Deutsche Bahn AG Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Angebot:
- Zustand der Einrichtung:
- Sauberkeit:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Information & Kundenservice:
- Familientauglichkeit:
- Behindertenfreundlichkeit:
- Empfehlenswert:
Erfahrungsbericht von wpwebmaster
Servicewüste Bahnhof?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Bahn kommt - fragt sich nur wann. Eine beliebte Parodie auf den Werbespruch der Bahn und doch leider viel zu oft bittere Realität.
Wer kennt das nicht? Vielfahrer, Langstreckenfahrer, als auch gelegentliche Pendler kennen das Problem. Man ist pünktlich am Bahnhof,
meist sogar 10 Minuten früher und zumeist hätte man 10 Minuten später
kommen können, da die Bahn mal wieder immense Verspätungen hat.
Doch das ist nicht alles, was es an der Deutschen Bahn AG zu kritisieren gibt. Ich selbst bin Vielfahrer, denn ich pendel zum Einen zweimal wöchentlich auf einer Kurzstrecke zwischen MG-Rheydt und Rheydt mit
dem Zug und zum Anderen 1-4 Mal im Monat von MG-Rheydt nach Idstein,
in den wunderschönen Taunus, da ich dort bis vor wenigen Monaten noch gewohnt habe und doch ganz gerne meine Eltern, Freunde usw. besuche.
Als Vielfahrer kann man sowohl Horrorgeschichten, als auch durchaus
sehr schöne Zugfahrgeschichten erzählen - leider jedoch sind am
Letzteren so gut wie nie Mitarbeiter der Deutschen Bahn beteiligt.
Der Ticketschalter
Wer Langstrecken fährt kommt kaum am Schalter vorbei, denn seien
wir mal ehrlich - bei den undurchsichtigen Tarifen der Deutschen
Bahn lässt man sich dann doch lieber von einem ihrer Mitarbeiter
beraten. Das interessante ist: In den meisten Fällen sind
die Mitarbeiter der Deutschen Bahn, an den Schaltern, durchaus
freundlich, höflich und kompetent. Die Kehrseite der Medaille ist
jedoch, dass der Schalter hierfür erstmal besetzt sein muss,
denn im grandiosen Mönchengladbach-Rheydt, eine Stadt, die sich
nun, als relevantester Stadtteil von Mönchengladbach, nicht gerade
als Dorf bezeichnen muss, kommt es schon sehr häufig vor, dass
der Schalter 10-40 Minuten nicht verfügbar ist mit dem Hinweis,
dass man um Verständnis für einen Kassentausch oder ähnliches bittet.
Schön und gut - ich gönne den Mitarbeitern ja Ihre Schichtwechsel,
doch würde es mich freuen, wenn es zu einem regelmäßigen Zeitpunkt
wäre und nicht mal um 14 Uhr, mal um 15 Uhr, mal um 15:30,
denn dann könnte ich mich da wenigstens drauf einstellen.
Die Tarife
Die Tarife der Deutschen Bahn AG sind, gemessen an der gebotenen
Leistung, teilweise wirklich eine Frechheit. Für eine Fahrt nach Idstein zahle ich im Durchschnitt 50 EUR gesamt für Hin- und Rückfahrt,
sofern ich es mir zumute, 90% der Strecke in uralten Nahverkehrszügen
mit mehrmaligem Umsteigen zu fahren. In diesem Preis ist noch kein ICE enthalten, denn der bittet die Kunden ja bekanntlich stark zur Kasse.
Der Komfort
Man kann es schon erahnen, dass ich den Komfort der 4 1/2 stündigen Fahrten nach Idstein mit der DB zu einem, für mich, als Azubi, einzig
vertretbaren Preis, nicht zu schätzen weiß. Das fängt schon damit an,
dass es immer seltener wird, dass in diesen Zügen auch nur ein einziges Raucherabteil zu finden ist. Mal unter uns - es ist schön und gut,
wenn wir in Deutschland eine Nichtraucherwelle haben, dennoch
muss es nicht sein, dass Raucher auf einer teuer bezahlten Fahrt
die absolute A****-Karte gezogen haben. Es geht weiter damit,
dass die Klimatisierung dieser Züge für kurze Strecken ja ausreichend
sein mag, aber im Sommer, bei 30°C Außentemperatur und einer
Fahrtdauer von 4 1/2 Stunden kommt man sich vor als wäre man
für die Deutsche Bahn AG nicht sehr viel mehr als Mistvieh.
