Yopi Allgemein Testbericht

No-product-image
ab 14,08
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von ikaros

Unglaublich, aber sie haben (im letzten Jahr) gezahlt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Letztes Jahr ist tatsächlich ein Verrechnungsscheck von Yopi.de gekommen und, oh Wunder, er wurde von meiner Bank tatsächlich auch vorbehaltlos eingelöst; keine Deckungsprobleme und auch keine Zahlungsverzögerungen mehr, o Wunder der modernen Wirtschaft!!!

Wer sich nun fragt, warum ich mich über einen Verrechnungsscheck dieses Unternehmens so wundere und zugleich aber auch freue, ist evident kein Yopi-User, denn nur wer seit April/Mai 2001 auf sein sauer verdientes Geld bei Yopi.de wartet, kann ermessen, wie zufriedenstellend der Anblick der Gutschrift auf meinem Konto gewesen ist. Habe ich doch seit Ende April bzw. Anfang Mai gut acht Emails sowie zwei Beschwerden über Vocatus.de an Yopi.de geschickt, die mehr oder weniger im Sand verlaufen oder erst gar nicht beantwortet worden sind.

Doch zunächst einmal: Was ist Yopi.de überhaupt?

Und hier gehen die Probleme auch schon los: denn man muß differenzieren zwischen dem, was Yopi.de gern wäre und dem, was es wirklich ist!

Es wäre zweifelsohne gerne ein echter Konkurrent zu Ciao! und Dooyoo, ist aber bei genauer Betrachtung mehr oder weniger eine Beitragsdeponie für allen möglichen Schrott, da sich hier keiner so richtig die Mühe machen will, anständige Beiträge zu verfassen, da einerseits die durchschnittliche Leserate auch bei "Altgedienten" selten über 15 Lesungen pro Beitrag hinauskommt, zum anderen aber auch die Seite selbst wenig Motivation hervorruft. Und zudem, darauf bezieht sich meinen Beitrag ja auch gerade, ist die Auszahlung des mühsam verdienten alles andere als einfach und userfreundlich! Entdeckt man deshalb, einer Perle im Sand oder vielmehr einer Rose im Dornengestrüpp gleichkommend, einen wirklich guten Beitrag - soll durchaus auch vorkommen - so kann man sich beinahe 100% darauf verlassen, daß der einstellende User diesen nicht speziell für Yopi, sondern vielmehr für Ciao! und/oder Dooyoo verfaßt hat und lediglich auch bei Yopi eingestellt hat, um dieser Plattform auch eine Existenzberechtigung zu geben.

Doch (vorerst) genug gelästert, die Fakten:

Yopi - YOur OPinion - ist wie Ciao! und Dooyoo eine Plattform, auf der Verbraucher nach erfolgter Registrierung ihre Erfahrungsberichte oder auch Ansichten zu abstrakten aktuellen Themen einstellen können, um einerseits Spaß am kreativen Schreiben zu haben - auf mehr läuft es hier eigentlich auch gar nicht raus -, andererseits aber auch Dritten die Möglichkeit zu geben, vor bösen Überraschungen mit irgendwelchen zwielichtigen Produkten geschützt zu werden. Ach ja, Geld verdienen soll man eigentlich auch noch können, zumindest sollen die Online-Kosten gedeckt werden, nur hat die Sache eben den Hacken, daß man nicht mit einer monatlichen Gutschrift (Ciao!) oder einer täglichen Transferierung (Dooyoo) rechnen kann, sondern auch schon mal die Hoffnung angesichts einer vierteljährlichen Verzögerung aufgegeben hat.

Die Vergütung des alten (besseren) Modells, wenn ich schon bei dem Thema bin, erfolgt in Yopi-Points, die einen Gegenwert von einem Pfennig haben. Auszahlungsmindestbetrag sind 4.000 Yopi-Points, also 40,- DM, wobei die letzte Auszahlung - glücklicherweise nur der Antrag auf dieselbe - mindestens zwei Monate zurück liegen muß. Yopi-Points können insbesondere durch die Bewertung eigener Beiträge durch Dritte wie aber auch die eigene Bewertung von Beiträgen Dritter verdient werden, wobei im ersten Fall verschiedene Verdienststufen vorgesehen sind:

+ 8 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "sehr nützlich" bewertet wurde und Sie mindestens 11 Bewertungen erhalten haben.

+ 6 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "sehr nützlich" bewertet wurde und Sie weniger als 11 Bewertungen erhalten haben.

