Filmkritiken Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
-
Herr der Ringe : Die Gefährten
5Pro:
sehr gute Dokumentation
Kontra:
nach 2 Stunden zu Ende
Empfehlung:
Nein
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
-ist der erste Teil einer Triologie basierend auf den gleichnamigen Büchern eines gewissen H.R.Tolkien, der mit dem von ihm ausgedachten Fantasywelt Mittelerde noch heute das Genre inspiriert und vor allem ist das Genre auch erst darauf aufgebaut worden.
In dieser Fantasywelt begeben sich der junge Hobbit Frodo und seine Freunde auf eine Reise quer durch Mittelerde auf dem Weg zum feurigen Berg Orodruin. Dort angelangt müssen sie den Meisterring den Frodo geerbt hat zerstören. Doch auch das böse in Gestalt von Sauron dem bösen Herrscher von Mordor und seinen Orkarmeen stellen sich ihnen in den Weg den auch sie trachten nach dem Ring, der in Saurons Händen dazu dienen würde ewige Dunkelheit über Mittelerde zu erschaffen und das ganze Land zu versklaven.
Fazit:
- da streiten sich die Götter: genial, zuhochgelobt langweilig. Ich finde Ihn und überlegt doch mal selber, einfach genial. Der Film ist leider zu schnell vorüber bevor man alles angefangen hat zu verdauen. Die bombastischen Kulissen,Kostüme, SF/X, Schlachten, Spannung und sogar die Filmmusik. Einfach ein genialer Film. Und 2 Teile kommen ja noch.lediglich die magere Oscarausbeute finde ich schade. Das was Peter Jackson (Regie) da herrausgezaubert hat ist wohl alles andere als langweilig und hätte meiner Meinung nach einen Oscar verdient gehabt.(wenn man mal bedenkt das Filme wie Meet the Feebles, Braindead und BadTaste zu seinen Erstlingswerken gehören frage ich mich sowieso wie er auf den Regiestuhl gekommen ist :)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-21 12:28:10 mit dem Titel Jeepers Creepers
Genre: Horror
Story: Auf dem Heimweg sehen 2 Geschwister wie eine merkwürdige Gestalt einen Leichensack entsorgt. Voller Neugier und Angst untersuchen sie den Tatort. Eine mit Leichen tapezierte Höhle ergeben Ihre Untersuchungen...Sie wollen fliehen, aber da stellen ihnen sich noch andere Geschehnisse in den Weg.
Ein mysteriöser Anruf einer scheinbar durchgeknallten Seherin. Achja der "Killer" ist ja auch noch hinter Ihnen her....
Fazit:
Was sich gruselig und spannend anhört ist auch so...Leider nur eine halbe Stunde (alle die den Film noch gucken wollen nun aufhören zu lesen :) Danach entpuppt sich der Killer als merkwürdiger Dämon der Menschenteile frisst und sich daraus seinen neuen Körper bauen will. Sicher sind zum Schluss noch einige spannende Szenen dabei, aber die Grundspannung des Films ist dahin. Zu kitschig erscheint das ganze. Nicht zuletzt wegen des aus Halloween und Freitag13th bekannten STEH-IMMER-WIEDER-AUF Effekt .Wer dennoch auf leichte Splatterkost kommen will, der kommt vielleicht nicht an dem Film vorbei. Allen anderen sei gesagt das es mit sicherheit bessere Horrorfilme gibt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-30 17:50:45 mit dem Titel xXx - Der NEW AGEJamesBond is geboren!!!
Wow! Ich bin immer noch begeistert!Gestern war ich mal wieder im Kino um mir den Film anzusehen von dem mann so viele Unterschiedliche Meinungen hört.
Es geht mal wieder darum das das Böse(mal wieder die Russen) versuchen die Grossstädte der Welt mit Giftgas zu vergiften und damit eine Anarchie auszulösen.
Ein amerikanischer Agent wird losgeschickt um das zu verhindern.
Klingt vertraut? Ist es auch. Nur das es nicht irgendein Agent ist sondern Xander Cage (Vin Diesel)Gennant X, einer der bekanntesten ExtremSportler der seiner Meinung nach unbesiegbar ist.
Leider sind die Stunts die er dreht und mit denen er sein Geld verdient(InternetMarketing sei Dank)nicht immer ganz legal. So klaut er in der Eröffnungsszene einem bekannten Politiker seinen neuen Sportwagen und rast mit ihm, verfolgt von der Polizei, auf eine Brücke wo auch schon eine Rampe auf ihn wartet. Kameras auf Ihn gerichtet springt er also von der Brücke.Samt dem Auto. Gut 200 Meter hinab...Gut das er einen Fallschirm dabei hat den er auf Mitte der Strecke auf der Motorhaube stehend auslöst...
Das ist aber nur der Auftakt zu einer Reihe von Waghalsigen Motorrad, snowboards, Fallschirm, und AUtostunts die einen (manchmal schmunzelnd über die Übertreibung)durch den ganzen Film begleiten.
Xander ist nicht freiwilig Agent. Er wird vom FBI (in Gestalt von Samuel Jackson)dazu gezwungen(dis Beweismittel gegen sich hat er schliesslich selbst gedreht).Dem FBI gehen auf der Suche nach Beweisen gegen den Anführer der russischen Vereinigung Anarchie99 so langsam die Agenten aus . Anarchie 99 bauen im geheimen ein Uboot das Giftgasattacken auf die Grossstädete der Welt durchführen soll. Xander wird in die Organisation eingeschmugelt , doch seine Tarnung fliegt auf. Von nun an hat er die ganze Vereinigung gegen sich. Nur die Freundin von Yorgi (dem Anführer) ist auf seiner Seite. Sie will raus aus der Organisation. Und sie haben sich in ein ander verliebt...
Was sich wie ein gewöhnlicher Spionagefilm mit James Bond anhört ist es auch! Selbst das Infratrotfernglas und die Pflasterbomben dürfen nicht fehlen.
Nur war so ein Film nie so gespickt mit waghalsigen Stunts und Explosionen wie dieser.Aufgelockert von ständig passenden Sprüchen von xXx machen den Film witzig zugleich. Eine neue Art von Superagent ist geboren, so hiess es in der Werbung. Lang soll er leben denk ich mir.
Vin Diesel. Passender kann die Rolle nicht bestückt werden. Er ist einfach cool.
Fans von dem BognerFilm Feuer, Eis und Dynamit werden ihre helle Freude haben. Man darf natürlich keine Tiefsinnige Handlung oder so etwas erwarten. Alles war schon mal da gewesen nur halt nicht so spektakulär :)
Ein 2. Teil ist für 2004 in Planung.
Der Film ist mit der LAuflänge von 124 Minuten sogar ziemlich lang, was mann aber der kurzweiligkeit des Filmes garnicht so mitbekommt. Zu sehr freut mann sich auf den nächsten Stunt.
Fazit: Wer auf Action, Klasse Stunts, witzige Sprüche und einem coolen Hauptdarsteller steht, der kommt garnicht dran vorbei an dem Film.
Wem das Klisschee Verhalten und das Abkupfern der Bond Klassiker zu doof ist der Meidet den Film. Verpasst aber was.
Was noch possitiv zu bewerten ist, ist der Soundtrack. Rammstein und DrowningPool seien mal erwähnt. Rammstein hat sogar am Anfang eine Liveperformance zubieten, bei der mann mal mitbekommt wie es auf einem RammsteinKonzert abgeht :)
Also ab ins Kino!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-25 00:29:45 mit dem Titel Bowling for Columbine oder: Ist Bowling der Grund für das Massaker von Littleton??
Ist Bowling der Grund für das Massaker von Littleton??
Kennt Ihr das nicht auch???
Ihr habt was richtig tolles erlebt und wollt es am liebsten allen mitteilen? Wie gut das es das Internet gibt.
Mir ist so etwas widerfahren:
Und zwar war ich im Kino. Ok, werden einige sagen. Der beni der ist ja immer sehr begeistert wenn es um irgendwelche Filme geht.
Na, ja diesmal ist es definitiv anders.
Also, ich war am Wochenende im Kino und habe da den meiner Meinung nach besten Film aller Zeiten gesehen!
Kein Spielfilm oder so, sondern Bowling for Columbine. Eine absolut provokante Dokumentation, bei der man nicht weiß ob man
lachen, weinen oder gar fürchten soll.
Es geht grundsächlich um Amerika, die dort geltenen Waffengesetze das Schulmassaker von Littleton und dessen Folgen (und Gründe)
und generell um die Frage "Sind die Amerikaner verrückt nach Waffen oder sind sie einfach nur verrückt?"
Ich könnte so viel über diesen Film erzählen...
Na ja, zu Anfang betritt der Regisseur Michael Moore (www.michaelmoore.com) eine Bank und eröffnet ein Konto. Als Zugabe erhält er, wie man hierzulande zu einem Handyvertrag ein Handy bekommt, ein Gewehr. Und das ist kein Scherz.
Die Einleitung der Dokumentation fängt ungefähr so an: "Ein ganz normaler Tag in Amerika. Die USA bombadiert mal wieder ein Land
dessen Namen keiner aussprechen kann. Noch nie starben durch einen Bombenangriffe Amerikanischer Bomber mehr Menschen.
2 Schüler laufen an einer Highschool in Little Amok und lösen eine Welle der Spekulationen aus woher nur so ein großes Potential von Gewalt herkommt!"
Viele Leute kennen die Schuldigen. Marilyn Manson, der SchockRocker, der ein absolut intelligentes Interview gibt. Southpark, deren Erfinder zufällig auch aus Littleton kommen(!)
(Southpark repräsentiert in gewissen Maßen Littleton)und auch interviewt werden. Vielleicht aber auch Bowling, denn das war es was die Täter als letztes gemacht haben bevor sie Ihre Mitschüler ermordet haben.
Vielleicht ist aber auch das der Grund, das es nirgends auf der Welt einfacher ist an eine Waffe heran zu kommen.
Zum Vergleich
Tote durch Schusswaffen 2001:
Deutschland ca. 300
Japan ca. 70
England ca100
Kanada ca50
USA mehr als 11000!!!
Viele nennen verschiedene Gründe dafür. Z.B. die vielen Arbeitslosen. Kanada hat mehr Arbeitslose zu bieten. Und Charlton Heston(Mitglied der NRA, eine SchusswaffenFanatikerGruppe in Amerika der kurz nach dem Littleton Massaker dort ein Pro Schusswaffenrede hielt) wird konfrontiert und versucht dies alles auf die blutige Vergangenheit Amerikas abzuwälzen, es damit zu entschuldigen.
Aha, und was ist mit Deutschland und England?? Haben die keine blutige Vergangenheit?
Das alles und noch viel mehr steckt in dieser absolut genialen Dokumentation. Es wird berichtet das Amerika zwischen ´90 und ´91 (Golfkrieg)
erst Iran mit Waffen und Geld versorgt und dann Irak mit Waffen und Geld versorgt hat. Na und dann Irak angegriffen hat. Der Grund?? Zufällig habe ich in Hamburg ein Plakat gesehen mit einem Bild von SadamHussein darunter stand:
"Wanted! Tot oder noch toter. Ziel des ganzen: Frieden in der Welt." Und da drunter der wichtige und ironisch gemeinte Satz "...und mit Erdöl hat das ganze gar nichts zutun!" Nicht umsonst ist Amerika mit das reichste Land der Welt!
So hat die CIA dem Taliban seit 1995 mit mehreren 100 Millionen Dollar unterstützt. Dies haben sie leider genutzt um am 11.September mehrere 1000 Leute zu ermorden. Dank des CIA´s. usw. .usw. usw.
Diese und etliche andere Dokumentationen und Bücher machen Michael Moore zu einem in Amerika sehr gehassten Mann. Verständlich.
So deckt er Soziale Missstände in Amerika auf die sich so absolut absurd anhören, aber einfach war sind. In Amerika werden durch die Medien Ängste herrvorgerufen an denen natürlich sehr viele Menschen profitieren. So werden im Reality Tv in denen Schwerverbrecher gejagt werden zu 95%AfroAmerikanische Verbrecher gejagt. Wundert es wen das viele Angst vor schwarzen haben, sie gar verfolgen??
Eine Ironie zu den Ängsten: Das Wahrzeichen von Hollywood, die Hollywood Buchstaben kann man aus der nahe gelegenen Stadt
nicht erkennen, da der Abgas Smog so dicht ist das man nur ein paar hundert Meter weit sehen kann. Und wird da Angst erzeugt? Nein denn das würde wen Schaden. Jemanden der ganz oben in Amerika sitzt.
Dem kann ich nur hinzufügen, das das alles längst nicht alles ist. Tut mir einen gefallen und schaut euch den Film an. Er
öffnet Augen und schockiert zu gleich. Da er wahrscheinlich nicht im Cinemaxx oder Cinestar läuft müsst Ihr eventuell euer gewohntes Multiplexkinobetrügen und mal fremd gehen...Aber es lohnt sich!!!
Gracias fürs zuhören weiterlesen schließen -
Snow Dogs
15.11.2002, 19:00 Uhr von
Marina11
Es lebe das Preis-Leistungs- Verhältniss! Für einen Cent schreibe ich keine 3 Groschen Oper!!! :)Pro:
Spannend und lustig
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Nein
Schon seit längerer Zeit, nervte mich mein Sohn, durch die Fernsehwerbung inspiriert mit einem Kinofilm, den er unbedingt sehen wollte.
Wann ist denn nun der 17.10, fragte er laufend !
Am 17.10. startete der Film Snow Dogs, in den deutschen Kinos.
Da dieser Termin in die Herbstferien fiel, entschieden wir uns, diesen Film in der UCI- Kinowelt anzusehen, da die größere Leinwand einfach mehr an Kinoerlebnis bietet, als die herkömmlichen in den nähergelegenen Kinos.
Ich hatte mich vorher absolut nicht mit dem Film beschäftigt, und nahm im Kinosaal schon mal eine bequeme Schlafposition ein. Daraus wurde aber dann doch nichts, da ich vor lauter Lachen gar nicht dazu kam.
Allgemeines zum Film:
Snow Dogs ist eine Komödie ab 6 Jahren und eine Produktion der Walt Disney Pictures. Unter der Regie von Brian Levant ,der u.a. auch den bekannten Film ,Ein Hund namens Beethoven drehte, entstand diese 99 min. Produktion 2002 in den USA.
Hauptdarsteller ist Cuba Goody Jr. als Ted Brooks.
Weitere: Nichelle Nichols als Adoptivmutter, James Coburn als leiblicher Vater und Joanna Bacalso als Barb
Film Homepage: http://www.disney.de/snowdogs
Inhalt des Filmes:
Ted Brocks, der schon immer in die Fußstapfen seines Vaters treten wollte, führte als berühmter und anerkannter Zahnarzt, ein Luxusleben in Miami.
Doch eines Tages wird diese paradiesische Idylle mit einem Ruck zerstört, als er per Post erfährt, das er das Erbe seiner leiblichen Mutter im fernen Alaska antreten solle. Seine geliebte, wunderbare Plätzchen backende Mom, sollte auf einmal nur seine Adoptivmutter sein ? Auf der Suche nach seiner wahren Identität und seiner echten Bestimmung, begibt er sich in die eisige Kälte Alaskas. Nicht nur die raue Natur, sondern auch die ihm ungewohnten herben Charaktere der dortigen Anwohner und deren Sitten, machen dem Großstadtweichei sehr zu schaffen.
Die Krönung bietet dann das eigentliche Vermächtnis seiner leiblichen Mutter, sie hinterließ dem eingefleischtem Hundehasser ihre Mannschaft Schlittenhunde. Diese Huskybande zu versorgen, zu bändigen und auch beim Schlittenhundrennen zu beherrschen, setzt er sich als Ziel vor Augen, als ihn sein leiblicher Vater (Thunder Jack, ein von allen gefürchtetes Raubein, und auch noch ein “Weißer”dazu) als Sohn ablehnt ! Hilfe dabei, erhält er von der bezaubernden, aber auch robusten Kneipenwirtin Barbe, die schon seiner leiblichen Mutter eine gute Freundin war, und sich am Happy End, als seine große Liebe entpuppt.
Aber bis dahin ist es ein weiter Weg .
Die Hunde und den Schlitten zu führen, stellt sich als große Hürde heraus.
Die Gefahren und Tücken der eisigen Wildnis werden von ihm oft unterschätzt. Natürlich bietet aber gerade das wieder den Grund, für die vielen skuril, lustigen Szenen im Film. So wird er nicht nur einmal hinter dem Schlitten hergezogen, stürzt in ungeahnte Tiefen und muss Angriffe von Bär und Stinktier überstehen.
Ungewöhnlicherweise wird Ted dann doch von seinem leiblichen Vater Hilfe zu teil, er lernt ihm einige Tricke im Umgang mit den Hunden und dem Gefährt, und dieser rettet ihm auch in einer brenzligen Situation das Leben, wofür sich Ted dann beim großen “Arctic Challange Schlittenhundrennen revanchiert, und den verschollenen Vater sucht und lebend Nachhause bringt.
Ted erlernt kämpferisches Durchhaltevermögen, Verantwortungsgefühl , und seine Liebe zur Natur und den Tieren kennen, und entscheidet sich am Ende für die Wildnis, hat also so ,seine wahre Bestimmung gefunden.
Meine Meinung zum Film :
Meine absolute Lieblingsszene im Film, war wohl die Testamentseröffnung in der muffigen Kneipe, habe selten so gelacht, weil das wohl für uns “zivilisierte” Menschen, einfach unvorstellbar ist !
Aber keine Angst, es jagt eine unmögliche Situation die andere, so das während des ganzen Filmes, die Lachmuskeln strapaziert werden.
“Snow Dogs” ist ein Film, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen verzaubern kann. Er vereint Spaß , Abendteuer und Romantik.
Obwohl das Lachen wohl im Vordergrund steht, begleiten uns während des Filmes auch tiefsinnigere Gedanken. Sei es die Schönheit der unberührten , wundervollen Natur, das Wechselspiel in den zwischenmenschlichen Beziehungen oder auch die Liebe zwischen Tier und Mensch, dieser Film vermittelt einen tieferen Sinn, und ist deshalb, trotz der manchmal kitschigen Actionszenen, absolut empfehlenswert !
Ich bedanke mich wie immer für´s Lesen !
Mit einem Lächeln, Euere Marina ! weiterlesen schließen -
Lustig, aber mit ernstem Hintergrund
Pro:
tiefsinnig, die Musik von Vangelis
Kontra:
sehr düster
Empfehlung:
Nein
ist der vierte der Star Trek Filme. Im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Filmen geht es hier weniger um den Kampf gut gegen böse. Die Story in Zurück in die Gegenwart hat vielmehr eine ökologische Botschaft, die auch ganz gut rüber kommt. Zugleich ist der Film der Anschluss der 3-teiligen Geschichte, die mit Der Zorn des Khan begann und über die Suche nach Mister Spock zu diesem Teil führt. Das ganze ist zwar etwas zusammen geschustert, aber ich betrachte es als eine ganze Geschichte mit drei Teilen. Bei den drei nachfolgenden Filmen mit der alten Crew kann man das so nicht mehr behaupten. Diese Filme sind für mich in sich abgeschlossen.
Zum Film selbst. Zu Beginn stößt eine unbekannte Sonde in den Raum der Föderation vor und setzt alle Raumschiffe, die sich in den Weg stellen außer Gefecht. Zu dieser Zeit bereitet die abtrünnige Mannschaft der zerstörten Enterprise auf Vulkan die Rückkehr zur Erde vor. Diese wird in der Zwischenzeit von der Sonde erreicht und ist dieser hilflos ausgeliefert. Die Töne der Sonde lösen auf der Erde schlimme Zerstörungen aus und bedeuten mit der Zeit das Ende. Spock findet heraus, das die Signale an Buckelwale gerichtet sind, die aber schon vor einigen hundert Jahren von den Menschen ausgerottet wurden. Aus diesem Grund entschließt sich die Mannschaft um Captain Kirk zu einer Zeitreise ins 20. Jahrhundert, um Wale ins 23. Jahrhundert zu holen.
Damit beginnt dann der beste Teil des Films, in dem es von Gags und Situationskomik reichlich gibt. Die Besucher aus der Zukunft sind geschockt über die primitiven Verhaltensweisen, die Kultur und Technologien des 20. Jahrhunderts. Das ganze führt dann immer wieder zu komischen Situationen. Die beste Szene ist für mich die im Krankenhaus, als die alte Frau völlig happy über ihre neue Niere ist, aber das ist Ansichtssache. Die anderen Pointen sind auch sehr gut gelungen, ohne das dabei die Handlung des Films in den Hintergrund gerät. Natürlich gibt es ein Happy End am Schluss.