Sehr unschön ist auch, dass die Nahverkehrszüge nun nicht gerade
die ruhigeste Schienenlage haben und so ist eine 4 1/2 stündige
Zugfahrt doch sehr anstrengend und zermürben, so dass man
sich noch mehr freut, wenn man da ist. Hinzu kommt das viele
Umsteigen, dass einem den Rest gibt.
Positiv zu erwähnen sei der ICE trotzdem, denn der Komfort dort kann sich sehen lassen - wenn man ihn sich denn leisten kann. Eine Steckdose unter dem Sitz, ruhige Schienenlage, Board-Bistro oder Restaurant
etc. machen die Fahrt angenehm, zumal diese nur knapp 50% der Zeit
in Anspruch nimmt.
Die Mitarbeiter
Wie schon erwähnt sind die netten Menschen am Schalter immer
sehr freundlich, doch wie sieht das mit der Zugbegleitung aus?
Nein, in einem Nahverkehrszug hat man in den meisten Fällen
kein freundliches Zugpersonal und wenn man noch so freundlich
\"Guten Tag\" sagt, da kommt einfach selten ein positives Echo.
Anders sieht auch das im ICE aus. Freundlicher sind selbst
die Stewardessen an Board eines Linienfluges kaum noch.
Auch wenn soviel Freundlichkeit dann doch ein wenig aufgesetzt
wirkt und man sich dann doch wieder etwas vereiert vorkommt.
Auch die Mitarbeiter auf den Bahnhöfen selbst, die nicht am
Schalter sitzen, sind selten freundlich genug gelaunt,
als das man ihnen eine vernünftig gestellte Frage stellen könnte.
Die Pünktlichkeit
Das wohl nervigste Thema an der DB AG sind die Verspätungen.
Wer Bahn fährt, kennt sie, jeder hasst sie und doch muss man
sie immer und immer wieder ertragen. Wie macht die Deutsche Bahn
das, dass jeder zweite Zug mit dem man fährt Verspätung hat,
so dass man im Durchschnitt sagen kann, je Zug hat man 8 Minuten Verspätung? Und diese auf Laub auf den Schienen zu schieben
war mal eine ganz schwache Ausrede, die von Seiten der Deutschen Bahn AG im Herbst letzten Jahres gegenüber eines Fernsehsenders gebracht wurde. Nicht zuletzt deshalb, weil die Bahn gelernt haben sollte
mit Wettereinflüssen umzugehen, genau wie man das bei Flügen
ja auch mehr oder weniger gelernt hat.
Board-Bistro an Board eines ICE
Das Board-Bistro eines ICE hält ein paar Snacks bereit, was eine
gewisse Form von Komfort darstellt. Allerdings sei dazu zu erwähnen,
dass man hier mittelmäßige Ware für überteuerte Preise erhält
und das wo man doch eh schon an die 100 EUR für die Zugfahrt
ausgegeben hat - eine Menge Geld, wenn man bedenkt, dass ein
Azubi wie ich dafür rund 1 Woche arbeiten geht.
Fazit
Mein Fazit ist, dass ich vermeide mit der Deutschen Bahn AG zu reisen.
Es kann an Board eines ICE bequem sein, doch zu dem Preis sind
Billigflieger fast günstiger, bei gleichem Komfort. Meine Alternative
sind Mitfahrangebote auf Seiten wie der Mitfahrzentrale.de - da komm
ich in der Regel mit 10 bis maximal 40 EUR hin und zurück, bei ähnlich gutem Komfort wie ein ICE und deutlich kürzeren Fahrzeiten.
Nur die Strecke nach Köln, Düsseldorf oder ähnliches, wenn
keiner von M\'Gladbach fahren sollte, die muss dann wohl
doch mit der Bahn überbrückt werden, ist aber im oben genannten
Preis zumindest in meinem Fall schon einkalkuliert.
