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Tests und Erfahrungsberichte
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Meine Oma
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
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Ich beginne diesen Beitrag mit dem Anfang eines alten Liedes.
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Oma so lieb
Oma so nett
Ach wenn ich dich meine Oma nicht hätt’
Wär’s auf der Welt
So traurig und leer
Denn eine Oma wie Dich gibt’s nie mehr . . .
Dieses Lied war in den 60er Jahren einer der Hits des damaligen Stimmwunders Heintje. Ich bin und war zwar nie ein Stimmwunder, aber dieses Lied habe ich auch ständig gesunden. Den Text habe ich bis heute nicht vergessen, obwohl meine Oma starb, als ich in die 1. Klasse gegangen bin.
Ich spreche jetzt von der Mutter meines Vaters.
An die andere Oma von mir (sie starb als ich drei Jahre alt war) kann ich mich nur flüchtig erinnern. Da gibt es nur ein Bild, was immer wieder kommt. Ein übergrosses Bett, ich am Fussende und ich trau mich nicht hin, weil ich Angst vor ihr habe. Das war auch nicht unberechtigt, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Denn diese Frau war streng, selbstgerecht und hatte wenig Mitgefühl. Meine Mutter verlor ihr erstes Kind, weil sie hochschwanger auf dem Bauernhof schuften musste (das wäre mein grosser Bruder gewesen – aber er ist tot auf die Welt gekommen). Aber dies ist nicht das Thema meines Beitrages.
Meine Großeltern väterlicherseits hatten sechs Söhne und eine Tochter. Ein Sohn ist seit dem Krieg vermisst und mittlerweile sind auch schon zwei Söhne verstorben.
An meinen Großvater kann auch kaum erinnern. Er starb nur eine Woche nach der Beerdigung der anderen Großmutter. Mein anderer Großvater (mütterlicherseits) war ein gutmütiger, liebevoller Mann.
Mein Vater war/ist der zweitjüngste Sohn von meinen Großeltern. Da er als Kind mal ziemlich krank war und ein halbes Jahr nicht zur Schule konnte, wurde er als einziger etwas verzogen und dies hat ihn wohl auch zum Lieblingssohn gemacht.
Ich war eigentlich von Anfang an ein Omakind. Während meine Cousinen im Dorf mit den Buben rumtollten, blieb ich immer brav in der Stube von Oma. Wer mich kennt mag es vielleicht nicht glauben, aber ich war eher ein schüchternes und sehr braves Kind. Aber man kann sich ja entwickeln. Brav bin ich ab und an immer noch, schüchtern ab einen gewissen Punkt aber sonst hat sich bei mir eigentlich so ziemlich alles verändert.
Meine Oma hat es nie leicht in ihrem Leben gehabt. Da war die Schlosserei und zusätzlich ein kleiner Bauernhof und dann auch noch sieben Kinder und der zwei Kriege. Sie hat immer hart gearbeitet, um die Kinder gut durchzubringen. Viel Zeit für Freiheit blieb nicht und trotzdem war sie meine Lieblingsoma und immer für mich da.
Also damals mein Bruder behindert aus dem Krankenhaus zurück kam, fuhren meine Eltern mehrmals die Woche nach Regensburg mit ihm. Damals passte sie dann immer auf mich auf, so dass ich nie das Gefühl hatte alleine zu sein.
Man sagt, sie war recht herb. Aber ich habe das nie gespürt. Zu mir war sie immer herzlich und liebevoll. Aber es ist wohl meistens so, dass viele als Großeltern mehr Herzlichkeit zeigen können wie sie es als Eltern konnten. Als Oma und Opa kann man einfach grosszügiger sein.
Wie sang Heintje so schön weiter:
Du bist die beste Oma,
die liebste auf der Welt.
Bei Dir da darf ich alles,
wie mir es g’rad gefällt.
Und schimpft dann meine Mutti,
ach Du verwöhnst ihn noch.
Dann lächelt sie ganz leise,
und sagt: Ich darf das doch!
Ich habe nie grossartig Geschenke von meiner Oma bekommen. Dafür war damals einfach kaum Geld da. Aber sie war da und Süssigkeiten hatte sie immer irgendwo für mich bereit. Was mich an meine Oma erinnert, ist ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit.
Wie schon weiter oben geschrieben ist meine Oma gestorben, als ich gerade mal in der ersten Schulklasse war.
Sie ging zum Schreiner im Dorf, weil sie eine Bestellung aufgeben wollte. An der Tür sagte sie plötzlich: Mir wird schlecht, kippte um und war sofort tot.
Mitten aus dem Leben heraus gerissen, ohne leiden zu müssen – ich glaube einen schöneren Tod kann man niemanden wünschen. Gerade wenn jemand immer sehr aktiv im Leben stand. Auch wenn der Schock für die Verwandten im ersten Moment gross ist, kann man doch wirklich dankbar sein für jeden, der so leicht stirbt.
Vielleicht sagen jetzt einige Spinner zu mir. Aber ich weiß, das meine Oma immer noch irgendwie bei mir ist. Gerade in schwierigen Situationen habe ich oft das Gefühl ihrer Wärme und Nähe und in manchem Traum spreche ich auch mit ihr. Manchmal spüre ich richtig, wie sie mir über den Kopf streicht.
Ich habe auch heute noch ein Bild von ihr in meinem Geldbeutel und ein Grund warum ich so viel Wert auf meinen zweiten Vornamen „Franziska“ lege ist weil es auch ihr Vorname war.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-21 03:35:38 mit dem Titel @ all . . .
. . . die sich für mich interessieren
. . . die mich mögen
. . . die mich nicht mögen
. . . die sich über mich wundern
. . . die sich über mich lustig machen
. . . denen ich ein Dorn im Auge bin
. . . also wirklich an alle
Es wird wohl ein längerer Bericht, vermutlich einer meiner längsten. Also macht Euch erst mal eine Tasse Kaffee, wer raucht sollte sich eine Entspannungszigarette anstecken, setzt Euch bequem und wen es nach dieser Vorrede immer noch interessiert, kann jetzt zu Lesen beginnen.
Mein Mehrfach-ABC
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A wie anders sein. Ich weiß nicht wie oft ich schon das Gefühl hatte, in vielen Dingen anders zu sein. Jedenfalls ist das ein Gefühl, welches mein ständiger Begleiter ist. Anders als die Familie . . . nicht so auf Familie bedacht, wenig Interesse am Haushalt, Mangel an Bindungsfähigkeit
Anders als „normale“ Menschen . . . oft verrückte Gedanken, denke über Dinge nach wo andere nur noch den Kopf schütteln, stelle Aussagen in Frage.
A wie Angst. Angst ist erst seit ungefähr zwei Jahren in richtiges Thema bei mir. Meine Angst begann vermutlich mit meinem Burnout, vielleicht auch schon vorher. Dann war es mir aber nicht bewusst. Angst in der Form, wie ich sie vorher nie kannte. Angst gepaart mit Fluchtgedanken . . . Flucht in der Vollendung . . .
Angst vor dem Versagen, obwohl ich genau weiß dass man nur versagt, wenn man nicht mehr aufsteht. Angst vor Fehlern. Angst, nicht mehr alles zu schaffen, was ich mir einst vorgenommen habe. Angst vor der Zukunft. Angst vor Nähe.
A wie Anita, meine Freundin in München. Mit Anita bin ich in die Realschule gegangen. Anita hat man mir in der zehnten Klasse entfremdet. Der führenden Clique in der Klasse war ich ein Dorn im Auge, weil ich gerne gelernt habe und damals schon einen manchmal überzogenen Gerechtigkeitsfimmel hatte. Anita, die ich jahrelang aus den Augen verloren hatte und mehr der ich jetzt wieder richtig befreundet bin. Anita, mit ihrem Mann und ihren vier Kindern und ihrem USA-Spleen. Anita, die mir erst vor kurzem gesagt hat, dass sie erst jetzt meine Freundschaft so richtig zu schätzen weiß. Anita, bei der ich froh bin dass es sie gibt.
A wie Angelika, eine Frau die ich online kennen gelernt habe. Eine Frau die mir fast immer zuhört und eine der wenigen meiner Kritikerinnen (was das Schreiben betrifft), die ihre Kritik ehrlich meint und von der ich sie deshalb auch annehmen kann.
A wie noch eine Angelika, die ich auch online kennen gelernt habe. Angelika, mit der ich mir so manchen Kampf geliefert. Und wie sich jetzt heraus gestellt hat, vollkommen überflüssig. Vermutlich sind wir uns ähnlicher, als uns beiden bewusst ist.
A wie Anerkennung. Als typischer Krebs buhle ich um Anerkennung und wenn ich sie dann bekomme, kann ich nicht damit umgehen.
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B wie burnout. Nie im Leben hätte ich geglaubt, auch einmal zusammenbrechen zu können. Also es mir dann letztes Jahr passiert ist, brach wohl etwas mehr als nur mein Körper zusammen. Auch meine Seele hat Schaden angenommen.
B wie mein Bruder Bernhard. 16 Jahre ist er nun schon tot, hat nur ein 20jähriges und auch noch behindertes Leben gehabt. Die Zeit mit ihm hat mich geprägt.
B wie Beruf. Der Beruf war einmal einfach alles für mich. Er war das Leben, die Zuflucht, die Ausrede . . . all das wohin ich mich flüchten konnte, um von anderen Dingen abzulenken. Nach dem Misserfolg im letzten Jahr, wo ich mich letztlich dann auszahlen habe lassen, fällt es mir schwer den Beruf noch wichtig zu nehmen.
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C wie chronisch. Chronisch ist bei mir meine Migräne. Ging es ein paar Jahre wirklich gut, tritt sie zur Zeit dermaßen verstärkt auf dass ich manchmal wirklich nur noch mit dem Kopf an die Wand knallen möchte um den Schmerz nicht mehr zu spüren.
C wie Ciao. Seit geraumer Zeit bin ich bei Ciao verstärkt anwesend, obwohl es am Anfang nicht absehbar war. Sicher gibt es auch dort, wie auf jeder Plattform Kleinkriege. Ciao ist aber zum Glück so groß, dass man den wirklichen Spinnern meistens aus dem Weg gehen kann. Durch Ciao habe ich meine Fertigkeit des Test-Berichts-Schreibens verbessert und virtuell einige nette Leute kennen gelernt. In Kürze nehme ich an meinem ersten Ciao-Stammtisch teil und bin schon ganz gespannt darauf.
C wie Courage. Ich denke schon, etwas zu besitzen dass man Courage bzw. Zivilcourage nennen kann. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, einfach nur zuzuschauen wenn jemanden auf offener Straße Gewalt angetan wird.
C wie Cesar Maurizio, mein Patenkind aus Ecuador bei World Vision.
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D wie direkt sein. Durch meine oft sehr direkte Art bin ich mit Sicherheit schon einigen Leuten ganz gewaltig auf den Schlips getreten. Aber was soll ich sagen. In den meisten Fällen habe ich deswegen kein schlechtes Gewissen, weil ich diese Direktheit mit Ehrlichkeit verbinde.
