Erfahrungsbericht von mariokoehler
... und der Goldbarren wird per UPS versandt...
Pro:
wohl nichts, oder?
Kontra:
dubiose Internetseite, fehlendes Konzept
Empfehlung:
Nein
Na super! So etwas habe ich doch gar nicht verdient! Da kam mir mal wieder eine Email ins Postfach geflattert, und ich wußte weder, wem ich die zu verdanken hatte, noch, warum ich ohne jeglichen Grund MAL WIEDER gewonnen hatte. Eingetragen hatte ICH mich jedenfalls in keinem Verteiler.
Da bot mir doch glatt die Internetseite \"Goldverlosung.de\" ein vollkommen kostenloses Nokia Handy mit Zweijahresvertrag, aber ohne Anschluß- und Grundgebühr an.
Aber warum wollten die ein Handy ausgerechnet an mich versenden? Ich bin weder Stammkunde dort, noch kannte ich die Seite vorher.
Bei YOPI scheint sich \"Goldverlosung.de\" auch nicht gerade als einer der höchstfrequentierten Erfahrungsberichte herauszustellen. Um genau zu sein: der Suchbegriff existiert gar nicht.
Doch was ist die Seite eigentlich?
Ganz einfach. Die Seite scheint nach dem beliebten Prinzip \"Name genügt, Firma betrügt\" zu arbeiten. Man trägt sich einfach im Verteiler bei \"Goldverlosung.de\" ein, natürlich kostenlos, unentgeltlich und ohne etwas zu bezahlen, und schon kann man jeden Monat einen Goldbarren gewinnen. Natürlich will der CL Internet-Service alle Daten haben, also auch Festnetz- und Mobilfunknummer, Geburtsdatum und so weiter. Nur die Geheimzahl seiner EC Karte und die Kombination des heimischen Tresores darf man für sich behalten.
Doch es gibt noch mehr Gründe, die mich stutzig machen:
Es fehlt gänzlich Werbung, um (wenigstens teilweise) die Kosten zu finanzieren. Die Seite an sich ist ziemlich spartanisch aufgebaut, strotzt also nicht gerade vor Information und scheint aus einem Archiv kostenloser Homepage-Vorlagen zu entspringen. Viel mehr als \"Hauptseite\", \"Anmelden\", \"AGBs\" und \"Impressum\" kann man bald nicht klicken - die Maus wird also auch bei hoher Seitenfrequenz nicht ihren Dienst quittieren.
Wie jedoch kann sich \"Goldverlosung.de\" eine monatliche Gewinnausschüttung von knapp 7.000EUR leisten? Und auch die Preise 4 bis 500, jeweils ein Hotelgutschein im Wert von 120EUR, sind mir ein kopfzerbrechendes, aber nicht unlösbares, Rätsel. Das alles hat ja auch einen Wert von knapp 60.000 EUR. Und hat das \"Hotel zur Igelstadt\", in dem der Gutschein einzulösen ist, überhaupt Platz für monatlich 496 Gewinner? Wer sagt, daß das keine kleine Kaschemme in einem niederbayrischen Dorf ist? (Niederbayern verzeihen mir bitte diese In-den-Raum-Stellung!)
Aha! Ich verstehe! Die Adressen, die man in den Verteiler einträgt, werden zu Marketing-Zwecken an Dritte weitergeleitet - ganz legal, denn dazu gibt man nach Akzeptieren der AGBs sein Einverständnis.
Aber dann nicht wundern, wenn die Abtransportkosten für die Papierentsorgung (also Werbung en masse) ins Unermeßliche steigen.
Vielleicht sollte man aber auch bei dem Spaß mitspielen, und ein \"Peter Müller\" könnte sich unter dem Namen \"Peter A. Müller\" registrieren. Dann wüßte man wenigstens, welche Werbung man der \"Goldverlosung.de\" zu verdanken hat.
Fazit: Es fehlt ganz und gar an Glaubwürdigkeit! Es gibt durchaus klügere Strategien, um an Adressen zu kommen. Und Gewinnernamen wie \"Monika M. aus Köln\" kann sich ja jeder ausdenken.
Da bot mir doch glatt die Internetseite \"Goldverlosung.de\" ein vollkommen kostenloses Nokia Handy mit Zweijahresvertrag, aber ohne Anschluß- und Grundgebühr an.
Aber warum wollten die ein Handy ausgerechnet an mich versenden? Ich bin weder Stammkunde dort, noch kannte ich die Seite vorher.
Bei YOPI scheint sich \"Goldverlosung.de\" auch nicht gerade als einer der höchstfrequentierten Erfahrungsberichte herauszustellen. Um genau zu sein: der Suchbegriff existiert gar nicht.
Doch was ist die Seite eigentlich?
Ganz einfach. Die Seite scheint nach dem beliebten Prinzip \"Name genügt, Firma betrügt\" zu arbeiten. Man trägt sich einfach im Verteiler bei \"Goldverlosung.de\" ein, natürlich kostenlos, unentgeltlich und ohne etwas zu bezahlen, und schon kann man jeden Monat einen Goldbarren gewinnen. Natürlich will der CL Internet-Service alle Daten haben, also auch Festnetz- und Mobilfunknummer, Geburtsdatum und so weiter. Nur die Geheimzahl seiner EC Karte und die Kombination des heimischen Tresores darf man für sich behalten.
Doch es gibt noch mehr Gründe, die mich stutzig machen:
Es fehlt gänzlich Werbung, um (wenigstens teilweise) die Kosten zu finanzieren. Die Seite an sich ist ziemlich spartanisch aufgebaut, strotzt also nicht gerade vor Information und scheint aus einem Archiv kostenloser Homepage-Vorlagen zu entspringen. Viel mehr als \"Hauptseite\", \"Anmelden\", \"AGBs\" und \"Impressum\" kann man bald nicht klicken - die Maus wird also auch bei hoher Seitenfrequenz nicht ihren Dienst quittieren.
Wie jedoch kann sich \"Goldverlosung.de\" eine monatliche Gewinnausschüttung von knapp 7.000EUR leisten? Und auch die Preise 4 bis 500, jeweils ein Hotelgutschein im Wert von 120EUR, sind mir ein kopfzerbrechendes, aber nicht unlösbares, Rätsel. Das alles hat ja auch einen Wert von knapp 60.000 EUR. Und hat das \"Hotel zur Igelstadt\", in dem der Gutschein einzulösen ist, überhaupt Platz für monatlich 496 Gewinner? Wer sagt, daß das keine kleine Kaschemme in einem niederbayrischen Dorf ist? (Niederbayern verzeihen mir bitte diese In-den-Raum-Stellung!)
Aha! Ich verstehe! Die Adressen, die man in den Verteiler einträgt, werden zu Marketing-Zwecken an Dritte weitergeleitet - ganz legal, denn dazu gibt man nach Akzeptieren der AGBs sein Einverständnis.
Aber dann nicht wundern, wenn die Abtransportkosten für die Papierentsorgung (also Werbung en masse) ins Unermeßliche steigen.
Vielleicht sollte man aber auch bei dem Spaß mitspielen, und ein \"Peter Müller\" könnte sich unter dem Namen \"Peter A. Müller\" registrieren. Dann wüßte man wenigstens, welche Werbung man der \"Goldverlosung.de\" zu verdanken hat.
Fazit: Es fehlt ganz und gar an Glaubwürdigkeit! Es gibt durchaus klügere Strategien, um an Adressen zu kommen. Und Gewinnernamen wie \"Monika M. aus Köln\" kann sich ja jeder ausdenken.

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