael Jr. wird von Tyler Hoechlin verkörpert und dieser schafft es wirklich den 12 jährigen Sohn des Auftragskillers überzeugend darzustellen. Man nimmt ihm seine Rolle einfach ab. Hoechlin betreibt zu keiner Zeit Overacting und seine Rolle wirkt nicht künstlich. Es gibt also doch noch hoffnungsvolle Schauspielertalente. Sehr beeindruckend fand ich eine Szene am Ende, als Michael Jr. es einfach nicht schafft mit der Pistole abzudrücken, obwohl es so wichtig wäre, aber ich glaube kein Kind hätte das geschafft.

Paul Newman stellt in diesem Film den Mafiaboss John Rooney dar. Nach außen hin zeigt er den lieben alten Mann, während er in Mafiakreisen viel Macht besitzt und über Leben und Tot entscheidet. Auch er muss sich von mehreren Seiten zeigen, was ihm sehr gut gelingt.

Ein großes Lob geht von mir auch an Jude Law, der Harlen Maguire wirklich sehr, sehr gut spielt. Man glaubt ihm wirklich, dass es ihm Spaß bringt zu morden und dass es ihm auch noch Spaß macht seine Opfer zu fotografieren, wenn sie sterbend am Boden liegen. Er stellt den wirklich Bösen dar, was ihm sehr gut gelingt. Schon sein ganzes Äußeres sieht irgendwie ziemlich gemein aus, alleine wenn man seine Zähne betrachtet. Durch eine Verletzung, die ihm Michael zufügt, wird sein Aussehen noch gemeiner. Ganz am Anfang seiner Rolle wirkt Maguire noch recht nett, aber er wird immer böser und gemeiner. Jude Law bringt diese Rolle wirklich exzellent herüber.

Noch eine kurze Anmerkung zum Titel des Filmes:

Perdition ist zwar auch der Name des Ortes, wo Michaels Schwester wohnt, aber heißt auch so viel wie „Verdammnis“. Der Titel stellt also eine Doppeldeutigkeit dar, die bei einem eingedeutschten Titel verloren gegangen wäre, was auf jeden Fall schade gewesen wäre.

4.Fazit

Regisseur Sam Mendes hat hier einen Film erschaffen, der oberflächlich betrachtet als reiner Mafia-Film wirkt. Der Film behandelt zwar auch einige Merkmale des Syndikats, aber ebenso im Vordergrund steht die Vater-Sohn Beziehung zwischen Michael Sullivan und Michael Jr. sowie zwischen John Rooney und seinem Sohn Connor. Dieser Tiefgang gepaart mit den tollen Schauspielern ergibt einen wirklich sehenswerten Film, der mir 5 Sterne und eine Empfehlung wert ist.

Danke für das Lesen meines Berichtes. Über Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer.

Ciao, euer Stefan (Klops).
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bjoern.Becher

Endlich habe ich es auch geschafft!

ein Testbericht von 2002-10-24 12:09:36 vom 24.10.2002
Empfehlung: ja
Endlich habe ich es auch geschafft. Das ganze Jahr habe ich schon auf diesen Film hingefiebert, mich auf das Werk von Sam Mendes mit dem Namen Road to Perdition gefreut und dann kam es raus und ich habe es aus verschiedenen Gründen immer und immer wieder nicht geschafft ins Kino zu gehen. Nun war es endlich doch soweit, ich habe es geschafft, mir den Film anzusehen und kann euch deswegen jetzt etwas darüber berichten.