+ 4 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "nützlich" bewertet wurde und Sie mindestens 11 Bewertungen erhalten haben.

+ 3 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "nützlich" bewertet wurde und Sie weniger als 11 Bewertungen erhalten haben.

Weitere 4 Yopi-Points erhält, wer eine Meinung eines Dritten bewertet, wobei, und genau hier liegt eigentlich auch ein Haupt-Manko von Yopi, nur dann Bewertungen möglich sind, wenn man selbst Beiträge einstellt! So kann man pro eingestelltem Beitrag nur 10 fremde Beiträge bewerten, so daß eine echte Community nicht wirklich entstehen kann, vielmehr Faker und Klickzirkel, die man damit wohl gerade vermeiden wollte, auf dem Vormarsch sind, denn wer wird schon andere bewerten, wenn er nicht selbst auch bewertet wird, mal ehrlich. Und umgekehrt haben es natürlich gerade Neulinge schwer, gelesen zu werden, da oftmals die Vertrauenten-Listen die freiwerdenden Kontingente von Bewertungsmöglichkeiten voll aufzehren.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Mindestwortgrenze, die ein Beitrag haben muß: 400 Zeichen! Wer nun nicht auf anhieb so genau weiß, wie viele oder wie wenig das sind, sollte sich kurz einmal meinen zweiten Absatz hier in dieser Meinung - er beginnt mit "Wer sich nun fragt, (...)" - ansehen, der hat nämlich bereits 456 Zeichen!!! Klar, daß bei solchen marginalen Beschränkungen - in meinem Beispielsabsatz stecken gerade mal 84 Wörter - die Qualität von Beiträgen sehr schnell gen Null tendiert, insbesondere, da Mitglieder von Fakerzirkeln selbst bei solchen Schrottbeiträgen darauf vertrauen dürfen, mit "sehr hilfreich" von ihresgleichen entlohnt zu werden.

So wundert es einen irgendwo dann doch nicht, daß nach dem Einstellen eines Beitrages, der bei Ciao! oder Dooyoo sicherlich zweistellige Leseraten bekommen würde, hier bei Yopi mit Glück vielleicht fünf oder sechs Lesungen eingehen, womit natürlich Motivation und Selbstwertgefühl unheimlich gesteigert werden.

Zum anderen, und daß wird offenbar auch von jedem anderen so gesehen, ist die Auszahlungsfunktion einfach "unter aller Sau"! Denn während man noch nach der Beantragung einen Hinweis erhält, daß - in meinem Fall war es Ende April - infolge der Urlaubszeit Ende Dezember/Anfang Januar viele Engpässe entstanden sind, aufgrund denen eine züzige Bearbeitung des Antrages eher schwierig wird und die Auszahlung bis zu drei Wochen - es wäre besser, wenn hier Monate gestanden hätte - dauern kann, wartet man dann eben doch auch mal beinahe vier Monate, bis endlich der Auszahlungsbetrag auch wirklich kommt. Erdreistet man es sich, Emails an Yopi zu richten, kommen Standard-Mails mit dubiosen Begründungen wie "Qualitätssicherung", "Servicemanagement" und "Überlastung" zurück. Als ich nach der achten Email auf den längst eingetretenen Verzug gemäß §§ 284 Abs. 1, 285, 279 BGB - Tipp eines jurastudierenden Familienmitgliedes - hingewiesen habe, kam ausnahmsweise einmal keine Serienbrief-Email, sondern vielmehr der Hinweis, daß die AGBs des sauberen Unternehmens den Verzug abbedungen hätten. Postwendende Rückantwort meinerseits - wieder Hilfe durch besagtes Familienmitglied - daß, sinngemäß, sich Yopi seine AGBs sonstwohin hängen könne, da § 11 AGBG keine Verzugsaberkennung zulasse! Keine Rückantwort, dafür zwei Wochen später der Scheck, der, wie bereits erwähnt, tatsächlich auch gedeckt gewesen ist!

Dennoch, Yopi ist und bleibt unter den Meinungsplattformen ganz klar die letzte Wahl!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-14 13:47:40 mit dem Titel Die Pannen des alten Yopis!

Letztes Jahr ist tatsächlich irgendwann einmal ein Verrechnungsscheck von Yopi.de gekommen und, oh Wunder, er wurde von meiner Bank tatsächlich auch vorbehaltlos eingelöst; keine Deckungsprobleme und auch keine Zahlungsverzögerungen mehr, o Wunder der modernen Wirtschaft!!!