D wie Druck. Mich braucht man nicht unter Druck zu setzen, das mache ich schon selbst.
D wie Dagmar. Dagmar habe ich kennen gelernt als ich für die Hausverwaltung gearbeitet habe. Am Anfang fand ich sie einfach nur nervig, aber dann stellte ich schnell fest dass sie zwar sehr spöttisch ist, aber auch herzensgut. Von ihr habe ich viel über den Umgang mit Geld gelernt und mit ihr teile ich meine Liebe zu Büchern.
D wie Diplomatie. Ein Punkt an dem ich eindeutig noch zu arbeiten habe.
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E wie Ehrlichkeit. Ehrlichkeit ist mit das schwierigste im Leben. Denn ehrlich sein und sich ehrlich zu äußern sind zwei paar Stiefel. Und weil ich das weiß und deshalb oft nichts oder nur die Hälfte sage, bin ich obwohl ich ehrlich sein möchte unehrlich und zwar zu mir selbst. Damit verleugne ich mich. Aber die Sucht nach Anerkennung, die ja jeder hat lässt mich eben auch öfters mal leise bleiben.
E wie Ehrgeiz, mein größter Pluspunkt und zugleich mein größter Minuspunkt. Mein Ehrgeiz lässt mich nie aufgeben und setzt mich aber auch unter größten Druck. Mein Ehrgeiz verhindert öfters mal, mich auch über kleine Erfolge zu freuen. Mein Ehrgeiz lässt mich weinen, wenn ich nicht die Beste bin.
E wie Esoterik, ein Teil meines Lebens. Jedoch bin ich keiner dieser überspannten Esoteriker, für die nichts anderes mehr gilt. Im Gegenteil, ich habe auch meine Zeiten wo ich mich distanziere. Jedoch kann ich sehr gut mit ihr umgehen und in Teilbereichen damit arbeiten und somit mir und auch anderen damit helfen.
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F wie Freiheit. Freiheit, die ich meine werde ich wohl nie haben. Freiheit zu tun und zu lassen wann und wo und wie ich möchte. Denn für diese Freiheit braucht man viel Geld.
F wie Freundschaft. Selten wird ein Wort so oft missbraucht wie das Wort Freundschaft. Schnell nennt man jemanden Freund und es ist doch bloß ein Bekannter oder gar jemand, der einen nur ausnutzt oder den wir ausnützen. Freundschaft ist etwas, dass man sich hart erarbeiten muss. Dies hat mir erst neulich eine Freundin gesagt und sie hat wahrlich Recht.
F wie Frieden. Wie vermutlich jeder, träume ich wohl vom Frieden. Doch weiß ich genau, dass es nie überall Frieden geben wird.
F wie Franziska, mein zweiter Vorname. Ich lege Wert auf diesen zweiten Vornamen, weil er mich an meine Oma erinnert.
F wie Fußball. Ich habe jahrelang selbst Fußball gespielt (als ich noch jung und schlank war) und manchmal vermisse ich es.
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G wie Gefühle. Jemand der mich gut kennt hat mich mal als Gefühlsmensch mit analytischem Verstand bezeichnet. Ein Widerspruch in sich, der so manches Gefühlschaos in mir auslöst. Gefühle habe ich viel zu viel und unterdrücke sie oft. Ich habe Angst, andere Menschen mit der Masse meiner Gefühle zu erdrücken.
G wie Geld. Ich mag Geld und ich gebe auch gerne Geld aus. Ich bin nicht der Meinung, dass Geld den Charakter verdirbt. Denn entweder hat man Charakter oder man hat ihn nicht. Nur ist es beim Geld so wie bei den Männern. Immer wenn man es braucht, ist es nicht da.
G wie Gerechtigkeitsempfinden. Zwar bin ich vom Sternzeichen her Krebs, jedoch mit Aszendent Waage. Und Waagen haben oft ein überzogenes Gerechtigkeitsempfinden. Dieser Gerechtigkeitsfimmel hat mir schon oft Ärger eingebracht oder mich zum Außenseiter gestempelt.
G wie Gerlinde, mein erster Vorname. Ein Name mit dem ich nicht unbedingt glücklich bin. Für mich klingt er immer etwas hausbacken.
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H wie Heike. Einer der Menschen, die mir nach den ganzen Begegnungen aus dem Internet trotz vieler Missverständnisse die Treue hält und sich immer ihre eigene Meinung bildet. Ein Punkt, den ich ihr hoch anrechne. Sie hat mich immer so gesehen wie ich bin, mit allen Fehlern und Schwächen aber auch meine guten Seiten. Eine der wenigen aus dem Online-Leben, die sich nie von außen hat beeinflussen lassen.
H wie Heirat. Ein Wort bzw. eine Tat die ich mir für mich selbst nie im Leben vorstellen kann.
H wie Hass. Ich bin der festen Überzeugung dass man jemanden nur richtig hassen kann, den man vorher geliebt hat. Denn Hass ist ein sehr tiefes und intensives Gefühl. Alles was man so pauschal als Hass bezeichnet, nenne ich eine starke Aversion.
H wie Hotel. In den Zeiten, wo ich es mir leisten kann übernachte ich gerne auch in Hotels. Ich mag den Luxus und das Flair von guten Hotels.
H wie Harry Potter. Mich als Fan zu bezeichnen wäre fast schon untertrieben. Ich kann es nicht genau erklären warum, aber die Bücher haben mich derart in ihren Bann gezogen. Ich wäre gerne wie Harry Potter.
H wie Hexe1962. Das ist mein Nick, mit dem ich überall im Internet unterwegs bin. Hexe, weil ich eine bin und 1962 mein Jahrgang.
H wie Hitwin. Erst durch Hitwin bin ich im Internet so richtig heimisch geworden. Und durch Hitwin habe ich viele Menschen on- wie offline kennen gelernt. Ich hoffe, dass Hitwin sich wieder erholt, finanziell wie menschlich.
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I wie Interesse. Es gibt fast nichts, wofür ich mich nicht interessiere. Und gerade dieses vielfache Interesse stürzt mich oft in Verzweiflung, weil ich mich gerne verzettle.
I wie Intelligenz. Ich weiß nicht, ob ich besonders intelligent bin. Ich hoffe es ganz einfach. Intelligenz ist für mich ein wichtiger Punkt bei einem Partner und auch bei Freunden. Ich mag mich nicht mit ganz dummen Menschen abgeben. Das ist für mich jedoch keine Sache der Schulbildung. Dumm sind für mich Menschen, die nichts aus sich machen und jeder kann etwas aus sich machen. Jeder auf seine Art.
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J wie Jochen, die Liebe meines Lebens. Ihn werde ich wohl nie vergessen, auch wenn unsere Zeit nicht immer schön war. Wegen ihm bin ich damals nach Nürnberg gezogen. Obwohl ich seit über einem Jahr überhaupt nichts mehr von ihm gehört habe, schwirrt er immer noch ständig in meinen Gedanken rum.
J wie Jungfrau, war ich ziemlich lange.
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K wie Kampf. Kampf ist ein wichtiges Thema in meinem Leben. Vieles habe ich mir schwer erkämpft und bei vielem wäre es ohne Kampf wohl leichter gewesen.
K wie Karriere. Ich war schon ganz oben und auch wieder ganz unten. Aus Erfahrung weiß ich, oben wird die Luft eng. Zur endgültigen, perfekten Karriere fehlt mir wohl die Kaltschnäuzigkeit.
K wie Kinder. Ich habe keine eigenen Kinder und will jetzt mit 40 Jahren auch keine mehr bekommen. Aber ich mag Kinder und Kinder mögen mich.
K wie Komplexe. Davon habe ich mehr als genug.
K wie kreativ. Ich denke schon, dass ich das bin.
K wie Kerstin, die ich online kennen lernen durfte und wo ich es schade finde, dass wir so weit auseinander wohnen.
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L wie Liebe. Liebe ist wohl das, was mich am meisten verunsichern kann.
L wie Lachen. Ich lache gerne und viel, auch wenn es zurzeit ein bisschen anders ist.
L wie Leichtigkeit. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir mit den Jahren meine Leichtigkeit abhanden gekommen ist.
L wie Lügen. Lügen sind für mich das Schlimmste.
L wie Lernen. Lernen gehört für mich zum Leben und ich lerne gerne, auch heute noch.
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M wie Männer. Ach ja, ein komplizierter Punkt in meinem Leben. Irgendwo liebe ich die Männer und irgendwo verachte ich sie (warum das gibt noch mal einen extra Beitrag, sobald ich den Mut dazu gefunden habe). Zum Teil habe ich auch Angst vor ihnen und als Kind wäre ich selbst gerne ein Junge gewesen.
M wie Monika, die ich online und offline kennen lernen durfte. Monika hat sich für mich als sehr gute Freundin heraus gestellt. Sie ist ein bisschen bluna, so wie ich und deshalb verstehen wir uns auch so gut. Sie ist auch eine der wenigen, die mir mal den Marsch blasen darf. Zwar grummle ich dann ein bisschen, aber bei ihr weiß ich halt, dass sie es ehrlich meint. Auch Monikas Familie mag ich und ich freue mich schon, wenn ich sie alle mal wieder sehe.
M wie Midlife-Crisis. Glaubt mir, es gibt sie auch bei Frauen und ich stecke voll drin.
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N wie Nachtmensch und so einer bin ich eindeutig.
N wie normal und das bin ich zum Glück nicht.
N wie Nürnberg, meine derzeitige Wahlheimat.
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O wie Oberviechtach, mein Geburtsort.
O wie Offenheit. Nach und nach habe ich gelernt, wirklich über alles reden zu können.
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P wie Pleite. Pleite war ich mehr als einmal in meinem Leben. Bis jetzt habe ich mich jedes Mal aus dem Sumpf ziehen können.
P wie Partnerschaft. Ich habe mittlerweile Angst davor und außerdem glaube ich, nicht bindungsfähig zu sein.
P wie Petra, meine Freundin in Augsburg. Wir sehen uns oft ein ganzes Jahr nicht und trotzdem bezeichnen wir uns als gute Freundinnen. Es geht auch mit Entfernung.
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Q wie Qual. Mich zu quälen, macht mir bisweilen Spaß. Denn aus der Qual heraus, entsteht bei mir oft Kreativität.
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R wie Ruhelosigkeit. Diese spüre ich immer mehr in mir und ich weiß nicht, wohin sie mich noch führen wird.
R wie Rainer. Da gab es mal einen, den ich sehr geschätzt habe. Aber der hat mich fallen lassen.
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S wie Sex. Sex gehört für mich zum Leben und ich finde es ist etwas ganz natürliches.
S wie Singen, mache ich gerne, laut, inbrünstig und leider falsch. Meistens singe ich im Auto.
S wie Schreiben. Schreiben ist das, was mich am Leben hält.
S wie Schauspielerin, das wäre ich gerne.
S wie Sucht. Süchte habe ich so einige und suche noch einen Weg, mich davon zu befreien.
S wie Stärke. Manchmal vergesse ich die Kraft der Stärke in mir.
