VW Golf I Testbericht

Vw-golf-i
Abbildung beispielhaft
ab 46,88
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Summe aller Bewertungen
  • Fahreigenschaften:  sehr gut
  • Fahrkomfort:  gut
  • Qualität & Verarbeitung:  gut
  • Ausstattung:  gut
  • Platzangebot:  großzügig
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut
  • Anschaffungskosten:  durchschnittlich
  • Haltungskosten:  hoch

Erfahrungsbericht von werichbin2001

VW Golf R32

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

VW
Golf R32

Die schönsten Fotos des VW Golf R32 in der großen Galerie...


Motor Der Golf R32 - Nie zuvor war ein serienmäßiger Golf stärker motorisiert Beschleunigung von 0-100 km/h in nur 6,6 SekundenHigh-Tech-Sechszylinder mit kontinuierlich verstellbaren NockenwellenNie zuvor war ein serienmäßiger Golf derart stark motorisiert, wie der neue R32. Sein 3,2-Liter großer V6-Motor treibt ebenfalls die neue Luxuslimousine Phaeton an. Der im R32 quer eingebaute Sechszylinder leistet 177 kW / 241 PS (bei 6.250 U/min) und beschleunigt das erfolgreichste Auto Europas in nur 6,6 Sekunden auf 100 km/h. Nach 26,7 Sekunden hat der neue Volkswagen aus dem Stand die Kilometermarke erreicht; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 247 km/h. Die Ansteuerung der Drosselklappe wurde so ausgelegt, dass der Motor außergewöhnlich spontan und agil auf jede Bewegung des Gaspedals reagiert.




Verteilt wird das maximale Drehmoment von respektablen 320 Newtonmetern (zwischen 2.800 und 3.200 U/min) über ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit verkürzten Schaltwegen. Um die Kraft des R32 souverän und sportlich auf die Straße zu bringen, setzt Volkswagen serienmäßig den Allradantrieb 4MOTION ein. Wie alle Benzinmotoren im Golf, erreicht auch der Sechszylinder des R32 die EU 4-Norm. Der Durchschnittsverbrauch beträgt 11,5 Liter Super Plus oder Super mit mindestens 95 ROZ.

Der V6-Motor des R32 im Detail
Den Vierventil-Sechszylinder-Motor des R32 kennzeichnet ein besonders schmaler V-Winkel von 15 Grad. Im Zylinderkopf kommen zwei obenliegende Nockenwellen inklusive kontinuierlicher Ein- und Auslassnockenwellenverstellung zum Einsatz. 52 Grad beträgt der Verstellwinkel der Einlassnockenwelle, im Falle der Auslassnockenwelle sind es 22 Grad. Der Ventiltrieb erfolgt über Rollenschlepphebel mit hydraulischem Spielausgleich. Jedem Zylinder ist eine Einzelzündspule zugeteilt. Technisch weist der mit einer 7-fach gelagerten Kurbelwelle ausge-stattete 3,2-Liter-V6 ein ähnliches Konzept wie der 2,8-Liter-Motor auf, der unter anderem Golf, Bora und Sharan V6 vorantreibt. Dennoch wurde er in so weiten Bereichen weiterentwickelt, dass es sich hierbei eher um eine neue Generation dieses Motors handelt. Der Hubraum beträgt 3.189 cm3. Bohrung und Hub weisen die Maße 84,0 und 95,9 Millimeter (2,8-Liter: 81,0 x 90,3) auf. Verdichtet ist der V6 im Verhältnis von 11,3:1.