Wer sich nun fragt, warum ich mich über einen Verrechnungsscheck dieses Unternehmens so wundere und zugleich aber auch freue, ist evident kein Yopi-User, denn nur wer seit April/Mai 2001 auf sein sauer verdientes Geld bei Yopi.de wartet, kann ermessen, wie zufriedenstellend der Anblick der Gutschrift auf meinem Konto gewesen ist. Habe ich doch seit Ende April bzw. Anfang Mai gut acht Emails sowie zwei Beschwerden über Vocatus.de an Yopi.de geschickt, die mehr oder weniger im Sand verlaufen oder erst gar nicht beantwortet worden sind.

Doch zunächst einmal: Was ist Yopi.de überhaupt?

Und hier gehen die Probleme auch schon los: denn man muß differenzieren zwischen dem, was Yopi.de gern wäre und dem, was es wirklich ist!

Es wäre zweifelsohne gerne ein echter Konkurrent zu Ciao! und Dooyoo, ist aber bei genauer Betrachtung mehr oder weniger eine Beitragsdeponie für allen möglichen Schrott, da sich hier keiner so richtig die Mühe machen will, anständige Beiträge zu verfassen, da einerseits die durchschnittliche Leserate auch bei "Altgedienten" selten über 15 Lesungen pro Beitrag hinauskommt, zum anderen aber auch die Seite selbst wenig Motivation hervorruft. Und zudem, darauf bezieht sich meinen Beitrag ja auch gerade, ist die Auszahlung des mühsam verdienten alles andere als einfach und userfreundlich! Entdeckt man deshalb, einer Perle im Sand oder vielmehr einer Rose im Dornengestrüpp gleichkommend, einen wirklich guten Beitrag - soll durchaus auch vorkommen - so kann man sich beinahe 100% darauf verlassen, daß der einstellende User diesen nicht speziell für Yopi, sondern vielmehr für Ciao! und/oder Dooyoo verfaßt hat und lediglich auch bei Yopi eingestellt hat, um dieser Plattform auch eine Existenzberechtigung zu geben.

Doch (vorerst) genug gelästert, die Fakten:

Yopi - YOur OPinion - ist wie Ciao! und Dooyoo eine Plattform, auf der Verbraucher nach erfolgter Registrierung ihre Erfahrungsberichte oder auch Ansichten zu abstrakten aktuellen Themen einstellen können, um einerseits Spaß am kreativen Schreiben zu haben - auf mehr läuft es hier eigentlich auch gar nicht raus -, andererseits aber auch Dritten die Möglichkeit zu geben, vor bösen Überraschungen mit irgendwelchen zwielichtigen Produkten geschützt zu werden. Ach ja, Geld verdienen soll man eigentlich auch noch können, zumindest sollen die Online-Kosten gedeckt werden, nur hat die Sache eben den Hacken, daß man nicht mit einer monatlichen Gutschrift (Ciao!) oder einer täglichen Transferierung (Dooyoo) rechnen kann, sondern auch schon mal die Hoffnung angesichts einer vierteljährlichen Verzögerung aufgegeben hat.

Die Vergütung, wenn ich schon bei dem Thema bin, erfolgt in Yopi-Points, die einen Gegenwert von einem Pfennig haben. Auszahlungsmindestbetrag sind 4.000 Yopi-Points, also 40,- DM, wobei die letzte Auszahlung - glücklicherweise nur der Antrag auf dieselbe - mindestens zwei Monate zurück liegen muß. Yopi-Points können insbesondere durch die Bewertung eigener Beiträge durch Dritte wie aber auch die eigene Bewertung von Beiträgen Dritter verdient werden, wobei im ersten Fall verschiedene Verdienststufen vorgesehen sind:

+ 8 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "sehr nützlich" bewertet wurde und Sie mindestens 11 Bewertungen erhalten haben.

+ 6 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "sehr nützlich" bewertet wurde und Sie weniger als 11 Bewertungen erhalten haben.

+ 4 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "nützlich" bewertet wurde und Sie mindestens 11 Bewertungen erhalten haben.

+ 3 Yopi-Points als Bonus für jede erhaltene Bewertung, wenn Ihre Meinung im Schnitt mit "nützlich" bewertet wurde und Sie weniger als 11 Bewertungen erhalten haben.