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T wie träumen. Träumen ist für mich wichtig. Wenn ich mal nicht mehr träume, dann habe ich wohl endgültig aufgegeben.
T wie Thomas. Männern mit dem Namen Thomas scheine ich immer wieder zu begegnen. Da gibt es einen von dem ich unendlich enttäuscht bin, weil ich mich von ihm benutzt und beiseite geschoben fühle. Und dann ist noch Thomas, der Thomas zu dem Kerstin gehört. Auch bei ihm kann ich nur sagen, schade dass wir so weit auseinander wohnen.
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U wie Unsicherheit. Ich bin oft sehr unsicher, auch wenn ich das gut verbergen kann.
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V wie Vertrauen. Wer mein Freund sein will, muss mir vertrauen können, sonst kann ich nicht sein Freund sein. So einfach und auch so schwer ist das.
V wie Verlustangst. Eine Angst, die ich noch nicht ganz ablegen konnte.
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W wie Wille. Ja wenn ich meinen Willen nicht hätte … Der hat mir schon über manche Situation hinweg geholfen.
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X wie XFaktor. Zu XFaktor zähle ich jetzt mal alle Dinge, die ich nicht verstehe und gerne verstehen würde. Wenn ich das aufschreiben würde, wäre das eine ziemlich lange Liste.
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Y wie Yopi, noch eine Plattform bei der ich mich nach und nach wohler fühle.
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Z wie Zeit. Zeit habe ich irgendwie nie genug und seit Jahren habe ich das Gefühl dass sie mir davon rinnt.
Z wie zerrissen habe ich mich die letzte Zeit oft gefühlt.
Z wie Zukunft, derzeit nur eine wage Vorstellung. weiterlesen schließen -
Und nun sitzt er hier bei mir in der Küche und weint...
21.11.2002, 00:21 Uhr von
suwesmile
Ich liebe Gummibärchen, gelungene Kurzgeschichten, Humor, Ironie. Ich mag neues, interessantes un...Pro:
sehr gut auf den Vorschlag: gleich ist ein anstrengendes Wort
Kontra:
gleich
Empfehlung:
Nein
... und ich schlucke, habe das Gefühl, dass ich trösten müsste, dabei lief unsere Scheidung vor rund 3 Jahren nicht gerade gut ab. Heftige Streitereien wegen der Kinder, Misstrauen und eine finanzielle Katastrophe.
Und nun sagt er mir, dass seine Mutter im Sterben liegt, ganz plötzlich, er weiß nicht, ob sie die nächsten Tage erlebt und er möchte, dass die Kinder sie noch einmal sehen. Es ist mein Wochenende, ich habe die Kinder, doch als er eine Stunde zuvor anrief, war es für mich total klar, dass er die beiden holt und mit ihnen ins Krankenhaus fährt.
Ich holte gleich nach seinem Anruf (ging mir nahe, wie fertig er war, wer hätte das gedacht?), die Kinder, sie waren beide jeweils bei einer Freundin und er kam, saß in der Küche, drückte mich kurz an sich und bedankte sich. Wir haben in der Zeit seit der Trennung jede Art von Berührung vermieden. Ich lebe inzwischen mit einem Mann zusammen, den ich sehr liebe.Ein Mensch, mit dem ich mich verstehe.
Und nun sitzt mein Ex-Mann hier und weint. Die Kinder sind verwirrt, doch als ihnen erzählt wird, was los ist, ist es für sie selbstverständlich mit zu fahren. Ich merke, dass die Große sehr fertig ist. Sie ist ruhig, aber ich kenne sie. Ich weiß, dass sie genau verstanden hat, was hier los ist. Dass sie mal wieder einen Menschen verlieren wird, den sie liebt.
Die Kleine ist auch ruhig. Sie kann nicht den ganzen Rahmen erfassen. Nur dass es ihrer Oma nicht gut geht. Ich für mich bin auch verwirrt. Nie habe ich mich mit dieser Frau, die nun im Sterben liegt, sehr gut verstanden. Ich war nur froh, dass ich nichts mehr mit ihr zu tun hatte. Es hatte sehr viel schlechtes Gerede gegeben über mich, von ihr. Nun merke ich zu meinem Erstaunen, dass ich meine älteste Tochter drücke, bevor sie mit ihrem Vater losfährt und ihr ins Ohr flüstere: "Drück sie." Sie kann nicht mehr reden.
Ist es das so, wenn man zehn Jahre seines Lebens gemeinsam verbracht hat? Auch wenn man sich einen großen Teil dieser Zeit hätte schenken können? Dass wir uns damals getrennt haben, war die beste Entscheidung, die wir jemals getroffen haben und so ziemlich die einzige, in der wir uns beide 100 Prozent einig waren.
Ich habe ihn zurzeit der Trennung noch nicht einmal gehasst, nur Gleichgültigkeit und dieses Gefühl der Erleichterung, dass diese Beziehung ein Ende hatte.
Und nun sitzt er hier in der Küche bei mir und weint.
Das musste ich jetzt einfach los werden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-08 14:31:03 mit dem Titel Brauche ich das heute?
Es gibt fast nichts schlimmeres, als morgens zu verschlafen. Oder besser gesagt: sehr zeitknapp aufzustehen. Dabei klingelt mein Wecker normalerweise alle 5 Minuten. Und heute gar kein zweites mal. Aber was läuft heute schon normal? Nicht viel.
Nachdem ich nun 10 Minuten, bevor ich eigentlich losmuss, erwache, springe ich mit einem Hechtsprung unter die Dusche, um mit einem noch besseren Hechtsprung wieder hinaus zu springen. Eiskalt ist sie! Die Dusche! Ich fluche! Das darf ja wohl nicht wahr sein! Ausgerechnet heute fällt die Heizung aus! Keine Zeit, um dem auf den Grund zu gehen. Eben Katzenwäsche mit eisig kaltem Wasser. Wenigstens bin ich wach... hat auch was.
Schnell in die Klamotten, zum Auto... und? Es hat gefroren die Nacht. Das hat mir noch gefehlt. Kleiner Hoffnungsschimmer: Ich habe noch die Flasche Scheiben-Schnell-Entfroster im Wagen liegen. Ich schnappe mir die Flasche, sprinte vor die Frontscheibe und drücke. Nichts kommt heraus. Flasche ausgelaufen! Ich habe keine Hemmungen mehr, laut vor mich hin zu fluchen!
Wieder ins Haus. Da war doch noch eine Nachfüllflasche irgendwo? Finde ich sogar fast auf Anhieb. Puuuh! Flaschenaufsatz umgestöpselt. Wieder raus zum Auto. Ich drücke und der Inhalt fließt mir über die Hand in meinen Jackenärmel. Aufsatz kaputt. Jetzt könnte ich heulen! Mir läuft die Zeit weg. Ich muss los. Als die Scheiben so einigermaßen frei sind, so dass ich mich traue, zu starten, bin ich genau die 10 Minuten zu spät, die mich ansonsten noch relativ fix durch den morgendlichen Verkehrsstau fahren lassen. Ich brummele, als ich auf der Hauptstraße stehe und hoffe, dass es endlich weiter geht. Ich rauche eine Zigarette nach der anderen. Mir fehlt mein morgendlicher Tee! Das ist das schlimmste. Konnte ich mir ja nicht mehr aufsetzen.
Dann endlich endlich nähere ich mich der Einfahrt zu meinem Einstellplatz. Und was sehe ich? Einen großen Lastwagen, der genau davor parkt und in aller Seeleruhe entlädt. Ich drücke wie wild auf die Hupe und zeige leicht hysterisch auf meine Armbanduhr. Der Mann am LKW schaut mich dösig an und entlädt weiter. Bis er sich nach langen Minuten bequemt, die Einfahrt frei zu machen, bin ich am Ende meiner Nerven.
Wieso das mir? Das heute? Brauche ich das? Nein!!!!
Natürlich läuft es im Büro dann auch nicht gerade gut. Mag daran liegen, dass meine Laune nicht gerade blendend ist. Doch als ich diesen Vormittag hinter mich gebracht habe und mir meinen Frust von der Seele geschrieben, werde ich das einzige vernünftige tun:
Ich lege mich ins Bett!
Ciao Leute, bis später!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-20 23:21:24 mit dem Titel Gleich... oder auch nicht...
Es gibt ein Wort, das sollte ich aus dem Gebrauch streichen... zumindest hier bei mir in der Familie.
Das Wort: GLEICH
Sag ich zu meiner Großen: Räum bitte dein Zimmer auf!Antwort: Gleich.
Hast du schon für die Edkunde-Arbeit geübt? Antwort:Gleich.
Du bist heute dran mit Geschirrspüler ausräumen... Antwort: Gleich.
Der Vogelkäfig... DEIN Vogelkäfig muss mal wieder gesäubert werden. Antwort: Gleich.
Ich kann es nicht mehr hören!!! Wenn es denn wenigstens auch gleich gemacht werden würde... aber nein... Ich mache das gleich, Mama, keine Panik... muss nur erst schauen, ob.... blablabla... nix passiert.
Denn fange ich nach einer Weile wieder an : Hast du… ???
Oh Mama, nerv nicht! Das hast du mir doch schon gesagt. Ich mache das gleich!!!
Und??? Dann ruft eine Freundin an, ob Anna Zeit hat... und husch, will das Mädel aus dem Haus.
Nein! Halt! Stop! So nicht! Voll ausgebremst an der Haustür. Nix da! Erst...
ein leicht genervter Blick auf beiden Seiten. Jaaaaha. Und?
Nachbarin steht an der Tür. Bin total im Stress. Muss unbedingt kurz weg. Kann Anna nicht mal eben kurz auf das Baby aufpassen? Der Kleine schläft noch. Und husch ist Anna weg, weil da muss man ja helfen.
Muttern steht da, knirscht mit den Zähnen.
Tausend Sachen kommen dann. So als Mutter ist man am Wäsche waschen, das kleine Kind zum Turnen bringen, einkaufen.... undundund.... ruckzuck ist es abends.... Blick ins Zimmer...grrr... immer noch sieht es aus wie ein Saustall. Die Schulbücher liegen quer im Zimmer. Der Wellensittich suhlt sich in der Mauser.
Da huscht mein Kind (das große) an mir vorbei, drängelt mich aus dem Zimmer und meint: Gleich! Ich mache das schon!
Schwupp! Tür zu. Und ich stehe da wie blöd. Macht sie nun? Oder soll ich noch mal? Aber immerhin muss ich ihr auch Gelegenheit geben.
Es ist Abend, ich will auch meine Ruhe, setze mich noch kurz vor den Compi.... und irgendwann steht sie dann da, lächelt mich liebevoll an und meint: Gute Nacht! Ich gehe jetzt ins Bett. Träume was süßes!
Ja, wünsche dir auch eine gute Nacht! Hat sie nun...???
Anna...? rufe ich vorsichtig hinterher.
Morgen, Mama, gleich morgen ....
Wie ich das hasse! weiterlesen schließen -
In eigener Sache ... ich bin jetzt für 3 Monate weg ...
