Erfahrungsbericht von gia777
Berufsarmee statt Bundeswehr???????
Pro:
freiwillige Entscheidung
Kontra:
kostet dem Staat ne Kleinigkeit
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich mal eine Erörterung zum Thema Berufsarmee statt Bundeswehr schreiben.
Einleitung:
Die zu erörternde Fragestellung ist besonders aktuell, sie wird in den Medien immer wieder aufgegriffen und öffentlich diskutiert.
Ist es sinnvoll eine Berufsarmee anstatt einer Bundeswehr zu stellen?
Pro Argumentation:
Es gibt viele Aspekte, die die zu erörternde Frage bestätigen.
Zunächst gilt es zu bedenken, dass durch die Einführung einer Berufsarmee und die Abschaffung der Bundeswehr es jedem jungen Mann selbst überlassen ist sich dem Wehrdienst zu unterziehen oder nicht.
Durch diese Entscheidungsfreiheit werden ihm der Zwang und die Angst vor der Armee genommen.
Einige Jugendliche werden den Weg des Berufssoldaten wählen, während andere eine Ausbildung oder ein Studium bevorzugen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass durch eine Berufsarmee schlagkräftigere Einsatztruppen ausgebildet werden können, durch eine längere Verpflichtung und freiwilliges Interesse sowie die Motivation der Rekruten kann eine bessere und gezieltere Ausbildung gewährleistet werden als wie bisher in den knapp zwölf Monaten der "Zwangsverpflichtung".
Nicht zu vergessen ist, dass die Berufsarmee im Gegensatz zur Bundeswehr die preisgünstigere Variante für den Staat darstellt. Es müssen nur diejenigen ernährt, besoldet und ausgebildet werden, die wirkliches Interesse zeigen, und nicht wie bei der Bundeswehr nahezu jeder männliche Bürger.
Contra Argumentation:
Es gibt jedoch auch Argumente, die gegen die Einführung der Berufsarmee und für die Beibehaltung der Bundeswehr sprechen.
Die Bundeswehr soll für jeden Jugendlichen eine wichtige Erfahrung sein. Er lernt viele Dinge für sein weiteres Leben, Disziplin und Kameradschaft werden geschult. Gruppendynamik, das Arbeiten in bzw. mit einer Gruppe werden gezielt trainiert, der Zusammenhalt in Krisensituationen, dass einer für den anderen Kameraden da ist und man sich gegenseitig unterstützt.
Die Berufsarmee ist noch nicht vonnöten, da die Bundeswehr bisher kaum an Auslandseinsätzen teilnimmt, daher reicht die Wehrpflichtigenarmee aus, die Gelder, welche nötig sind Berufssoldaten zu schulen können anderweitig verwendet werden.
Abwägung der Pro und Contra Argumentation
Schon die Quantität der Argumente zeigt ein eindeutiges Übergewicht im Sinne der Bejahung der aufgestellten These, es sollte jedem freigestellt werden zum Wehrdienst zu gehen oder eine andere Ausbildung zu wählen.
Den Jugendlichen, die kein Interesse am Wehrdienst zeigen, werden von diesen zwölf Monaten lediglich negative Erfahrungen mitnehmen;
Disziplin, Gruppendynamik und Kameradschaft lehrt auch jede andere Ausbildung, desweiteren sollen diese Werte auch von den Eltern vermittelt werden.
Eine gezieltere Ausbildung bei der Armee die von Freiwilligen angenommen wird und länger als 12 Monate
dauert, bringt eine schlagkräftigere Einsatztruppe hervor, welche dann auch bei Auslandseinsätzen motiviert und erflogreich teilnehmen kann.
Ein Auslandseinsatz einer Wehrpflichtigenarmee, die nur eine kurze Ausbildung genossen hat, dürfte sehr fragwürdig sein.
Ergebnis der Erörterung:
Es sollte daher die Berufsarmee eingeführt und die Bundeswehr abgeschafft werden.
Gia777
30 Bewertungen, 4 Kommentare
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21.05.2002, 23:32 Uhr von Gabri
Bewertung: sehr hilfreichHmm also im Moment muss ich mich nicht genauer mit solchen Dingen befassen, in paar Jahren wieder. Gabri
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16.05.2002, 11:16 Uhr von Qualle
Bewertung: sehr hilfreichInteresante Überlegungen.
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16.05.2002, 10:49 Uhr von FloVi
Bewertung: sehr hilfreichJetzt bräuchte man nur noch Zahlen darüber, ob sich denn auch genügend *Westentaschen-Rambos* freiwillig melden würden. Ich habe den Verdacht, dass im Gegensatz zur USA und ihrer Army der Stellenwert der BW bei uns zu gering dafür
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16.05.2002, 10:43 Uhr von didda66
Bewertung: sehr hilfreichnicht übel wenn man bedenkt, das Du ne Lady bist....nene *grins* mehr davon lG
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