Minority Report (VHS) Testbericht
ab 8,11 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von hirni
Ein Meisterwerk von Spielberg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Story:
Im Jahr 2054 gibt es in Washington D.C. keinen Mord mehr. Ihr werdet lachen, aber es ist wahr. Der Grund dafür sind drei menschenähnliche Wesen namens Precogs. Diese können Morde vorhersehen, aber nur Tötungsdelikte durch fremden Zugriff. Die Wissenschaft erlaubt es, ihre Gedanken zu lesen und in Bilder zu fassen. Dafür ist eine spezielle Abteilung zuständig mit den Namen Precrime. Chef dieser Sondereinheit ist John Anderton (Tom Cruise). Ihm und seine Spezialeinheit ist es zu verdanken, dass der letzt Mord in der Hauptstadt bereits 6 Jahre zurückliegt.
Das funktioniert aber nicht ganz einfach, weil keine Adressen genannt werden. John muss die Bilder auf Besonderheiten prüfen um herauszufinden, wo die Morde stattfinden werden. Dabei achtet er z.B. auf die art der Wohnung. Ein altes, viktorianisches Einfamilienhaus wäre z.B. ein gutes Merkmal, weil es davon natürlich nicht mehr all zu viele in D.C. stehen. Hat er innerhalb des Zeitlimits (welches bis zum besagten Mord läuft) alles herausgefunden muss er noch zum zukünftigen Tatort hinfliegen und dann den zukünftigen Mörder festnehmen. Gerichtlich gibt es dabei keine Probleme, auch wenn die Täter kein Gesetz gebrochen haben.
Da das überragende System im ganzen Land eingeführt werden soll, muss der misstrauische Kontrolleur Danny Witwer (Colin Farrell) das System genauestens überprüfen. Das gefällt John aber überhaupt nicht, weil er von System hundertprozentig überzeugt ist. Das hängt mit privaten Gründen zusammen, da seine Sohn vor 6 ½ Jahren entführt und getötet wurde. Also ein halbes Jahr bevor die drei Precogs „entdeckt“ wurden. Er will durch das Precrime-System alle weiteren solcher Unglücke vermeiden. Auch seine Ehe mit Lara (Kathryn Morris) ging zu Bruch. Jeden Abend spritzt er sich eine Hightech-Droge
Aber ein Zwischenfall mit einem Precog verändert sein Leben. Als er die drei Precogs in ihrem Becken beobachtet, die eigentlich nichts wahrnehmen, weil sie in einem Halbschlaf sind, klammert sich der weibliche Precrog Agatha plötzlich an John fest. Sie weißt ihn auf einen vor Jahren geschehenen Mord hin. Da so etwas noch nie passiert ist, forscht John ein bisschen nach. Normalerweise haben alle drei Precogs die gleiche Vision eines Morde, doch in John’s Fall fehlt die Aufzeichnung.
Bevor er aber weiter forschen kann, wird er durch einen weiteren Zukunftsmord unterbrochen. Als er den Mörder sieht erstarrt er völlig, es ist er selbst. Er selbst soll in 36 Stunden einen Mann töten, den er bis dahin noch nicht einmal kennt.
Er flieht vom Precrime Department, aber das bleibt den anderen nicht unbemerkt.
Witwer startet eine gnadenlose Hetzjagd auf John, der auf einmal seine Zweifel an dem Programm hat. Er macht sich auf die Suche nach Dr. Hineman, der Precog-Entwicklering. Diese erzählt ihm, dass das System gar nicht so sicher sei, wie es John bis zu diesem Augenblick dachte. Manchmal kann es vorkommen, dass ein Precog etwas sieht, was die andren nicht sehen, das nennt man dann Minority Report. Doch die Vision ist nur im Kopf des jeweiligen Precog gespeichert, was den John’s Versuch, seine Unschuld zu beweisen, nicht gerade einfacher macht. Gelingt es ihm seine Unschuld zu beweisen? Oder ist er womöglich gar nicht unschuldig?
Darsteller:
Tom Cruise übertrifft sich mal wieder selbst. Seine Rolle ist ähnlich wie in Mission Impossible. Man nimmt ihn seine Rolle ab und er spielt den armen Mann, der seinen Sohn verloren hat wirklich ab.