16.11.2002, 18:29 Uhr von
Rioja
Also ... ich jetzt über mich ... ;-)) ... ist ja nicht so ganz einfach. Beruflich schreibe ich .....Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Das war Ende Oktober aktuell - rein zur Info - wie es jetzt geht, könnt ihr gleich lesen:
Dieses schreibe ich für die Leute hier, die mich vielleicht (?) vermissen sollten/könnten/oder überhaupt.
Warum bin ich jetzt für 3 Monate weg?
Am 4. November d.J. gehe ich in die Medizinische Hochschule in Hannover, um mich operieren zu lassen. So besonders ist das ja eigentlich nicht, aber diese Operation wird nur in wenigen Krankenhäusern in Deutschland gemacht.
Ich leide seit 3 Jahren an einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Diese Krankheit ist äußerst schmerzhaft und veranlaßt meinen Zeigefinger und meinen Daumen der linken Hand zum "Einschlafen". Seit mehreren Wochen nehme ich Schmerzmittel auf Opiumbasis, fühle mich damit auch beweglicher als jemals zuvor.
Eingeschränkt ist meine Lebensqualität beinah zu 90 % und darum habe ich mich entschlossen, diese OP vornehmen zu lassen.
Ohne OP wäre ich nach Ablauf einer gewissen Zeit komplett gelähmt, weil die Bandscheibe auf das Rückenmark drückt und dieses weiter beschädigen kann. Ebenso würde ich mir ein "Schmerzgedächtnis" anlegen, was nie wieder richtig verschwinden würde.
Bei der OP wird mir der Hals vorn ca. 15 cm aufgeschnitten, ein flacher Muskel durchtrennt. Die restlichen Muskeln und alles andere, was sich so in einem Hals befindet, wird zur Seite "gepackt". Um das Rückenmark herum wird die defekte Bandscheibe entfernt und Knochen aus meinem Becken oder Knochenzement eingefügt. Fertig!
Risiken und Nebenwirkungen: komplette Lähmung oder Verlust der Stimme, falls ein Stimmband beschädigt wird.
Nutzen der OP: Schmerzfreiheit und kein Einschlafen der Finger mehr!!!! - Das ist mein Ziel!!!!!! -
Im Krankenhaus bleibe ich für 7 Tage. Bekomme eine Manschette am Hals für ca. 6 Wochen und muss bewegungslos darauf warten, dass sich das Knochenmaterial verhärtet. In dieser Zeit werde ich zur REHA gehen.
Nach etwa 3 Monaten ist der Heilungsprozeß eingetreten und ich darf wieder alles machen!!!! In den 3 Monaten werde ich dazu verdammt sein, gar nichts zu tun. Rein gar nichts!!!!!
Ich schreibe diesen Bericht für die Leute (wie oben schon gesagt), die es vielleicht interessiert und ich wäre superfroh, wenn ich Resonanz darauf bekommen könnte, falls jemand von euch das hinter sich hat oder mir mehr dazu sagen kann.
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Danke für eure Aufmerksamkeit!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-16 17:29:47 mit dem Titel Zwischenbericht - 3 Wochen später!
Ist immer noch für die Leute bestimmt, die es interessiert - aus persönlicher oder medizinischer Sicht (wie auch immer) -!
Also: wie man(n) oder sie feststellen kann, lebe ich noch!!!!!! Jau ... und das obwohl die Prognosen eher auf Sturm standen oder stehen bei dem Krankheitsbild.
Ich möchte für einige, die freundlicherweise persönliche Nachrichten in meinem Gästebuch hinterlassen haben und mit der gleichen Symptomatik zu kämpfen haben wie ich (Bandscheibenvorfall - egal jetzt HWS oder LWS -) nur eines sagen: Leute, lasst euch operieren!!!!!!
Seit gestern bin ich aus der Medizinischen Hochschule Hannover zurück ...... und ...... heute sitze ich schon wieder am Compi, obwohl ich erst vor 8 Tagen operiert wurde. Und noch eines: Nichts wird so heiß gegegessen, wie es gekocht wird.
Dennoch möchte ich anmerken, dass eine OP an der Wirbelsäule, ganz speziell an der Halswirbelsäule kein Spaziergang ist. Risiken und Nebenwirkungen der OP können beim Arzt abgefragt werden, machen insgesamt aber wenig fröhlich:
Querschnittslähmung (das Rückenmark ist kein Ersatzteil)
Tod (ich traute mich nicht, mit diesem Negativhighlight zu beginnen)
Stimmverlust (zwei Stimmbänder minus eines macht gleich nur noch eines, das dann kräftig trainiert werden muss!)
Verbluten (hups ... war das die Aorta????)
Durchtrennte Nervenstränge (oh je, das Bein geht ja gar nicht mehr ....)
u.s.w.
Aber: ich bin komplett vorhanden. Die Risiken müssen einfach genannt werden, die Unterschrift unter dem OP-Protokoll ist die Versichertenkarte für die Ärzte! Ich ließ mich auf die Risiken ein, weil ich nur noch Schmerzen hatte (sh. vorheriger Bericht, den ich noch einmal aktualisiert habe) und sah keinen anderen Weg mehr, als mir den Hals aufschneiden zu lassen.
Und wirklich jetzt, Leute, obwohl ich eher ein wenig zimperlicher Mensch bin und nicht als Standart gelten kann bzgl. Schmerz und Empfindlichkeit (Freunde können es bestätigen): es war kein reiner Freudengang.
In nur 3 Kliniken in Deutschland wird die OP Bandscheibenvorfall HWS so erfolgreich durchgeführt wie in der MHH (Medizinische Hochschule Hannover). Auf meiner Station (Neurochirurgie = Gehirn-OPs, Krebspatienten und Bandscheibenvorfälle) lagen Menschen aus gesamt Deutschland (sogar aus Bayern!!!!!!!!!).
Ich möchte Betroffene nicht mutlos machen, ich möchte Betroffenen nur sagen: Lasst euch operieren!
Denn: im Verhältnis zum Schmerz nach Abschluss aller (langzeitlichen) wirkungslosen konservativen Behandlungsmöglichkeiten ist die OP die einzige Möglichkeit, um wieder ins "normale" Leben zurück zu kommen!
In meinem Zimmer lag eine Patientin, die ihren Bandscheibenvorfall im LWS (Lendenwirbelsäule)-Bereich durch Ruhe auskurieren wollte und nach mehr als 10 Tagen feststellte, dass sie doch um eine Operation nicht herum kommt. Sie ließ sich operieren und kann nun wesentlich besser gehen als vorher. Sie wird in etwa 6 Wochen wieder arbeitsfähig sein und nicht einmal mehr daran denken, dass sie diese Schmerzen ertragen musste. Einzig eine 4 cm lange Narbe wird sie daran erinnern können.
Da ich den Vorfall im HWS (Halswirbelsäulen)-Bereich hatte, wurde der ca . 10 cm lange Schnitt bei mir akurat in einer Hautfalte am unteren Ende des Halses gesetzt, der später bestens durch Kragen aller Art verschwinden wird. Alles, was sich so im Hals eines Menschen befindet, wurde schick an die Seite geräumt, um dann zielstrebig an die Wirbelsäule zu gelangen. Da der Vorfall bei mir bereits verknöchert war (was ich vorher nicht wusste), wurden die Wirbelkörper ein wenig zerteilt (Fräse), um dann salopp den Schaden aus dem Rückenmark per Meißel und Fräse zu entfernen. Ein bißchen Plastik in die vorgefertigte Form hinein und zack: fertig!
Das mag euch jetzt vielleicht ein wenig makaber erscheinen, aber lasst euch dadurch nicht erschrecken, denn es gibt ja den Vorteil einer Vollnarkose. Obwohl ich ein kritischer Patient bzgl. Narkose bin, habe ich von allem nichts mitbekommen! Die OP dauert zwischen 2 und 3 Stunden. Je nachdem!
Nach der OP bekommt man eine Halskrause umgelegt, die man ca. 4 Wochen besser immer tragen sollte, weil das Haltbarkeitsgefühl im Nacken nicht so perfekt ist. Ich z.B. fühle mich derzeit nur mit Krause als kompletter Mensch. Wenn ich sie zum Duschen ablegen muss, dann hoffe ich immer nur, dass ich meinen Kopf nicht bewege. Denn das sollte man tunlichst vermeiden! Nix mit Nicken und überhaupt!
4 Stunden nach der OP bin ich schon wieder Rauchen gegangen, habe mir dafür allerdings vom gesamten Team sämtliche Sympathien verspielt - war mir aber auch wurscht, schließlich bin ich auch nur (Sucht-)Mensch!
So ... Resüme: Fahre am Mittwoch zur Reha (Rehabilitation), lerne, mit dem Plastikstück, was man mir anstatt der Bandscheibe eingesetzt hat, zu leben und die Einschränkungen, die in der Beweglichkeit entstanden sind und noch entstehen werden, umgehen zu können und freue mich unglaublich darauf, wieder ein kompletter Mensch ohne Schmerzen zu sein.
Denn merke: .... für alle noch einmal .... nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!
Liebe Grüße an alle Leidensgenossen! weiterlesen schließen -
Die grosse Liebe
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Als ich damals meine grosse Liebe Daniel kennenlernte war ich super glücklich.Wir haben echt alles zusammen durch gemacht.Wir waren gerade 1Jahr und 7 Monate zusammen als ich Leo kennen lernte.Das war im sommer 2000.
Damals musste Daniel viel arbeiten und ich fühlte mich allein.Ich unternahm immer mehr mit Leo.Bis ich dann im Oktober 2000 mit Daniel wegen Leo schluss machte.
Kurze Zeit später war ich dann mit Leo zusammen.Wir hatten am Anfang eine super schöne Zeit.Das dauerte genau 2 Monate an.Die restlichen 4 Monate gab es ewig streit und mal waren wir zusammen und mal nicht.
Am 22.April 2001 machte er dann endgültig schluss.
Daniel lief mir noch 1Jahr und 6 Monate nach,Aber mir ging das nur aud´f die Nerven und ich war ziemlich gemein zu ihm.
Ich kann Leo bis heute nicht vergessen und obwohl ich Daniel nicht mehr liebe frage ich mich heute noch ob es falsch war so zu handeln.
Ich denke es war falsch,denn Leo hat mir eigendlich nur meine schöne Zeit geklaut.
Wenn ich bei Daniel geblieben wäre dann hätte ich bestimmt eine tolle Zeit gehabt.
Er hat mich wirklich geliebt und Leo hat mir ins Gesicht gesagt das er mich 2 Monate lang nur noch verarscht hat und trotzdem fehlt er mir.
Das ist jetzt alles schon so lange her aber ich kann einfach nicht vergessen und ich muss immer wieder drüber nachdenken.
Leo und Daniel haben jetzt beide wieder eine Freundin nur ich habe seit 1Jahr und 6 Monaten keinen Freund mehr.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-02 14:08:33 mit dem Titel Das Leben ohne Vater
Meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich zwei war.Mein Vater habe ich dann nicht mehr gesehen weil er der Meinung war das mich das durcheinander bringen würde.
