Erfahrungsbericht von cranny
Kodak Spot -- Ein kleines bisschen frauenfeindlich!!!
Pro:
sm
Kontra:
sm
Empfehlung:
Nein
Endlich ein Werbespot mit einem technischen Thema aber eine frauenfreundlichen Story. Wer seinen Liebsten aus welchen Gründen auch immer morgens nach dem Aufstehen nicht im Bett neben sich vorfindet, hat nun pünktlich zur Weihnachtszeit die Möglichkeit der Einsamkeit so früh am Tage zu entgehen. Wie? Na mit den Produkten von Kodak. Der Hersteller schafft es in einem sympathischen Spot eine unterhaltsame und für manche Zuschauer fast rührende Geschichte zu erzählen, erreicht offensichtlich eine große Zielgruppe und kann seine Produktpräsentation trotzdem so geschickt einbauen, dass man keinen Unterhaltungsverlust feststellen kann.
Die Story erzählt von einer Frau und einem Mann, die sich ein Bett teilen. Der Mann muss morgens früh raus, obwohl er eigentlich gar keine Lust seine Liebste zu verlassen – doch das Taxi wartet schon vor der Tür. Ein Geistesblitz verschafft ein wenig Abhilfe. Der Mann schnappt sich die Kodak Digitalkamera, begibt sich in der vorherige Schlafposition und knipst sich selbst. Die Kamera wird schnell über eine Dockingstation an den Laptop gekoppelt und nach der Übertragung flutsch das Photo auch schon in brillanter Qualität aus dem Drucker – natürlich wurde Kodak Hochglanzphotopapier benutzt. Der Ausdruck wird seinerseits mit den Worten „Ich wäre lieber bei Dir“ signiert und neben der Frau auf dem Kopfkissen seines Schlafplatzes platziert. Und schon ist die „Romanze der Technik“ fertig und abgedreht. Kodak wirbt danach noch mit dem treffenden Slogan „Share life – share moments“ für seine Produkte.
Wie ich selbst erfahren konnte führt der Spot beim weiblichen Geschlecht entweder zu einem tiefen Seufzer oder zu einer rundum positiven Kritik. Anscheinend können sich gerade Frauen mit der dargestellten Szene identifizieren und würden sich öfters derartige Meisterwerke ihrer Männer wünschen – ich in jungen Jahren kann das wohl verstehen, aber nicht gerade nachvollziehen.
Nicht nur Schauspieler, Story, Kameraführung, Technik und Sound verhelfen dem Spot zu einem guten Gesamtergebnis, vielmehr hat mich die breite Zielgruppe des Spots beeindruckt. Es gibt wirklich nicht viele Werbungen, die einerseits ein technisches Produkt darstellen und andererseits eher Frauen als Männer als Zielgruppe betrachten dürfen. Der Spot kann meiner Meinung nach jedem Zuschauer gefallen, da er ein gelungenes Paket aus guter Unterhaltung, einem alltäglichen Vorkommnis und eine angenehmen Atmosphäre präsentiert.
Die Mischung aus Produktpräsentation und Story passt gut, und auch wenn das Produkt nicht im Vordergrund steht, so wird bei jedem PC- oder Photofanatiker das Herz etwas schneller schlagen, wenn im Spot das noble Equipment wie Kamera oder Laptop sowie der Hochglanzausdruck gezeigt wird. Insgesamt hat mich die Werbung ein wenig an das iBook von Apple erinnert, denn auch dort haben die Geräte absoluten Toolcharakter und können überall und jederzeit sofort eingesetzt werden. Wer sich die Szene aus der Werbung gedanklich etwas ausweitet, könnte zu dem Schluss kommen, dass gerade die Kodakkamera ein nützliches, aber unauffälliges Tool aus dem Inventar des Hauses ist und als solches auch vollkommen spontan, unkompliziert und schnell eingesetzt werden kann.