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. Über Bewertungen
und Kommentare würde ich mich natürlich freuen.
Gruß
Patrick aka wpwebmaster
Wer kennt das nicht? Vielfahrer, Langstreckenfahrer, als auch gelegentliche Pendler kennen das Problem. Man ist pünktlich am Bahnhof,
meist sogar 10 Minuten früher und zumeist hätte man 10 Minuten später
kommen können, da die Bahn mal wieder immense Verspätungen hat.
Doch das ist nicht alles, was es an der Deutschen Bahn AG zu kritisieren gibt. Ich selbst bin Vielfahrer, denn ich pendel zum Einen zweimal wöchentlich auf einer Kurzstrecke zwischen MG-Rheydt und Rheydt mit
dem Zug und zum Anderen 1-4 Mal im Monat von MG-Rheydt nach Idstein,
in den wunderschönen Taunus, da ich dort bis vor wenigen Monaten noch gewohnt habe und doch ganz gerne meine Eltern, Freunde usw. besuche.
Als Vielfahrer kann man sowohl Horrorgeschichten, als auch durchaus
sehr schöne Zugfahrgeschichten erzählen - leider jedoch sind am
Letzteren so gut wie nie Mitarbeiter der Deutschen Bahn beteiligt.
Der Ticketschalter
Wer Langstrecken fährt kommt kaum am Schalter vorbei, denn seien
wir mal ehrlich - bei den undurchsichtigen Tarifen der Deutschen
Bahn lässt man sich dann doch lieber von einem ihrer Mitarbeiter
beraten. Das interessante ist: In den meisten Fällen sind
die Mitarbeiter der Deutschen Bahn, an den Schaltern, durchaus
freundlich, höflich und kompetent. Die Kehrseite der Medaille ist
jedoch, dass der Schalter hierfür erstmal besetzt sein muss,
denn im grandiosen Mönchengladbach-Rheydt, eine Stadt, die sich
nun, als relevantester Stadtteil von Mönchengladbach, nicht gerade
als Dorf bezeichnen muss, kommt es schon sehr häufig vor, dass
der Schalter 10-40 Minuten nicht verfügbar ist mit dem Hinweis,
dass man um Verständnis für einen Kassentausch oder ähnliches bittet.
Schön und gut - ich gönne den Mitarbeitern ja Ihre Schichtwechsel,
doch würde es mich freuen, wenn es zu einem regelmäßigen Zeitpunkt
wäre und nicht mal um 14 Uhr, mal um 15 Uhr, mal um 15:30,
denn dann könnte ich mich da wenigstens drauf einstellen.
Die Tarife
Die Tarife der Deutschen Bahn AG sind, gemessen an der gebotenen
Leistung, teilweise wirklich eine Frechheit. Für eine Fahrt nach Idstein zahle ich im Durchschnitt 50 EUR gesamt für Hin- und Rückfahrt,
sofern ich es mir zumute, 90% der Strecke in uralten Nahverkehrszügen
mit mehrmaligem Umsteigen zu fahren. In diesem Preis ist noch kein ICE enthalten, denn der bittet die Kunden ja bekanntlich stark zur Kasse.
Der Komfort
Man kann es schon erahnen, dass ich den Komfort der 4 1/2 stündigen Fahrten nach Idstein mit der DB zu einem, für mich, als Azubi, einzig
vertretbaren Preis, nicht zu schätzen weiß. Das fängt schon damit an,
dass es immer seltener wird, dass in diesen Zügen auch nur ein einziges Raucherabteil zu finden ist. Mal unter uns - es ist schön und gut,
wenn wir in Deutschland eine Nichtraucherwelle haben, dennoch
muss es nicht sein, dass Raucher auf einer teuer bezahlten Fahrt
die absolute A****-Karte gezogen haben. Es geht weiter damit,
dass die Klimatisierung dieser Züge für kurze Strecken ja ausreichend
sein mag, aber im Sommer, bei 30°C Außentemperatur und einer
Fahrtdauer von 4 1/2 Stunden kommt man sich vor als wäre man
für die Deutsche Bahn AG nicht sehr viel mehr als Mistvieh.