Bis zu meinem 12ten Geburtstag habe ich nichts von ihm gehört.Als ich an diesem Tag mit meiner Familie zusammen sass klingelte das Telefon und meine Mutter sagte es ist für mich.Als ich dran ging war er dran.Ich war so durcheinander das ich einfach auflegte.
Zu Weihnachten kam dann ein Brief von ihm.Ich weiss nicht ob er dachte das er nach 10 Jahren einfach in mein Leben treten durfte aber ich fand es nicht gut.
Mich brachte das alles nur durcheinander.Ich war irgendwie wütend auf ihn nd für mich war er nicht mein Vater denn der damalige Freund meiner Mutter war für mich mein Vater.Und er ist es auch heute noch obwohl meine Mum und er nicht mehr zusammen sind.Er ist trotzdem immernoch für mich da.
Naja,auf jeden Fall kamen von da an jedes Jahr drei Briefe von meinem leiblichen Vater.Das war zu Ostern,zum Geburtstag und zu Weihnachten.
Als ich 15 war wollte ich ihn sehen.Ich fuhr mit meiner Mum zu ihm.Er wohnt 300 km weit weg.Er wusste nicht das ich komme und als ich vor ihm stand fing er an zu weinen und wollte mich in den Arm nehmen.Ich schreckte zurück obwohl ich immer dachte wenn ich ihn sehe dann würde es mir auch so gehen.
Wir sassen zwei Stunden rum und haben uns unterhalten.Nach den zwei Stunden wollte ich einfach nur wieder nach Hause.Er versprach mir das er mich in einem halben Jahr besuchen kommen würde und meine Mum sagte zu ihm das er nicht wieder 12 Jahre warten soll.
Er kam mich bis heute nicht besuchen und es kommen immernoch die drei Briefe im Jahr über die ich mich eh nicht besonderst freue denn sie bedeuten mir nichts.
Ich dachte immer ich sei eine schlechte Tochter weil ich so denke aber ich glaube das er ein viel schlechterer Vater ist.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-02 19:21:41 mit dem Titel Meine erste Liebe
In meinem Bericht über meine grosse Liebe habe ich ihn schon mal erwehnt.
Er heisst Daniel und wir waren fast zwei Jahre zusammen.
Wir lernten uns kennen an dem Tag als mein bester Freund starb.Für mich war das immer so als hätte er uns zusammen geführt.
Am ersten Dezember 1998 kamen wir zusammen.Er hat mich echt auf Händen getragen und mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen.Das hat sich in der langen Zeit auch nicht geändert.
Wir haben viel zusammen durch gemacht.Den verlust von Freunden und viele andere schlechte und gute Zeiten.Er war immer für mich da und ich konnte mit ihm reden wie mit einem guten Freund.Er war ein Traum.
Als ich mal schluss machte weil ich nicht sicher war ob es noch klappt stand er vor meiner Tür und weinte.Er sagte zu mir das er sich schämt ans Grab seiner Mutter zu gehen und ich fragte ihn warum.Er antwortete weil er mich mehr liebt als seine eigene Mutter.In diesem Moment bekam ich Gänsehaut und ich wusste das er mich über alles liebt.
Als dann am 10.10.2000 für immer schluss gemacht habe,wusste ich noch nicht was ich für einen Menschen und Freund verliere.
Ich war ein Jahr lang wirklich gemein zu ihm.Wir haben uns gut verstanden und konnten über alles reden aber immer wenn er mir sagte das er mich noch liebt ging ich an die Decke.Er hat damals sein Auto kaputt gemacht weil er so sauer war und ich denke auch weil er diesen Schmerz nicht verkraftet hat.
Er war einfach fertig mit den Nerven.Er ist mir fast 1Jahr und 6 Monate nach gelaufen und ich habe nie verstanden was ich an ihm verloren habe.
Als ich merkte das ich den grössten Fehler meines Lebens gemacht habe da hatte er eine neue Freundin.Ich habe mich sehr für ihn gefreut.Als ich ihm dann mal ne Mail geschriebn habe weil ich mit jemandem reden musste wurde mir von seiner Freundin gesagt das ich die Finger von ihm lassen soll und das sie mich zusammen schlägt wenn ich mich nochmal melde.Ich fand das absoluten Kinderkram.Ich meine wir sind ja keine 14 mehr.
Ich versuchte es trotzdem wieder und dann gab er mir zu verstehen das er nichts mehr mit mir zu tun haben will.Ich kann ihn verstehen aber ich habe meine Fehler eingesehen und wollte mich entschuldigen.Es war wohl zu spät dafür.Es tut mir immernoch sehr leid und ich würde einfach gerne mal wieder mit ihm reden und ihm sagen das es mir leid tut. weiterlesen schließen -
Jenny und die Frage - Warum ich? -
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Jenny
Jenny war ein kleines, aufgewecktes, jedoch oft sehr trauriges Mädchen. Sie war acht und lebte mit ihren Eltern und ihrer großen Schwester irgendwo in einem Dorf in Deutschland.
Sie ging damals in die zweite Klasse der Grundschule und eigentlich würde man denken, sie müsste fröhlich und glücklich sein und alles wär in Ordnung.
Aber leider war das nicht so.
Es ist Mittwoch, der 14.11.1981. Ein kalter, nebliger Novembertag. Wieder einmal kommt Jenny weinend nach Hause gerannt von der Schule. Sie läuft ins Haus, rennt ohne Begrüssung an ihrer Mutter vorbei, auf ihr Zimmer. Weinend und voller Schmerz wirft sie sich auf ihr Bett und verkriecht sich in den Kissen.
Warum? Fragt sie sich.
Warum können Kinder so grausam sein?
Warum kann ich nicht genauso sein wie die anderen, und genauso glücklich wie sie?
Warum will keiner mein Freund oder meine Freundin sein?
Warum werde ich nie mal nachhause zum spielen eingeladen oder auf einen Geburtstag?
Warum, immer nur warum. Aber nie erhielt sie eine Antwort. Nie konnte sie auch nur eine ihrer Fragen beantworten. Nie.
Was war los. Nun, Jenny hatte ab ihrem 3. Lebensjahr eine leichte Neurodermitis bekommen. Es äußerte sich hauptsächlich dadurch das sie öfters offene oder schuppende Hautstellen an den Händen, Armen und am Hals hatte. Schon im Kindergarten hänselten sie die Kinder deswegen. Sollten die Kinder sich beim Spielen die Hände reichen, sagten die andere immer "Aber der geb ich nicht die Hand, die hat die Krätze". Solche und ähnliche Sprüche hörte sie nun schon seit ihrem 3. Lebensjahr. Immerwieder hatte ihre Mutter sie getröstet und gesagt in der Schule wird das alle besser.
Jenny hatte ihr geglaubt. Voller Hoffnung war sie am ersten Schultag in die Schule gegangen. Aber dort war es dasselbe. Schon am ersten Tag hatte sie die gleichen gemeinen Sprüche von den Kindern gehört und hörte sie noch immer.
Wann würde endlich einer von denen verstehen, dass das nicht ansteckend war. Das es nicht schlimm war für andere. Gut es sah nicht besonders schön aus. Aber sie war doch ein Kind, ein Mensch, wie alle anderen. Das spielen und fröhlich seien wollte, und vor allem Freunde haben wollte.
Wann und Warum. Das waren ihre heufigsten Fragen zu der Zeit.
Hier unterbreche ich jetzt meine Geschichte, sonst wirds zu lang. Teil 2 folgt bald.
Übrigens, ist diese Geschichte auf wahre Begebenheiten aus der Kindheit von einem Bekannten aufgebaut.
Bis dann
Blackypanther
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-02 14:45:36 mit dem Titel Jenny und die Frage - Warum ich? - Teil 2
Hier wie versprochen der 2. Teil
Bitte lest zuerst den 1. Teil da euch sonst der Zusammenhang fehlt.
So, nun wissen wir also was Jenny hatte. Aber selbst wir könnten der kleinen Jenny wohl trotzdem nicht alle ihre Fragen beantworten.
Jenny lag noch immer weinend in ihrem Zimmer. Ihre Mutter hatte sie gehört und ging nun zu ihr. "Was ist den Jenny". Nur ein Schluchzen bekamm sie als Antwort.
"Jetzt sag schon, was ist denn los"? "Ach Mama, das weist du doch". Antworte ihr Jenny mit schluchzender Stimme. "Jenny, ich hab dir doch gesagt, irgendwann wird es anders sein". "Das glaub ich dir ja, aber wann den Mami, wann den endlich"? "So genau kann ich dir das auch nicht sagen, warte ab und vor allem gib niemals die Hoffnung auf".
Wie immer schaffte ihre Mutter es, sie zu beruhigen und sie wieder aufzurichten. Ihre Mutter lies es sich allerdings nie anmerken, das sie den selben Schmerz wie Jenny fühlte und sich oftmals die gleichen Fragen stellte. Dies sollte Jenny erst Jahre später von ihrer Mutter erfahren.
Nun machen wir einen kleinen Zeitsprung.
Es ist Donnerstag, der 20.6.1988, also sieben Jahre später.
Jenny ist mittlerweile 14 Jahre alt und geht in einer Realschule in die 8. Klasse.
Ihre Krankheit, obwohl sie selbst es nicht als solches bezeichnet, hat sie noch immer. Aber sie hat inzwischen damit gelernt zu leben, gut zu leben. Sie hat auch gelernt, wie sie am besten auf die verletzenden Kommentare von sogenannten Schulkameraden reagiert.
Sogar Freunde hat sie inzwischen ein paar. Nur zwei aber dafür richtig gute und echte Freunde. Es sind 2 Jungs aus der Parallelklasse. Mit denen aus ihrer eigenen Klasse, will sie so wenig wie möglich zu tuen haben, vor allem mit den anderen Mädchen nicht. Die taten nämlich immer so als wären sie ihre Freunde oder Freundinnen und redeten dann hinter ihrem Rücken schlecht und abfällig über sie. Jenny hatte dies irgendwann einmal mitbekommen und von da an wollte sie nichts mehr mit ihnen zu tuen haben. Nein, auf solche Leute konnte sie verzichten.
Jenny war froh über ihre beiden Freunde. Natürlich wurden deswegen allerhand Gerüchte in der Schule verbreitet, wie in der Art "Sie hat was mit denen" oder "Wer weis was da abläuft wenn sie bei ihnen zu Hause ist ". Natürlich erzählten die Kinder davon auch zuhause und so war es nicht verwunderlich, das ihre Mutter auf einem Elternabend darauf angesprochen wurde, warum sie sowas zulasse.
Aber ihre Mutter vertraute Jenny. Denn sie war immer eine Freundin für Jenny gewesen und daher hatte ihr Jenny schon immer alles anvertraut. Ihre Mutter hatte damals geantwortet: "Im Gegensatz zu ihnen weis ich ganz genau was meine Tochter macht und außerdem ist es mir lieber sie hat 2 Jungs als richtige Freunde als 5 Mädchen als falsche Freunde".