Weitere 4 Yopi-Points erhält, wer eine Meinung eines Dritten bewertet, wobei, und genau hier liegt eigentlich auch ein Haupt-Manko von Yopi, nur dann Bewertungen möglich sind, wenn man selbst Beiträge einstellt! So kann man pro eingestelltem Beitrag nur 10 fremde Beiträge bewerten, so daß eine echte Community nicht wirklich entstehen kann, vielmehr Faker und Klickzirkel, die man damit wohl gerade vermeiden wollte, auf dem Vormarsch sind, denn wer wird schon andere bewerten, wenn er nicht selbst auch bewertet wird, mal ehrlich. Und umgekehrt haben es natürlich gerade Neulinge schwer, gelesen zu werden, da oftmals die Vertrauenten-Listen die freiwerdenden Kontingente von Bewertungsmöglichkeiten voll aufzehren.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Mindestwortgrenze, die ein Beitrag haben muß: 400 Zeichen! Wer nun nicht auf anhieb so genau weiß, wie viele oder wie wenig das sind, sollte sich kurz einmal meinen zweiten Absatz hier in dieser Meinung - er beginnt mit "Wer sich nun fragt, (...)" - ansehen, der hat nämlich bereits 456 Zeichen!!! Klar, daß bei solchen marginalen Beschränkungen - in meinem Beispielsabsatz stecken gerade mal 84 Wörter - die Qualität von Beiträgen sehr schnell gen Null tendiert, insbesondere, da Mitglieder von Fakerzirkeln selbst bei solchen Schrottbeiträgen darauf vertrauen dürfen, mit "sehr hilfreich" von ihresgleichen entlohnt zu werden.

So wundert es einen irgendwo dann doch nicht, daß nach dem Einstellen eines Beitrages, der bei Ciao! oder Dooyoo sicherlich zweistellige Leseraten bekommen würde, hier bei Yopi mit Glück vielleicht fünf oder sechs Lesungen eingehen, womit natürlich Motivation und Selbstwertgefühl unheimlich gesteigert werden.

Zum anderen, und daß wird offenbar auch von jedem anderen so gesehen, ist die Auszahlungsfunktion einfach "unter aller Sau"! Denn während man noch nach der Beantragung einen Hinweis erhält, daß - in meinem Fall war es Ende April - infolge der Urlaubszeit Ende Dezember/Anfang Januar viele Engpässe entstanden sind, aufgrund denen eine züzige Bearbeitung des Antrages eher schwierig wird und die Auszahlung bis zu drei Wochen - es wäre besser, wenn hier Monate gestanden hätte - dauern kann, wartet man dann eben doch auch mal beinahe vier Monate, bis endlich der Auszahlungsbetrag auch wirklich kommt. Erdreistet man es sich, Emails an Yopi zu richten, kommen Standard-Mails mit dubiosen Begründungen wie "Qualitätssicherung", "Servicemanagement" und "Überlastung" zurück. Als ich nach der achten Email auf den längst eingetretenen Verzug gemäß §§ 284 Abs. 1, 285, 279 BGB - Tipp eines jurastudierenden Familienmitgliedes - hingewiesen habe, kam ausnahmsweise einmal keine Serienbrief-Email, sondern vielmehr der Hinweis, daß die AGBs des sauberen Unternehmens den Verzug abbedungen hätten. Postwendende Rückantwort meinerseits - wieder Hilfe durch besagtes Familienmitglied - daß, sinngemäß, sich Yopi seine AGBs sonstwohin hängen könne, da § 11 AGBG keine Verzugsaberkennung zulasse! Keine Rückantwort, dafür zwei Wochen später der Scheck, der, wie bereits erwähnt, tatsächlich auch gedeckt gewesen ist!

Dennoch, Yopi ist und bleibt unter den Meinungsplattformen ganz klar die letzte Wahl!

17 Bewertungen, 3 Kommentare

  • schach

    15.02.2002, 17:57 Uhr von schach
    Bewertung: sehr hilfreich

    vielleicht wird es ja jetzt besser

  • The_Wishmaster

    15.02.2002, 11:29 Uhr von The_Wishmaster
    Bewertung: sehr hilfreich

    ACHTUNG FAKER! TempestOne hat seinen Herr der Ringe-Bericht von mir kopiert. Der Bericht wurde am 02.01.02 unter meinem Usernamen The-Wishmaster bei Ciao eingestellt! URL: http://www.ciao.com/opinion_view.php?OpinionId=2189372&SortOrder=0&sortedRev

  • Hamsti

    14.02.2002, 18:05 Uhr von Hamsti
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich habe gar kein geld gesehen und hatte schon die hoffnung aufgegeben als die nachricht von der angeblich versehentlichen löschung der userdaten kam: du hast wohl schwein gehabt grüsse hamsti