Erfahrungsbericht von dj-44
Kochrezepte?!?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Hobbyköche,
da es anscheinend Usus ist, das jeder User mindestens ein Kochrezept postet, will ich dem selbstgesetzten Communitystandard auch genügen. Deshalb hier mein Lieblingsrezept.
Vorbereitung:
Als erstes benötigt man eine handelübliche Tiefkühlpizza. Da gibt es nun unterschiedliche Marken (Dr. Oetker, Ja, Erno....) sowie Variationen im Belag (Salami, Schinken, 4 Käse, Meeresfrüchte, Pilze .....). Beides ist eine Frage des Geldbeutels und des Geschmacks, also egal. Des weiteren brauchen wir noch einen handelüblichen Backofen, Gas- oder Elektro-, von mir aus auch Kohle, das ist auch egal. Und ca. eine viertel Stunde für die Zubereitung, aber das ist sowieso egal. Nun laßt uns beginnen. Ach ja, mein Testobjekt ist eine Salamipizza von Dr. Oetker Ristorante.
Zubereitung:
Als erstes entferne man vom 0,408 Kg schweren Gesamtobjekt die 0,074 Kg schwere Verpackung, weil ohne schmeckt besser, glaubt mir, ich hab's probiert. Diese setzt sich aus 0,072 Kg Pappe sowie aus 0,002 Kg Folie zusammen. Erstere bitte nicht entsorgen, wir brauchen sie vielleicht noch. Beim Entfernen des Letzteren verabschieden sich ca. 7,5 kleine Streifen tiefgefrorener Käse Richtung Küchenboden, wo sie sich zu den Überresten der letzten Kochsession gesellen. Solang sich nichts davon bewegt, ist noch alles in bester Ordnung. (Ha, das hat's gezuckt, na warte, dich krieg ich)
Zurück bleibt das 0,334 Kg schwere Testobjekt. Nun öffne man den Ofen und ziehe das hoffentlich darin enthaltene Gitter zu ca. 55,877456% heraus. Falls dieses nicht vorhanden sein sollte, bleibt nichts anderes übrig, als das Testobjekt tiefgefroren zu lutschen. Dann nehme man ca. 0,099078 m² Alufolie oder Backpapier. Als ordentlicher Student hat man so was allerdings nicht im Haus. Das Macht aber nichts, weil dann kann man die Beschaffenheit des Herdbodens wenigstens der des Küchenbodens anpassen kann. Insgesamt betrachtet ist das Muster gar nicht mal unhübsch. Aber ich schweife ab.
Also, Pizza auf Gitter in Ofen. Nun bitte den Ofen anschalten. Für die glücklichen Besitzer eines E-Herdes bitte auf 220-230 ºC, den Gasherd bitte auf Stufe 4-5. Noch ein kleiner Tipp für Benutzer des Letzteren. Wir erinnern uns, die Pappe sollten wir aufheben. Warum? Damit kann man ziemlich gut den Gasherd entzünden, ohne sich den Pfoten zu verbrennen. Einfach einen Streifen abreißen und entzünden, diesen dann an die Gasaustritts- stelle halten und Gas geben. Das bisschen Asche, was dann dabei abfällt, stört nun auch keinen mehr, so wie die Küche aussieht. Und es wird ja noch besser. Oh, ich vergaß, natürlich den brennenden Pappstreifen löschen, am Besten in der Spüle. Wir wollen die Küche doch nicht abfackeln, wie das besser geht, verrate ich später mal.
So, der erste, weitaus schwierigste Teil wäre geschafft. Jetzt haben wir ca. 12 Minuten Zeit. Da könnte man das jetzt schon angerichtete Chaos beseitigen, man kann es aber auch lassen. Jetzt wäre der Fernseher eine gute Alternative, aber die Zeit nicht aus den Augen verlieren.....
Dann wollen wir mal weiter. Die Pizza ist knusprig, zumindest schaut sie so aus. Nun noch aus dem heißen Ofen auf eine Essunterlage von mindestens 0,24 m Durchmesser oder einem Umfang von 0,753982236 m bugsieren, weil sonst auch noch der Tisch so aussieht wie der Küchenboden. Nun noch schnell das in der Mitte der Pizza gesammelte Fett in die Spüle kippen, zusammen mit dem schon vorhandenen verbrannten Pappstreifen und etwas Wasser ergibt sich ein interessanter Kontrast zum Küchenbodenmuster aus aufgeweichtem Käse. Wenn sich jemand drüber beschwert, schiebt man es einfach auf den Mitbewohner, der vor 2 Wochen ausgezogen ist! So eine WG hat auch Vorteile.
Nun kann man essen. Als Getränk empfehle ich einen 2001'er Coffeinmix braun, Kühlschrank, in Fachkreisen auch Cola genannt. 50 cl. sollten eine ausreichende Menge bilden. Nun kann man schlemmen.
Fazit:
Ich kann definitiv nicht kochen, die Küche ist ein Trümmerfeld und hoffentlich zieht die neue Mitbewohnerin bald ein, damit hier mal jemand saubermacht. ;-)
In diesem Sinne, liebe Hobbyköche laßt es euch schmecken, ich werde jetzt das Testobjekt verhaften.
Ach ja, die Wertung unten ist die für mich PERSÖNLICH gültige.
da es anscheinend Usus ist, das jeder User mindestens ein Kochrezept postet, will ich dem selbstgesetzten Communitystandard auch genügen. Deshalb hier mein Lieblingsrezept.