Die Steigerung der spezifischen Leistungskennwerte geht nicht nur auf das Konto der Hubraumanhebung. Um die deutlich verbesserte Drehmoment- und Leistungscharakteristik zu realisieren, wurde das komplette Ansaugsystem neu ausgelegt. Erreicht wurde dies durch die Optimierung der Strömungsgeometrie des Kunststoffsaugrohres und der Kanäle im Zylinderkopf. Nicht zuletzt deshalb stellt der Zylinderkopf eine Neuentwicklung dar. So weisen die Ein- und Auslasskanäle durch deutlich modifizierte Formen größere Strömungsquerschnitte und damit ein verbessertes Durchflussvermögen auf. Der Eintritt der Einlasskanäle in den Zylinderkopf wurde höher gelegt, so dass die Umlenkung der Strömung in den Ventilbereich verlustarm erfolgt. Darüber hinaus vergrößerten die Ingenieure den Durchmesser der Einlassventile und optimierten die Kontur der Ventilsitzringe.




Souveränes Handling durch Allradantrieb 4MOTION
Das Fahrwerkslayout des Golf hat seit dem Bestehen der Baureihe ganze Automobilgenerationen in der Kompaktklasse beeinflusst. Besonders gilt das für die aktuelle Version. Ihr McPherson-Federbeinkonzept mit unteren Dreieckslenkern an der Vorderachse gehört zu den anerkannt besten Achssystemen auf dem Markt. Hinten kommt im allradgetriebenen R32 ebenfalls eine Einzelradaufhängung zum Einsatz; die Radführungen erfolgen über eine Mehrlenker-Konstruktionen mit geschmiedeten Doppel-Quer- und Längslenkern. Sie sind auf einem Hilfsrahmen montiert und über schwingungsdämpfende Gummielemente an das Chassis gekoppelt. Diese Konstruktion der Hinterachse ermöglicht die Unterbringung des 4MOTION Allradantriebs. Deutlich verstärkt (gegenüber Golf V6) wurden die Stabilisatoren an beiden Achsen.Gegenüber der Serie ist das Fahrwerk des R32 zudem um 20 Millimeter tiefergelegt; im Vergleich zum Golf V6 beträgt die Differenz 10 Millimeter. Die Dämpfer und Federn des R32 Sportfahrwerks stammen von zwei Zulieferern, die Spezialisten für hohe Anforderungen in der Serie und im Motorsport sind.

Innen wie außen pure Dynamik
Volkswagen bietet den R32 zunächst ausschließlich als kraftvoll gestalteten Zweitürer an - eine viertürige Version folgt im nächsten Jahr. Um den neuen Anforderungen durch die eingesetzte Technik und den gestiegenen Fahrleistungen gerecht zu werden, wurden besonders die Front- und Heckpartie deutlich modifiziert. Vorne setzt sich das neue Modell durch einen ausgesprochen dynamisch gestalteten Stoßfänger von der Serie ab. Im Detail sind es hier die drei großen in Wabenstruktur aufgebauten Lüftungsgitter im unteren Bereich der Bugschürze, die in Form und Funktion deutliche Assoziationen an hochkarätige Sportwagen wecken; ein Hinweis auf den höheren Kühlluftbedarf des großen 3,2-Liter-Motors. Der völlig neu entwickelte Stoßfänger reicht zudem weit hinunter und übernimmt gleichzeitig die Aufgabe eines wirkungsvollen Frontspoilers. Optisch gibt sich der 247 km/h schnelle R32 zudem an einem entsprechenden Chromschriftzug im Kühlergrill zu erkennen.

In der Flanke dominieren den R32 seine Schwellerverbreiterungen und die eigens neu gestalteten 18-Zoll-Leichtmetallräder des Typs \"Aristo\". Mit ihren insgesamt 15 Speichen interpretieren diese Räder das Thema der Speichenfelge völlig neu. Zudem sorgt die Gestaltung für eine optimale Kühlung der Bremsanlage. Da das Fahrwerk im Vergleich zur Serie um 20 Millimeter abgesenkt wurde, füllen die Rad-Reifenkombinationen - so zumindest suggeriert es die Optik - das Radhaus nahezu komplett aus; ein Bild, das ansonsten nur im Motorsport zu finden ist. Zwischen den Felgen stellen die neuen Schwellerverbreiterungen optisch eine schlüssige Verbindung zu der weiter als beim klassischen Golf nach unten reichenden Bug- und Heckschürze dar.

