Tipps und Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von skylights

Glanz für jede Felge

Pro:

Glänzend wie neu - easy für jeden

Kontra:

Gibt nichts dagegen zu sagen!

Empfehlung:

Ja

Wie im allgemeinen eigentlich für jedes Fahrzeug gilt auch hier das eine einwandfreie Funktion für langen und ausgiebigen Gebrauch nur durch eine ordnungsgemäße Pflege erreicht und gewährleistet wird.
Es sieht also nicht nur hübscher aus, sonder ist auch noch gut für den Reifen und die Felge und verhindert gleichzeitig noch einen übermäßigen Wertverlust.

Die Räder an unserem geliebten Wägelchen sind extrem hohen Belastungen ausgesetzt, wozu ich nicht nur die mechanischen Einwirkungen zähle, sondern auch die zahlreich vorhandenen Umweltbelastungen.
Viele Sachen setzen sich im Laufe jeder Fahrt an unseren Reifen und Felgen ab, wozu unter anderem Dreck, Schlamm, Bremsstaub und Teer gehören und hinterlassen Korrosion und unansehnlich aussehende Felgen.

Teure Alufelgen sind zwar entsprechend vorbehandelt (Drei-Schicht-Aufbau, Chromatierung und Lackierung), aber auch dies verhindert Rost und Unansehnlichkeit auf Dauer nicht, weswegen man (Frau ruhig auch) hier ruhig ab und an mal Hand anlegen kann und sollte.


Autowaschen und die liebe Umwelt

Hierbei sollte man jedoch unbedingt darauf achten, was man für Pflegemittel und Shampoos benutzt, denn in der Regel wäscht man selten die Felgen alleine, sondern wird immer vorher das Auto putzen.
Unbedingt dabei beachten sollte man, daß in vielen Gemeinden in Brandenburg (wie es im Rest von Dtl. aussieht kann ich leider nicht sagen) das waschen von Autos auf öffentlichem Straßenland bei Strafe verboten ist. Es werden teilweise Bußgelder bis zu 300€ fällig. Sollte auch noch etwas Öl in den Boden sickern, beträgt der Schaden gleich tausende von Euros.
Es empfiehlt sich daher immer die Benutzung einer Autowaschanlage und für den anschließenden Feinputz der Parkplatz neben der Waschanlage, denn auch beim Waschen kann man sich umweltbewusst verhalten.

Waschen in der Autowaschanlage

In einer Waschanlage wird das benutzte Wasser mehrfach wieder aufbereitet und erneut benutzt, so daß Frischwasser eingespart wird. Außerdem werden die Verunreinigungen aufgefangen und es wird mit ca 200 Litern wesentlich mehr Wasser verwendet als man jemals bei einer Handwäsche verwenden würde. Das hat den Vorteil das sich der Schmutz nicht im Schwamm festsetzt und somit bei jedem waschen über den Lack kratzt und wie Schleifpapier wirkt.

So, nun aber nachdem das Auto sauber ist zum eigentlichen Thema, der Reinigung unserer Felgen.
Hierbei nimmt man am besten erst einmal einen Eimer mit Wasser und eine Waschbürste um den groben Schmutz zu entfernen. Auf einer Tankstelle bietet sich dazu auch der Gebrauch des Hochdruckreinigers an, falls man zu Hause keinen hat.
Hiermit die Felge gut einfeuchten und den groben Dreck mit der Waschbürste oder dem Hochdruckreiniger entfernen. Hierbei bleibt natürlich noch genug Dreck an der Felge und diese sieht noch lange nicht so aus wie man sich das wünscht.

Nun kann man natürlich zur chemischen Keule greifen oder spezielle Felgenreiniger verwenden, aber es gibt auch altbekannte Hausmittel, die ersten preiswerter sind und zweitens besser wirken.

Einige Radhersteller und die meisten Autopflegemittelhersteller bieten spezielle Felgenreiniger für mehr oder weniger teures Geld an. Sie kosten in der Regel zwischen 5,- und 20,- €.
Meist handelt es sich dabei um Spezialreinigungsmittel, die keine säurehaltige Substanzen enthalten und somit relativ mild wirken. Bei regelmäßiger Anwendung dieser Mittelchen kommt dies sowohl dem Rad als auch der Umwelt zugute, da die Fekgenreiniger meist über eine Sprühpistole oder mit dem Lappen aufgetragen werden und nicht über schädliche Treibgase. Kauft man komplette Reinigungssets, bekommt mann meist auch noch ein oder zwei Bürsten oder Schwämme für die Reifenpflege mit dazu.

Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit der Reinigungsmittel die auf Basis von Haftschaum arbeiten. Diese haben den Vorteil einer besonders intensiven Wirkung, da sie nicht wie Flüssigmittel zum tiefsten Punkt der Felge laufen, sondern an ein und derselben Stelle haften und dort wirken können.
Für diesen Reiniger spricht auch, dass man sieht wo schon Reiniger aufgetragen wurde und wo nicht. Nach einer ausreichend langen Wirkungszeit, die in der Regel auf der Packungsrückseite angegeben ist, wird der Reiniger mit sehr viel Wasser entfernt.
Laut Hersteller soll die Felge nun wieder blitzen.
In der Regel tut sie das auch aber manchmal gibt es auch ganz besonders hartnäckigen Schmutz wie Bremsabrieb.

Für diesen empfehle ich ein altes Hausmittel, welches mir mein Vater mal verraten hat.
Man kann entweder Backofenreiniger verwenden oder, was mein persönlicher Favorit ist, Zahnpasta.
Hiervon gibt man ein wenig auf die verschmutzte Stelle, nimmt einen feuchte Lappen und wischt kurz drüber. In der Regel reicht dies schon aus. Sollten es nicht reichen kann man entweder etwas warten oder noch zwei bis dreimal drüber wischen. Danach einfach mit viel Wasser abspülen und mit einem trockenen Lederlappen nachpolieren und trockenreiben. Damit werden dann auch Wasserflecken verhindert.

So, nun dürften die Felgen eigentlich wieder blitzen und billiger als die ganzen teuren Spezialreiniger ist so eine Tube Zahnpasta allemal!


Also, viel Glück und Spaß beim putzen!


© DHZ

Ach so, der Bericht ist unter anderem auch bei Ciao erschienen. Weitere Anbieter behalte ich mir vor.

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