Vorbereitung:
Als erstes benötigt man eine handelübliche Tiefkühlpizza. Da gibt es nun unterschiedliche Marken (Dr. Oetker, Ja, Erno....) sowie Variationen im Belag (Salami, Schinken, 4 Käse, Meeresfrüchte, Pilze .....). Beides ist eine Frage des Geldbeutels und des Geschmacks, also egal. Des weiteren brauchen wir noch einen handelüblichen Backofen, Gas- oder Elektro-, von mir aus auch Kohle, das ist auch egal. Und ca. eine viertel Stunde für die Zubereitung, aber das ist sowieso egal. Nun laßt uns beginnen. Ach ja, mein Testobjekt ist eine Salamipizza von Dr. Oetker Ristorante.
Zubereitung:
Als erstes entferne man vom 0,408 Kg schweren Gesamtobjekt die 0,074 Kg schwere Verpackung, weil ohne schmeckt besser, glaubt mir, ich hab's probiert. Diese setzt sich aus 0,072 Kg Pappe sowie aus 0,002 Kg Folie zusammen. Erstere bitte nicht entsorgen, wir brauchen sie vielleicht noch. Beim Entfernen des Letzteren verabschieden sich ca. 7,5 kleine Streifen tiefgefrorener Käse Richtung Küchenboden, wo sie sich zu den Überresten der letzten Kochsession gesellen. Solang sich nichts davon bewegt, ist noch alles in bester Ordnung. (Ha, das hat's gezuckt, na warte, dich krieg ich)
Zurück bleibt das 0,334 Kg schwere Testobjekt. Nun öffne man den Ofen und ziehe das hoffentlich darin enthaltene Gitter zu ca. 55,877456% heraus. Falls dieses nicht vorhanden sein sollte, bleibt nichts anderes übrig, als das Testobjekt tiefgefroren zu lutschen. Dann nehme man ca. 0,099078 m² Alufolie oder Backpapier. Als ordentlicher Student hat man so was allerdings nicht im Haus. Das Macht aber nichts, weil dann kann man die Beschaffenheit des Herdbodens wenigstens der des Küchenbodens anpassen kann. Insgesamt betrachtet ist das Muster gar nicht mal unhübsch. Aber ich schweife ab.
Also, Pizza auf Gitter in Ofen. Nun bitte den Ofen anschalten. Für die glücklichen Besitzer eines E-Herdes bitte auf 220-230 ºC, den Gasherd bitte auf Stufe 4-5. Noch ein kleiner Tipp für Benutzer des Letzteren. Wir erinnern uns, die Pappe sollten wir aufheben. Warum? Damit kann man ziemlich gut den Gasherd entzünden, ohne sich den Pfoten zu verbrennen. Einfach einen Streifen abreißen und entzünden, diesen dann an die Gasaustritts- stelle halten und Gas geben. Das bisschen Asche, was dann dabei abfällt, stört nun auch keinen mehr, so wie die Küche aussieht. Und es wird ja noch besser. Oh, ich vergaß, natürlich den brennenden Pappstreifen löschen, am Besten in der Spüle. Wir wollen die Küche doch nicht abfackeln, wie das besser geht, verrate ich später mal.
So, der erste, weitaus schwierigste Teil wäre geschafft. Jetzt haben wir ca. 12 Minuten Zeit. Da könnte man das jetzt schon angerichtete Chaos beseitigen, man kann es aber auch lassen. Jetzt wäre der Fernseher eine gute Alternative, aber die Zeit nicht aus den Augen verlieren.....
Dann wollen wir mal weiter. Die Pizza ist knusprig, zumindest schaut sie so aus. Nun noch aus dem heißen Ofen auf eine Essunterlage von mindestens 0,24 m Durchmesser oder einem Umfang von 0,753982236 m bugsieren, weil sonst auch noch der Tisch so aussieht wie der Küchenboden. Nun noch schnell das in der Mitte der Pizza gesammelte Fett in die Spüle kippen, zusammen mit dem schon vorhandenen verbrannten Pappstreifen und etwas Wasser ergibt sich ein interessanter Kontrast zum Küchenbodenmuster aus aufgeweichtem Käse. Wenn sich jemand drüber beschwert, schiebt man es einfach auf den Mitbewohner, der vor 2 Wochen ausgezogen ist! So eine WG hat auch Vorteile.
Nun kann man essen. Als Getränk empfehle ich einen 2001'er Coffeinmix braun, Kühlschrank, in Fachkreisen auch Cola genannt. 50 cl. sollten eine ausreichende Menge bilden. Nun kann man schlemmen.
Fazit:
Ich kann definitiv nicht kochen, die Küche ist ein Trümmerfeld und hoffentlich zieht die neue Mitbewohnerin bald ein, damit hier mal jemand saubermacht. ;-)
In diesem Sinne, liebe Hobbyköche laßt es euch schmecken, ich werde jetzt das Testobjekt verhaften.
Ach ja, die Wertung unten ist die für mich PERSÖNLICH gültige.
26 Bewertungen, 2 Kommentare
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28.06.2002, 14:58 Uhr von Anachronistin
Bewertung: sehr hilfreichJetzt habe ich es endlich begriffen... Gruß, Anachronistin
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26.02.2002, 23:55 Uhr von Mutter3
Bewertung: sehr hilfreichliest sich auch sehr lecker.Gruß Gisela




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