Unübertroffen an diesem Film ist die Regie von Leonhard Lemoy. Auch aufgrund dessen Leistung ist dieser Streifen immer noch einer, wenn nicht der beste Star Trek Kinofilm. Dazu hat aber die Schauspielcrew beigetragen. Ob es nun der Weltraumcowboy William Shattner war, oder der im „Bademantel" durch San Francisco laufende Spock (Leonhard Lemoy). Für mich haben alle in diesem Film ihre beste Leistung abgeliefert.
Zudem transportiert der Film auch noch eine ökologische Botschaft, geht es doch um ein brisantes Thema. Denn die Wale sind weltweit tatsächlich vom aussterben bedroht. Was hauptsächlich auf die hemmungslose Jagd auf diese Tiere zurückzuführen ist. Auch heute noch werden diese Tiere, trotz eines Verbots und der Ächtung, noch immer getötet. Waren diese Tiere zu Beginn des Jahrhunderts vielleicht noch eine wertvolle Rohstoffquelle für uns Menschen, so ist das heute nicht mehr der Fall. Die Produkte, welche aus dieses Tieren gewonnen werden, lassen sich heute auch synthetisch erzeugen.
So transportiert dieser Film in seiner komischen Art dennoch eine Ernste Botschaft und sollte auch zum Nachdenken anregen. Denn die Natur ist keine Ressource, die unbegrenzt ist. Das gilt auch für andere Bereiche.
Darüber hinaus fühlte sich William Shattner auch noch durch das Ende des Films etwas in seiner, sagen wir mal Ehre gekränkt, was sich dann im fünften Film in einigen Anspielungen bemerkbar macht. Da zeichnete sich Shattner für die Regie verantwortlich, was diesem Film aber leider nicht so bekommen ist.
Für mich ist Zurück in die Gegenwart jedenfalls der beste aller Star Trek Filme. Nicht nur wegen der Story, sondern auch deshalb, weil es mal komisch im Universum zugeht.
© ghostwriterk
alias bugsbunny (ciao); trashwriter (dooyoo)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-09 22:10:48 mit dem Titel Blade Runner Directors Cut
Blade Runner ist für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste Science-Fiction Film, der je gedreht wurde. Diese Meinung von mir bezieht sich allerdings auf den Directors Cut, der meines Wissens 1993 herausgekommen ist. Die Originalversion ist zwar auch nicht schlecht, zeichnet aber aufgrund des Voice-Over Kommentars und des anderen Endes ein ganz anderes, vornehmlich positiveres Bild.
Im Sinn von Regisseur Ridley Scott ist diese Version damals nicht in die Kinos gekommen, jedoch bestanden die Produzenten darauf. Denn Ihnen war dieser Film einfach zu düster. So behielt dieser Kultstreifen bis zum Directors Cut diese verordneten Schwächen. Dabei ist in der neuen Version gar nicht viel geändert worden, lediglich die Schlußszene wurde entfernt, eine Traumszene eingefügt und der Kommentar wurde gelöscht. Dadurch entsteht sich dann ein vollkommen anderes Gesamtbild, das lange zum Nachdenken anregt.
Das dieser Film Kultstatus erreichte, hat viele Gründe. Zum einen ist es die Atmosphäre, die dieser Streifen ausstrahlt. Die Bilder sind faszinierend, düster und erdrücken mich fast mit ihrer Schwere. Sie zeichnen eine dunkle Hölle auf den Bildschirm (oder die Leinwand), aus der es für die Beteiligten kein entrinnen gibt. Einzig die Werbetafeln (Schleichwerbung oder nicht?) bringen etwas Licht in diese von Smog und Regen vergiftete Filmwelt. LA ist zu einem multikulturellen Moloch aus Stahl und Beton geworden, in dem das Leben fast fehl am Platz wirkt.
Zu diesen Bildern kommt dann noch die Musik von Vangelis, die diese Eindrücke noch verstärkt. Sie gibt diesen Bildern noch den letzten Schliff und erzeugt einen überwältigenden Eindruck beim Ansehen. Die Musik ist 1994 auch auf CD, unter dem Label von Time Warner erschienen.
Die großartige Leistung der Schauspieler tut dann noch ein übriges. Harrison Ford, Rudger Hauer, Sean Young und Deryl Hannah bringen auch die Personen oder Replikanten rüber, die sie spielen.
Zur Story: Im Jahr 2019 wird die gefährliche Arbeit bei der Erschließung von neuen Kolonien im Weltraum von menschlichen Robotern, sog. Replikanten erledigt. Nach der ersten Meuterrei wird diesen Sklavenarbeitern die Rückkehr zur Erde bei Todesstrafe verboten. Falls es doch einer schafft, wird er von den Blade Runnern gejagt. Deckard ist ein solcher Blade Runner und erhält den Auftrag, vier auf die Erde geflohene Replikanten zu töten.
Bei seinen Nachforschungen lernt er Rachel kennen. Rachel ist eine Replikantin, weis das aber nicht und kommt erst durch Deckards Untersuchung auf ihr Geheimnis. Deckard verliebt sich im Verlauf des Films in Rachel, wie lange ihre Lebensspanne ist bleibt aber ungewiss.
Bei der Jagd nach den anderen ist schnell absehbar, daß es zum Schluß auf einen Zweikampf hinaus läuft. Der Ablauf dieses Duells hinterläßt aber einen gewaltigen Eindruck und zwar durch die Atmosphäre, die dieses Szenen vermitteln.
Der Film bezieht seinen Wert also weniger aus der Story. Diese ist recht einfach und Action ist zwar vorhanden, wird aber wohl dosiert eingesetzt. Seinen Reiz bekommt Balde Runner durch die Charaktere der handelnden Personen und die verschwimmenden Grenzen. Scheint zu Beginn des Films noch alles klar abgegrenzt, so verwischen sich diese klaren Bereiche immer mehr. Je länger der Film dauert, desto mehr Fragen werfen sich beim Directors Cut auf.
Und ein (vermeintliches?) Happy End hat diese Fassung nicht. Im Gegenteil, ich als Zuschauer bleibe mit den offenen Fragen des Films zurück, nachdem mir der Schluß quasi die Tür vor der Nase zuschlägt. Im Gegensatz zur ersten Kinofassung bleibt hier viel mehr Raum zur persönlichen Interpretation. Für Freunde von Diskussionen ist dieser Film sicher geeignet, denn man kann sich darüber lange Unterhalten. Ich möchte sogar behaupten, man sollte sich darüber Reden, denn dieser Film schlägt doch aufs Gemüt.
Alles in allem hat dieser Film seinen Kultstatus vollauf zurecht. Ich gehöre auch zu denjenigen, die ihn als ein Kunstwerk bezeichnen, denn eine solche Atmosphäre habe ich bis heute bei keinem anderen Science-Fiction Film erlebt. Freilich kommt diese am besten im Kino rüber, denn diese Bilder sind in meinen Augen nur für eine große Leinwand geschaffen. Im heimischen Pantoffelkino kommt die Art dieses Machwerks einfach nicht so recht rüber, selbst mit Dolby-Surround nicht.
Auch ist dieser Film für Menschen, die zu depressivem Verhalten neigen, wohl nicht geeignet. Dazu ist der Streifen zu düster und pessimistisch. Auf der anderen Seite regt er aber zum Nachdenken über Themen an, auf die ich vorher nie gekommen wäre. Aus diesem Grund sehe ich mir Blade Runner auch immer wieder gerne an und wenn es irgendwie möglich ist, dann mache ich das im Kino.
© ghostwriterk weiterlesen schließen -
triple x xXx x elpirt
Pro:
Stunts vom Feinsten, Action, man kann auch lachen
Kontra:
ein paar unreele Handlungen, aber die fallen nicht so auf, wenn man den Film insgesamt beurteilt
Empfehlung:
Nein
Also ich habe mir den Film, nach der vielen Werbung im Fernsehen gleich am Erscheinungstag angesehen und ich muß sagen, es ist bisher der coolste Film den ich dieses Jahr gesehen habe.
Viel Action, aber nicht zu viel. Aber wenn dann mit richtig guten Stunts und vor allem einem richtig gutem Schauspieler. Die Rolle passt perfekt zu Vin Diesel.
Spannung gibt es auch in diesem Streifen finde ich. Es ist nicht nur sinnloses rumgeballere, sondern hat auch etwas Sinn der Film. Haben heutzutage nicht mehr viele Filme.
Die eine Szene, wo TripleX mit dem Mototrad seinen Kammeraden zu retten aus dem Feld und wo er von einem Hubschrauber verfolgt wird und wirklich nur rumgeschossen wird, finde ich ziemlich übertrieben. Und als er dann auch noch über dieses Haus fährt, welches dann auch noch in die Luft fliegt, finde ich ziemlich unreal, aber für diesen Film echt passend. Der beste Stunt ist der wo er mit dem Mototrad durch diesen zaun fährt, naja besser gesagt fliegt.
Und so ein Hobby wie TripleX hat, hätt ich auch gern. Autos klaun, mit Kameras eindecken und durch die Gegend heizen und das Auto am Ende der Fahrt so richtig schön zerschroten.
Alles in einem: Es ist ein perfekter Film, manchmal übertrieben, aber gut gedreht, gute Stunts, gute Schauspieler...wie ich schon sagte, für mich der beste Film des Jahres weiterlesen schließen -
Duell—Enemy-at-the Gates.. Die Schlacht um Stalingrad --- aus der Sicht zweier Scharfschützen--
07.11.2002, 20:50 Uhr von
mrMagoo
hobby: computer, internetforen, chatten. Mein lieblingspruch: Wissen ist Macht, Neugier macht...Pro:
kein nur *blutspritzender *Kriegsfim sehr realistisch spannend sehenswert
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ein Konstantin Film
Länge : 2 h 5min Video
Wir schreiben das Jahr 1942. Als erste Filmeinstellung sieht man einen Wolf im Winter, einen Gewehrlauf, der auf diesen Wolf zielt und einen Jungen der scheinbar sich selbst Mut zuredet, um den Wolf zu töten. Wobei ich dachte „Na klasse, noch so ein Wilderer Film“ Junge mit Hilfe seines Großvaters (dieser ist auch noch zu sehen) erschießt Wolf, super.
*Aber, ich hatte mich sehr getäuscht.*
Der Junge war bzw. wird noch der Held unseres Filmes. Seinen Namen will ich schon mal hier vorwegnehmen:
Vassili Zaitsev,
Held der Sowjetunion, ausgezeichnet mit mehreren Leninorder--- ein Kriegsheld also , und ich dachte noch bei mir:“ ist das jetzt die russische Antwort auf Rambo?“
Die zweite Filmeinstellung zeigt unseren jungen Helden, jetzt mittlerweile im schiessfähigen Alter in einem Zug, zusammengepfercht voller Soldaten und Zivilisten auf dem Weg nach Stalingrad. In diesem Zug macht er auch die Bekanntschaft mit seiner zukünftigen Geliebten. Aber zu diesem Zeitpunkt ahnt weder er noch sie was sie verbindet. Auf jeden Fall ist sie ihm nicht ganz bedeutungslos, ist doch schon mal ein Anfang, oder?
Dann ein scheinbarer Ausstieg und Wechsel in einen Zug—nur für militärische Zwecke. Hier werden die Soldaten in Viehwagon--wie Vieh—zusammengetrieben—und der Wagon wird verriegelt.
Diese Szene hat mich sofort an „Schindlers Liste“ erinnert als die Juden nach Auschwitz verfrachtet wurden. Dieses Verriegeln der Wagons hatte etwas Endgültiges an sich --- nach dem Motto—„Endstation Grabstein“—was ja auch für viele zutraf. Lokomotivwechsel – und ab an die Front.
Als der Zug an seinem Bestimmungsort angekommen war wurden die Soldaten auf Boote verfrachtet—in Richtung Stalingrad. Nur, das war keine gemütliche Bootsfahrt.
Unter permanenten Artilleriebeschuss und Flugzeugangriffen, kam so mancher erst gar nicht mehr ans Ziel.
Und *Deserteure,- die-- zu der völlig menschlichen Einsicht-- gekommen waren* –das- ist- ja- gar- nicht- ihr- Krieg-
und versuchten aus dem Boot zu springen als sie von Flugzeugen angegriffen wurden ---
*wurden mit allen militärischen Ehren aus dem Staatsdienst verabschiedet—mit einer Kugel im Rücken--.*
Das hatten die politischen Kommissare gut gelernt:“Nur ein toter russischer Soldat ist ein guter Soldat“
Eine Wahl hatten die Soldaten nicht. Außer vielleicht zwischen tot- und –tot. Um den Soldaten dennoch Mut zu machen (wurden Propaganda Briefe von Eltern an ihre Söhne verlesen die das guthießen was ihre Söhne machten—Sterben fürs Vaterland--. Was für ein Sarkasmus!
Als der Großteil, der noch lebenden Soldaten, in Stalingrad ankam ging es weiter.
Waffenverteilung—aber da nicht genug Waffen da waren-- gab es immer nur für jeden zweiten eine Waffe.
Derjenige der keine erhielt— in diesem Fall unser * Held*—musste dennoch mitstürmen
und sich dann die Waffe eines gefallenen Soldaten besorgen. Das dauerte aber nicht allzu lange.
Die deutsche Armee hatte bis zu diesem Zeitpunkt—Oktober 1942—noch eine- ganz leichte Vorherrschaft über Stalingrad.
Also nach vorne stürmen und sich von den Deutschen erschießen lassen—oder aber wieder zurück-- und sich von den eigenen Leuten erschießen lassen. Irgendwie hatte es unser Held aber dennoch geschafft zu überleben.
Er trifft einen Politkommissar, dessen Auto von einer Panzergranate getroffen wurde und der nun zu Fuß auf der Flucht vor den Deutschen ist.
Während die beiden so zusammen in einem zerstörten Springbrunnen, zwischen jeder Menge toter Soldaten liegen,
beginnt im gegenüberliegenden Haus ein deutscher Offizier, *begleitet von seiner Eskorte, seelenruhig sich zu duschen. Beste Gelegenheit ihn zu töten, dachte sich der Politoffizier, aber er kann nicht. Also muss unser Held, der Scharfschütze, ran, und bäng, bäng, bäng, 6 Probleme weniger.
Nikita S. Chruschtschow, Politikkommissar bei den Streitkräften, (gespielt von Bob Hoskins) ist mittlerweile in Stalingrad eingetroffen um eine Wende im Krieg um Stalingrad herbei zuführen. Nur wie ? Den Stadtkommandanten von Stalingrad hat er schon überzeugt sich „ehrenvoll“ zu verabschieden. Die Bevölkerung von Stalingrad und auch die Soldaten sind aber zu demoralisiert, sie brauchen einen Helden, an den man glauben kann der einem wieder Mut gibt.
Und jetzt kommt unser Politkommissar ins Spiel.
Als guter Propagandist veröffentlich er natürlich,
* die Taten unseres Helden in der Zeitung*... und ein Held ist geboren, genau das was die Massen jetzt brauchen.
Die Moral steigt wieder bei den Soldaten und der Bevölkerung.
Alle sind glücklich--- bis auf die getöteten deutsche Offiziere, die von unserem Helden „ausgeknipst“ worden sind.
Dieser Umstand veranlasst General Paulus (Matthias Habich) seinerseits den besten deutschen Scharfschützen aus Berlin anzufordern, Major König (gespielt von Ed Harris).
Dieser Major ist ein eiskalter, erfahrener Leiter einer Scharfschützenschule, wie man noch sehen wird. Er soll das Schicksal von unserem Helden werden. Ob oder nicht erzähl ich euch nicht.
Also, dieser Film verspricht
Unterhaltung, Spannung, -und natürlich—Romantik.
** Seht ihn euch einfach an**
Wenn man den ganzen Film genauer betrachtet wird eines ganz klar: “Traue weder der Propaganda deines Feindes noch der deiner Regierung“. Jeder biegt sich die Lüge als Wahrheit zurecht um sie gegen den Gegner zu gebrauchen. Da wirft sich doch die Frage auf:“Wem kann man überhaupt noch trauen?“
Fazit:
Wer die Medien kontrolliert die Massen. In diesem Film ist das ganz klar erkennbar. Hier wird halt mit Vaterlandsehre und Orden manipuliert Das war in jedem Krieg so und hat sich bis heute bewährt. Warum? Einiges wollen die Leute nicht hören, bei anderen Sachen sind wir zu faul es nachzuprüfen. weiterlesen schließen -
Firestarter 2: Rekindlet Charly is Back
Pro:
Super interessanter und fesselnder Film
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Hallo Liebe Community.
Dies ist meine erste Filmrezession, also bitte nicht zu streng sein.
Firestarter ist ein Film nach einer Buchvorlage von Stephen King.
Die Vorgeschichte
°*°*°*°*°*°*°*°*°
Im Jahr 1979 gab es an einer Universität ein Drogenexperiment das „LOT 6“ genannt wurde. Es nahmen 12 Personen daran teil. Es war Ziel dieses Testes, in den Menschen übernatürliche Kräfte zu entfalten. Es gab einige Fehlschläge, einer der Teilnehmer nahm sich das leben, weitere 3 begangen Selbstmord. Die anderen begannen seltsame Kräfte zu entwickeln, einige mehr und einige weniger. Nach Beendigung des Experimentes heirateten jedoch 2 der Teilnehmer und bekamen ein Baby, ein Mädchen. Ihr Name war Charlene McGee, kurz Charly.
Charly entwickelte spezielle Fähigkeiten, immer wenn sie erregt war, oder sich aufregte oder wütend wurde, entfachte sie Feuer (vergleichbar mit Carrie). Das Sorgerecht für Charly bekam der Staat zugesprochen, die Eltern wehrten sich dagegen und es wurde zuerst die Mutter ermordet.
Charlys Vater ist mit Charly, nach einem Vorfall auf einer Farm, wo Charly einige Menschen getötet hat, nachdem ihr Vater angeschossen wurde, in eine Großstadt geflüchtet. Dort wurde Charly und ihr Vater durch den Staat getrennt.
Charly wurde in eine Art Anstalt gebracht und musste ihre Pyrokenetischen Fähigkeiten demonstrieren indem Sie einen 5kg schweren Holzbalken entfachen musste.
Ihr einziger, angeblicher Freund, war John. Er erzählte ihr, wenn sie den Leuten hilft würde sie ihren Vater wiedersehen. Also tat Charly was von ihr verlangt wurde.
Eines Tages brachte John Charly zu ihrem Vater der unter Drogen gesetzt wurde. Mit letzter Kraft sagte ihr Vater zu ihr das sie John nicht glauben dürfe, das er lügt, daraufhin brachte John Charlys Vater vor ihren Augen um. Charly wurde wütend und stieß einen Feuerball auf John aus und verschwand.
Die Story vom Film
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Charly ist mittlerweile erwachsen und lebt unter einem anderen Namen, sie arbeitet in einer Collage Bibliothek.
Vincent Sforza arbeitet für eine Firma namens „System Operations“, seine Aufgabe ist es die Personen ausfindig zu machen die damals an „LOT 6“ beteiligt waren um ihnen eine Entschädigung zu zahlen.
Seine Aufgabe ist es Charlene McGee und James Richardson ausfindig zu machen, er hält Charly jedoch für tot.
Die einzigste Spur die Vinc hat ist Richardson der sich regelmäßig seine Schecks bei der Universität abholt, er fährt hin um ihn dort zu finden. Er geht in die Bibliothek um Nachforschungen anzustellen, dort rempelt er zufällig Charly an die sich umbenannt hat in Tommy.
Nach einigen Nachforschungen findet er ein Band, welches einige Vorfälle während dem Experiment „LOT 6“ dokumentiert hat. Nach weiteren Nachforschungen sucht Vinc das Haus des ehemaligen Professors Wanless auf und er trifft dort erneut auf Charly. Sie arbeiten zusammen und sehen sich gegenseitig ihre Notizen durch, bei Vinc zuhause.
Nach einiger Zeit landen die beiden dann im Bett, plötzlich sagt Charly das sie gehen müsse. Danach stellt Vinc fest das sein Apartment total verkokelt ist, dann fällt es ihm wie Schuppen aus den Augen das er grad mit Charlene McGee zusammen war.
Er sucht sie auf und will ihr helfen. Jedoch weiß er bis zu diesem Zeitpunkt nicht das die anderen Teilnehmer an „LOT 6“ die er ausfindig gemacht hat ermordet werden.
Charly vertraut Vinc und geht zu seiner Firma, dort trifft sie auf John, welchen sie für tot hielt.
Charly erfährt das John weiterexperimentiert hat und ein paar Jungen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten „erschaffen“ hat.
Vinc, der inzwischen alles erfahren hat, eilt Charly zur Hilfe und beide versuchen zu fliehen.
Charly muss ihre Fähigkeiten anwenden um Vinc und sich zu retten.