Der Inhalt
°°°°°°°°
Es ist Amerika im Jahr 1931, die Depression hat das Land in eine große Krise gestürzt und viele Leute leben in Armut. Es ist aber auch die Zeit des großen Al Capone.
In dieser Zeit lebt Michael Sullivan (Tom Hanks) mit seiner Frau Annie (Jennifer Jason Leigh) und seinen Söhnen Michael Jr. (Tyler Hoechlin) und Peter (Liam Aiken) in einer Kleinstadt nicht allzu weit von Chicago entfernt. Trotz der großen Armut in Amerika, leben die Sullivans in guten Verhältnissen.
Die beiden Söhne fragen sich aber immer, warum sie in diesen Verhältnissen leben können, womit ihr Vater sein Geld verdient. Sie wissen nur, dass dieser für John Rooney (Paul Newman) arbeitet, welcher für ihren Vater eine Art Ersatzvater ist, nachdem er von diesem als Waisenkind aufgenommen wurde. Rooney ist der reichste Bürger des Ortes und er hat dort alles unter Kontrolle. Was die Kinder aber nicht wissen, ist das Rooney ein Gangsterboss ist.
Um herauszufinden, was sein Vater aber genau für Mr. Rooney macht, versteckt sich Michael Jr. eines Abends im Auto seines Vaters und fährt so mit zu dessen Arbeit und macht eine schreckliche Entdeckung: Sein Vater arbeitet als Killer.
Natürlich wird es bei diesem Ausflug von seinem Vater und von Connor Rooney (Daniel Craig), dem Sohn von John Rooney, entdeckt.
Connor Rooney sieht darin seine Chance Michael Sullivan loszuwerden, denn er hasst diesen, da Sullivan von dem alten Rooney, wie ein eigener Sohn behandelt wird, während Connor von seinem Vater immer wieder seine Fehler vorgeworfen bekommt.
So lockt Connor Rooney Michael Sullivan in eine Falle, um gleichzeitig eigenhändig Sullivans Familie umzubringen. Doch Sullivan entkommt aus der ihm gestellten Falle, findet zu Hause aber nur noch seine Frau und seinen jüngsten Sohn Peter ermordet vor. Nur Michael Jr. hat überlebt, da er aufgrund einer Strafe länger in der Schule bleiben musste.
In Sullivan leben nun nur noch 2 Gedanken, seinen ihm noch verbliebenen Sohn zu beschützen und Rache zu nehmen an Connor Rooney.
Doch der alte Rooney kann Sullivan diese Rache nicht zubilligen. So fliehen Sullivan und sein Sohn erst einmal Richtung Perdition, wo eine Schwester von Sullivans verstorbener Frau wohnt.
Doch ihnen auf den Fersen ist der brutale und psychopathische Killer Harlen Maguire (Jude Law), der seine Opfer fotografiert und sammelt. Als Sullivan merkt, dass der Verfolger ihr Ziel kennt, ändert er seine Pläne und schlägt einen neuen fast wahnwitzigen Weg ein, um doch noch seine Rache zu bekommen, doch die Frage ist, ob dieser Weg ihn nicht erst Recht nach Perdition, ins Verderben, führt.

Meine Meinung
°°°°°°°°
Sam Mendes Streifen „Road to Perdition“ zeichnet sich schon erst einmal durch einen meiner Ansicht nach genialen Titel aus (der zum Glück auch nicht übersetzt wurde). Denn Sullivan flieht erst Richtung der Ortschaft Perdition, dann ändert er aber seinen Weg, doch sein neuer Weg ist so gewagt, dass die Gefahr besteht, dass dieser Weg ihn ins Verderben (englisch: Perdition) führt.
Doch im bleibt nur dieser Weg, auch wenn er ins Verderben führen kann, wenn er seinen Sohn retten will. Dies wird von Sam Mendes deutlich aufgezeigt. Am Anfang wird dem Zuschauer deutlich gemacht, wie diese Zeit war, und damit auch, dass Sullivan wenn er seinen Sohn retten will, alle anderen töten muss, auch denjenigen, der für ihn wie ein Vater ist, John Rooney. Hier ist auch mein einziger Kritikpunkt. Dem Zuschauer wird dies am Anfang für meinen Geschmack alles etwas zu deutlich aufgezeigt, Mendes nimmt sich etwas zu viel Zeit, um das Leben des Jahres 1931 dem Zuschauer vertraut zu machen. Dadurch wird der Anfang des Films etwas langatmig und ich hatte schon Angst eine große Enttäuschung zu erleben. Diese Angst war aber zum Glück unberechtigt, denn nachdem sich Mendes wohl sicher war, dass nun jeder Zuschauer einen Eindruck von der Zeit und den Umständen hat, geht die Story weiter.