Danach hat nie wieder jemand ihre Mutter deswegen angesprochen und auch über Jenny wurde einbisschen weniger geredet.
Die Jahre der Schulzeit und Lehre vergingen. Irgendwann brach dann auch der Kontakt zu ihren beiden Freunden, durch verschiede Umstände, ab. Während ihrer ganzen Schul- und Lehrzeit hatte sie sonst keine weiteren richtigen Freunde, die ihr auch was bedeuteten. Viele Bekanntschaften aber keine wahren Freunde. Manchmal hatte sie sich schon zweifelnd gefragt ob alle Menschen falsch wären. Nach aussen hin freundlich und nett zu dir und hinter deinem Rücken das genaue Gegenteil. Aber sie wusste inzwischen nicht alle Menschen waren so, aber sehr viele die sie kennengelernt hatte.
Nocheinmal wollen wir einen kleinen Zeitsprung machen, ganze 12 Jahre weiter.
Heute ist Jenny 26. Sie ist mittlerweile glücklich verheiratet. Mit einem sehr lieben Mann, dem ihre Krankheit gar nichts aus macht und der sie so liebt wie sie ist. Ihre Krankheit ist inzwischen besser geworden, wahrscheinlich auch deswegen weil sie heute glücklicher ist als damals mit 8 Jahren. Freunde hat sie wenige. Im Gegensatz zu vielen anderen, hat sie zu ehemaligen Schulkameraden überhaupt keinen Kontakt mehr. Aber sie sagt sich immer wieder "Lieber einige gute Freunde als tausend falsche und schlechte". Sicher man könnte sagen sie ist durch die Erlebnisse misstrauischer gegenüber Menschen geworden und daher hat sie wenige Freunde, eher das Gegenteil ist aber der Fall. Aus Jenny ist durch diese Erlebnisse ein ganz besonderer Mensch geworden. Sie ist offen gegenüber allen Menschen. Sie verurteilt, im Gegensatz zu den anderen früher, niemanden nach seinem äußeren sondern lernt denjenigen erst mal richtig kennen und urteilt dann über ihn. Einerseits ist sie oft sehr nachdenklich, grüblerisch, ja oft auch sehr melancholisch. Andererseits jedoch ist ein sehr fröhlicher Mensch, der gerne lacht, offen gegenüber allem neuen und lebensbejahender Mensch. Trotz allem negativen früher, ist sie ein hilfsbereiter und offener Mensch geblieben.
Sie weis, vieles davon hat sie ihren Eltern und ihrer Schwester zu verdanken. Die hielten immer zu ihr und waren immer für sie da, egal wie oft es ihr auch schlecht ging.
Obwohl es ihr heute so gut geht, sie glücklich ist und weis das ihre Mutter letztendlich doch recht gehabt hatte, wünscht sie sich das ihre Kinder später mal nicht diese Krankheit haben werden. Denn obwohl man heute mehr darüber weis und sie bekannter ist als vor 18 Jahren und sowohl Kinder als auch Erwachsene mehr darüber wissen, vor allem das es nicht ansteckend ist, weis sie Kinder können trotzdem grausam sein. Selbst bei Erwachsenen kann man das noch erleben, das sie diesbezüglich erstmal einen dummen Spruch loslassen bevor sie sich informieren und vorallem drüber nachdenken was sie da sagen. Oftmals sind Erwachsene noch grausamer als Kinder sagt sie sich, den diese verletzen häufig einen mit voller Absicht. Bei Kinder ist es anders, sie wissen noch nichts von Konsequenzen oder denken nicht drüber nach was sie demjenigen vielleicht damit antuen mit dem was sie sagen. Zum Glück, weis Jenny, sind nicht alle so. Denn in den Jahren hat sie viele Erwachsene und auch Kinder kennengelernt die nicht so sind. Die erst den anderen kennenlernen und dann sich ein Urteil über ihn bilden und überlegen was sie zu ihm sagen.
So hier endet nun die Geschichte von Jenny, ich hoffe sie hat euch gefallen.
Bis dann
Blackypanther weiterlesen schließen -
Meine größte, beste, ultimative Party!!!
19.10.2002, 20:23 Uhr von
Gevatter
Ja,Hallo!Ich hoffe, dass euch meine Berichte gefallen. Falls irgendetwas ist, könnt ihr mich ruh...Pro:
genialste Party ever (zumindest meine)
Kontra:
nix
Empfehlung:
Nein
So, hallo!
ja, nun möchte ich über meine Party, die anlässlich meines 17 Geburtstages vor einigen Wochen stattfand, einen kleinen Bericht schreiben.Einigen wird er wohl gefallen, anderen aber zu langatmig sein,oder gar als dummes Gelaber erscheinen, aber habt ein Herz und gebt mir eine gute Bewertung *g*, denn schließlich gebe ich mir ja Mühe (hm, "eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe", ist mir grad so eingefallen ;-)).
So, ja, dann will ich mich nicht weiter aufhalten.
Eigentlich war es ja nicht nur mein Geburtstag, der gefeiert wurde, einer meiner Freunde hatte ungefähr zwei Wochen nach mir Geburtstag und da wir von ein paar Freunden, die das Wochenende nicht zu Hause vergammeln wollten, mehr oder weniger dazu gezwungen, eine Party zu feiern,kam es im Nachhinein auch dazu.Eigentlich hatten wir dies nicht vor, aber wie wir nunmal sind, haben wir uns dazu überreden lassen.
Großen Wortes haben wir alle eingeladen, die wir kannten,gute Freunde und weniger gute Freunde, die sich anscheinend selbst eingeladen hatten, aber was solls, eine Person mehr oder weniger ist auch egal.
Die Organisation:
Nun gut, wo soll ich anfangen?
Wir saßen nun da, angesichts einer für uns noch undenkbar schweren Mission, eine Party zu feiern, auf der so cirka 90 leute kommen würden.
Wir hatten nicht den Ansatz einer Idee, wo die Party bloß zu feiern möglich wäre. Und das Schlimmste war:Der Countdown lief.
Die Uhr tickte gegen uns, denn wir hatten gerade mal 2 Tage Zeit sie zu planen.
Kurz eine Erklärung: Wir kommen aus Annweiler!Das ist ein so mikriges K**f, da geht man eine Stunde lang in die Stadt und hat schon alles wichtige gesehen!
Nun ja, hier gibt es 2 Supermärkte über die wir unsere Sachen hätten besorgen können, aber da war ja noch das Platzproblem.Wo hätten wir feiern können?Doch schließlich kam uns die rettende Idee --- ein guter Freund von uns hatte doch eine Hütte, eine Hütte mitten im Wald,unten im Tal, abgeschottet von der Außewelt und umringt von Bergen.
Das war die Lösung, wir riefen ihn sofort an.
Dann kam die erlösende Zustimmung.Das Hauptproblem war beseitigt.
Doch es gab noch eins: Nun müssten wir alle Besorgungen machen.
Und das ist bei uns so eine Sache --- 5 mal den Supermarkt besucht und immer noch nicht alles gekauft. Aber was solls, wir meinten alles gekauft zu haben und brachten es hoch zur Hütte.
Ja, die Hütte..., der Weg war weiter als wir ihn in Erinnerung hatten und so kam es, das wir, fast völlig erschöpft, unsere Sachen oben abstellten.
Das war aber erst die nicht-flüssige Nahrung.
Ja, jetzt waren wir soweit, und machten uns auf den Weg zum Getränkehändler, der, so arm wie er aussah, schon seit Ewigkeiten keinen Besuc mehr hatte, und von uns ausgesucht wurde, da er direkt am Fuße des Berges seinen Laden hatte.Wenigstens war die Bedienung freundlich.
Wir holten uns unser Bier, und einen Kasten Mineralwasser und machten uns auf, die Kästen nach oben zu tragen.
Mein Gott, waren wir fertig, ist ja immerhin ein Fußmarsch von 20 minuten gewesen, den Berg herauf!
Egal, wir verstauten unsere Sachen und gingen nach Hause, da es schon zu dämmern begann.
Am nächsten morgen, die Vorbereitungen schienen eigentlich schon fertig zu sein, rief ich bei meinem Kumpel an, der meinte, wir hätten noch so einiges vergessen.
Vergessen?Oh nein!Was bloß?
Er meinte ein Stromgenerator wäre nicht schlecht, worauf ich ihm vollkommen zustimmen musste.
Gut, wo bekommt man einen Stromgenerator her?Das wusste keiner von uns aber nach logischem Nachdenken kamen wir zu dem Schlu?, dass unser Kumpel, der uns die Hütte zur Verfügung stellte, doch einen haben müsste, wie würde er denn sonst, desöfteren in seiner Hütte übernachten?
Dem war auch so.
Wir riefen bei ihm an und erfuhren das dieser schon auf der hütte sei und alles schon angeschlossen habe.
Wir eilten zur Hütte und trafen ihn an, den armen Kerl, Feuerholz sammelnd. Er bat uns natürlich ihm zu helfen, was wir dann auch machten und der Weg zu unserer ultimativen Party war gebahnt.
Warum unser Kumpel das für uns machte,freiwillig?
Nun ja, dazu muss man seine Eltern kennen.Die haben ihn mehr oder weniger gezwungen früh morgens um 8 Uhr aufzustehen und die Hütte fertig zu machen, sowie den Rasen zu mähen.
Vielen Dank nochmal!
Zu allem Überfluss merkten wir, dass wir vergessen hatten, Brot bzw. Brötchen zu kaufen --- Oh nein! ---
Was sollten wir tun?Doch zu unserem Glück kennen wir ein Mädchen, dessen Vater Bäcker ist, und die dann für uns 3 gigantische Körbe,gefüllt mit Brötchen, mitbrachte.<---Das war teuer :-(
Aber egal, was tut man nicht alles...
Die Party
Wie erwartet, hatte alles funktioniert.Ich frage mich heute noch, wie alle den Weg gefunden hatten, schließlich war es dunkel, und ein langer, wirklich langer, Waldweg folgte.
Nacheinander trafen immer mehr Leute ein, bis irgendwann die Hütte zu platzen schien.Nun gut, draußen war ein riesiger Platz, es war jedoch kalt.Als wir dann ein Feuer gemacht hatten gesellten sich die meisten nach draußen.Dummerweise wurden wir des Öfteren von Ponys und Schafen belästigt, worauf sich einige aufspielten und diese dann zu jagen begannen.Spät nach Mitternacht,trafen immernoch Leute ein.
Ja, jetzt fragt sich, liebe Leser, was bekamen wir für Geschenke?
Wir hatten es so geregelt das jeder Getränke mitbringen sollte, zumindest um sich damit selbst eindecken zu können.Und dem war auch so.
An diesem Aben waren knapp 90 Leute da, und jeder hat was mitgebracht, ihr könnt euch sicher vorstellen, was das für eine Arbeit am nächsten Tage bedeuten würde.Aber was tut man nicht alles für seine Freunde.
Zu dem brachten die wirklich guten Freunde auch noch speziell etwas für uns zwei Partygeber mit, was aber seltsamerweise am nächsten morgen unauffindbar war.