Doch nur Sie kann entkommen, Vinc wird in Gewahrsam genommen und von John und den Jungen gequält. Er soll John verraten wo dieser Charly findet.
Charly, die mittlerweile an einem Busbahnhof auf Richardson getroffen ist, fährt zurück und befreit Vinc. Sie flüchten mit Richardson.
Richardson fährt die beiden in eine Stadt, eine Stadt die auf dem Gelände von System Operation nachgebaut wurde, dort kommt es dann zum Finale.
Das verrate ich euch aber nicht *gg*.
Die Schauspieler
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Alle aufzuzählen würde, denk ich, den Rahmen sprengen daher nur die Hauptpersonen.
Charlene McGee wird von Marguerite Moreau gespielt, sie hat auch im Film „Die Königin der Verdammten“ mitgespielt. Eine sehr hübsche junge Schauspielerin die Ihre Rolle wirklich überzeugend gespielt hat.
Vincent Sforza wird von Danni Nucci verkörpert, bekannt aus „The Rock“.
Die Rolle von Vincent ist Danni wie auf dem Leib geschrieben, ebenfalls eine sehr gute Schauspielerisch Leistung.
John Rainbird (John) wird von Malcolm McDowell gespielt, er hat in „Star Trek, das Treffen der Generationen“ mitgewirkt. Ich halte ihn für einen sehr guten Schauspieler der diese Rolle des etwas verrückten John sehr gut verkörpert hat.
James Richardson, gespielt von Dennis Hopper ( der ist, glaube ich genug bekannt) hat zwar auch eine Hauptrolle in meinen Augen welche aber nicht so überwiegend ist. Hopper hat die Rolle sehr gut gespielt.
Meine Meinung
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Der Film hat mich sehr an Carrie erinnert. Er ist sehr spannend von Anfang bis zum Ende. Und das bei etwa 160 min. Laufzeit ist schon sehr gut.
Die Special Effects des Filmes sind größtenteils nur die Fähigkeiten von Charly. Der Film ist nicht von Effekten übersättigt sondern es sind wenige Effekte genau an der richtigen Stelle des Films eingebaut.
Geeignet ist der Film ab 16 Jahren, das ist auch richtig so, denn einige Szenen sind nicht ganz friedlich.
Ich musste den Film sogar kurz stoppen um nichts zu verpassen, man muss ja mal neue Chips oder was zu trinken holen *g*.
Die Story des Filmes knüpft an den ersten Teil Firestarter an. Nur das Charly jetzt erwachsen ist. Die Story ist sehr fesselnd.
Also, noch mal kurz zusammengefasst. Der Film ist sehr fesselnd vom Anfang bis zum Ende, Langeweile gibt es nicht.
Man wird immer wieder durch die Wirrungen überrascht und bleibt die ganze Zeit gespannt vorm Fernseher sitzen.
Ein sehr guter Film. Wer Filme wie Carrie gerne sieht oder einfach nur ein Stephen King Fan ist darf den Film auf gar keinen Fall verpassen.
So das war jetzt meine erste Filmrezession, ich hoffe das ich es gut gemacht habe und euch etwas für den Film gewinnen konnte.
LG © Sandy weiterlesen schließen -
Minority Report - Tom Cruise mal wieder ein Genie
Pro:
Sehr spannend, gute story, schöner geschichtenaufbau
Kontra:
Nix
Empfehlung:
Nein
Endlich gibt es einen neuen Steven Spielberg Film. Es handelt sich hier um 'Minority Report', der kürzlich in den USA angelaufen ist. In Deutschland muß man noch ein wenig auf den Kinostart warten, da der Film erst im Oktober zu sehen ist. Ich habe mir 'Minority Report' schon angeschaut, und hoffentlich kann ich mit meinem Bericht eure Neugier ein wenig anstacheln.
DIE HANDLUNG
Wir schreiben das Jahr 2054. Die Technologie hat gewaltige Fortschritte gemacht - Computer bedient man durch holographische Bilder, es gibt rasante Autos auf riesigen vertikalen Highways, und die Menschen werden durch ein Augenscanning identifiziert. Was aber der bedeutsamste Fortschritt ist, nennt sich 'Precrime'.
Precrime ist ein Unternehmen, welches sich die kognitiven Fähigkeiten von drei Menschen zu Nutze nimmt. Diese drei 'Pre-Cogs' können künftige Morde vorhersehen, in dem sie die Gedanken der Menschen lesen. Die Namen des Opfers und des Mörders sind auf kleine Bälle geprägt, die nach den Visionen erscheinen. Die Gedanken werden aufgezeichnet und die Bilder werden ausgewertet. Man sieht das Opfer, den Mörder und den Tatort, und mittels der Informationen wird der Mörder ermittelt und noch vor dem eigentlichen Mord festgenommen. Durch dieses Unternehmen konnte die Verbrechensrate drastisch gesenkt werden, so daß die Menschen dieses Eingreifen in die Privatssphäre hinnehmen.
Detective John Anderton (Tom Cruise) ist Mitglied dieser Precrime-Einheiten, und er steht völlig hinter diesem System. Als plötzlich wieder Bilder von den Pre-Cogs auftauchen, steht er im Mittelpunkt des Geschehens, denn man sieht ihn, wie er in der Zukunft einen Menschen erschießt. Nun ist er der Gejagte, und John versucht mit allen Mitteln den Precrime-Einheiten zu entkommen. Er macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, da er nicht verstehen kann, wieso er einen Mord begehen wird...
DIE DATEN ZUM FILM
Regisseur: Steven Spielberg
Darsteller:
- Tom Cruise (John Anderton)
- Max von Sydow (Lamar Burgees)
- Samantha Morton (Agatha)
- Steve Harris (Jed)
- Neal McDonough (Fletcher)
- Patrick Kilpatrick (Knott)
- Jessica Capshaw (Evanna)
Spielzeit: 144 min
FSK: ab 16 Jahre
Webseite:
- deutsch: http://www.minorityreport.de
- englisch: http://www.minorityreport.com, http://www.precrime.org/home.html
Kinostart Deutschland : 3.Oktober 2002
MEINE MEINUNG!!
Endlich ist es zu einer Zusammenarbeit von Steven Spielberg und Tom Cruise gekommen, was schon im Voraus einen guten Film verspricht. Deshalb war ich ziemlich gespannt auf den neuen Film 'Minority Report', der im Juni in den USA in die Kinos kam. Und so wollte ich als Spielberg-Fan auch nicht auf den deutschen Kinostart im Oktober warten, sondern ich habe mir den Film im englischen Original angeschaut.
Vielleicht war das lange Warten auf eine Zusammenarbeit von Spielberg und Cruise auch gut - schon in den 80ziger Jahren wäre es ja mit 'Rain Man' fast zu einem gemeinsamen Film gekommen, aber Spielberg mußte kurzfristig die Regiearbeit abgeben, da er seinen Verpflichtungen gegenüber der Indiana Jones Reihe nachkommen mußte. Mittlerweile sind beide gereift, und nicht nur was das Alter betrifft, sondern auch künstlerisch. Spielberg hat sich ja in den letzten Jahren hauptsächlich mit ernsthafteren Filmen beschäftigt, und nach 'A.I.' mit 'Minority Report' wieder einen Science Fiction Film vorgelegt. Hoffentlich passiert mit 'Minority Report' nicht das gleiche wie mit 'A.I.', was zwar gute Kritiken bekam, aber bei den Zuschauern ziemlich durchfiel (mir hat 'A.I' gefallen, aber das Ende fand ich nicht so toll). Letztendlich wurde 'A.I.' aber auch bei den Oscars übergangen, da kann man nur hoffen, das 'Minority Report' da besser abschneiden wird. Chancen hat der Film auf jeden Fall, denn es handelt sich hier um einen echt guten Science Fiction Film.
Das Bild was Spielberg von der Zukunft malt, ist ziemlich düster. Zwar sind die Verbrechensraten durch Precrime drastisch reduziert, aber der Preis dafür ist hoch - nämlich die völlige Aufgabe der Privatssphäre. Aber die ist nicht nur durch Precrime verloren gegangen, sondern die Daten eines jeden Menschen sind durch ein Augen-Scan immer und überall zugänglich. Geht man in ein Kaufhaus, wird man kurz gescannt, und schon erhält man eine persönliche Begrüßung und Produktvorschläge. Das macht auch die Werbung viel effektiver, denn so können auf die Person zugeschnitten, die richtigen Werbeplakate bei einem Spaziergang erscheinen. Und wer jetzt an undenkbare Zustände denkt, ist auf dem Holzweg. Schließlich gibt es all dies schon heute, natürlich nur in Ansätzen. Aber gerade die Anschläge vom 11.September haben gezeigt, wie schnell wir für angekündigte Sicherheit unsere einzelnen Rechte aufgeben. 'Minority Report' ist keine Reaktion auf die Geschehnisse vom 11.September, denn der Film wurde schon viel früher entwickelt, aber trotzdem paßt das Thema gut. Denn werden die Rechte des einzelnen Menschen immer weiter eingeschränkt, sind wir nicht mehr weit von der in 'Minority Report' gemalten Zukunft entfernt.
***** Leichte Spoiler *****
Was natürlich reine Fiction ist, ist die Funktion der Pre-Cogs. Nun gut, es könnte auch wahr werden, aber momentan ist der Mensch noch nicht so weit, daß er die Gedanken von anderen Menschen lesen kann. Wie die Pre-Cogs dann aber eingesetzt werden, ist erschreckend. Die Festnahme und Verurteilung von Menschen, bevor sie die Tat eigentlich begangen haben, wiederspricht jeder Vernunft. Schließlich spricht man den Menschen die Chance ab, ihre Zukunft selbst zu bestimmen und zu ändern. Auch John muß dies ja am eigenen Leib erfahren, aber er hatte wenigstens die Chance seine Zukunft zu ändern, in dem er die Wahl hatte, ob er das vorhergesagte Verbrechen begeht oder nicht. Und das das System des Precrime sowieso fehlerhaft ist, kann man am Ende des Films ja sehen (mehr möchte ich hier nicht verraten).
Wer durch die Trailer einen Actionfilm erwartet, ist eventuell ein wenig fehl am Platze. Die im Trailer gezeigten Actionsequenzen sind natürlich im Film zu sehen, aber es sind auch die einzigsten. 'Minority Report' brilliert eher durch die Storyline und die Thematik, die geschickt in Szene gesetzt wurde und von Spannung durchzogen ist. Wie immer gibt es auch etwas fürs Auge, denn die animierten Such-Spinnen sind sehr sehenswert. Die Bewegungen wirken sehr 'menschlich' und überhaupt hinterlassen sie eher den Eindruck von menschlichen Verhalten. Es gibt allerdings auch ein paar gewöhnungsbedürfte Szenen, die aber wichtig für die Storyline sind - z.B. als John sich die Augen entfernen läßt. Wahrscheinlich ergibt sich deshalb die FSK-Freigabe von 16 Jahren (habe ich irgendwo gelesen, aber ich weiß gar nicht ob es stimmt - in den USA war der Film mit PG13 gelabelt).
Und es folgt noch die Erklärung des Titels 'Minority Report', was auf deutsch so viel wie Minderheiten Bericht heißt. Alle drei Pre-Cogs erzeugen das Bild von der Zukunft, aber es gibt auch Fälle, wo die drei nicht übereinstimmen. In dem Fall gibt es einen Minority Report, der zwar gespeichert wird, aber nicht verwendet - es zählt die Mehrheit.
Insgesamt wirkt der Film sehr düster, was aber von Spielberg beabsichtig wurde. Es gibt kaum lebhafte Farben, alles ist ziemlich dunkel gehalten, was auch das Gefühl vermittelt, das man eine solche Zukunft nicht will. Die lange Spielzeit von 144min hat überhaupt nicht gestört - im Gegenteil, man hat eigentlich total vergessen, das der Film schon so lange läuft. Es gab ständig überraschende Wendungen, die die Spannung aufrechterhielten. Manche Kameraeinstellungen sind auch beeindruckend - als z.B. John in dem Apartment-Haus gesucht wird, sieht man das Haus von oben mit Blick in verschiedene Wohnungen und deren Bewohner. Zuerst hatte ich natürlich angenommen, das es sich hier um eine computeranimierte Szene handelt, aber wie ich später gelesen hatte, ist es ein richtiges Set gewesen. Der Film ist spannend, es gibt etwas für's Auge, die Story ist interessant - was will man mehr. Das Resultat ist ein faszinierender Film, der zu den Glanzpunkten in Spielbergs Karriere gehört.
Spielberg hat mit der Besetzung auch mal wieder einen Kunstgriff getan. Tom Cruise spielt wirklich hervorragend - er ist nicht der knallharte Actionheld, sondern er macht die Emotionen des Films. Neben Cruise als John springt jedem ein weiterer Charakter ins Auge, und zwar Pre-Cog Agatha, gespielt von Samantha Morton - einfach genial. Ihren 'Run'-Schrei im Haus habe ich immer noch vor Augen. Cameo-Auftritte gibt es u.a. von Cameron Crowe (Ausgleich für den unfreiwilligen Cameo-Auftritt von Spielberg in Vanilla Sky) und Cameron Diaz. Lucy Lui soll auch irgendwo zu sehen sein, aber ich habe sie nicht entdeckt. Seine Stieftochter Jessica Capshaw hat Spielberg auch im Film untergebracht, und zwar als Precrime-Agentin Evanna.
Da mir der Film sehr gut gefallen hat, freue ich mich jetzt schon auf die DVD, wo man bestimmt ein gutes Making Of zu sehen bekommt. Ich würde auch gerne einen Audiokommentar von Spielberg hören, aber bis jetzt hat er sich immer geweigert einen DVD-Kommentar aufzunehmen - er überläßt die Interpretation lieber dem Zuschauer.
Der Film beruht übrigens auf der gleichnamigen Story von Philip K. Dick aus dem Jahr 1956. Ich selbst habe die Geschichte noch nicht gelesen, aber da ich den Film so spitzenmäßig fand, sollte ich mir vielleicht auch mal die ursprüngliche Idee näher anschauen.
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'Minority Report' kann ich nur empfehlen. Der Film ist eine gelungene Mischung von Science Fiction und Thriller, und trotz der langen Spielzeit von über zwei Stunden kommt keine Langeweile auf. Ein wahrlich sehr guter und faszinierender Film von Steven Spielberg, der hoffentlich bei der kommenden Oscar-Verleihung Beachtung findet.
Unbedingt anschauen!!!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-29 01:51:55 mit dem Titel Hugh Grants - About a Boy
Nick Hornby? Ich hoffe mal, dass nicht allzu viele Leser unwissend das Gesicht verziehen. Immerhin wurde vor zwei Jahren mit „High Fidelity“ ein Roman des Briten erfolgreich verfilmt und auch in diesem Jahr steht uns eine weitere Verfilmung ins Haus, „About a boy“ betitelt. Ob die hohen Erwartungen an den Film allerdings gehalten werden können, ist fraglich immerhin wurden mit den Weitz-Brüdern die Macher des ersten „American Pie“-Filmes engagiert und derartiger Humor ist doch eigentlich unvereinbar mit Nick Hornby. Aber vielleicht können die Gebrüder Weitz ja die Filmwelt überraschen...
Von Eigensinn getrieben, fristet Will Freeman sein Dasein als Enddreißiger. Nicht jeder Mensch braucht feste Bindungen und ein geregeltes Arbeitsleben, manche sind auch für das Dasein als Insel vorbestimmt. So beschreibt sich Will vor allem gerne als Ibiza, eine Insel die im Gegensatz zu vielen anderen Beziehungseinsiedlern in seinen Augen als richtig cool bezeichnet werden kann. Von den Tantiemen eines Weihnachtssongs – den sein Vater Ende der Fünfziger geschrieben hatte – mehr als gutlebend, vertreibt er sich seinen Alltag mit solch schwerwiegenden Aufgaben wie CDs kaufen, Fernsehgucken oder Haare professionell zerzausen lassen. Beziehungen? Gibt es natürlich auch in seinem Leben, aber länger als einen Monat hält es die „Liebe“ Wills nicht mit einer Frau aus. Ein beneidenswertes Leben? In seinen Augen schon!
Der zwölfjährige Marcus hingegen fristet ein Außenseiterdasein, von seinen Mitschülern aufgrund der seltsamanmutenden Kleidung verspottet, findet er auch bei seiner alleinerziehenden Mutter nicht den notwendigen Trost. Die alleinerziehende Musik-Therapeutin – in ihrer kleinen Außenseiterwelt lebend – wird von schweren Depressionen geplagt und Marcus hat das unweigerliche Gefühl er müsste auf seine Mutter aufpassen und sie so glücklich wie möglich machen.
Wie es das Schicksal so will, werden die beiden gänzlich verschiedenen Figuren durch Wirrungen zusammengeführt: Auf der Suche nach neuem weiblichen Kurzbeziehungen, kommt Will die brillante Idee sich als alleinerziehender Vater auszugeben, um in einer Gruppe alleinerziehender Mütter Eindruck zu schinden. Der Plan hat zunächst Erfolg, Will trifft sich mit Suzie zu einem Picknick – sein imaginärer Sohn wurde unverhofft von seiner ebenso imaginären Ex-Ehefrau abgeholt. Doch Suzie hat an diesem Tag noch einen Zögling: den kleinen Marcus, dessen Mutter dringend einen Tag Auszeit benötigt. Obwohl es anfangs nach einem eher schweren Verhältnis aussieht, entwickelt sich in der Folgezeit eine wahre Freundschaft zwischen den beiden „Männern“...
Doch näher sei hier nicht auf die Geschichte eingegangen, wer mehr wissen möchte sollte den Weg ins Kino wagen. Die wunderbare Geschichte der generationsübergreifenden Freundschaft zwischen Will und Marcus ist das Geld auf jeden Fall wert. Und die Frage, wieso der Film den verheißungsvollen Untertitel „oder: Der Tag der toten Ente“ trägt, wird natürlich auch im Lichtspielhaus geklärt.
Zu Beginn gleich ein Geständnis von mir: Ich habe „About a Boy“ bisher noch nicht gelesen. Es fristet ein nicht allzu einsames Dasein auf meinem Nachttisch und erhofft sich von mir bald gelesen zu werden. Und nachdem Genuss des Filmes kann ich eines gewiss sagen: Lange muss das Buch nicht mehr auf seine Erlösung warten. Denn ich kann garantieren: Dies wird die Komödie des Sommers. Will Freeman wird erfolgreich in die Fußstapfen Bridget Jones treten und die Kinonation in einem wundervollen Mix aus Humor und tiefergehenden Gefühlen verzaubern. Und schließlich will man solch eine wundervolle Melange auch in der geschriebenen Version genießen.
Und ich muss des weiteren zugeben: Ich hätte den Gebrüdern Weitz nie zugetraut solch eine wundervolle Kombination von Gefühlen und Komik zu finden. Zu keinem Zeitpunkt verfallen sie in die tiefen Regionen des Fäkalhumors. Immerzu wahren sie den sympathischen Humor weit oberhalb der Gürtellinie. Gerade köstliche Kommentare aus dem Off – die von den Hauptfiguren Will und Marcus abgegeben werden – sorgen für wunderbar trockenen Humor in bester Nick Hornby Tradition.
Perfekt arrangieren die Gebrüder Weitz mit Peter Hedges ein Drehbuch das wahrlich jeden Hornby-Liebhaber erfreuen dürfte. Und im Gegensatz zum brillanten „Vorgänger“ „High Fidelity“ wird hier nicht der zwanghafte Versuch unternommen das typisch britische Geschehen in die USA zu verlegen. Sicherlich gänzlich kann man den Charme eines Hornbys nicht zerstören, aber die Wurzeln liegen eindeutig im Vereinigten Königreich und man sollte ja nicht unnötigerweise den Ursprung entwurzeln. So bewegt sich die Geschichte des Filmes weit von den üblichen britischen Sozial-Komödien und bietet anstelle dessen lockerleichte Unterhaltung in bester „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Bridget Jones“ Tradition.
Was den Film aber gänzlich gelingen lässt, sind seine phantastisch aufspielenden Darsteller. Allen voran kann Hugh Grant – u.a. in den angesprochenen „Bridget Jones“ und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ zu begutachten – mit der stärksten Vorstellung seiner gesamten Karriere aufwarten. Er verkörpert den sympathischen Eigenbrödler auf eine wundervolle Art und Weise, die er gänzlich seiner starken Mimik zu verdanken hat. Und endlich kann Hugh Grant beweisen, dass er nicht nur den Herzensbrecher spielen kann, sondern auch in der Lage ist vielschichtigere Rollen perfekt auszufüllen.
