Kurzgeschichten Testbericht

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Erfahrungsbericht von hirni

Der perfekte Raub

Pro:

Lehrerin: Spannend, packend

Kontra:

Lehrerin: Nicht alle Regeln der Kurzgeschichte beachtet

Empfehlung:

Nein

Diese Geschichte habe ich vor ca. einem Jahr (als ich 14 Jahre alt war) für die Schule geschrieben. Unser Thema war Kurzgeschichten, aber es war ziemlich am Anfang, wusste also die ganzen Regeln noch nicht, deshalb passt es auch ganz gut zu Krimi, aber es soll halt eigentlich eine Kurzgeschichte sein.
Unsere Lehrerin gab uns die beiden ersten Sätze vor (Reifen quietschten, ein Auto heulte auf. Er kam viel zu langsam voran), den Rest sollten wir selbst schreiben.
Wenn euch die Geschichte gefällt, schreibt es in euren Kommentaren, vielleicht schreib ich noch einen zweiten Teil.
Jetzt aber zur Geschichte:




Der perfekte Raub



Reifen quietschten, ein Auto heulte auf. Er kam viel zu langsam voran. Er musste es schaffen, der Polizei zu entwischen.
Wenn ich erwischt werde wie lange muss ich dann wohl sitzen? 5 Jahre, 6 vielleicht 7 oder sogar acht. Nein viel länger, ich hab ja einen Bankangestellten erschossen. Ach ich muss damit aufhören! Ich darf nicht zu Nervös werden.
Er drückte noch mehr auf das Gaspedal um das letzte aus seinem Wagen zu holen. Er hörte die Sirenen der Polizei immer näher kommen. Plötzlich tauchte vor im ein Wagen der Polizei auf und noch einer. Was sollte er jetzt nur machen? Anhalten? Nein, auf keinen Fall. Er durfte einfach nicht bremsen! Also fuhr er weiter.
Die beiden Polizeiautos vor ihm bildeten eine kleine Straßensperre. Es kam nun noch ein dritter Wagen hinzu. Der schloss die Lücke der Straßensperre in der Mitte.
Aber was sollte er denn jetzt tun. Er kam durch die Straßensperre nicht durch. Es gab nur eine Möglichkeit: Er zog die Handbremse und vollführte eine wunderschöne 180°-Drehung. Ca. 500 Meter vor ihm kam ein Polizeiwagen auf ihn zu gerast. Er beschleunigte seinen Wagen. Als er so 70 km/h schnell war, hatte er zum Polizeiauto noch einen Abstand von höchstens 150 Metern. Aber er fuhr geradeaus weiter. Es dauerte noch ein paar Sekunden bis zum Aufprall, noch 4 Sekunden, 3..., 2... und in letzter Sekunde wich der Polizeiwagen aus.
Der Bankräuber streifte mit der rechten Seite seines Autos den Kofferraum des Polizisten, aber er hatte jetzt freie Fahrt. Er brauste mit 100 Sachen durch die Stadt. Er wurde kaum von anderen Verkehrsteilnehmern gestört. Denn bei so einen heißen Wetter fuhr keiner Auto, alle waren im Freibad, in der Stadt Eis essen oder machten sonstige sportliche Aktivitäten. Er musste schnell irgendwo untertauchen. Auf die Autobahn durfte er nicht, die Polizei würde sonst Straßensperren aufstellen. Aber in der Stadt war es zu eng. Er musste in einen Vorort und dort das Auto verlassen. Zu Fuß könnte er nach Hause. Dafür musste er die nächste Straße links fahren.
Da er über 100 km/h schnell war, zog er die Handbremse an, lenkte scharf nach links um dann gleich nach rechts gegen zu lenken. Dabei stoß er gegen einen anderen Wagen und die Beifahrertür flog fast aus dem Wagen. Nun gab er wieder Vollgas. Er konnte jetzt eine ganze Weile gerade aus fahren.
Doch plötzlich stand vor ihm ein Wagen vor einer roten Ampel und auf der anderen Seite fuhr ein LKW. Als er anhielt konnte er die Umrisse eines Polizistenwagens erkennen. Er hielt rechts an, nahm seine Maskierung ab, stieg aus und rannte zurück. Nach kurzer Zeit kam ihm eine Idee: Er musste sich einen Wagen klauen und damit verschwinden. Er nahm also den nächst besten Wagen: Einen Audi, brach die Fensterscheibe ein und knackte das Zündschloss, er kannte sich ziemlich gut aus mit so etwas. Dann fuhr er mit dem Wagen davon. Er brach noch einzelne Fensterstücke aus dem Fensterrahmen, damit es so aussah, als ob er das Fenster ganz hinunter gekurbelt hätte. Er fuhr nun nach Hause. An Polizeiautos fuhr er ruhig weiter. Auch wenn die Polizisten ihn beobachteten, blieb er ruhig. Das war jetzt die Chance unbemerkt unterzutauchen. Er bog links ein und fuhr weiter. Er stellte das Radio auf Polizeifunk und hörte, dass sein Auto mittlerweile entdeckt wurde, aber vom Raub eines Audi hörte er nichts. Einen Kilometer vor seiner Wohnung blieb er stehen, denn falls der Audi entdeckt würde, wäre seine Wohnung weit genug vom Fundort entfernt. Er ging nicht zu schnell, aber er bog die nächste Kreuzung rechts ein. Er ging nun weiter nach zehn Minuten war er kurz vor seiner Haustür, aber davor stand ein Wagen der Polizei.
„Mist! Wie kamen die bloß auf meine Adresse? Hat mich jemand verraten? Aber wenn, wer? Auf jeden Fall muss ich hier weg“, dachte er.
