Erfahrungsbericht von wolfmichaelblank
Teure Reparaturen oder Zugluft? 4 klasse Tipps!
Pro:
Deutliches Komfort- und Sicherheitsplus für das _ganze_ Jahr
Kontra:
Auto-Hersteller vermitteln Bedientechnik zu wenig, Klimaanlagen verlieren dadurch unnötig an Kühlmittel und Leistungsfähigkeit
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi-Gemeinde,
gerade im Sommer, wenn die Temperaturen ansteigen, erhoffen sich Millionen Autofahrer ein dickes Plus an Behaglichkeit durch ihre Klimaanlage. Die meisten haben sie als teure Sonderausstattung an Bord, die mehrere hundert oder gar tausende Euro gekostet hat. So eine Anschaffung will man natürlich gut genutzt sehen.
Doch für viele erwirkt die Auto-Klimaanlage Verdruss: nervende Kaltluftströme aus scheinbar allen Richtungen, laut tosende Gebläse, seltsamer Muff, zu allem Überdruss häufige Defekte und unerwartet hohe Wartungskosten. Schätzungsweise 75% aller Klimaanlagen erreichen erst gar nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Woran liegt’s?
Die Mehrheit der Beschwerden entsteht durch Fehlbedienung durch den Kunden, konstatieren die Hersteller. Doch die ganze Wahrheit ist das nicht.
Was Sie aber tun können, um es gar nicht erst zu hohen Reparaturkosten oder möglichen Komforteinbußen kommen zu lassen, finden Sie in diesem Bericht.
Thema 1: Geringe Lebensdauer aufgrund falscher Wartung
Offiziell gelten Autoklimaanlagen als „geschlossene Systeme“ und damit als wartungsfrei. Doch das stimmt nicht. Jedes Jahr entweicht ca. 10% des Kühlmittels aus den Leitungen des Systems. Würde man dem normalen Wartungsplan der Hersteller folgen, den Kühlmittelstand nämlich nie aufzufüllen, würde jede Klimaanlage nach etwa 5 Jahren schon 50% ihrer Leistungsfähigkeit ein büßen und nach 10 Jahren den Grad der Schrottreife erreichen. Grund: das Kühlmittel dient gleichzeitig als Pflegemittel für die Gummidichtungen. Ein niedriger Kühlmittelstand verhindert, dass die Dichtungen ihre kontinuierliche Portion Pflegemittel erhalten, was sie unwiederbringlich porös macht. Das Kühlmittel entweicht, die Kühlleistung sinkt schleichend, und ein Totalausfall des Systems ist gewiss. Mit hohem Zeit- und Kostenaufwand muss dann die Klimaanlage komplett überholt werden. Weiterhin kritisch: modernes Kühlmittel enthält zwar kein FCKW mehr. In rohen Mengen in die Atmosphäre abgegeben wirkt es dennoch umweltschädlich. Angesichts dessen stimmen Millionen schlecht gewarteter Klimaanlagen mit entweichendem Kühlmittel durchaus nachdenklich...
Was können Sie tun?
A) Betreiben Sie Ihre Klimaanlage mindestens einmal in zwei Wochen für mindestens 10 Minuten. Dieser elementare Maßnahme schützt die Dichtungen und Pumpsysteme vor dem Austrocknen. Die Kosten dafür sind vernachlässigbar.
B) Lassen Sie ihre Klimaanlage mindestens alle 2 Jahre mit neuem Kühlmittel auffüllen. Kosten: ab ca. 30 Euro je nach Kühlmittelstand. Z.B. beim Bosch-Dienst oder A.T.U.
Thema 2: Zugluft und immer nur Zugluft?