Folgt man dem Kodakmotto so würde mir folgende Interpretation gefallen: Wenn Menschen ihr Leben miteinander verbringen, so teilen sie ihre Gedanken, vielleicht sogar ihre Liebe, ihre Zeit, ihren Raum und ihre Gefühle und um all diese Elemente des Lebens schwirren auch die bestimmten Momente, die kaum haltbar augenblicklich und schwerelos vergehen, trotzdem vorhanden sind und sich wie eine wärmende Decke über das Leben mit anderen Menschen legt, sie spendet Wärme, Sicherheit, Erfüllung, Träume, Glück und Zufriedenheit. (Ich bitte die etwas unsachliche Interpretation zu entschuldigen *grins*) Wenn Kodak diese Idee verfolgt und mit seinen Produkten eine solche Weltanschauung unterstützen und miterleben will, dann würde ich den Spot auch als Ausdruck der Firmenphilosophie begreifen wollen.
Darf Werbung nicht auch einfach nur schön sein? Über die Intention des Spots kann und muss vielleicht auch diskutiert werden und sicherlich werden einige Zuschauer den Spot weniger positive beurteilen – vielleicht ist der eigene Geschmack ja gerade der beste Geschmack. Dennoch besser als nervige Produktpräsentationen, Milchschaumschlürfer, 30-Sekunden-Autopräsentation mit ABS, ESP und 17 Airbags. Fakt bleibt, dass Werbung im TV unsere Unterhaltung – sprich das Programm – unterbricht und daher als Störfaktor gesehen wird. Eine Erhöhung des Unterhaltungswert innerhalb der Werbung könnte dieser Tatsache meiner Meinung nach entgegen wirken.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-02 11:27:36 mit dem Titel Eine absolute Evolution!!!
Warum sollte Werbung für Cornflakes interessant sein? In solchen Spots wird doch immer wieder eine glückliche Familie gezeigt, deren Tag bei guter Stimmung mit einer herzhaft-knusprigen Schale Cornflakes beginnt, die Küche ist glänzend geputzt, der Hund liegt brav in der Ecke, Papa hat seinen besten Anzug an, die Mama verteilt an die Kids die leckeren Cornflakes - heile Welt pur: „So startet jeder Familie frisch und munter in ihren Tag!“ Ja? Wirklich! Nein! Dem deutschen Fernsehzuschauer hängt dieses Motiv im Allgemeinen zum Hals heraus und verursacht eher einen Wechsel des Kanals als eine klare Entscheidung für das Produkt beim nächsten Einkauf...
Zumindest war die teilweise große Ablehnung der Zuschauer gegenüber den herkömmlichen Familien-Cornflakes-Spots so groß, dass die Agentur J. Walter Thompson London/Hamburg für den Hersteller Kellog’s einen vollkommen neuen Spot produziert hat. Das neue Element der Werbung „Kellogs - Die morgendliche Evolution“ ist eine komplett neue Story, an deren Ende wiederum eine Produktpräsentation der Kellog’s Cornflakes steht.
Zu Beginn des 30-Sekunden-Spots wird eine urwaldähnliche Landschaft gezeigt, die laut Einblendung im Jahre 645 v. Chr. irgendwo auf diesem Planten vorhanden war. Plötzlich ändert sich die Anzeige in 6:45 Uhr und der Zuschauer hört den eindeutige Signal eines läutenden Weckers. Gezeigt wird ein zotteliger „Urmensch“, der durch den Wecker gerade aus seinen tiefsten Träumen gerissen wird. Daraufhin wird per Kommentar festgestellt: „Der stärkste Instinkt des Jägers und Sammlers ist die Suche nach Nahrung – besonders wenn sie ihm hilft wach zu werden.\" Der Protagonist in der Werbung torkelt verschlafen in seine Höhlenküche... ähm... Küche und vergreift sich an der bereitgestellten Kellog’s-Coprnflakesschüssel. Der Spot zeigt nun die Evolution des Urmenschen, der durch die Cornflakes langsam, aber stetig den aufrechten Gang erlernt, eine zivilisierte Rasur und Frisur bekommt und im letzten der 5 Evolutionsschritte im gepflegten Anzug da steht.
Der erste Eindruck beim Zuschauer ist meiner Meinung nach recht positiv, denn die kleine und lustige Story des Spots gefällt nicht nur, sondern bietet auch eine halbe Minute Abwechslung im tristen Alltag der Werbung. Zudem zeigt diese Produktion, dass Cornflakes-Werbung eben nicht nur die glückliche Familie mit der um die Gesundheit der Kinder besorgten Mutter und den cornflakesfutternden Sprösslingen ist, sondern auch andere Wege gehen kann.
