BenQ-Siemens A50 Testbericht
Erfahrungsbericht von carmaxx
Siemens versus Nokia.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Meine Mutter war auf der Suche nach einem Handy... Ihrem ersten Handy.
Diese Weihnachten sollte es dann soweit sein, mein Vater beauftragte mich ein Einsteigerhandy der unteren Preisklasse, erstmal mit einem Prepaidvertrag zu besorgen.
Da ich selbst das Siemens MT 50 besitze und damit mehr als zufrieden bin, entschloss ich mich ebenfalls ein Modell dieser Marke auszusuchen, das MT50 jedoch schien mir einige Funktionen zu haben, mit der meine Mutter eh nichts anfangen könnte und die sie nur verwirrden würden.
Ich brauchte also ein übersichtliches, einfaches und leicht zu bedienendes Gerät.
Fündig wurde ich letztendlich bei dem Prepaid-Package von T-D1, das Siemens A50 wurde zum Preis von 99 Euro angeboten, schien mir also gradezu optimal für meine Handy-unbedarfte Mutter.
Dazu kaufte ich noch für 2,90 Euro eine Handy-Ledertasche bei Pearl in Buggingen (www.pearl.de) und es konnte losgehen.
Zu Weihnachten lag das Gerät dann unter dem Baum, und den restlichen Abend konnte ich dann damit verbringen meiner Mutter zu erklären wie man das Handy bedient.
Verkauft wird dieses Handy unter dem Motto \"Genieße das wesentliche\".
::: Lieferumfang :::
In der etwa Schuhkarton-großen Schachtel befanden sich das Handy selbst in 4 Einzelteile zerlegt: Die Oberschale, das Handy selbst, die Unterschale und der Akku.
Nachdem diese 4 Komponenten zusammengesetzt waren und die Sim-Karte unter dem Akku befestigt war, sah das Gerät immerhin schonmal aus wie ein Mobiltelefon.
Hinzu kamen noch eine nicht allzu übersichtliche, aber ausführliche Bedienungsanleitung, eine kleine Broschüre mit Zubehörteilen die man auch noch käuflich erwerben soll und dazu noch diverses Material vom Netzbetreiber.
::: Design :::
Positiv fällt bei dem Handy vor allem die Größe auf.
Das Gerät ist grade mal 11 Centimeter lang, 4,6 Centimeter breit und 2,3 Centimeter hoch, das ist schonmal deutlich kleiner als zum Beispiel ein Nokia 3310 oder 3330.
Auch ist das Gewicht deutlich niedriger, mit grade mal 97 Gramm zählt das A50 definitiv zu den Leichtgewichten und ist gute 30-40 Gramm leichter als oben genannte Nokia-Modelle.
Das Material, aus dem das Handy besteht, macht leider keinen allzu edlen Eindruck, es handelt sich um ein irgendwie merkwürdiges Plastik, das optisch nicht wirklich was hermacht und eher billig wirkt.
Das komplette Handy wird von einem blaubeer-farbenen Streifen überzogen, der dann aber dann letztendlich die Optik doch wieder etwas aufbessert.
Die Display-Beleuchtung erstrahlt in einem funktionellen orange-gelbton, der auch nicht wirklich ein optisches Highlight ist.
::: Generelles :::
Es handelt sich bei diesem Handy, genau wie auch beim MT50 natürlich um ein Dual-Band Mobiltelefon - heute Standart.
An der Empfangsqualität habe ich absolut nichts zu meckern, sie ist wie man das heute von einem Handy erwartet so ausgelegt, dass man sein Gegenüber gut versteht und andersrum.
Lediglich die Netzsuche dauert mir manchmal zu lang, und da ich im Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Scheiz wohne, wählte sich das Handy schon desöfteren in ausländische Netze ein ohne dass ich es bemerkt habe, sowas ist mir mit meinen früheren Sagem-Handys nicht passiert.
Aber ich denke wenn man im Landesinneren wohnt und nicht direkt an der Grenze dürfte sich dieses Problem erübrigen.
Das Adressbuch des Handys verfügt über ordentliche 50 Einträge, wobei nochmals 250 Einträge auf der Sim-Karte dazukommen können, zudem kann man jedem Eintrag ein Bild zuweisen, um Anrufer schneller zu erkennen.
Ein Wap 1.2.1 Browser für den Zugang zum mobilen Internet ist ebenfalls integriert, jedoch lohnt sich diese Funktion mit einem Predpaid-Handy wohl kaum.
Es unterstützt die Standarts EMS und SMS, wobei es hier über eine praktische T9 Eingabe verfügt, die sich aber über einen Tastendruck auf die Raute auch ausschalten lässt.
Animierte Bilder lassen sich auf dem Handy vielfältig einsetzten, zum Beispiel als Bildschirmschoner.
