Bundestagswahl Testbericht

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Erfahrungsbericht von Harzer

Alternativen sind Mangelware!

Pro:

Wahl der Mittel

Kontra:

Gleiches Endergebnis

Empfehlung:

Nein

Hallo Community!

Um eines gleich vorweg zu nehmen : ich rechne mich dem bürgerlichen Wahllager zu und pendle in meiner Wählergunst zwischen F.D.P. und CDU. Warum ich das sage? Nun ich denke jeder der einen Beitrag hierzu veröffentlicht ist in gewisser Weise parteilich vorbelastet und es ist nur gerecht, dies gleich klarzustellen. Vielleicht werden dann einige Äußerungen des Beitrages deutlicher.

Nun zum Thema : Im Herbst steht also wieder ein Wahltermin an. Die ersten Ausläufer des Wahlkampfes sind erschienen und wie immer fragt man sich, wen man wohl wählen soll. Strategisch werden sich alle großen Partein wohlauf die neuen Bundesländer konzentrieren, da dort die meisten Wechselwähler (welche oft den Wahlausgang entscheiden) zu finden sind. Die Frage ist nur,ob es überhaupt Alternativen in diesem Wahlkampf gibt oder ob die Parteien in der Realisierung ihrer Ziele nicht doch gebunden sind.

Man kennt das Problem ja. Vor der Wahl wird einem das Himmelreich versprochen und die Realisierung nach der Wahl wirkt dann eher wie ein matter Abglanz der Hölle. Das ist jetzt zwar polemisch ausgedrückt, ist allerdings normal. Letztlich sind aller Parteien nach einem Wahlsieg an die jeweilige Haushaltslage gebunden und den durch das Grundgesetz gegebenen parlamentarischen Regeln unterworfen. So wird es wohlauch diemal sein. Die Wahlprogramme mögen sich unterscheiden, die Umsetzung wird im Großen und Ganzen gleich aussehen.

Beispiel : Die rot-grüne Regierung hat vor der Wahl versprochen den Benzinpreis nicht über 6 Pfennig zu erhöhen. Nun,sie hat es doch getan, damit die Rentenversicherungsbeiträge einigermaßen stabil bleiben. Die Opposition hat dies zwar kritisiert, hätte jedoch m.E. nach keine andere Wahl gehabt als dieses Geld auch aufzutreiben. So hätten wir vielleicht keine Erhöhung des Benzinpreises ertragen müßen,aber mit Sicherheit eine neue Steuerlast bekommen.

Was ich also sagen will ist, das sich die realpolitischen Möglichkeiten aller Wahlkandidaten gleichen. Unterschiedlich sind die jeweiligen Mittel,die Belastung bleibt jedoch die gleiche.

Was einem bleibt ist nurmehr die Wahl der Mittel.

Euch allen einen interesanten Wahlkampf.

Harzer

16 Bewertungen, 4 Kommentare

  • kenam

    31.05.2002, 01:44 Uhr von kenam
    Bewertung: sehr hilfreich

    Innerhalb der EU hat sich das rotgrüne Deutschland ja nicht gerade profiliert - die Wirtschaftsdaten sind weit unterm Schnitt, die Ministerriege skandalgeschüttelt und die Außenpolitik ist mäßig. Mal sehen, was nach der Wahl wird

  • skorpion99

    02.03.2002, 13:12 Uhr von skorpion99
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die Wahlen sind nach meiner Meinung schon entschieden, denn den größten Fehler hat die Opposition mit der Wahl ihres Kanzlerkandidaten fabriziert, weil sie einerseits die von Dir richtiger Weise erwähnten Wendehälse vor den Kopf gesto&

  • new_siveritas

    01.03.2002, 12:21 Uhr von new_siveritas
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gleiches Endergebnis? Naja, ich möchte nicht wissen, wie die Menschenrechtssituation für Menschen ohne deutschen Paß unter einer Regierung Stoiber aussieht...

  • Knutschbaer

    01.03.2002, 11:48 Uhr von Knutschbaer
    Bewertung: sehr hilfreich

    Du hast doch eine Wahl: Nicht wählen gehen! Du hast ein ziemlich "schweres" Thema gewählt, zu dem man mit Sicherheit mehr sagen kann und sollte. Da Du dich sehr knapp gehalten hast "nur" ein nützlich. Etwas mehr wäre