Bei der Analyse des Spots muss natürlich festgestellt werden, dass die Story einige Fehler aufweist. Die alten Evolutionstheoretiker würden sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, denn eine Schüsselcornflakes macht noch keinen aufrechten Gang. Trotzdem bedient sich die Kellog’s-Werbung sehr geschickt an dem Thema der Evolution und zeigt über 30 Sekunden einen im Prinzip durchdachten roten Faden bis zum Schluss des Spots.
Anstatt zahlreiche - anscheinend gesunde - Zutaten der Cornflakes aufzuzählen, wird im Rahmen der Produktpräsentation nur die Cornflakespackung kurz ins Rampenlicht gestellt, somit bleibt genügend Zeit für die eigentliche Story. Die Reaktion auf die Werbung ist daher vielmehr mit der lustigen Idee des Spots verknüpft als mit dem eigentlichen Produkt. Nichtsdestotrotz macht die Werbung das Produkt bekannter und verhilft auch dem Markennamen zu einer überdurchschnittlich einprägsamen Darstellung. Für mich ist der Hersteller des Produkts durch die Werbung bekannter geworden und die Story lässt sich meiner Meinung nach beim Einkauf im Supermarkt auch recht gut mit dem Produkt von Kellog’s verknüpfen.
Logische Fehler haben die meisten Spots. Sicherlich kaufen sich die wenigsten Menschen nur wegen einem im Fernsehen gezeigten Werbespot ein Produkt. Wer Cornflakes nicht mag, wird sich auch wegen der Evolutionstheorie von Kellog’s keine Cornflakes kaufen. Fraglich, ob Cornflakes-Frühstücker auf Kellog’s umsteigen werden oder eine erhöhtes Interesse an dem Produkt zeigen werden...
Unterm Strich lässt sich jedoch guten Gewissens feststellen, dass die „Die morgendliche Evolution“ von Kellog’s ein gelungener Spot geworden ist, der nicht nur Abwechslung in den Werbeblock bringt, sondern auch durch die lustige Story, den talentierten Urmenschen und durch gute Aufnahmen, passenden Sound und einwandfreie Technik gefällt. Daher halte ich den Spot auch für empfehlenswert und kann bei der Bewertung den guten Gesamteindruck klar herausstellen.
Die Story erzählt von einer Frau und einem Mann, die sich ein Bett teilen. Der Mann muss morgens früh raus, obwohl er eigentlich gar keine Lust seine Liebste zu verlassen – doch das Taxi wartet schon vor der Tür. Ein Geistesblitz verschafft ein wenig Abhilfe. Der Mann schnappt sich die Kodak Digitalkamera, begibt sich in der vorherige Schlafposition und knipst sich selbst. Die Kamera wird schnell über eine Dockingstation an den Laptop gekoppelt und nach der Übertragung flutsch das Photo auch schon in brillanter Qualität aus dem Drucker – natürlich wurde Kodak Hochglanzphotopapier benutzt. Der Ausdruck wird seinerseits mit den Worten „Ich wäre lieber bei Dir“ signiert und neben der Frau auf dem Kopfkissen seines Schlafplatzes platziert. Und schon ist die „Romanze der Technik“ fertig und abgedreht. Kodak wirbt danach noch mit dem treffenden Slogan „Share life – share moments“ für seine Produkte.
Wie ich selbst erfahren konnte führt der Spot beim weiblichen Geschlecht entweder zu einem tiefen Seufzer oder zu einer rundum positiven Kritik. Anscheinend können sich gerade Frauen mit der dargestellten Szene identifizieren und würden sich öfters derartige Meisterwerke ihrer Männer wünschen – ich in jungen Jahren kann das wohl verstehen, aber nicht gerade nachvollziehen.