Zugluft ist eines der unmittelbaren Probleme, mit denen Klimaanlagen-Besitzer kämpfen. Ganz vermeiden lässt sich das Problem nie, auch wenn die Luftauslässe moderner Armaturenbretter mittlerweile wissenschaftlich ausgeklügelte Geometrien vorweisen. Die Tipps aus den jeweiligen Handbüchern führen meist zu den besten Ergebnissen und lauten in der Regel wie folgt:
A) Im Sommer benutzen Sie ausschließlich die großflächigen Luftausströmer vor Ihnen im Armaturenbrett. Sie erlauben den größten Luftdurchsatz bei relativ geringer Geräuschbelästigung.
B) Wichtig: lenken Sie den Luftstrom nie quer durch den Raum und nicht auf ihren Körper. Achten Sie darauf, dass der Luftstrom stets deutlich über ihren Schultern geradlinig nach hinten geleitet wird. Das Ablenken des Luftstroms nach UNTEN oder stark zur Seite, beziehungsweise das Schließen einzelner Lüfterdüsen wirkt sich auf das Gesamtergebnis ausgesprochen negativ aus.
C) Erhöhen Sie nach dem Herstellen der Zugfreiheit die Kühlleistung. Dies geschieht durch das kurzfristige verwenden der Umluft-Funktion. Sie saugt bereits gekühlte Luft aus der Fahrgastzelle ab und führt sie nochmals gekühlt den Passagieren wieder zu.
Thema 3: Hohe Luftfeuchte und Muff trotz Klimaanlage an Bord?
Oft bemerken Menschen eine hohe Luftfeuchtigkeit an Bord von Autos mit Klimaanlagen. Auch dieses Problem lässt sich nie ganz vermeiden, vor allem in dem Moment, in dem man die Klimaanlage nach einer kurzen Pause wieder einschaltet.
In vielen Fällen entsteht durch die Klimaanlage sogar ein regelrechtes Muff-Klima an Bord. Vielleicht ist es auch in ihrem Auto am Entstehen und sie wissen gar nicht warum?
Hier ist die Erklärung: Ist die Klimaanlage in Betrieb, kühlt der Wärmetauscher so stark ab, dass das Wasser in der Luft, ähnlich wie auf einem kalten Cola-Glas kondensiert und sich auf den Flächen des Systems absetzt. Für die Fahrgäste ist die damit verbundene Absenkung der Luftfeuchte ein Geschenk Gottes, gerade an schwül-heißen Tagen.
Doch das Wasser, dass sich auf der Klimaanlage absetzt, kann problematisch sein, solange die Klimaanlage nicht in Betrieb ist! Das Auto steht in der Sonne, und das vorher eiskalte, bakterienfeindliche Wasser auf der Klimaanlage erwärmt sich und durchläuft unvermeidbar Temperaturbereiche, in denen Bakterienwachstum begünstigt wird, in etwa 25-38°C.
Viele Auto-Besitzer glauben, sie tun sich und ihrem Geldbeutel etwas gutes, und schalten die Klimaanlage sofort ab, wenn sie nicht mehr dringend gebraucht wird. Z.B. wenn sich an einem Sommerabend die Sonne senkt und die Temperaturen auf milde 27°C zurückgehen.
Doch wer so handelt, bewirkt, dass die Klimaanlage zunächst angenehm kühlt und sich dabei zwangsläufig mit Wasser beträufelt. Wird die Klimaanlage abgeschaltet, entsteht ein dunstiges Dschungelklima sowohl im Motorraum als auch in der Fahrgastzelle. Bewegt sich die Klimaanlage häufiger im Dschungel- als im Eisklima, ist Schimmel- und Bakterienbildung vorprogrammiert. Das führt zu unangenehmem Muff, der selbst mit hohem Aufwand schwer zu beseitigen ist und das Auto unverkäuflich machen kann.
Wie ist zu verfahren, um das Auto dagegen zu schützen?
A) Schalten Sie die Klimaanlage dann aus, wenn Sie sie wahrscheinlich für mehrere Tage nicht benutzen wollen, z.B. im Herbst/Winter. Das gibt ihr Zeit, komplett auszutrocknen, und verhindert so Schimmelbildung und Dampf im Auto.
