Vaude Taschenwärmer Testbericht

Vaude-taschenwaermer
ab 85,31
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Erfahrungsbericht von LeaofRafiki

Teddy B. Warm

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Was hat ein Teddybär in dieser Kategorie zu suchen? Nun, der, um den es hier gehen soll, den ich vor drei Jahren geschenkt bekam, ein Riesenexemplar von Bär, kuschelweich und knuffelig, war eben etwas Besonderes. Nicht nur, daß er, ganz Gentleman, chic gekleidet war, mit karierter Weste und roter Schleife um den Hals, nein, er barg auch ein Geheimnis in sich: Er wurde warm. So richtig kuschelwarm..., denn wer mag schon winters mit einem eiskalten Bären kuscheln?
Das Herzstück seiner Wärme, oder soll ich sagen, sein wärmendes Herz, hatte er unter seiner Weste versteckt. Eigentlich eher einem Känguruh ähnlich, befand sich dort eine kleine Tasche, wie sie auch bei manchen Wärmflaschentieren anzutreffen ist, aber eben viel kleiner, so ca. 12 x 15 cm groß. Darinnen nun schlummerte sein ganzer Energiereichtum.

Ein kleines, ca. 10 x 10 cm großes, etwa 2 cm dickes Päckchen, das mit einem durchsichtigen Gel gefüllt war, in dessen Mitte sich ein rundes Metallplättchen befand. Beim ersten Mal mußte man dieses kräftig drücken, um den chemischen Erwärmungsprozeß zu aktivieren. Hiernach, wie genau das funktioniert, weiß ich nicht, bin ja keine Chemikerin, nun wird das Päckchen warm und wärmer, um im Verlaufe dieses Prozesses dann wieder zu erkalten und zu erhärten. Nach gut einer Stunde jedenfalls ist es bestenfalls noch lauwarm und steinhart. Aberdiese Zeitspanne sollte ja wohl auch ausreichen, um an seiner warmen Brust selig einschlafen zu können...

Nun wäre es vermessen, seitens der Hersteller, zu behaupten, daß dies ein einmaliges Erlebnis wäre. Nein, es ist so, daß sich das hart gewordenen Gelpäckchen nach der erstmaligen Aktivierung wieder und wieder in warmem bzw. heißem Wasser erwärmen läßt und so für einen mehrmaligen Gebrauch geeignet ist.

Tja, der Teddy, der seinen Namen ja nicht zu unrecht trug, fand irgendwann einen neuen Liebhaber, da mir zum Kuscheln meine Samtpfoten doch lieber sind, das Päckchen allerdings blieb in meinem Besitz. Einige Male noch leistete es mir gute Dienste dabei, in der kalten Jahreszeit in meiner Jacken- oder Manteltasche verborgen, mich nicht mit kalten klammen Fingern plagen zu müssen, bis auch es eines Tages in den Untiefen meiner Regalschluchten verschwand.

Wenn ich nun heute in die Verlegenheit komme, einen Taschenwärmer benutzen zu wollen, verwende ich dafür einfach ein normales, allerdings sehr kleines, Gelpack, wie man es in jeder Apotheke erstehen kann, was ich zuvor in heißes Wasser gelegt habe, einen schönen steinernen Handschmeichler oder ein kleines Säckchen mit Kastanien oder Kirschkernen, das eine Stunde auf dem heißen Ofen (oder im Backofen) gelegen hat. Ich persönlich mag diese mittlerweile lieber, weil sie nicht nur Wärme abgeben, sondern sich zudem auch noch schön anfühlen in der Hand und zu in der Tasche verborgenen Fingerübungen einladen.

Besagten Teddy gab es seinerzeit, wie ich später herausfand, für ca. 100 DM bei ProIdee, die (aktivierbaren) Gelpacks liegen preislich zwischen € 7-10, wohingegen Kastanien oder Kirschkerne fast umsonst zu bekommen sind. Ein kleines Baumwollsäckchen ist schnell genäht, zur Not tut‘s auch eine abgeschnittene Socke - und einen (Back)Ofen bzw. heißes Wasser hat ja wohl jeder im Haus, oder?

In diesem Sinne wünsche ich allen wohlig warme Hände, tief in den Taschen vergraben!

© LeaofRafiki, 30.01.2003


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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, ab und an bei talkon, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen *grins*

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