Einer gegen 100 Testbericht

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Erfahrungsbericht von Nanooky

Einer gegen 100 und alle gegen Linda de Mol

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Mal wieder eine neue Spielshow ist aus dem Nichts entstanden. Der Urvater der neuen Spielshows „Wer wird Millionär“ wir wohl von keinem überboten werden können, auch nicht von „Einer gegen 100“! Das Format ist aber auch sehr interessant und wer die Show noch nicht kennt, sollte jetzt weiter lesen.


Gliederung:
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1.) Der Spielablauf
2.) Meine Meinung


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1.) Der Spielablauf
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Wie der Name schon sagt, spielt ein Kandidat gegen 100 andere. Der eine sitzt auf einem Stuhl und ist sozusagen jetzt der König.
Er bekommt von der Moderatorin Linda de Mol ein Themenbereich vorgestellt. Der Kandidat hat nun die Möglichkeit zu entscheiden, ob er aus diesem Gebiet eine leichte, mittlere oder schwere Frage gestellt bekommen möchte. Die 100 Kandidaten können dies nicht beeinflussen, sie bekommen alle dieselbe Frage gestellt und müssen innerhalb von 6 Sekunden ihr Antwort abgeben. Man hat drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl und die 100 Gegner geben diese dann in ihren Monitor ein.

Danach muss der Kandidat seine Antwort abgeben ohne zu wissen, wie die anderen getippt haben. Beantwortet der Kandidat die Frage, für die er keine Zeitbegrenzung hat, richtig, darf er weiterspielen. Jetzt wird aufgelöst wer von den Gegnern falsch geantwortet hat. Bei denen die falsch lagen, geht das Lämpchen aus und diese Kandidaten dürfen ab sofort nicht mehr mitspielen. Für jeden weg gespielten Kandidaten bekommt man Geld. Am Anfang 500€ bis zum Schluss bei 50000€ pro Kopf. Umso mehr Gegner nicht mehr mitspielen, umso höher wird also auch der Gewinn pro Kopf.
Die Zahl der Gegner verringert sich von Frage zu Frage. Man hat erst dann gewonnen, wenn man alle Gegner ausgestochen hat und darf sein Geld mit nach Hause nehmen.

Man hat zusätzlich drei Joker und einen so genannten Verdoppler. Den Joker kann man einsetzen, wenn man die Antwort nicht weiß, aber der kostet was. Setzt man den ersten Joker werden 25%, beim zweiten 50% und beim dritten 75% des Gewinns abgezogen. Das ist für den Spieler sehr schmerzhaft, wenn sich sein Konto plötzlich leert, aber immerhin besser als falsch zu tippen und dann rauszufliegen.
Bei dem Verdoppler bekommt man ganz einfach doppelt so viel Geld von den rausgespielten Kandidaten. Diesen Verdoppler kann man allerdings nur ein Mal einsetzen.

Für die Kandidaten ist es sehr schwer, auch wenn sie Joker zur Verfügung haben und die Gegner nicht, bis zum Ende durchzuspielen. Schließlich sitzen unter den 100 Kandidaten nicht nur Dummis und oft fliegt der Kandidat schon vorher raus. Per Zufallprinzip wird dann der neue Kandidat ermittelt und darf auf dem Stuhl Platz nehmen. Die eben rausgeflogenen Kandidaten dürfen ab sofort wieder mitspielen.


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2.) Meine Meinung
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Mein Vater schaute sich die Sendung gleich erst gar nicht an. „Linda de Mol, als Moderatorin, oh Gott!“, so in der Art war seine Antwort. Er hatte aber recht. Ich kann mir das „Oh“ und „Ah“ von ihr nicht mehr anhören, wenn vielleicht mal 10 Kandidaten weggespielt wurden und dann die Schleimereien kommen „Das hast du ganz gut gemacht.“ Natürlich alles mit holländischem Akzent.

Nach einem Jokereinsatz des Kandidaten wird er förmlich gezwungen noch einen Tipp abzugeben. Wieder kommt sofort und immer der gleiche Kommentar von Linda de Mol „Das hast du richtig gemacht“ oder „Glück gehabt“. Die Sendung hätte wohl mehr Einschaltquoten mit einer anderen Moderation.
Das Prinzip find ich zwar ganz ok und auch abwechslungsreich, aber die Kandidaten gewinnen ja kaum was. Fast keiner schafft es lange durchzuhalten und fliegt vorher raus.

Die Fragen sind ganz in Ordnung. Manche von schwer kann ich locker beantworten, bei manchen von leicht kommt ich ins Straucheln, aber das liegt halt an den Themengebieten. Beispiel eine Frage mit dem Themenbereich Boxen. Da kam die Frage aus welchem Land die Klitschko-Brüder stammen. Die Kandidatin wusste sofort Ukraine. Sicher lernt man aus solchen Sendungen etwas. Für den Zuschauer ist es ja auch gedacht mit zuraten und sich weiterzubilden. Zum Vergleich, weil auch Wer wird Millionär, genau wie Einer gegen 100 auf RTL laufen, kann ich das erste eher empfehlen. Mit der neuen Quizshow lag RTL meiner Meinung nach etwas beim Konzept und zweitens bei der Moderatorin daneben.

Ich hab’s mir paar Mal angeschaut, was anderes kommt ja nicht in der Klotze und weiß eigentlich nicht, ob ich es nun empfehlen soll, oder euch eher abraten soll. Wenn man sich an das dumme Gelaber gewöhnt hat, ist die Sendung ja ganz erträglich.
Wer sich also mal „Einer gegen 100“ antue...äh anschauen will, sollte Samstag um 21:15 Uhr RTL einschalten.

Noch nen schönen Tag.

© by Nanooky, März 2002

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