Erfahrungsbericht von Darkangel07
Sterbehilfe ist ein Thema bei den man diskutieren kann!!
Pro:
Menschen erlösen
Kontra:
wird dann oft ausgenutzt
Empfehlung:
Nein
Bei diesem Thema muß man skeptisch rangehen. Nicht alles ist gut was hilft, manches kann auch schaden.
Zur Einführung will ich euch eine kleine Geschichte erzählen, die ich selbst erlebt habe.
Es war Juni 1999. Mein Opa mußte mit einem Nabelbruch in Krankenhaus. Als der Tag der Op da war stellte man fest das es kein Nabelbruch war, sondern Metastasen. Zuerst waren wir alle sprachlos und dann geschockt. Ein lebensfroher Mensch dem nie etwas gefehlt hat, hat plötzlich Krebs. Es wurde bei ihm Magenkrebs diagnostieziert. Von da an ging es von einem Arzt zum nächsten. Er mußte sich viele Chemo´s über sich ergehen lassen. Es war eine odisee von Krankenhausaufenthalten. Es ging ihm immer schlechter. Erst nach etwa 4 Monaten haben die Ärzte aufgehört meinen Opa zu traktieren. Das schlimmst war, keiner hat erkannt das es schon Krebs im Endstadium war. Meine Oma holte ihn nach Hause.
Wenn ich mir das Bild von meinem Opa in Erinnerung rufe, wie er mal war, werde ich traurig, weil er am Ende nur noch gelitten hat. Kurz vor seinem Tot hat er Morphium bekommen, weil er die Schmerzen nicht mehr ausgehalten hat. Ich habe ihn fast jeden Tag besucht. Am 03.01.2000 ist er trotz keine Kraft mehr aufgestanden und hat sich vor das Kreuz im Schlafzimmer gekniet und darum gebeten das er erlöst wird. Meine Oma ist in einem Weinkrampf zusammen gebrochen. Am 06.01.2000 ist er dann um 5:45 Uhr ruhig eingeschlafen. Ich habe ihn dann noch mal in seinem Bett gesehen, wie er so ruhig dalag. Er sah erlöst aus. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er nur noch ein Gewicht von 34kg. (Vor dem Krebs war er ein stemmiger älterer Herr, der viele Freuden im und am Leben hatte.)
Warum ich diese Geschichte erzähle, hat einen einfachen Hintergrund, weil es hier um aktive Sterbehilfe geht.
Man muß von Fall zu Fall unterschiedlich bewerten. Wenn ein Mensch leidet oder nur noch vor sich hinvegitiert sollte man die Sterbehilfe in betracht ziehen, aber nur wenn 3-4 unabhängige Ärzte ihr ok geben. Nicht wenn ein kranker Mensch darum bittet, weil das kann keiner mit seinem Gewissen vereinbaren. Es sollte auch noch ein Gutachten über den physischen und psychischen Zustand des \"Patienten\" erstellt werden.
Schauen wir doch uns nur einmal die alten Menschen in den Pflegeheimen an, die volle Hilfe brauchen, weil sie vielleicht nicht mehr selbstständig sind und nur in ihren Betten vor sich hinvegitieren. Da sollte man aber auch unterscheiden können, zwischen vollen Pflegefällen und den nicht ganz so harten. Volle Pflegefälle sind z.b. welche die durch eine Sonde ernährt und mit Medikamenten ruhiggestellt werde, oder die künstlich am Leben erhalten werden, obwohl sie es vielleicht garnicht möchten.
Hier wäre zum Abwägen ob es nicht besser wäre, sie in Ruhe sterben zu lassen. Es hört sich vielleicht hart an, aber es tut mir immer weh, wenn ich solche Menschen sehe und ich wünsche mir das ich nie so leiden muß. Ich will einfach nicht das andere für diese Situation büsen müssen.
Ich bin eher so zweigespallten bei diesem Thema, weil es auch Ärzte oder Mediziener gibt, die die Sterbehilfe auszutzen. Es gibt auch welche von den Angehörigen, die nur eines im Sinn haben \"das lästige Übel zu beseitigen\". Bei diesem Thema kann man lange Diskusionen führen. Es gibt immer ein für und dagegen.
Meine Meinung ist:
Wenn ein Mensch nur noch Leidet wegen Schmerzen und mit seinem Leben und allem abgeschlossen hat sollte man sich überlegen, ob man da nicht die aktive Sterbehilfe in betracht zieht. Nicht um sich selbst eine Last zu nehmen, den wenn ein lieber Mensch stirbt ist die Last nur noch größer, nein um dieser Person zu helfen nicht mehr zu leiden.