Der kleine Nicholas Hoult hingegen kann dem großen Star fast die Show stehlen, selbstbewusst agiert dieser als Außenseiter, der auf der Suche nach familiären Glück und Anerkennung bei den schulischen Mitstreitern ist. Durch sein leicht schrulliges Aussehen passt der kleine Akteur perfekt in die Rolle des freundlosen Außenseiter, der immerzu von seinen Mitschülern gepeinigt wird. Aber auch ansonsten beweist der Junge, dass er ein unübersehbares Potential hat, welches ihm sicherlich eine große Zukunft im Filmbusiness bescheren kann.
Ebenso hervorstechend brilliert Toni Collette – die schon mit ihrem Agieren in „Muriel’s Hochzeit“ und „The sixth Sense“ (inklusive Oscar-Nominierung für die beste weibliche Nebendarstellerin) die Kritiker auf sich aufmerksam machte – als verschrobene Mutter Marcus’. Immerzu in ein schreckliches Outfit gehüllt, gibt sie ein perfektes Bild der sozialen Außenseiterin ab, die unter Depressionen leidet. Pendelnd zwischen Verständnis für ihren Sohn und zwischen Heulkrämpfen unterstreicht Toni Collette erneut, dass sie perfekt geeignet ist für Rollen, die nicht ganz dem Normalitätsgrad entsprechen. Und mal ganz ehrlich betrachtet, ihr herrlich schräges Singen – wohlgemerkt als Musik-Therapeutin – ist einfach genial.
Die restlichen wichtigen Rollen – die immerhin mit solche klangvollen Namen wie Rachel Weisz (bekannt als weiblicher Star der „Mumie“-Filme“; hier als Wills spätere Liebe Rachel) und Victoria Smurfit (die immerhin neben Leonardo diCaprio in „The Beach“ gespielt hat; hier als alleinerziehende Mutter Suzie) besetzt sind – können leider neben den dominant aufspielenden Hauptdarstellern nicht gänzlich überzeugen, was aber keinesfalls bedeuten soll, dass diese nicht ihre Figuren mit dem notwendigen Leben ausfüllen.
Zum Abschluss erneut von mir ein kleiner Blick auf den überragenden Soundtrack, der dieses Mal komplett vom wollmützetragenden Badly Drawn Boy – der unter dem bürgerlichen Namen Damon Gough das Licht der Welt erblickte – komponiert worden ist. Der musikalische Außenseiter offenbart uns wundervolle Pop-Klänge, die den filmischen Genuss in unermessliche Höhen schnellen lassen. Wundervolle Pop-Arrangements untermalen die Szenen und sorgen hoffentlich dafür, dass Badly Drawn Boy endlich den langverdienten Durchbruch schafft. Oder wie wäre es denn mal mit einer Oscar-Nominierung als beste Score – es müssen ja nicht immer große Orchester zu beeindruckenden Kompositionen getrieben werden, manchmal reicht auch ein Soundtrack, der dem Zuschauer ein wundervolles Gefühl zwischen winterlicher Melancholie und sommerlicher Freude vermittelt und dennoch große Kompositionskunst offenbart.
Abschließend von mir eine uneingeschränkte Guckempfehlung. „About a Boy“ ist wundervolles britisches Kino, das den Zuschauer herrlich unterhält ohne in amerikanische Kitschregionen abzudriften. Und eines dürfte sicher sein, bei diesem Film dürfte sich jeder amüsieren, ob Männlein – die sich an dem traumhaften Leben Wills und dessen Weisheiten erfreuen werden – oder Weiblein – die sich an einem wundervollen Hugh Grant und einer ebenso gefühlvollen Geschichte erfreuen können –, jeder wird „About a Boy“ sofort in sein Herz schließen...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-29 01:44:28 mit dem Titel Road to perdition - Tom Hanks und Jude Law in einem gut gelungenem Drama
Mit "Road to Perdition" kommt derzeit die zweite Regiearbeit von Sam Mendes in die deutschen Kinos. Nach "American Beauty" kann man will von Mendes erwarten, und mit dem neuen Film "Road to Perdition", der schon jetzt als Oscarkandidat gehandelt wird, liefert er wieder ein Meisterwerk ab.
DIE HANDLUNG
Der Film spielt im Winter 1931 in den USA, es herrscht die Depression. Die Familie Sullivan kommt trotzdem ganz gut über die Runden, die beiden Söhne von Michael Sullivan (Tom Hanks), Peter (Liam Aiken) und Michael Jr. (Tyler Hoechlin), erleben eine ganz angenehme Kindheit. Eines Tages versteckt sich Michael im Auto seines Vaters, als der Nachts das Haus verläßt. Er wird Zeuge, wie sein Vater einen Mann erschießt, denn Michael Sullivan ist ein Killer unter den Fittichen von Mafiaboss John Rooney (Paul Newman), der ihn als Waisenjunge aufgenommen hatte. Die anderen Männer bekommen mit, das Michael Jr. Zeuge des Mordes war. Der Sohn von Rooney, Connor Rooney (Daniel Craig), ist eifersüchtig auf Sullivan, deshalb will er ihn und seinen Sohn erledigen. Doch Sullivan erfährt noch rechtzeitig von dem Komplott, aber er kann seine Frau und seinen jüngsten Sohn Peter nicht mehr retten.
Connor berichtet seinem Vater John von dem Vorfall, und dieser versucht Sullivan mit Geld wieder auf seine Seite zu ziehen. Doch das will Sullivan nicht, er begibt sich mit seinem Sohn Michael Jr. nach Chicago zu Frank Nitti (Stanley Tucci), für den er arbeiten will. Dafür soll dieser die Rooneys umbringen. Doch die John Rooney hat dies vorausgeahnt und sitzt schon im Hinterzimmer von Nitti. Rooney schickt den Killer Harlen Maguire (Jude Law) los, damit er Sullivan und seinen Sohn erledigt. Sullivan und sein Sohn Michael flüchten...
DIE DATEN
Regisseur: Sam Mendes
Darsteller:
- Tom Hanks (Michael Sullivan)
- Tyler Hoechlin (Michael Sullivan, Jr.)
- Paul Newman (John Rooney)
- Jude Law (Harlen Maguire)
Spielzeit: 116 min
FSK: ab 16 Jahre
Webseite:
- deutsch: http://www.roadtoperdition.de/
- englisch: http://www.roadtoperdition.com/
Kinostart USA : 12. Juli 2002
Kinostart Deutschland : 05. September 2002
MEINE MEINUNG
Nachdem "American Beauty" zu meinen Lieblingsfilmen gehört, war ich schon gespannt auf den neuen Film "Road to Perdition" von Regisseur Sam Mendes. Erfreulicherweise hat man bei seinen Filmen keine schauerlichen deutschen Filmtitel erfunden, sondern man hat die englischen Originaltitel beibehalten. Schon dies gefällt mir, denn nichts ist schlimmer als solche Titel wie "Schokolade zum Frühstück" oder "Mit aller Macht".
Nun aber zurück zu "Road to Perdition". Ehrlich gesagt, hatte ich einen Gangsterfilm erwartet, denn schließlich wurde damit geworben. Da mir dieses Genre sowieso nicht gefällt, war ich sehr glücklich, das es sich hier nicht um einen bloßen Gangsterfilm handelt, sondern eher um ein Drama, welches die Beziehung von Vater und Sohn zum Thema hat. Deshalb sollte man auch keine ach so tollen Actionszenen erwarten, und auch das Rumgeballere hält sich in Grenzen. Auch wenn mit der Action sparsam umgegangen wurde, hat man die Zeit aber auch nicht mit Dialogen gefüllt. Im Gegenteil, die Bezeihung von Vater und Sohn wird durch Taten und Gesten beschrieben, und kaum durch das gesprochene Wort. Und darin ist ja Mendes sowieso ein Meister.
Und ich glaube wirklich, es ist ein Vorteil, das Mendes hier eine Geschichte von Vater und Sohn inszeniert hat, und nicht einen Gangsterfilm über die Mafia. Das gab es schon vorher, und so hätte er kaum Akzente setzen können. Er legt vielmehr Wert auf Details. So kann man eine gute Inszenierung des Amerikas der dreiziger Jahre erleben. Bis ins kleinste Details wurde es nachgebildet, und man fühlt sich fast in diese Zeit versetzt. Es geht einfach um die Bilder, aber dies wird ohne Effekthascherei umgesetzt. Gibt es doch mal eine größere Schießerei, sieht man auch kaum Blut spritzen, wie das sonst so der Fall ist. Es geht hier um das Schicksal eines Vaters, der seinen Sohn auf einen besseren Weg schicken will, als er ihn gegangen ist.
Die Darsteller sind alle hervorragend. Am besten haben mir Tyler Hoechlin als Michael Jr. und Jude Law als Maguire gefallen. Tom Hanks ist zwar auch gut, und er wird mit Sicherheit auch für den Oscar nominiert werden, aber bei ihm ist auch der einzige Schachpunkt des Films zu finden. Eigentlich liegt es nicht direkt an Hanks, zumindest könnte auch Mendes dafür verantwortlich sein. Der Person des Vaters ist meiner Meinung nach nicht konsequent genug böse. Irgendwie liegt der Verdacht hier nahe, das der Charakter künstlich für das Publikum aufgeweicht wurde, denn hätte man Hanks als absoluten bösen Killer akzeptiert? Vielleicht liegt es auch nur am Gesichtsausdruck von Hanks, denn wenn er als kaltblütiger Killer Leute umbringt, spiegelt sein Gesicht eben nicht die Kaltblütigkeit wieder.
Die Story ist konsequent umgesetzt. Es gibt niemals irgendwelche Tiefpunkte, die Spannung ist über den gesamten Film verteilt, so daß man die zwei Stunden wie gefesselt im Kinosessel sitzt. Am besten haben mir die folgenden beiden Szenen gefallen, der Schußwechsel im Regen und die Szene im Dinner, wo Sullivan durch eine Schweißperle mehr sagt, als alle Worte. Hier zeigt sich das Können von Mendes, und schon deswegen sollte man sich diesen Film anschauen.
EPILOG
"Road to Perdition" ist ein hervorragender Film, der spannend und interessant die Beziehung von Vater und Sohn vor dem Hintergrund der Mafiaszene zeigt. Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen, man sollte nur nicht einen Gangster-Actionfilm erwarten.
Sehenswerter Ganster-Drama Film weiterlesen schließen -
Die Rache ist mein, spricht der Herr,
Pro:
gesellschaftskritisch, Werbung für Selbstbewußtsein, kein flacher Klamauk
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
aber man kann ja helfen.
Wem ist noch nie der Gedanke gekommen, Recht und Gesetz in die eigene Hand zu nehmen, gerade in Zeiten zunehmender Kriminalität besonders auch gegen Kinder und der manchmal lächerlichen verhängten Strafen, sicherlich eine nachzuvollziehende Gefühlregung, aber trotzdem muß das Gewalt- und Strafmonopol beim Staat liegen, denn sonst herrscht hier bald Anarchie und Zustände wie im Wilden Westen und das will sicherlich auch kaum einer.
Um etwa dieses Thema geht es in dem Film "Der blutige Pfad Gottes - Missionare des Todes" unter der Regie von Troy Duffy im Jahre 1999 in den USA entstanden.
Den religiösen Brüdern Conner und Murphy MacManus ist die zunehmende Gewalt und Kriminalität ein Dorn im Auge, wie wohl jedem rechtschaffenden Menschen, und als der Pfarrer auch noch in einer Predigt erzählt, daß derjeniege, der wegschaut, sich ebenso schuldig macht, wie der Verbrecher selbst, macht es irgendwie Klick in den beiden, die keine Messe versäumen, und sie entschließen sich der Rache des Herrn schon mal etwas helfend vorzugreifen.
Ihre Aktivitäten reißen Lücken gerade auch im organisierten Verbrechen, denn ihre Zahl der Verbrecher wird durch die Rächer im Namen des Herrn immer mehr dezimiert, was weder den Gangsterbossen angesichts ihrer bedrohten Geschäfte, noch dem FBI gefällt, daß auch prompt auf der Bildfläche in Form des homosexuellen Agenten Smecker erscheint.
Ihm gelingt es zwar mit der Zeit ein Täterprofil zu erstellen und auch Verbindungen zu den beiden Brüdern zu ziehen, aber trotz, daß er ihnen immer näher kommt, oder gerade deswegen entwickelt auch er eine gewisse Sympathie für das Handeln der beiden, jedenfalls gelingt es weder ihm noch einem von den Unterwelt angeheuerten Killer diesem Treiben ein Ende zu setzen.
Im Verlaufe des Filmes nimmt die Gewaltbereitschaft der beiden Brüder, gespielt von Sean Patrick Flanery, auch bekannt als die jüngere Ausgabe von Indiana Jones, und Norman Reedus, bekannt auch aus Tödliche Gerüchte, immer mehr zu, auch durchlaufen sie einen gewissen Säkularisierungsprozeß, daß heißt ihre religiöse Motivation gerät immer mehr in den Hintergrund.
Mehr will ich von diesem spannenden, aber auch amüsanten Film nicht verraten, denn vielleicht will ihn sich der oder die eine oder andere nach diesem Bericht ja mal anschauen.
Bevor ich den Film bewerte bzw. meine Eindrücke schildere noch kurz zu den "technischen Daten" :
Der blutige Pfad Gottes - Missionare des Todes, USA, 1999, 104 min.
Regie: Troy Duffy
Darsteller: Willem Dafoe, Sean Patrick Flanery, Norman Reedus, David della Rocco, Billy Connolly, David Ferry u. a.
Erstaufführung: Kino 14.09.2000, Video 21.11.2000
Die Story des Filmes ist gut entwickelt und jederzeit nachvollziebar und wer schwarzen Humor liebt, wird bei diesem Film voll auf seine Kosten kommen. Dieser Krimi ist absolut spannend inszeniert und nur wenig vorhersehbar, so daß immer ein gewisses Überraschungsmoment erhalten bleibt.
Die Darsteller verkörpern ihre Rollen absolut glaubwürdig und auch die zunehmende Sympathisierung des Ermittlers mit den Tätern, der im Grunde ihre Taten zwar für ungesetzlich, aber auch gleichzeitig nicht für verurteilenswert hält, kommt stimmig rüber.
Wenn man dazu noch berücksichtig, daß dieser Film das Regiedebüt von Troy Duffy ist, so ist ihm auf Anhieb ein wirklich mehr als gelungener Film geglückt, auch wenn der Film am Ende etwas abfällt.
Wer spannende Unterhaltung sucht, die mit einem großen Schuß, wenn auch schwarzen, Humors gewürzt ist, ist bei diesem Film an der richtigen Adresse und wird nicht enttäuscht werden.
Ich kann diesen Film jedenfalls empfehlen und wünsche jeden, der ihn sich jetzt ansieht, gute und spannende Unterhaltung.
Sollte ich etwas Wichtiges und Wissenswertes vergessen haben, so bin ich für Hinweise und Anregungen in Euren hoffentlich zahlreichen Kommentaren wie immer sehr dankbar und werde sie gegebenenfalls in einem Update verarbeiten.
Danke für Euer Interesse und das Lesen dieses Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-05 22:40:09 mit dem Titel Die 120 Tage von Sodom
Schon der Titel "Die 120 Tage von Sodom" läßt ja nicht Gutes vermuten, ruft sie einem doch sofort die Geschichte der biblischen Städte Sodom und Gomorrah in Erinnerung, die der Zorn Gottes nach Überlieferung der Heiligen Schrift traf, als dieser das lasterhafte Treiben und das sündige Leben seiner Bewohner nicht mehr ertragen konnte.
Wem es immer noch nicht mulmig wurde, der beeindruckt vielleicht, daß die literarische Vorlage dieses Filmes von Donatien Alphonse Francois Marquis de Sade geschrieben wurde, der von 1740 bis 1814 lebte, aber gut ein Drittel seines Lebens wegen Giftmordes, Ausschweifungen aller Coleur und nicht zuletzt wegen politischer Delikte im Gefängnis verbrachte und auf den wohl der Begriff des Sadismus zurückzuführen ist.
Zugegebenermaßen befinde ich mich bei diesem Beitrag in einem Dilemma, denn normalerweise beinhalten meinen Berichte über Filme eine recht genaue Beschreibung des Inhaltes, die dazu dienen soll, daß sich der Leser selbst ein Bild machen kann und so vielleicht auch meinen Argumenten eher folgen kann, da aber dieser Film meiner Meinung nach völlig zu recht FSK 18 ist, und hier ja auch jüngere Mitglieder anzutreffen sind, werde ich diesen Film sehr knapp und hoffentlich jugendfrei zusammenfassen und bitte um Verständnis, wenn ich für detaillierte beschreibung in diesem Fall ausnahmsweise auf einschlägige Filmseiten wie www.filmlexikon.de oder www.cinezone.com verweise.
In dem Film werden im faschistischen Italien mehrere junge Männer und Frauen gegen ihren Willen gefangengehalten und dienen den dekadenten Faschisten und Großbürgern zur Befriediegung ihrer Lust und sadistischen Triebe. Sie werden auf jede erdenkliche Art gedemütigt und mißbraucht. Das dieses in einer Orgie endet, die mit dem Tod der jungen Männer und Frauen endet scheint fast zwangsläufig, wie gesagt, auf alle Details verzichte ich hier bewußt.
Noch kurz zu den "technischen Daten":
Darsteller: Sonia Saviange, Umberto Paolo Quintavalle, Paolo Bonacelli, Aldo Valletti, Giorgio Cataldi, u. a.
Regie : Pier Paolo Pasolini
1975 entstanden in italienisch-französischer Koproduktion
Kurz nach seiner Erstaufführung am 30.01.1976 geriet der Film auf den Index, weil die Verantwortlichen meinten, daß könnte man den zartbeseiteten Kinobesuchern nicht zumuten und der Film wäre sowieso keine Kunst, sondern eher eine zur Schaustellung menschlicher Perversitäten. Und auch heute noch ist der Film mit FSK 18 nur für Erweachsene freigegeben, wie schon mehrfach erwähnt, und ich meine, das auch vollkommen zu Recht.
Die Kritik an diesem Film spaltet sich bis zum heutigen Tage in zwei Lager, wirklich nach dem Motto schwarz und weiß. Während die eine es für eine künstlerische Umsetzung halten, in der die Schauspieler die Charaktere glaubhaft verkörpern und die Dekadenz des italienischen Faschismus und des ihn unterstützenden Großbürgertums voll zur Geltung komme, so wird er von den anderen nahezu verteufelt, nicht zuletzt wegen der Anspielungen auf die katholische Kirche.
Meine persönliche Meinung zu diesem Film ist auch zweischneidig, was vielleicht auch daran liegt, daß kerlimaus99 nicht so sehr von schwarz/weiß-Klischees begeistert ist, und das betrachtete Objekt doch lieber einer differenzierten Begutachtung unterwirft.
Auch ich finde den Film künstlerisch gelungen, denn manchmal hat man den Eindruck nicht einen Film zu sehen, sondern eher versteckte Kamera, so glaubhaft kommen die von den Schauspielern dargestellten Charaktere rüber, für mich überigens ein grund mehr, warum ich den Film für Jugendliche nicht geeignet halte, denn es besteht die Gefahr Fiktion und Realität zu verwechseln.
Wenn es Absicht war, und davon gehe ich einfach mal aus, den italienischen Faschismus und das Großbürgertum dekadent erscheinen zu lassen, so ist auch dies gelungen, aber gleichzeitig ein Ansatzpunkt meiner Kritik, denn das Buch, das als Vorlage diente entstand 100 Jahre vor dem otalienischen Faschismus. Es hat also weder mit diesem noch mit Mussolinis Regime irgendetwas gemein und ich halte diese Transformierung eher für unglücklich, denn Faschisten einfach damit abzutun, daß es sich hierbei um dekadente Sadisten handelt, ist sicher eine zu einseitige und zu einfache nicht funktioniere Lösung.
Auch die Verstrickung der Kirche ist in der vorliegenden Form nicht nachvollziehen. Auch ich sehe die Rolle der Kirche in den Faschistischen Regimes von Deutschland, Italien und Spanien mit Unwohlsein, aber man muß auch berücksichtigen, daß die Kirchen wahrscheinlich nur wegen diesen Teinarrangements überhaupt noch in der Lage waren, ihren charitativen und christlichen Aufgaben nachzukommen und Widerstand hätte wohl nur zum Verbot geführt, aber keinem einzigen Juden das Leben gerettet. Auch die teilweise bei Kirchen erkennbare Doppelmoral und das Übersehen von Gewalt und sexuellem Mißbrauch in Familien oder durch kirchliche Würdenträger wird von mir alles andere als gutgeheißen, aber die hier dargestellten Mißbräuche und Gewalttaten, sowie Erniedriegungen sprengen jeden Rahmen, den man der Kirche je unterstellen könnte, und so paßt das Bild einfach nicht und geht auch über ein gesundes Maß der Übertreibung, daß man als künstlerische Freiheit bezeichnen könnte hinaus.
