Erfahrungsbericht von Esemaugir
Warum ausgerechnet Linda de Mol???
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit einigen Wochen läuft auf RTL ausnahmsweise mal wieder eine neue Quizshow. Da ich mir diese angesehen habe, möchte ich heute einmal meine Meinung dazu kundtun. Den Anfang bildet eine Beschreibung der Sendung an sich.
Die Sendung
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Am Anfang sitzen im Studio 101 Kandidaten, von denen einer ausgewählt wird, der dann derjenige ist, der gegen die restlichen hundert spielen muss. Er setzt sich jetzt auf einen einzelnen Stuhl und darf jeweils zwischen einer leichten und einer schweren Frage wählen. Die leichtere kann er möglicherweise besser beantworten, ebenso aber auch die restlichen 100. Wählt er eine schwere Frage, kann er natürlich mehr Leute wegspielen, läuft aber auch Gefahr, die Frage selbst nicht beantworten zu können. Jeder, der eine Frage falsch beantwortet, muss gehen. Damit verringert sich die Zahl der übriggebliebenen Gegner nach jeder Spielrunde und der Kandidat kommt seinem Ziel näher, alle Gegner wegzuspielen. Auf alle Kandidaten wird jeweils eine Gesamtprämie von 50000 Euro ausgesetzt. Diese wird durch die Anzahl der Gegner geteilt und für jeden weggespielten Gegner gibt es das Kopfgeld. Dadurch berechnet sich die am Ende zusammengespielte Summe. Dieses Ende ist dann erreicht, wenn wie gesagt alle Gegner weg sind oder der Kandidat selbst eine Frage falsch beantwortet. Dann wird der nächste aus den verbleibenden Leutchen ausgewählt und dieser darf sich gegen die anderen behaupten.
Damit dies aber nicht so schnell passiert, hat man einige Joker (25%, 50%, 75% und Verdoppler). Mit Hilfe der ersten drei Joker kann man sich die Antwort erkaufen. Vom bis dahin erspielten Geldbetrag wird der jeweils angegeben Prozentsatz abgezogen (einsetzbar in der genannten Reihenfolge) und man bekommt kein Geld für die weggespielten Gegner. Damit besteht schon einmal die Möglichkeit, drei Fragen nicht beantworten zu können, was allerdings ein teurer Spaß ist. Der Verdoppler hingegen vermehrt das Kapital. Sollte man sich sicher sein, dass viele Gegner die Frage falsch beantwortet haben, sollte man diesen einsetzen. Das Geld, welches man durch die unterlegenen Gegner erhält, wird hiermit verdoppelt. Wenn alle Gegenspieler weg sind, kann man das erspielte Geld mit nach Hause nehmen.
Die Moderatorin
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Die Moderatorin der Sendung ist Linda de Mol, welche einigen von Euch sicher noch von der Traumhochzeit her bekannt sein dürfte. Sie ist Holländerin, was man ihr auch deutlich anmerkt. Im wesentlichen hat sie bei der Show nichts weiter zu tun, als die Fragen zu stellen und sie dann aufzulösen sowie verschiedene andere Informationen, wie die gewonnene Geldsumme, anzusagen.
Meine Meinung
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Zuerst sollte man ja bekanntlich das positive erwähnen und dann erst zum negative kommen. Gelungen ist meiner Meinung nach das Konzept. Es ist nicht mehr eine der billigen Wer wird Millionär? -Kopien, sondern ein relativ neues Konzept. Üblicherweise wird einem Kandidat eine Frage gestellt, die er beantworten muss, um sich selbst weiter zu bringen. Hier muss er in gewisser Weise taktisch spielen, da er keine bestimmte Anzahl von Fragen zu beantworten hat, um eine bestimmte Geldsumme zu erspielen, sondern er muss schnellstmöglich alle Gegner wegspielen. Wenn man hierzu einen ansprechenden Moderator hätte, könnte die Sendung wirklich interessant sein. Aber genau hier liegt das Problem.
Linda de Mol ist für solch eine Sendung ungeeignet. Nicht nur ihren holländischen Akzent empfinden manche möglicherweise als störend (ich weniger, bei ihr ist er aber wirklich stark ausgeprägt), sondern auch ihr Dauergrinsen. Hinzu kommt, dass sie unfähig erscheint, die Sendung aufzulockern. Da der Ablauf bei solchen Quizshows relativ monoton ist, müsste wenigstens der Moderator dazu in der Lage sein, lockere und aufmunternde Gespräche zu führen. Dies ist bei Linda de Mol überhaupt nicht der Fall. Sie wirkt in meinen Augen vollkommen langweilig.
