Mittendrin - PUR Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von paelzer
Der große Häuptling "Pur" und seine Indianer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor ein paar Wochen war ich auf dem PUR-Open-Air im St. Wendeler Bosenbachstadion. Natürlich wurde wieder rhetorisch das Publikum gefragt „Wo sind all die Indianer hin?“. Die Antwort gaben viele der rund 10 000 Fans mit ihren spontanen rhythmischen Tanzbewegungen: "Wir sind die Pur-Indianer - zumindest für diesen Abend."
Und dazu brauchten sie auch nicht unbedingt Federschmuck auf dem Haupt, obwohl einige Konzertbesucher sich tatsächlich damit ausgestattet hatten. Aber es kommt der Band mit ihrer musikalischen Frage natürlich auf die Einstellung ihrer Zuhörer an, nicht auf irgendwelche Accessoires, wie sie an diversen Verkaufsständen zu finden waren. Den "edlen Wilden" Winnetou aus der Kinderzeit in die Herzen der Zuhörer zurückzuholen, das war das Ziel: diese kindliche Freude am Leben, die gepaart ist mit einer tiefdurchdrungenen Ernsthaftigkeit, was Werte wie Freundschaft, Liebe und Fairness angeht. Dementsprechend war auch dieses vorletzte Konzert der Jubiläumstournee zum 20. Geburtstag der Band ein riesiges Familienfest zum Abschalten, eine willkommene Gelegenheit, sich dem Wunsch nach Harmonie hinzugeben.
Bei ihrem Hit" Lena" ließ Frontmann Hartmut Engler sein Publikum, das Wunderkerzen und Feuerzeuge schwenkte, ganze Passagen allein singen. Dabei hatten wir, die Fans schon von Anfang an bewiesen, dass wir die eingängigen Texte von "Pur" Ohrwürmern auswendig können.
Das Vorprogramm konnte sich ebenfalls hören lassen: Zum Einstieg hatte die baden 9;württembergische Band "Exact" mit ihrer Mischung von Rock und Pop aus eigener Feder die eintreffenden Konzertbesucher auf das Kommende richtig eingestimmt. Danach ging es zurück in die alten Zeiten mit"David Hanselmann & The Dudes", die die großen Klassiker der vergangenen Jahrzehnte Revue passieren ließen 9; von dem von Madonna wieder frisch aufgelegten Hit "Miß Arnerican Pie" bis zu dem wohlig schaurigen "Hotel California" der "Eagles".
Insbesondere aber der junge Aufsteiger Laith AI Deen ("Bilder von Dir") nutzte das St. Wendeler Open - Air, um neue Fans für sich und seinen kurzweiligen, anspruchsvollen Soul zu gewinnen. Mit hervorragenden Musikern und einem stimmigen Backgroundchor verzauberte das musikalische Multi - Talent durch seine gefühlvollen, aber dynamischen Stücke, und brachte die anwachsende Gemeinschaft der Zuhörer damit in die rechte Stimmung für den Jubiläumsauftritt von "Pur".
Denn vielen Saarländern war offenbar der Mittag noch zu heiß gewesen, die Auswärtigen hatten sowieso keinen Feiertag, so dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Konzertbesucher, ich übrigens auch, erst während AI Deens Auftritt im Bosenbachstadion eintraf.
Da die Fans offensichtlich so vernünftig waren und kaum alkoholische Getränke zu sich nahmen, hatten auch die Ordnungshüter und das Rote Kreuz einen angenehmen Abend. Kurzgesagt: Das Jubiläumskonzert von "Pur" war ein echter " Feiertag" und hat mich jetzt schon neugierig gemacht auf die nächste Tournee in zwei Jahren.
Und dazu brauchten sie auch nicht unbedingt Federschmuck auf dem Haupt, obwohl einige Konzertbesucher sich tatsächlich damit ausgestattet hatten. Aber es kommt der Band mit ihrer musikalischen Frage natürlich auf die Einstellung ihrer Zuhörer an, nicht auf irgendwelche Accessoires, wie sie an diversen Verkaufsständen zu finden waren. Den "edlen Wilden" Winnetou aus der Kinderzeit in die Herzen der Zuhörer zurückzuholen, das war das Ziel: diese kindliche Freude am Leben, die gepaart ist mit einer tiefdurchdrungenen Ernsthaftigkeit, was Werte wie Freundschaft, Liebe und Fairness angeht. Dementsprechend war auch dieses vorletzte Konzert der Jubiläumstournee zum 20. Geburtstag der Band ein riesiges Familienfest zum Abschalten, eine willkommene Gelegenheit, sich dem Wunsch nach Harmonie hinzugeben.
Bei ihrem Hit" Lena" ließ Frontmann Hartmut Engler sein Publikum, das Wunderkerzen und Feuerzeuge schwenkte, ganze Passagen allein singen. Dabei hatten wir, die Fans schon von Anfang an bewiesen, dass wir die eingängigen Texte von "Pur" Ohrwürmern auswendig können.
Das Vorprogramm konnte sich ebenfalls hören lassen: Zum Einstieg hatte die baden 9;württembergische Band "Exact" mit ihrer Mischung von Rock und Pop aus eigener Feder die eintreffenden Konzertbesucher auf das Kommende richtig eingestimmt. Danach ging es zurück in die alten Zeiten mit"David Hanselmann & The Dudes", die die großen Klassiker der vergangenen Jahrzehnte Revue passieren ließen 9; von dem von Madonna wieder frisch aufgelegten Hit "Miß Arnerican Pie" bis zu dem wohlig schaurigen "Hotel California" der "Eagles".
Insbesondere aber der junge Aufsteiger Laith AI Deen ("Bilder von Dir") nutzte das St. Wendeler Open - Air, um neue Fans für sich und seinen kurzweiligen, anspruchsvollen Soul zu gewinnen. Mit hervorragenden Musikern und einem stimmigen Backgroundchor verzauberte das musikalische Multi - Talent durch seine gefühlvollen, aber dynamischen Stücke, und brachte die anwachsende Gemeinschaft der Zuhörer damit in die rechte Stimmung für den Jubiläumsauftritt von "Pur".
Denn vielen Saarländern war offenbar der Mittag noch zu heiß gewesen, die Auswärtigen hatten sowieso keinen Feiertag, so dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Konzertbesucher, ich übrigens auch, erst während AI Deens Auftritt im Bosenbachstadion eintraf.
Da die Fans offensichtlich so vernünftig waren und kaum alkoholische Getränke zu sich nahmen, hatten auch die Ordnungshüter und das Rote Kreuz einen angenehmen Abend. Kurzgesagt: Das Jubiläumskonzert von "Pur" war ein echter " Feiertag" und hat mich jetzt schon neugierig gemacht auf die nächste Tournee in zwei Jahren.
14 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.02.2002, 17:45 Uhr von kristel
Bewertung: sehr hilfreichdieser Beitrag erhält von mir ein
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23.02.2002, 14:40 Uhr von wanda28
Bewertung: sehr hilfreichder Beitrag gefällt mir gut
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22.02.2002, 00:05 Uhr von EnnDee
Bewertung: sehr hilfreichabsolut nicht mein musikgeschmack.. aber sehr gut erzählt :-)
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