Vielleicht wäre es glücklicher gewesen, die originalzeit, also das späte 18. Jahrhundert zu belassen und die Kirche eher außen vor zu lassen, um noch glaubwürdiger zu wirken.
Dennoch zeigt der Film auf sehr ungeschminkte Weise zu welchen Perversitäten Menschen fähig sind, wenn ihnen auch die entsprechenden Machtmittel zu Verfügung stehen. Ich benutze hier bewußt das Wort Perversität, obwohl es im allgemeinen Sprachraum viel zu schnell für alles gebraucht wird, was von der Norm, was heißt schon Norm, also vom von der Mehrheit praktizierten abweicht, aber wer diesen Film gesehen hat, wird mir zustimmen, daß hier dieses Wort voll und ganz paßt und wer ihn gesehen hat und auch zu diesem Schluß kommt, der wird mit Sicherheit dieses Wort in Zukunft vorsichtiger und sicher nicht mehr so schnell gebrauchen.
Obwohl ich den Film gerade aus künstlerischer Sicht für sehenswert halte, möchte ich doch auch gleichzeitig jedem raten, es sich gut zu überlegen, ob er diesem Film wirklich gewachsen ist, und sollte jemand in Bezug darauf zweifel haben, sollte er diesen Film lieber meiden.
Sollte ich etwas Wichtiges oder Wissenswertes vergessen haben, so bin ich wie immer für Eure Hinweise und Anmerkungen in den hoffentlich zahlreichen Kommentaren sehr dankbar und werde sie gegebenenfalls in einem Update verarbeiten.
Danke für Euer Interesse und das Lesen dieses Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-11 18:56:49 mit dem Titel Videos sind doch gefährlich
zumindest wenn sie Porno-Videos sind, unsachgemäß entsorgt werden und so wieder auftauchen.
Nach "Der bewegte Mann", der mit Til Schweiger in der Hauptrolle zu einem Kassenschlager wurde und "Das Kondom des Grauens", der dem Wort Rohrkrepierer eine ganz neue Dimension gab, kommt mit "Wie die Karnickel" morgen der dritte verfilmte Comic von Ralf König in unsere Kinos, abgesehen von diversen Vorabvorführungen, von denen eine Grundlage dieses Beitrages ist.
Wer den Comic kenne sollte und daher den Inhalt kennt, wird den folgenden Abschnitt, der ein wenig den Inhalt beschreibt, zwar nicht besonders prickelnd finden, aber zu einem kompletten Beitrag gehört das eben dazu.
Ich werde hier aber den Inhalt nicht komplett schildern, denn da es sich um einen aktuellen Film handelt, will ihn sich sicher der/die eine oder andere noch ansehen und ich möchte weder die Spannung nehmen, noch den Spaß verderben.
Horst, eher schusselig und verklemmt, und Vera, wenig aufgeschlossene kindergärtnerisch tätige Zicke, leben in einer Beziehung, die auch nicht mehr das Gelbe vom Ei ist.
Als ein Porno-Videocassette auftaucht, die Horst eigentlich entsorgen wollte, ist Vera empört und entsetzt und verläßt die gemeinsame Wohnung und zieht zu ihrer Mutter zurück.
Horst, der nun am Boden zerstört ist, wird von seinem neuen Nachbarn, dem schwulen Sigi, wieder aufgebaut und mutiert vom grauen verklemmten Mauerblümchen, zumindest teilweise zum draufgängerischen Lebemann, tapeziert seine Wohnung mit Postern von Pornodarstellerinnen und schafft es sogar Kontakt zu einer unnahbar wirkenden Opernsängerin Kriemhild zu knüpfen.
Der lebensberaterisch tätige Sigi ist aber zur zeit auch wieder solo, hat aber seinen Spaß mit dem nicht ganz so hellen aber dafür umso muskulöseren Möbelpacker Benno und das Coming Out gegenüber seiner Mutter noch vor sich.
Die ist die Ausgangssituation für eine turbulente Komödie, in der Verwechslungen und Mißverständnisse vorprogrammiert sind, als sowohl Vera als auch Sigi Ex-Lover versuchen die scheinbar zerbrochene Beziehung wieder zu retten.
Mehr wird aber nicht verraten.
Also die Comics von Ralf König finde ich ja durchaus genial und auch die Verfilmung des bewegten Mannes ist sicherlich ein Meilenstein des deutschen Films, aber daran kann dieser Film in keiner Weise anknüpfen.
Die Gags sind zwar lustig, teilweise aber viel zu vorhersehbar und platt, aber vielleicht sind einerseits auch die Erwartungen zu hoch und andererseits das Thema auch etwas ausgelutscht.
Sicher ist es auch wichtig, daß Filme mit schwulen Rollen und Thematiken gedreht und auch gezeigt werden, da sie sicher auch ein Teil der Integration und des Weges zur Normalität sind, aber ob dabei, die wenn auch teils kabarettistische überzeichnete, Darstellung der gängigen Klischees hilfreich sind, mag durchaus auch ernsthaft bezweifelt werden. So kann ich Euch zum Beispiel versichern, daß nicht alle Schwulen beim Anblick eines auch nur einigermaßen attraktiven Mannes gegen irgendwelche Laternen Rennen oder sonst irgendwie ständig notgeil sind.
Wer sich aber unbeschwert amüsieren will, der ist bei diesem Film an der richtigen Adresse, wenn er keine allzu großen Ansprüche an Gags und Story stellt.
Die Darstellung der Personen durch die zumindest mir unbekannten Darsteller kann durchaus gefallen und wirkt überzeugend, kann den Film aber letztlich auch nicht völlig retten.
Da ich die Darsteller schon angesprochen habe, nun also kurz zu den "technischen Daten" :
Wie die Karnickel
Regie : Sven Unterwaldt
Darsteller : Michael Lott, Sven Walser, Anna Böttcher, Heinrich Schmieder, Heinrich Schaftmeister, Andreja Schneider, u. a.
Deutschland, 2002, 84 min.
Dieser Film wird sicher nicht an den Erfolg von "Der bewegte Mann" anknüpfen, wenn er wohl auch nicht so floppen wird wie "Das Kondom des Grauens".
Wer allerdings einen tiefsinnigen Film mit puentiertem Humor erwartet, wird sicher enttäuscht das Kino verlassen.
Als abschließende Bewertung kann ich sagen, daß ich mich zwar amüsiert habe, aber so der Reißer war es auch nicht, ich habe mehr erwartet, wahrscheinlich zuviel, daher gebe ich auch nicht die beste, sondern eher eine mittlere Bewertung.
Sollte ich etwas Wichtiges oder Wissenswertes vergessen habe, so bin ich für Hinweise und Anregungen in Euren hoffentlich zahlreichen Kommentaren sehr dankbar, die gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden.
Danke für Euer Interesse und das Lesen dieses Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-11 22:32:27 mit dem Titel Sex sells, aber dadurch wird der Film nicht besser
Eigentlich war ich eher zufällig in den Film "Lucia und der Sex" geraten, war halt eingeladen worden, konnte mir auch vorher eigentlich nichts unter dem Film vorstellen und das Schlimme ist hinterher auch nicht, aber nun mal langsam, Ihr sollt Euch ja auch ein Bild machen können.
Also erstmal zu Story, eigentlich ein klassisches Thema. Zu beginn hat ein Paar einen One-Night-Stand, sagt sich noch eben die Namen und Wohnorte, Handynummern wären wahrscheinlich praktischer gewesen, aber hätten auch den Film unnötig gemacht, und trennt sich.
Während er als Schriftsteller eine gewisse Karriere macht, aber noch auf den Durchbruch durch eine Muse wartet, die er dann natürlich auch trifft und die ihn ermutigt zu versuchen aus dieser flüchtigen Begegnung einen Bestseller zu machen.
Aber wie man sich schon zu Anfang denken konnte, war der One-Night-Stand natürlich nicht ohne Folgen, denn neun Monate später wird eine Tochter geboren und die Mutter macht sich zunächst vergeblich auf die Suche die Vater die "glückliche" Nachricht zu überbringen.
Viel später lernt dieser eher zufällig seine Tochter kennen, ohne aber sich selbst als Vater zu erkennen zu geben und das ist wohl ein schwerer Fehler.
Na, alles klar, oder verwirrt, denn genauso ist der Film, er wirkt zu jeder Zeit völlig unrelistisch und konstruiert und so fällt es natürlich auch den Darstellern schwer, sich mit ihren Rollen zu identifizieren, so daß sie allesamt ziemlich blas bleiben, was aber wohl eher Drehbuch und Regie und nicht den Schauspielern selbst anzukreiden ist.
Vor der weitere Bewertung hier erstmal die technischen Daten:
Lucia und der Sex
Frankreich/Spanien, 2001, 128 min.
Regie : Julio Médem
Darsteller : Najwa Nimri, Tristán Ulloa, Paz Vega
Wer meint meine Kurzzusammenfassung wäre irgendwie wirr und unzusammenhängend, so daß man irgendwie den Faden verliert, dem kannn ich nur sagen genauso ist der Film und ich war wirklich froh, als er nach über zwei Stunden vorbei war und manchmal schien es, als hätten selbst Darsteller und Regiesseur den Faden verloren, aber sie waren wenigstens eifrig, wenn auch oft spärlich bekleidet kräftig am suchen.
Nicht das ich irgendwie prüde wäre, daß mit Sicherheit nicht, sondern eher das Gegenteil, aber wenn ich mir einen Porno ansehen wollte, würde ich ihn auch so nennen und ihn nicht als Kinodrama kaschieren, wie auch immer der überhaupt die Freigabe bekommen hat, wobei ich jetzt gar nicht genau weiß, welche FSK es war, ich glaube 16, aber 18 wäre wohl angebrachter gewesen.
Und was man Pornofilmen immer vorwirft, es würde ja nur um das eine gehen, deshalb heißen die ja auch so, und keine handlung, das findet man genau in diesem Film wieder, den ich gar nciht empfehlen kann, leider.
Zwar hat er eine Handlung, aber die wird so hölzern, holperig, konstruiert und verworren, daß man ihr echt nicht folgen kann und genauso meinen könnte, es wäre keine vorhanden. Hier wird wohl voll auf die Trumpfkarte Sex gesetzt, die die Zuschauer in Massen ins Kino locken soll, was hoffentlich nicht aufgeht, weil wir sonst in Zukunft wahrscheinlich öfter mit solchen Machwerken erfreut werden.
Hätte ich vorher einen Bericht über den Film gelesen, hätte ich ihn mir mit Sicherheit nicht angetan und kann Euch nur abraten, denn er ist eigentlich nur für den brauchbar, der ihn als Anheizer für eine hoffentlich heiße Nacht gebrauchen will, aber sonst taugt er nicht viel.
Ich hoffe, ich konnte Euch mit diesem Beitrag hilfreich sein und Euch zwei vergeudete Kinostunden ersparen.
Solltet Ihr etwas Wichtiges oder Wissenswertes vermissen, so bin ich für Hinweise und Anregungen und auch für jeden anderen Eurer hoffentlich zahlreichen Kommentaren wie immer sehr dankbar und werde sie gegebenenfalls in einem Update verarbeiten.
Danke für Euer Interesse und das Lesen meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer von diesem Film echt enttäuschter kerlimaus99
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-28 14:57:21 mit dem Titel Der Weg ist das Ziel oder so ähnlich
David Beckham gibt die Vorlage und Jess schießt in einem Spiel der englischen Nationalmannschaft das entscheidende Tor, doch halt, Jess ist ja eine junge Frau, bin ich jetzt im falschen Film oder was.
Könnte man denken, wenn man diese Szenen aus dem Kinofilm sieht, der am 03.10.2002 in den Kinos abläuft, den ich aber bereits sehen konnte und versuchen werde Euch mit diesem Beitrag etwas näher zu bringen.
Nein, dies war nur ein Traum der 17jährigen Inderin Jess, die mit ihren Eltern in London lebt, deren großes Vorbild David Backham und deren einzige Leidenschaft der Fußball ist.
Ihre Eltern sind davon alles andere als begeistert, denn sie sähen Jess lieber in der indischen Tradition im Haus, am Herd und bei Ehemann und Enkelkindern. Aus diesem Grund geht Jess ihrer Leidenschaft auch mehr oder weniger heimlich nach und kickt im Park mit ihren männlichen Spielkameraden, die sie zwar nicht für voll nehmen, aber denen sie ein ums andere Mal zeigt, wo der Hammer hängt und was eine Harke ist.
Eines Tages sieht Jules, die schon länger in einer Frauenmannschaft spielt, die bereits erste Erfolge erzielt hat, Jess und lädt sie zu einem Probetraining ein. Diese sich nun ergebende Entwicklung ist den Eltern natürlich mehr als ein Dorn im Auge.
Da sich sicherlich einige User selbst den Film ansehen wollen, will ich mehr nicht verraten und komme nach einigen technischen Daten gleich zu meinen Eindrücken.
Regie : Gurinder Chadha
Rollen und ihre Darsteller:
Jess Bahmra - Parmider Nagra
Jules Paxton - Keira Knightley
Joe - Jonathan Rhys Meyers
Mr. Bahmra - Anupam Kher
Pinky Bhamra - Archie Panjabi
Mel - Shaznay Lewis
Alan Paxton - Frank Harper
Paula Paxton - Juliet Stevenson
Mrs. Bhamra - Shahenn Khan
u. v. a.
Dieser knapp zwei Stunden lange Film wird meiner Meinung nach trotz seiner Qualität und Hintergründigkeit in unseren Kinos wohl leider keine großen Erfolge feiern, denn erstens ist sicher Frauenfußball nicht das Thema, was die Massen vom Hocker reißt und in die Kinos strömen läßt und Filme über gesellschaftliche Probleme mit Tiefgang und Hindergründigkeit haben es eh meist schwer, also ein doppeltes Handikap für diesen Film, schade eigentlich.
Denn obwohl der Fußball, insbesondere von Frauen ausgeübt, schon eine dominierende Rolle in diesem Film spielt, geht es eigentlich gar nicht so sehr darum, als vielmehr um den Widerstand von Jess gegen traditionelle Gesellschaftsformen und Zwänge, mit denen man von außen konfrontiert wird.
Auch zeigt der Film, wie schnell zu Klischees und Vorurteilen gegriffen wird, wenn etwas nicht der "Norm" entspricht, so werden fußballspielende Frauen hier zumindest am Rande der Story gleich damit in Verbindung gebracht, daß mit ihnen ja wohl etwas nicht stimmen könnte, sie vielleicht sogar lesbisch oder noch was schlimmeres wären.
Wenn man dieser Theorie im Umkehrschluß folgt, müßte ja auch alle Männer, die in Mannschaften, Vereinen und Berufsgruppen mehr oder weniger unter sich sind, schwul sein, das wären dann wahrscheinlich mindestens 50 % der männlichen Bevölkerung und man müßte echt Angst um den Fortbestand der Menschheit haben, woran man sofort sieht, daß ein solches Denken natürlich Quatsch ist.
Die Quintessenz des Films ist für mich, daß man eigene Ziele auch versuchen sollte zu verwirklichen, sei der Weg auch noch so weit in die sich in denselben stellenden Widerstände auch noch so groß. Es lohnt sich auf jeden Fall für sich selbst zu kämpfen als ein Leben lang kreuzunglücklich zu sein.
Wer an einen hintergründigen Film mit Tiefgang interessiert ist, über den man sich auch über das Sehen hinaus Gedanken machen kann und bei dem trotzdem auch die komischen Elemente nicht gänzlich zu kurz kommen, der ist bei "Kick it like Beckham" sicher an der richtigen Adresse und wird nicht enttäuscht sein, knapp zwei Stunden investiert zu haben.
Wer aber denkt, in diesem Film würde Klamauk auf Kosten des durch den Kakao gezogenen Frauenfußballs gemacht, der wird ebenso sicher enttäuscht das Kino verlassen.
Ein Film, der sich meiner Meinung nach auf jeden Fall lohnt und den ich Euch nur empfehlen kann.
Sollte ich etwas Wichtiges oder Wissenswertes vergessen haben, so bin ich für Hinweise und Anregungen, aber auch für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare wie immer sehr dankbar, die ich gegebenenfalls in einem Update verarbeiten werde.
Danke für Euer Interesse und das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99 weiterlesen schließen -
Der Musterschüler
Pro:
Bunte Zeichentrickfiguren.
Kontra:
Keine echte Problembewältigung.
Empfehlung:
Nein
Dieser Film wurde von VOX als großer Sonntagsfilm gezeigt. Meiner Meinung nach hat er diese Bezeichnung auch verdient.
Als Vorlage diente eine Kurzgeschichte von Stephen King. Die ganzen Schockelemente, die das Buch beinhaltet, fehlen so gut wie ganz. Insbesondere die sexuellen Aspekte wurden im Buch sehr drastisch und provokant geschildert. Gott sei dank wurde im Film davon Abstand gehalten. Dadurch und durch die ausgezeichneten Schauspieler wandelte sich eine Horrorgeschichte in einen beklemmenten Psycho-Thriller der leisen, aber nicht minder gefährlichen Art.
Ich erzähle hier die Geschichte, ohne die Namen der Figuren zu nennen, da ich denke, dass JEDER (zumindest in seinen schwachen Momenten) den Versuchungen der Macht erliegen kann.
STORY :
Es war einmal ein 16jähriger, hervorragender Schüler, dessen stärktes Fach Geschichte ist. Er entdeckt, dass ein alter Mann aus seiner Nachbarschaft unter einem falschen Namen lebt und in Wirklichkeit ein Nazi-Verbrecher ist.
Ob es realistisch ist, dass er nicht nur eine Akte mit Bildern und Namen zusammenstellen kann, sondern auch noch über die Fingerabdrücke des Alten verfügt, sei dahingestellt.
Er konfrontiert den Alten mit der Wahrheit. Dieser weigert sich zuerst, diese gelten zu lassen und will die Polizei rufen. Er ist aber nicht in der Lage, diesen Anruf zu tätigen. Der Junge hat also recht und gewonnen. Er erpreßt den Alten, indem er diesen zwingt, sich zu erinnern und alles zu erzählen, jede Grausamkeit in allen Einzelheiten. Als er wissen will, was das für ein Gefühl war, erhält er keine Antwort.
Da er von den Geschichten total fasziniert ist, verbringt er so gut wie jeden Abend bei dem Alten und vernachlässigt die Schule und seine Freunde.
Seinen Eltern fällt auf, dass er immer beim Alten rumhängt. Er erzählt denen, dass er dem Alten vorlesen würde, da dieser nicht mehr so gut sehen könne, trotz Brille. Sie bestehen darauf, dass er den Alten mal zu ihnen einlädt, damit sie selber ein Bild von ihm machen können. Es stellt sich heraus, dass der Alte ein sehr charmanter Unterhaltungskünstler ist und die Zweifel seiner Eltern und Großeltern zerstreunen kann.
Der Junge ersteht eine SS-Uniform, die er dem Alten
aufzwingt. Erst widerwillig, aber mit immer mehr Selbstverständlichkeit, marschiert der Alte vor dem Jungen auf und ab. Am Ende muß der Junge ihn sogar lauthals bremsen. Beide sind etwas erschreckt.
Da der Junge sich gar nicht mehr konzentrieren kann, kommt es soweit, dass er in allen Fächern von "A" (= 1) auf "D" oder noch schlechter abrutscht. Darum wird ihm von seinem Vertrauenslehrer, dem er gar nichts anvertraut, ein Brief an seine Eltern mitgegeben. Er vertraut sich dem Alten an und wirft diesem vor, dass dieser Schuld daran trage. Der Alte erfährt, dass der Vertrauenslehrer die Eltern nie gesehen hat. Zu der großen Überraschung des Jungen sitzt bald darauf der Alte als sein Großvater beim Vertrauenslehrer und erzählt dem das Märchen von dem schlagenden Vater und der trinkenden Mutter. Solche Geschichten kennt man ja zur Genüge. Der Vertrauenslehrer hat auch gerade erst eine häßliche Scheidung über die Bühne gebracht und hat daher viel Verständnis für die prekäre Situation des Jungen. Er schlägt dem Jungen einen Deal vor : In 3 1/2 Wochen sind die Prüfungen, wenn der Junge überall mindestens ein "B" schafft, setzt er sich dafür ein, dass alle bisher geschriebenen schlechten Noten gestrichen werden und der Junge mit den guten Noten ins Examen eingereicht wird. (Ich denke, es handelt sich um den College-Abschluß.) Dem Jungen bleibt nichts anderes übrig, als einzuwilligen.