Ebenso positiv ist der Lithium-Ionen Akku, der eine höhere Speicherkapazität wie ein NiCd Akku aufweist.
Besonders gefallen hat mir hier, dass der Akku wie ich finde sehr schnell aufläd, innerhalb von zwei Stunden zeigte der Status-Balken für die Batterie schon \"voll\" an.
Mit einer Ladung kann man das Handy locker 10 Tage benutzen, bei Vieltelefonierern dürften es trotzdem noch 5-6 Tage sein, so weit bin ich noch nie mit einem Handy gekommen.
2 Spiele sind bereits auch schon vorinstalliert, die wirklichen Reisser sind sie aber nicht.
::: Bedienung :::
Ich persönlich finde die Bedienung der Siemens-Handys viel angenehmer als die vom Konkurrenten Nokia, auch wenn viele vielleicht anderer Meinung sind, ich weiss das Menü mit seinen Punkten durchaus zu schätzen.
Im einzelnen sind das:
-- Meldungen (SMS)
-- Ruflisten
-- Kontakte
-- Surf & Fun
-- Profile
-- Audio
-- Umleitung
-- Audio
-- Einstellungen
-- Mein Menü
-- Hilfe
Durch die Up/Down Buttons unter dem Display fällt die Bedienung besonders leicht, dazu kann man noch sogenannte Magic-Keys belegen, die mit einem einzigen Knopfdruck eine Funktion aufrufen, zum Beispiel den SMS-Eingang oder die Display-Beleuchtung.
Die Zahlentasten sind aus Gummi und bieten somit einen griffigen und sicheren Halt, der Anschlag der Tasten ist gut gewählt.
Die Tastensperre lässt sich jedoch mit einem einzigen, längeren Knopfdruck deaktivieren - hier wären 2 Tasten sinnvoller gewesen.
Es wurde eine Extra-Taste nur für das Telefonbuch eingerichtet, also ist man mit einem Tastendruck auch in seinem nach Gruppen gliederbaren Telefonbuch, was ich auch an meinem MT50 besonders für schnelle Anrufe schätze.
Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass man unglaublich schnell ungewollt auf das Wap zugreift, ein einziger falscher Tastendruck genügt und schon ist es passiert... das kann ziemlich teuer werden - grade in Kombination mit der mangelhaften Tastensperre.
Alles in allem handelt es sich trotzdem um ein optimales Einsteigerhandy zu einem Preis der in Ordnung geht (ohne Prepaid 149 Euro), daher vergebe ich eine 2.
Diese Weihnachten sollte es dann soweit sein, mein Vater beauftragte mich ein Einsteigerhandy der unteren Preisklasse, erstmal mit einem Prepaidvertrag zu besorgen.
Da ich selbst das Siemens MT 50 besitze und damit mehr als zufrieden bin, entschloss ich mich ebenfalls ein Modell dieser Marke auszusuchen, das MT50 jedoch schien mir einige Funktionen zu haben, mit der meine Mutter eh nichts anfangen könnte und die sie nur verwirrden würden.
Ich brauchte also ein übersichtliches, einfaches und leicht zu bedienendes Gerät.
Fündig wurde ich letztendlich bei dem Prepaid-Package von T-D1, das Siemens A50 wurde zum Preis von 99 Euro angeboten, schien mir also gradezu optimal für meine Handy-unbedarfte Mutter.
Dazu kaufte ich noch für 2,90 Euro eine Handy-Ledertasche bei Pearl in Buggingen (www.pearl.de) und es konnte losgehen.
Zu Weihnachten lag das Gerät dann unter dem Baum, und den restlichen Abend konnte ich dann damit verbringen meiner Mutter zu erklären wie man das Handy bedient.
Verkauft wird dieses Handy unter dem Motto \"Genieße das wesentliche\".
::: Lieferumfang :::
In der etwa Schuhkarton-großen Schachtel befanden sich das Handy selbst in 4 Einzelteile zerlegt: Die Oberschale, das Handy selbst, die Unterschale und der Akku.
Nachdem diese 4 Komponenten zusammengesetzt waren und die Sim-Karte unter dem Akku befestigt war, sah das Gerät immerhin schonmal aus wie ein Mobiltelefon.
Hinzu kamen noch eine nicht allzu übersichtliche, aber ausführliche Bedienungsanleitung, eine kleine Broschüre mit Zubehörteilen die man auch noch käuflich erwerben soll und dazu noch diverses Material vom Netzbetreiber.
::: Design :::
Positiv fällt bei dem Handy vor allem die Größe auf.
Das Gerät ist grade mal 11 Centimeter lang, 4,6 Centimeter breit und 2,3 Centimeter hoch, das ist schonmal deutlich kleiner als zum Beispiel ein Nokia 3310 oder 3330.