Nicht nur Schauspieler, Story, Kameraführung, Technik und Sound verhelfen dem Spot zu einem guten Gesamtergebnis, vielmehr hat mich die breite Zielgruppe des Spots beeindruckt. Es gibt wirklich nicht viele Werbungen, die einerseits ein technisches Produkt darstellen und andererseits eher Frauen als Männer als Zielgruppe betrachten dürfen. Der Spot kann meiner Meinung nach jedem Zuschauer gefallen, da er ein gelungenes Paket aus guter Unterhaltung, einem alltäglichen Vorkommnis und eine angenehmen Atmosphäre präsentiert.
Die Mischung aus Produktpräsentation und Story passt gut, und auch wenn das Produkt nicht im Vordergrund steht, so wird bei jedem PC- oder Photofanatiker das Herz etwas schneller schlagen, wenn im Spot das noble Equipment wie Kamera oder Laptop sowie der Hochglanzausdruck gezeigt wird. Insgesamt hat mich die Werbung ein wenig an das iBook von Apple erinnert, denn auch dort haben die Geräte absoluten Toolcharakter und können überall und jederzeit sofort eingesetzt werden. Wer sich die Szene aus der Werbung gedanklich etwas ausweitet, könnte zu dem Schluss kommen, dass gerade die Kodakkamera ein nützliches, aber unauffälliges Tool aus dem Inventar des Hauses ist und als solches auch vollkommen spontan, unkompliziert und schnell eingesetzt werden kann.
Folgt man dem Kodakmotto so würde mir folgende Interpretation gefallen: Wenn Menschen ihr Leben miteinander verbringen, so teilen sie ihre Gedanken, vielleicht sogar ihre Liebe, ihre Zeit, ihren Raum und ihre Gefühle und um all diese Elemente des Lebens schwirren auch die bestimmten Momente, die kaum haltbar augenblicklich und schwerelos vergehen, trotzdem vorhanden sind und sich wie eine wärmende Decke über das Leben mit anderen Menschen legt, sie spendet Wärme, Sicherheit, Erfüllung, Träume, Glück und Zufriedenheit. (Ich bitte die etwas unsachliche Interpretation zu entschuldigen *grins*) Wenn Kodak diese Idee verfolgt und mit seinen Produkten eine solche Weltanschauung unterstützen und miterleben will, dann würde ich den Spot auch als Ausdruck der Firmenphilosophie begreifen wollen.
Darf Werbung nicht auch einfach nur schön sein? Über die Intention des Spots kann und muss vielleicht auch diskutiert werden und sicherlich werden einige Zuschauer den Spot weniger positive beurteilen – vielleicht ist der eigene Geschmack ja gerade der beste Geschmack. Dennoch besser als nervige Produktpräsentationen, Milchschaumschlürfer, 30-Sekunden-Autopräsentation mit ABS, ESP und 17 Airbags. Fakt bleibt, dass Werbung im TV unsere Unterhaltung – sprich das Programm – unterbricht und daher als Störfaktor gesehen wird. Eine Erhöhung des Unterhaltungswert innerhalb der Werbung könnte dieser Tatsache meiner Meinung nach entgegen wirken.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-02 11:27:36 mit dem Titel Eine absolute Evolution!!!
Warum sollte Werbung für Cornflakes interessant sein? In solchen Spots wird doch immer wieder eine glückliche Familie gezeigt, deren Tag bei guter Stimmung mit einer herzhaft-knusprigen Schale Cornflakes beginnt, die Küche ist glänzend geputzt, der Hund liegt brav in der Ecke, Papa hat seinen besten Anzug an, die Mama verteilt an die Kids die leckeren Cornflakes - heile Welt pur: „So startet jeder Familie frisch und munter in ihren Tag!“ Ja? Wirklich! Nein! Dem deutschen Fernsehzuschauer hängt dieses Motiv im Allgemeinen zum Hals heraus und verursacht eher einen Wechsel des Kanals als eine klare Entscheidung für das Produkt beim nächsten Einkauf...
Zumindest war die teilweise große Ablehnung der Zuschauer gegenüber den herkömmlichen Familien-Cornflakes-Spots so groß, dass die Agentur J. Walter Thompson London/Hamburg für den Hersteller Kellog’s einen vollkommen neuen Spot produziert hat. Das neue Element der Werbung „Kellogs - Die morgendliche Evolution“ ist eine komplett neue Story, an deren Ende wiederum eine Produktpräsentation der Kellog’s Cornflakes steht.