Aber was solls, die Party war eine der besten und auf jeden Fall die Großangelegteste, die ich und mein Kumpel jemals gemacht hatten.
So ich könnte jetzt noch zich Ausführungen machen, aber dazu habe ich jetzt keine Lust mehr und außerdem wollt ihr das wahrscheinlich auch nicht genauer wissen, aber falls doch, schreibt mich einfach an und ich werde den Text etwas ausarbeiten.
Und bitte schreibt mir ob er euch gefallen hat, den schließlich ist dies mein erster, speziell für Yopi angefertigter Text.
Würde mich natürlich über gute Bewertungen und freundliche Kommentare freuen.
Also dann,
bis zu nächsten mal
(oh nein Mal schreibt man ja groß, aber egal)
Euer Gevatter-Tod weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Die schlimmste Zeit meines Lebens!
19.10.2002, 01:08 Uhr von
SDV1E
hey!ich bin der Mike und bin 18jahre alt komme aus einen kleinen kaff aus niederösterreich!Ich ko...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Vor einen Jahr fing alles an!Brach die Schule ab.Versuchte eine Lehre zu machen.Aber leider konnte ich nichts finden!Dann hat mich noch meine Freundin verlassen.Das war ziemlich schrecklich.
Ich versuchte die erste Zeit meine Probleme mit Alkohl zu ertränken das half alles nicht.
Es wurde alles noch schlimmer.In dieser Zeit nach ich alles was ich kriegen könnte!Meine Freundin erkannten mich nicht wieder.War den ganzen Tag nur besoffen.
Habe viele Bewerbungen weg geschickt.Hatte auch viele Vorstellungs Gespräche aber alle endeten in einer negativen Absage.Wusste nicht mehr was ich tun soll.
So hab ich mich wieder den Suff ergeben.
Arbeite in den Sommer für einen Moment in einer Fabrik.Das lenkte mich eine Zeit ab.Half aber auch nicht viel.Und alles war wieder beim Alten.
Meine Eltern halfen mir nur wo es ging.Es half alles nichts.
Bis meine Mutter eine Anzeige von einer Schule fand."SDV"(Schule für Datenverarbteiung)das interesierte mich so sehr.So machte ich den Aufnahmetest.Und ich schaffte ihn.
Musste aber trotzdem noch ein halbes Jahr drauf warten das ich anfangen konnte.
Bis dahin habe ich ziemlich geändert trank nichts mehr.
Hatte mit den Frauen wieder einmal kein Glück.Es war immer die Falsche.
Dann kann noch der Krankenaufenthalt dazu.Na toll.
Gerade das ich einen halben Tag vor Schulbeginn nachhause kam.
Seit September bin ich Schüler Der SDV.Das hat mich ziemlich verändert.Trinke überhaupt keinen Alkohl mehr.Bin auch Lebenslustiger geworden.
Die Schule ist zwar stressig aber egal.Meine Freunde kommen zwar zu kurz.Aber die Schule geht vor.Das ist meine Letzte Chance eine Ausbildung zu bekommen.Ich tue alles damit ich die Schule schaffe.
Seit jetzt ich mit den Saufen aufgehört habe geht es mir viel besser.Das Saufen bringt nix!!!!! weiterlesen schließen -
Fast ein Jahr danach - Gedanken über den Tod
Pro:
...
Kontra:
...
Empfehlung:
Nein
Bald jährt sich der Tag, der mein ganzes Leben verändert hat. Am 08.12.2001 bekam ich die Nachricht, dass ich an Unterleibskrebs erkrankt bin. Es folgten noch insgesamt zwei Operationen, in denen mir die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt wurden. In dieser Zeit lernte ich meine wahren Freunde kennen und mußte mich leider auch von einigen "Bekannten" verabschieden, für die ich nur noch Luft war.
Was ich zu dieser Zeit am meisten brauchte war Kraft. Meine Eltern waren nicht in der Lage mir diese Kraft zu geben, zu tief war der Schock. Allein beim Blick in die Augen meines Vaters, schmerzte das Herz in meiner Brust...nun machte auch ich ihnen Sorgen. Schon vor einigen Jahren begann unsere Familie auseinander zu brechen und ich war eigentlich die einzige, die meinen Eltern half. Vielleicht auch deshalb, weil ich im Haus nebenan wohne und sie somit unterstützen konnte. Auch meine Eltern waren und sind immer für mich da, doch richtig reden kann ich immer noch nicht mit ihnen...ich will sie halt nicht belasten. Mein Freund stand mir in meiner Krankheit zur Seite und ohne ihn weiß ich, ehrlich gesagt, nicht wie ich es durchgestanden hätte. Also bemühte ich mich vor Freunden und Familie stark zu sein und ließ mich nur vor meinem Schatz ein wenig gehen. Wie es in meinem Inneren aussah, wußte er allerdings auch nicht. Allgegenwärtig war der Gedanke an den Tod; der Gedanke nicht mehr da zu sein. Seltsam, aber ich dachte nicht daran, ob es danach für mich weitergehen würde, nein, ich dachte nur daran wieviel Schmerz und Kummer ich meinen Mitmenschen bereiten würde. Der Gedanke meinen Freund nicht mehr sehen, nicht mehr berühren zu können, bereitete mir fast körperliche Schmerzen. Wir hatten uns doch erst vor einigen Monaten gefunden und ich wollte ihn glücklich machen.
Die Operationen waren gut verlaufen und ich erholte mich langsam wieder. Nach sechs Wochen hatte ich das Bedürfnis wieder arbeiten zu gehen, doch wurde ich dort nicht sehr herzlich empfangen. Ich war schließlich über den Jahresabschluss nicht da gewesen und das ist in der Buchhaltung bekanntlich die Zeit der meisten Arbeit. Ich ließ mich dann auch schleunigst intern versetzen, da ich mit meinem Vorgesetzten unter diesen Umständen nicht mehr zusammen arbeiten konnte und wollte.
So gingen die Monate ins Land...mein Freund und ich dachten immer nur an unsere nächsten Treffen (wir führen eine Fernbeziehung) und ich war viel zu beschäftigt, um mich mit der Verarbeitung meiner Erkrankung zu befassen. Mein Glück war, dass ich eigentlich nie Kinder haben wollte, doch mit den Monaten kam auch häufiger der Gedanke daran, dies wirklich niemals zu können. Viele Frauen in meinem Umkreis bedauerten mich deshalb und nach einer Weile konnte ich die mitleidigen Gesichter und Kommentar nicht mehr sehen und hören. Ich zog mich zurück.
Dann kam im August die nächste Vorsorgeuntersuchung und meine Nerven lagen blank. War etwas nachgewachsen? Hatte ich den Krebs nicht besiegt? Ich wußte nicht wie ich die Woche durchstehen sollte, in der ich auf die Ergebnisse der Untersuchung wartete. Man sagte mir, dass alles in Ordnung sei, wenn man sich nicht innerhalb einer Woche gemeldet hatte. Ich hatte Angst, fürchterliche Angst und niemanden, mit dem ich diese Angst teilen konnte. Meinen Freund wollte ich nicht belasten, denn wir hatten in dieser Zeit eine "kleine Krise". Ich hatte das Gefühl, dass eine Welle über mir zusammenschlägt und ich in meinen Ängsten und Gefühlen zu ersticken drohe. Gedanken an Selbstmord waren allgegenwärtig und gerade auf dem Weg zur Arbeit und zurück, bei dem ich eine Allee entlang fahren mußte, bewegten mich immer wieder dazu einfach das Steuer herumzureißen und der Sache ein Ende zu setzen. Was mich davon abhielt? Meine Liebe zu meinem Freund. Immer wieder hatte ich sein Gesicht vor Augen, wie er kopfschüttelnd vor mir stand.
Irgendwie habe ich es geschafft wieder zu mir zu kommen und mein Leben einigermaßen neu zu ordnen. Die Angst vor dem Krebs wird immer bleiben...vor allen Dingen in den nächsten fünf Jahren und die Termine für die Vorsorgeuntersuchungen werden die Hölle...das weiß ich schon heute. Nur wer selber krank ist, kann diese Gefühle nachvollziehen und weiß auf wieviel Unverständnis man stößt. Wie will man diese Angst jemandem erklären, der sie nie erfahren hat?
Seit dieser Krankheit denke ich anders über das Leben. Ich genieße viele Dinge intensiver und kann nur jedem den Rat geben sein Leben bewußt zu leben und den Menschen, die einem etwas bedeuten, auch davon zu erzählen...ihnen sagen, dass man sie gern hat. Vielleicht geht es schneller, als einem lieb ist, und man hat dazu nicht mehr die Möglichkeit.
Leb jeden Tag so, als wäre es Dein letzter.
Drea weiterlesen schließen -
Alles ist anders
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
ACHTUNG: eine GROSSE BITTE
An alle SCHNELL-LESER
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Liebe Drüberklicker, Schnell-Leser, Punktesammler – bitte überspringt diesen Bericht! Neben all den anderen Texten, die man hier so „zwischendurch“ schreibt, liegt mir dieser wirklich am Herzen. Es wird persönlich. Vielleicht gehört das Folgende nicht hier hin, aber es sind wichtige Erfahrungen im Leben. Und deshalb möchte ich sie an dieser Stelle dokumentieren. Ich habe auch schon manche Texte „viel zu schnell“ überflogen - ich verstehe Euch also und bin Euch nicht böse. Aber es wäre schön, wenn Ihr Euch für diesen ein paar Minuten Zeit nehmen könntet. Wenn nicht – ich nehme es Euch nicht übel.
Manche ERFAHRUNG machst Du nur einmal
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Worum geht’s? Über einen Mann, der mal ziemlich „unmännlich“ über seine Gefühle schreibt. Um den Weg, auf dem ich den Glauben an eine „gute“, „ehrliche“ Welt verloren habe. Keine Panik: Ich bin mir nach wie vor sicher, dass es gute Menschen gibt, die diese Welt lebenswert machen. Im Gegenteil: Um diese Menschen muss man sich besonders kümmern und auf sie aufpassen. Ich kenne ein paar davon. Sie machen für mich das Leben lebenswert.
Doch zu den Erfahrungen, die man(n) nur einmal im Leben machen kann, gehört der Punkt, an dem man seine Naivität verliert. Und das passiert jedem menschen nur einmal. Ein gefühl, das sich nicht mehr zurückholen lässt. Ab da wird alles anders. Darüber möchte ich hier schreiben. Hatte gerade ein paar Tage frei und damit – nach hektischen Jahren – die Gelegenheit, ein bisschen nachzudenken. Und irgendwie schlich sich das Gefühl ein: Etwas ist anders als früher. Vielleicht nennt man diesen Punkt „erwachsen werden“, vielleicht auch „abgebrühter werden“, vielleicht auch „kälter“ oder „ignoranter“. Ich habe ihn mit 33 erlebt. Und das kam nicht von jetzt auf gleich, sondern lässt sich an manchen Ereignissen fest machen. Immer noch interessiert? Dann lies gerne weiter, ansonsten: Time to leave.