Analog zum vorderen Stoßfänger wurde auch das Pendant am Heck neu gestaltet und harmonisch in die Karosserie integriert. Wiederum in die Heckschürze arbeitete das R32 Projektteam die zwei verchromten Endrohre der zweiflutigen Abgasanlage ein. Oberhalb der Heckklappe befindet sich eine aerodynamisch perfekt geschliffene Spoilerkante, die den Auftrieb an der Hinterachse reduziert. Grundsätzlich sind alle Karosserie-Anbauteile in Wagenfarbe lackiert. Serienmäßig stehen hier die drei R32 Farbtöne \"reflexsilber metallic\", \"deep blue metallic\" und \"black magic perleffekt\" zur Wahl. Abgedunkelte Rückleuchten, ebenfalls serienmäßige Xenonscheinwerfer und eine exklusive Blautönung der wärmedämmenden Scheiben vervollständigen die klare, technologieorientierte Optik.




Die Philosophie des R32 (3,2 Liter Hubraum) prägt auch den Innenraum des neuen Volkswagen. So wurde beispielsweise die schon in der Serie anerkannt gute Sitzanlage vorne völlig neu konzipiert. Die in Zusammenarbeit mit einem deutschen Spezialisten entwickelten Sportsitze bieten mit ihren besonders ausgeprägten Seitenwangen optimalen Halt und generell höchsten Sitzkomfort auch auf langen Strecken jenseits der Rennstrecke. Erstmals im Golf wurden zudem die vorderen Kopfstützen in die Sitzlehnen integriert. Serienmäßig sind die vorderen Sitze beheizbar.

Darüber hinaus sind es eine Vielzahl an Bauteilen aus gebürstetem Aluminium, die den Innenraum veredeln. Hierzu zählen die Pedalerie samt seitlicher Fußstütze (in eigenem R-Design), der Entriegelungsknopf der Handbremse, die Verkleidung der Mittelkonsole und die Türinnengriffe und -öffner. Ebenfalls aus Vollaluminium bestehen die robusten aber edlen Türeinstiegsleisten; hier findet sich wiederum - hochglanzpoliert abgesetzt vom gebürsteten Untergrund - der R32-Schriftzug wieder.

Tacho bis 300 km/h
Auf die Höchstgeschwindigkeit abgestimmt und neu gestaltet wurde der Tacho; die Skalierung reicht bis 300 km/h. Wie auch der Drehzahlmesser, wird dieses Instrument zudem von Chromzierringen eingefasst. Mit den Aluminium-Teilen im Innenraum korrespondieren farblich die mittigen Verankerungsköpfe der Anzeigennadeln aller Instrumente. Darüber hinaus setzt sich der R32 von den übrigen Golf Modellen durch einen modifizierten Armaturenträger ab.

Kompromisslos komplett ist darüber hinaus die Vollausstattung des neuen R32. Sie basiert auf den serienmäßigen Features des Golf V6, wurde aber im Vergleich zum bisherigen Spitzenmodell der Baureihe noch einmal deutlich erweitert.So komplettieren Details wie eine elektronisch geregelte Klimaautomatik (Climatronic), das Radiosystem gamma, Regensensor, selbstabblendender Innenspiegel oder die Diebstahlalarmanlage mit Innenraumüberwachung ein Ausstattungspaket, das die Liste der Sonderausstattungen auf sechs mögliche Punkte zusammenstreicht. 1.: Einen von drei unterschiedlich integrierbaren CD-Spielern/Wechslern. 2.: Eine Leder- oder Leder-Alcantara-Innenausstattung. 3.: Ein erweitertes Radio- oder Radio-Navigationssystem. 4.: Beheizbare Scheibenwaschdüsen. 5.: Das Schiebe-/Ausstell-Glasdach. 6.: Autotelefon oder Telefonvorbereitung inklusive Freisprecheinrichtung.

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