Gruß Yvonne
Zur Einführung will ich euch eine kleine Geschichte erzählen, die ich selbst erlebt habe.
Es war Juni 1999. Mein Opa mußte mit einem Nabelbruch in Krankenhaus. Als der Tag der Op da war stellte man fest das es kein Nabelbruch war, sondern Metastasen. Zuerst waren wir alle sprachlos und dann geschockt. Ein lebensfroher Mensch dem nie etwas gefehlt hat, hat plötzlich Krebs. Es wurde bei ihm Magenkrebs diagnostieziert. Von da an ging es von einem Arzt zum nächsten. Er mußte sich viele Chemo´s über sich ergehen lassen. Es war eine odisee von Krankenhausaufenthalten. Es ging ihm immer schlechter. Erst nach etwa 4 Monaten haben die Ärzte aufgehört meinen Opa zu traktieren. Das schlimmst war, keiner hat erkannt das es schon Krebs im Endstadium war. Meine Oma holte ihn nach Hause.
Wenn ich mir das Bild von meinem Opa in Erinnerung rufe, wie er mal war, werde ich traurig, weil er am Ende nur noch gelitten hat. Kurz vor seinem Tot hat er Morphium bekommen, weil er die Schmerzen nicht mehr ausgehalten hat. Ich habe ihn fast jeden Tag besucht. Am 03.01.2000 ist er trotz keine Kraft mehr aufgestanden und hat sich vor das Kreuz im Schlafzimmer gekniet und darum gebeten das er erlöst wird. Meine Oma ist in einem Weinkrampf zusammen gebrochen. Am 06.01.2000 ist er dann um 5:45 Uhr ruhig eingeschlafen. Ich habe ihn dann noch mal in seinem Bett gesehen, wie er so ruhig dalag. Er sah erlöst aus. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er nur noch ein Gewicht von 34kg. (Vor dem Krebs war er ein stemmiger älterer Herr, der viele Freuden im und am Leben hatte.)
Warum ich diese Geschichte erzähle, hat einen einfachen Hintergrund, weil es hier um aktive Sterbehilfe geht.
Man muß von Fall zu Fall unterschiedlich bewerten. Wenn ein Mensch leidet oder nur noch vor sich hinvegitiert sollte man die Sterbehilfe in betracht ziehen, aber nur wenn 3-4 unabhängige Ärzte ihr ok geben. Nicht wenn ein kranker Mensch darum bittet, weil das kann keiner mit seinem Gewissen vereinbaren. Es sollte auch noch ein Gutachten über den physischen und psychischen Zustand des \"Patienten\" erstellt werden.
Schauen wir doch uns nur einmal die alten Menschen in den Pflegeheimen an, die volle Hilfe brauchen, weil sie vielleicht nicht mehr selbstständig sind und nur in ihren Betten vor sich hinvegitieren. Da sollte man aber auch unterscheiden können, zwischen vollen Pflegefällen und den nicht ganz so harten. Volle Pflegefälle sind z.b. welche die durch eine Sonde ernährt und mit Medikamenten ruhiggestellt werde, oder die künstlich am Leben erhalten werden, obwohl sie es vielleicht garnicht möchten.
Hier wäre zum Abwägen ob es nicht besser wäre, sie in Ruhe sterben zu lassen. Es hört sich vielleicht hart an, aber es tut mir immer weh, wenn ich solche Menschen sehe und ich wünsche mir das ich nie so leiden muß. Ich will einfach nicht das andere für diese Situation büsen müssen.
Ich bin eher so zweigespallten bei diesem Thema, weil es auch Ärzte oder Mediziener gibt, die die Sterbehilfe auszutzen. Es gibt auch welche von den Angehörigen, die nur eines im Sinn haben \"das lästige Übel zu beseitigen\". Bei diesem Thema kann man lange Diskusionen führen. Es gibt immer ein für und dagegen.
Meine Meinung ist:
Wenn ein Mensch nur noch Leidet wegen Schmerzen und mit seinem Leben und allem abgeschlossen hat sollte man sich überlegen, ob man da nicht die aktive Sterbehilfe in betracht zieht. Nicht um sich selbst eine Last zu nehmen, den wenn ein lieber Mensch stirbt ist die Last nur noch größer, nein um dieser Person zu helfen nicht mehr zu leiden.
Gruß Yvonne
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