Auch die anderen Schauspieler machen ihre Rolle glaubwürdig und gut, aber nicht durch die wird der Film so genial. Sondern durch die…
Inszenierung:
Nach „Vergessene Welt“, „Amistad“, „Der Soldat James Ryan“ und „AI“ ist „Minority Report“ ein weiteres Kinowerk von Steven Spielberg. All diese Filme waren schon ganz gut, oder besser gesagt außergewöhnlich gut, aber sein neustes Werk stellt sie alle in den Schatten. Ich glaube es ist nicht übertrieben, wenn man sagen würde, der Film wäre der bisher beste Film des neuen Jahrtausends. Es ist garantiert ein Science-Fiction-Meilenstein, den man als Sci-Fi-Fan gesehen haben muss. Spielberg setzt dabei zwar auch auf gute Schauspieler, aber das geniale an den Film ist die Zukunftswelt in 52 Jahren. Computer benutzt man nicht mehr mit Maus und Tastatur sondern mit Handschuhen, Netzhautscanner in Einkaufsläden erkennen die eintretenden Personen und sprechen sie mit Namen an, Zeitungen aktualisieren sich automatisch und auf Cornflakespackungen sind kleine Zeichentrickfilme zu sehen. Trotzdem läuft man noch zu Fuß, es gibt einen festen Boden und richtige Häuser, es gibt Autos, die zwar anders aussehen, aber noch gewisse Ähnlichkeiten mit jetzigen haben, wenn es regnet benutzt man immer noch Regenschirme und es gibt sogar immer noch Burger King, Nokia und Co. Dadurch ist die ganze Atmosphäre super gelungen. Die Stadt z.B. wirkt kalt und farblos.
Da Spielberg mit den selben Team arbeitet, welches schon einige Oscar in Kamera, Musik und Schnitt absahnten, wird der ganze Film noch besser.
Spielberg versteht es Hochspannung aufzubauen, die man sonst in kaum einen weiteren Hollywood-Spektakel zu sehen bekommt. Die Actionszenen sind unterhaltsam wie in Indiana Jones und einige Filmkenner (zu denen ich nicht gehöre) werden auch ihren Spaß haben, da es viele Anspielungen auf real existierende Filme geben soll.
Wer den Film sieht, wird einen Film sehen, wie man ihn vom Meisterregisseur gewöhnt ist. Aber auch das Ende ist nicht ganz frei von kitsch. Das betrifft aber nur die letzten Minuten und ist nicht nervend. Nicht nur das Ende ist Hollywood-Stil, sondern auch die Special-Effects, die alle gut gelungen sind.
Meine Meinung:
Die Story ist klasse, die Action-Szenen unterhaltsam, die Schauspieler gut, die Special-Effects Oscarreif und vor allem eine extrem gut gelungenen Hochspannung. Ich bereue keinen Cent die ich für den Eintritt für die Preview am Mittwoch bezahlt habe. Ich werde auch am Dienstag wahrscheinlich noch mal rein gehen und kann den Film wirklich jeden empfehlen.
Für Filmfans ist er sowieso ein Muss, aber auch allen anderen würde ich raten den Film anzuschauen.
Es gibt 2 ½ Stunden grandiose Unterhaltung wie man sie aus Hollywood kennt und von Steven Spielberg gewohnt ist.
Viel Spaß!
© by Hirni (Yopi) und Neo87 (ciao) 2002
Im Jahr 2054 gibt es in Washington D.C. keinen Mord mehr. Ihr werdet lachen, aber es ist wahr. Der Grund dafür sind drei menschenähnliche Wesen namens Precogs. Diese können Morde vorhersehen, aber nur Tötungsdelikte durch fremden Zugriff. Die Wissenschaft erlaubt es, ihre Gedanken zu lesen und in Bilder zu fassen. Dafür ist eine spezielle Abteilung zuständig mit den Namen Precrime. Chef dieser Sondereinheit ist John Anderton (Tom Cruise). Ihm und seine Spezialeinheit ist es zu verdanken, dass der letzt Mord in der Hauptstadt bereits 6 Jahre zurückliegt.
Das funktioniert aber nicht ganz einfach, weil keine Adressen genannt werden. John muss die Bilder auf Besonderheiten prüfen um herauszufinden, wo die Morde stattfinden werden. Dabei achtet er z.B. auf die art der Wohnung. Ein altes, viktorianisches Einfamilienhaus wäre z.B. ein gutes Merkmal, weil es davon natürlich nicht mehr all zu viele in D.C. stehen. Hat er innerhalb des Zeitlimits (welches bis zum besagten Mord läuft) alles herausgefunden muss er noch zum zukünftigen Tatort hinfliegen und dann den zukünftigen Mörder festnehmen. Gerichtlich gibt es dabei keine Probleme, auch wenn die Täter kein Gesetz gebrochen haben.
Da das überragende System im ganzen Land eingeführt werden soll, muss der misstrauische Kontrolleur Danny Witwer (Colin Farrell) das System genauestens überprüfen. Das gefällt John aber überhaupt nicht, weil er von System hundertprozentig überzeugt ist. Das hängt mit privaten Gründen zusammen, da seine Sohn vor 6 ½ Jahren entführt und getötet wurde. Also ein halbes Jahr bevor die drei Precogs „entdeckt“ wurden. Er will durch das Precrime-System alle weiteren solcher Unglücke vermeiden. Auch seine Ehe mit Lara (Kathryn Morris) ging zu Bruch. Jeden Abend spritzt er sich eine Hightech-Droge
Aber ein Zwischenfall mit einem Precog verändert sein Leben. Als er die drei Precogs in ihrem Becken beobachtet, die eigentlich nichts wahrnehmen, weil sie in einem Halbschlaf sind, klammert sich der weibliche Precrog Agatha plötzlich an John fest. Sie weißt ihn auf einen vor Jahren geschehenen Mord hin. Da so etwas noch nie passiert ist, forscht John ein bisschen nach. Normalerweise haben alle drei Precogs die gleiche Vision eines Morde, doch in John’s Fall fehlt die Aufzeichnung.