Er rannte was das Zeug hielt. Durch Vorgärten anderer Leute, sprang über Zäune, rannte durch Büsche und kletterte über Mauern. Er dachte nur eins: „Ich muss hier weg!“
Das schaffte er auch. Als er einige Kilometer entfernt war, blieb er zum ersten mal stehen. Sein Puls raste schneller als er mit dem Auto unterwegs war. Er war mindestens bei 180. Er hechelte. Aber noch etwas anderes hinter ihm hechelte. Es war ein Hund, eine Dogge. Es war wahrscheinlich der Hund, dessen Herrchen der Garten gehörte, in dem er gerade stand. Obwohl er außer Atem war rannte er weiter, sprang über den Gartenzaun rannte um eine Ecke und stand plötzlich vor einer Sackgasse. Er drehte sich um und sah vor ihm den Hund. Der Hund kam langsam näher. Als er direkt vorm Bankräuber stand, ertönte eine laute Hupe. Der Hund rannte davon. Dieses kam von einen Auto das vor der Einfahrt der Sackgasse stand. Zur Erleichterung war es kein Wagen der Polizei, sondern der Wagen von Eddie, seinem Kumpel. Sie kannten sich schon seit der Schulzeit. Mit ihm hatte er schon einige Überfälle begangen.
„Ich hab schon gehört das du Gesucht bist. Vielmehr hab ich von ‘nem Bankraub gehört. Mir war gleich klar das du dahintersteckst!“ kam aus dem Auto.
„Mann Eddie, du hast mich gerettet!“, sagte der Bankräuber.
„Nun komm aber rein!“
Er ging ins Auto. Eddie fuhr los.
„Kann ich bei dir für ‘ne Weile untertauchen, Eddie? Die Polizei hat meine Wohnung entdeckt.“
„Na klar kannst du das!“
„Prima.“
Der Wagen fuhr los. Nach einiger Zeit hielt er aber wieder an. Eine Autopanne. Eddie guckte unter die Motorhaube und erkannte sofort, dass die Lichtmaschine hinüber war.
Beide stiegen aus und sie schoben den Wagen zur nächsten Werkstatt.
In der Werkstatt lief zufälliger Weise Radio. Da gerade Nachrichten waren hörten sie von einen Banküberfall und dass man jetzt wisse, wie der Täter aussehe. Er wurde beschrieben: Schwarze Jeans, schwarze Lederjacke, schwarze Schuhe, ca. 1,83 Meter groß, braune Haare, Grünblaue Augen. Ein Phantomfoto gibt es im Internet der deutschen Polizei und evtl. in der morgigen Tageszeitung. Geholfen wurde der Polizei von einen Bekannten des Bankräubers.
Der Räuber wusste sofort, wer gemeint war. John, ein Ex-Sträfling dem niemals ein Raub gelang. John war immer neidisch auf ihn und Eddie.
Als der Mann aus der Werkstatt die Beschreibung hörte, verschwand er in einen anderen Raum und man konnte hören, dass er telefonierte.
Der Bankräuber verschwand sofort und sagte Eddie Bescheid, sie wollten sich in zwei Stunden in deren Stammkneipe treffen. Eddie war damit einverstanden und der Räuber verschwand.
Nun war er schon wieder allein und war verdammt nah dran, erwischt zu wer- den.
Er zog seine Lederjacke aus und warf sie in einen Mülleimer. Leider hatte er ein schwarzes T-Shirt drunter, so gab es kaum eine Veränderung. In dem nächsten Kleiderladen besorgte er sich ein weißes T-Shirt und eine indigofarbene Jeans, weiße Sportschuhe und eine rote Baseballkappe. All dies bezahlte er mit dem geklauten Geld. Natürlich zog er gleich alles an. Er veränderte sich gleich um einiges. Danach ging er zum Friseur und schnitt die Haare um einiges kürzer als sonst. Auf einer Toilette in einem Gasthaus malte er sich seine Augenbrauen voller und steckte sich Watte in den Mund, damit er dickere Wangen bekam. Er ging nun langsam zur Kneipe, da die zwei Stunden fast vorbei waren.
Als er dort angekommen war, hatte er noch eine viertel Stunde Zeit. Er unter- hielt sich in der Zeit mit dem Barkeeper.
Plötzlich hielt ein Wagen der Polizei vor der Tür. Der Bankräuber flüchtete schnell zur Toilette. Die Polizisten stürmten in die Bar. Sie fragten ob einer diesen Mann gesehen habe und zeigten das Foto von ihm. Erst antwortete keiner, aber nach einigen Augenblicken meinte ein Gast, er wäre gerade hier gewesen und sei jetzt auf Toilette.
Der Räuber öffnete eine kleines Kellerfenster, welches oben an der Wand war. Er kam nur mit sehr viel Mühe hindurch und zog das Fenster von außen zu. Die Polizei war erst ratlos, wo der Räuber wohl sein könnte, bemerkte dann leider, dass ein Fenster offen war. Sie sagten über Funk den anderen Bescheid. Und sofort fuhren alle Wagen los.
Zehn Minuten später auf der Polizeiwache, warteten einige Männer. Plötzlich kamen sechs Polizisten mit einen Mann in Handschellen rein. Sie steckten ihn in einen Raum und verhörten ihn. Sie brachten aber nichts aus ihm heraus. Vor Gericht kam raus, dass sie den falschen geschnappt haben, ihr Geschnappter hatte zwar auch einen Banküberfall begangen, aber er war nicht der gesuchte.

ENDE


Kleine Anmerkung: Ich werde ganz bestimmt einen zweiten Teil dazu schreiben und ihn dann wahrscheinlich auch hier einstellen.

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