B) Schalten Sie die Klimaanlage immer dann ein, wenn Sie sie wahrscheinlich für mehrere Tage am Stück benutzen wollen. Tägliches Eisklima in der Klimaanlage wird mögliche Bakterien am Wachstum hindern. Selbstverständlich können Sie die Klimaanlage auch benutzen wenn Sie das Auto nicht jeden Tag benutzen.
C) Wechseln Sie aber nicht während der Fahrt dauernd die Betriebsart An oder Aus. Lassen Sie die Klimaanlage auch an kalten Sommerabenden angeschaltet. Der gewünschte Schutz vor unangenehmer Luftfeuchtigkeit und möglicher Schimmelbildung bleibt gewährleistet, der Kraftstoff-Mehrverbrauch ist durch die geringe Auslastung aber vernachlässigbar. Das halten einer behaglichen Innentemperatur erreichen Sie wie immer über den Temperaturregler. Eine Klimaautomatik regelt diesen Vorgang über ein Thermostat.
Thema 4: Klimaanlagen sind nur was für den Sommer?
Sie haben sicherlich schon erkannt, dass es Ihrer Klimaanlage unmöglich gut tut, wenn sie im Sommer in Betrieb ist und sich entsprechend pudelwohl fühlt, sie aber im Gegensatz dazu während der Wintermonate funktionslos darben muss. Die meisten Klimaanlagen nehmen eindeutig eher im Winter Schaden, weil die Dichtungen monatelang nicht geschmiert bleiben und porös werden.
Doch es gibt noch ganz andere Anreize, die Klimaanlage in den Wintermonaten zu benutzen! Wie vorhin angesprochen funktioniert die Klimaanlage bestens als Luftentfeuchter. Sie kann damit während des ganzen Jahres die Scheiben beschlagsfrei halten, was ein klares Sicherheitsplus ist. Außerdem spart Sie Ihnen die Zeit, dauernd die Scheiben von innen Wischen zu müssen, und den Ärger, bei halboffenem Fenster und spritzendem Regen auf ein klein bisschen Sicht-Besserung zu hoffen.
A) Schalten Sie die Klimaanlage bei nasser Witterung ein, um ein Beschlagen der Scheiben wirkungsvoll zu verhindern. Lassen Sie die Scheiben und Schiebedächer geschlossen, Sie würden nur feuchte Luft hinzuführen. Bei nasser Witterung ist die Umluftschaltung ungünstig, weil sich dadurch die Luftfeuchte im Wagen nicht verringert, sondern erhöht.
FAZIT: Die Klimaanlage ist ein phänomenal-geniales Instrument um für hohen Komfort und Sicherheit im Auto zu sorgen. Sie hat uns schon so manche Strapaze erspart und uns möglicherweise schon mal das Leben gerettet.
Mit ein bisschen Wartung und geschickter Bedienung lässt sich manch nervige Randerscheinung nahezu ausschließen.
Weil sich die meisten Auto-Hersteller aber nicht ordentlich um die Wartung bemühen, sind unnötige Umweltschäden und der technische Verfall der Anlagen leider vorprogrammiert. Die Industrie ist wahrscheinlich darauf aus, mit teuren Klimaanlagen-Reparaturen dem Kunden das Geld aus der Tasche zu locken, was im Ciao-Bewertungsschema zu einem Punktabzug führt.
Gut jedoch, dass es Klima-Spezialisten wie den Bosch-Dienst oder A.T.U. gibt, bei denen man für wenig Geld die Klimaanlage neu befüllen kann, um sich vor künftigen Schäden und damit vor langfristig hohem Kühlmittelverlust zu schützen.
Langfristig geht die Rechnung aber nur auf, wenn die Klimaanlage gelegentlich in Betrieb ist und nicht monatelang vor sich hin rottet.