Und wie schon in „American Beauty“ stellt Mendes auch in dieser Story ein Mann in den Mittelpunkt der dem Tod geweiht ist. Wie schon bei „American Beauty“ erfährt der Zuschauer schon sofort zu Beginn, dass die Hauptperson den Film nicht überleben wird. Doch dieses stilistische Mittel macht den Film nicht kaputt, oder beraubt ihn seiner Spannung, ganz im Gegenteil.

Road to Perdition ist ein äußerst spannender Film. Dabei liegt die Spannung nicht allein darin begründet, wie Sullivan und sein Sohn ihrem Verfolger immer wieder entwischen und sich auf den Weg zu ihrer Rache machen, die große Spannung liegt ganz woanders. Die Spannung liegt hauptsächlich in der Beobachtung der Entwicklung der Beziehung von Sullivan und seinem Sohn. Sullivan kannte seinen Sohn nicht, er hatte eigentlich keine große Beziehung zu seinem Sohn, er wusste nicht, was dessen Hobbys und Interessen sind, doch ihre gemeinsame Flucht schweißt die beiden zusammen und Sullivan merkt nach und nach, wie sehr ihn sein Sohn liebt, auch immer noch, nach allem, was passiert ist und wie sehr sein Sohn darunter leidet, dass Sullivan ihm nicht auch zeigt, dass er ihn liebt.

Das Tom Hanks diesen Michael Sullivan grandios darstellt, muss man eigentlich nicht erwähnen, aber ich erwähne es trotzdem, denn ist wieder einmal einfach nur atemberaubend, was Tom Hanks da abliefert. Er zeigt mit diesem Film, wie vielseitig er ist, denn er, der eigentlich der typische „Good-Boy“ ist, spielt hier einen eiskalten Killer absolut überzeugend, genauso aber wie den sensiblen Vater.

Aber auch bei den weiteren Rollen bewies Sam Mendes ein gutes Händchen. Der junge Tyler Hoechlin spielt die Rolle des Michael Jr. beeindruckend. Vor allem der Facettenreichtum der von der Rolle ausgeht, gefiel mir sehr sehr gut. So ist Michael Jr. zwar erst 12 Jahre, doch durch die Ereignisse, muss er und wird er schnell erwachsen, denn dies ist die einzige Chance zu überleben, andererseits bricht aber immer wieder die Naivität des kleinen Kindes durch.

Mit Paul Newman als Gangsterboss John Rooney spielt ein weiterer großartiger Schauspieler seine Rolle absolut überzeugend. Der alte Mann, der sich zwischen seinen zwei „Söhnen“ entscheiden muss, und weiß, dass er sich nur für einen entscheiden kann, seinen wirklichen Sohn und gegen denjenigen, den er sich immer als Sohn gewünscht hat, dieser alte Mann wird von Newman mit all seinen Sorgen wieder einmal großartig dargestellt und ich habe mich einfach nur gefreut Paul Newman, den ich seit ich den Film „Der Clou“ das erste Mal gesehen habe, als Schauspieler sehr schätze, einfach mal wieder zu sehen.

Besonders zu erwähnen ist noch Jude Law. Die Rolle des psychopathischen Killer wird von Law absolut überzeugend böse ausgefüllt und man bekommt fast Angst vor diesem Psychopathen.