Bevor er aber weiter forschen kann, wird er durch einen weiteren Zukunftsmord unterbrochen. Als er den Mörder sieht erstarrt er völlig, es ist er selbst. Er selbst soll in 36 Stunden einen Mann töten, den er bis dahin noch nicht einmal kennt.
Er flieht vom Precrime Department, aber das bleibt den anderen nicht unbemerkt.
Witwer startet eine gnadenlose Hetzjagd auf John, der auf einmal seine Zweifel an dem Programm hat. Er macht sich auf die Suche nach Dr. Hineman, der Precog-Entwicklering. Diese erzählt ihm, dass das System gar nicht so sicher sei, wie es John bis zu diesem Augenblick dachte. Manchmal kann es vorkommen, dass ein Precog etwas sieht, was die andren nicht sehen, das nennt man dann Minority Report. Doch die Vision ist nur im Kopf des jeweiligen Precog gespeichert, was den John’s Versuch, seine Unschuld zu beweisen, nicht gerade einfacher macht. Gelingt es ihm seine Unschuld zu beweisen? Oder ist er womöglich gar nicht unschuldig?
Darsteller:
Tom Cruise übertrifft sich mal wieder selbst. Seine Rolle ist ähnlich wie in Mission Impossible. Man nimmt ihn seine Rolle ab und er spielt den armen Mann, der seinen Sohn verloren hat wirklich ab.
Auch die anderen Schauspieler machen ihre Rolle glaubwürdig und gut, aber nicht durch die wird der Film so genial. Sondern durch die…
Inszenierung:
Nach „Vergessene Welt“, „Amistad“, „Der Soldat James Ryan“ und „AI“ ist „Minority Report“ ein weiteres Kinowerk von Steven Spielberg. All diese Filme waren schon ganz gut, oder besser gesagt außergewöhnlich gut, aber sein neustes Werk stellt sie alle in den Schatten. Ich glaube es ist nicht übertrieben, wenn man sagen würde, der Film wäre der bisher beste Film des neuen Jahrtausends. Es ist garantiert ein Science-Fiction-Meilenstein, den man als Sci-Fi-Fan gesehen haben muss. Spielberg setzt dabei zwar auch auf gute Schauspieler, aber das geniale an den Film ist die Zukunftswelt in 52 Jahren. Computer benutzt man nicht mehr mit Maus und Tastatur sondern mit Handschuhen, Netzhautscanner in Einkaufsläden erkennen die eintretenden Personen und sprechen sie mit Namen an, Zeitungen aktualisieren sich automatisch und auf Cornflakespackungen sind kleine Zeichentrickfilme zu sehen. Trotzdem läuft man noch zu Fuß, es gibt einen festen Boden und richtige Häuser, es gibt Autos, die zwar anders aussehen, aber noch gewisse Ähnlichkeiten mit jetzigen haben, wenn es regnet benutzt man immer noch Regenschirme und es gibt sogar immer noch Burger King, Nokia und Co. Dadurch ist die ganze Atmosphäre super gelungen. Die Stadt z.B. wirkt kalt und farblos.
Da Spielberg mit den selben Team arbeitet, welches schon einige Oscar in Kamera, Musik und Schnitt absahnten, wird der ganze Film noch besser.
Spielberg versteht es Hochspannung aufzubauen, die man sonst in kaum einen weiteren Hollywood-Spektakel zu sehen bekommt. Die Actionszenen sind unterhaltsam wie in Indiana Jones und einige Filmkenner (zu denen ich nicht gehöre) werden auch ihren Spaß haben, da es viele Anspielungen auf real existierende Filme geben soll.
Wer den Film sieht, wird einen Film sehen, wie man ihn vom Meisterregisseur gewöhnt ist. Aber auch das Ende ist nicht ganz frei von kitsch. Das betrifft aber nur die letzten Minuten und ist nicht nervend. Nicht nur das Ende ist Hollywood-Stil, sondern auch die Special-Effects, die alle gut gelungen sind.
Meine Meinung:
Die Story ist klasse, die Action-Szenen unterhaltsam, die Schauspieler gut, die Special-Effects Oscarreif und vor allem eine extrem gut gelungenen Hochspannung. Ich bereue keinen Cent die ich für den Eintritt für die Preview am Mittwoch bezahlt habe. Ich werde auch am Dienstag wahrscheinlich noch mal rein gehen und kann den Film wirklich jeden empfehlen.
Für Filmfans ist er sowieso ein Muss, aber auch allen anderen würde ich raten den Film anzuschauen.
Es gibt 2 ½ Stunden grandiose Unterhaltung wie man sie aus Hollywood kennt und von Steven Spielberg gewohnt ist.
Viel Spaß!
© by Hirni (Yopi) und Neo87 (ciao) 2002
Bewerten / Kommentar schreiben