Sommerliche Grüße aus Kroatien schickt,
Euer Wolf
gerade im Sommer, wenn die Temperaturen ansteigen, erhoffen sich Millionen Autofahrer ein dickes Plus an Behaglichkeit durch ihre Klimaanlage. Die meisten haben sie als teure Sonderausstattung an Bord, die mehrere hundert oder gar tausende Euro gekostet hat. So eine Anschaffung will man natürlich gut genutzt sehen.
Doch für viele erwirkt die Auto-Klimaanlage Verdruss: nervende Kaltluftströme aus scheinbar allen Richtungen, laut tosende Gebläse, seltsamer Muff, zu allem Überdruss häufige Defekte und unerwartet hohe Wartungskosten. Schätzungsweise 75% aller Klimaanlagen erreichen erst gar nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Woran liegt’s?
Die Mehrheit der Beschwerden entsteht durch Fehlbedienung durch den Kunden, konstatieren die Hersteller. Doch die ganze Wahrheit ist das nicht.
Was Sie aber tun können, um es gar nicht erst zu hohen Reparaturkosten oder möglichen Komforteinbußen kommen zu lassen, finden Sie in diesem Bericht.
Thema 1: Geringe Lebensdauer aufgrund falscher Wartung
Offiziell gelten Autoklimaanlagen als „geschlossene Systeme“ und damit als wartungsfrei. Doch das stimmt nicht. Jedes Jahr entweicht ca. 10% des Kühlmittels aus den Leitungen des Systems. Würde man dem normalen Wartungsplan der Hersteller folgen, den Kühlmittelstand nämlich nie aufzufüllen, würde jede Klimaanlage nach etwa 5 Jahren schon 50% ihrer Leistungsfähigkeit ein büßen und nach 10 Jahren den Grad der Schrottreife erreichen. Grund: das Kühlmittel dient gleichzeitig als Pflegemittel für die Gummidichtungen. Ein niedriger Kühlmittelstand verhindert, dass die Dichtungen ihre kontinuierliche Portion Pflegemittel erhalten, was sie unwiederbringlich porös macht. Das Kühlmittel entweicht, die Kühlleistung sinkt schleichend, und ein Totalausfall des Systems ist gewiss. Mit hohem Zeit- und Kostenaufwand muss dann die Klimaanlage komplett überholt werden. Weiterhin kritisch: modernes Kühlmittel enthält zwar kein FCKW mehr. In rohen Mengen in die Atmosphäre abgegeben wirkt es dennoch umweltschädlich. Angesichts dessen stimmen Millionen schlecht gewarteter Klimaanlagen mit entweichendem Kühlmittel durchaus nachdenklich...
Was können Sie tun?
A) Betreiben Sie Ihre Klimaanlage mindestens einmal in zwei Wochen für mindestens 10 Minuten. Dieser elementare Maßnahme schützt die Dichtungen und Pumpsysteme vor dem Austrocknen. Die Kosten dafür sind vernachlässigbar.
B) Lassen Sie ihre Klimaanlage mindestens alle 2 Jahre mit neuem Kühlmittel auffüllen. Kosten: ab ca. 30 Euro je nach Kühlmittelstand. Z.B. beim Bosch-Dienst oder A.T.U.
Thema 2: Zugluft und immer nur Zugluft?
Zugluft ist eines der unmittelbaren Probleme, mit denen Klimaanlagen-Besitzer kämpfen. Ganz vermeiden lässt sich das Problem nie, auch wenn die Luftauslässe moderner Armaturenbretter mittlerweile wissenschaftlich ausgeklügelte Geometrien vorweisen. Die Tipps aus den jeweiligen Handbüchern führen meist zu den besten Ergebnissen und lauten in der Regel wie folgt:
A) Im Sommer benutzen Sie ausschließlich die großflächigen Luftausströmer vor Ihnen im Armaturenbrett. Sie erlauben den größten Luftdurchsatz bei relativ geringer Geräuschbelästigung.