Nach dem Motto "Eine Hand wäscht die andere." denkt der Junge, sie wären jetzt quitt, der Alte meint aber dazu, dass er die Geschichte zwischen ihnen beiden aufgeschrieben hat und sie in einem Banktresor unter Verschluß hält. Sollte er sterben, wird das Schließfach geöffnet und der Inhalt wird das Licht der Welt erblicken. Er weist den Jungen darauf hin, dass er selber sich sehr gut verstellen kann und in dem Fall, dass der Junge mit der wahren Identität des Alten an die Öffentlichkeit geht, diesen mit ins Verderben reißen werde. Damit haben beide etwas gegen den anderen in der Hand.
Aus irgendeinem Anfall heraus packt der Junge die Akte über den Alten aus seiner Truhe und schmeißt sie in den Müll.
Der Junge schafft es, seinen Teil des Deales mit dem Vertrauenslehrer zu erfüllen und dieser hält sein Versprechen ein. Er schafft damit einen guten Abschluß. Es scheint, als ob sein Leben wieder in geordnete Bahnen verlaufen würde.
In der Zwischenzeit sieht man, wie der Alte die SS-Uniform anzieht und liebevoll darüberstreicht. Auch schnappt er sich eine Katze, um sie in den mit Gas betriebenen Backofen zu stecken. Vorerst entkommt sie.
Auf der Entlassungsfeier des Jungen spricht der Vertrauenslehrer die Eltern an und muß erfahren, dass der Großvater weit weg wohnt und im Rollstuhl sitzt, also auf gar keinen Fall derjenige sein kann, der sich ihm als Großvater vorgestellt hat. Der Junge schafft es, ihn abzuwimmeln und die Eltern dazu zu bewegen, gleich nach dem offizielen Teil nach Hause zu gehen.
Eines Abends wirft dem Alten im Bus ein heruntergekommener Mann unverschämte, wissende Blicke zu und folgt ihm, als der Alte aussteigt. Es stellt sich heraus, dass der Penner denkt, dass der Alte mit dem Jungen sexuelle Spiele treiben würde. Der Penner bietet sich selbst als Spielgefährten an, wenn er nur vorher was zu trinken und hinterher etwas Geld bekäme. Der Alte nimmt ihn mit, aber wie der Penner angetrunken am Tisch sitz, rammt ihm der Alte ein Stilett, dass er zum Flaschenöffnen benutzt, in den Rücken. Er wirft den Penner die Kellertreppe hinunter. Bevor er den mit einem Hammer den Rest geben kann, erleidet er einen Herzinfarkt. Er ruft den Jungen an, der den Rest für ihn erledigen soll. Seinen Eltern soll er sagen, es wäre ein wichtiger Brief eingetroffen und der Alte würde daher dringend seine Hilfe brauchen. Der Junge kommt an und wird im Keller eingeschlossen, damit er sich gezwungen sieht, aufzuräumen. Es stellt sich heraus, dass der Penner noch lebt, wird aber von dem Jungen mit einer Schaufel erschlagen. Anschließend läßt der Alte den Jungen raus und dieser zieht sich und den Alten um und entfernt alle rumliegenden Beweise, bevor er den Krankenwagen ruft.
Der Alte überlebt und beichtet dem Jungen, dass gar kein Schließfach existiere. Er ist der Meinung, dass sie jetzt wirklich quitt sind. Die letzten Worte, die er an den Jungen richtet, ist die Frage, was das für ein Gefühl war. Auch er erhält keine Antwort.
Nachdem der Alte eingeschlafen ist, geht der Junge. Der Bettnachbar des Alten entdeckt, dass es sich um seinen ehemaligen Peiniger handelt. Man sieht in eine Kameraeinstellung den vernarbten linken Arm des Juden, ich glaube, auch eine tätowierte Zahl gesehen zu haben. Als der Alte wieder aufwacht, wird er verhaftet. Er verbleibt noch einige Zeit im Krankenhaus und soll nach Israel übergeführt werden.
Der Junge behauptet, von nichts eine Ahnung gehabt zu haben und auch der Alte schweigt.
Der Vertrauenslehrer will die Eltern des Jungen aufsuchen, findet aber nur den Jungen vor. Dieser will nicht mit ihm sprechen, da wird ihm die Zeitung mit dem Bild des Alten unter die Nase gehalten. Derartig in die Enge getrieben, läßt der Junge alle Skrupel sausen und droht dem Lehrer, er würde behaupten, der Lehrer hätte seine Noten nach oben hin verschönern lassen, weil er dem Lehrer sexuell zu Willen gewesen war. Die Aufregung, die er dadurch verursachen würde, würde es dem Lehrer sehr schwer machen, normal weiterzuleben.
Zur gleichen Zeit begeht der Alte Selbstmord, indem er in einem unbeobachteten Augenblick kräftig in seine Kanüle pustet. Er stirbt an einer Luftembolie.
Damit hat also eindeutig das Böse gewonnen. Der Alte hat sich seiner Bestrafung entziehen können und der Junge hat seine schwarze Seele preisgegeben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-04 16:30:11 mit dem Titel Mord nach Plan
Alle, die noch vorhaben, dort reinzugehen, sollten sich erst gut überlegen, ob sie meinen Bericht lesen wollen, da ich die GANZE Geschichte hier zum Besten geben werde - von wegen Spoiler und so!
Meine unmittelbaren Kommentare sind in Klammern gesetzt.
STORY :
In der 1. Szene fährt die Kamera über das schäumende Meer und der rauhen Küste entlang, bis sie bei einer verfallenen Hütte hängenbleibt. In dieser befinden sich zwei Personen. Ein genauer Blick auf diese bleibt einem aber verwehrt. Man hört ihre Stimmen und ein Teil ihres Gesprächs, an dessen Ende ein Schuß durchs Haus hallt. Was genau geschehen ist, bleibt (zu diesem Zeitpunkt) ungewiß.
Szenenwechsel :
Im Unterricht an der Highschool hält der intelligente, aber eher schüchterende und nicht sonderlich gut aussehende Justin Pendleton (Michael Pitt) einen Vortrag über die Freiheit. Es hört ihm keiner so richtig zu und den Gesichtern nach zu urteilen, kapiert auch keiner, wovon er eigentlich redet. Richard Haywood (Ryan Gosling) ist der einzige, der sich meldet und ihn vor der Klasse lächerlich macht.
Richard ist reich, so daß er sich in schicke Designer-Klamotten in Schale schmeißen kann, charmant und gutaussehend.
(Hätte ich nicht schon gesessen, mir wären jedesmal, wenn er sein umwerfendes herausforderndes Grinsen angeschmissen hat, die Beine weggeknickt! Uh, gefährlich, aber sehr reizvoll und dem Burschen ist das sehr wohl bewußt!)
Die nächste Szene spielt in dieser Bruchbude. Justin wird von Richard angegriffen, der ihn am Hals packt und damit droht, Justin umzubringen und das dann als Selbstmord aussehen zu lassen. Justin weist Richard darauf hin, dass er nicht davonkommen wird, da die Gerichtsmedizin so viele Fortschritte gemacht hat, dass sie selbst auf der Haut Fingerabdrücke nehmen können und Richard bei seiner Attacke garantiert Faser und Haare auf Justin übertragen hätte, die sich alle klassifizieren lassen und letzten Endes ihn überführen werden.
Es stellt sich heraus, dass diese Art "Gespräche" schon öfters geführt worden sind. Beide fühlen sich ihren Mitmenschen überlegen. Richard möchte Justins Philosophie, nach der man nur wirklich frei ist, wenn man einen Mord begeht und es schafft, ungeschoren davonzukommen, ungedingt in die Tat umsetzen.
Im Wald :
Detectiv Cassie Mayweather (Sandra Bullock) und ihr neuer Partner Sam Kennedy (Ben Chaplin), der soeben vom Sittenderzenat zum Mordderzenat übergewechselt ist, betreten den Tatort. Sie ist als "Hyäne" verrufen und fängt gleich an, auf ihm herumzuhacken.
Bei der Leiche, die ihn einer Platikfolie eingewickelt ist, handelt es sich um eine junge Frau. Ihre Augen sind geöffnet, man sieht in ihnen die Punktblutungen, die auf einen Tod durch Ersticken hinweisen. Am Hals befinden sich Würgemale. Es fehlt ihr der eine Ringfinger (Man sieht die gräulich verfärbte Hand mit dem blutigen Stumpf) und am Oberkörper sind Einstiche zu sehen, die, wie Sam bemerkt, postmortal (= nach dem Eintritt des Todes) zugefügt worden sind, da diese Wunden keinen Blutaustritt zur Folge hatten. Das Opfer kann nicht hier getötet worden sein, da sie eine Platzwunde am Kopf aufweist und viel mehr Blut ausgetreten sein muß, als vorgefunden wurde.
(Wo bleibt der Gerichtsmediziner? An jedem anderen Tatort wird es tunlichst unterlassen, diesen dadurch zu verärgern, dass man in seinem Handwerk herumpfuscht! Schließlich muß man ihn bei Laune halten, damit die Obduktion schnellstmöglich erledigt wird. Woher will Frau Detectiv eigentlich vom bloßen Ansehen der Leiche so genau wissen, dass alle ihre Schlußfolgerungen richtig sind?)
In der Nähe des Tatortes finden sich ein Stiefelabdruck und ein Klecks Erbrochenes. Auf der Leiche finden sich einige Faser. Diese werden bei der Kamerafahrt über die (unbeschädigte) Haut des Opfers im Zoom gezeigt.
(Da von vornherein klar war, dass die beiden Jungen den Mord begangen haben, liegt natürlich auf der Hand, dass diese Fasern nur zu einer falschen Spur führen können.)
Sam bringt Cassie nach Hause zu ihrem Hausboot und fragt sie, wie sie zu ihrem Spitznamen gekommen ist. Sie erzählt ihm, dass weibliche Hyänen einen Scheinpenis besitzen, geht aber nicht näher darauf ein, sondern macht Witze darüber. Etwas verwirrt zieht er von dannen.
Sie sieht ihre Post durch und hält einen Brief in der Hand, der sie bittet, vor dem Berufungskomitee im Fall Carl Hudson (Entschuldigt bitte, wenn mich bei seinem Nachnamen die Erinnerung trügt. Ich sollte mir nächstes Mal gleich danach Notizen machen!) eine Stellungsnahme zu machen.
Es handelt sich um einen Ruf aus ihrer dunklen Vergangenheit. Ich greife der Handlung vor, um den Zusammenhang herzustellen.
Es war einmal ein junges Mädchen, das sich in den Star der Schule verliebt hat diesen tollen jungen Mann mit 16 geheiratet hat. Mit 17 wurde ihr der erste Zahn ausgeschlagen, mit 18 hatte sie dann genug und hat ihre Sachen gepackt. Ihr Mann wollte sie aber nicht gehen lassen und hat stattdessen 17mal auf sie eingestochen. Davon hat Cassie noch immer die Narben, aber ihren alten Namen hat sie abgelegt und sie versucht seit Jahren, sich einzureden, dass das Mädchen damals gestorben sei und sie als Cassie Mayweather ein neues Leben angefangen hätte, doch muß sie letzten Endes erkennen, dass sie ihre Vergangenheit nie losgeworden ist, da sie sich zu schützen versucht, indem sie seitdem nie wieder jemanden in ihre Nähe gelassen hat, aber sehr darunter leidet.
Die Erinnerungen werfen sie soweit aus der Bahn, dass sie sich betrinkt und sich an Sam heranschmeißt, der sich diesem One-Night-Stand mit ihr leistet. Dabei verkrampft sie sich, als er ihr unter das T-Shirt greifen will. Es stellt sich später heraus, dass sie dort ihre Narben hat.
(Warum sie das macht, scheint klar zu sein, aber warum macht er mit? Ich habe keinen begehrlichen Blick von ihm bemerkt. Auch ist meiner Meinung nach nie so richtig der berühmte Funke übergesprungen. Selbst in der heißesten Phase ihrer Liebesnacht erschienen sie mir etwas unkonzentriert und uninspiriert.
Ich finde, in der heutigen Zeit sollte darauf hingewiesen werden, dass man bei solchen Gelegenheiten ein Kondom benutzen sollte.)
Die beiden Jungen haben ihren Mord schon um Monate voraus geplant gehabt. Die Spur, die sie gelegt haben, führt zum Hausmeister der Schule, Ray (Chris Penn), der hinter seinem verlottertem Haus Hanf anpflanzt und den Schülern (sogenannte weiche) Drogen verkauft. Der Mann steht auf Sado-Maso und hat eine entsprechende Videosammlung aufzuweisen. Wie die Polizei in der Schule auftaucht, taucht er unter, da er annihmt, es ginge um seine Dealerei. Die Polizei hält ihn für den Hauptverdächtigen. Der Plan der wahren Mörder ist somit aufgegangen. Ray wird von Richard in seinem Versteck aufgesucht und erschossen. Es wird ein Selbstmord angenommen. Da Sam die Indizien zusammengeführt hat, wurde ihm der Fall übertragen. Cassie will nicht an diese einfache Lösung glauben. Als sie ums Haus schleicht (gibt vor, auf die Toilette zu gehen), hört sie aus einem Abstellraum ein Geräusch. Sie geht diesem nach und wird vom darin befindlichen Pavian in den rechten Unterarm gebissen. Notarzt-Einsatz und Krankenhausaufenthalt.
Der Pavian passt insofern ins Bild, da am Tatort ein Pavianhaar gefunden wurde. Die Akte wird geschlossen.
Cassie gibt aber nicht auf und beschattet Richard auf eigene Faust. Sowohl Richard als auch Justin wurden vorher befragt. Es wurde aber von ihnen so arrangiert, da der Stiefelabdruck zu Richards Stiefel gehören, die er vor 3 Wochen als gestohlen gemeldet hat. Sie wollen sich damit beweisen, dass sie der Polizei überlegen sind. Richard hat das Gespräch mit Cassie aufgenommen und findet, dass er eine einfach supergute Performance hingelegt hat. Justin hat einfach seine Freundschaft zu Richard geleugnet.
Cassie hört trotzdem auf ihr Gefühl (mehr ist es auch nicht) und erwischt Richard, der Justin seinen Arm freundschaftlich umlegt. Auf Kamera gebannt, will sie Sam kontaktieren. Plötzlich steht Richard neben ihrem Wagen und provoziert sie, indem er sich an sie heranzumachen versucht und anfängt, sie zu begrapschen. Er schafft es, dass sie ihm die Tür an den Kopf knallt.
Als sie bei Sam klingelt, macht dieser entnervt auf und läßt sich von ihr breitschlagen, den Fall noch nicht vollständig abzuschließen. Cassie muß erfahren, dass Richard zu Papa gelaufen ist und dieser dann den Polizeichef angerufen hat, um Beschwerde einzulegen.
(Ob das zwischen Sam und Cassie Liebe ist, vermag ich nicht zu sagen.)
Sie haben etwas gegen den Jungs in der Hand, als Sam es schafft, dass ihre Mitschülerin Lisa sich ihm gegenüber öffnet. (Man erfährt nicht, wie.) Lisa hat sich an Justin herangemacht, damit dieser ihr Nachhilfeunterricht gibt und hat sich zwischenzeitlich ernsthaft in ihn verliebt. Das hinderte sie aber nicht daran, sich von Richard verführen zu lassen und mit ihm ins Bett zu gehen. Richard hat dies aus voller Absicht getan und hat es aufgenommen, um Justin zu zeigen, dass nur er sich wirklich für ihn interessiere. Justin ist tief verletzt.
Darauf hin werden die Beiden getrennt verhört. Sam sitzt Richard gegenüber und Cassie Justin. Justin wankt selbst dann nicht, als Cassie ihn mit dem Erbrochenen konfrontiert, das zeigt, dass er ein schlechtes Gewissen hatte und deshalb nicht frei ist. Von Richard könne er keine Hilfe erwarten. Sie denke, dass Richard derjenige war, der das Opfer getötet hat. Justin war ihrer Meinung nach für die Präsentation am Fundort zuständig. Er soll bereits zu diesem Zeitpunkt ein schlechtes Gewissen gehabt haben und nicht in der Lage gewesen sein, den Schraubenzieher in die Leiche zu rammen. Justin hätte noch das Leben vor sich, wenn er Richard verpfeift, da dieser in die Gaskammer wandert, Justin sich aber Strafmilderung verschaffen kann.
Sam dagegen versucht Richard weißzumachen, dass Justin bereits geredet habe, wegen Lisa. Richard läßt sich dadurch verunsichern, doch bevor er sich belasten kann, schneit sein Anwalt herein und boxt ihn raus.
Trotzdem ist Richard überzeugt davon, dass Justin im seinen kleinen Streich übel genommen hat und macht mit dem Staatsanwalt einen Deal aus. Er bestellt Justin zu der Steilküste und man sieht die ausführliche Version der 1. Szene. Richard hat 2 Pistolen mitgebracht und es war vorher abgesprochen worden, dass sie im Falle einer Entdeckung gemeintschaftlich Selbstmord begehen werden. Wie sie dort knien, nimmt Justin die Pistole von seiner Stirn und schießt stattdessen in die Luft. Richard hat gar nicht erst abgedrückt, sondern darauf gewartet, dass Justin sich erschießt. Justin zwingt ihn dazu, die leere Trommel herzuzeigen.
Cassie hat von Lisa von diesem Treffen erfahren und taucht auf, bevor Justin Richard aus Rache erschießen kann. Justin ergibt sich und läuft auf ihre Seite. Dabei verdeckt er ihr die freie Schußlinie. Richard nutzt diesen Augenblick und schnappt sich die von Justin fallengelassen Pistole. Der Schuß trifft Justin in den Arm. Cassie jagt Richard hinterher (und ich frage mich, wieviele Patronen in so eine Handfeuerwaffe denn passen) und als er keine Patronen mehr hat, lockt er sie auf den verotteten Holz-Balkon. Dort versucht er, sie zu erwürgen. Cassie schafft es aber, das Geländer wegzutreten und Richard fällt in die Tiefe. Sie bleibt am Geländer hängen und Justin kommt ihr zu Hilfe. Sie verspricht, dass er relativ ungeschoren davonkommen werde.
Aber zu früh gefreut, denn als sie sich die Würgemale an ihrem Hals im Spiegel anschaut, entdeckt sie, dass Richards Ring einen Abdruck hinterlassen hat, an der Leiche aber kein solcher Abdruck zu sehen war!
Es stellt sich also heraus, dass Justin den Mord begangen hat, er will aber geltent machen, dass er von Richard gezwungen worden ist.
(Der große Showdown ist ein Witz! Frau Detectiv wehrt sich wie ein 08/15-Weib, indem sie Richard mit den Fäusten gegen die Brust trommelt und versucht, sein Gesicht wegzudrücken. Wo bleiben da bitte schön die Karate-, Judo-, Taekwondo- oder Sonst-was-Kniffe, die ja wohl jede Polizistin beherrscht! Und an den langen Haaren läßt sie sich auch noch rumziehen. Tolle Choreografie!
Als Justin zum Pfosten greift, mit dem er ihr letztendlich hilft, hat sie natürlich nichts Besseres zu tun, als um Gnade zu winseln. Von wegen toughe Lady, die beste in ihrem Fach.)
Der Film endet damit, dass sich Cassie ihrer Vergangenheit stellt, indem sie doch als die Frau, die von Carl Hudson angegriffen worden ist, zu dem Termin geht.
SCHAUSPIELER :
Sandra Bullock versucht eine zwiespältige Person darzustellen, doch kann ich ihr weder den knallharten Cop noch das enttäuschte Mädchen abnehmen, die leidenschaftliche Liebhaberin schon gar nicht.
Ben Chaplin steht nur so in der Gegend rum und wird von Cassie nur unterdrückt und rumgeschubbst. Sein Charakter hat so gut wie kein Profil.
Aber Pitt und Gosling, die zwei Neuzugänge! Die spielen die alten Hasen nicht nur an die Wand, nein, sie spielen so überzeugend, dass man ihnen alles abnehmen würde. Beide bieten die gesamte Palette von aufgeblasen über nervös bis hin zu zornig.
Die Figur der Lisa wurde meiner Meinung nach zu lieblos gestaltet. Es wird immer nur über sie gesprochen, sie selbst kommt nur selten zum Wort. Welche Hintergründe hat denn ihr selbstzerstörerisches Verhalten?
Nun komme ich zu den Böcken, die die Regie (Barbet Schroeder) geschossen hat :
1) Die Mörder packen die Leiche in der Plastikfolie mit bloßen Händen an .