Über die Qualität der Fragen lässt sich streiten. Da ich nicht genügend Fragen gesehen habe, möchte ich diese hier nicht werten. Das dürfte aber auch das geringste Problem sein, da die Redaktion der Sendung selbst einen geeigneten Weg finden muss, um die Fragen lösbar und schwierig zugleich zu gestalten.
Die Kandidaten der Sendung wirken ein wenig wie abgeklärte Schauspieler. Bei anderen Quizshows merkt man denen an, wie aufgeregt diese sind und wie sie schwitzen. Bei Einer gegen 100 wirken sie jedoch völlig abgeklärt, als ob die Sendung vor der Aufzeichnung komplett durchgeprobt wird. Das wirkt nicht besonders natürlich, sondern viel zu künstlich für eine Quizshow.
Informationen
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Mittlerweile lief schon die vorerst letzte Folge der Show über den Sender und dabei bleibt es hoffentlich auch.
Wenn sich jemand nähere Infos zur Anmeldung für die Show oder ähnliches holen möchte, empfehle ich einen Besuch der Internetseite www.RTL.de.
Fazit
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Ich persönlich sehe mir die Sendung aus oben genannten Gründen nicht mehr an, an einem Samstagabend kann man wirklich anderes tun, als sich solch eine schlechte Sendung anzutun. Insbesondere die Moderatorin ist eine Katastrophe. Mit jemandem, der sein Handwerk versteht und auch ein relativ monotone Quizshow mit viel Charme und Witz moderieren kann, wie beispielsweise Herr Jauch, könnte die Show ein echter Renner werden. Aber mit Linda de Mol fürchte ich, dass es sie nicht mehr geben wird.
Ich empfehle die Sendung zwar nicht, muss aber trotzdem dazusagen, dass Fernsehunterhaltung Geschmacksache ist. Ihr solltet sie wenigstens einmal gesehen haben, um Euch selbst ein Bild von ihr machen zu können. Meiner Ansicht nach ist sie aber Zeitverschwendung, nur weiß ich natürlich auch, dass einige von Euch anderer Meinung sein werden. Deswegen freue ich mich schon jetzt auf Eure Kommentare.
Esemaugir 2002
P.S.: Die Meinung kann auch bei anderen Meinungsplattformen zu finden sein (auf jeden Fall bei Ciao), dann aber nur unter dem Namen „Esemaugir“. Alle anderen Namen sind Faker.
Die Sendung
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Am Anfang sitzen im Studio 101 Kandidaten, von denen einer ausgewählt wird, der dann derjenige ist, der gegen die restlichen hundert spielen muss. Er setzt sich jetzt auf einen einzelnen Stuhl und darf jeweils zwischen einer leichten und einer schweren Frage wählen. Die leichtere kann er möglicherweise besser beantworten, ebenso aber auch die restlichen 100. Wählt er eine schwere Frage, kann er natürlich mehr Leute wegspielen, läuft aber auch Gefahr, die Frage selbst nicht beantworten zu können. Jeder, der eine Frage falsch beantwortet, muss gehen. Damit verringert sich die Zahl der übriggebliebenen Gegner nach jeder Spielrunde und der Kandidat kommt seinem Ziel näher, alle Gegner wegzuspielen. Auf alle Kandidaten wird jeweils eine Gesamtprämie von 50000 Euro ausgesetzt. Diese wird durch die Anzahl der Gegner geteilt und für jeden weggespielten Gegner gibt es das Kopfgeld. Dadurch berechnet sich die am Ende zusammengespielte Summe. Dieses Ende ist dann erreicht, wenn wie gesagt alle Gegner weg sind oder der Kandidat selbst eine Frage falsch beantwortet. Dann wird der nächste aus den verbleibenden Leutchen ausgewählt und dieser darf sich gegen die anderen behaupten.
Damit dies aber nicht so schnell passiert, hat man einige Joker (25%, 50%, 75% und Verdoppler). Mit Hilfe der ersten drei Joker kann man sich die Antwort erkaufen. Vom bis dahin erspielten Geldbetrag wird der jeweils angegeben Prozentsatz abgezogen (einsetzbar in der genannten Reihenfolge) und man bekommt kein Geld für die weggespielten Gegner. Damit besteht schon einmal die Möglichkeit, drei Fragen nicht beantworten zu können, was allerdings ein teurer Spaß ist. Der Verdoppler hingegen vermehrt das Kapital. Sollte man sich sicher sein, dass viele Gegner die Frage falsch beantwortet haben, sollte man diesen einsetzen. Das Geld, welches man durch die unterlegenen Gegner erhält, wird hiermit verdoppelt. Wenn alle Gegenspieler weg sind, kann man das erspielte Geld mit nach Hause nehmen.