Zu Beginn des 30-Sekunden-Spots wird eine urwaldähnliche Landschaft gezeigt, die laut Einblendung im Jahre 645 v. Chr. irgendwo auf diesem Planten vorhanden war. Plötzlich ändert sich die Anzeige in 6:45 Uhr und der Zuschauer hört den eindeutige Signal eines läutenden Weckers. Gezeigt wird ein zotteliger „Urmensch“, der durch den Wecker gerade aus seinen tiefsten Träumen gerissen wird. Daraufhin wird per Kommentar festgestellt: „Der stärkste Instinkt des Jägers und Sammlers ist die Suche nach Nahrung – besonders wenn sie ihm hilft wach zu werden.\" Der Protagonist in der Werbung torkelt verschlafen in seine Höhlenküche... ähm... Küche und vergreift sich an der bereitgestellten Kellog’s-Coprnflakesschüssel. Der Spot zeigt nun die Evolution des Urmenschen, der durch die Cornflakes langsam, aber stetig den aufrechten Gang erlernt, eine zivilisierte Rasur und Frisur bekommt und im letzten der 5 Evolutionsschritte im gepflegten Anzug da steht.
Der erste Eindruck beim Zuschauer ist meiner Meinung nach recht positiv, denn die kleine und lustige Story des Spots gefällt nicht nur, sondern bietet auch eine halbe Minute Abwechslung im tristen Alltag der Werbung. Zudem zeigt diese Produktion, dass Cornflakes-Werbung eben nicht nur die glückliche Familie mit der um die Gesundheit der Kinder besorgten Mutter und den cornflakesfutternden Sprösslingen ist, sondern auch andere Wege gehen kann.
Bei der Analyse des Spots muss natürlich festgestellt werden, dass die Story einige Fehler aufweist. Die alten Evolutionstheoretiker würden sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, denn eine Schüsselcornflakes macht noch keinen aufrechten Gang. Trotzdem bedient sich die Kellog’s-Werbung sehr geschickt an dem Thema der Evolution und zeigt über 30 Sekunden einen im Prinzip durchdachten roten Faden bis zum Schluss des Spots.
Anstatt zahlreiche - anscheinend gesunde - Zutaten der Cornflakes aufzuzählen, wird im Rahmen der Produktpräsentation nur die Cornflakespackung kurz ins Rampenlicht gestellt, somit bleibt genügend Zeit für die eigentliche Story. Die Reaktion auf die Werbung ist daher vielmehr mit der lustigen Idee des Spots verknüpft als mit dem eigentlichen Produkt. Nichtsdestotrotz macht die Werbung das Produkt bekannter und verhilft auch dem Markennamen zu einer überdurchschnittlich einprägsamen Darstellung. Für mich ist der Hersteller des Produkts durch die Werbung bekannter geworden und die Story lässt sich meiner Meinung nach beim Einkauf im Supermarkt auch recht gut mit dem Produkt von Kellog’s verknüpfen.
Logische Fehler haben die meisten Spots. Sicherlich kaufen sich die wenigsten Menschen nur wegen einem im Fernsehen gezeigten Werbespot ein Produkt. Wer Cornflakes nicht mag, wird sich auch wegen der Evolutionstheorie von Kellog’s keine Cornflakes kaufen. Fraglich, ob Cornflakes-Frühstücker auf Kellog’s umsteigen werden oder eine erhöhtes Interesse an dem Produkt zeigen werden...
Unterm Strich lässt sich jedoch guten Gewissens feststellen, dass die „Die morgendliche Evolution“ von Kellog’s ein gelungener Spot geworden ist, der nicht nur Abwechslung in den Werbeblock bringt, sondern auch durch die lustige Story, den talentierten Urmenschen und durch gute Aufnahmen, passenden Sound und einwandfreie Technik gefällt. Daher halte ich den Spot auch für empfehlenswert und kann bei der Bewertung den guten Gesamteindruck klar herausstellen.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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02.06.2002, 13:29 Uhr von rollerfahrer17
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht! gruß Rollerfahrer17




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