2) Die Mörder tragen Plastikanzüge und man sieht sie auch mit fest eingewickelten Haaren und Schutzbrille. Aber als es zum Mord kommt, zieht Richard seine Kapuze auf und ab und sein Haar ist ansonsten unbedeckt. Da das Opfer erwürgt worden ist, kann ich Justin ja noch verzeihen, dass er sich seine Brille nicht übergezogen hat, aber dass die beiden sich erst nicht darüber einig waren, wer den Mord jetzt eigentlich begeht und EIN Paar Gummihandschuhe nach langem Hin und Her den Besitzer wechselt, nachdem Richard den einen Handschuh schon ganz, den anderen bereits halb angezogen hat ... verteilen sie da nicht auch etwas Körperflüssigkeit darauf?
3) Richard stürzt ab, Cassie kann sich am Geländer festklammern. Justin reicht ihr einen Pfosten. Mit ein bißchen Starthilfe kann sie dann selber hochkraxeln. Nur tut sie das mit derartiger Leichtigkeit, dass es mich schon wundert, wie sie dies bringen kann, nachdem sie mehre Minuten in Todesangst unten rumhing und das Geländer ja immer noch ziemlich senkrecht nach unten zeigt. Es scheint ihr nicht mehr Mühe zu machen, als ausgeruht eine kurze Leiter hochzuklettern. Wahrscheinlich hat Sandra Bullock genau dies gemacht, doch sollte sie dies nicht so heraushängen lassen.
4) Wenn Justin schon gekotzt hat, so ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, dass er sie einfach liegen läßt und Richard mit dem Spruch kommt, er könne sich nicht mehr daran erinnern. Das passt nicht zu seinem Profil.
PS : Auch wenn es zweimal zum Sex kommt, viel nackte Haut ist dabei nicht zu sehen. Noch nicht mal die Brüste oder ein knackiger Hintern werden einem geboten. Sandra Bullock hält sich mehr als bedeckt, aber auch Lisa und Richard tummeln sich unter der Decke.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-18 14:17:29 mit dem Titel Men in Black 2 - Die Rückkehr von K
Der Erfolg des ersten Teiles hat ja geradezu nach einer Fortsetzung geschrien, nun ist es endlich passiert.
Leider passiert in dem Sequel nicht wirklich mehr.
STORY :
Nachdem K (Tommy Lee Jones) in Rente gegangen ist, hat J (Will Smith) keinen ebenbürtigen Partner mehr bzw. er hält sich selber nun für den besten MIB-Agenten auf Gottes Erden und neutralisiert mit unschöner Regelmäßigkeit seine ihm zugeteilten Partner. Die Pathologin aus dem 1. Teil, die am Ende zu ihnen gestossen ist, ist zu ihren Leichen zurückgekehrt. (Wahrscheinlich konnte auch die ihn nicht mehr ertragen.) Jemand neutralisieren heißt, ihn (es scheinen nur männliche Agenten im Hauptquartier rumzuschwirren) zu blitzdingsen, damit seine Zeit bei MIB vergessen zu lassen und ihn wieder ein normales Leben führen zu lassen.
So komme ich gleich zum 1. Mangel dieser Geschichte :
Der Mangel an gutem Geschmack!
J weist den Burschen an, schnell zu heiraten und viele Kinder zu machen. Die Kellnerin, die gerade so rumsteht, wird ihm gleich angedeihen gelassen.
Der Bursche hat leider Jeff, einen riesigen Wurm, der im U-Bahn-Tunnelsystem wohnhaft ist und sich unerlaubt auf nicht vertragsmäßig zugesicherten Bahngleisen bewegt, falsch angepackt. Daher wurde er in der Luft herumgeschleudert und Jeff biß von einer U-Bahn ein ganzes Stück ab.
Den armen Insassen erteilt J nach dem Blitzdingsen erst einmal eine Strafpredigt, bevor er sie im 2. Anlauf ordnungsgemäß darauf hinweist, eben Erlebtes zu vergessen. Die Predigt hört sich an wie Eddy Murphy zu seinen schlechtesten Zeiten. Was soll an diesem Gezeter denn lustig sein?
Nun stellt sich die Frage, ob das alleine schon Grund genug ist, K sozusagen wiederzubeleben. Aber nein, er wird zum Retter der Menschheit stylisiert.
Da haben wir den Mangel an Einfallsreichtum! Ist doch klar, dass böse Aliens die Erde bedrohen und nur ein Mann das Ende der Welt abwenden kann und dieser natürlich unser allseits verehrter K ist.
K, der mittlerweile bei der Post angestellt ist, wird verlangt, da er, nicht wie vereinbart, vor 25 Jahren "das Licht" zu seinem Ursprungsplaneten zurückgeschickt hat und das böse Alien namens Serleena wieder da ist, um dieses "Licht" einzufordern. Sollte es nicht bald nach Hause geschickt werden, geht die Erde so oder so drauf.
Serleena sieht in ihrer wahren Gestalt wie eine kleine fleischfressende Pflanze aus und tarnt sich mit der Gestalt eines Dessousmodels (Lara Flynn Boyle), die meine Wenigkeit noch nicht einmal sonderlich erotisch findet. Es ist ziemlich offentsichtlich, dass sie einen Wonderbra anhat. Bei Bedarf wandelt sie ihre Finger in Ranken um, die sie durchaus zu verwenden vesteht. Ihr zur Seite steht ein Typ mit einem zweiten, weitaus kleinerem Kopf an einem langen dünnen 2. Hals. Der Typ ist so helle, seine Gehirnkapazität (zusammengenommen) reicht noch nicht einmal aus, um eine 5-Watt-Birne zum leuchten zu bringen.
Auf ihrer Suche bedrängt sie einen Pizzabäcker, der, bevor seine menschliche Hülle von Serleena zweigeteilt wird, offenbart, dass er durchaus weißt, um was es geht, aber lieber schweigend in den Tod geht. Dieser Überfall wird von seiner Gehilfin, einer Farbigen namens Laura, heimlich beobachtet. Sie wird von MIB befragt, wobei J mit F, einem sprechenden Mops, als ranghöchster Agent auftritt. Wie sollte es auch anders sein : J verguckt sich in die schokobraune Schönheit und steckt sein Blitzdingens weg, damit sie ihn nicht vergißt.
Wie sie ihn fragt, was mit dem Ding (zum Blitzdingsen) sei, da er es wieder unbenutzt wegpackt, antwortet er, sein Ding (ihr wißt schon, wo DAS hängt) werde er ihr das nächste Mal zeigen. .... Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich diesen Witz schon mal gehört habe. Wahrscheinlich müßte ich Ahnenforschung betreiben, um den Zeitpunkt des erstmaligen Verwendens aufzuspüren.
J erfährt vom Oberboß Z, dass K damals den Auftrag hatte, das besagte "Licht" zu verschicken und nur er wisse, wo es abgeblieben ist. Also auf nach Masaschuchetts, wo K als Kevin sein Dasein fristet.
J deckt auf, dass alle Postangestellten nette Aliens sind, wobei der, der in der Postverteileranlage sitzt und mit einem Dutzend Armen die Briefe in die verschiedenen Behälter schmeißt, mir am besten gefällt. Kevin wird mit so sinnigen Fragen im Stile von "Du weißt, dass es da draußen außer uns noch etwas gibt. Folge mir, und du wirst zu diesem Glauben zurückfinden." in die Hauptzentrale gelockt. Dort angekommen läßt sich Kevin dazu breitschlagen, in dieses Ding zu gehen, das seine Erinnerungen wiedererwecken soll.
Just in diesem Augenblick schafft es Serleena, die Zentrale zu entern, wobei sie alle anwesenden Agenten alt aussehen läßt. Wirklich schade, dass diese ihr auch gar keine Gegenwehr bieten, sondern sich einfach fassungslos zur Seite schleudern lassen.
J und Kevin lassen sich rausspülen, wobei die Vorrichtung definitiv an eine überdimensionale Kloschüssel erinnert. Übers Internet finden sie heraus, dass ein Hehler so ein Dingens vorrätig hat. Sie suchen diesen auf und Kevin hockt sich in diese dilletantisch kopierte Maschine hinein und erhält einen Teil seiner Erinnerungen wieder.
Ein Auto haben sie immer zur Verfügung (mit dem bekannten Stern vorne auf der Kühlerhaube), da J so eine Ferbedienung hat. Dieses Auto ist echt der Kracher. Es gibt nicht nur einen Turbogang, nein, es läßt sich auch zu einem Raumgleiter umfunktionieren, wobei das herkömmliche Lenkrad in ein Gamepad ausgetauscht wird. Aber das Heißeste ist der Autopilot! Dort, wo normalerweise der Fahrer-Airbag ist, kommt ein Typ heraus, der so tut, als ob er das Auto lenken würde. So fährt das Auto sozusagen fahrerlos durch die Stadt zu J, der mittels Fernbedienung danach ruft.
Aber was ist ein Agent ohne Wumme? In der Wohnung, die K seinerzeit bewohnt hat, gibt es ein Hinterzimmer voller Kriegsspielzeug. Dass eine Familie mit einer jugendlichen Tochter dabei vor dem Fernseher hockt ist mittels Blitzdingens kein Problem.
Da taucht Mangel Nr. 1 wieder auf :
K weist die Familie an, sich in Zukunft in Liebe zu ergehen, J gibt einen drauf, indem er vorschlägt, das Kind so lange aufbleiben zu lassen wie es will und ihr alle Knabereien zu erlauben.
Es stellt sich heraus, dass K Vorkehrungen für den Fall, dass er wiedererweckt wird, getroffen hat. In einem Schließfach, das von einer kleinen knuddeligen Bevölkerung bewohnt ist, findet sich eine Uhr, die anzeigt, wieviele Minuten noch verbleiben, um die Katastrophe abzuwenden. Es handelt sich um schlappe 59 min.
K weist J darauf hin, dass es nicht nach den Vorschriften ist, eine Zeugin wissend zu lassen und vermutet folgerichtig, dass er verliebt sei. Doch diese aufkeimende Romanze hat keine Zukunft, da am Ende dieses Mädel das berühmte "Licht" ist. Warum es überhaupt so genannt wird, wird nicht erläutert. Es ist aber natürlich sonnenklar, dass es nach Hause geschickt wird und Serleena mittels einer Art Bazooka der Garaus gemacht wird. Es gibt ein schönes Feuerwerk und zum Abschluß zündet K mit der Freiheitsstatue ein Blitzlicht an. Somit wurde die gesamte Stadt geblitzdingst.
FAZIT :
Ich war schon ziemlch enttäuscht, da so keiner und nichts so gut ist wie beim 1. Mal. Irgendwie ergoß sich Will Smith nur so in Kalauer der übelsten Sorte und Tommy Lee Jones nur wenige Zeilen gehabt.
Die Aufregung über die Spezialeffekte hält sich ebenfalls in Grenzen, da sie nicht über Altbekanntes hinausgehen.
Es handelt sich nicht mehr und nicht weniger um einen Streifen, bei dem man sich das Popcorn reinziehen kann, ohne sich der Gefahr auszusetzen, sich erbrechen zu müssen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-19 12:12:09 mit dem Titel Scooby Doo
Es handelt sich um die Realverfilmung einer Zeichentrickserie die aus dem Hause Hanna-Babera stammt. (Bekannt durch "Fred Feuerstein" .)
Die Mystery Inc. besteht aus 5 Freunden, die sich als Detektive um mysteriöse Fälle kümmern, die sie allesamt als Teiben reichlich menschlicher Bösewichte enttarnen.
Titelheld ist die große dänische Dogge Scooby Doo, die vollständig aus dem Computer kommt und zwar reden kann, aber nicht sonderlich helle ist. Er ist so verfressen, dass er für einen Scooby-Snack = ein Hundekeks zu jeder Schandtat bereit ist. Sein bester Freund und menschliches Pendant ist Shaggy Rogers (Matthew Lillard), ein schlacksiger gefräßiger langsam oder überhaupt nicht denkender junger Mann. Die sich für modebewußt haltende Zicke Daphne Blake gibt "Buffy" Sarah Michelle Gellar. Das Mädel kleidet sich immer in purpurne Gewänder, obwohl es sich um eine Herbstfarbe handelt und es gerade mal Mai ist (Zitat eines Möchtegern-Voodoopriesters). Da wären noch die auf intellektuell machende, recht intelligente Velma Dinkley (Linda Cardellini), die eigentliche Urheberin der Pläne, auf deren Erfolg der Erfolg der Mistery Inc. basiert. Sie wird aber mit schöner Regelmäßigkeit von Fred Jones (Freddie Prinze Jr.)um ihre Lorbeeren gebracht. Dieser Schönling sonnt sich so gerne im Rampenlicht, dass er den ganzen Ruhm für sich beansprucht, obwohl er scheinheilig von guter Teamarbeit redet.
Am Anfang des Filmes lösen die Freunde den Fall, indem sie ein angebliches Gespenst als den Hausmeister enttarnen, der Rache für den Korb, den Pamela Anderson (ich glaube, als sie selbst) ihm gegeben hat, nehmen wollte. In dessen Verlauf wurde Daphne mal wieder als Geisel genommen und musste gerettet werden. Shaggy und Scooby rannten wie üblich angsterfüllt ziemlich kopflos in der Gegend rum und Fred ist auch keine große Hilfe. Mehr aus Zufall schaffen sie es, den Hausmeister zu stellen. Da Fred es sich nicht nehmen läßt, sein Gesicht in die Kameras zu halten, entschließt sich Velma, auszusteigen. Aber auch Daphne hat keinen Bock mehr und Fred muß auch noch nachziehen. So bricht die Gruppe auseinander und nur Scooby und Shaggy bleiben zusammen.
Zwei Jahre später erhalten alle ehemaligen Mitglieder der Mystery Inc. getrennt voneinander von Emile Mondavarious ("Mr. Bean" Rowan Atkinson) den Auftrag, auf Spooky Island zu kommen, da er sich Sorgen um die Besucher seines Themenparkes macht. Die jungen Leute kommen dorthin, um sich spaßeshalber gruseln zu lassen, verlassen die Insel aber als eine Art Zombie.
Die 5 versuchen erst einmal, jeder selbst auf eigene Faust hinter den finsteren Machenschaften zu kommen, erkennen aber bald, dass sie nur zusammen den Fall lösen können.
So, nun genug des Vorgeplänkels, jetzt fange ich an, den Film auseinanderzunehmen. Wer ein hochgradiger Fan dieser Zeichentrickserie oder von einem der bekannteren Hauptdarstellern ist oder sich lieber selbst ein Bild machen will, der sollte lieber nicht weiterlesen.
Scooby Doo
stammt wie gesagt aus dem Computer und ist tricktechnisch gesehen wirklich sehr gelungen. Doch ist er halt ein Hund und nicht mit sonderlichen intellektuellen Fähigkeiten ausgestattet.
Shaggy
wurde optimals von Lillards verkörpert. Ich habe in früher die Serie sehr wohl gesehen und finde, er macht die Sache sehr gut. Shaggy trifft auf dem Hinflug auf die süße Mary-Jane, die auf Hundehaare allergisch reagiert. So wird Scooby kurzerhand umquartiert. Als dieser später herausfindet, dass MJ auch ein Monster ist, glaubt ihm Shaggy nicht und prügelt sich mit ihm. Aber alles geht gut aus und die alle drei kommen glücklich wieder zusammen.
Wie sie in die Festung eindringen, die sich als stillgelegte Geisterbahn entpuppt, kommen sie auf eine festlich gedeckte Tafel. Bevor sie sich aber darauf stürzen können, entwickelt diese ein Eigenleben - nachdem der Strom eingeschaltet worden ist. Natürlich handelt es sich um Plastikdekor, das durch Hebel in Bewegung gebracht wird. Ich denke, jeder, der schon mal in einer Geisterbahn oder überhaupt einem Themenpark war, wird schon bei dem 1. Anblick der Tafel auf des Rätsels Lösung gekommen sein!
Velma
wurde in der Vergangenheit von den anderen unterdrückt, auf Spooky Island aber kann sie ihr Köpfchen brillieren lassen und findet auch ihr persönliches Glück, das ich ihr von Herzen gönne. Nur weil das Mädchen etwas pummelig ist und eine dicke Brille auf der Nase hat, wurde sie bis dahin für nicht attraktiv gehalten.
Daphne
ist es leid, entführt und gerettet zu werden. Daher hat sie sich in den zwei Jahren in eine "Kampfmaschine" verwandeln lassen. Buffy grüßt! Dadurch ist es ihr möglich, im Finale gegen einen Wrestler zu bestehen und diesen dazu zu zwingen, zuzugeben, dass er und nicht sie diesmal das dumme Huhn ist. (Kein sehenswerter Kampf, aber was kann man schon von einem Wrestler erwarten?) Daphne ist eine wirklich dumme Pute, die nur rumzickt. Richtig unangenehm. Also eine denkbar schlechte Aufgabe für Ms. Gellar, die Interviews zufolge diese Aufgabe freudigst angenommen hat, da sie und ihr Liebster Freddie Prinze Jr. von Kindesbeinen an große Fans der Serie sind. Auch haben sie sich darüber gefreut, mal wieder zusammen vor der Kamera zu stehen.
Fred
ist ein aufgeblasener Angeber, der andauern sein übergroßes Ego pflegt. Am Ende kann er sich dazu hinreißen, zu erwähnen, dass Velma alles viel besser erklären könne und sie hat endlich ihren lang ersehnten 1. großen Auftritt.
Ich halte Prinze Jr. für keinen begnadeten Schauspieler und finde, er hat noch nie viel Charakter in die von ihm gemimten Figuren gebracht. Es könnte durchaus davon rühren, dass die Figuren, die er bis dato verkörpert hat, auch extrem flach konzipiert sind, sodass sie für eine Psychostudie untauglich wären, doch macht das die Sache auch nicht besser.
Fred und Daphne fallen sich am Ende in die Arme und knutschen rum. Irgenwie muß ich irgendwas verpasst haben, ich kann nicht sagen, wann und wo und zu welchem Zeitpunkt irgenwas in der Luft lag, das diesen Schluß nahegelegt haben könnte. Keine begehrlichen oder zumindest fragenden Blicke, keine zufälligen Berührungen, die die Leidenschaft entfacht haben könnten oder Frotzeleien, die zu mehr führen könnten ... Wer meint, doch etwas derartiges entdecken zu können, soll mir Bescheid geben und mich aufklären.
"Mr. Bean" kommt schrullig daher, doch witzig fand ich ihn noch nie, auch hier nicht. Wer ihn trotzdem mag, soll mir verzeihen.
Es stellt sich heraus, dass eine Mondavarious-Kopie hinter allem steckt. Um an die Macht über die ganze Erde zu kommen - wenn schon, dann alles und jeden - werden die Besucher von Monstern in Besitz genommen, die an zu groß geratene Gremlins erinnern. Der Mensch selber wird aus seinem Körper herausgesaugt und verbleibt als Protoplasmakopf, der in einem Becken zwischengelagert wird. Nach einem Dämonritus, der auf einem gleichnamigen dreieckigen okkulten Gegenstand mit alten Schriftzeichen steht, muß der Bösewicht die Seelen plus einer reinen Seele aufnehmen und hat es dann geschafft. Um die ausgewählte reine Seele handelt es sich um keinen Geringeren als Scooby. Zufällig stößt Shaggy auf der Suche nach Scooby (die berühmte Frage "Scooby, wo bist du?" stellend) auf das Becken und fischt seine Freunde heraus. Velma entdeckt, dass das Monster, wenn irgendein Protoplasmakopf in den besetzten Körper fährt, herausgedrängt wird und bei Einwirkung von Sonnenlicht explodiert. Die Freunde schaffen es nicht auf Anhieb, in ihren eigenen Körper zu fahren, was durchaus witzig anzusehen ist, nur hätte es nicht gebraucht, dass sie es erst nach ca. einem halben Dutzend Versuchen gebacken gekriegt haben.
Beim großen Showdown wurden die Rechner noch mal auf höchste Stufe gefahren, denn hinter der Mondavarious-Kopie steckt der kleine Klopper (ich bin mir nicht sicher, ob ich seinen Namen richtig geschrieben habe, wird jedenfalls so oder so ähnlich ausgesprochen), ein Hund, von dem Velma behauptet, er sähe zwar wie ein Welpe aus, aber das läge daran, dass er ein Drüsenproblem habe. Er ist verdammt wütend auf die 5 Freunde, da sie ihn rausgeschmissen haben, weil er alle genervt hat und auf Daphne uriniert hat, obwohl ausgemacht war, dass er dies zu unterlassen hat. Er schafft es nicht, Scooby sich einzuverleiben, bläht sich aber nach dem Genuß von ein paar Dutzend Seelen zu einem Monsterhund auf, dem zuletzt mit einem Piekser die Luft herausgelassen wird. Es gehen auch alle Monster drauf, wobei ich mich frage, warum sie den Dämonritus am hellichten Tage durchgeführt haben, macht man denn sowas nicht traditionell um Mitternacht zur Geisterstunde?