Sehr unschön ist auch, dass die Nahverkehrszüge nun nicht gerade
die ruhigeste Schienenlage haben und so ist eine 4 1/2 stündige
Zugfahrt doch sehr anstrengend und zermürben, so dass man
sich noch mehr freut, wenn man da ist. Hinzu kommt das viele
Umsteigen, dass einem den Rest gibt.
Positiv zu erwähnen sei der ICE trotzdem, denn der Komfort dort kann sich sehen lassen - wenn man ihn sich denn leisten kann. Eine Steckdose unter dem Sitz, ruhige Schienenlage, Board-Bistro oder Restaurant
etc. machen die Fahrt angenehm, zumal diese nur knapp 50% der Zeit
in Anspruch nimmt.
Die Mitarbeiter
Wie schon erwähnt sind die netten Menschen am Schalter immer
sehr freundlich, doch wie sieht das mit der Zugbegleitung aus?
Nein, in einem Nahverkehrszug hat man in den meisten Fällen
kein freundliches Zugpersonal und wenn man noch so freundlich
\"Guten Tag\" sagt, da kommt einfach selten ein positives Echo.
Anders sieht auch das im ICE aus. Freundlicher sind selbst
die Stewardessen an Board eines Linienfluges kaum noch.
Auch wenn soviel Freundlichkeit dann doch ein wenig aufgesetzt
wirkt und man sich dann doch wieder etwas vereiert vorkommt.
Auch die Mitarbeiter auf den Bahnhöfen selbst, die nicht am
Schalter sitzen, sind selten freundlich genug gelaunt,
als das man ihnen eine vernünftig gestellte Frage stellen könnte.
Die Pünktlichkeit
Das wohl nervigste Thema an der DB AG sind die Verspätungen.
Wer Bahn fährt, kennt sie, jeder hasst sie und doch muss man
sie immer und immer wieder ertragen. Wie macht die Deutsche Bahn
das, dass jeder zweite Zug mit dem man fährt Verspätung hat,
so dass man im Durchschnitt sagen kann, je Zug hat man 8 Minuten Verspätung? Und diese auf Laub auf den Schienen zu schieben
war mal eine ganz schwache Ausrede, die von Seiten der Deutschen Bahn AG im Herbst letzten Jahres gegenüber eines Fernsehsenders gebracht wurde. Nicht zuletzt deshalb, weil die Bahn gelernt haben sollte
mit Wettereinflüssen umzugehen, genau wie man das bei Flügen
ja auch mehr oder weniger gelernt hat.
Board-Bistro an Board eines ICE
Das Board-Bistro eines ICE hält ein paar Snacks bereit, was eine
gewisse Form von Komfort darstellt. Allerdings sei dazu zu erwähnen,
dass man hier mittelmäßige Ware für überteuerte Preise erhält
und das wo man doch eh schon an die 100 EUR für die Zugfahrt
ausgegeben hat - eine Menge Geld, wenn man bedenkt, dass ein
Azubi wie ich dafür rund 1 Woche arbeiten geht.
Fazit
Mein Fazit ist, dass ich vermeide mit der Deutschen Bahn AG zu reisen.
Es kann an Board eines ICE bequem sein, doch zu dem Preis sind
Billigflieger fast günstiger, bei gleichem Komfort. Meine Alternative
sind Mitfahrangebote auf Seiten wie der Mitfahrzentrale.de - da komm
ich in der Regel mit 10 bis maximal 40 EUR hin und zurück, bei ähnlich gutem Komfort wie ein ICE und deutlich kürzeren Fahrzeiten.
Nur die Strecke nach Köln, Düsseldorf oder ähnliches, wenn
keiner von M\'Gladbach fahren sollte, die muss dann wohl
doch mit der Bahn überbrückt werden, ist aber im oben genannten
Preis zumindest in meinem Fall schon einkalkuliert.
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. Über Bewertungen
und Kommentare würde ich mich natürlich freuen.
Gruß
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