B) Wichtig: lenken Sie den Luftstrom nie quer durch den Raum und nicht auf ihren Körper. Achten Sie darauf, dass der Luftstrom stets deutlich über ihren Schultern geradlinig nach hinten geleitet wird. Das Ablenken des Luftstroms nach UNTEN oder stark zur Seite, beziehungsweise das Schließen einzelner Lüfterdüsen wirkt sich auf das Gesamtergebnis ausgesprochen negativ aus.
C) Erhöhen Sie nach dem Herstellen der Zugfreiheit die Kühlleistung. Dies geschieht durch das kurzfristige verwenden der Umluft-Funktion. Sie saugt bereits gekühlte Luft aus der Fahrgastzelle ab und führt sie nochmals gekühlt den Passagieren wieder zu.
Thema 3: Hohe Luftfeuchte und Muff trotz Klimaanlage an Bord?
Oft bemerken Menschen eine hohe Luftfeuchtigkeit an Bord von Autos mit Klimaanlagen. Auch dieses Problem lässt sich nie ganz vermeiden, vor allem in dem Moment, in dem man die Klimaanlage nach einer kurzen Pause wieder einschaltet.
In vielen Fällen entsteht durch die Klimaanlage sogar ein regelrechtes Muff-Klima an Bord. Vielleicht ist es auch in ihrem Auto am Entstehen und sie wissen gar nicht warum?
Hier ist die Erklärung: Ist die Klimaanlage in Betrieb, kühlt der Wärmetauscher so stark ab, dass das Wasser in der Luft, ähnlich wie auf einem kalten Cola-Glas kondensiert und sich auf den Flächen des Systems absetzt. Für die Fahrgäste ist die damit verbundene Absenkung der Luftfeuchte ein Geschenk Gottes, gerade an schwül-heißen Tagen.
Doch das Wasser, dass sich auf der Klimaanlage absetzt, kann problematisch sein, solange die Klimaanlage nicht in Betrieb ist! Das Auto steht in der Sonne, und das vorher eiskalte, bakterienfeindliche Wasser auf der Klimaanlage erwärmt sich und durchläuft unvermeidbar Temperaturbereiche, in denen Bakterienwachstum begünstigt wird, in etwa 25-38°C.
Viele Auto-Besitzer glauben, sie tun sich und ihrem Geldbeutel etwas gutes, und schalten die Klimaanlage sofort ab, wenn sie nicht mehr dringend gebraucht wird. Z.B. wenn sich an einem Sommerabend die Sonne senkt und die Temperaturen auf milde 27°C zurückgehen.
Doch wer so handelt, bewirkt, dass die Klimaanlage zunächst angenehm kühlt und sich dabei zwangsläufig mit Wasser beträufelt. Wird die Klimaanlage abgeschaltet, entsteht ein dunstiges Dschungelklima sowohl im Motorraum als auch in der Fahrgastzelle. Bewegt sich die Klimaanlage häufiger im Dschungel- als im Eisklima, ist Schimmel- und Bakterienbildung vorprogrammiert. Das führt zu unangenehmem Muff, der selbst mit hohem Aufwand schwer zu beseitigen ist und das Auto unverkäuflich machen kann.
Wie ist zu verfahren, um das Auto dagegen zu schützen?
A) Schalten Sie die Klimaanlage dann aus, wenn Sie sie wahrscheinlich für mehrere Tage nicht benutzen wollen, z.B. im Herbst/Winter. Das gibt ihr Zeit, komplett auszutrocknen, und verhindert so Schimmelbildung und Dampf im Auto.
B) Schalten Sie die Klimaanlage immer dann ein, wenn Sie sie wahrscheinlich für mehrere Tage am Stück benutzen wollen. Tägliches Eisklima in der Klimaanlage wird mögliche Bakterien am Wachstum hindern. Selbstverständlich können Sie die Klimaanlage auch benutzen wenn Sie das Auto nicht jeden Tag benutzen.