Ich meinte mich an eine Extra-Auskopplung der Zeichentrickreihe erinnern zu können, in der Scooby einen kleinen Neffen hat, der bewundernd auf hin hinaufschaut. Dieser Welpe sah wie Klopper aus. Dieser ist auch hier definitiv mit ihm verwandt, aber nicht gut auf ihn zu sprechen.
FAZIT :
Die Tricktechnik ist große Klasse, zumindest die Hälfte der Schauspieler ist überzeugend, die Story aber ist lausig und die Gags abgelutscht, heißt vorausschaubar und mit ellenlangem Bart. Daher gibt es von mir nur die Note 4.
PS :
Hier noch die Liste mit den Gags, die ja alle nicht so der Brüller sind.
Shaggy und Scooby fangen nach einem Freßgelage an, sich im Rüpsen zu übertrumpfen. Shaggy setzt noch einen drauf und regt einen Furzwettbewerb an, den er haushoch gewinnt. Irgendwann kommt Daphne dazu, steht hinter ihm und zieht sich naserümpfend die Furze rein.
Shaggy fordert Scooby auf, ein Glas extrascharfer Pepperonischoten zu kippen. Dieser macht es und raucht aus dem Maul. Ein Krug Wasser nachgeschüttet und durch Ketchup, das Shaggy ihm auf die Zunge spritzt, gerettet. Da das ein geiles Erlebnis sei, greifen sich beide je ein frisches Glas. Man sieht, wie aus dem Fenster dicker Rauch aufsteigt.
Daphne ärgert Velma, indem sie ihr die Brille von der Nase reißt ("Wer ist jetzt hilflos?"). Velma verliert sofort ihre Sehkraft und die Orientierung und greift Fred an die Gurgel - der einen ganzen Meter neben ihr stand und sich bis dahin um keinen Zentimeter bewegt hat.
Im Chaos im Finale verliert sie ihre Brille. Natürlich wird diese ihr von einem Monster gereicht und sie rennt schreiend weg.
Weil im Flugzeug keine größeren Hunde (auf einem Arm tragbar ist glaube ich die Grenze) erlaubt sind, hat Shaggy Scooby mit einem Kleid und einem Hut ausgestattet und stellt sie Fred als seine Großmutter vor, nachdem dieser gefragt hat, wer denn die häßliche Alte sei. Die anderen meinten dazu, keiner wäre so blöd, nicht zu erkennen, dass es sich um einen verkleideten Hund handelt.
Daphne lauert einem Möchtegern-Voodoopriester auf, dem sie vorwirft, etwas mit den mysteriösen Vorkommnisen zu tun zu haben. Er streitet dies ab und warnt sie davor, die Festung zu betreten. Daphne schmeißt ihre Denkmaschine an und siniert darüber, ob er ihr sagen will, sie solle dort hingehen oder sie solle es nicht oder ob er wolle, sie gehe nicht, obwohl sie es sollte usw. und so fort.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-26 11:30:23 mit dem Titel Lilo und Stitch - Ein ungewöhnlicher Disney-Film
Bei den Hauptfiguren handelt es sich um die kleine Hawaiianerin Lilo, die von ihrer großen Schwester Nani aufgezogen wird, nachdem ihre Eltern bei einem Sturm autogefahren sind = tot und dem eigentlich böse konzipierten Außerirdischen Stitch. Diesmal sehen die Menschen auch wirklich wie Menschen aus :
- die Kinder erinnern an Zwerge, klein und pummelig, aber nicht süß wie Neugeborene, sehen alle fast gleich aus
- die Hawaiianer haben alle eine recht große Knollennase und sind eher stämmig gebaut
- die älteren Männer sehen wie Fässer auf zwei Beinen aus (das ist wirklich realistisch, kenne ich aus Dokumentarfilmen)
- Nani hat recht kleine Brüste und ein paar richtig stämmige Beine, sieht man deutlich, als sie mit einem Zweiteiler, der aus Badehose und einer Art Top besteht (ich weiß den korregten Ausdruck nicht), surfen geht
Nani hat Probleme mit der Erziehung von Lilo. Diese trauert noch um ihre Eltern und will nicht auf Nani hören. Immer wieder greift sie die Kinder in ihrer Hula-Tanzgruppe an. Sie beißt der einen sogar in den Arm.
Das Jugendamt schickt ihren besten Mann für besondere Fälle, Mr. Bubbles, der bereits auf den 1. Blick wie ein CIA-Agent aussieht, der er auch gewesen ist. Er soll überprüfen, ob Nani sich als Mutter eignet. Das tut sie allem Anschein nach nicht. Sie hat es auch noch nicht geschafft, einen Job längere Zeit zu behalten.
Um Lilo eine Freude zu machen, darf diese sich im Tierheim einen Hund aussuchen. Sie entscheidet sich mangels Auswahl für den blauen Außerirdischen . (Die übrigen Tiere hatten sich aus Angst verdrückt.) Er ist geflohen, als er als Experiment 626 vom verrückten Professor Jumba vernichtet werden soll. Um irdischer auszusehen verbirgt er ein 2. Paar Arme und seine Stacheln auf dem Rücken.
Aber wie sehr er sich auch bemüht, Stitch sieht in keiner Sekunde des Filmes fürchterregend aus. In meinen Augen ein Manko, denn er erinnert an E.T., ist aber nicht so häßlich wie dieser, also auch "realitätsferner".
Aus irgendwelchen Gründen auch immer (ich kann mir keinen logischen, vernünftigen denken) wird der besagte Jumba mit Pikli, einem schmächtigen, einäugigen Männchen als Aufpasser, zur Erde geschickt, um den Flüchtling zu holen.
Naja, auf alle Fälle geht alles gut aus :
- zu Lilo, Nani und Stitch kommt David dazu, der Nanis Zuneigung erringt
- Jumba ist gar nicht so böse und wohnt fortan mit Pikli bei Bubbles, da die außerirdische Königin aus lauter Liebenswürdigkeit diese auf die Erde ins Exil schickt
Die Probleme, die Nani und Lilo haben, werden heruntergespielt und eigentlich gar nicht gelöst. Es könnte der Eindruck entstehen, es sei ausreichend, einen Außerirdischen zu finden, um alle menschlichen Sorgen verpuffen zu lassen.
Die Animationen sind natürlich von überdurchschnittlicher Qualität, doch das ist bei Disney-Filmen Standard, also kein Grund für die Aufwertung des Inhaltes.
Daher gibt es von mir als Gesamtnote eine 3.
Ich gebe zu, dass ich keine rechte Lust hatte, in diesen Film zu gehen und sozusagen genötigt wurde. Ich bin also mit einer negativen Grundeinstellung hineingegangen, die ich als bestätigt ansehe.
PS :
Es kommt im ganzen Film keine einzige Figur aus anderen Disney-Filmen vor, obwohl das Werbeplakat genau dies suggeriert hat! weiterlesen schließen -
Jimmy Newton
Pro:
xx
Kontra:
xx
Empfehlung:
Nein
Dieser Film wurde ausdrücklich für Kinder gemacht, für ein Alter von 5-12. Verständnis sollte mit Leichtigkeit sein und die Fähigkeit eines Kindes treffen, um dem Film zu folgen.
Frage: Wer war das mit Neutron vertraute Kind: Ein Jungengenie bevor der Film rauskam? Antwort: Jede Person, die ein regelmässiger Zuschauer vom Kinderkanal sind. Meine Tochter hat diesen Film gesehen und war begeistert. Ich hatte von diesem Film noch nie gehört, aber ich dachte mir, den musst Du Dir ansehen und einen Bericht drüber schreiben, wenn der so toll war.
Über den Film
Der Anfang des Films stellt Brecheisen und seinen besten Freund Carl vor, die von Goddard begleitet werden, Goddard der Roboterhund in dem Film. Mit Ihm erlebt er aufregende Sachen. Brecheisen ist Neutron. Den Toaster seiner Mutter nahm er und baut ihn in einen Satellitenkommunikator ein.
Oder er geht in die Schule und bringt seine neueste Erfindung, den Psychiaterstrahl für eine Vorstellung mit. Aber alle seine Mitschüler denken, dass seine Erfindung lustig ist, weil sie versagt bei der Vorführung. Beim Verlassen der Klasse drückt Brecheisens den Knopf auf dem Psychiaterstrahl und verkleinert seine Lehrerin Frau Fowl unbewusst. Ich sah diese Frau Fowl bis zum Ende des Films nicht mehr.
Auf seinem Heimweg sah Brecheisen einen Flieger von der Eröffnung des Vergnügungsparks. Er setzte sich in sein Labor. Er überprüfte, ob es fremde Nachrichten von seinem Satelliten gibt, gab es aber nicht. Er fragte dann seine Eltern, ob er zur grossartigen Eröffnung des Vergnügungsparks gehen konnte. Seine Eltern sagten Nein. Er sagt er wolle an seinem Psychiaterstrahl arbeiten, machte sich aber damit ganz klein.
Er traf seine Freunde vor dem Vergnügungspark und genoss den Abend dann mit Ihnen. In dieser Zeit liessen die Fremden eine Nachricht in seinem Labor, aber er sollte sie dort nicht bekommen. Die Nachricht war, dass die Fremden kamen, um die Erwachsenen zu stehlen. Die Fremden betrachteten die erwachsenen Menschen als schmackhaftes Bissenopfer für ihr Küken-mögen Gott. Die Fremden nahmen die Eltern auf Erde gefangen, während die Kinder auf ihrem Heimweg vom Vergnügungspark waren. Brecheisen erwachte am nächsten Morgen und merkte, dass seine Eltern verschwunden waren, zusammen mit alle den Eltern aus der Nachbarschaft.
Die Kinder waren glücklich und taten, was auch immer sie wollten an diesem Tag, Süssigkeiten essen und laufen um die Stadt herum ohne Überwachung. Schliesslich gingen sie alle mit dicken Bäuchen nach Hause und vergassen, dass ihre Eltern nicht dort waren. Das wars, als sie begannen, ihre Eltern zu vermissen, weil niemand sich dort um sie kümmern konnte. Die Kinder kamen zu Brecheisen und sie begannen die Eltern zu suchen.
Die Kinder finden die Fremden, die "Yokians" genannt werden, die in einer Glaserei mit zwei Augen eingeschlossenes, die aus stecken, grünes Frosch schauendes Mus sind. Sie sind sehr lustige Charaktere. Beim Betreten der Stadt werden die Kinder von den Yokian Wachen gefangengenommen. Die Kinder sind in einer Zelle verriegelt. Brecheisen ist in der Lage, mit Goddard doch zu kommunizieren, das in einem anderen Zimmer ist. Goddard rettet den Tag und zerbricht das Türopen.
Neutron, sein Hund und seine Freunde kommen gerade rechtzeitig. Die Eltern waren im Begriff, an den monströsen Hühnergott gefüttert zu werden. Wie durch ein Wunder greifen die Kinder die Feinde an und besiegen sie schliesslich. Dann bekommen sie ihre Eltern zurück und haben eine Zusammenkunft mit ihren Eltern in einem der fremden Raumschiffe und werden zuhause glücklich.
Meine Meinung: Goddard, der Roboterhund ist eine lustigste Figur von Anfang bis Ende des Films. . Der Wissenschaftslehrer des Newtons lässt etwas mitteilen, was wirkungsvoll ist. Obwohl Newton selbst nicht lustig ist, ist er durch seine kreativen Erfindungen sehr lustig.
1 Stunde und 27 Minute Film war genug für mich. Ich habe den Film im Kino gesehen. Alle die Kinder lachten, daran konnte ich hören, dass dieser Film seine Zauberei auf Kinder legte.
Ich genoss die 3 D Bilder in diesem Cartoonwissenschaftsschnipseln. Sie schienen mit dem verrückten Wissenschaftsthema zu gehen. Die Vorortstadt von Retroville schien zurück in die 50er eingesetzt zu werden. Sie erinnerte mich an das Jetsons auf eine Weise.
Ich weiss, dass dieser Film sich nicht mit Shrek vergleichen lassen kann. Meine Tochter erkannte den musikalischen Hintergrund, und das machte diesen Film sogar vergnüglicher.
Auf einer Skala von 1-10 bewerte ich diesen Film als eine 6. Meine Tochter sagt sein eine 8. Aber das muss je jeder selber wissen. Meine Enkeltochter wird übrigens 3.
Schaut doch mal bei meinen anderen Meinungen rein.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-14 23:43:32 mit dem Titel Der Goofy Film
Viel Spass beim lesen.
Als ich sah, wie dieser Film auf Video kam, hielt ich nicht viel davon, weil ich mag viele Filme, die es auf Video gerade gibt. Junge, hatte ich Unrecht! Ich liebe diesen Film nicht nur, er machte mir einen bonified dämlichen Ventilator für das Leben! Komm mit mir, wie wir beobachten, dass Max grösser wird, und Goofy dämlicher, aber dies ist ein dämlicher Film ist!
Wer ist im Film?
Dieser Film hat eine grosse Vielfalt von Teensternen und einigen Veteranen gemischt, um ihn zu einem frischen und lustigen Film zu machen! Ich möchte dich zu vorstellen:
Dämlich: Berechne Landwirt (die einzige und Originalstimme dämlich)
Max: J ' T ist bester Freund auf "Schritt und Tritt".
Roxanne: Kelly Martin (das Leben geht, Christy und E.R.)
Stacey: Jenna Von Oy ("sechs "auf der Fernsehvorstellung" Blüte")
Powerline: Tevin Campbell (Teensänger)
Prinzip Mazur: Wallace Shawn (Rex in der "Spielzeuggeschichte")
P.J.: Beraube Paulsen (von denen ich, dass es Pauly Küste waren, schwöre)
Was ist die Geschichte?
Dämlich, ein schwerfälliger, aber liebenswerter Vater, meint, dass sein Sohn Max einen Pfad von Gewalttätigkeit und Zerstörung hinunter geht, so dass er seinen Sohn auf einer Reise zu Rücklauf nimmt, die seine Kindheit zu Farblackschicksal tritt. Dämlich ohne Maximum aus seinem Traum Datum mit Roxanne und von einem Sommer voll Spass und Freiheit, Risse zu kennen. Max, der seinem Leben um seinen Leerlauf herum, Powerline einwickelt, sagt Roxanne, dass er mit seinem Vater geht, weil sie zu seinem Konzert in Kalifornien gehen. Jetzt muss er nicht nur auf einer Reise mit seinem Vater sein, sondern auch begreifen, wie auf Stufe mit Powerline zu kommen ist. Abenteuer nach Abenteuer bestehen sie und schliesslich beendet sie es am Powerline Konzert. Ein bisschen smarter und ein bisschen liebevoller finden beide die Übereinkunft das sie dies brauchten. Bekommt Max sein Mädchen am Ende? Du musst den Film und Fund beobachten.
Wie ist die Musik?
Wieder hat Disney einige der besten Tonspuren! Dies ist eine grosse Tonspur, damit Familien und Kinder sie gut hören. Tevin Campbell singt die Majoritäten der Lieder wie "I2I" "fallen auf", und "nach heute". Aber Bill Landwirt und Aaron Lohr singen als Vater und Sohn im lustigen Lied, "auf der offenen Strasse"(ein grosses Reiselied)!und die süssen und sentimentalen Lieder "niemand anderes, aber du."
Was dachte ich davon?
Ich dachte, dass "ein dämlicher Film" eine entzückende und schlaue Art war, zu zeigen, welche Kinder und Eltern in den Wunderjahren des Lebens hindurchgehen. Wir sind alle dort wo wir gerade "nicht" seien sollen, unsere Eltern bekommen oder unsere Kinder und wir gewesen sind, die alle hoffen oder schon haben, zu einem Verständnis gekommen sind, dass wir "immer nicht" das bekommen, was wir möchten. Ich empfehle dieses hoch für die ganze Familie, besonders wenn du ein Kind hast, um Pubertät zu schlagen! Die Figuren in dem Film sin übrigens sehr schön gezeichnet.
Was kostete dieser Film?
Dieses Video kostet zwischen 19,90 Euro und 24,95 Euro, je nachdem wo du sie findest. Dieser Film ist gegenwärtig mit einem neuen Titelbild und neuem Blick wieder herausgegeben worden. Kaufe ihn jetzt, bevor er zurück in den "Sprung" verschwindet!
Miete oder kaufe heute Abend "einen dämlichen Film"-du wirst nicht enttäuscht sein!
Hallo, meine Tochter hat die Rechtschreibeung etwas verändert. Ich bin nicht geboren in Deutschland und nicht so lange hier, das ich es perfekt kann. Und mein Übersetzungsprogramm ist wohl nicht so gut. Da muss meine Tochter mir wohl noch oft helfen.
Vielleicht gefällt Euch ja noch ein anderer Bericht von mir, würde mich ärgern, wenn ihr die auch lest und bewertet.
Ich kaufe sehr viel auf dem Trödelmarkt oder bei Auktionshäusern, am liebsten bei yahoo, da kostet es keine Gebühren.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-28 07:26:46 mit dem Titel Urmel aus dem Eis
Urmel 1
Um allen Spekulationen ein Ende zu bereiten: Das Urmel ist kein Drache, kein Saurier, kein Säugetier. Das Urmel ist ein Urmel. Sonst nichts. Urmel ist absolut einzigartig! Als einziges lebendes Exemplar seiner Gattung landet das prähistorische Findelkind auf der idyllischen Insel Titiwu, irgendwo mitten im Meer. Frisch aus dem Ei geschlüpft, gerät es dort in die bunte Gesellschaft einer handvoll lustiger, sprechender Tiere und einer sowohl genialen wie auch zerstreuten Wissenschaftlerin. Voller Neugier, Tatendrang und Gutgläubigkeit stürzt sich Urmel in immer neue, aufregende Abenteuer. Richtig bedrohlich wird es aber erst, als zwei ausgekochte Bösewichte auf der Insel auftauchen...
Urmel 2
Um allen Spekulationen ein Ende zu bereiten: Das Urmel ist kein Drache, kein Saurier, kein Säugetier. Das Urmel ist ein Urmel. Sonst nichts. Urmel ist absolut einzigartig! Als einziges lebendes Exemplar seiner Gattung landet das prähistorische Findelkind auf der idyllischen Insel Titiwu, irgendwo mitten im Meer. Frisch aus dem Ei geschlüpft, gerät es dort in die bunte Gesellschaft einer handvoll lustiger, sprechender Tiere und einer sowohl genialen wie auch zerstreuten Wissenschaftlerin. Voller Neugier, Tatendrang und Gutgläubigkeit stürzt sich Urmel in immer neue, aufregende Abenteuer. Richtig bedrohlich wird es aber erst, als zwei ausgekochte Bösewichte auf der Insel auftauchen...
Urmel 3
Um alles Spekulationen ein Ende zu bereiten: Das Urmel ist kein Drache, kein Saurier, kein Säugetier. Das Urmel ist ein urmel. Sonst nichts. Das prähistorische Findelkind Urmel lebt auf der idyllischen Insel Titiwu, inmitten einer Hand voll lustiger, sprechender Tiere. Voller Neugier, Tatendrang und Gutgläubigkeit stürzt sich das Urmel in immer neue aufregende Abenteuer...
Das sind die 3 Filme die wir auf DVD haben. Meiner Meinung ist Urmel aus dem Eis noch ein guter Kinderfilm. Die meisten Kinderfilm sind mit sehr viel Gewalt gepaart, wenn ich da nur an Dragenball Z denke. Und soetwas kommt noch zu einer Zeit, wo Kinder Fernseh gucken. Aber mal zurück zum Thema. Ich finde die 3 Teile einfach Klasse und werde für meine Tochter auch noch den 4ten Teil kaufen
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-24 06:27:14 mit dem Titel Heppo der Retter
Bob der baumeister
Folge: Heppo der retter
Personen:
°°°°°°°°°
Bob, der baumeister
Wendy: Sekretärin
Baggi: Bagger
Buddel: Bagger mit Gleitketten
Mixi: Betonmischer
Heppo: Krahn
Rollo: Walze
Bauer Gurke: Bauer
Knolle: Vogelscheuche
Rumpel: Traktor
Inhalt:
°°°°°°^°Baggi, Buddel und Heppo sollen an der Brücke aufräumen. Heppo macht einen Umweg, damit er nicht über die Brücke fahren muß. Er hat Höhenangst. Während der Arbeit ärgert Knolle Heppo. Dieser fährt dann traurig nach hause. Knolle rutsch aus und fällt über die Brücke und bleibt an einem Ast hängen. Heppo rettet ihn. Und sie vertragen sich.
Fazit:
°°°°°°
Man sollte nich andere ärgern, das tut ihnen weh
2. Wer Mist macht, kann mit schweren Folgen rechnen.
3. Man kann sich immer versöhnen.
Für Kinder pädagogisch wertvoll. weiterlesen schließen
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