Diese und die weiteren Darsteller haben zusammen mit Sam Mendes einen beeindruckenden Film geschaffen. Einen Film, der ohne große Action und Gewalt auskommt, einen Film, der es schafft nur durch Hilfe des Tons und der Untermalung mit Musik die Szenen zu herausragenden Szenen zu machen, einen Film, der trotz seine Langsamkeit nie langweilig wird (sieht man einmal von ein paar Minuten am Anfang ab), einen Film, der trotz der traurigen und düsteren Stimmung, viele komische Momente hat, einfach einen großartigen Film.

Road to Perdition ist ein – wie von mir erhofft – sehr guter Film geworden. Ihm fehlt zwar etwas von der Genialität und Absurdität von American Beauty, aber das Kinogeld hat sich voll gelohnt. Absolut empfehlenswert.

Der Film „Road to Perdition“ bekommt von mir 10 von 10 möglichen Punkten.

Titel Deutschland: Road to Perdition
Originaltitel: Road to Perdition
Genre: Drama
USA 2001, FSK 16, Laufzeit: 119 Minuten

Darsteller: Tom Hanks (Michael Sullivan), Tyler Hoechlin (Michael Sullivan, jr.), Liam Aiken (Peter Sullivan), Jennifer Jason Leigh (Annie Sullivan), Paul Newman (John Rooney), Daniel Craig (Connor Rooney), David Darlow (Jack Kelly), Dylan Baker (Alexander Rance), Jude Law (Harlen Maguire), Stanley Tucci (Frank Nitti), Ciaran Hinds (Finn McGovern) Doug Spinuzza (Calvino), Diane Dorsay (Tante Sarah), Harry Groener (Mr. McDougal), James Greene (Bill), Peggy Roeder (Virginia)

Regie: Sam Mendes
Produzenten: Richard D. Zanuck, Dean Zanuck, Sam Mendes
Drehbuch: David Self basierend auf der Graphic Novel von Max Allan Collins und Richard Piers Rayner
Musik: Thomas Newman
Kamera: Conrad Hall, ASC
Ausstattung: Dennis Gassner
Schnitt: Jill Bilcock
Kostüme: Albert Wolsky


© Björn Becher 2002
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Madame86

Road to Perdition!!!!!

ein Testbericht von 2002-10-16 16:40:33 vom 16.10.2002
Empfehlung: ja
Obwohl ich den super besetzten Film Road to Perdition noch nicht selber gesehen habe, werde ich trotzdem heute darüber berichten.
Meine Meinung zu dem Film habe ich mir durch eine Freundin gebildet,die sich ihn angeschaut hat!




Die Story:



Amerika im Jahre 1931: Der Schnapsschmuggel der Mafia boomt in Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Michael Sullivan arbeitet, ohne Wissen seiner beiden Söhne, als Auftragskiller für den Provinzpaten und Gangsterboss John Rooney, dessen eigener Sohn Connor ein Versager ist, der die Liebe seines Vaters zu Michael beneidet.

Als sich Michael Sullivans ältester Sohn Michael Jr. eines Abends im Wagen versteckt und Zeuge einer von Connor ausgelösten Schießerei wird, bei der auch sein Vater ein paar Leute erschießt, eskaliert der Konflikt zwischen Connor und Michael, als sein Sohn erwischt wird. Vorgeblich wegen des großen Risikos, dass der junge Michael plaudert, beschließt Connor Michael und seine Familie auszuschalten. Bei der Umsetzung seines Plans gelingt es Connor Sullivans Frau und Sohn Peter umzubringen, er selbst und sein Sohn Michael Jr. Entkommen nur knapp dem Kugelhagel.

Der anschließende Rachefeldzug von Vater und Sohn kann den Tod von Connor Rooney zum Ziel. Sein Sohn Michel Jr. hilft ihm bei seinen Plänen als Komplize, gejagt von einem furchterregenden, kranken Killer.







Ich kann diesen Film auf jeden Fall laut meiner Freundin weitermepfehlen.
Es ist ein spannder Film der stark zum Nachdenken anfordert.
Werde ihn Film auf jeden Fall noch anschauen!!!!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
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