WORAUF ich stolz war
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Wer bin ich? Ein typischer Zwilling: neugierig, offen und schnell zu begeistern. Und mag die Herdplatte noch so heiss gewesen sein: Ich hatte keine Angst. Dies gilt auch im übertragenen Sinne. Vielleicht hat das was mit meiner Erziehung zu tun: katholisch, humanistisch. Jedenfalls war ich darüber immer sehr glücklich und hatte ein gutes Bild von Menschen, im Bewußtsein, dass wir alle Fehler machen.
Ich finde, man muss jedem Menschen eine Chance geben. Daran hat sich für mich bis heute nichts geändert. Wo immer mir Menschen begegnen, ob im Job, auf der Strasse oder im Privatleben: Egal, was man über einen speziellen Menschen gehört hat – ich versuchte unvoreingenommen zu sein. Ich glaube, dies sind die Wesen, die mein Leben lebenswert machen: Menschen. Jede Begegnung ist einzigartig und deshalb wichtig. Als Zwillingssternzeichen gebe ich gerne. Und habe es reichlich getan, glaubt es mir.
Das Dumme ist nur: mit den Erfahrungen fällt das immer schwerer, nicht bewusst. Es ist wie ein Rad, das sich nicht mehr zurückdrehen lässt.
Früher dachte ich, es geht auch ohne Ellbogen. Ohne „über Leichen gehen“, ohne Ignoranz. Und ich hatte es mir bewiesen. Erfolg im Job – auch ohne Mobbing, Bösartigkeiten und Rücksichtslosigkeit. Heute bin ich in einer kleinen Führungsposition. Nach wie vor finde ich es normal, bei Vier-Augen-Gesprächen Kolleginnen und Kollegen erst mal zu fragen, wie es ihnen geht. Und das ist ernst gemeint. Daran hat sich nichts geändert, wohl aber ein bisschen an der Unvoreingenommenheit.
Genauso im Privaten. Vertrauen ist die einzige Grundlage, die meiner Meinung nach zwischen Menschen Sinn macht. Jedem eine Chance geben. Und darauf hoffen, dass Vertrauen nicht enttäuscht wird.
GUTE und SCHLECHTE Erfahrungen
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GUTE ERFAHRUNGEN: Klasse Freunde. Habe ich. Bin ich stolz drauf. Und klasse Eltern. Nicht unkompliziert, aber so sind Eltern nun einmal. Und nette Kollegen (zumindest ein paar). Ich kenne Glücksgefühle und bin dankbar dafür, sie erleben zu dürfen. Obwohl mich im Leben auch schon manche Krankheit gebeutelt hat, bin ich mit einer stabilen Gesundheit beschenkt. Auch dafür bin ich dankbar.
SCHLECHTE ERFAHRUNGEN: Inzwischen kenne ich auch brutale Verletzungen. Ein paar Beispiele:
- Partner, die Vertrauen missbrauchen und das Wort „Loyalität“ dabei dreist im Mund führen.
- Menschen, die Dich ausnutzen und einfach nur „gebrauchen“.
- Verheiratete Kollegen mit Kindern, die mit jungen Mädchen poppen und ihre Frauen belügen. Eines dieser Mädels war mal eine Exfreundin von mir.
- Kollegen, die mobben, um Konkurrenten aus dem Weg zu wischen. War selbst schon mal Betroffener und hab’s überlebt. Aber einen hohen Preis bezahlt.
- Leute, die Dich als Mülleimer benutzen und wegwerfen, wenn Du voll bist.
Solche Erfahrungen haben bestimmt viele von Euch auch gemacht.
Ich glaube, die schlimmste Erfahrung ist, wenn Freunde (keine Liebespartner) Vertrauen missbrauchen.
Was hat’s dann verändert?
Ich glaube, es sind Enttäuschungen, die irgendwann ein Fass zum Überlaufen bringen. Da bin ich kein Einzelfall, den meisten Menschen mag es so gehen. Und dann gibt es ab einem bestimmten Punkt kein „zurück“ mehr. Man wird abgeklärter, erholt sich schliesslich von seinen Verletzungen und Enttäuschungen – aber so wie es vorher war, wird’s nicht mehr. Ich finde das schade.
Freunde, denen ich dieses in den letzten Tagen erzählt haben, sagten mir: Das klingt aber traurig. Ja, ich finde es auch tatsächlich traurig. Selbst wenn ich nicht mehr persönlich traurig bin.
Und HEUTE?:
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Ich bin viel skeptischer geworden, zweifelsohne. Wachsamer. Wenn mir Menschen begegnen, frage ich mich viel eher, was sie von mir wollen. Bevor ich jemanden „an mich ranlasse“, warte ich länger ab und gehe erst mal von keiner guten Absicht aus. Ich erzahle weniger von mir. Diese Skepsis legt sich nur langsam. Manche von Euch werden jetzt sicher denken: Das ist gut so, wenn man sich eine kleine Firewall aufbaut. Unbestritten. Es schützt vor mancher Tapsigkeit und einigen schlechten Erfahrungen. Aber der Preis ist der Verlust der Naivität. Und die verliert man(n) nur einmal im Leben. Ich trauere ihr manchmal ein bisschen nach. Und es macht eines schwerer: den Traum von einer Gesellschaft, in der es vor allem menschlich zugeht. weiterlesen schließen -
Das Leben einer Familie ohne Kinder: www.familie-stumm.de
29.09.2002, 21:36 Uhr von
liskailonka
Meine Berichte findet man auf vielen Plattformen unter vielen Namen.Pro:
-
Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Hinter jedem Internetuser steckt ein realer Mensch.
Einer dieser Menschen ist Sylvia; ob ich sie Freundin nennen darf weiß ich nicht, bin mal so frech, aber wir kennen uns schon seit längerer Zeit und was uns vor allem verbindet, ist der Spaß. Sylvia ist auch eine Userin bei CIAO und wir lachen hier manchmal etwas ab; ganze Gespräche fliegen durch unsere Gästebücher hin und her, Sylvia ist immer gut drauf und ein Witz kommt immer gut an. Aber hinter dieser Userin steckt auch ein Mensch mit einem Schicksal und dieses Schicksal will sie mit uns, euch, teilen. Dazu hat Sylvia schon vor einiger Zeit eine Homepage ins Web gestellt und über diese Site möchte ich heute berichten: www.familie-stumm.de
***** LAYOUT *****
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Dezent, ja die Site ist dezent. Silbergrauer Hintergrund und dunkelblauer Schrift. Kein überflüssiger Schnickschnack oder Werbung. Hier geht es um Sylvia und ihre Leidensgeschichte und die kommt hier voll zum Ausdruck. Das es sich hier um eine reine private Homepage handelt ist sehr deutlich, aber die Site wurde mit sehr viel Liebe und Sachkenntnis gebaut und gefällt mir eigentlich sehr gut. Eigentlich ist die Site, so wie ich Sylvia kenne; nicht aufdringlich, sondern klar und deutlich und ohne Effekthascherei.
***** THEMA *****
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Das Thema der Site ist der unerfüllte Kinderwunsch von Sylvia und ihrem Mann Andreas. Für mich eigentlich ein ziemlich unbekanntes Gebiet, da mein Mann und ich bewußt kinderlos geblieben sind und ich mich erst mal in den Schmerz und den Kummer von jemand anders versetzen mußte, um diese Site zu verstehen.
Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist das Sylvia uns ihren Kinderwunsch "mitleben" läßt, indem sie ganz offen und ehrlich ihr Tagebuch auf dieser Homepage veröffentlicht. Dazu gehört schon eine Menge Mut; wer zeigt denn schon gerne seine entblößte Seele und das auch noch im WWW?
Wer sich etwas Zeit nimmt um dieses Tagebuch zu lesen, wird gerührt fühlen durch die Offenheit und die positive Lebenshaltung von Sylvia und Andreas. Dabei kann man zwischen den Zeilen lesen, daß es wirklich nicht einfach ist, von Arzt zu Arzt und von Behörde zu Behörde zu rennen.
Der letzte Tagebucheintrag hat mich persönlich sehr berührt, irgendwie lese ich da eine Resignation heraus. Geben die Zwei wirklich auf?
ZITAT:
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11.02.2002 - Nach den letzten Wochen sind wir nach langen Überlegungen zu dem Entschluss gekommen nicht mehr weiterzumachen. Wir beenden den Weg der Adoption nun und richten uns unser Leben ohne Kind ein. Dieser Entschluss hat mehrere Gründe. 1.) Es werden uns auf dem Weg hin zur Adoption zu viele Steine in den Weg geworfen, zu wenig Unterstützung gegeben, zu viele Forderungen gestellt. 2.) Sylvias Gesundheit geht jetzt erst einmal vor und die Diagnose hat uns ganz schön aus der Bahn geworfen. 3.) Wir stoßen jetzt altersbedingt an die Grenze und kommen nun in die Altergruppe, die eine Adoption eines Säuglings verhindert. Kurzum: Wir hören auf ...
***** SINN DER SITE *****
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Sinn? Unsinn? Begründung? Hier sind zwei Leute die ganz offen mit ihrem Schicksal umgehen und dies mit anderen Betroffenen teilen wollen. Hier kann man nicht nur lesen wie es Sylvia und Andreas ergangen ist; sie hinterfragen auch medizinische Behandlungen und Beratungen und die Vorgehensweisen der Adoption.
Ziel dieser Site ist es also, eine Anlaufstelle zu bieten für Paare, die genau wie sie, keine Kinder bekommen können und diese Paare ein Platz zu geben, wo sie ihr Leid mit andere Betroffenen teilen können.
Es gibt ein Forum, ein Gästebuch und verschiedene andere Möglichkeiten sich mit Sylvia und Andreas über dieses, immer noch heikle, Thema zu unterhalten und sich auch Informationen zu holen und Erfahrungen zu teilen.
***** SONSTIGES *****
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Die Site gibt es jetzt etwas länger als ein Jahr und ist eigentlich recht aktuell; der letzte Forumbeitrag ist 10 Tage alt. Wer diese Site besucht, als CIAO-User oder als Besucher, wird feststellen, das hier keine Effekthascherei betrieben wird, sondern das hier einfach zwei liebe Leute versuchen ihr Schicksal an die Öffentlichkeit zu tragen und damit andere Betroffene den Rücken zu stärken.
Für mich war es eine erschütterende Erfahrung, auch mal eine andere Sylvia kennenzulernen; auf ihrer Site werdet ihr feststellen daß ihr Leben nicht nur aus Witze und Gelächter besteht, sondern daß sie auch sehr viel Kummer und Schmerz in ihrem Herzen trägt und ich, wir, viel zu oft daran vorbeisehen (wollen).
Besucht einfach mal die Site; betroffen oder nicht. Wer ein herz für Menschen hat, hat auch ein Herz für Kinder - Sylvia und Andreas haben aber keine.
Die Bewertungspunkte unten, treffen eigentlich kaum zu da es sich hier um eine reine private Website handelt: www.familie-stumm.de
Mit nachdenklichem Gruß,
Ilonka. weiterlesen schließen
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