C) Wechseln Sie aber nicht während der Fahrt dauernd die Betriebsart An oder Aus. Lassen Sie die Klimaanlage auch an kalten Sommerabenden angeschaltet. Der gewünschte Schutz vor unangenehmer Luftfeuchtigkeit und möglicher Schimmelbildung bleibt gewährleistet, der Kraftstoff-Mehrverbrauch ist durch die geringe Auslastung aber vernachlässigbar. Das halten einer behaglichen Innentemperatur erreichen Sie wie immer über den Temperaturregler. Eine Klimaautomatik regelt diesen Vorgang über ein Thermostat.
Thema 4: Klimaanlagen sind nur was für den Sommer?
Sie haben sicherlich schon erkannt, dass es Ihrer Klimaanlage unmöglich gut tut, wenn sie im Sommer in Betrieb ist und sich entsprechend pudelwohl fühlt, sie aber im Gegensatz dazu während der Wintermonate funktionslos darben muss. Die meisten Klimaanlagen nehmen eindeutig eher im Winter Schaden, weil die Dichtungen monatelang nicht geschmiert bleiben und porös werden.
Doch es gibt noch ganz andere Anreize, die Klimaanlage in den Wintermonaten zu benutzen! Wie vorhin angesprochen funktioniert die Klimaanlage bestens als Luftentfeuchter. Sie kann damit während des ganzen Jahres die Scheiben beschlagsfrei halten, was ein klares Sicherheitsplus ist. Außerdem spart Sie Ihnen die Zeit, dauernd die Scheiben von innen Wischen zu müssen, und den Ärger, bei halboffenem Fenster und spritzendem Regen auf ein klein bisschen Sicht-Besserung zu hoffen.
A) Schalten Sie die Klimaanlage bei nasser Witterung ein, um ein Beschlagen der Scheiben wirkungsvoll zu verhindern. Lassen Sie die Scheiben und Schiebedächer geschlossen, Sie würden nur feuchte Luft hinzuführen. Bei nasser Witterung ist die Umluftschaltung ungünstig, weil sich dadurch die Luftfeuchte im Wagen nicht verringert, sondern erhöht.
FAZIT: Die Klimaanlage ist ein phänomenal-geniales Instrument um für hohen Komfort und Sicherheit im Auto zu sorgen. Sie hat uns schon so manche Strapaze erspart und uns möglicherweise schon mal das Leben gerettet.
Mit ein bisschen Wartung und geschickter Bedienung lässt sich manch nervige Randerscheinung nahezu ausschließen.
Weil sich die meisten Auto-Hersteller aber nicht ordentlich um die Wartung bemühen, sind unnötige Umweltschäden und der technische Verfall der Anlagen leider vorprogrammiert. Die Industrie ist wahrscheinlich darauf aus, mit teuren Klimaanlagen-Reparaturen dem Kunden das Geld aus der Tasche zu locken, was im Ciao-Bewertungsschema zu einem Punktabzug führt.
Gut jedoch, dass es Klima-Spezialisten wie den Bosch-Dienst oder A.T.U. gibt, bei denen man für wenig Geld die Klimaanlage neu befüllen kann, um sich vor künftigen Schäden und damit vor langfristig hohem Kühlmittelverlust zu schützen.
Langfristig geht die Rechnung aber nur auf, wenn die Klimaanlage gelegentlich in Betrieb ist und nicht monatelang vor sich hin rottet.
Sommerliche Grüße aus Kroatien schickt,
Euer Wolf
5 Bewertungen, 1 Kommentar
-
21.11.2004, 08:29 Uhr von LufiA
Bewertung: sehr hilfreichDu solltest die Hinweise auf Ciao herausnehmen, wenn Du Beiträge von Ciao auch hier bei Yopi postest. Ist ja Dein gutes Recht, aber liest sich etwas komisch, wenn man auf einer anderen Plattform liest.
Bewerten / Kommentar schreiben