Die Moderatorin
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Die Moderatorin der Sendung ist Linda de Mol, welche einigen von Euch sicher noch von der Traumhochzeit her bekannt sein dürfte. Sie ist Holländerin, was man ihr auch deutlich anmerkt. Im wesentlichen hat sie bei der Show nichts weiter zu tun, als die Fragen zu stellen und sie dann aufzulösen sowie verschiedene andere Informationen, wie die gewonnene Geldsumme, anzusagen.
Meine Meinung
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Zuerst sollte man ja bekanntlich das positive erwähnen und dann erst zum negative kommen. Gelungen ist meiner Meinung nach das Konzept. Es ist nicht mehr eine der billigen Wer wird Millionär? -Kopien, sondern ein relativ neues Konzept. Üblicherweise wird einem Kandidat eine Frage gestellt, die er beantworten muss, um sich selbst weiter zu bringen. Hier muss er in gewisser Weise taktisch spielen, da er keine bestimmte Anzahl von Fragen zu beantworten hat, um eine bestimmte Geldsumme zu erspielen, sondern er muss schnellstmöglich alle Gegner wegspielen. Wenn man hierzu einen ansprechenden Moderator hätte, könnte die Sendung wirklich interessant sein. Aber genau hier liegt das Problem.
Linda de Mol ist für solch eine Sendung ungeeignet. Nicht nur ihren holländischen Akzent empfinden manche möglicherweise als störend (ich weniger, bei ihr ist er aber wirklich stark ausgeprägt), sondern auch ihr Dauergrinsen. Hinzu kommt, dass sie unfähig erscheint, die Sendung aufzulockern. Da der Ablauf bei solchen Quizshows relativ monoton ist, müsste wenigstens der Moderator dazu in der Lage sein, lockere und aufmunternde Gespräche zu führen. Dies ist bei Linda de Mol überhaupt nicht der Fall. Sie wirkt in meinen Augen vollkommen langweilig.
Über die Qualität der Fragen lässt sich streiten. Da ich nicht genügend Fragen gesehen habe, möchte ich diese hier nicht werten. Das dürfte aber auch das geringste Problem sein, da die Redaktion der Sendung selbst einen geeigneten Weg finden muss, um die Fragen lösbar und schwierig zugleich zu gestalten.
Die Kandidaten der Sendung wirken ein wenig wie abgeklärte Schauspieler. Bei anderen Quizshows merkt man denen an, wie aufgeregt diese sind und wie sie schwitzen. Bei Einer gegen 100 wirken sie jedoch völlig abgeklärt, als ob die Sendung vor der Aufzeichnung komplett durchgeprobt wird. Das wirkt nicht besonders natürlich, sondern viel zu künstlich für eine Quizshow.
Informationen
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Mittlerweile lief schon die vorerst letzte Folge der Show über den Sender und dabei bleibt es hoffentlich auch.
Wenn sich jemand nähere Infos zur Anmeldung für die Show oder ähnliches holen möchte, empfehle ich einen Besuch der Internetseite www.RTL.de.
Fazit
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Ich persönlich sehe mir die Sendung aus oben genannten Gründen nicht mehr an, an einem Samstagabend kann man wirklich anderes tun, als sich solch eine schlechte Sendung anzutun. Insbesondere die Moderatorin ist eine Katastrophe. Mit jemandem, der sein Handwerk versteht und auch ein relativ monotone Quizshow mit viel Charme und Witz moderieren kann, wie beispielsweise Herr Jauch, könnte die Show ein echter Renner werden. Aber mit Linda de Mol fürchte ich, dass es sie nicht mehr geben wird.
Ich empfehle die Sendung zwar nicht, muss aber trotzdem dazusagen, dass Fernsehunterhaltung Geschmacksache ist. Ihr solltet sie wenigstens einmal gesehen haben, um Euch selbst ein Bild von ihr machen zu können. Meiner Ansicht nach ist sie aber Zeitverschwendung, nur weiß ich natürlich auch, dass einige von Euch anderer Meinung sein werden. Deswegen freue ich mich schon jetzt auf Eure Kommentare.
Esemaugir 2002
P.S.: Die Meinung kann auch bei anderen Meinungsplattformen zu finden sein (auf jeden Fall bei Ciao), dann aber nur unter dem Namen „Esemaugir“. Alle anderen Namen sind Faker.
21 Bewertungen, 1 Kommentar
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28.03.2002, 15:50 Uhr von Stoewi
Bewertung: sehr hilfreichDas Konzept find ich gut - die Moderatorin scheiße! Im Übrigen: wer fährt nicht zur Fußball WM? Die Holländer! Gruß, Stoewi
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