Auch ist das Gewicht deutlich niedriger, mit grade mal 97 Gramm zählt das A50 definitiv zu den Leichtgewichten und ist gute 30-40 Gramm leichter als oben genannte Nokia-Modelle.
Das Material, aus dem das Handy besteht, macht leider keinen allzu edlen Eindruck, es handelt sich um ein irgendwie merkwürdiges Plastik, das optisch nicht wirklich was hermacht und eher billig wirkt.
Das komplette Handy wird von einem blaubeer-farbenen Streifen überzogen, der dann aber dann letztendlich die Optik doch wieder etwas aufbessert.
Die Display-Beleuchtung erstrahlt in einem funktionellen orange-gelbton, der auch nicht wirklich ein optisches Highlight ist.
::: Generelles :::
Es handelt sich bei diesem Handy, genau wie auch beim MT50 natürlich um ein Dual-Band Mobiltelefon - heute Standart.
An der Empfangsqualität habe ich absolut nichts zu meckern, sie ist wie man das heute von einem Handy erwartet so ausgelegt, dass man sein Gegenüber gut versteht und andersrum.
Lediglich die Netzsuche dauert mir manchmal zu lang, und da ich im Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Scheiz wohne, wählte sich das Handy schon desöfteren in ausländische Netze ein ohne dass ich es bemerkt habe, sowas ist mir mit meinen früheren Sagem-Handys nicht passiert.
Aber ich denke wenn man im Landesinneren wohnt und nicht direkt an der Grenze dürfte sich dieses Problem erübrigen.
Das Adressbuch des Handys verfügt über ordentliche 50 Einträge, wobei nochmals 250 Einträge auf der Sim-Karte dazukommen können, zudem kann man jedem Eintrag ein Bild zuweisen, um Anrufer schneller zu erkennen.
Ein Wap 1.2.1 Browser für den Zugang zum mobilen Internet ist ebenfalls integriert, jedoch lohnt sich diese Funktion mit einem Predpaid-Handy wohl kaum.
Es unterstützt die Standarts EMS und SMS, wobei es hier über eine praktische T9 Eingabe verfügt, die sich aber über einen Tastendruck auf die Raute auch ausschalten lässt.
Animierte Bilder lassen sich auf dem Handy vielfältig einsetzten, zum Beispiel als Bildschirmschoner.
Ebenso positiv ist der Lithium-Ionen Akku, der eine höhere Speicherkapazität wie ein NiCd Akku aufweist.
Besonders gefallen hat mir hier, dass der Akku wie ich finde sehr schnell aufläd, innerhalb von zwei Stunden zeigte der Status-Balken für die Batterie schon \"voll\" an.
Mit einer Ladung kann man das Handy locker 10 Tage benutzen, bei Vieltelefonierern dürften es trotzdem noch 5-6 Tage sein, so weit bin ich noch nie mit einem Handy gekommen.
2 Spiele sind bereits auch schon vorinstalliert, die wirklichen Reisser sind sie aber nicht.
::: Bedienung :::
Ich persönlich finde die Bedienung der Siemens-Handys viel angenehmer als die vom Konkurrenten Nokia, auch wenn viele vielleicht anderer Meinung sind, ich weiss das Menü mit seinen Punkten durchaus zu schätzen.
Im einzelnen sind das:
-- Meldungen (SMS)
-- Ruflisten
-- Kontakte
-- Surf & Fun
-- Profile
-- Audio
-- Umleitung
-- Audio
-- Einstellungen
-- Mein Menü
-- Hilfe
Durch die Up/Down Buttons unter dem Display fällt die Bedienung besonders leicht, dazu kann man noch sogenannte Magic-Keys belegen, die mit einem einzigen Knopfdruck eine Funktion aufrufen, zum Beispiel den SMS-Eingang oder die Display-Beleuchtung.
Die Zahlentasten sind aus Gummi und bieten somit einen griffigen und sicheren Halt, der Anschlag der Tasten ist gut gewählt.
Die Tastensperre lässt sich jedoch mit einem einzigen, längeren Knopfdruck deaktivieren - hier wären 2 Tasten sinnvoller gewesen.
Es wurde eine Extra-Taste nur für das Telefonbuch eingerichtet, also ist man mit einem Tastendruck auch in seinem nach Gruppen gliederbaren Telefonbuch, was ich auch an meinem MT50 besonders für schnelle Anrufe schätze.
Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass man unglaublich schnell ungewollt auf das Wap zugreift, ein einziger falscher Tastendruck genügt und schon ist es passiert... das kann ziemlich teuer werden - grade in Kombination mit der mangelhaften Tastensperre.
Alles in allem handelt es sich trotzdem um ein optimales Einsteigerhandy zu einem Preis der in Ordnung geht (ohne Prepaid 149 Euro), daher vergebe ich eine 2.
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